Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
brewes GmbH
Lindenallee 1, 02829 Markersdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Tobias Czerwonka seit 6.3.2023 | Geschäftsführer |
Martin Sebastian Breck seit 22.7.2022 | Geschäftsführer |
Katharina Seidel seit 31.7.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
B******* B**** | 20.00% |
S****** E***** | 15.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 8 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brewes GmbHMarkersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht des Geschäftsjahres 2023Brewes GmbH, 02829 MarkersdorfAllgemeines Die Brewes GmbH hat ihren Sitz in Markersdorf und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 8086 eingetragen. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens umfasst die folgenden Bereiche: Die Herstellung und der Vertrieb von Kennzeichnungen, insbesondere Schilder und Etiketten, standardisiert nach nationalen und internationalen Normen sowie die Herstellung von Kennzeichnung nach Kundenspezifikation. Darüber hinaus der Handel von Segmenten in den Bereichen Persönliche Sicherheit (insbesondere Schutzkleidung und Schutzausrüstung) und der Betriebsausstattung. Die Betriebsausstattung beinhaltet vor allem Produkte für die betriebliche Sicherheit, wie Absperrungen, Feuerlöscher, Warn- und Schutzprofile oder Verkehrstechnik aber auch Transportgeräte oder Büromöbel. Auch im Geschäftsjahr 2023 verkaufte die Brewes GmbH ihre Produkte ausschließlich an Geschäftskunden, insbesondere gewerbliche Endkunden. 1. Branchensituation Als Produktions- und Handelsunternehmen verfügt die Brewes GmbH über ein breit aufgestelltes Sortiment in den Bereichen Kennzeichnung, Arbeitsschutz und Betriebsausstattung. Brewes bedient diese Märkte mit einem starken Fokus auf gewerbliche Endkunden im deutschsprachigen Raum. Auf Basis eigener, langjähriger Erfahrungen sowie Informationen von Partnern, Zulieferern und relevanten Wettbewerbern handelt es sich bei diesen Märkten nicht um Wachstumsmärkte. Vielmehr sind sie durch ein hohes Maß an Stabilität geprägt, wobei sich Marktanteile vor allem zwischen den relevanten, etablierten Anbietern verschieben. Bei den meisten Segmenten handelt es sich um nachhaltige, wiederkehrende Bedarfe, deren Verwendung entweder vorgeschrieben ist oder durch interne Prozesse erforderlich wird. Das Jahr 2023 kennzeichnete sich durch eine angespannte Wirtschaftslage in den Zielbranchen sowie konsolidierende Preisniveaus. Vereinzelte Preissteigerungen wurden unterjährig nur in Ausnahmefällen an den Markt weitergegeben. 2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Unternehmensumfeld 2023 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer ausgeprägten Schwächephase. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland ist 2023 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 0,3% gesunken. Nachdem die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in den Jahren 2021 (+10,5% zum Vorjahr) und 2022 (+32,9% zum Vorjahr) deutlich gestiegen waren, konnte sich die Preisentwicklung im Jahr 2023 stabilisieren. Durchschnittlich lag diese gegenüber dem Vorjahr bei +3,6 % ohne Berücksichtigung der Energiepreise bzw. -2,4 % unter Berücksichtigung der Energiepreise (Statistisches Bundesamt). Die hohe Inflation bei den Verbraucherpreisen (+6,0 %) dämpfte die privaten Konsumausgaben. Aufgrund von Rezession und verteuerter Investitionen durch gestiegene Kreditkosten muss das Jahr 2023 insgesamt als volkswirtschaftlich schwieriges Jahr bezeichnet werden. So verzeichnete der deutsche Maschinenbau, eine der Fokusbranchen der Brewes GmbH, laut dem Branchenverband VDMA einen Rückgang der Bestelleingänge um real 12%. 3. Umsatzentwicklung und Auftragslage Der Umsatz der Brewes GmbH konnte im Geschäftsjahr, trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, nicht preisbereinigt um 15,9% gesteigert werden. Material-Kostensteigerungen bei individuellen Fertigungsaufträgen wurden direkt auf die Produkte umgelegt, während die Preise im Handel über das Jahr größtenteils stabil gehalten worden sind. Die Anzahl der Aufträge konnten um über 17% erhöht werden. Das insgesamt positive Ergebnis ist jedoch auf die Gewinnung einiger weniger neuer Großkunden zurückzuführen. Stammkunden konnten gehalten werden, die Auftragslage war bei diesen im Durchschnitt jedoch abgeschwächt. Umsatzstarke Projektgeschäfte, insbesondere im Handelsbereich, konnten hingegen an Stellenwert gewinnen und ebenfalls zu einem positiven Umsatzwachstum beitragen. Auch elektronische Bestellkanäle unterlagen weiterhin einer hohen Dynamik. 4. Angaben zum Produktprogramm Das Produktprogramm der Bereiche Kennzeichnung, Betriebliche Sicherheit, Persönliche Sicherheit, Betriebsausstattung sowie die Druck- und Fertigungsdienstleistungen (insb. Schilder und Etiketten) umfasst mehr als 43.000 Artikel. Das Produktportfolio wurde quantitativ nur moderat erweitert, allerdings auch im Jahr 2023 weiter im größeren Umfang verbessert und modernisiert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Preisdynamik abgeschwächt und Lieferengpässe spielten kaum noch eine Rolle. Die Produktion der Brewes GmbH und alle Prozesse der wirtschaftlichen Tätigkeit unterliegen einem strengen Qualitätsmanagementsystem, welches nach DIN ISO 9001 zertifiziert ist. Zusätzlich ist ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 implementiert. 5. Materialwirtschaft / Beschaffung Das umfangreiche Warenlager der Brewes GmbH umfasst einschließlich der für die Produktion notwendigen Halbzeuge ca. 17.500 Artikel. Im Bereich der Beschaffungspolitik wurde im Jahr 2023 besonders das strategische Lieferantenmanagement weiterentwickelt bzw. optimiert. Dadurch sollen Partnerschaften gestärkt, Prozesse transparent und sicher gestaltet und Synergiepotenziale identifiziert und ausgebaut werden. 6. Investitionen Das Jahr 2023 kennzeichnete sich durch eine insgesamt nur moderate Investitionstätigkeit, insbesondere bei Investitionen in Sachanlagen. Einerseits wurde der Fokus weiter verstärkt auf interne Prozessoptimierungen gelegt, zum anderen ist diese Entwicklung auf erschwerte Umfeldbedingungen zurückzuführen. Das sind neben steigenden Belastungen durch Bürokratie, der negativen gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland auch deutlich gestiegene Betriebskosten. Stärker investiert wurde vor allem in die weitere Digitalisierung, in das Personal sowie in Vertrieb und Vermarktung. 7. Finanzierungsmaßnahmen Die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten Investitionen wurden aus Eigenmitteln der Brewes GmbH und aus Zuschüssen der Sächsischen Aufbaubank realisiert. 8. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte der Geschäftsführerwechsel von Michael Breck auf Tobias Czerwonka. Die Geschäfte werden seit dem 1. März 2023 somit durch die Geschäftsführer Tobias Czerwonka und Martin Breck geführt. 9. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Brewes GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 zum Vorjahr um 8 % gestiegen. Die Gründe für diesen Anstieg liegen vor allem bei Zugängen zu Finanzanlagen des Anlagevermögens. Um die Lieferfähigkeit zu sichern, wurden in den vorausgegangenen Jahren zunehmend Lagerbestände aufgebaut. Aufgrund logistischer Kriterien sowie einer erhöhten Kapitalbindung wurde für das Geschäftsjahr 2023 eine Konsolidierung angestrebt. 10. Finanz- und Ertragslage Der Cashflow (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 % gestiegen. Bei den Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Änderungen zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit und der Lagerbestände erfolgt ausschließlich aus Eigenkapital. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um 11 %. 11. Finanzielle / nichtfinanzielle Leistungsindikatoren An der soliden Finanzlage der Brewes GmbH hat sich auch im Jahr 2023 nichts geändert. Auch 2023 waren die gleichen Hausbanken die Partner der Brewes GmbH. Die Eigenkapitalquote betrug am Ende der Berichtsjahres 76 %. 12. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Situation Die KfW prognostiziert für Deutschland für das Jahr 2024 ein leichtes Wachstum von 0,3% (preisbereinigtes BIP). Als positive Indikatoren führt sie eine stabile Beschäftigung, wachsende Nominallöhne, eine weiter fallende Inflationsrate sowie einen sich erholenden Welthandel an. Zudem werden zum Jahresende erste Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank in Betracht gezogen. Risikofaktoren wie geopolitische Konflikte, isolationistische Tendenzen führender Volkswirtschaften und insgesamt, trotz zuletzt gefallener Preise, noch immer hoher Energiekosten bleiben für den Wirtschaftsstandort Deutschland jedoch bestehen. Die Brewes GmbH steuert diesen unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Prozessoptimierungen, umfangreicheren Marketingmaßnahmen und sortimentspolitischen Entscheidungen entgegen. Durch tendenziell absinkende Markteintrittsbarrieren ist weiterhin, insbesondere im Onlinegeschäft, mit einer steigenden Zahl an Marktbegleitern zu rechnen. 13. Voraussichtliche Entwicklung im Unternehmensumfeld Es ist davon auszugehen, dass die im Punkt 12 dargelegten, schwachen Wachstumsprognosen für das Jahr 2024 auch auf das Unternehmensumfeld der Brewes GmbH ein schwierigeres und herausforderndes Marktumfeld zur Folge hat. 14. Voraussichtliche Entwicklung im Beschaffungs- und Produktionsbereich Nach Jahren teils drastischer Preissteigerungen bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Halberzeugnissen, wird sich der bestehende Trend sich stabilisierender Preise voraussichtlich auch 2024 fortsetzen (KfW). In Bezug auf Verfügbarkeiten und Lieferzeiten wird es im Jahr 2024 weiterhin voraussichtlich nicht zu relevanten Problemen kommen. 15. Voraussichtliche Entwicklung im Absatzbereich Die konkreten Auswirkungen der angeführten volkswirtschaftlichen Prognosen und Indikatoren auf die Auftrags- und Finanzlage der Brewes GmbH sind schwer absehbar. Aufgrund ihrer Märkte und Kundengruppen steht die Brewes GmbH grundsätzlich in einem hohen Abhängigkeitsverhältnis von konjunkturellen Faktoren. Nichtsdestotrotz prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute eine sich stabilisierende Wirtschaftslage. Auf dieser Basis, sowie vor allem aufgrund interner Optimierungen, strebt Brewes 2024 eine weitere Steigerung des Umsatzes an. 16. Voraussichtliche Entwicklung im Investitions- und Finanzierungsbereich Im Geschäftsjahr 2023 begann eine bauliche Erweiterungsinvestition im Pausen- bzw. Kantinenbereich der Brewes GmbH, welche voraussichtlich im Mai 2024 fertiggestellt wird. Dies erfolgt in Kombination mit einer Erneuerung der Außenanlagen. Zur weiteren Verbesserung von Arbeitsprozessen sind zudem Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in den Abteilungen Lager und Produktion geplant. 17. Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken Die Brewes GmbH bietet unternehmensnahe Dienstleistungen an und ist damit als Teil der Gesamtwirtschaft auch vom allgemeinen deutschen und europäischen Konjunkturverlauf sowie der Preisentwicklungen der Roh- und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge im Jahr 2024 abhängig. 18. Branchenspezifische Chancen und Risiken Die Chancen, aber auch die Risiken im Geschäftsjahr 2024 stehen in Abhängigkeit der konjunkturellen Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland und damit in Abhängigkeit insbesondere von den von der Politik gesetzten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 19. Chancen und Risiken im Unternehmensumfeld Die Chancen und Risiken im Unternehmensumfeld gelten analog den vorgenannten Punkten. 20. Chancen und Risiken im Beschaffungsbereich Der in den letzten Jahren erheblich gestiegene Preis- und Kostendruck durch Zulieferer hat sich 2023 abgeschwächt und wird sich 2024 voraussichtlich weiter normalisieren. Lieferengpässe könnten durch geopolitische Konflikte, beispielsweise durch die Krise am Roten Meer, wieder zunehmen. Die Brewes GmbH sieht sich durch eine in den letzten Jahren auf Versorgungssicherheit ausgerichtete Beschaffungspolitik allerdings auch für negative Szenarien sehr gut vorbereitet. Das Risiko von für den Kunden spürbaren Lieferengpässen wird daher als gering bewertet. 21. Chancen und Risiken im Produktionsbereich Eventuell wachstumsbedingt entstehender Produktionsengpässe wird weiterhin mit einer vorausschauenden Investitionsplanung begegnet. Auch 2024 erfolgen mehrere Erweiterungsinvestitionen in den Maschinenpark des Unternehmens. Durch flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten werden Kapazitätsengpässe bzw. Produktionsspitzen abgefangen. Mit den vorhandenen Maschinenkapazitäten und durch eine vorausschauende und flexible Produktionsplanung, werden im Geschäftsjahr 2024 auch Auftragsspitzen termingerecht und kurzfristig bedient werden können. 22. Chancen / Risiken im Absatzbereich Die Brewes GmbH hat durch die breite Streuung der Umsatzerlöse auf ca. 23.000 Kunden keine systemgefährdenden Großkunden und dadurch keine erheblichen Absatzrisiken. Die Kundenbasis ist darüber hinaus äußerst branchenübergreifend ausgerichtet. Es besteht jedoch eine starke Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen. Im Jahr 2024 werden die deutschen Unternehmen weiter unter starkem ökonomischem Druck stehen. Perspektivisch kann der gestiegene Kostendruck bei deutschen Unternehmen insofern eine Chance sein, dass potenzielle Kunden ihre etablierten Lieferanten-Beziehungen zugunsten neuer Partner auf den Prüfstand stellen. Bereits 2023 konnte die Brewes GmbH viele Kunden mit hohem Umsatzpotenzial gewinnen. Eine Entwicklung, die sich auch 2024 fortsetzen könnte. Umgekehrt gilt analog das Risiko des Verlusts von Bestandskunden. 23. Chancen / Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich Sowohl durch die komfortable Eigenkapitalausstattung als auch durch das erstklassige Rating der Brewes GmbH bei den Hausbanken bestehen auch im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich keine Finanzierungsprobleme. 24. Rechtliche Bestandsgefährdungen Es bestehen weder Risiken durch Rechtsprozesse oder Schadensersatzforderungen noch durch auslaufende Lizenzverträge und Umweltauflagen. 25. Sonstige Risiken mit Einfluss auf VFE-Lage Es bestehen keine derartigen Risiken. 26. Risikomanagementziele und -methoden Im Rahmen des nach DIN EN ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagementsystems der Brewes GmbH werden regelmäßige Risikoanalysen durchgeführt. 27. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement bestehen in der Geschäftstätigkeit der Brewes GmbH keine nennenswerten Ausfallrisiken. 28. Forschung und Entwicklung Die Brewes GmbH betreibt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausschließlich im Rahmen von Produkt- und Prozessverbesserungen der Produktion von Kennzeichnungsprodukten.
Markersdorf, den 27. März 2024 Martin Breck, Geschäftsführer Tobias Czerwonka, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBrewes GmbH, MarkersdorfJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023(1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Brewes GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr beibehalten. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 242 ff., 265 Abs. 2, 266 ff. HGB). Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang gemacht. (2) Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
(3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden bis zum Geschäftsjahr 2017 von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt (Nettomethode). Ab 2018 werden nicht rückzahlbare Zuschüsse im Sonderposten mit Rücklagenanteil (Bruttomethode) ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Diese enthalten neben den aktivierungspflichtigen Einzelkosten auch Personal- und Materialgemeinkosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt und in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. (4) Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Die Position wurde für Investitionszuschüsse (ab 2018) gebildet. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt korrespondierend zur Nutzungsdauer der geförderten Gegenstände. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens betragen TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 90). Betrag der Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten und Sicherheiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
* Erläuterungen zu Art und Form der Sicherheiten Pfandrecht an unbeweglichen Sachen Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung
(5) Sonstige Angaben nach § 285 HGB / Organe der Gesellschaft / Ergebnisverwendung sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB): - aus Leasingverträgen: ca. TEUR 90. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich Beschäftigten nach § 267 Abs. 5 HGB beträgt 89 (39 gewerbliche Arbeitnehmer/Bereich Produktion und 50 Angestellte). Unter Einbezug der Geschäftsführer waren durchschnittlich 91 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Martin Breck ausgeübter Beruf: Master of Arts Herr Michael Breck ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. (bis 28.02.2023) Herr Tobias Czerwonka ausgeübter Beruf: Dipl. Betriebswirt (BA) (ab 01.03.2023) Vergütungen der Geschäftsführer Vom § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Gewinnverwendung: Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.456.282,36. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 410.000,00 vorgesehen. Auf neue Rechnung werden Euro 1.046.282,36 vorgetragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Markersdorf, 27.03. 2024 Martin Breck, Geschäftsführer Tobias Czerwonka, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brewes GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brewes GmbH, Markersdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brewes GmbH, Markersdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bautzen, den 29. April 2024 REANDA
AMC GmbH
Rolf Gottsmann, Wirtschaftsprüfer |
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