Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
A S T GmbH
Edisonstraße 24, 68623 Lampertheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Selami Güngör seit 17.12.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
INANSEY S.I. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A S T GmbHLampertheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Der Umfang der Tätigkeit der A S T GmbH umfasst den Rohrleitungsbau, die Durchführung von Schweißarbeiten aller Art und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten, sowie den Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die auf dem vorgenannten Gebiet sowie auf dem Gebiet der Arbeitnehmerüberlassung tätig sind und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Auf dem Gebiet der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung gem. § 1 AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) und mit der Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte ist die Gesellschaft nur solange tätig, als sie die dazu erforderlichen Genehmigungen hat. Grundlage der Entlohnung der Mitarbeiter ist der Manteltarifvertrag des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ). Die A S T GmbH wurde am 29.12.2000 gegründet und hat ihren Sitz in Lampertheim. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Gesellschaft ist die Anlagen- und Schweißtechnik sowie die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung. Die Gesellschaft arbeitet zum größten Teil (zu 90 %) im Werkauftrag, als Rohrleitungs- und Anlagenbauer an. Ende des Jahres 2019 wurde erstmalig ein Großauftrag im Stahl- und Trockenbau angenommen. Die Fertigstellung und Abnahme dieses Projektes fand im Jahr 2023 statt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Auch das Jahr 2023 war von geopolitischen Spannungen geprägt. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland führten weiterhin zu Beeinträchtigungen im weltweiten Handel. Die Energiepreise stabilisierten sich in Deutschland im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau, nachdem diese im Jahr 2022 stark gestiegen waren. Besonders energieintensive Unternehmen hatten mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Auch die Materialknappheit und hohe Rohstoffpreise stellten Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen. Die gestiegenen Kosten wirkten sich auf die Produktion und die Betriebskosten von Unternehmen aus, was zu Preiserhöhungen für Endprodukte führte. Nachdem im Jahr 2022 der Verbraucherpreisindex im Jahresdurchschnitt bei 6,9 % lag, konnte im Jahr 2023 ein leichter Rückgang auf 5,9 % verzeichnet werden. Aufgrund des anhaltend hohen Verbraucherpreisindexes in Europa hat die EZB den Leitzins bis auf 4,5 % angehoben. Dies hat zu höheren Kosten für Unternehmenskredite geführt, was die Finanzierung für Unternehmen verteuerte. Um diesen veränderten Finanzierungsbedingungen gerecht zu werden, ist eine sorgfältige Liquiditätsplanung und finanzielle Flexibilität für Unternehmen erforderlich. Das weltweite BIP ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % gestiegen. Das BIP der Europäischen Union stieg um 0,5 %, während das BIP Deutschlands um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Damit ist Deutschland der einzige Staat unter den vier größten EU-Mitgliedstaaten mit einem negativen BIP im Jahr 2023. Auch im längerfristigen Vergleich seit 2019 liegt Deutschland mit einem BIP-Wachstum von nur 0,7 % hinter vielen anderen europäischen Staaten zurück. Die deutschen Exporte verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang von 2,0 %, die Importe um 10,1 %. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland stieg leicht um 0,7 %. Dies ist unter anderem auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine höhere Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung zurückzuführen. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen ging dagegen um 0,2 % zurück. Die Lohnkosten stiegen in Deutschland kräftig um 5,8 %. Die Arbeitsproduktivität gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen sank um 1,0 %. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Zeitarbeitsmarkt verliert in den letzten drei Monaten des Jahres 2023 im Vergleich zum vorangegangenen dritten Quartal an Dynamik. Gegenüber dem vierten Quartal 2022 sinken die Umsätze durchschnittlich um 1,8 Prozent, während die Zahl der Zeitarbeitskräfte zum Stichtag 31. Dezember 2023 knapp 5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Der Umsatz großer Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresleistung liegt um 0,8 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Kleinere Dienstleister verzeichnen durchschnittlich 2,3 Prozent geringere Umsätze. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte zum Stichtag 31. Dezember 2023 sinkt bei den großen Unternehmen indes stärker. Dies deutet darauf hin, dass andere Dienstleistungen, wie beispielsweise Personalvermittlung, weitere Umsatzverluste abfedern. Aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs waren Unternehmen zurückhaltend, Personal einzustellen. Dennoch blieb die Gewinnung neuer Fachkräfte weiterhin eine der zentralen Herausforderungen für Personaldienstleister. Überdurchschnittlich viele Krankheitsausfälle und steigende Kosten beeinträchtigten zusätzlich die Umsätze der Zeitarbeitsunternehmen. Die Zeitarbeitsunternehmen erwarten für die ersten drei Monate des Jahres 2024 ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Anzahl Externer unter Vertrag soll demnach um 0,8 Prozent steigen. Kleine und mittelständische Unternehmen sind dabei etwas optimistischer. Die deutsche Wirtschaft könnte im ersten Quartal in eine Rezession rutschen. Insbesondere der Auftragsmangel in der Industrie ist eine Herausforderung für Zeitarbeitsunternehmen, sodass diese auch im ersten Quartal kaum mit steigenden Zeitarbeitnehmerzahlen rechnen. Die jüngste Tariflohnerhöhung zum Jahresbeginn wird sich ebenfalls in der Entwicklung widerspiegeln. Quelle: https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformation/umsaetze-in-der-zeitarbeit-sinken-im-vierten-quartal-2023/ 2.3 Einschätzung der Unternehmensleitung Die gute Auftragslage im Jahr 2023 wird gedämpft durch den doch feststellbaren Fachkräftemangel, der auch die Umsetzung der Aufträge bei der AST GmbH erheblich einschränkt. Bereits 2022 konnten im Arbeitnehmerüberlassungsgeschäft nicht ausreichend eigene Mitarbeiter rekrutiert werden. Dies zieht sich 2023 fort. Deshalb wird die Erweiterung des Geschäftsfeldes der AST GmbH auch in 2023 durch Projektmanagement und die Koordination von Subunternehmern fortgeführt. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 502 erzielt, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.513 entspricht. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.641, während die Gesamtleistung des Vorjahres in Höhe von TEUR 31.662 um TEUR 6.761 auf TEUR 24.901 fiel. Der Rohertrag verringerte sich um TEUR 143. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank auf 336 Personen (i.Vj. 380). Die Personalkosten blieben mit TEUR 15.943 konstant. Die Reisekosten verringerten sich um TEUR 750 aufgrund der gesunkene Mitarbeiterzahl. Der Umsatz pro gewerblichem Mitarbeiter (Umsatz / durchschnittliche Zahl der gewerblichen Mitarbeiter) stieg um TEUR 34 von TEUR 86 auf TEUR 120 pro Mitarbeiter. Der Personalaufwand je Mitarbeiter (Personalaufwendungen / durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter) stieg gegenüber 2022 um TEUR 6 auf TEUR 48. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 4.804 gesunken. Die Auflösung einer Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 3.679 sowie der Rückgang der Reisekosten in Höhe von TEUR 750 sind dafür verantwortlich. Das Betriebsergebnis 2023 stieg um TEUR 4.673 gegenüber dem Vorjahr und liegt somit bei TEUR 1.853. Das EBITDA stieg ebenfalls um TEUR 4.660 auf TEUR 2.178. Nachdem im Vorjahr keine Eigenkapitalrendite erwirtschaftet werden konnte, betrug im Jahr 2023 die Eigenkapitalrentabilität 49,65 %. Die Fremdkapitalrentabilität stieg auf 4,81 % (i.Vj. 2,08 %). 3.2 Finanzlage Unsere Finanzierungsstrategie basiert auf der Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft durch Eigenmitteln und den laufenden Cash Flow. Die Aufwendungen für das Fremdkapital beliefen sich auf TEUR 324 (i.Vj. TEUR 254). Zudem sind die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge um TEUR 3 auf TEUR 8 gesunken, was zu einer Verschlechterung des Finanzergebnisses von TEUR -243 im Jahr 2022 auf TEUR -316 im Jahr 2023 führte. Die Kreditlinie für den Kontokorrentkredit verbleibt auf TEUR 2.000, und musste wie erstmals in 2020 weiter in Anspruch genommen werden. Des Weiteren wurde die zusätzlich genehmigte Linie von TEUR 1.000 im unechtem Pensionsgeschäft in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind um TEUR 147 auf eine Höhe von TEUR 644 gesunken. Dazu wurde ein weitere KfW Kredit in Höhe von TEUR 1.500 Mitte 2022 aufgenommen. Der statische Verschuldungsgrad konnte im Jahr 2023 um 1.728,53 Prozentpunkte auf 666,37 % gesenkt werden. Der Anstieg des Eigenkapital um 98,24 % bei einem Rückgang des Fremdkapitals um 44,84 % ist maßgeblich für diese Entwicklung. Die Netto-Verschuldung, der Wert um den das Fremdkapital die liquiden Mittel übersteigt, belief sich im Jahr 2023 auf TEUR 6.507, während der entsprechende Vorjahreswert TEUR 12.008 betrug. Dies entspricht einem Rückgang der Netto-Verschuldung um 5.501 TEUR. Die Anlagendeckung I stieg von 41,80 % im Jahr 2022 auf 84,67 % im Jahr 2023. Dies zeigt, dass das Eigenkapital einen großen Teil des Anlagevermögens deckt. Unter Einbeziehung des langfristigen Fremdkapitals ergibt sich eine Anlagendeckung II in Höhe von 153,77 %. Die Debitorenlaufzeit konnte von ca. 73 Tagen im Jahr 2022 auf ca. 48 Tage im Jahr 2023 reduziert werden. Des Weiteren konnte die Lagerdauer der Vorräte von ca. 46 Tagen auf rund 28 Tage reduziert werden. Aber auch die Kreditorenlaufzeit ist von 24 Tagen auf 7 Tage gesunken. Insgesamt konnte die Geldumschlagsdauer von ca. 95 Tagen auf ca. 68 Tage deutlich reduziert werden. Die daraus resultierende geringere Kapitalbindung im Umlaufvermögen führt zu einer höheren Liquidität. Die Kennzahl der Liquidität 2. Grades beträgt im Berichtsjahr 109,80 % (i.Vj. 52,77 %). Die Zahlungsmittel und kurzfristigen Forderungen decken damit die kurzfristigen Schulden. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der A S T GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.748. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 von TEUR 12.724 um TEUR 4.976 vermindert. Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 26 auf TEUR 1.194. Da zugleich das Gesamtvermögen stärker abnahm, stieg die Anlagenintensität von im Vorjahr 9,59 % auf 15,41 % im Jahr 2023. Die Umlaufintensität betrug entsprechend 84,59 %. Dies zeigt das Bild einer nicht anlageintensiven Unternehmung. Mit dem Abschluss einer Großbaustelle in Frankfurt am Main, verminderten sich die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen um TEUR 11.280 sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 8.268. Die unfertigen Erzeugnisse erreichen eine Höhe von TEUR 1.290. Gegenüber stehen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 102. Bei sinkender Bilanzsumme und einem positiven Ergebnis vor Steuern war ein Anstieg des Eigenkapitalanteils um 9,04 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Am Ende des Jahres 2023 wies das Unternehmen einen Eigenkapitalanteil von 13,05 % auf (i.Vj. 4,01 %). Das Eigenkapital stieg um TEUR 501, während das Fremdkapital um TEUR 5.477 sank. Der Rückgang des Fremdkapitals ist auf die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.748 und die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.302 zurückzuführen. 3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Im Jahr 2023 wurde eine Gesamtkapitalrendite in Höhe von 10,66 % erwirtschaftet. Das negative Ergebnis der GuV 2022 in Höhe von TEUR 2.011, konnte in ein positives Ergebnis umgewandelt werden. Das neue Preisniveau konnte erfolgreich durchgesetzt werden. Wir rechnen in den nächsten Monaten mit einer guten Beschäftigungs- und Auftragslage. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem gleichbleibenden Gewinn aus. Insgesamt ist die Stimmung in den deutschen Maschinen- und Anlagenbaubetrieben zum Ende des Jahres getrübt. Besorgt blicken die Entscheidungsträger der Branche auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und leiten daraus einen Wachstumsrückgang für die Branche im Jahr 2024 ab. Die noch zu Beginn des Jahres 2023 verhaltene Wachstumserwartung hat sich im Laufe der letzten zwölf Monate ins Negative gedreht und im letzten Quartal seinen Tiefpunkt erreicht, wie das aktuelle Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland zeigt. Quelle: https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2023 Nach Schätzungen des Branchenverbandes VDMA erhöhte der Weltmarkt im Maschinen- und Anlagenbau 2023 sein Umsatzvolumen um rund 12 % auf 3.385 Mrd. €. Die mehr als 18.000 deutschen Maschinenbaubetriebe konnten ihre Umsätze 2023 um nominal rund 9,8 % steigern. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entwickelten sie sich damit besser als die Gesamtwirtschaft. Insgesamt setzte die Branche nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 256 Mrd. € um. Damit wurde das "Vor-Corona-Niveau" deutlich überschritten - dabei half aber auch die hohe Inflation. Für 2023 gehen die meisten Teilbranchen erneut von wachsenden nominalen Umsätzen und Produktionswerten aus. Die Exportquote sank 2023 leicht auf rund 81 %, die Importquote verringerte sich ebenfalls leicht auf rund 67 %. Für die Gesamtbranche rechnet der VDMA 2023 mit einem realen Umsatzrückgang von ¬2 %. Zu schaffen machen den Unternehmen vor allem das relativ schwache Wachstum in China, hohe Energie- und Rohstoffpreise, die anhaltend hohe Inflation und steigende Zinsen. Die Auftragseingänge sanken im ersten Quartal 2023 real um 13 % im Vergleich zum Vorjahr. Lediglich der hohe Auftragsbestand mit einer Reichweite von 11,6 Monaten hielt die Produktion am Laufen. Quelle: Branchenreport 2023, Maschinenbau, WZ-Code 28 der Sparkassen Finanzgruppe Branchendienst 4. Bericht über die zukünftigen Entwicklungen sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 4.1 Risikobericht 4.1.1 Allgemeiner Risikobericht Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer stehen vor zahlreichen Herausforderungen: Neben dem weiterhin hohen Kostendruck bereiten vor allem der Fachkräftemangel und die politischen Entwicklungen im In- und Ausland den Betrieben Probleme. Das schwierige Regulierungsumfeld wird als Wachstumshindernis beklagt. Hinzu kommen die Schwierigkeiten bei Finanzierungen. Investitionsbereitschaft und Innovationsfreude sind gebremst. 4.1.2 Spezieller Risikobericht Die AST GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen, das keine eigenen Produkte herstellt und somit nicht direkt von der Endverbrauchernachfrage betroffen ist. Stattdessen bietet die Firma anderen Unternehmen ihre Mitarbeiter und ihr Fachwissen an. Die Nachfrage der Kundenunternehmen hängt von deren wirtschaftlicher Lage ab, wodurch sie von der allgemeinen wirtschaftlichen und konjunkturellen Situation beeinflusst wird. Diese Abhängigkeit stellt das größte Risiko für AST dar. Um das Kalkulationsrisiko zu mindern, führt AST Großprojekte als Generalunternehmer durch und schließt feste Werkverträge mit Subunternehmern ab. Die Gesellschaft hat einen stabilen und finanziell soliden Kundenstamm. Um Zahlungsausfälle zu vermeiden, wird die Bonität neuer Geschäftspartner stets geprüft. Finanzielle Risiken bestehen insbesondere bei der Gewährung von Vorschüssen für Projekte und Darlehen, bei denen die Bonität nicht ausreichend gewährleistet ist. Dabei wird stets auf eine stabile Liquiditätslage des Unternehmens geachtet. Der Maschinen- und Anlagenbau ist nicht nur innerhalb Deutschlands ein wichtiger Wirtschaftszweig, sondern spielt auch im internationalen Wettbewerb eine wesentliche Rolle. Mit jährlich tendenziell steigenden Umsatzwerten ist Deutschland weltweit der drittgrößte Maschinenproduzent. Gleichzeitig ist der deutsche Maschinen- und Anlagenbau eine führende Exportindustrie. Insbesondere in den Bereichen Industrie 4.0 und Smart Factory, erweist sich Deutschland als innovationsstark. Die Digitalisierung ist demnach aus der Produktionsbranche nicht mehr wegzudenken. Eine intelligente Vernetzung von Mensch, Maschine und intelligentem Prozess ist zukunftsweisend und verspricht zusätzliches wirtschaftliches Wachstum der Branche. https://de.statista.com/statistik/kategorien/kategorie/4/themen/35/branche/maschinenbau-anlagenbau In den vergangenen Jahren widmete sich der Maschinen- und Anlagenbau der digitalen Herausforderung. Mit der Einführung von digitalen Produktionsprozessen ergeben sich zwar neue Hürden, wie etwa der Mangel qualifizierter Fachkräfte und dem Schutz von Cyberangriffen auf Industrieunternehmen, doch überwiegen die Vorteile einer Smart Factory, wodurch sich Deutschland auch in Zukunft als wegweisender Maschinen- und Anlagenproduzent beweisen kann. https://de.statista.com/statistik/kategorien/kategorie/4/themen/35/branche/maschinenbau-anlagenbau/ overview 4.2 Prognosebericht 4.2.1 Allgemeine Erwartungen Der Maschinen- und Anlagenbau gehört global zu den bedeutendsten und leistungsstärksten Industriebranchen. Er zeichnet sich durch Spitzentechnologien, Innovationen und eine hohe Exportkraft aus. Für das kommende Jahr wird trotz globaler Krisen eine stabile Auftragslage erwartet, da die vorhandenen Anlagen weiterhin betriebssicher betrieben werden müssen. Unter diesen Bedingungen sind keine Risiken für die Bestandsgefährdung erkennbar. Im Jahr 2019 beträgt der Umsatz im deutschen Maschinenbau 272 Milliarden Euro. Laut der Prognose werden im Jahr 2025 rund 290 Milliarden Euro im Maschinenbau erwirtschaftet. Mit dem steigenden Umsatz wird ebenso eine steigende Wertschöpfung des Maschinenbaus in Deutschland bis zum Jahr 2050 prognostiziert. Quelle:https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248366/umfrage/prognose-zum-umsatz-im-maschinenbau-in-deutschland/ Die Daten beruhen auf dem aktuellen Branchenreport zum Maschinenbau, der viele weitere statistische Informationen zur Branchenstruktur bündelt. Hier werden nur Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 17.500 Euro berücksichtigt, was zu abweichenden Werten im Vergleich zu anderen Publikationen führen kann. Der deutsche Maschinenbau hält einen Anteil von 3,5 Prozent an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung. Der Produktionswert der Branche steigt nach einem Einbruch zu Zeiten der Wirtschaftskrise wieder jährlich an. Das Unternehmen profitiert von seiner starken Marktpräsenz und den langjährigen und gefestigten Beziehungen zu Großkunden. Der anhaltende Trend zur Auslagerung industrieller Dienstleistungen stärkt die Position der AST GmbH, da Kunden vermehrt auf sie setzen. Es wird erwartet, dass dieser Trend weiterhin bestehen bleibt. 4.2.2 Ausblick Für die deutsche Maschinenbau- und Anlagenbranche wird ein positiver Ausblick für bis 2025 erwartet. Allerdings beeinflusst eine anhaltende Flaute der globalen Konjunktur die Geschäfte im Maschinen- und Anlagenbau stärker als bisher erwartet. Lief die Produktion in den ersten zehn Monaten dieses Jahres dank hoher Auftragsbestände und weniger Engpässe in den Lieferketten noch vergleichsweise gut, zeichnen sich nun Bremsspuren ab. Nachdem die ersten beiden Quartale noch Wachstumsbeiträge lieferten, verfehlte die Maschinenproduktion im dritten Quartal ihr Vorjahresniveau bereits um 1,6. Auch das vierte Quartal wird schwach ausfallen. Die Prognose für 2024 wird auf minus 4 % geschätzt. Von der Branche wird die Bedeutung von Digitalisierung, Dekarbonisierung und dem Aufbau resilienter Lieferketten als potenzielle Wachstumsbereiche aufgezeigt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der internationale Markt. Der deutsche Maschinenbau- und Anlagensektor ist bekannt für seine hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Exporte in aufstrebende Märkte wie China, Indien und andere Schwellenländer müssen kritisch betrachtet werden. Gleichzeitig müssen Unternehmen jedoch auch mit Handelsbarrieren und geopolitischen Unsicherheiten umgehen. Um diese Chancen optimal nutzen zu können, ist es entscheidend, dass Unternehmen in Forschung und Entwicklung investieren, um innovative Lösungen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Die aktuelle planungstechnische Unsicherheit der Politik bewirkt allerdings Unsicherheiten in der Branche. Dazu zählt auch, dass das Vertrauen in mündliche Förderzusagen der Bundesregierung gesunken ist. Das Unternehmen wird im Jahr 2024 vor allem in den Ausbau der Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Managementebene investieren. Die Investitionen werden den weiteren Aufbau des Unternehmens unterstützen und insbesondere die Abhängigkeit vom Geschäftsführer reduzieren. Grundsätzlich wird das Unternehmen mit einem größeren Managementteam stabiler agieren können. Obwohl die Aussichten für die Weltwirtschaft unverändert bzw. weiterhin verhalten sind, so sieht die Geschäftsführung durch die Gesamtbewertung der Chancen und Risiken die Gesellschaft insgesamt gut aufgestellt. Das Unternehmen hat seit vielen Jahren einen guten Namen auf dem Markt des Anlagenbaus. Die eignen Prognosen beruhen neben den genannten Daten der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in der Branche natürlich auch auf Erfahrungswerten und Annahmen, so dass die tatsächlichen Ergebnisse davon abweichen können. Insofern bestehen hier sowohl Risiken auf Ergebnisverschlechterung als auch Chancen auf Ergebnisverbesserungen. Langfristig gehen wir also von einer gleichbleibenden Geschäftsentwicklung aus. Mit der Erwartung dieser Entwicklung für die nächsten beiden Geschäftsjahre werden wir im Hinblick auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens keine Gewinnausschüttungen vornehmen, um die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzubauen und Liquiditätsreserven aufzubauen. Allgemein können wir sagen, dass wir davon ausgehen, auch zukünftig in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Mit notariellem Vertrag vom 29.12.2000 beträgt das Stammkapital 25.000,00 €. Die Stammeinlage entfällt zu 100% auf INANSEY S.I. Holding Group S.A. Sie ist in voller Höhe eingezahlt. Die Firma war im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nr. HRB 57405 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist seit 19.11.2010 nach Lampertheim verlegt und ist nun beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 89506 eingetragen. Gewinnermittlungszeitraum ist das Kalenderjahr. Die A S T GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der A S T GmbH ist entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB sowie des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden zum 31.12.2022 mit dem Ausweis und der Absetzung der geleisteten Anzahlungen direkt bei den Halbfertigen Erzeugnisse verändert. Diese Bilanzierungsmethode wurde im Geschäftsjahr 2023 beibehalten. Auf die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde zum Teil verzichtet, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage besser darzustellen. Die Gliederung der Anhangangaben erfolgt nach § 284 Abs.1 HGB in der Reihenfolge der Posten in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Anschaffungen bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden ab 2018 zu 100% abgesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 255,9 wie im Vorjahr angesetzt. In den Vorräten ist ein zum 31. Dezember 2011 erstmals gebildeter Festwert für Arbeitskleidung sowie der Bestand an Verbrauchsmaterialien enthalten, der letztmals zum 31. Dezember 2021 neu ermittelt wurde. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Halbfertigen Erzeugnissen wurden die dazugehörigen geleisteten Anzahlungen wie im Vorjahr direkt abgesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 1,0% des Nettobetrages. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält nur transitorische Posten. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Die sich ergebenden Ansätze der Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 28,736 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 368,89 %. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 112 (i.Vj. TEUR 1.145) verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr und unterliegen der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB. Das Eigenkapital umfasst das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage, den Jahresfehlbetrag und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung, die zum Nennbetrag angesetzt wurden. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Brutto-Anlagenspiegel
3.2 Finanzanlagen Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der "Anlagen und Schweißtechnik Espana SL", mit Sitz in Madrid/Spanien. Die Gesellschaft hat das Kapital voll eingezahlt und weist diese Anteile unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen zum 31.12.2023 mit einem Wert in Höhe von TEUR 255,9 (i.Vj. TEUR 255,9) aus. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen in Höhe von zusammen TEUR 12 (i.Vj. TEUR 12), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Forderungen gegen Personal und weitere ausgegebene Darlehen an Unternehmen belaufen sich am 31.12.2023 auf TEUR 107,9 (i.Vj. TEUR 636,5). Gegenüber dem Geschäftsführer Herrn Selami Güngör bestehen zum 31.12.2023 Forderungen in Höhe von 9,8 TEUR (i.Vj. TEUR 22,6). Die aktiven latenten Steuern errechnen sich zum 31.12.2023 mit TEUR 112,2 (i.Vj. TEUR 1.145,4). 3.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Personalkostenrückstellungen i.H.v. TEUR 297, Rückstellungen für Gewährleistung i.H.v. TEUR 221 und Rückstellungen für die Ausgleichsabgabe Schwerbehinderte i.H.v. TEUR 73. Aus einem 2019 eingegangenen Vertrag wurde im Vorjahr eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 3.679 gebildet. Die Vertragserfüllung fand im Jahr 2023 statt. Die Drohverlustrückstellung war dem Grunde und der Höhe nach angemessen. Die Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 3.679 wurde im Geschäftsjahr 2023 voll aufgelöst. 3.6 Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ist aus dem nachfolgenden dargestellten Verbindlichkeiten-Spiegel ersichtlich:
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 3.605 (i.Vj. TEUR 5.130). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre beträgt TEUR 825 (i.Vj. TEUR 1.094). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abgetreten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 310,7 (i.Vj. TEUR 281,8) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 10,6 (i.Vj. TEUR 35,0) enthalten. Langfristige Miet- und Leasing Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 122,4 (i.Vj. TEUR 122,4). In 2022 verzichtete die Tochtergesellschaft "Anlagen und Schweißtechnik Espana SL", mit Sitz in Madrid/Spanien, gegenüber der A S T GmbH auf eine Forderung in Höhe von TEUR 410 gegen Besserungsschein. Die A S T GmbH ging im Jahr 2023 eine Patronatserklärung für die A S T Immoinvest GmbH ein. Der Wert der möglichen Inanspruchnahme beträgt ca. TEUR 10. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den GuV-Positionen sind keine Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 336 (Vorjahr: 380) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 301 (Vorjahr 342) gewerbliche Arbeitnehmer und 35 (Vorjahr 38) Angestellte. 5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Diplom-Ingenieur Selami Güngör geführt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich die Höhe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers damit feststellen lässt.
Lampertheim, den 06.06.2024 gez. Dipl.-Ing. Selami Güngör, Geschäftsführer der A S T GmbH sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die A ST GmbH Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der A S T GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A S T GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der A S T GmbH zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 24. Juni 2024 O
F M Oebel Fröhlich Michels GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Schiefer, Wirtschaftsprüfer |
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