LB Businesspark GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. Sedlmayr seit 13.2.2018 | Geschäftsführer |
Sebastian Dr. Berning* seit 13.2.2018 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
instagrid GmbHLudwigsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023instagrid GmbH, Ludwigsburg1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die instagrid GmbH hat ihren Sitz in Ludwigsburg (Geschäftsanschrift: Hermann-Hagenmeyer-Straße 1, 71636 Ludwigsburg) und ist im Handelsregister B beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 763906 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von Batteriespeichern und Zubehör, die Vermietung oder Verleasung dieser Produkte sowie Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen in den Bereichen Batterien, Elektronik und Software. Unmittelbare Anteilseigner der Gesellschaft zum Stichtag sind: • Dr. Berning Consult & Invest GmbH, Stuttgart (HRB 763470) • Dr. Sedlmayr Consult & Invest GmbH, Pforzheim (HRB 729597) • Segnalita Ventures GmbH, Wattens (FN 460969) • Nilrem AG, Zug (CH-170.3.045.833-8) • High-Tech Gründerfonds III GmbH & Co. KG, Bonn (HRA 8800) • SET Holding III Coöperatief U.A., Amsterdam (Kamer van Koophandel Nr. 73353078) • JOVA Direkt Invest GmbH, Remscheid (HRB 29195) • Energy Impact Fund SCSp, Luxemburg (Handels- und Unternehmensregister Nr. B238986) • Energy Impact Fund II LP, New York, USA (Delaware State Register Nr. 7363309) • Urbon GmbH, Kassel (HRB 15753) Die instagrid GmbH hat mehrere internationale Tochtergesellschaften, an denen die Gesellschaft 100 % der Geschäftsanteile hält, die Tochtergesellschaft instagrid North OY mit Firmensitz in Helsinki, Finnland, wurde bereits 2021 gegründet, die instagrid UK Ltd. mit Firmensitz in Crawley, England, wurde 2022 gegründet. Im Jahre 2023 wurden dann ebenso als 100 %ige Tochtergesellschaften die instagrid France SAS, Courbevoie, Frankreich, sowie die instagrid US Inc., Latham, USA, gegründet. Die Tochtergesellschaften dienen der weiteren internationalen Markterschliessung. 1.1 Geschäftstätigkeit Die instagrid GmbH entwickelt hochleistungsfähige, portable Batteriespeicher für professionelle Kunden aus unterschiedlichen Branchen wie beispielsweise der Bauindustrie oder der Film- und Eventindustrie. Instagrid ermöglicht seinen Kunden durch selbst entwickelte und durch zahlreiche Patentfamilien abgesicherte, proprietäre Technologie, Elektrizität in Netzqualität in Form einer portablen Batterieeinheit mobil zu nutzen. Die Produkte von instagrid werden im Markt häufig verwendet, um mit Diesel oder Benzin betriebene Stromerzeuger zu ersetzen. Die instagrid GmbH hat in den letzten Jahren ihren Kundenstamm sowohl in Deutschland als auch im inner- und außereuropäischen Ausland stark vergrößert. Aktuell sind die größten Marktsegmente die Bauindustrie sowie die Film- und Eventindustrie, wo auch 2023 wieder namenhafte Großkunden neu gewonnen werden konnten. Das Wachstum der Gesellschaft wird maßgeblich durch die Erweiterung des Kundenportfolios vorangetrieben aber auch Bestandskunden bauen ihren Gerätebestand weiter aus und nehmen immer häufiger auch größere Stückzahlen ab. Neben dem Vertrieb unter der Marke instagrid bietet die Gesellschaft ihren Kunden im Rahmen sogenannter Markenpartnerschaften die Möglichkeit, Produkte mit angepasster Markengestaltung zu beziehen, damit diese von den Kunden in eigenem Namen und unter eigener Marke vertrieben werden können. Aktuell bestehen signifikante mehrjährige Verträge mit bekannten internationalen Großkunden über solche Markenpartnerschaften. Im Jahr 2023 hat instagrid den Direktvertrieb deutlich ausgeweitet und zu diesem Zweck zusätzliche Kapazitäten in den Bereichen Sales und Marketing geschaffen. Hierdurch haben sich die Produktverkäufe im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Instagrid investiert zudem kontinuierlich in die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie in die Neuentwicklung von Batteriespeichern verschiedener Größen sowie passendes Zubehör und digitale Dienste. Als wichtigste strategische Initiative wurde im Jahre 2023 der Markteintritt in die USA vorbereitet, wofür im November 2023 auch die instagrid US Inc. gegründet wurde. Nach Gesellschaftsgründungen in Finnland (2021) und im Vereinigten Königreich (2022) ist dies die konsequente Fortsetzung der Internationalisierungsstrategie. Neben den USA wurde 2023 auch die französische instagrid France SAS gegründet. Mit der zunehmenden Vergrößerung des Geschäfts hat die Gesellschaft auch weiter in die unterstützenden Geschäftsbereiche investiert. Die Gesellschaft beschäftigt zum Stichtag 111 Mitarbeitende. 1.2 Marktlage und gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft ist nach Angaben des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Diese relativ schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird auf das erhöhte Zinsniveau sowie auf eine geringere Nachfrage bei gleichzeitig hoher Inflation zurückgeführt. Für das aktuelle Jahr wird aus Sicht der Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 0,4 % erwartet, das nominal aufgrund der Inflation jedoch deutlich höher liegen könnte. Instagrid konnte sich trotz der erschwerten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen sehr gut entwickeln. Der seit 2021 anhaltende Wachstumstrend wurde im Kalenderjahr 2023 weiter fortgesetzt. Mit mehr als 15 Tsd. verkauften Produkteinheiten hat sich das Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr erneut mehr als verdoppelt. Diese erfreuliche Entwicklung entgegen dem volkswirtschaftlichen Trend zeigt, dass die Erschließung neuer Märkte sehr erfolgreich voranschreitet und dass die Nachfrage nach Produkten von instagrid nicht der allgemeinen Konjunktur folgt, sondern durch andere, starke Trends geleitet wird. Zu diesen zählen beispielsweise die Nachfrage nach emissionsarmen Technologien sowie der Anstieg der Preise fossiler Energieträger weltweit. Für 2024 erwartet die Geschäftsführung etwas geringere Wachstumsraten aufgrund des Verzichts der Aufnahme weiterer Markenpartner zugunsten der konsequenten Umsetzung der Direktvertriebsstrategie. Die Wettbewerbssituation für mobile Batteriespeicher bleibt weiterhin überschaubar. Bestehende sowie neue internationale Wettbewerber tun sich nach wie vor schwer im Bereich der professionellen Anwendungen, was auf Defizite im Servicebereich, der Vertriebsstrategie und der Technologie zurückzuführen ist. Die Produkte der Gesellschaft weisen in vielen Bereichen immer noch relevante technologische Alleinstellungsmerkmale auf, was es erlaubt, den Marktanteil weiter auszubauen. Die Strategie von instagrid bleibt es auch zukünftig, sich in den internationalen Märkten als einer der Technologieführer zu präsentieren, um vom Marktwachstum im Bereich emissionsarmer Energieversorgung überproportional profitieren zu können. Der Fokus liegt dabei auf dem effizienten Ausbau des Produktportfolios basierend auf einem Plattformmodel sowie der Erschließung weiterer Länder und geographischer Regionen mit einer möglichst niedrigen Anzahl von Produktvarianten. 2. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen 2.1 Ertragslage Die instagrid GmbH verfolgt die Vision, möglichst vielen professionellen Anwendern den Zugang zu sauberer Energie an mobilen Arbeitsplätzen zu ermöglichen, um gleichzeitig in möglichst großem Umfang Emissionen von fossilen Stromerzeugern einzusparen. Hierbei ist Eile geboten, da die Luftqualität insbesondere in urbanen Gebieten schon heute zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen der breiten Bevölkerung führt und der anhaltende Anstieg der CO 2 -Konzentration der Atmosphäre das Verfehlen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens immer wahrscheinlicher werden lässt. Hieraus folgt das strategische Ziel, an den Produktverkäufen gemessen so schnell wie möglich zu wachsen und dabei kontinuierlich die Profitabilität zu verbessern. Letzteres ist notwendig, um mittelfristig das Wachstum auch aus eigener Kraft finanzieren zu können. Neben den Umsatzerlösen aus Produktverkäufen dient daher das Unternehmensergebnis als zweiter wichtiger Leistungsindikator zur internen Steuerung der instagrid GmbH. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 betrugen 33,281 T€, im Vorjahr beliefen sich diese noch auf 14,842 T€. Der Anstieg von über 124 % geht sowohl auf eine deutliche Ausweitung des Neukundengeschäfts als auch auf ein wachsendes Bestellvolumen bei Bestandskunden zurück. Insgesamt wurde damit die ursprüngliche Planung leicht übertroffen, obwohl diese bereits eine sehr ambitionierte Verdoppelung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr vorsah. Die Umsatzerlöse werden dabei vorwiegend über die Markenpartnerschaften (67 %, Vorjahr: 62 %) sowie überwiegend in Deutschland (42 %, Vorjahr: 61 %) und Österreich (35 %, Vorjahr: 27 %) erzielt. Entsprechend der Entwicklung der Umsatzerlöse erhöhte sich auch der Materialaufwand um 101 %. Der Personalaufwand ist im zu betrachtenden Geschäftsjahr 2023 durch den Personalaufbau um 61 % auf 8,385 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 10,235 T€ (Vorjahr: 5,934 T€) sind unter anderem auf Investitionen im Marketing- und Vertriebsbereich zurückzuführen sowie auf den Auf- und Ausbau von strategischen Unterstützungsfunktionen wie Datenverarbeitung und Prozessautomatisierung. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 11,177 T€ (Vorjahr: 8,523 T€), der auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen wird. Das negative Jahresergebnis ist ein direktes Resultat der Wachstumsstrategie, da neben den Aufwänden zur Unterstützung des laufenden Geschäfts auch prospektiv überproportional in Personal und Systeme investiert werden muss, um das erwartete weitere Wachstum der instagrid GmbH abbilden zu können. Hierbei sind vor allem auch die Investitionen in den weiteren Auf- und Ausbau der internationalen Geschäftsaktivitäten zu nennen. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Ertragslage als zufriedenstellend, da das Ergebnis zum einen im ursprünglichen Planungskorridor lag, und zum anderen der Fehlbetrag prozentual gemessen am Umsatzerlös niedriger ausfiel als im Vorjahr, und somit trotz des weiter beschleunigten Wachstums eine relative Ergebnisverbesserung erzielt werden konnte. 2.2 Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 11,754 T€ (Vorjahr: 22,931 T€). Die bilanzielle Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 60 % (Vorjahr: 84 %). Die Verbindlichkeiten sind insgesamt von 2,900 T€ im Vorjahr auf 5,687 T€ zum 31. Dezember 2023 gestiegen. Diese beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (3,488 T€, Vorjahr: 1,758 T€) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (1,773 T€, Vorjahr: 849 T€). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Die Finanzierung der instagrid GmbH wird durch Kapitalerhöhungen durch bestehende und neue Gesellschafter sichergestellt. Zum Stichtag betrug der Bestand an Liquiden Mitteln 1,869 T€ (Vorjahr: 15,900 T€). Am 20. Dezember 2023 wurde eine Kapitalerhöhung zur Durchführung im Januar 2024 in Höhe von 85 M€ beschlossen. Die Gesellschaft war im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Gemäß der Geschäfts- und Liquiditätsplanung deckt der aktuelle Bestand liquider Mittel den Liquiditätsbedarf des operativen Geschäfts bis zum geplanten Erreichen der Profitabilitätsmarke 2.3 Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Bilanzsumme der Gesellschaft 19,433 T€ (Vorjahr: 27,375 T€). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der liquiden Mittel. Das Anlagevermögen in Höhe von 6,738 T€ (Vorjahr: 4,391 T€) besteht zum größten Teil aus der Position der in der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 3,643 T€ (1,043 T€). Die Veränderung bei den immateriellen Vermögensgegenständen besteht im Wesentlichen aus der Fortsetzung bereits in der Vergangenheit begonnener Entwicklungsprojekte. Im Geschäftsjahr ergaben sich Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von 3,925 T€ (Vorjahr: 1,862 T€). Das Umlaufvermögen in Höhe von 12,343 T€ (22,801 T€) setzt sich hauptsächlich aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 6,716 T€ (Vorjahr: 4,586 T€) sowie Vorräten in Höhe von 3,758 T€ (Vorjahr: 2,315 T€), sowie dem Kassenbestand in Höhe von 1,869 T€ (Vorjahr: 15,900 T€) zusammen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Jahresvergleich von 1,835 T€ im Vorjahr auf 3,524 T€ zum Stichtag. Die Veränderungen im Umlaufvermögen sind im Wesentlichen ein Resultat aus dem Umsatzwachstum und der Sicherstellung der Liefer- und Produktionsfähigkeit durch entsprechendes Vorrats- und Dispositionsmanagement. Zusammenfassung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als überaus zufriedenstellend. Insbesondere die Erlöse aus den Produktverkäufen im Vergleich zum Vorjahr konnten im Kalenderjahr 2023 um mehr als den Faktor 2 gesteigert werden. Im Kalenderjahr 2023 hat instagrid somit die sehr ambitionierten Planzahlen in Bezug auf den Umsatz sowie das Jahresergebnis, wie auch schon im Vorjahr, deutlich übererfüllt. Durch eine verantwortungsvolle Steuerung sind die Aufwendungen deutlich langsamer gestiegen als die Umsatzerlöse, was eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der mittelfristig angestrebten Profitabilität darstellt. In Hinblick auf die Finanzierung der Gesellschaft wurde mit der Durchführung einer Kapitalerhöhung in Höhe von 85 M€ im Januar 2024 die Grundlage für das weitere Wachstum in den kommenden Jahren geschaffen. Neben der Finanzierung bringen die laufende Internationalisierung und das starke Wachstum aber noch weitere Herausforderungen mit sich. Hierzu zählen insbesondere eine Vielzahl paralleler Wachstumsinitiativen, wie der Aufbau neuer geographischer Märkte sowie die Entwicklung neuer Produkte, Produktvarianten und Geschäftsmodelle, welche bei gleichzeitig wachsenden operativen Aufgaben effizient gesteuert werden müssen. Die Geschäftsführung ist sich darüber bewusst, dass die Erreichung der angestrebten Wachstumsziele mit weiteren erheblichen Investitionen verbunden ist. Bei den notwendigen unternehmerischen Entscheidungen hierzu steht der Aspekt der Kosten-Nutzen Abwägung im Vordergrund, um insbesondere in den etablierten Geschäftsfeldern ein möglichst effizientes Wachstum zu erreichen. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1 Risikobericht Die COVID-19-Pandemie hatte zwar keinen erheblichen direkten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der instagrid GmbH, jedoch gab es durch sie indirekt verursachte Problem in der Materialbeschaffung, die in den Jahren 2021 und 2022 zu spüren war. Im Laufe des Jahres 2023 trat wieder eine Normalisierung ein. Der Krieg in der Ukraine stellt nach derzeitiger Bewertung kein direktes Risiko für das Geschäftsmodell der instagrid GmbH dar, jedoch bewertet das Management regelmäßig mögliche indirekte Auswirkungen. Hier sei beispielsweise der Einfluss auf wichtige Batterierohstoffe wie Nickel angeführt, bei dem es nach Kriegsausbruch zu einer enormen Preissteigerung kam. Die anhaltende Inflation beeinflusst weiter negativ die Material- und Personalkosten. Durch Kostenoptimierungen und Produktivitätssteigerungen konnte der Einfluss auf das Geschäftsergebnis aber bisher abgemildert werden. Verbleibende Kostensteigerungen konnten zudem regelmäßig durch Anpassungen des Verkaufspreises an den Markt weitergegeben werden. Es besteht ein Produktionskapazitätsrisiko aufgrund der Abhängigkeit von Vertragsfertigern. Dieses Risiko konnte im Geschäftsjahr aufgrund der Zusammenarbeit mit einem zusätzlichen Produzenten weiter gemildert werden. Die Produktionskapazitäten betragen, auch um die weiteren Wachstumspläne zu verfolgen, je Monat 4 Tsd. Einheiten. Weitere Marktrisiken bestehen durch potenzielle Markteintritte von etablierten, kapitalstarken Wettbewerbern. Diese können prinzipiell jederzeit kurzfristig erfolgen und würden zu einem verstärkten Wettbewerbsdruck auf dem Markt für instagrid führen. Das Risiko wird aber derzeit als niedrig eingestuft, da es möglichen Konkurrenten entweder an der Entwicklungskompetenz oder am Marktzugang fehlt. Das Wettbewerberfeld wird aber fortlaufend beobachtet und neue Geräte werden technisch bewertet und erprobt. Die Geschäftsführung schätzt Produkt- und Qualitätsrisiken aktuell als gering ein. So sind die derzeit im Markt befindlichen Produkte ausgereift und wurden über die Jahre beispielsweise durch Softwareupdates kontinuierlich verbessert. Ein Teil der Feldpopulation wird zudem fortlaufend durch mobilfunkbasierte Telemetrie überwacht und die Qualitätszahlen haben sich stetig verbessert. Das Bild könnte sich nach Einführung der neuen, US-spezifischen Produkte wieder verändern, wovon aber aktuell nicht auszugehen ist. Risiken im Zusammenhang mit Informationstechnologie werden hinsichtlich ihrer Bedeutung und potenziellen Auswirkung als gering eingestuft. Die etablierte Abteilung IT & Information Security überwacht und steuert die Cyber- und Informationssicherheitsrisiken im Interesse der Gesellschaft. Die Abteilung verantwortet dabei auch alle im Zusammenhang mit Cyber- und Informationssicherheit relevanten regulatorischen Aspekte und gewährleistet diesbezüglich das Risikomanagement. Durch die anhaltende Ausrichtung der Geschäftstätigkeit auf Wachstum hat sich das Risiko der fortlaufenden Sicherstellung der Kapitalisierung der Gesellschaft im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. Die bestehenden und neuen Gesellschafter der instagrid GmbH haben die Liquidität der Gesellschaft in den letzten Jahren mittels Kapitalerhöhungen gesichert. Die letzte Kapitalerhöhung in Höhe von 85 M€ erfolgte im Januar 2024. Gemäß der an die Gesellschafter kommunizierten Geschäfts- und Liquiditätsplanung deckt der aktuelle Bestand liquider Mittel den Liquiditätsbedarf des operativen Geschäfts bis zum geplanten Erreichen der Profitabilitätsmarke im Jahr 2026. 3.2 Prognose- und Chancenbericht Die instagrid GmbH verfolgt im Jahr 2024 weiterhin das Ziel, ihre starke Marktposition im Gründungsland Deutschland, aber vor allem auch in Europa weiter auszubauen und den Markteintritt in den USA voranzutreiben. Dabei wird insbesondere die Ausweitung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten wieder im Vordergrund stehen, um den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen. Der Erfolg des Markteintritt in den USA wird das Geschäftsjahr 2024 maßgeblich prägen, da hieran ein erheblicher Teil der Wachstumsziele geknüpft sind. Wachstumschancen ergeben sich auch aus der angestrebten Erweiterung des Produktportfolios. Neben Geräten, die an die regulatorischen und technischen Anforderungen der neuen geographischen Märkte wie den USA angepasst sind, sind auch spezialisierte Angebote für bestimmte strategische Marktsegmente wie beispielsweise das Feuerwehrwesen geplant. Das Kernportfolio an Batteriespeichern soll zunehmend auch durch Zubehör erweitert werden, damit die Kunden die Möglichkeit haben die Lösung flexibel an ihre Bedürfnisse anzupassen. Hier sei als Beispiel ein Gerät angeführt, mit dem bis zu drei Speicher flexibel zu einem größeren Speicher mit mehr Kapazität kombiniert werden kann. Zusätzliches Potential liegt insbesondere auch in den derzeit in der Entwicklung befindlichen, digitalen Dienstleistungen, welche auf der Internetanbindung der Batteriespeicher basieren. Dazu zählt beispielsweise ein App-basiertes Flottenmanagement oder die datenseitige Einbindung in bestehende lT-Systeme großer Kunden. Hierdurch wird zum einen die Wettbewerbsfähigkeit der Kernprodukte weiter verbessert als auch eine Möglichkeit zur weiteren Monetarisierung geschaffen. Neben den digitalen Services werden auch klassische Serviceprodukte entwickelt, wie beispielsweise Leistungs- und Verfügbarkeitsgarantien, die das Umsatzpotential pro Kunde weiter vergrößern. Die Geschäftsführung geht weiterhin nicht davon aus, dass Zusammenschlüsse, Übernahmen oder neue Markteintritte im portablen professionellen Batteriemarkt die Wettbewerbssituation deutlich verschärfen, da es möglichen Konkurrenten entweder an der Entwicklungskompetenz oder am Marktzugang fehlt. Hinsichtlich der Umsätze aus den Produktverkäufen erwartet die Geschäftsführung für das Kalenderjahr 2024 eine weitere Steigerung auf 40 M€. Die geplante Steigerung der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr ist nach derzeitiger Informationslage trotz der gesamtwirtschaftlichen Aussichten, sowie möglichem Inflations- und Wettbewerbsdruck als realistisch zu bewerten. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 27 M€, das nach wie vor durch Aufwendungen im Rahmen der internationalen Wachstumsstrategie und dem weiteren Ausbau des Produktportfolios belastet wird. Auf Grundlage der aktuellen Planungsrechnung strebt die instagrid GmbH das Erreichen der Profitabilitätszone für 2026 an.
Ludwigsburg, den 9. September 2024 Die Geschäftsführung Dr. Sebastian Berning Dr. Andreas Sedlmayr BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der instagrid GmbH, LudwigsburgA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die instagrid GmbH hat ihren Sitz in Ludwigsburg und ist unter der Nummer HRB 763906 in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuchs gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den Erfordernissen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Ein Wechsel bzw. Abweichen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr hat nicht stattgefunden. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr wurden Herstellungskosten in Form von Material- und Lohnkosten sowie Fremd- und Beratungsleistungen aktiviert. Es erfolgte eine planmäßige, lineare Abschreibung mit einer Nutzungsdauer von 3 Jahren. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis zu sechs Jahren linear abgeschrieben. Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:
Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bewegliche, abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 (GWG) wurden im Berichtsjahr aktiviert und sofort in voller Höhe abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Fertigen Erzeugnisse und Waren sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Kostenständen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Teile der Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt werden, sofern diese angemessen sind und durch die Fertigung veranlasst sind. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Bei der Bewertung wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellung am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Ein Überhang von aktiven latenten Steuerlatenzen wird nicht bilanziert. D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.600.193,00 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von EUR 3.715.674,82 an. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben EUR 1.052.160,87 eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vorjahr: EUR 795.986,87). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 83.329,99 eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vorjahr: EUR 69.094,90). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 2.185.150,52 (Vorjahr: EUR 716.898,30). Aktive Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen bei selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen saldiert. Der Aktivsaldo wurde nicht aktiviert. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,3 % zugrunde gelegt. Eigenkapital - ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt zum Stichtag EUR 2.977.514,01 (Vorjahr: EUR 1.666.572,95). Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen Am 20. Dezember 2023 hat die Gesellschafterversammlung der Instagrid GmbH eine Erhöhung des Stammkapitals zur Durchführung im Januar 2024 um EUR 41.285,00 auf EUR 167.974,00 beschlossen. Die auf die jeweiligen Anteilsinhaber entfallenden Einlagebeträge wurden im Zeitraum Dezember 2023 - Januar 2024 inklusive Aufgeld in Höhe von EUR 85.493.803,88 eingezahlt. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 23. Januar 2024 in das Handelsregister eingetragen. Die in 2023 geleisteten Einlagen werden zum 31. Dezember 2023 unter dem Posten "Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Es existieren keine Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von mehr als 5 Jahren. Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden keine Sicherungsrechte, über die gemäß § 285 Nr. 1b HGB zu berichten ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 577.481,40 (Vorjahr: EUR 848.608,39). E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge / Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge in Höhe von EUR 36.073,97 (Vorjahr: EUR 2.239,67) aus der Fremdwährungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten EUR 18.687,65 (Vorjahr: EUR 45.276,37) aus der Fremdwährungsumrechnung. F. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus einem Gebäudemietvertrag mit einer Laufzeit bis zum 14. November 2026. Der Jahresbetrag dieser Verpflichtung beläuft sich auf TEUR 387. Darüber hinaus bestehen weitere unwesentliche Verpflichtungen aus anderen Miet- und Leasingverträgen, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Geselschaft nicht von Bedeutung sind. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahrs durchschnittlich 102 Arbeitnehmer.
Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Sebastian Berning, Geschäftsführer, Stuttgart Dr. Andreas Sedlmayr, Geschäftsführer, Pforzheim Die beiden Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Mit Eintragung zum Handelsregister am 23. Januar 2024 wurde eine Erhöhung des Stammkapitals durchgeführt. Siehe hierzu auch Ausführungen zur Position "Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen" im Abschnitt "Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz". Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 11.177.144,58 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Ludwigsburg, den 9. September 2024 Geschäftsführung Dr. Sebastian Berning Dr. Andreas Sedlmayr
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer folgende Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die instagrid GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der instagrid GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der instagrid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 9. September 2024 EY
GmbH & Co. KG
Fleck, Wirtschaftsprüfer Jahn, Wirtschaftsprüfer |
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