Vfw AktiengesellschaftLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rolf Schulz seit 28.1.2002 | Prokura |
Rainer M. Dr. Dehm seit 20.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Jens Andreas Thomas seit 20.11.2001 | Prokura |
Clemens Reif seit 20.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
OS Phoenix Bidco Limited | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VFW AKTIENGESELLSCHAFTKÖLNJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Inhalt Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Lagebericht Bestätigungsvermerk Bilanz zum 31. Dezember 2006Vfw Aktiengesellschaft, KölnA K T I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006Vfw Aktiengesellschaft, Köln
Anhang für das Geschäftsjahr 2006Vfw Aktiengesellschaft, KölnA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Vfw Aktiengesellschaft, Köln, sind im Geschäftsjahr 2006 nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter besonderer Beachtung der §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung der Vfw Aktiengesellschaft erstellt. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich beigefügt. Die Vfw Aktiengesellschaft, Köln, ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:
C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Grundkapital war per 31. Dezember 2006 in 7.200.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennbetrag von jeweils € 1,00 aufgeteilt. Durch Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 3. April 2000 wurde ein genehmigtes Kapital, bestehend aus zwei Teilbeträgen in Höhe von insgesamt € 2.200.000,00, geschaffen:
Die Ermächtigungen des Vorstands gelten für beide Teilbeträge bis 3. April 2005. Mit Beschluss vom 27. Januar 2003 hat der Vorstand die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft von € 6.000.000,00 um bis zu € 1.200.000,00 auf bis zu € 7.200.000,00 durch Ausgabe von 1.200.000 neuer auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von je € 1,00 zum Ausgabebetrag von je € 1,00 je Aktie beschlossen. Die neuen Aktien sind ab 1. Januar 2002 stimmberechtigt. Mit Datum vom 27. Januar 2003 stimmte der Aufsichtsrat dem Kapitalerhöhungsbeschluss zu und beschloss eine entsprechende Änderung der Satzung. In die Kapitalrücklage ist ausschließlich das Agio gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt (Ausgabeaufgeld). Einstellungen in die Kapitalrücklage oder Entnahmen aus der Kapitalrücklage sind im Geschäftsjahr 2006 nicht vorgenommen worden. Zum 31. Dezember 2006 waren durch die gesetzliche Rücklage in Höhe von € 440.000,00 und die Kapitalrücklage in Höhe von € 280.000,00 10 v.H. des Grundkapitals erreicht (§ 150 Abs. 2 AktG). Einstellungen in die Gewinnrücklagen oder Entnahmen aus den Gewinnrücklagen sind im Berichtsjahr nicht vorgenommen worden. Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, Aufwendungen für im Geschäftsjahr in Verkehr gebrachte, aber noch nicht erfasste und einer Verwertung zugeführte Verkaufsverpackungen, Pfandzahlungen, Sonderzahlungen an Mitarbeiter, Abschluss- und Prüfungskosten, Urlaubsverpflichtungen und zu erteilende Gutschriften. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Muttergesellschaft. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 2.970 Vorjahr: T€ 247) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 120) enthalten. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
III. Ergänzende Angaben 1 . Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2006 waren zum Vorstand bestellt:
Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2006:
Die gewährten Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich auf T€ 120. 2. Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
4. Derivative Finanzinstrumente Im Besitz der Gesellschaft befinden sich am 31.12.2006 ein Zinsswap mit einem Marktwert von T€ 214 und zwei Zinscaps mit einem Marktwert von (T€ 142). 5. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Die Jahresabschlüsse per 31. Dezember 2006 der oben genannten Gesellschaften lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Anhangs noch nicht vor. 6. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Deutsche Post AG einbezogen, der in der Zentrale der Deutsche Post AG (Charles-de-Gaulle-Straße 20, 53113 Bonn), eingesehen werden kann. Mit Vertrag vom 22. Dezember 2006 wurden sämtliche Aktien der Vfw AG rückwirkend zum 1. Januar 2006 an die Monitor Clipper Partners, Cambridge, Zürich, London veräußert. Der Verkauf erfolgte unter dem Vorbehalt einer kartellrechtlichen Prüfung. Die Zustimmung des Bundeskartellamts war bis zum Abschluss der Jahresabschlussprüfung noch ausstehend. Die Vfw AG war bis zum Verkauf Mutterunternehmen i.S.d. § 290 Abs. 1 i.V.m. § 271 Abs. 2 HGB der Vfw ThermoMed GmbH & Co. KG, Köln, und der REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH, Herborn. Die Vfw ThermoMed GmbH & Co. KG, Köln, und die REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH, Herborn, wurden mit notariellem Vertrag vom 11. September 2006 an die trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH & Co. KG, Weinheim, verkauft. Am 29. September 2006 erwarb die Vfw AG 100% der Anteile an der JP Janssen GmbH, Düsseldorf. Daraufhin wurde eine Umfirmierung in REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH und eine Sitzverlegung nach Herborn vorgenommen. Die Vfw AG verzichtet i.S.d. § 296 Abs. 2 HGB auf die Einbeziehung und stellt daher zum 31. Dezember 2006 keinen Konzernabschluss auf. 7. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, im Januar 2007 Vfw Aktiengesellschaft - Der Vorstand - Der Jahresabschluss wurde festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag wurde gefolgt. Geschäfts- und Lagebericht 2006Vfw Aktiengesellschaft, KölnI. Darstellung des Geschäftsverlaufs Gesellschaftsrechtliche Veränderungen Seit Dezember 2005 hält die Deutsche Post AG, Bonn, über eine Tochtergesellschaft 100% der Aktien-anteile der Vfw AG, die sie im Zuge der Übernahme der EXEL plc. erworben hat. Da die Geschäftsaktivitäten der Vfw AG nicht zum Kerngeschäft der Deutsche Post AG gehören, hat diese mit Vertrag vom 22.12.2006 100% der Aktien der Vfw AG an die Private-Equity-Company Monitor Clipper Partners ("MCP") mit Sitzen in Cambridge (USA), London und Zürich mit wirtschaftlicher Wirkung rückwirkend zum 01.01.2006 veräußert. MCP hält die Aktien über ihre indirekte Tochtergesellschaft Reverse Logistics GmbH, München. Der Verkaufsvertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung einer Zustimmung des Bundeskartellamtes und der Kaufpreiszahlung. Eine positive Entscheidung des Bundeskartellamtes wird erwartet; danach kann diese Transaktion voraussichtlich im ersten Quartal 2007 abgeschlossen werden. Der Vorstand der Vfw AG begrüßt den Verkauf an MCP und hat den Verkaufsprozess aktiv unterstützt. Im Frühjahr 2006 entschied sich die Deutsche Post AG zur Veräußerung der Vfw-Tochtergesellschaft Vfw-ThermoMed GmbH & Co. KG, um kartellrechtlich bestehende Auflagen zu erfüllen. Der Verkauf an den Erwerber trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH & Co. KG, Weinheim, wurde mit Vertrag vom 11.09.2006 umgesetzt und nach Zustimmung des Bundeskartellamtes am 20.10.2006 (Closing day) erfüllt. Gleichzeitig wurde der Geschäftsbereich Vfw-Radiopharmaka sowie die REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH, Herborn, an die transo-flex Schnell-Lieferdienst GmbH & Co. KG veräußert. Mit Notartermin vom 29.09.2006 wurde die JP Janssen GmbH von der Danzas Fashion B.V., Venlo, erworben. Diese GmbH wurde in REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH ("neu") umfirmiert und ersetzt nach Sitzverlegung nach Herborn die "alte" REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH. Die nachfolgende Darstellung bezieht sich auf die Vfw AG, wobei der Geschäftsbereich Radiopharmaka nur bis 20.10.2006 enthalten ist. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach (vorläufigen) Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 2,5% erhöht. Dieses Wirtschaftswachstum wurde nicht nur durch einen dynamischen Außenhandel getragen; auch die inländische Verwendung des Bruttoinlandsproduktes trug zum Wachstum mit einer Wachstumsrate von +1,8 % bei. Die privaten Konsumausgaben stiegen nach Jahren der Stagnation wieder an (+0,6 %). Diese ansteigende Konsumneigung beeinflusst indirekt unter anderem den Absatz von Verkaufsverpackungen im Einzelhandel, in dem die Vfw AG leicht steigende Meldungen verzeichnete. Der Pharmamarkt wird nach wie vor von der Diskussion über die Gesundheitsreform geprägt. Dabei konnten die Generika-Hersteller, die überwiegend ihre Verpackungen bei der Vfw AG lizenzieren, die Anzahl in Verkehr gebrachter Verpackungseinheiten erneut ausweiten. Die Vfw AG konnte zudem ein Wachstum über neue Kunden generieren. Zum 1. Mai 2006 trat die vierte Verordnung zur Änderung der Verpackungsverordnung in Kraft. Damit endeten im Bereich der bepfandeten Getränke-Einwegverpackungen die bisherigen Insellösungen sowie die unter der Bezeichnung P-System angebotene Lösung Vfw-RETURN. Seit dem 1. Mai 2006 wird die Dienstleistung Vfw-RETURN, welche die Rücknahme bepfandeter Einweg-Getränkeverpackungen sowie das Pfandclearing umfasst, unter den Rahmenbedingungen der DPG (Deutsche Pfandsystem GmbH) fortgeführt. Mit Umsetzung der europaweiten WEEE-Richtlinie in deutsches Recht wurde ein neues Marktsegment eröffnet. Die operative Tätigkeit der Rücknahme von Elektro- und Elektronikaltgeräten begann am 24.03.2006. Das Unternehmen "Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH" (DSD) ist auf dem Markt der Dualen Systeme seit Herbst 2006 nicht mehr der alleinige Anbieter: Zwei Wettbewerber zur DSD sind seitdem flächendeckend in der Bundesrepublik Deutschland tätig. Die Vfw AG bereitet den Markteintritt mit einem eigenen 6.3er-System "Vfw-DS" vor und wird damit voraussichtlich im 2. Quartal 2007 starten. In der Kontraktlogistik konnte die Vfw AG von dem über Jahre aufgebauten Geschäfts- und Vertrauensverhältnis zu den Gase-Herstellern profitieren und die Dienstleistungen für einen in 2005 akquirierten Kunden deutlich ausbauen. Umsatz-, Mengen- und Ergebnisentwicklung Die Vfw AG konnte den Umsatz um 18,8 % gegenüber dem Vorjahr auf 42,9 Mio. € steigern. Ausschlaggebend war die weit über den Erwartungen liegenden Umsätze im neuen Geschäftsbereich Vfw-WEEE: Vom Start bis zum Jahresende wurde 4,8 Mio. € Umsatz erzielt. Auch im Segment Vfw-REMEDICA konnte der Umsatz u. a. durch neue Kunden um 15,0 % ausgeweitet werden. Im Bereich Vfw-RESERVICE wurde der mit neuen Kunden generierte Umsatz durch Preiszugeständnisse kompensiert. Bei Vfw-RETURN lag der Umsatz bedingt durch die Umstrukturierung auf das neue DPG-System niedriger. Zudem konnten gegenüber dem Vorjahr weit geringere Sekundärrohstofferlöse erzielt werden, da diese ab Mai 2006 an die Handelskunden weitergegeben werden. Ein starkes Umsatzwachstum von +32,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 10.953 TEUR wurde im Bereich der Kontraktlogistik primär durch zusätzliche Auslieferungstouren für einen großen Gase-Hersteller er-reicht. Dabei ist Radiopharmaka mit 1.411 TEUR nur zeitanteilig bis 20.10.2006 enthalten (-1 1,5 % ge-genüber dem gesamten Kalenderjahr 2005). Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass es auch in 2006 wieder gelingen wird, wie in den Vorjahren alle Quotenanforderungen der Verpackungsverordnung im Vfw-Selbstentsorgersystem vollumfänglich zu erfüllen. Die abschließende Zertifizierung des Mengenstroms wird im März/April 2007 erfolgen, wenn die Überprüfung des Mengenstroms von der Umweltgutachterorganisation DEKRA abgeschlossen sein wird. Damit wird die Vfw AG aller Voraussicht nach zum neunten Mal das uneingeschränkte Zertifikat des unabhängigen Gutachters erhalten. Die in den mengenstrompflichtigen Bereichen in Verkehr gebrachten Mengen stiegen aufgrund des Kundenzulaufs: Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt die Mengenstrommeldungen noch nicht vollständig abgeschlossen sind, ist bereits erkennbar, dass die lizenzierten Mengen über dem Vorjahr liegen werden: Im Vfw-Selbstentsorgersystem (ohne Vfw-RETURN) werden z.B. bei PPK mehr als 50.000 to (Vorjahr 48.256 to) erreicht werden; bei Glas mehr als 20.000 to (Vorjahr 18.104 to) und bei Kunststoff mehr als 21.000 to (Vorjahr 20.135 to). Einschließlich Aluminium, Weißblech und sonstiger Verbunde wurde erstmals die Marke von 100.000 to Lizenzmenge überschritten. Der Aufwand für bezogene Leistungen ist nicht direkt vergleichbar: Bedingt durch die andersartige Kos-tenstruktur im neuen Geschäftsfeld WEEE, durch den mit Anlaufkosten verbundenen Systemwechsel im Bereich Vfw-RETURN sowie durch den Aufbau des Vfw-DS haben sich Leistungen und Kosten strukturell im Vergleich zum Vorjahr verändert. Insgesamt stieg der Aufwand für bezogene Leistungen um 37,2 % auf 26.489 TEUR, hingegen sanken die Vertragsabwicklungskosten um 15,3 % auf 1.241 TEUR. Unterproportional zum Umsatz erhöhten sich die Löhne und Gehälter einschließlich der Sozialversicherungsabgaben in Summe um 7,2 % gegenüber dem Vorjahr. Das Abschreibungsvolumen erhöhte sich um 17,9 %, hauptsächlich bedingt durch die Aktivierung der Internetplattform return@web-2 sowie die Anschaffung von drei Großzählmaschinen für die Zählzentren der bepfandeten Einweggebinde. Die gesamten sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 15,5 % auf 5.486 TEUR. Die Steigerung resultiert aus der intensivierten Vertriebstätigkeit sowie den Anlaufkosten der neuen Geschäftsbereiche und schlägt sich insbesondere bei den Fahrzeugkosten, den Reisekosten sowie den Rechts- und Beratungskosten nieder. Insgesamt resultiert daraus ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6.247 TEUR, welches um 17,1 % unter dem Vorjahr liegt. Hinzu kommt ein außerordentliches Ergebnis von 2.550 TEUR durch den Verkauf der Vfw ThermoMed GmbH & Co. KG und den Verkauf des Geschäftsbereiches Radiopharmaka. Abzüglich der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 3.096 TEUR verbleibt ein Jahresüberschuss (nach Steuern) von 5.633 TEUR, der das Vorjahr um 1.013 TEUR bzw. um 21,9 % übertrifft. Investition und Finanzierung Investition und Desinvestition: Der Kaufpreis von 3.359 TEUR für den Verkauf der Vfw ThermoMed GmbH & Co. KG ist am 20.10.2006 der Vfw AG zugeflossen. Davon entfielen 3.083 TEUR auf den KG-Anteil, 26 TEUR auf den GmbH-Anteil und 250 TEUR auf den Geschäftsbereich Vfw-Radiopharmaka. Mit dem Verkauf wurde der bisherige Beteiligungsbuchwert von 500 TEUR, der dem Kommanditkapital entsprach, sowie der Beteiligungsbuchwert der REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH von 26 TEUR und das Anlagevermögen der Radiopharmaka ausgebucht. Durch den Verkauf des Geschäftsbereichs Vfw-Radiopharmaka verringerte sich das Anlagevermögen der Vfw AG um den Firmenwert (-206 TEUR Restbuchwert), um 2 LKW's (- 22 TEUR) sowie um einen bereits abgeschriebenen PKW und einen Arbeitsplatz (Büromöbel und PC). Die "neue" REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH (ehemals J.P. Janssen GmbH) wurde für 8 TEUR von der Deutsche Post AG / Danzas Fashion B.V. erworben. Die Software-Investitionen mit 741 TEUR betrafen hauptsächlich die auf die Anforderungen der DPG zugeschnittene, neue Internetplattform return@web-2. Die bisherige Internetplattform konnte in dieser Form nicht weiter genutzt werden und wurde vollständig abgeschrieben (reguläre AfA 142 TEUR und Sonder-AfA 83 TEUR). Die im Bereich Vfw-RETURN bis Ende April für einen Kunden eingesetzten Deformatoren wurden allesamt entsprechend der Vertragssituation an den Kunden übergeben (Abgang von 305 TEUR Anlagevermögen). Investiert wurde in 3 weitere Hochleistungszählanlagen (+330 TEUR) für die automatisierte Zählung bepfandeter Einweggebinde, die am Standort des Zählzentrums Ahrensburg eingesetzt werden. Ein Teilstück des unbebauten Grundstückes mit einer Größe von rund 2.748 qm wurde im Juli 2006 an einen Erwerber veräußert. Der Buchwert des unbebauten Grundstückes verringerte sich dadurch um 380 TEUR. Neben den bereits erwähnten Dienstfahrzeugen für den Geschäftsbereich Radiopharmaka wurden drei Dienstfahrzeuge mit einem Restbuchwert von 65 TEUR veräußert; dafür wurden aufgrund der geänderten Geschäftspolitik Leasingfahrzeuge eingesetzt. Für das Carbogal-Geschäft wurde ein LKW angeschafft (+35 TEUR); zwei LKW's mit einem Restbuchwert von 8 TEUR wurden verkauft. Für die Erneuerung der Konferenzräume wurden Büromöbel in Höhe von 54 TEUR und Technik für 25 TEUR angeschafft. Für die Erneuerung von Hardware (Server und Arbeitsplätze) wurden 66 TEUR investiert. Dem stehen Abgänge in Höhe von 36 TEUR gegenüber. Finanzierung: Das Darlehen der Dresdner Bank zur Finanzierung der Immobilie wurde vorzeitig zum 31.12.2006 vollständig getilgt (Plantilgung 343 TEUR und Restabwicklung 2.400 TEUR). Mit dem Verkauf der REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH wurde das bestehende Darlehen abgelöst (-24 TEUR). Für die neue REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH bestanden zum 31.12.2006 Darlehen der Vfw AG über 122,5 TEUR, die planmäßig getilgt werden. Über das in 2006 erstellte Blockheizkraftwerk an der Seite des Lagergebäudes wurde Ende Dezember 2006 ein sale-and-lease-back-Vertrag geschlossen. Dadurch flossen 403 TEUR Kaufpreis zu; die monatliche Leasingrate beträgt 5,8 TEUR über 72 Monate. Die zur Zinssicherung aufgenommenen Zinscaps wurden planmäßig zurückgeführt. Die Vfw AG verfügte zum 31.12.2006 über liquide Mittel in Höhe von 15.684 TEUR. Ein Teil der liquiden Mittel sind für Dritte verwaltete Pfandgelder in Höhe von 1.679 TEUR (Vorjahr 1.374 TEUR), davon 729 TEUR (Vorjahr 758 TEUR) für das Pfandcouponsystem. In der Hauptversammlung vom 6.12.2006 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2005 in Höhe von 12.554 TEUR an den Alleinaktionär tbd Tibbett & Britten Deutschland GmbH, eine Gesellschaft der Deutsche Post AG, auszuschütten. Zum 31.12.2006 sind daraus 9.905 TEUR als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Deutsche Post AG) und 2.649 TEUR als Steuerverbindlichkeiten (Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag) gebucht. Die Zahlung an tbd Tibbett & Britten Deutschland GmbH erfolgte Anfang Januar 2007. Personal Zum 31.12.2006 waren bei der Vfw AG insgesamt 95 Mitarbeiter (ohne Vorstandsmitglieder und Auszubildende) beschäftigt, dies sind 4 Mitarbeiter weniger als im Vorjahr. Dabei verringerte sich der Personalbestand durch den Verkauf des Geschäftsbereiches Radiopharmaka zum 20.10.2006 um 8 Mitarbeiter. Unverändert wird die Vfw AG von 2 Vorstandsmitgliedern geleitet. Insgesamt 6 Auszubildende sind - unverändert zum Jahresende 2005 - beschäftigt. Von den 95 Mitarbeitern sind 5 Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. Werden die Teilzeitbeschäftigten umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigte, so ergeben sich 92,9 FTE (full time equivalents) zum 31.12.2006. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Vfw AG exklusive der Vorstände und Auszubildenden 100,8 Mitarbeiter bzw. 100,7 FTE. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Auf die diversen Verkäufe, auf den Start des Geschäftsbereiches Vfw-WEEE und auf die Umstrukturierung im Bereich Vfw-RETURN wurde bereits hingewiesen. Die Vorbereitungen zum Aufbau des Vfw-DS schritten planmäßig voran, so dass von einem Markteintritt im 2. Quartal 2007 ausgegangen wird. Abhängigkeitsbericht Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen oder Unterlassungen, die auf Veranlassung oder im Interesse der Deutsche Post AG geschehen sind, aus denen ein Nachteil entstehen können, liegen nicht vor. Gleiches gilt hinsichtlich des neuen Eigentümers MCP. II. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtszeitraum um 13,9% auf 40.459 TEUR. Die Immateriellen Vermögensgegenstände mit 1.039 TEUR stiegen im Wesentlichen durch Aktivierung von Leistungen für die an die DPG-Anforderungen angepasste Internetplattform Return@web-2. Der Firmenwert der Radiopharmaka wurde durch den Verkauf auf Null reduziert. Grundstücke und Gebäude reduzierten sich durch den Verkauf einer Teilfläche des unbebauten Grundstücks (-380 TEUR) und durch die planmäßige Gebäudeabschreibung auf 9.267 TEUR. Unter Maschinen mit insgesamt 417 TEUR werden die für Vfw-RETURN eingesetzten Hochleistungszählanlagen mit Zugängen von 330 TEUR ausgewiesen. Abgegan-gen sind, wie erwähnt, die Deformatoren (-305 TEUR Abgänge). Der Buchwert der Betriebs- und Geschäftsausstattung reduzierte sich auf 571 TEUR, davon PKW's 84 TEUR, LKW's 44 TEUR, Transportmittel 6 TEUR, Büromöbel und Lagerausstattung 201 TEUR, Büromaschinen 117 TEUR und EDV-Ausstattung (Hardware) 119 TEUR. Die im Vorjahr dargestellten geleisteten Anzahlungen betrafen eine Hochleistungszählanlage und wurden auf die Position Maschinen umgebucht. Die Anteile an verbundenen Unternehmen entfielen durch den Verkauf der Vfw ThermoMed GmbH & Co. KG und der "alten" REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH. Hier wird jetzt der Beteiligungsbuchwert an der "neuen" REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH mit 8 TEUR ausgewiesen. Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit 122,5 TEUR betreffen ausschließlich die REMEDICA Verwaltungsgesellschaft mbH. Bei den Vorräten verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr der zum Stichtag 31.12. gehaltene Bestand an Behältern, Sammelsäcken und Kabelbindern auf 265 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 3.588 TEUR auf 9.868 TEUR im Wesentlichen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und der verspätet eingehenden Zahlungen einiger Großkunden. Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen konnten hingegen um 221 TEUR zurückgeführt werden; die Pauschalwertberichtigungen wurden um 47 TEUR höher als im Vorjahr ange-setzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrafen Gewerbesteuer-Rückforderungen mit 225 TEUR sowie Pfandforderungen (davon Pfandcoupon 716 TEUR, DPG-System 974 TEUR für gezählte Einweg-Gebinde) sowie debitorische Kreditoren mit 397 TEUR. Der Bestand an Wertpapieren wurde auf Null zurückgeführt. Deutlich erhöhte sich das Barvermögen (Schecks, Kasse, Bankguthaben) auf 15.684 TEUR zum Stichtag und vor Ausschüttung des Bilanzgewinns für 2005, welche Anfang Januar 2007 erfolgte. Ein Teil der liquiden Mittel sind für Dritte verwaltete Pfandgelder in Höhe von 1.679 TEUR (Vorjahr 1.374 TEUR), davon 729 TEUR (Vorjahr 758 TEUR) für das Pfandcouponsystem. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten liegen um 77 TEUR unter Vorjahr und enthalten im Wesentlichen zwei Zinscaps (T€ 149) sowie Aufwendungen für Kfz-Steuer, Telefonanlage und BaaN-Support. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital durch den Ausschüttungsbeschluss um 12.554 TEUR, einschließlich des Bilanzgewinns aus 2006 von 5.633 TEUR ergibt sich ein Eigenkapital von 13.553 TEUR (-33,8 %). Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage und Gewinnrücklagen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Damit sank das Eigenkapital von 57,6 % auf 33,5 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital betrug 112 % des Anlagevermögens (Vorjahr 159 %). Die Steuerrückstellungen mit 486 TEUR enthielt im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Lohnsteuer. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 8.314 TEUR um 1.073 TEUR erhöht, überwiegend durch Rückstellungen für Pfandzahlungen (+889 TEUR auf 1.729 TEUR). Rückstellungen für ausstehende Rechnungen wurden mit 2.973 TEUR um 175 TEUR höher dotiert; die Rückstellungen für zu erteilende Gutschriften sanken um 160 TEUR auf 161 TEUR. Durch die vorzeitige Rückzahlung des Immobiliendarlehens der Dresdner Bank wurden alle Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten vollständig getilgt. Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden, bedingt durch den frühen Abschlusstermin in Höhe von 2.529 TEUR ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten den an die tbd Tibbett & Britten Deutschland GmbH abzuführenden Bilanzgewinn aus dem Jahre 2005. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind kurzfristiger Natur und betreffen im Wesentlichen Steuerzahlungen (2.970 TEUR) und Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Rücknahme von Pfandcoupons (1.445 TEUR). Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Kapitel Finanzierung verwiesen. Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt, bedingt durch den intensiven Wettbewerbsdruck und die strukturell andere Kostenstruktur bei den neuen Geschäftsbereichen WEEE und Return (DPG) sowie den Anlaufkosten für das Vfw-DS mit 6,2 Mio. € um 17 % unter dem Vorjahr. Hinzu kommt ein außerordentliches Ergebnis von 2,6 Mio. € durch den Verkauf der Vfw ThermoMed GmbH & Co. KG. Abzüglich der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 3,1 Mio. € verbleibt ein Jahresüberschuss (nach Steuern) von 5,6 Mio. €, der das Vorjahr um 1 Mio. € bzw. um 21,9 % übertrifft. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risiken im Sinne von § 91 Abs. 2 AktG sind nicht zu erkennen. Chancen ergeben sich für die Vfw AG auf den traditionellen Arbeitsgebieten und zusätzlich mit den neuen Dienstleistungsangeboten: Das Bundesumweltministerium (BMU) plant eine 5. Novelle der VerpackV. Es wird erwartet, dass diese Novelle nicht vor Ende 2007 / Anfang 2008 in Kraft gesetzt wird. Momentan gibt es einen Arbeitsentwurf mit Grundzügen der Novellierung. Primäre Intention ist, eine strikte Trennung der Verantwortlichkeiten zwischen Dualen Systemen und gewerblichen Selbstentsorger-Systemen hinsichtlich der Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen herbeizuführen. In Zukunft sollen Duale Systeme sich auf private Haushalte fokussieren und Selbstentsorgersysteme auf gewerbliche Anfallstellen. Ein weiteres wesentliches Ziel der Novellierung ist die Bekämpfung des Trittbrettfahrertums; derzeit werden mehr als 20% der Verkaufsverpackungen weder bei einem dualen System noch bei einem Selbstentsorgersystem lizenziert. Hersteller / Vertreiber sollen zur Bekämpfung des Trittbrettfahrertums verpflichtet werden, eine Vollständigkeitserklärung über die von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen abzugeben. Mit Ausnahme von Kleinstmengen wird ein Testat der Vollständigkeitserklärung durch unabhängige Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer verpflichtend gefordert werden. Das BMU schlägt in seinem Arbeitsentwurf des Weiteren den Wegfall der Pflicht zur Führung eines Mengenstromnachweises für Selbstentsorger-Verkaufsverpackungen vor. Während bei den oben genannten Punkten ein grundsätzliches Einverständnis der Mehrheit der Beteiligten besteht, wird das Thema der Mengenstromführung für Selbstentsorger-Verkaufsverpackungen sehr kontrovers diskutiert - bis hin zur Ausweitung der Mengenstrompflicht auf Transportverpackungen. Der Vorstand der Vfw AG ist der Auffassung, diese Novelle könnte Teile des Geschäfts fundamental ändern: Duale Systeme und Selbstentsorger werden von einem deutlich ansteigenden Marktvolumen durch Verkleinerung des Trittbrettfahreranteils profitieren. Dabei hängt die Aufteilung zwischen Dualen Systemen und Selbstentsorgern maßgeblich von der konkreten Grenzziehung ab, die heute im Entwurfsstadium ist. Die Vfw AG bereitet den Markteintritt mit einem eigenen dualen System vor und wird damit im 2. Quartal 2007 starten. Damit können alle Hersteller und Vertreiber alle Verkaufsverpackungen bei der Vfw AG lizenzieren, entweder im Selbstentsorgersystem und/oder im Vfw-DS. Sollte das Tätigkeitsfeld für Selbstentsorger eingeschränkt werden, verfügt die Vfw AG über ein ideales Kundenpotenzial zur Migration in das Vfw-DS. Die MCP plant, eine Mehrheitsbeteiligung an der CCR Logistics Systems AG, Dornach, ebenfalls unter dem Dach der Reverse Logistics GmbH, München, zu erwerben. Die Vfw AG plant eine Zusammenarbeit mit der CCR Logistics Systems AG. Welche Chancen sich daraus ergeben, kann aus heutiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. Dies bedarf einer gründlichen Bestandsaufnahme und intensiven Prüfung. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Auf die Ausschüttung des bis zum 31.12.2005 kumulierten Bilanzgewinns Anfang Januar 2007 wurde bereits hingewiesen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren nennenswerten, die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich beeinflussenden Vorgänge zu verzeichnen. Die Vfw AG beabsichtigt, die bisher unter Kontraktlogistik geführten Teile des Geschäftsbetriebes in eine am 11. Januar 2007 gegründete Vfw Health Care Logistics GmbH & Co. KG mit Sitz am Stammsitz der Vfw AG einzubringen. V. Voraussichtliche Entwicklung Für die nächsten Geschäftsjahre rechnen wir mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen in der Reverslogistik und der Kontraktlogistik. Nach wie vor steht eine Entscheidung zur Klage des Dualen Systems Deutschland (DSD) gegen die EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof aus; die Hauptverhandlung hat in 2006 stattgefunden. Die Entscheidung der EU-Kommission vom 20. April 2001 ermöglicht den Kunden der Vfw AG u. a. einen teilweisen Ausstieg aus dem DSD für die in Deutschland in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen unter weiterer Nutzung des Zeichens "Der Grüne Punkt' (Teilmengenlizenzierung) oder einen DSD-Komplettausstieg für die in Deutschland in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen ohne weitere Verwendung des Zeichens "Der Grüne Punkt'. Die Vfw AG hat zahlreiche Kunden mit einem Umsatzvolumen von rund 3 Mio. € jährlich unter Vertrag, welche die Einsparungsmöglichkeiten einer Teilmengenlizenzierung nutzen. Sollte, wovon nach heutigem Kenntnisstand nicht auszugehen ist, eine andersartige EU-Entscheidung zu einem heute noch nicht bekannten Zeitpunkt fallen, müssten diesen Kunden andere Möglichkeiten angeboten werden. Die Vfw AG arbeitet intensiv am Aufbau eines 6.3er-Systems "Vfw-DS', um den Kunden und Interessenten ab dem 2. Quartal 2007 auch diese Möglichkeiten der Verpackungslizenzierung anbieten zu können. Die Integration in die Deutsche Post World Net / DHL hat in 2006 keinerlei zusätzliche Geschäftspotenziale generiert. Es konnten durch diesen Anteilseigner weder neue Vertriebskontakte noch Kunden gewonnen werden. Für möglich gehaltene Synergiepotenziale haben sich nach intensiver Prüfung als nicht umsetzbar erwiesen. Der Vorstand begrüßt den Verkauf an MCP und glaubt, dass in diesem neuen Umfeld eine positive Entwicklung der Vfw AG erfolgen wird. VI. Schlusserklärung des Vorstands Der Lagebericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Vfw AG beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen.
Köln, den 15. Januar 2007 Vfw Aktiengesellschaft - Der Vorstand - BESTÄTIGUNGSVERMERK"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vfw Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht vornehmlich auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Mannheim, den 15. Januar 2007 Botzke, Wirtschaftsprüfer Berger, Wirtschaftsprüfer Berizzi, Wirtschaftsprüfer Schulte, Wirtschaftsprüfer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENSIN DER ZEIT VOM 1. JANUAR 2006 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2006VfW Aktiengesellschaft, Köln
Bericht des AufsichtsratsIm Geschäftsjahr 2006 wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig und ausführlich über den Geschäftsverlauf in schriftlichen und mündlichen Berichten informiert. Im Geschäftsjahr 2006 fanden fünf Aufsichtsratsitzungen gemeinsam mit dem Vorstand statt. In allen Aufsichtsratssitzungen am 06.03., 04.05., 12.06., 11.09. und 06.12. hat sich der Aufsichtsrat mit der Lage der Gesellschaft, der strategischen Entwicklung der Geschäftsfelder und der Geschäftsbereiche befasst. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat sich darüber hinaus in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand unterrichten lassen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 der Vfw Aktiengesellschaft und der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von Keiper & Co. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Mannheim, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Sämtliche Abschlussunterlagen und der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Sie wurden geprüft und im Beisein der Prüfer erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfer angeschlossen und als Ergebnis seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. In seiner Sitzung am 26.02.2007 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Vfw Aktiengesellschaft gebilligt und damit festgestellt sowie dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes zugestimmt.
Köln, im Mai 2007 Prof. Dr. Werner Schaffer, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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