ALPHA Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronald Harald Emil Brehmer seit 14.3.2024 | Prokura |
Matthias Peter Krusche seit 18.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
Abdulla Yousuf Abdulla Kamber | 45.00% |
| 7.49% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alpha Signs GmbHLandsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Alpha Signs, mit Sitz in Landsberg/Mitteldeutschland, konzipiert, fertigt und installiert hochwertige Produkte der Lichtwerbung (wie z.B. Werbepylone, digitale Werbeträger oder auch Wegeleitsysteme). Die Geschäftstätigkeit umfasst die Begleitung und Betreuung von international tätigen Unternehmen bei Corporate Design Maßnahmen in Bezug auf die Umsetzung von deren Markenauftritt. Die Gesellschaft verfügt über eine ausgeglichene Kundenstruktur, die von Groß- bzw. Einzelprojekten bis hin zu Ausstattungen von international tätigen Filialisten und Franchisesystemen, über alle Branchen hinweg. Das Kundenportfolio umfasst insbesondere Kunden, welche ihren Marktauftritt am Point-of-Sales mit einem großen Filialnetz umsetzen und welche ihrer Marke dabei einen hohen Stellenwert beimessen. Dies bedingt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lichtwerbeelementen in hoher Stückzahl sowie die professionale Marktbegleitung durch einen Corporate Design Partner wie Alpha Signs. Dank international geprägtem Projektmanagement, flexiblen Fertigungsstrukturen und weltweiten Partnerschaften können Projekte pünktlich und zuverlässig über Grenzen hinweg realisiert werden. Alpha Signs nimmt als Corporate Design Spezialist an internationalen Ausschreibungen teil und entwickelt vor diesem Hintergrund kundenspezifische Lösungen, welche anschließend beim Rollout realisiert werden. Als neues Geschäftsfeld setzt das Unternehmen auf die Digitalisierung bei Beleuchtung und Lichtwerbung, indem Anlagen entsprechend intelligent gesteuert und gewartet werden und deren Energieverbrauch visualisiert und damit reduziert werden kann. 2. Forschung und Entwicklung Die fortdauernde Weiterentwicklung der LED-Technik eröffnete immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten, welche für Kundenprojekte individuell und energiesparend umgesetzt werden können. Mithilfe der Kombination von digitalen Anzeigetafeln und webbasierten Contents können Werbeauftritte interaktiv und dynamisch gestaltet werden; Lichtwerbung erfährt damit eine neue Ausrichtung. Die Kombination neuartiger Materialien und deren Ausleuchtungsmöglichkeiten ermöglicht für das Unternehmen und dessen Kunden stetig neue Lösungsansätze, welche in einem flexiblen Musterbau umgesetzt und präsentiert werden können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagnierte in 2023. Eine restriktive Geldpolitik, anhaltend hohe Energiepreise aber auch eine allgemeine Unsicherheit bezüglich der gesetzlichen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen behindern nach wie vor eine marktwirtschaftliche Entfaltung unternehmerischer Tätigkeit. Auch vom Export oder privaten Konsum gingen kaum positive Impulse aus. Positiv ist jedoch zu erwähnen, dass die Inflation rückläufig war und dass es - mit der Ausnahme der Bauwirtschaft - zu keinem schweren Konjunktureinbruch gekommen ist und ein solcher auch vorerst nicht flächendeckend zu erwarten ist. Weiterhin anhaltende Risiken bestehen in den schwer zu bewertenden Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen sowie in den politischen Rahmenbedingungen für den Standort Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass wieder ansteigende Realeinkommen zu einer Belebung der Kaufkraft führen und damit die Binnennachfrage in 2024 ankurbeln. In der Lichtwerbung war von negativen Begleitumständen in 2023 wenig zu spüren. Der Markt ist nach wie vor geprägt von einer hohen Nachfrage, die auch in den kommenden Jahren bei kompetenten Anbietern für Auslastung sorgt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Berichtsjahr wurden umfangreiche Bemusterungen für mehrere Groß- und Serienaufträge erfolgreich vorgenommen, welche in den Folgejahren wiederum für eine hohe Auslastung sorgen werden. Hierin zeigt sich abermals die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft. Der Umsatz ist ggü. dem Vorjahr um ca. 10 % gesunken. Der Auftragsbestand betrug zum Jahreswechsel 3,8 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro), was mitunter dadurch bedingt ist, dass zum Vorjahresstichtag ein noch nicht abgeschlossener Großauftrag zu Buche stand. Die Kompetenz der Gesellschaft, in der Lichtwerbung große Roll-Outs in vorgegebenen engen Zeithorizonten zuverlässig realisieren zu können und Bemusterungen mit hoher Qualität und Flexibilität realisieren zu können, festigt nach wie vor die Marktposition. Das Unternehmen verfügt über alle für die Entwicklung und Herstellung von Lichtwerbung relevanten Technologien; insbesondere im LED-Bereich weist die Gesellschaft einen Wettbewerbsvorteil (USP) auf. Zusammen mit den im Unternehmen vorhandenen Fertigungsmöglichkeiten und einem ebenso zuverlässigen wie belastbaren Lieferantenstamm kann individuell und zeitnah auf Kundenanforderungen reagiert werden. Die Begleitung internationaler Projekte wurde dank dem strategischen Auf- und Ausbau eines Netzes von weltweit tätigen Partnerunternehmen deutlich gestärkt. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch die operative Tätigkeit geprägt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme, insbesondere das Umlaufvermögen, deutlich gesunken, bedingt durch die zwischenzeitliche Abarbeitung eines Großauftrages. Liquidität und kurzfristig gebundenes Vermögen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um nahezu das Zweifache, woraus sich eine gesunde Bilanzstruktur ableiten lässt. Im Geschäftsjahr betrugen die Zugänge des Anlagevermögens 152 TEUR und betreffen insbesondere Investitionen in den Fuhrpark. Der Umfang der getätigten Investitionen liegt unter denen im Berichtsjahr vorgenommenen Abschreibungen. Die Finanzlage ist durch Eigenkapital und einer langfristige Finanzierung gesichert, mit Hilfe derer die strategische Führung des Unternehmens umgesetzt wird. Flankiert wird sie durch Universalkreditrahmen und durch mezzanine Mittel; letztere werden seit diesem Geschäftsjahr planmäßig zurückgeführt. Sämtliche Kreditverbindlichkeiten wurden planmäßig zurückgeführt. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen; Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen, das wirtschaftliche Eigenkapital (Kapital, mezzanine Mittel) beträgt 3,0 Mio. Euro. Damit weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 45,7 % aus. Die Ertragslage war im Vorjahr stark geprägt durch einen Einmaleffekt, weshalb der Jahresüberschuss in 2023 im Vergleich deutlich geringer ausfällt. Operativ konnte der Rohertrag im Geschäftsjahr trotz gesunkener Gesamtleistung aufgrund einer geringeren Materialeinsatzquote jedoch gesteigert werden. Der Rückgang des Materialaufwandes ist auftragsbedingt, indem u. a. Bestände aus den Vorperioden im Berichtjahr verwendet wurden. Dieser positive Ergebniseffekt wurde jedoch teilweise durch einen höheren Personalaufwand kompensiert. 3. Finanzielle Leistungsfaktoren Die Gesellschaft bedient sich zur finanziellen Führung verschiedener finanztechnischer und betrieblicher Kennzahlen. Im Fokus steht dabei die EBIT- und EBITDA-Marge. Die EBIT-Marge betrug im Geschäftsjahr 5,0 % (Vorjahr: 4,3 %), die EBITDA-Marge 6,2 % (Vorjahr: 5,6 %). Aufgrund des genannten Einmaleffekts verringerte sich die Umsatzrendite von 8,0 % auf 3,6 %. Damit wurde die Planwerte für das Geschäftsjahr erreicht. Der freie Cash-flow lag wegen des Einmaleffektes im Vorjahr zwar unter dem Vorjahreswert, hat aber hat den für das Geschäftsjahr erwarteten Planwerte übertroffen. 4. Gesamtaussage Zusammenfassend haben sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr nach den turbulenten wirtschaftlichen Ereignissen der Vorjahre stabilisiert. Darin zeigt sich auch die Resilienz der Gesellschaft und deren langfristig ausgerichtete Strategie. Neue Rahmenverträge sichern eine ausreichende Auslastung, die Prognose für die weitere Zukunft der Gesellschaft ist deshalb positiv. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält für Vertriebs- und Projektmanagementzwecke ein Repräsentanzbüro in Leipzig. Daneben werden diese Tätigkeiten auch durch regionale Vertreter wahrgenommen. IV. Prognosebericht Um die Weiterentwicklung des Unternehmens zu sichern, werden sowohl die Neukundenakquise wie auch die Intensivierung bestehender Kundebeziehungen forciert, aber auch das bestehende Leistungsangebot erweitert. Die Teilnahme an weltweiten Ausschreibungen großer Konzerne konnte im Geschäftsjahr erfolgreich weiterverfolgt werden, indem einerseits neue internationale Projekte gewonnen wurden und andererseits zusätzlich neu angestoßen wurden. Auf diese Weise wurden langfristige Rahmenverträge mit Automobilherstellern über die Ausstattung mit Lichtwerbeelementen deren jeweiligen Marken abgeschlossen; weitere sind in Aussicht. Hier können, dank der im Vorjahr ausgebauten internationalen Partnerschaft, grenzüberschreitende Produktionsmöglichkeiten, aber auch Dienstleistungskapazitäten ideal genutzt werden. Wir gehen in unserer Planung für das kommende Geschäftsjahr von einem nahezu gleichhohen Umsatz und Ergebnis aus, da die Teilnahme und Vorbereitung an bzw. von langfristigen Projekten Kapazitäten in Anspruch nehmen wird. Das Rohergebnis beträgt für die Planung 2024 7,0 Mio. Euro, der Jahresüberschuss wird mit 575 TEUR veranschlagt. Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO 9001:2018 und nach ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagement) und neu nach DIN EN ISO 14001 (Umweltschutz) zertifiziert und führt ihre Geschäftsprozesse unter ständiger Weiterentwicklung und der Umsetzung der Normen aus. Unsichere rahmenpolitische Wirtschaftsbedingungen sowie geopolitische Spannungen werden auch im kommenden Berichtsjahr Unwägbarkeiten darstellen. Die Situation bei den Lieferketten hat sich im Berichtszeitraum erfreulicherweise entspannt, dagegen stellt der Fachkräftemangel weiterhin eine Herausforderung dar, die steigende Personalkosten bedingen wird. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein werden, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Obwohl der der Trend in Marketing und Werbung hin zu digitalen bzw. virtuellen Kampagnen seit Jahren ungebrochen ist und der Online-Handel zunimmt, ist die Außen- und Lichtwerbung davon nur unwesentlich betroffen. Insbesondere der Markt für Großkunden ist in der Lichtwerbung relativ resistent, wobei es in den einzelnen Kundenbranchen zu Verschiebungen bei neuen Corporate Design Projekten und Rollouts kommen kann. Auf der Beschaffungsseite ist das Risiko von Preisteuerungen und von mengen- wie termingerechten Lieferungen gegenüber den Vorjahren gesunken. Störungen des internationalen Handels sowie behördliche Einschränkungen und Auflagen können jedoch die eigene Lieferzuverlässigkeit, aber auch die Kosten negativ beeinflussen. An den Finanzmärkten ist ein Zinsrückgang zu erwarten, was sich positiv auf die Konjunktur auswirken dürfte. Die andauernden und auch neuen kriegerischen Auseinandersetzungen lassen jedoch dazu keine sicheren Aussagen zu. Für 2024 ist in Deutschland mit keinem Wirtschaftswachstum zu rechnen. Die Herausforderung für die Gesellschaft liegt darin, trotz der externen Unwägbarkeiten ihre Kunden qualitativ und quantitativ bei ihren Corporate Design Maßnahmen erfolgreich zu begleiten. Ertragsorientierte Risiken Der Anspruch, umfangreiche und hochqualitative Lichtwerbeprojekte innerhalb enger Zeitvorgaben pünktlich umzusetzen, bedeutet für die Gesellschaft immer wieder eine große Herausforderung. Lieferengpässe auf den Beschaffungsmärkten sind dabei ebenso zu nennen wie auch die Einhaltung von Lieferterminen und Qualitätsanforderungen gegenüber den Kunden. Bedingt durch die stärkere Ausrichtung an Großkunden sind auch höhere Entwicklungs- und Bemusterungskosten zu erwarten, welche die Ertragslage unregelmäßig belasten. Höhere Kosten für Beschaffungen, Lagerhaltung, Logistik, Personal und Reklamationen waren in der Vergangenheit eine Herausforderung und werden es auch weiterhin sein. Bemühungen, diese Herausforderungen zu bewältigen werden jedoch in einem starken Marktumfeld mit einer langjährigen Kundenzufriedenheit und -treue bestätigt. Erfreulich ist die Auswahl der Gesellschaft durch internationale Großkonzerne, an Ausschreibungen teilzunehmen und dafür auch die Entwicklung und den Musterbau zu begleiten. Aufgrund der im Berichtsjahr vollzogenen internationalen Einbindung in die Unternehmensgruppe des neuen Hauptgesellschafters können diese Projekte unter der positiven Ausnutzung von Skaleneffekten realisiert werden. Insoweit ist es von ungeordneter Bedeutung, wenn zum Stichtag der Auftragsbestand - auch bedingt durch den vorjährigen Großauftrag - unter dem des Vorjahres lag. Die Gesellschaft erbringt Leistungen unter Berücksichtigung geltender Normen, deren Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Qualität und behördlicher Auflagen gegenwärtig steigen. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Schulungs- und Dokumentationsbedarf, welcher die Kostenstruktur und die Flexibilität beinträchtigen kann. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Risiken von signifikanten Preissteigerungen bei Energie und Vormaterialien haben an Brisanz verloren, bei Dienstleistungen und bei Personal sind sie jedoch weiterhin zu erwarten. Für den Bezug von Vorprodukten rückt neben der Termintreue auch die Einhaltung von Qualitätsstandards immer mehr in den Mittelpunkt. Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich insoweit entspannt, als Führungspositionen wieder besser besetzt werden können. Bei einer derzeit sinkenden Arbeitsbevölkerung sowie zu erwartenden Lohnforderungen aufgrund inflationärer Tendenzen ist weiterhin mit höheren Lohnkosten zu rechnen. Aufgrund der mittel- bis langfristigen Finanzierung und der hohen Eigenkapitalausstattung sind derzeit keine Zinsänderungsrisiken erkennbar. Die vielfältigen Krisen zeigen keine nachhaltigen Auswirkungen auf das Forderungsausfallrisiko, jedoch werden Zahlungsziele immer öfter überschritten. Im weiteren Geschäftsverlauf können negative Folgen diesbezüglich nicht ausgeschlossen werden. Chancenbericht Die Gesellschaft behauptet in der Lichtwerbebranche eine bedeutende Marktstellung. Dies zeigt sich auch daran, dass die Gesellschaft bei deutschland- und europaweiten und sogar weltweiten Ausschreibungen und Bemusterungen von großen Corporate Design Projekten eingebunden ist und diese auch gewinnen kann. Mit der erfolgreichen Realisierung derartiger Projekte erarbeitet sich die Gesellschaft eine langfristige Kundenbindung von international agierenden Großkonzernen. Der Fokus der Geschäftstätigkeit richtet sich auf weiterhin hochwertige Produkte und auf anspruchsvolle Projekte; in diesem Marktsegment verfügt die Gesellschaft über hervorragende innovative und technologische Kompetenzen sowie über eine Kostenführerschaft. Der Weg von der reinen Herstellung und Montage von Lichtwerbung hin zum internationalen Corporate Identity Spezialisten, zeigt in einer höheren Wertschöpfung seine positive Wirkung auf die Unternehmensleistung. Hier profitiert die Gesellschaft von ihrem Projektmanagement und von der im Berichtsjahr deutlich intensivierten Zusammenarbeit mit Partnern im In- und Ausland, wodurch auf der Kundenseite ein komplettes Outsourcing der CI-Betreuung für die Point-of-Sales (POS) realisiert werden kann. Dank der hohen Flexibilität und Kompetenz können bereits zu Beginn eines Entwicklungsprozesses die Kunden unterstützt werden, in dem insbesondere Muster kurzfristig präsentiert werden. Entgegen einer verhaltenen Wirtschaftsleistung in den vergangenen Jahren in Deutschland und Europa verzeichnet die Gesellschaft zum Berichtszeitpunkt einen hohen Auftragsbestand und eine hohe Auslastung. Die weitere Entwicklung wird über 2024 hinaus als besser ggü. den Vorjahren beurteilt. Bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung hat die Gesellschaft weitere Vorverträge bzw. Vereinbarungen mit Kunden abgeschlossen. Ein nicht abschätzbares Risiko auf die Entwicklung der Gesamtwirtschaft liegt jedoch in den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten. Aufgrund der Krisen kam es zu Konsolidierungen in den verschiedenen Kundenbranchen. Im Bereich von Filialisten großer Ketten ist davon jedoch wenig zu spüren. Vielmehr nutzen gerade diese Unternehmen die gegenwärtige Situation zur Expansion und erweitern ihr B2C-Netz an hoch frequentierten Standorten. Hinzukommen Revitalisierungsmaßnahmen, um das individuelle Konsumerlebnis vor Ort zu steigern. Letztlich eröffnen die Krisen auch neue Möglichkeiten für Mergers & Acquisitions. Diese Ereignisse bedingen zusätzliche Umrüstungen, um den jeweiligen Markenauftritt sicherzustellen. Ebenso erfordern neue Technologien gerade im Automobil- und Tankstellensektor neue Gestaltungen am Point-of-Sales, welche von einer überarbeiteten Signalisation bis hin zum Aufbau von neuen Submarken reichen. Zusätzliche bzw. neue Geschäftsfelder ergeben sich aus digitalen und dynamischen Lichtwerbeanwendungen. Hier kann die Gesellschaft auf ein Know-how zurückgreifen, welches in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut wurde. Gesamtaussage Signifikante Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht gerade in allen baunahen Branchen grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben sowie Linien bei Finanzinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln, Linien sowie über Kundenanzahlungen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren- und Bonitätsmanagement.
Landsberg, 29. März 2024 Alpha Signs GmbH Geschäftsführer gez. Matthias Krusche BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Vorbemerkungen Die Alpha Signs GmbH mit Sitz in Landsberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 215484 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wird nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag, wobei der gleitende Durchschnittspreis zugrunde gelegt wird. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die die Voraussetzung des § 240 Abs. 3 HGB erfüllen, wurden zum Festwert angesetzt. Die Aktivierung (un-)fertiger Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung auch angemessene und notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Ergab sich ausgehend vom Auftragswert unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrads nach der retrograden Ermittlung der Herstellungskosten ein niedrigerer beizulegender Wert, erfolgte die Abschreibung auf den niedrigeren Stichtagswert. Die auf die unfertigen Erzeugnisse entfallenen erhaltenen Anzahlungen wurden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet; ergibt sich zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr die Abwertung auf den niedrigeren Devisenkassamittelkurs. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von unter einem Jahr die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Erfassung von Währungsrechnungen erfolgen grundsätzlich zum Tageskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet; ergibt sich zum Bilanzstichtag ein höherer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr der Ansatz des niedrigeren Stichtagskurses. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von unter einem Jahr die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs. Die latenten Steuern werden aus den temporären und quasi-temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 29,475 % gebildet. Hierbei werden keine steuerlichen Verlustvorträge in die Berechnung einbezogen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert im Vergleich zum Vorjahr. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von 37 T€ (Vorjahr: 38 T€) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 75 T€. Mezzanines Kapital In dieser Position ist die stille Beteiligung der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH ausgewiesen. Das ausgewiesene Kapital ist langfristig gebunden und gegenüber den sonstigen Fremdkapitalgebern der Gesellschaft als nachrangig ausgestaltet. Nach der vertraglichen Gestaltung beinhaltet das mezzanine Kapital sowohl eigenkapital- als auch fremdkapitaltypische Elemente. Aus diesem Grund erfolgt der Ausweis in einem gesonderten Posten zwischen Eigen- und Fremdkapital. Im Berichtsjahr begann die planmäßige Rückführung der Beteiligung in Höhe von 104 T€. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Buchgrundschulden oder Verpfändungen von Vermögensgegenständen bestehen nicht, mit Ausnahme von Sicherungsrechten an der Photovoltaikanlage sowie der hieraus resultierenden Forderungen. Latente Steuern Die latenten Steuern ermitteln sich wie folgt:
Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse Abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gem. §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB. Anhaltspunkte für eine eventuelle Inanspruchnahme liegen nicht vor. 4. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche (periodenfremde und/oder einmalige) Erträge in Höhe von 183 T€ (Vorjahr: 1.396 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche (periodenfremde und/oder einmalige) Aufwandskomponenten in Höhe von 136 T€ (Vorjahr: 101 T€). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Zuführung zu den latenten Steuern in Höhe von 1 T€ (Vj.: 397 T€). 5. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 waren:
Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Geschäftsführung wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresüberschuss mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen und den Gesamtbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Landsberg, 29.03.2023 Alpha Signs GmbH Geschäftsführung gez. Matthias Krusche Der Jahresabschluss wurde zum 27.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Alpha Signs GmbH, Landsberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alpha Signs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Windkraft GmbH, Landsberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01. 2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trostberg, 04.04.2024 M
& P Revision und Treuhand GmbH
gez. Bernd Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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