Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 724102
Vorher
BARTEC Deutschland Vertriebs GmbHBARTEC Vertrieb Deutschland GmbH
Eingetragen
28.9.2009
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Vertrieb von elektrischen Bauteilen, Geräten und Dienstleistungen für den Explosionsschutz, Schlagwetterschutz und zum Einsatz in Bereichen mit besonders hoher Umfeldbelastung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Horst Maiwald
seit 8.7.2024
Prokura
Michael Holzbauer
seit 28.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BARTEC GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BARTEC GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BARTEC Europe GmbH

Bad Mergentheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Bilanz zum 30. April 2024

Aktiva

Stand am 30.4.2024 Stand am 30.4.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.111,50 19.689,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 534,54 1.084,49
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.234.644,29 558.003,69
3. Waren 198.988,92 252.422,44
4. Geleistete Anzahlungen 705.197,10 160.948,09
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -412.236,04 -972.458,71
1.727.128,81 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.918.051,92 2.168.393,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.291.134,81 9.048.981,21
3. Sonstige Vermögensgegenstände 858.296,70 873.835,52
13.067.483,43 12.091.210,33
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 460.608,06 389.285,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 159.409,75 69.978,56
15.446.741,55 12.570.163,88

Passiva

Stand am 30.4.2024 Stand am 30.4.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 2.999.082,24 2.999.082,24
3.029.082,24 3.029.082,24
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 914.998,00 825.879,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 372.266,18 143.173,15
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 58.131,44
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.849.285,53 8.176.122,13
4. Sonstige Verbindlichkeiten 156.929,28 221.095,21
11.378.480,99 8.598.521,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 124.180,32 116.680,53
15.446.741,55 12.570.163,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 37.575.083,17 33.184.230,83
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 676.640,60 212.713,99
3. Sonstige betriebliche Erträge 208.553,25 483.884,89
38.460.277,02 33.880.829,71
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 24.348.747,63 22.510.107,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.812.685,56 1.607.953,59
28.161.433,19 24.118.061,11
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.833.321,97 3.733.864,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 674.924,15 605.188,96
4.508.246,12 4.339.053,22
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 14.279,73 11.037,89
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.319.271,99 3.129.699,76
2.457.045,99 2.282.977,73
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 349.130,95 159.591,37
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.271,36 70.879,96
261.859,59 88.711,41
10. Ergebnis nach Steuern 2.718.905,58 2.371.689,14
11. Sonstige Steuern 3.971,17 4.732,61
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsbertrags abgeführter Gewinn 2.714.934,41 2.366.956,53
13. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024

ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN

Der Jahresabschluss der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim, (eingetragen im Handelsregister Ulm unter Nr. HRB 724102) wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften des HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Vermerke zur Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Angaben, die auch wahlweise im Anhang gemacht werden können, sind zur besseren Übersichtlichkeit insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Mit der alleinigen Gesellschafterin BARTEC GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der auch eine Verlustausgleichsverpflichtung enthält.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN; WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und die Fertigungskosten zuzüglich anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Leistungs- oder altersbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen linear auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen die Gegenstände, voraussichtlich genutzt werden können. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre angesetzt. Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellkosten von mehr als EUR 250 bis zu EUR 1.000 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Dieser Sammelposten wird über eine Dauer von fünf Jahren linear aufgelöst.

Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Für Bestandsrisiken werden angemessene Abwertungen vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades am Bilanzstichtag zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und die Fertigungskosten sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für Bestandsrisiken werden angemessene Abwertungen vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden, sofern am Bilanzstichtag vorliegend, nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Pauschal- und Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Wertabschläge berücksichtigen sowohl individuelle als auch allgemeine Ausfallrisiken.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Währungsumrechnung in EURO

Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit den Devisenkassamittelkursen in Euro umgerechnet. Am Stichtag werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips die jeweiligen Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angepasst. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird gem. § 256a HGB das Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzip nicht beachtet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10 T€ (Vorjahr 19 T€), die unverändert zum Vorjahr unter einem Jahr liegen.

Es bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 9.281 T€ (Vorjahr 9.029 T€). Diese resultieren im Wesentlichen aus Cashpoolforderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unverändert zum Vorjahr ausländische Vorsteuererstattungsansprüche in Höhe von 850 T€ und unterliegen einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen abgegrenzte Personalkosten und Abgrenzungen aus Wartungsverträge.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 30 T€ und die Kapitalrücklage wie im Vorjahr 2.999 T€.

Ausschüttungs- bzw. abführungsgesperrte Beträge im Sinne von § 268 Abs. 8 HGB bestehen nicht

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 915 T€ (Vorjahr 826 T€) enthalten wie im Vorjahr vor allem personalbezogene Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr und von mehr als fünf Jahren liegen wie im Vorjahr nicht vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.994 T€ (Vorjahr 5.756 T€) und im Übrigen aus Finanztransaktionen. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter sind in Höhe von 2.856 T€ (Vorjahr 5.144 T€) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung und aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 50 T€ (Vorjahr 45 T€).

Haftungsverhältnisse

Zur Besicherung von Bankverbindlichkeiten (Konsortialkredit) sowie als Haftungsvermögen für verbundene Unternehmen hat die BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH Sicherheiten bestellt. Somit liegen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sowie die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten im Sinne von § 251 HGB vor. Bei den Sicherheiten handelt es sich um die Verpfändung der Bankguthaben sowie aller derzeitigen und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen und Versicherungen sowie weitere definierte Forderungen. Der Nominalbetrag, der für die gesamtschuldnerische Haftung relevant ist, einschließlich Fremdwährungsbewertung zum 30. April 2024 und auf die Kredite entfallenden Zinsabgrenzungen beträgt am 30. April 2024 27,9 Mio €. Diese Haftungsverhältnisse betreffen verbundene Unternehmen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den bestehenden Haftungsverhältnissen wird wegen der im BARTEC-Konzern in den Vorjahren bis Anfang 2021/ 2022 umgesetzten Refinanzierungsmaßnahmen nicht gerechnet. Die aktuellen vertraglichen Vereinbarungen auf Konzernebene bilden nach unserer Einschätzung die Grundlage für eine stabilisierte Vermögens-, Finanz- und Ertragssituation der beteiligten Gesellschaften.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Transaktionen, die dauerhaft keinen Eingang in die Bilanz finden oder einen dauerhaften Abgang von Vermögensgegenständen oder Schulden nach sich ziehen, bestehen in Operating-Leasingverhältnissen, Mietverträgen und im Bestellobligo. Hieraus hat die BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.308 T€ (Vorjahr 4.351 T€), die sich wie folgt aufteilen:

30.04.2024 30.04.2023
T€ T€
Finanzielle Verpflichtungen aus
Mietverträgen 109 123
Leasingverträgen 438 205
547 328
Offene Bestellungen (Bestellobligo) 3.761 4.023
4.308 4.351

Von den Mietverträgen entfallen 86 T€ (Vorjahr 123 T€) auf verbundene Unternehmen.

Vom Bestellobligo entfallen 1.175 T€ (Vorjahr 2.983 T€) auf verbundene Unternehmen.

Andere finanzielle Verpflichtungen bestehen in geschäftsüblichem Umfang.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 165 T€ (Vorjahr 187 T€) enthalten. Die periodenfremden Erträge betreffen die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 155 T€ (Vorjahr 115 T€), die Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 41 T€) und andere periodenfremde Erträge in Höhe von 9 T€ (Vorjahr 31 T€).

Erträge aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 37 T€ (Vorjahr 289 T€) enthalten.

Personalaufwand

Vom Personalaufwand in Höhe von 4.508 T€ (Vorjahr 4.339 T€) entfallen auf Aufwendungen für soziale Abgaben 671 T€ (Vorjahr 600 T€) und Altersversorgung 4 T€ (Vorjahr 5 T€).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Posten aus der Währungsumrechnung in Höhe von 34 T€ (Vorjahr 399 T€), aus Konzernumlagen in Höhe von 1.300 T€ (Vorjahr 1.043 T€) sowie Aufwendungen für Dienstleistungen in Höhe von 484 T€ (Vorjahr 376 T€) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf 51 T€ (Vorjahr 81 T€).

Finanzergebnis

Im Finanzergebnis sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von 349 T€ (Vorjahr 160 T€) insbesondere aus der Verzinsung der Darlehen und Kontokorrente enthalten.

Von den Zinsaufwendungen entfallen 87 T€ (Vorjahr 52 T€) auf verbundene Unternehmen.

SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren in der Berichtsperiode 16 (Vorjahr 16) gewerbliche Arbeitnehmer und 36 (Vorjahr 35) Angestellte, insgesamt also 52 (Vorjahr 51) Mitarbeiter beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Michael Holzbauer, Edlitz (Österreich), Marketing und Vertrieb BARTEC Vertrieb Deutschland Und BARTEC Österreich.

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtvergütung der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Oberstes Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Das einzige Mutterunternehmen, das zum 30. April 2024 einen Konzernabschluss erstellt, in den die BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH einbezogen wird, ist die Shield Acquisition S.à r.l., Luxemburg. Dieser Konzernabschluss wird im Registre de Commerce et des Sociétés in Luxemburg unter der Nummer B236067 eingereicht.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es fanden keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag statt.

Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023/ 2024 ist, wie im Vorjahr, auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags an den Gesellschafter BARTEC GmbH abgeführt worden.

 

Bad Mergentheim, den 11. Juli 2024

BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Holzbauer

Entwicklung des Anlagevermögens der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim, im Geschäftsjahr 2023/ 2024

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.5.2023 Zugänge Abgänge Stand am 30.4.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 26.651,32 0,00 5.674,00 20.977,32
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstück 15.887,12 0,00 0,00 15.887,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 228.560,41 27.688,54 176.408,04 79.840,91
244.447,53 27.688,54 176.408,04 95.728,03
271.098,85 27.688,54 182.082,04 116.705,35
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.5.2023 Zugänge Abgänge Stand am 30.4.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 26.651,32 0,00 5.674,00 20.977,32
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstück 15.887,12 0,00 0,00 15.887,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.870,75 14.279,73 175.421,07 47.729,41
224.757,87 14.279,73 175.421,07 63.616,53
251.409,19 14.279,73 181.095,07 84.593,85
Buchwerte
Stand am 30.4.2024 Stand am 30.4.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstück 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.111,50 19.689,66
32.111,50 19.689,66
32.111,50 19.689,66

Lagebericht für das am 30. April 2024 beendete Geschäftsjahr

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit

Die BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim, (Deutschland), nachfolgend "BVD" genannt, ist im Bereich des Explosionsschutzes sowie der Mess- und Wärmetechnik als Vertriebsgesellschaft schwerpunktmäßig innerhalb der Bundesrepublik Deutschland tätig. Vertrieben werden vor allem Sicherheitskomponenten und Systemlösungen einschließlich Montagedienstleistungen für Bereiche, in denen mit gefährlichen Stoffen wie brennbaren Flüssigkeiten, Gasen und Stäuben gearbeitet wird. Sitz der Gesellschaft ist Bad Mergentheim mit einer Zweigniederlassung in Leipzig. Beliefert werden schwerpunktmäßig Kunden der Öl-, Gas- und Chemieindustrie sowie des Maschinenbaus.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung sowie die Geschäftsführung mit den ihr jeweils gesetzlich und vertraglich vorgesehenen Zuständigkeiten. Hinsichtlich der Mitglieder der Geschäftsführung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

Soweit nachfolgend Aussagen über die gesamte BARTEC-Gruppe getätigt werden, gelten diese unmittelbar und umfassend auch für die BVD auf Grund ihrer Stellung in der BARTEC-Gruppe.

Organisationsstruktur

Die alleinige Gesellschafterin der BVD ist die BARTEC GmbH, Bad Mergentheim. Diese führt als Muttergesellschaft organisatorisch alle Produktions- und Vertriebstochtergesellschaften. Sie bildet zusammen mit ihren Tochtergesellschaften die BAR- TEC-Gruppe.

Steuerungssystem

Die BARTEC-Gruppe fokussiert sich auf den wachstumsstarken und innovationsgetriebenen Bereich der Sicherheitstechnik. Der Schutz von Mensch und Umwelt durch die Sicherheit von Komponenten, Modulen und Systemen ist unser Anspruch.

Als bedeutendste finanzielle Steuerungsgrößen nutzen wir die auf der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegung (HGB) basierenden Steuerungsgrößen

Umsatzerlöse,

Nachhaltiges Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA),

Nettoumlaufvermögen (trade working capital) und

Nettoverschuldung (net debt).

Die nicht finanziellen Steuerungsgrößen für den Erfolg unseres Unternehmens betreffen vor allem die Qualität unserer Produkte sowie Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter.

Die "Umsatzerlöse" sind vorwiegend beeinflusst von der Attraktivität und Innovationskraft unseres Angebots an Produkten, Systemen und kundenspezifischen Lösungen, der Investitionsbereitschaft unserer Kunden und der konjunkturellen Entwicklungen in unseren Absatzbranchen und Absatzmärkten.

Auf das "nachhaltige EBITDA" wirkt sich zudem die Entwicklung der operativen Kosten, insbesondere des Materialaufwandes, der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Im Einzelfall festgelegte Sonder- und Einmalaufwendungen werden bei der Ermittlung bereinigt. Währungskursgewinne und -verluste aus Finanzierungsgeschäften werden ebenfalls bereinigt.

Das "Nettoumlaufvermögen" ist definiert als der Saldo an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte, Vorräten sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten. Es spiegelt im Wesentlichen das im operativen Geschäft kurzfristig gebundene Kapital wider.

Die "Nettoverschuldung" ist definiert als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzüglich des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten.

Forschung und Entwicklung

Die BARTEC-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Sicherheitstechnik in explosionsgefährdeten Bereichen. Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden, wird die Produktpalette ständig weiterentwickelt, unterstützt durch den Einsatz neuester Technik in allen Entwicklungsphasen.

Unsere stetigen vielschichtigen Aktivitäten in der Forschung und vor allem in der Entwicklung sichern der BARTEC-Gruppe den Absatz von morgen auf den Märkten der Zukunft.

Schwerpunkte der konzernweiten Forschungs- und Entwicklungstätigkeit waren im Geschäftsjahr 2023/ 2024 Produkte und Lösungen in der Automatisierungstechnik sowie Steuer- und Verbindungstechnik. Die BVD hat keine eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Globale Rahmenbedingungen

Zu den Kunden unserer global agierenden Unternehmensgruppe zählen vor allem die Öl- und Gasindustrie sowie Chemie -, Petrochemie- und Pharmakonzerne aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt.

Auch in 2023 war Mineralöl nach wie vor der größte Primärenergieträger sowohl global 1 als auch in Deutschland. Der Anteil an der Primärenergieversorgung bestand zu 29 % aus Öl (Deutschland 35,6 %) 2 , zu 27 % aus Kohle (Deutschland 17 %) und zu 24 % aus Gas (Deutschland 24,7 %). Zusammen sind dies 80 % (Deutschland 77,3 %) der gesamten Energieversorgung, wobei ergänzend noch die Kernkraft sowie erneuerbare Energieträger zur Primärenergieversorgung beitragen. In 2023 betrug der weltweite Anteil der erneuerbaren Energieträger wie z.B. Wasserkraft und Biomasse 15 % (Deutschland 19,6 %) am gesamten Bruttoendenergieverbrauch; mit steigender Tendenz. Dies auch im Zuge der Energiewende, die einen Übergang von fossiler zu erneuerbarer Energiegewinnung fordert.

Gesamtwirtschaftlich betrachtet entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das als eines der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren zur Messung der konjunkturellen Entwicklung der Volkswirtschaft herangezogen wird, im Jahr 2023 um -0,2 % gegen- über dem Vorjahr 2022 nach unten 3 bzw. 0,2 % im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 nach oben 4.

Der gesamtwirtschaftliche Auftragseingangsindex als Konjunkturindikator für das verarbeitende Gewerbe, zu dem die BARTEC-Gruppe zählt, liegt im April 2024 gesamthaft um 4,4 % unter dem Basisjahr 5. Gegenüber dem Vormonat schrumpfte er um 0,21 Prozentpunkte und gegenüber dem Vorjahreswert von 96,8 Prozentpunkten um 1,26 Prozentpunkte.

Im ersten Quartal 2024 stieg der Preis für Energie- und Rohstoffe auf den internationalen Märkten für Agrar- und Industrierohstoffe wieder leicht an. Der HWWI-Rohstoffpreisindex bildet die preisliche Veränderung der 30 wichtigsten internationalen Rohstoffe u.a. aus den Bereichen Energie- und Industrierohstoffe ab. Im April 2024 stieg er zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 5,7 %, befindet sich seitdem in Seitwärtsbewegung des Preisniveaus. Der Gesamtindex liegt mit 182,9 % unter dem Wert im April 2023 6.

1 https://energiestatistik.enerdata.net/gesamtenergie/welt-verbrauch-statistik.html
2 https://www.bdew.de/media/documents/Jahresbericht_2023_UPDATE_Mai_2024_final_V2.pdf
3 https://de.statista.com/themen/26/bip/
4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2284/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandsprodukts-der-deutschen-wirtschaft/
5 Das Basisjahr 2021 entspricht dabei der Indexzahl von 100. Sämtliche Verhältniszahlen sind gem. Destatis saison- und kalenderbereinigt. https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=abruftabelleBearbeiten&levelindex=1&levelid=1718116483 818&auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&auswahlziel=werteabruf&code=42151-0001&auswahltext=&werteabruf=Werteabruf#abreadcrumb

Nachdem sich der Rohölpreis der europäischen Referenzsorte Brent in den letzten Monaten zwischen 75,47 US-Dollar pro Barrel (159 I) (Monat Mai 2023) und 81,75 US-Dollar pro Barrel (Monat Mai 2024) aufwärts bewegte, betrug dieser im April 2024 durchschnittlich 89,94 US-Dollar pro Barrel (159 I). Im April 2023 waren es durchschnittlich 84,64 US-Dollar pro Barrel. 7

Die Ölpreise steigen tendenziell seit Beginn des Jahres an, was hauptsächlich auf die angespannte geopolitische Lage zurückzuführen ist.7 Neben der angespannten geopolitischen Lage deuten weitere Faktoren auf die Aufwärtssensibilität des Ölpreises hin, darunter sinkende Lagerbestände und die wahrscheinliche Beibehaltung der OPEC-Kürzungen. Die Lage im Gazastreifen verstärkt die Vorsicht bei Spekulationen für fallende Preise, ist jedoch nicht der alleinige Treiber für steigende Ölpreise. Die Aussicht auf eine Lockerung der US-Geldpolitik könnte den Aufwärtstrend der Ölpreise verstärken. 8

Trotz dem soeben beschriebenen leichten Aufwärtstrend des Ölpreises darf nicht außer Acht gelassen werden, dass weiterhin Billionen USD in saubere Energietechnologien und -infrastruktur investiert wird, so ein neuer Bericht von IEA (International Energy Agency). 9 Dies lässt mitunter die Szenarien als wahrscheinlich erachten, dass die Erdöl-Industrie, als eine der großen Abnehmer der BARTEC-Gruppe, sich neuen Geschäftsfeldern zuwendet, die auf erneuerbare Energien, Wasserstoff und Chemie setzt. Dies hat für die gesamte BARTEC-Gruppe eine sukzessive Neuorientierung zur Folge.

Branche

Eine der größten Abnehmerbranchen für die Produkte der BARTEC-Gruppe ist traditionell die Öl- und Gasindustrie einschließlich der Petrochemischen Industrie. Daneben sind die Pharmaindustrie, die Energieerzeugung und die Lebensmittelindustrie wesentliche Abnehmer der Produkte und Leistungen der BARTEC-Gruppe.

Sowohl die Anlageninvestitionen als auch die laufenden Wartungs- und Reparaturaufwendungen dieser Branchen sind dabei die entscheidenden Einflussfaktoren für die Geschäftsentwicklung der BARTEC-Gruppe.

Die Anlageninvestitionen insbesondere der Öl- und Gasindustrie hängen zum Großteil vom Rohölpreis und vom Rohölverbrauch ab.

6 https://www.hwwi.org/wp-content/uploads/2024/05/HWWI_Pressemitteilung_RSPI.pdf
7 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1331/umfrage/preisentwicklung-der-rohoelsorte-uk-brent- monatsdurchschnittswerte/#professional
8 https://www.fastenergy.de/heizoel-news/heizoel-news_2024_05_4737.htm
9 https://www.iea.org/news/investment-in-clean-energy-this-year-is-set-to-be-twice-the-amount-going-to-fossil-fuels

Wie in allen Bereichen der Wirtschaft hatte der Ausbruch des Russland-Ukraine- Kriegs große Verwerfungen zur Folge, die bis heute anhalten. Zudem hatte die spürbare konjunkturelle Abkühlung in Deutschland einen spürbaren Effekt auf die Geschäftsentwicklung in der Öl- und Gasindustrie. Wir sehen aber eine gestiegene Nachfrage in nachhaltige Energien, wo wir bereits vertreten sind.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der finanziellen Steuerungsgrößen

Die in diesem Abschnitt erläuterten, auf den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (HGB) basierenden finanziellen Steuerungsgrößen der BVD haben sich im Geschäftsjahr 2023/ 2024 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Steuerungsgrößen 2023/24 2022/23
T€ T€ Δ in %
Umsatzerlöse 37.575 33.184 13,2%
Nachhaltiges EBITDA 2.471 2.294 7,7%
Nettoumlaufvermögen (trade working capital) 4.273 1.967 >100%
Nettoverschuldung (net debt) -461 -389 18,3%

*) Aufgrund der Berechnung mit exakten Zahlen können in dieser und in nachfolgenden Tabellen Rundungsunterschiede bei Summen und Prozentsätzen auftreten.

Das ambitionierte Wachstum im Umsatz des Prognoseberichts aus dem Vorjahr von rund 30 % konnte im Geschäftsjahr 2023/ 2024 nicht vollständig erreicht werden, was in erster Linie an den niedrigeren Umsätzen im Bereich "Automation & Communication Systems" lag. Nichtsdestotrotz konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 % gesteigert werden, was am Wachstum der Bereiche ESS (Electrical Safety Solutions) mit 14,6 % und EHT (Electrical Heating Tracing) mit 22,5 % lag.

Umsatzerlöse

Die Nettoumsatzerlöse der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH belaufen sich für den zum 30. April 2024 abgelaufenen Zwölfmonatszeitraum auf 37.575 T€ (Vorjahr 33.184 T€), was einer Steigerung von 13,2 % entspricht. Zum Umsatzanstieg haben alle Geschäftsbereiche ESS (Electrical Safety Solutions), EHT (Electrical Heating Tracing) sowie AMS (Analyzer & Measurement Systems) beigetragen.

Nettoumlaufvermögen

Das Nettoumlaufvermögen im Geschäftsjahr 2023/ 2024 ist von 1.967 T€ im Vorjahr um 2.306 T€ auf 4.273 T€ gestiegen und beträgt damit 27,7 % (Vorjahr 15,6 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die geleisteten Anzahlungen für Vorräte sowie unfertige Erzeugnisse sowie Kundenforderungen zurückzuführen.

Nachhaltiges Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)

Als Saldo aus Erträgen und Aufwendungen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, ergibt sich nach Bereinigung von Sonderaufwendungen ein nachhaltiges EBITDA in Höhe von 2.471 T€ oder 6,6 % der Umsatzerlöse (Vorjahr 2.294 T€ und 6,9 %). Bereinigungen werden so angesetzt, wie sie im Rahmen der internen operativen Unternehmenssteuerung klassifiziert werden. In 2022/ 2023 und 2023/ 2024 haben sich keine zu bereinigenden Sachverhalte ergeben.

Nettoverschuldung

Die Nettoverschuldung resultiert aus den liquiden Mitteln -461 T€ (Vorjahr -389 T€). Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Ertragslage

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen der BVD stellt sich wie folgt dar:

Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen 2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Electrical Safety Solutions (ESS) 21.037 18.352
Electrical Heating Tracing (EHT) 11.635 9.494
Automation & Communication Systems (ACS) 3.641 4.212
Analyzer & Measurement Systems (AMS) 1.262 1.126
37.575 33.184

Produktbereich Electrical Safety Solutions (ESS)

Entsprechend der bestehenden Organisationsstruktur werden in diesem Geschäftsbereich die Geschäftsfelder Schalt-, Steuerungs- und Verbindungstechnik, Industriebeleuchtung sowie Motoren zusammengeführt.

Der Produktbereich ist sehr stark durch das wiederkehrende Geschäft mit OEM und Endkunden geprägt, zunehmend auch durch Projekte, die wir in 2023/ 2024 erfolgreich abschließen konnten.

Produktbereich Electric Heating Tracing (EHT)

In diesem Produktbereich sind die Geschäftsfelder Elektrische Heizungen und Engineering & Service mit dem Fokus auf Industriekunden zusammengefasst.

Die Prozessoptimierung aus den Vorjahren in der Heizbandproduktion hat eine gesteigerte Produktqualität zur Folge und erlaubt uns sowohl Ausschuss als auch und Lieferzeiten zu reduzieren. Weiterhin konnten wir einige Projekte im Bereich Engineering & Services erfolgreich abschließen, so dass die Umsatzerlöse spürbar gestiegen sind.

Produktbereich Automation & Communication Systems (ACS)

Der Geschäftsbereich Kommunikationstechnik umfasst die projektabhängigen Geschäftsfelder der Kommunikationstechnik, der seismischen Überwachungssysteme sowie seismischer Systemlösungen in Verbindung mit mobiler Kommunikation (SYS- COM). Im Angebot befinden sich vernetzte Elemente als auch Support für die Vernetzung im explosionsgefährdeten Bereich, um unseren Kunden spezifische Lösungen für IIoT und Ind4.0 zu bieten.

Das Human-Machine-Interface-Portfolio (POLARIS) von der BARTEC-Gruppe bietet Lösungen von 7 Zoll bis 24 Zoll rund um die Prozessvisualisierung und das Bedienen und Beobachten aus einer Hand. Im Verbund mit den weiteren Produkten des Portfolios der BARTEC-Gruppe liefert das System eine skalierbare Lösung für die OEM, die sich von Komponenten bis hin zur Komplettlösung erstreckt.

Das im EX-Markt breiteste Enterprise Mobility Portfolio umfasst Handscanner, mobile Kamerasysteme, mobile Computer, Smartphones, Tablets und Tablet-PCs mit einer Displaygröße zwischen 3,7 Zoll bis 10 Zoll.

Insgesamt waren die Umsatzerlöse des Produktionsbereichs gegenüber dem Vorjahr rückläufig und damit auch unter unseren Erwartungen. Dies erklärt sich zu großen Teilen aus der verspäteten Markteinführung unseres neuen Smartphones, so dass wir die uns selbst gesteckten Ziele nicht erreichen konnten.

Produktbereich Analyzer and Measurement Systems (AMS)

Der Produktbereich Analysen- und Messtechnik umfasst die weltweiten Aktivitäten von Analysegeräten- und Systemen der Spurenfeuchte- und Gasmesstechnik, der Seismischen Instrumentierung und der Berührungslosen Temperaturmesstechnik.

Die Produktlinie PAT operiert im Wesentlichen in den Segmenten Öl & Gas (Upstream, Midstream, Downstream), vorwiegend in den Raffinerien und in der petrochemischen Industrie. Die Produktpalette ist spezialisiert auf die Messung der physikalischen Eigenschaften von flüssigen Kohlenwasserstoffen sowie auf die Feuchte- und Beschaffenheitsmessung in Gas- und Prozessgas-Gemischen.

Die einzelnen Produktlinien zeigen Zuwachs von fast 13 %, was allerdings unter unserer Erwartung von 30% Umsatzwachstum lag. Gründe für die Abweichung liegen in den leicht rückläufigen Umsätzen im Produktbereich ACS und dem generellen Abflauen der Konjunktur in Deutschland.

In den nachfolgenden Abschnitten werden die neben den Steuerungsgrößen relevanten Einzelbestandteile des Jahresergebnisses für den zum 30. April 2024 beendeten Zwölfmonatszeitraum dargestellt.

Der Auftragsbestand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 14.423 T€ verringert (30. April 2023: 18.017 T€). Im Geschäftsjahr 2022/ 2023 konnten wir eine Reihe an Großprojekten gewinnen und in 2023/ 2024 erfolgreich abschließen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sinken von 484 T€ auf 209 T€ im Wesentlichen wegen geringeren Erträgen aus Währungsumrechnung.

Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 28.161 T€ (Vorjahr 24.118 T€). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen zzgl./abzgl. Bestandsveränderung) der BVD beträgt 73,6 % (Vorjahr 72,0 %).

Unser Rohertrag (10.090 T€, Vorjahr 9.279 T€) ist definiert als Umsatzerlöse zzgl./ abzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand. Er wird beeinflusst von verschiedenen Faktoren, u. a. den Einkaufspreisen von Waren (einschließlich der von uns zu übernehmenden Frachtkosten) und anderen Änderungen unserer Fertigungskosten, Änderungen im Hinblick auf unseren Produkt- und Kunden-Mix, geographische Verschiebungen im Absatz sowie Änderungen infolge von Marketing-Initiativen, Einführung von neuen Produkten und Produktverbesserungen. Durch die Anpassung des Angebots der von uns bezogenen Produkte im Hinblick auf die Erfüllung einer veränderlichen Nachfrage, kann der von uns erwirtschaftete Rohertrag im normalen Geschäftsgang Schwankungen unterliegen.

Der Personalaufwand für den am 30. April 2024 beendeten Zwölfmonatszeitraum beläuft sich auf 4.508 T€ oder 12,0 % der Umsatzerlöse (Vorjahr 4.339 T€, 13,1 % der Umsatzerlöse). Die Erhöhung des Personalaufwandes ergibt sich aus der im Jahresdurchschnitt höheren Mitarbeiterzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 3.130 T€ im Vorjahr um 189 T€ auf 3.319 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Vertriebskosten, Reisekosten, Beratungsdienstleistungen und Fremdpersonal, Konzernumlagen sowie sonstige Personalkosten. Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für Konzernumlage, Reisekosten, Dienstleistungen sowie gestiegenen KFZ-Aufwendungen.

Als Saldo aus diesen Erträgen und Aufwendungen ergibt sich das nachhaltige E- BITDA, das im Geschäftsjahr 2023/ 2024 2.471 T € (Vorjahr 2.294 T€) beträgt. Zu bereinigende Sonderaufwendungen liegen wie im Vorjahr nicht vor.

Die Abschreibungen erhöhten sich um 3 T€ auf 14 T€ und betreffen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das Finanzergebnis hat sich von 89 T€ um 173 T€ auf 262 T€ verbessert. Die Verbesserung des Finanzergebnisses resultiert im Wesentlichen aus der Verzinsung der Forderungen gegen den Gesellschafter.

Die BVD weist für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 2.715 T€ (Vorjahr 2.367 T€) aus.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der BVD beträgt zum Bilanzstichtag 15.447 T€ (Vorjahr 12.570 T€).

Anlagevermögen

Die Kapitalbindung durch Anlagevermögen beträgt 0,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 0,2 %). Das Anlagevermögen beträgt zum Geschäftsjahresende 32 T€ (Vorjahr 20 T€).

Umlaufvermögen

Die bedeutendsten Posten des Umlaufvermögens sind die flüssigen Mittel (461 T€, Vorjahr 389 T€), die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (9.291 T€, Vorjahr 9.049 T€) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2.918 T€, Vorjahr 2.168 T€). Die Veränderung dieser Posten resultiert aus dem laufenden Geschäftsbetrieb der operativen BARTEC-Gruppe. Die Erhöhung des Umlaufvermögens um 2.775 T€ resultiert vor allem aus dem Anstieg der Forderungen an Kunden 750 T€ sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen 242 T€. Die Vorräte erhöhten sich um 1.727 T€ wesentlich aufgrund des Anstiegs der Ware in Arbeit sowie der geleisteten Anzahlungen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital in Höhe von 3.029 T€ ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Jahresergebnisse werden aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft, die BARTEC GmbH, abgeführt bzw. von dieser ausgeglichen.

Rückstellungen

Unter den Rückstellungen sind in Höhe von 915 T€ (Vorjahr 826 T€) sonstige Rückstellungen insbesondere für Personal und ausstehende Rechnungen ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind von 8.599 T€ im Vorjahr um 2.799 T€ auf 11.378 T€ gestiegen. Wesentlicher Grund ist der Zuwachs der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, davon aus Lieferungen und Leistungen. Dies ist stichtagsbezogen begründet.

Finanz- und Liquiditätslage

Das Liquiditätsmanagement der gesamten BARTEC-Gruppe wird von der Gesellschafterebene im Zusammenwirken mit der BARTEC GmbH, Alleingesellschafter der BVD, gesteuert und koordiniert.

Die BARTEC-Gruppe hatte mit der Refinanzierung 2019 und 2020 eine neue Finanzierung mit einer Laufzeit von 7 Jahren abgeschlossen.

Diese Refinanzierungsmaßnahmen betrafen nicht unmittelbar die BVD, hatten aber über die Einbindung der BVD in die Konzernfinanzierung als Folge einer Garantenstellung eine große risikomindernde indirekte Bedeutung für die BVD.

Die Steuerung dieses Kreditvertrags sowie das Liquiditätsmanagement wird zentral für die BARTEC-Gruppe von der BARTEC Top Holding GmbH, Bad Mergentheim, übernommen. Dabei werden auch die kurzfristige Finanzausstattung der Konzerngesellschaften sowie die Kreditrisiken zentral koordiniert und es wird über die Grundsätze der Währungsrisikosicherung entschieden. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel über einen Cash-Pool innerhalb Deutschlands bereitgehalten. Diese stehen sowohl für operative Zahlungsströme als auch für die Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten zur Verfügung.

Ziel der Finanzierungspolitik ist es, über ausreichende Liquiditätsreserven zu verfügen, um die Zahlungsverpflichtungen der Unternehmensgruppe jederzeit erfüllen zu können.

Die operative Geschäftstätigkeit und die daraus resultierenden Einzahlungen stellen die wichtigste Liquiditätsquelle dar. Im Rahmen unseres Cash-Management-Systems werden die Liquiditätsüberschüsse der BVD genutzt, um den Finanzbedarf anderer Konzerngesellschaften zu decken. Darüber hinaus reduziert die BARTEC-Gruppe kostenpflichtige Bankumsätze durch Verrechnung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zwischen Konzerngesellschaften.

Aus heutiger Sicht ist über den künftigen Geschäftsverlauf und die nunmehr bestehenden Finanzierungsvereinbarungen zu erwarten, dass die BVD ihre finanziellen Verpflichtungen auch für die Zukunft erfüllen kann.

Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mit 28 T€ nur in sehr geringem Umfang Investitionen in Sachanlagen getätigt (Vorjahr 7 T€).

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage

Die BARTEC Top Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften haben ihren finanziellen Transformationsprozess der Vorjahre zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/ 2022 abgeschlossen. Der Fokus der Geschäftsleitung liegt nun in kontinuierlichen Effizienzsteigerungen und Erschließung neuer Marktpotenziale wie etwa im Bereich der nachhaltigen Energien.

Insgesamt ist das Jahresergebnis der BVD zufriedenstellend. Der abgeführte Gewinn an die BARTEC GmbH beträgt 2.715 T€. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BVD stellt sich insgesamt weiterhin als hinreichend dar.

Chancen- und Risikobericht

Die BVD ist in das Risikomanagementsystem der BARTEC Gruppe eingebunden, deren Risikopolitik darauf ausgerichtet ist, die nachhaltige Ertragskraft und damit den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern und die mittelfristig definierten strategischen Zielgrößen zu erreichen.

Die BARTEC Gruppe verfügt über ein Risikomanagementsystem zur Früherkennung und Minimierung von Risiken und Entwicklungen, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe auswirken können. Es erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette von Einkauf, Produktion, Vertrieb und Marketing. Das Risikomanagementsystem schließt eine kontinuierliche Beobachtung von Märkten, Kunden und Lieferanten ein und sorgt somit in Verbindung mit dem Controlling, dass Risiken erkannt und Chancen genutzt werden können.

Ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems ist die regelmäßige, monatliche Berichterstattung des jeweiligen Managements der Konzerntochtergesellschaften an die Geschäftsführung der BARTEC Gruppe über Entwicklungen in allen relevanten Geschäftsbereichen, die Auswirkungen auf die BARTEC Gruppe haben können. Die direkte Verantwortung für die Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken basiert vor allem auf finanzwirtschaftlichen Größen im Rahmen der laufenden monatlichen Finanzberichterstattung. Hinzu kommt die monatliche Bewertung von Produkthaftpflichtrisiken. Darüber hinaus werden steuerliche Risiken insbesondere aus gruppeninternen Transferpreisen regelmäßig überprüft. Aus der Überprüfung der Mittelbindung insbesondere bei Projektgeschäften erfolgt vor allem auch die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität durch Optimierung der Gruppenfinanzierung, die Erfüllung sämtlicher Anforderungen aus den Kreditverträgen und die Begrenzung finanzwirtschaftlicher Risiken. Die operativen Finanzrisiken beinhalten im Wesentlichen Projektgeschäft-, Forderungsausfall-, Währungsrisiken sowie Risiken aus der Veränderung von Zinssätzen.

Im Rahmen dieser Berichterstattung werden Risiken identifiziert und im Hinblick auf ihr größtmögliches Schadenspotenzial und die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bewertet und Gegenmaßnahmen zur Risikominimierung bzw. -abwehr vorgeschlagen. Bei Bedarf werden erforderliche Maßnahmen zur Beherrschung des identifizierten Risikos definiert und umgesetzt.

Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen.

Finanzwirtschaftliche Risiken wie Währungs- und Zinsrisiken werden grundsätzlich nicht durch den Abschluss entsprechender Sicherungsinstrumente verringert. Auch zum 30. April 2024 bestehen weder Währungs- noch Zinssicherungsgeschäfte. Für die BVD ist das Währungsrisiko aufgrund des hauptsächlich innerdeutschen Geschäftsvolumens als gering einzuschätzen. Die Finanzierung der BARTEC Gruppe wird auf Gruppenebene gesteuert. Die BVD selbst ist innenfinanziert, weshalb das Zinsänderungsrisiko als gering eingeschätzt wird.

Als Gesamtbewertung der Chancen und Risiken, denen die Unternehmensgruppe marktbezogen ausgesetzt ist, kann zusammengefasst werden, dass die internationale konjunkturelle und politische Entwicklung für die BARTEC Gruppe sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite einen wesentlichen Einfluss auf die Chancen- und Risikoposition hat.

Neben der allgemeinen konjunkturellen und politischen Entwicklung spielt deren Einfluss auf die branchenspezifischen Parameter wie Preis- und Mengenentwicklung (wie z. B. die Ölpreisentwicklung) eine entscheidende und für unsere Risikoposition hohe Rolle. Sie wirkt sich zudem auf die eigene wirtschaftliche Unternehmensentwicklung wichtiger Kunden aus, was wiederum deren Investitionsverhalten und damit unser Absatzpotenzial stark beeinflusst.

Die BARTEC Gruppe verfolgt die Marktentwicklung in den einzelnen Ländern sehr genau, um so mögliche Risiken ggf. auch durch entsprechende Ressourcenanpassung bzw. Ressourcenallokation und andere Maßnahmen zu begrenzen. Unsere breite internationale Ausrichtung in der gesamten Wertschöpfungskette reduziert dabei die Abhängigkeit von einzelnen Märkten. Gleiches gilt für die stark differenzierte Produkt-, Lieferanten- und Kundenstruktur. Die Finanzierung ist gesichert und hinreichend unter der Voraussetzung, dass keine zusätzlichen Marktrisiken oder Produktrisiken eintreten.

Die Umsatz- und Ergebnischancen liegen für die BARTEC Gruppe vor allem in der Entwicklung von Produktinnovationen, der weiteren Internationalisierung des Vertriebsnetzwerks, der kontinuierlichen Verbesserung unserer Produktionsprozesse und der konsequenten Kostenoptimierung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die BARTEC Gruppe sieht sich angesichts der konjunkturellen Rahmenbedingungen und wettbewerbsintensiven Marktstrukturen mit einem herausfordernden Umfeld konfrontiert. Die hohen und als Folge des am 24. Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieges nochmals verstärkten Unsicherheiten über den Fortgang der globalen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung bestehen weiterhin. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass unser Kerngeschäft hinreichend attraktiv bleibt und wir weitere Bereiche in Zukunft erschließen werden.

Weitere Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gruppe gefährden könnten, sind derzeit jedoch nicht erkennbar.

Prognosebericht

Erwartete wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Die Entwicklung der Industrierohstoffpreise als Indikator für die weltwirtschaftliche Konjunktur lässt seit dem Tiefpunkt im April 2020 erahnen, dass die Krise seit dem Ausbruch der Pandemie zu Beginn in 2020 sich stetig zu erholen scheint.

Fortwährend entwickelte sich der Energierohstoffindex ausgehend von April 2020 zunächst mit einem Wert von 50 stetig nach oben bis zum 3. Quartal 2022, wo er einen bislang einzigartigen Rekordwert von 337 erreicht. Jedoch war der Index seit September 2022 stark rückläufig, u.a. aufgrund der Ankündigung der US-Regierung zur Freigabe der strategischen Ölreserven und die vorübergehende Erhöhung der Ölproduktion der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) und befand sich im 2. Quartal 2023 bei einem Tiefpunkt von 195. Seitdem sank der Index tendenziell weiter ab, erholte sich jedoch bereits seit Februar 2024 wieder und lag im April 2024 bei 201. 10

In gleicher Weise lag der Industrierohstoffindex noch im 3. Quartal 2022 bei einem historischen Höhepunkt von etwas mehr als 143, angesichts der weltweit schwachen Konjunkturaussichten sank die Nachfrage nach Industrierohstoffen stetig weiter, sodass im 2. Quartal 2023 der Wert bei 120 lag, steigt tendenziell seit Februar 2024 wieder und lag im April 2024 bei 122. 10

Die Weltwirtschaft befindet sich, angesichts der internationale Währungsfonds (IWF), ab 2025 wieder auf einem guten Kurs und in Deutschland dürfte die Wirtschaft demnach aufgrund der aktuellen Prognose sogar im Jahr 2025 bis 2026 von 1 % bis 1,5 % zulegen. 11

Trotz vieler düsterer Vorhersagen der IWF sei die Welt von einer Rezession dennoch verschont geblieben. Dabei hat es in den vergangenen Jahren zahlreiche Herausforderungen gegeben. Man denke an die Unterbrechungen der Lieferketten im Zuge der Coronapandemie, eine weltweite Energie- und Nahrungsmittelkrise wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, an den beträchtlichen Anstieg der Inflation und als Reaktion eine straffe Geldpolitik mit Zinsanhebungen. Positiv sei immerhin, dass die hohe Inflation keine unkontrollierte Lohn-Preis-Spirale ausgelöst habe. 12 Zuversichtlich werten wir, dass IWF für 2025 wieder ein positives Weltwirtschaftswachstum über 3,2 % gegenüber dem Vorjahr prognositiziert. 13

10 https://www.hwwi.org/wp-content/uploads/2024/05/HWWI_Pressemitteilung_RSPI.pdf
11 https://www.spiegel.de/wirtschaft/wirtschaft-erholt-sich-iwf-traut-deutschland-ab-2025-wieder-hoehere-wachstumsraten-zu-a-77d75b87-07de-4669-a10e-8df5deeee70b
12 https://www.elektrotechnik.vogel.de/iwf-prognose-deutsche-wirtschaftsaussichten-2025-wachstumstrends-af9034752142c440af8fldc75b71f038e/
13 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/

In den Bereichen Chemie und Lebensmittelindustrie rechnen wir aus heutiger Sicht für die kommenden Jahre allenfalls mit einem moderaten Wachstum.

Bei den Anwendungsbereichen der BARTEC-Produkte gehen wir davon aus, dass der Bereich Automatisierung & Kommunikation überproportional wachsen wird. Auch der Marktstart unseres neu entwickelten Smartphones wird diese Entwicklung weiter unterstützen.

Erwartete Entwicklung der Steuerungsgrößen

Nach aktuellen Prognosen rechnen wir bei der BVD im Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem stabilen Umsatz (2023/ 2024 37.575 T€).

Im laufenden Geschäftsjahr 2023/ 2024 konnten wir einige Großprojekte in den Bereichen "Electrical Heating Tracing" und "Electrical Safety Systems" erfolgreich zum Abschluss bringen. Hier erwarten wir, dass wir diese Erfolge wiederholen können. Die wegbrechende Nachfrage aus dem Russlandgeschäft kann durch Projektgeschäft, u.a. im Bereich der Wasserstofftechnologie, kompensiert werden. Mittelfristig bleiben die Umsatzaussichten aber zunächst risikobehaftet. Weiterhin gehen wir nach dem erfolgreichen Marktstart unseres neuen Smartphones von höheren Umsätzen im Bereich "Automation & Communication Systems" aus. Schwierig einzuschätzen bleibt die aktuell schwierige konjunkturelle Lage in Deutschland, sodass wir aktuell von stabilen Umsätzen leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/ 2024 rechnen.

Aufgrund des voraussichtlich stabilen Umsatzniveaus verbunden mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung gehen wir von leicht überproportionalen Wachstum im nachhaltigen EBITDA (+4%) im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr (2.471 T€) aus.

Die Geschäftsführung sieht die BVD mittelfristig weiterhin operativ hinreichend gut positioniert. Als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit zielen wir für zukünftige Perioden auf weitere Verbesserungen in unserem Produktionsnetzwerk, auf Innovationen und auf eine fortlaufende Senkung unserer Kostenbasis ab.

Für die Steuerungsgrößen "Nettoumlaufvermögen" (30. April 2024: 4.273 T€) erwarten wir, getrieben durch die Fertigstellung neuer Großprojekte am Ende des Geschäftsjahres zum 30. April 2024 einen deutlichen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und damit auch dieser Steuerungsgröße. Die "Nettoverschuldung" (30. April 2024: -461 T€) bleibt weiterhin negativ, da liquide Mittel bestehen und es keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geben wird.

Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/ 2025 eine stabile Mitarbeiterzahl.

Die Prognosen beruhen auf verschiedenen Annahmen sowie derzeit verfügbaren Informationen und Markttendenzen. Die tatsächlichen Ergebnisse können bei Eintreten unterschiedlicher Umstände davon abweichen.

 

Bad Mergentheim, den 11. Juli 2024

BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Holzbauer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 11. Juli 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Fuat Kalkan, Wirtschaftsprüfer

Max Waiz, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergenheim

Der Jahresabschluss der BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergenheim, für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde am 12. Juni 2024 festgestellt.

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