Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 12744
Vorher
OSF Logistikzentrum GmbH
Eingetragen
21.12.2010
Branche
Großhandel mit lebenden TierenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugEinzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Gegenstand
der Handel mit und der Versand von Waren aller Art soweit es hierzu keiner Genehmigung bedarf mit Ausnahme von lebendigen Tieren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Hans Göllner
seit 24.5.2019
Geschäftsführer
Gerd Hartmann
seit 21.12.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
80.00%
20.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gerd Hartmann
Markt Erlbach
24.000 €
80.00%
R***** H*** G******
6.000 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OSF Handels GmbH

Ipsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der OSF Handels GmbH

Gegenstand unseres Unternehmens ist der Großhandel mit Haushaltsgroß- und -kleingeräten, sowie Produkten aus dem Haus und Gartenbereich.

Außerdem bieten wir in unserem Hausgeräte Outlet auch Endverbrauchern eine Auswahl unserer Produkte.

Als spezialisierter Elektrogroßhandel beliefern wir bundesweit stationäre Fachhändler von unserem Sitz in Ipsheim.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Deutschland befand sich 2023 überwiegend im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte die nach der Pandemie einsetzende Erholung schnell wieder beendet. Im März 2023 erreichte die Kerninflationsrate mit 7,8 % ihren Höhepunkt. Dadurch wurde den privaten Haushalten Kaufkraft entzogen. Die Leitzinsen sind seit Juli 2022 um über vier Prozentpunkte gestiegen. Das trifft insbesondere die Bauwirtschaft.

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich 2023 verschlechtert, dazu trägt auch die politische Unsicherheit bei. Allerdings haben mittlerweile die Löhne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die höheren Kosten teilweise weitergegeben, so dass die Kaufkraft zurückkehrt. Daher dürfte der Abschwung zum Jahresende 2023 abgeklungen sein und der Auslastungsgrad der Wirtschaft im weiteren Verlauf wieder steigen.

Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im März 2024 im Vergleich zum Vorjahreswert von 92,7 auf 87,8 Punkte gesunken.

Alles in allem ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % gesunken. Damit mussten die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognose vom Frühjahr 2023 kräftig nach unten revidieren.

Die Arbeitsmarktdaten sind trotz der konjunkturellen Schwäche weiter relativ stabil. Für 2023 wird eine leicht verbesserte Arbeitslosenquote von 5,7 % ausgewiesen.

Im gesamten Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise um 5,9 % angestiegen, wobei dies in erster Linie auf die hohen Preisanstiege bis in den Frühling des letzten Jahres zurückzuführen ist. Die Kerninflationsrate (ohne Energiepreise und Nahrungsmittel) lag in 2023 bei 5,1%.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte seit Mitte des Jahres 2022 die Leitzinsen sehr kräftig angehoben, um der historisch hohen Inflation zu begegnen. Im Laufe des Jahres 2023 haben sich die monetären Bedingungen im Euroraum infolge der geldpolitischen Straffung weiter verschlechtert. Dies erfolgte im Rahmen des Mandats der Zentralbank zur Bekämpfung der steigenden Inflationsrate, welche durch stark steigende Energiekosten angetrieben wurde.

Der Großhandel in Deutschland hat im Jahr 2023 nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen Umsatzrückgang von 0,5% zu verzeichnen.

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Dezember 2023 um 2,6 % niedriger als im Dezember 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im November 2023 bei -3,6 % und im Oktober 2023 bei -4,2 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat November 2023 fielen die Großhandelspreise im Dezember 2023 um 0,6 %.

Im Jahresdurchschnitt 2023 fielen die Großhandelsverkaufspreise gegenüber 2022 um 0,5 %. Insbesondere die gesunkenen Preise im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen (-14,3 %) hatten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Erhebliche Preisrückgänge gab es auch im Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (-24,8 %), sowie mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-18,8 %).

Der Hersteller-Jahresumsatz mit Haushalt-Groß- und -Kleingeräten im Inland erreichte nach vorläufigen ZVEI-Berechnungen im Jahr 2023 einen Wert von zehn Milliarden Euro und wies damit ein Minus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Das negative Konsumklima in Deutschland belastete 2023 den Markt der Elektro-Haushaltgeräte.

Die allgemeine Verunsicherung und hohe Sparneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher führten zu einer geringen Anschaffungsbereitschaft. Auch der Export ging zurück. Im Zeitraum Januar bis Dezember 2023 sanken laut Statistischem Bundesamt die weltweiten Auslandsumsätze der Haushalt-Großgeräte um 11,6 Prozent, die der Haushalt-Kleingeräte um vier Prozent.

Geschäftsverlauf und Geschäftsjahresergebnis

Unsere Gesellschaft konnte mit stark steigenden Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 8.775 (i. Vj. TEUR 7.952) erwirtschaften. Die Gesellschaft konnte durch den weiteren Ausbau des Fachhändlernetzes und der Eigenmarken Marktanteile hinzugewinnen und das Umsatzvolumen steigern.

Das von unserer Gesellschaft erzielte Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 2.271 (i.Vj. TEUR 2.227) weiterhin über den Ergebnissen der letzten fünf Jahre.

Nach Steuern können wir für das Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.438 (i. Vj. TEUR 1.382) ausweisen.

Zu Einzelheiten verweisen wir auf die Darstellung der Ertragslage der Gesellschaft.

Anlagevermögen und Investitionen

Das immaterielle Anlagevermögen besteht aus EDV-Software, insbesondere unserem Warenwirtschaftssystem. Die Anschaffungen wurden um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das zum 31. Dezember 2023 vorhandene Sachanlagevermögen besteht maßgeblich aus Betriebs- und Geschäftsausstattungen unserer Logistikzentrale.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 38 (i.Vj. 83) getätigt.

Einkauf

Die angebotenen Artikel beziehen wir im Wesentlichen direkt von Herstellern und Importeuren. Unser Branchennetzwerk sichert unserer Gesellschaft beste Konditionen für den Warenbezug und stellt die rasche Verfügbarkeit der Waren sicher.

Wesentliche Engpässe oder Lieferschwierigkeiten traten im Geschäftsjahr nicht auf. Punktuelle Engpässe konnte über Ausweichbewegungen auf Äquivalentprodukte ausgeglichen werden.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Auch in diesem Geschäftsjahr konnten unsere Geschäftsaktivitäten, inklusive der Investitionen in das Sachanlagevermögen, über vorhandene Eigenmittel finanziert werden. Es war keine Inanspruchnahme von Bankdarlehen notwendig.

Für gegebenfalls kurzfristig benötigten Finanzierungsbedarf kann auf ausreichend bemessene Kontokorrentkreditlinien zurückgegriffen werden.

Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlage unserer Gesellschaft.

Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der Mitarbeitenden betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 51 (ohne Geschäftsführende und Auszubildende; i. Vj. 50).

Insgesamt besitzt unsere Arbeitnehmerschaft eine ausgeglichene Altersstruktur und setzt sich sowohl aus erfahrenen als auch jüngeren Mitarbeitern zusammen. Die Mitarbeiterfluktuation ist als gering zu bezeichnen. Durch den stetigen Ausbau der Arbeitgebermarke gelingt es uns weiter ein attraktiver Arbeitgeber und interessanter Ausbildungsbetrieb zu bleiben.

Die Mitarbeiter werden regelmäßig zu erforderlichen Themen aus- und weitergebildet. Daneben machen Mitarbeiter regen Gebrauch von unternehmensseitiger Unterstützung bei persönlichen Weiterbildungsmaßnahmen. Für die Ausgestaltung und Fortentwicklung der Attraktivität der Arbeitsverhältnisse greifen wir gerne auf die Anregungen unserer Mitarbeiter zurück.

Die für uns relevanten Regelungen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz werden beachtet.

Darstellung der Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 2.768 gegenüber dem Vorjahr vermindert und beträgt TEUR 11.980 (i. Vj. TEUR 14.748).

Das Anlagevermögen verminderte sich um insgesamt TEUR 24 auf TEUR 169 (i. Vj. TEUR 194) durch höhere planmäßige Abschreibungen als Anschaffungen im Berichtsjahr.

Die Vorräte wurden um TEUR 1.478 abgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.902, die Sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 401.

Die flüssigen Mittel zeigen sich um TEUR 239 erhöht. Hierzu verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlage.

Das Eigenkapital ist auf Grund des im Geschäftsjahres 2023 erzielten Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.338 angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 67,6 % (i. Vj. 45,8 %). Die Kapitalstruktur ist als ausgewogen zu bezeichnen. Das langfristig gebundene Vermögen ist im Hinblick auf die Fristenkongruenz überfinanziert.

Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.242 verringert. Sie besitzen zum Bilanzstichtag einen Anteil von 23,8 % (i. Vj. 48,1 %) an der Bilanzsumme und werden termingerecht innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Zum Bilanzstichtag waren Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 135 (i. Vj. 178) auszuweisen. Sie betreffen Steuern aus dem abgelaufenen Veranlagungszeitraum und dem Vorjahreszeitraum.

In den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten und für Personalkosten mussten erhöht werden. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen wurde, dem gestiegenen Umsatzvolumen folgend, angepasst und erhöht.

Hinsichtlich der Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 34 bzw. 2,1 % erhöht und beläuft sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 1.667 (i. Vj. TEUR 1.633).

Mit einem um TEUR 823 verbesserten Rohergebnis wurden um TEUR 73 steigende Personalaufwendungen und um TEUR 691 steigende sonstige betriebliche Aufwendungen kompensiert.

Aufgrund verhaltener Investitionstätigkeiten sanken die Abschreibungen um TEUR 1.

Das leicht negative Finanzergebnis hat sich um TEUR 16 erhöht.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für Ertragssteuern sind insgesamt um TEUR 10 höher als im Vorjahr und belaufen sich auf TEUR 604. Diese betreffen gänzlich den laufenden Steueraufwand des Geschäftsjahres 2023.

Insgesamt beträgt der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.438.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 239 auf TEUR 1.338 zum 31. Dezember 2023.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 400 (i. Vj. TEUR 409).

Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen und Risiken

Auch in den Jahren 2024 und 2025 werden die Auswirkungen der weltweiten Inflations- sowie Energiekrise, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in maßgeblichen Umfang bestimmen. Eine nachhaltige Rückkehr zu krisensicheren Geschäftsverhalten ist nicht verlässlich prognostizierbar.

Den Risiken begegnen wir mit einem Ausbau unserer Logistikservices, der Internetpräsenz und dem Ausbau redundanter Kommunikationswege, wie der Videotelefonie. Soweit es notwendig wird, kann von den Möglichkeiten der Kurzarbeit Gebrauch gemacht werden. Wir erwarten keinen Abbau von Arbeitsplätzen. Auf Lieferengpässe durch gestörte Produktions- und Transportketten begegnen wir durch flexible Anpassung des Produktportfolios und Ausweichen auf Alternativprodukte.

Hingegen sind aber auch Chancen zu erkennen. Ein spürbar wachsendes Bewusstsein für Energieeinsparung im eigenen Haushalt erhöht die Nachfrage nach energieeffizienten Produkten in den Bereichen Haushaltsgroß- und -kleingeräte und Technik rund um Haus und Garten.

Durch die Beratung und Entwicklung unserer Fachhändler sichern wir unsere Marktanteile.

Allgemeine Geschäftschancen sehen wir nach wie vor in unseren Kernsegmenten Haushaltsgroß- und Kleingeräten.

Unsere Gesellschaft unterliegt neben den allgemeinen Marktrisiken auch finanzwirtschaftlichen Risiken.

Diese können vor allem in Zusammenhang mit den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten in Form der Forderungen, der Verbindlichkeiten und der Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten auftreten.

Unbedingtes Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen ungebrochen eine konservative Risikopolitik.

Preisrisiken auf der Absatzseite ergeben sich aus dem durch Marktteilnehmern ausgeübten Preisdruck und dem teils raschen Preisverfall insbesondere bei elektronischen Geräten. Wir versuchen diesem Risiko durch eine gezielte Einkaufspolitik, breite Ausrichtung des Warensortiments sowie durch entsprechend schnellen Warenumschlag und rasche Reaktion auf sich verändernde Marktbedingungen zu begegnen.

Auf der Beschaffungsseite versuchen wir uns durch die starke Einbindung in die Vertriebsketten von Herstellern und Importeuren bestmögliche Bezugskonditionen zu sichern und flexibel auf sich wandelnde Markterfordernisse reagieren zu können. So sind für uns auch künftig die erfolgversprechendsten Rahmenbedingungen und Konditionen zu erzielen.

Dem Liquiditätsrisiko begegnet unsere Gesellschaft durch das Vorhalten ausreichender flüssiger Mittel. Darüber hinaus wird die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität der Gesellschaft durch eine Reserve in Form von Kontokorrentkreditlinien gewährleistet.

Die Forderungen der Gesellschaft richten sich ganz überwiegend gegen inländische Auftraggeber, mit denen wir in regem Austausch stehen. Zur Sicherung des Forderungsbestands werden die Außenstände laufend überwacht. Ausfallrisiken werden im Jahresabschluss, sofern erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen und durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt.

Neben den finanzwirtschaftlichen Risiken können organisatorische Risiken auftreten. Diese resultieren u. a. aus der qualitativen und quantitativen Personalausstattung und Risiken aus der Verfügbarkeit der IT. Durch andauernde Weiterbildungsmaßnahmen und Aktualisierung der technischen Voraussetzungen wird die vorhandene Qualität gesichert und darüber hinaus fortentwickelt. Intensive Anstrengungen in die Arbeitgebermarke machen sich bezahlt und führen entgegen der allgemeinen Arbeitsmarktsituation zu einem attraktiven Angebot an Bewerbern.

Risiken aus Gerichts- bzw. Vergleichsverfahren sind niemals völlig auszuschließen. Konkrete Sachverhalte werden derzeit aber nicht gesehen.

Potenzielle Veränderungen im politischen, rechtlichen, gesellschaftlichen und insbesondere auch dem konjunkturellen Umfeld stellen außerdem grundsätzliche Risiken für das unternehmerische Handeln dar.

Einzelne der genannten Risiken wurden durch den Abschluss entsprechender Versicherungsverträge auf Versicherungsunternehmen abgewälzt.

Risiken mit Bestandsgefährdungspotential werden derzeit nicht gesehen.

Zukünftige Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellte sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, den geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar.

Es sind erhebliche Abwärtsrisiken erkennbar. Eines davon besteht darin, dass die Energiepreise erneut erheblich steigen. Ferner stellen die konjunkturelle Entwicklung in China und die sich abzeichnenden neuen Handelskonflikte zwischen der EU und China auf dem Gebiet der Elektrofahrzeuge sowie zwischen der EU und den USA eine Gefahr für die exportorientierte deutsche Wirtschaft dar.

Auch herrscht große Unsicherheit in der Bevölkerung und der Wirtschaft hinsichtlich des wirtschaftspolitischen Kurses der Bundesregierung insbesondere des Managements der Energiewende.

Im Bereich des Elektrofachhandels sehen Marktforscher weiterhin eine solide Nachfrage nach Elektrogroß- und -kleingeräten. Trotz des besonderen Konjunkturverlaufes der Jahre 2022 und 2023 sind vorsichtig optimistische Entwicklungen für den Gesamtmarkt der Elektrogroß- und -kleingeräte erkennbar.

Die konsequente Anpassung und Weiterentwicklung unseres Verkaufssortiments und Serviceangebotes wird uns die Marktpräsenz sichern und unser Fachhändlernetz weiterhin nachhaltig ausbauen lassen.

Mit Verbesserungen und Optimierungen der Arbeitsabläufe und Strukturprozesse treten wir gegen tendenziell steigende Kosten an.

Unsere historisch gewachsene Marktposition sehen wir unverändert als gefestigt an.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 rechnen wir mit leicht steigenden Umsatzerlösen und erwarten stabile Jahresergebnisse.

Unseren Zahlungsverpflichtungen werden wir auch in Zukunft fristgerecht nachkommen.

Da die zukunftsbezogenen Einschätzungen auch auf Erwartungen beruhen, die von Faktoren abhängen, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen.

Sonstige Angaben

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden nicht ausgeübt.

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Neustadt a. d. Aisch, den 19. Mai 2025

OSF Handels GmbH

Gerd Hartmann

Rainer Göllner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 169.168,00 193.552,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.682,00 9.988,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.682,00 9.988,00
II. Sachanlagen 165.486,00 183.564,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.486,00 183.564,00
B. Umlaufvermögen 11.714.418,18 14.453.623,31
I. Vorräte 6.382.067,71 7.860.298,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.994.205,74 5.494.618,98
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.994.205,74 5.494.618,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.338.144,73 1.098.705,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.454,73 100.908,32
Summe Aktiva 11.980.040,91 14.748.083,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.092.432,28 6.754.293,41
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -15.000,00 -15.000,00
III. eingefordertes Kapital 15.000,00 15.000,00
IV. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 160.000,00 150.000,00
V. Bilanzgewinn 7.917.432,28 6.589.293,41
B. Rückstellungen 1.037.804,01 902.057,51
C. Verbindlichkeiten 2.849.804,62 7.091.732,71
1. sonstige Verbindlichkeiten 2.849.804,62 7.091.732,71
davon aus Steuern 222.811,84 25.011,02
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.819,16 15.173,94
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.349.804,62 5.591.729,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.500.000,00 1.500.000,00
Summe Passiva 11.980.040,91 14.748.083,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.775.340,19 7.952.236,21
2. Personalaufwand -2.808.857,52 -2.735.732,70
a) Löhne und Gehälter -2.377.245,52 -2.328.274,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -431.612,00 -407.458,56
davon für Altersversorgung -7.366,05 -7.847,00
3. Abschreibungen -62.301,11 -63.539,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -62.301,11 -63.539,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.609.835,99 -2.919.249,15
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 942,31 68,93
davon aus Abzinsung 46,03 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24.393,73 -7.245,36
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -603.791,27 -593.711,17
8. Ergebnis nach Steuern 1.667.102,88 1.632.827,17
9. sonstige Steuern -3.964,01 -26.042,01
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -225.000,00 -225.000,00
Jahresüberschuss 1.438.138,87 1.381.785,16

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.589.293,41 5.217.508,25
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen -10.000,00 -10.000,00
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -10.000,00 -10.000,00
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung für das Geschäftsjahr -100.000,00 0,00
4. Bilanzgewinn 7.917.432,28 6.589.293,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die OSF Handels GmbH mit Sitz in Ipsheim ist unter der Registernummer HRB 12744 beim Registergericht Fürth eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinn des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde daher nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 3.994.205,74 0,00 5.494.618,98 0,00

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 30.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde von der Gesellschafterversammlung ein Betrag von € 10.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Im Posten Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist ein Gewinnvortrag/Verlustvortrag von € 6.589.293,41 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, Tantiemen und Jahresabschlussaufstellungs- und Prüfungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 179.422,44 179.422,44
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 318.610,07 318.610,07
Sonstige Verbindlichkeiten 2.351.772,11 851.772,11 1.500.000,00
Gesamt 2.849.804,62 1.349.804,62 1.500.000,00
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 73.014,52 73.014,52
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.751.928,33 4.751.928,33
Sonstige Verbindlichkeiten 2.266.789,86 766.789,86 1.500.000,00
Gesamt 7.091.732,71 5.591.732,71 1.500.000,00

Die Verbindlichkeiten sowie nicht ausgeschöpfte Kreditlinien gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert.

Unter den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 184.243,38 (Vj. € 289.205,98) ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind € 21.413,01 (Vj. € 42.675,32) periodenfremde und keine wesentlichen außergewöhnlichen Erträge enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 12.077,43 (€ 36.684,83) enthalten.

Im Posten "auf Grund einer Gewinngemeinschaft, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn" sind Gewinnanteile einer stillen Beteiligung erfasst.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Name, Vorname Tätigkeit/ausgeübter Beruf
Hartmann, Gerd Geschäftsführer
Hartmann, Johanna Geschäftsführer
Göllner, Rainer Geschäftsführer

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge zu Finanzierungszwecken abgeschlossen.

Aus den laufenden Verträgen resultieren Zahlungsverpflichtungen mit einem jährlichen Gesamtbetrag von TEUR 1.006 (Vj. TEUR 780). Diese betreffen in Höhe von TEUR 649 (Vj. TEUR 649) finanzielle Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern.

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 51 Mitarbeiter beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gem. § 285 Nr. 17 HGB wird unter Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem handelsrechtlichen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.438.138,87 ab. Der entstehende Bilanzgewinn, wird nach Zuführung von € 10.000,00 in die offene Gewinnrücklage und einer Vorabausschüttung in Höhe von € 100.000,00, in Höhe von € 7.917.432,28 auf neue Rechnung vorgetragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Ipsheim, den 19.05.2025

Gerd Hartmann

Rainer Göllner

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OSF Handels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OSF Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OSF Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Windsheim, den 30. Mai 2025

Gez. Florian Hahn, MBA, Wirtschaftsprüfer

Gez. Dipl.-Kfm. Ulrich Kahn, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 169.168,00 462.702,28 429.812,47 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.682,00 33.157,00 33.157,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.682,00 33.157,00 33.157,00 0,00
Sachanlagen 165.486,00 429.545,28 396.655,47 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.486,00 429.545,28 396.655,47 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 37.921,11 0,00 5.031,30 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 37.921,11 0,00 5.031,30 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.921,11 0,00 5.031,30 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 293.534,28 236.260,47 62.301,11 62.301,11
Immaterielle Vermögensgegenstände 29.475,00 23.169,00 6.306,00 6.306,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.475,00 23.169,00 6.306,00 6.306,00
Sachanlagen 264.059,28 213.091,47 55.995,11 55.995,11
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.059,28 213.091,47 55.995,11 55.995,11
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 5.027,30 0,00 0,00 193.552,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 9.988,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 9.988,00
Sachanlagen 0,00 5.027,30 0,00 0,00 183.564,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.027,30 0,00 0,00 183.564,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.6.2025.

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