Joseph Westiform TPS GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Reimund König seit 6.12.2024 | Prokura |
Maik Nüssle seit 6.12.2024 | Prokura |
Mike Sauer seit 25.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ashik Usman KanjerJoseph Group Germany GmbH | 50.00% |
Abdulla Yousuf Abdulla KamberJoseph Group Germany GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Joseph Westiform GmbHOrtenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 12.05.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Joseph Westiform GmbH, mit Sitz in Ortenberg, entwickelt, fertigt und installiert hochwertige Corporate Design Produkte im Bereich der Lichtwerbung sowie technisch anspruchsvolle Kunststoff-Komponenten für den Fahrzeugbau, speziell im Caravaning-Bereich, für just-in-time Lieferungen von vormontierten Baugruppen. Der Konzentration der Aktivitäten liegt dabei auf der jeweiligen Serienfertigung für die national und international agierende Kunden. Ergänzt wird die Unternehmenstätigkeit in der Lichtwerbung durch die Projektabwicklung von Groß- und Einzelanlagen. Das Unternehmen konzentriert sich aufgrund seiner strategischen Ausrichtung auf Großkunden aus den Branchen Automobil und Mineralöl und erfüllt dabei deren hohe Anforderungen an zuverlässige Qualität und innovative Entwicklungen. Flankiert wird die Kompetenz durch ein professionelles Projektmanagement und einem weltweiten Partner-Netzwerk. Am Hauptstandort in Ortenberg/ Baden ist das Unternehmen seit 1917 im Bereich der Außen- und Lichtwerbung als Produktionsbetrieb aktiv. Seit dem 1. September 2022 gehört das Unternehmen mittelbar zur internationalen Joseph Group mit Hauptsitz in Dubai/ Vereinigte Arabische Emirate, einem der weltweit größten Hersteller von Licht- und Großwerbeanlagen, insbesondere für den Markt im Mittleren Osten und in Afrika. Die Kooperation birgt fundamentale Synergieeffekte bei der Betreuung internationaler Kunden und Projekte. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Joseph Westiform GmbH besitzt eine eigene Entwicklungsabteilung mit MitarbeiterInnen aus verschiedenen Fachbereichen. Sie haben die Aufgabe, innovative Produkte und Anwendungen ganzheitlich inhouse zu entwickeln. Besonders im Bereich der technischen Kunststoffe können variierende Kundenanforderungen zeitnah mittels Konstruktion und Musterbau umgesetzt werden. Das gewonnene Knowhow ermöglicht fortlaufend neu entwickelte Produkte schneller und zuverlässig in Serie und damit über die Kunden in den Markt zu bringen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2022, gemessen am BIP, trotz Corona-Pandemie, Energiekrise, Inflation, Erhöhung der Leitzinsen, Materialengpässen und erhöhter Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine um knapp 2% gewachsen. Auch in 2023 ist ein schwerer Konjunktureinbruch - wie zeitweise erwartet - ausgeblieben. Das Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 geringfügig gegenüber dem Vorjahr gesunken, der Euroraum verzeichnet im gleichen Jahr ein leichtes Wachstum. Versorgungsengpässe und Inflation belasten die Produktion und das Realeinkommen auch im Jahr 2023, weitere Risiken sind nicht auszuschliessen. Die verhaltene Entwicklung der globalen Konjunktur dämpft das deutsche Exportgeschäft und die Konsum- und Baukonjunktur wird durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belastet. Die Branche der Lichtwerbung zeigte sich in 2022 besonders für große Marktteilnehmer anhaltend robust, da laufende Corporate Design Projekte der Global Player nahezu unverändert umgesetzt werden. Bei den technischen Kunststoffen ist der positive Trend der Caravaning-Branche ungebrochen. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens (Ertrags-, Vermögens-, Finanzlage) Das Berichtsjahr 2022 ist ein verkürztes Rumpfgeschäftsjahr, das mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit zum 1. September 2022 operativ begonnen hat und damit vier Monate ausmacht. Im Wege eines Asset-Deals wurden zu diesem Stichtag die Vermögensgegenstände von der Westiform Germany GmbH i. L. durch die Gesellschaft erworben. Die Geschäftstätigkeit wird nahezu unverändert fortgeführt, Kunden und Mitarbeiter sind übergegangen. Trotz anhaltender Personal- und Versorgungsengpässe bei den Rohstoffen konnte im Berichtsjahr die Auftragsabarbeitung gesteigert werden. Inflationsbedingte Preiserhöhungen konnten kontinuierlich und konsequent an Kunden weitergegeben werden. Zum Jahreswechsel betrug der Auftragsbestand 6,5 Mio. €. Darin zeigt sich die erfolgreiche Fortführung der wirtschaftlichen Aktivitäten nach der Übernahme im September 2023. Dies bestätigte sich im Berichtsjahr auch durch die Teilnahmen an internationalen Ausschreibungen und Bemusterungen. Die Kernkompetenz der Gesellschaft, national und international große Roll-Outs von Corporate Design Programmen im Innen- und Außenbereich in vorgegebenen engen Zeithorizonten realisieren zu können, festigt die Marktposition. Durch die Zugehörigkeit zur Joseph Group ergeben sich weitere internationale Anfragen und Projekte, welche europa- und weltweit noch besser realisiert werden können. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch den Asset Deal und die operative Neubelebung der Geschäftstätigkeit geprägt. Im Geschäftsjahr betrugen die Zugänge des Anlagevermögens 788 T€. Den Zugängen standen Abschreibungen in Höhe von 45 T€ gegenüber. Die Zugänge betreffen in erster Linie den Asset Deal, es wurden aber auch Ersatzinvestitionen eingeleitet. Die Finanzlage ist durch Eigenkapital und eine langfristige Finanzierung gesichert. Die dazu erforderlichen finanziellen Mittel wurden von der Gesellschafterin ausreichend zur Verfügung gestellt, so dass auch für die Zukunft eine langfristige Finanzierung gesichert ist, was für die strategische Ausrichtung wie auch operative Führung von wesentlicher Bedeutung ist. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen; Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen und wird durch einen Investitionsplan der Gesellschafterin für die nächsten 3-5 Jahre untermauert. Die Ertragslage lag in 2022, trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, über den Erwartungen, indem der Umsatz aufgrund der erfolgreichen Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach der Übernahme stabilisiert werden konnte. Die im Rahmen des Asset Deals übernommenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe konnten zu Anschaffungskosten erworben werden, die unter den gleitenden Durchschnittspreisen liegen, was sich künftig positiv auf die Materialeinsatzquote auswirkt. 2.3. Finanzielle Leistungsfaktoren Die Gesellschaft bedient sich zur finanziellen Führung verschiedener finanztechnischer und betrieblicher Kennzahlen. Im Fokus steht dabei die EBIT- und EBITDA-Marge. Die EBIT-Marge betrug im Geschäftsjahr 2,6 %, die EBITDA-Marge 3,2 %. Darüber hinaus betrug die Umsatzrendite 1,4%. Damit lagen die realisierten Werte im Rahmen der Erwartungen. Weitere Erfolgsfaktoren sind Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation. 2.4. Gesamtaussage Zusammenfassend haben sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage trotz schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz der wechselseitigen gesellschaftlichen Verhältnisse in den Vorjahren mehr als zufriedenstellend entwickelt. Der weitere Ausblick wird damit als positiv beurteilt. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 3. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält für Vertrieb- und Projektmanagement eine Niederlassung in Bretzfeld-Schwabbach. 4. Prognosebericht Die Fortführung der Geschäftstätigkeiten durch den Asset Deal bedeutet für das Unternehmen die übernommenen Kundenbeziehungen zu revitalisieren bzw. zu intensivieren, um damit die Marktdurchdringung zu erhöhen. Bedingt durch die langjährige Erfahrung und die neue Einbindung in den Firmenverbund der Joseph Group kann die Neuakquise zusätzlicher Kunden noch besser realisiert werden. Die Realisierung von internationalen bis weltweiten Rebranding-Projekten wird deshalb als strategisches Ziel weiter vorangetrieben. Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 sowie nach EN 1090 zertifiziert und führt ihre Geschäftsprozesse unter ständiger Weiterentwicklung und der Umsetzung der Normen aus. Wir beurteilen die weitere Entwicklung des Unternehmens positiv und gehen derzeit von einer Umsatzsteigerung aus. Das Rohergebnis beträgt für 2022 3.608 T €, der Jahresüberschuss bemisst sich auf 108 T€. In 2022 gewonnene Aufträge und der hohe Auftragsbestand gewährleisten für die kommenden Jahre eine ausreichende Grundauslastung, was sich auf die Ertragslage positiv auswirken wird. Die anhaltende Inflation, weitere Zinsunsicherheiten, wirtschaftspolitische Unwägbarkeiten und geopolitische Spannungen werden im kommenden Berichtsjahr zu einer zunehmenden Herausforderung. Ebenso stellt der Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt ein Risiko dar. Durch die internationale Partnerschaft mit der Joseph Group kann den Rahmenbedingungen jedoch entgegengewirkt werden, da z.B. grenzüberschreitende Produktions- und Dienstleistungskapazitäten effizient genutzt und ausgebaut werden können. Für das Geschäftsjahr 2023 rechnet die Gesellschaft mit leicht verbesserten Leistungsindikatoren. Ziel ist es, den Unternehmenserfolg kontinuierlich auszubauen. Vor dem Hintergrund eines langfristigen Engagements der Gesellschafterin und die Einbindung in die - in der gleichen Branche agierenden - Joseph Group eröffnen sich hier hervorragende Chancen. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Risikobericht 5.1.1. Branchenspezifische Risiken Die Außen- und Lichtwerbung wird seit Jahren nur geringfügig von wirtschaftlichen bzw. konjunkturellen Schwankungen tangiert. Langjährige Rebranding und Markendesign Projekte der Kunden erfordern ebenso langfristige wie umfangreiche Umrüstungsprozesse an deren Verkaufsstellen. Dazu werden langfristige Rahmenverträge geschlossen, welche eine signifikante Planungssicherheit für die Hersteller gewährleisten. Im Bereich der technischen Kunststoffe profitiert das Unternehmen vom positiven Trend in der Caravaning-Branche, welcher weiterhin andauern wird. Technische Innovationen erweitern hier das Produktangebot und sichern langfristige Lieferverträge. Aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann es zu Beeinträchtigungen bei den Arbeitsprozessen kommen. Das Unternehmen konnte die bisherigen Krisen jedoch erfolgreich bewältigen und sieht sich durch die Einbindung in die international agierende Joseph Group für die Zukunft sogar gestärkt. Störungen des internationalen Handels, der Logistik sowie wirtschaftspolitische Einschränkungen oder Auflagen können die Lieferfähigkeit und auch die Kostenstruktur nachteilig beeinflussen. Es ist zu erwarten, dass das weitere Wirtschaftswachstum in Deutschland unter der zu erwartenden Teuerungsrate liegen wird. 5.1.2. Ertragsorientierte Risiken Das Unternehmen hat seine Produktionskapazitäten optimiert und steht damit einer Neuausrichtung flexibel gegenüber. Die pünktliche und qualitativ zuverlässige Lieferfähigkeit ist ein zentraler Bestandteil des unternehmerischen Erfolgs. Deren Aufrechterhaltung kann zu hohen Fixkosten führen und stellt damit eine Herausforderung dar. Bedingt durch die stärkere Ausrichtung an Großkunden, sind auch höhere Entwicklungs- und Bemusterungskosten zu erwarten, welche die Ertragslage unregelmäßig belasten. Das Unternehmen weist einen hohen Auftragsbestand aus, wobei auch neue Projekte mit bisherigen und neuen Kunden vor der Realisierung stehen. Personalbedingte Engpässe und der Fachkräftemangel stellen für die Ertragslage eine Belastung dar, welcher mit der neu aufgestellten internationalen Zusammenarbeit und einem kompetenten Management entgegen gewirkt werden kann. Sämtliche Produkte und Leistungen werden unter Berücksichtigung geltender Normen erbracht, deren Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Qualität und behördlicher Auflagen steigen. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Schulungs- und Dokumentationsbedarf, welcher die Kostenstruktur und die Flexibilität beinträchtigen kann. 5.1.3. Finanzwirtschaftliche Risiken Durch den weltweiten Vertrieb, die Einführung neuer Produkte und der Weiterentwicklung bestehender Anwendungen, sieht sich das Unternehmen vermehrt unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Im Vorfeld eines neuen Projektes werden diese anhand einer definierten Verfahrensanweisung analysiert, wie z.B. signifikante Preissteigerungen bei Energie, Vormaterialien, Dienstleistungen oder Personal, Termintreue oder die Einhaltung von Qualitätsstandards. Die Folgen daraus werden bewertet, geeignete Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Wir berichten zeitnah an die Gesellschafterin über die Entwicklung des Auftragseingangs, die Umsatzerlöse, die Liquidität und die Ertragslage. Im Rahmen von Businessplansitzungen werden in regelmäßigen Abständen Geschäftsentwicklung und Maßnahmen diskutiert, beurteilt und beschlossen. 5.1.4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Sichtguthaben. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Dank der Fortführung der Geschäftstätigkeiten nach dem Asset Deal profitiert die Gesellschaft trotz ihrer Neugründung von der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Gesellschafterdarlehen sowie über Kundenanzahlungen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren- und Bonitätsmanagement. 5.2. Chancenbericht Das Unternehmen besitzt aufgrund der jahrzehntelangen Historie bei Corporate Design Produkten der Lichtwerbung auch nach dem Asset Deal eine bedeutende Marktstellung. Dies zeigt sich auch daran, dass die Gesellschaft bei deutschland-, europa- und sogar weltweiten Ausschreibungen und Bemusterungen eingebunden ist und solche auch gewinnen kann. Mit der unverändert erfolgreichen Realisierung derartiger Projekte kann sich das neue Unternehmen langfristige Kundenbindungen von international agierenden Großkonzernen sichern. Im Bereich der Technischen Kunststoffe sorgt die frühzeitige Einbindung in neue Produktlinien der Kunden für langfristige Lieferaufträge, indem technische Innovationen eingebracht werden. Der Fokus der Geschäftstätigkeit richtet sich auf weiterhin hochwertige Produkte und auf anspruchsvolle Projekte. In diesem Marktsegment verfügt das Unternehmen über hervorragende innovative und technologische Kompetenzen, so gibt es auch eine eigene Entwicklungsabteilung. Entgegen einer verhaltenen Wirtschaftsleistung in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland und Europa, ist zum Berichtszeitpunkt ein hoher Auftragsbestand und eine hohe Auslastung zu verzeichnen. Dadurch wird die weitere Entwicklung für das Jahr 2023, trotz der derzeitigen unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, besser als im Vorjahr beurteilt. Bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung hat das Unternehmen weitere Vorverträge bzw. Vereinbarungen mit Kunden abgeschlossen und nimmt dank der internationalen Partnerschaft mit der Joseph Group an neuen Ausschreibungen teil. Die anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Krisen führen zu Konsolidierungen in den verschiedenen Kundenbranchen. Im Bereich Automotive und bei Filialisten großer Ketten ist davon jedoch wenig zu spüren. Vielmehr nutzen gerade diese Unternehmen die gegenwärtige Situation zur Expansion, indem sie ihr Point-of-Sales Netz erweitern und vertiefen. Letztlich eröffnen die gegenwärtigen Krisen auch neue Möglichkeiten für Mergers & Acquisitions, wodurch zusätzliche Bewegung in den Markt der Lichtwerbung kommt. Der Automobil- und zugehörige Infrastruktursektor erfindet sich gerade neu. Neue Technologien werden gefordert und neue Gestaltungen am Point of Sale, die vom Rebranding bis hin zum Aufbau von neuen Submarken reichen, werden erwartet. Dies bietet dem Unternehmen große Chancen, da Veränderungen ihr Geschäft positiv beeinflussen. 5.3. Gesamtaussage Signifikante Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht gerade in allen baunahen Branchen grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.
Ortenberg, 29. Dezember 2023 Joseph Westiform GmbH Geschäftsführung gez. Mike Sauer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Vorbemerkungen Die Joseph Westiform GmbH mit Sitz in Ortenberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 727254 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wird nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der Gründung der Gesellschaft zum 12.05.2022 ist das vorliegende Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 12.05.2022 bis 31.12.2022. Die Vergleichszahlen des Vorjahres sind in der Bilanz die Eröffnungsbilanzzahlen. Aus diesem Grund sind die Zahlen der Bilanz mit den Vorjahreszahlen nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Für die Gewinn- und Verlustrechnung liegen keine Vorjahresvergleichszahlen vor. Mit Wirkung zum 01.09.2022 wurde der operative Geschäftsbetrieb der Westiform Germany GmbH im Wege eines Asset Deals übernommen. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Aktivierung des Geschäfts- und Firmenwerts erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung einer planmäßigen linearen Abschreibung über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Die Nutzungsdauer von 10 Jahren basiert auf dem Lebenszyklus der bei verschiedenen Kundenprojekten eingesetzten Produkte des erworbenen Fertigungs-Know-Hows. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag, wobei grundsätzlich der gleitende Durchschnittspreis zugrunde gelegt wird. Die Berücksichtigung der abweichenden Anschaffungskosten im Rahmen des Assets Deals erfolgte durch pauschale Abschläge auf den gleitenden Durchschnittspreis. Die Aktivierung (un-)fertiger Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung auch angemessene und notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Ergab sich ausgehend vom Auftragswert unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrads nach der retrograden Ermittlung der Herstellungskosten ein niedrigerer beizulegender Wert, erfolgte die Abschreibung auf den niedrigeren Stichtagswert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Erfassung von Währungsrechnungen erfolgen grundsätzlich zum Tageskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet; ergibt sich zum Bilanzstichtag ein höherer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr der Ansatz des niedrigeren Stichtagskurses. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von unter einem Jahr die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von 0 T€ mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 25 T€. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse Abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gem. §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB. Anhaltspunkte für eine eventuelle Inanspruchnahme liegen nicht vor. 4. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche (periodenfremde und/oder einmalige) Erträge in Höhe von 43 T€. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche (periodenfremde und/oder einmalige) Aufwandskomponenten in Höhe von 57 T€ sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 0 T€. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 41 T€.
5. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022 waren:
Die Höhe der Geschäftsführungsbezüge belief sich im Geschäftsjahr auf 41 T€. Unternehmensverbindungen Die Joseph Westiform GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Joseph Group Germany GmbH mit Sitz in Ohlsbach, Deutschland. Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Joseph Group Germany GmbH mit Sitz in Ohlsbach, Deutschland einbezogen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Ortenberg, 21.12.2023 Joseph Westiform GmbH Geschäftsführung gez. Mike Sauer Der Jahresabschluss wurde zum 02.02.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Joseph Westiform GmbH, Ortenberg, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Joseph Westiform GmbH, Ortenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12.05.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Joseph Westiform GmbH, Ortenberg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12.05.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trostberg, 09.01.2024 M
& P Revision und Treuhand GmbH
gez. Bernd Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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