Senseca Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Hüttner seit 8.9.2025 | Prokura |
Jan-Phillipp Lemke seit 8.9.2025 | Prokura |
Thomas Florian Koch seit 17.2.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Vorwerk seit 20.7.2023 | Prokura |
Walter Vogelsberger seit 20.7.2023 | Prokura |
Oliver Maaß seit 16.6.2023 | Prokura |
Christian Unterberger seit 31.5.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GHM Messtechnik GmbHRemscheidJahresabschluss/Jahresfinanzbericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht zum 31. Dezember 2021I. Grundlagen der GHM Messtechnik GmbH, Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit Die GHM Messtechnik GmbH (hier in Folge "GHM" oder "Gesellschaft") mit dem Sitz in Remscheid ist derzeit an drei Standorten in Deutschland mit ca. 156 Mitarbeitern (einschl. Azubis) tätig. Die GHM lebt die klare Botschaft "Specialist by Competence". In 2009 entstand die GHM Messtechnik GmbH aus dem Zusammenschluss ehemals eigenständigen Familienunternehmen Greisinger (Regenstauf), Honsberg (Remscheid) und Martens (Hamburg Barsbüttel), deren Marken unter den ursprünglichen Firmennamen fortgeführt werden. Innerhalb der Unternehmensgruppe zählen außerdem zwei Produktions- und Entwicklungsstandorte in Italien dazu, die Delta OHM S.r.l. mit Sitz bei Padova und die VAL.CO S.r.l. in S. Ilario di Nerviano nahe Mailand. Durch die Bündelung des langjährigen Knowhows unserer drei deutschen Produktionsstandorte und Marken sowie unserer beiden italienischen Produktionsstandorte und Marken, die unter dem gemeinsamen Markendach der GHM GROUP geführt werden, stellen wir sicher, dass die vorhandene breite und tiefe Fach- und Lösungskompetenz unseren Kunden zur Verfügung steht. Für und mit unseren Kunden entwickeln wir daher Lösungen und verstehen uns als Innovations- und Technologietreiber. Unsere Produktvielfalt macht uns unabhängig von einzelnen Branchen, unsere hohe Fertigungstiefe und unsere Innovationsfähigkeit ermöglichen ein flexibles Vorgehen bei wachsenden Volatilitäten der globalen Märkte. Das Unternehmen gliedert sich in drei Geschäftsfelder:
Das Produktspektrum umfasst die gesamte Messkette von der Entwicklung spezialisierter Messverfahren über die Herstellung der Sensoren bis hin zu Firm- und Softwareprogrammierung für verschiedene Messgrößen wie Temperatur, Druck, Feuchte, Füllstand, Durchfluss, Gase wie CO, CO2 und Sauerstoff sowie analytische Messgrößen. Um den Ansprüchen aber auch den Chancen aus der Globalisierung und den Megatrends gerecht zu werden, bündeln wir lokale Kompetenzen. Durch eine konsequente Kundenorientierung, moderne Unternehmensstrukturen und eine Unternehmensführung, die schnell auf Marktentwicklung und Kundenwünsche reagiert, sowie durch die Konzentration auf wichtige Zukunftsthemen ist die GHM GROUP, und somit die GHM Messtechnik GmbH, gewappnet für die Zukunft. Forschung & Entwicklung Die GHM besitzt eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung für alle deutschen Standorte. Hier werden neue Produkte und Lösungen entwickelt, getestet und fertigungsoptimiert bis zur Marktreife begleitet. Ein wesentlicher Teil des Umsatzes wird derzeit mit individuellen Kundenlösungen erzielt. Hier kann GHM durch das jahrzehntelange Entwicklungs-Know-how schnell und flexibel reagieren. Marketing & Vertrieb Der Vertrieb der GHM wird durch die Geschäftsfelder koordiniert und im Geschäftsjahr 2021 durch drei internationale Vertriebstochtergesellschaften, mit Sitz in den Niederlanden, Tschechische Republik und Südafrika, unterstützt. Dabei übernimmt der Innendienst die technische und kommerzielle Betreuung jeweils über das dem Geschäftsfeld zugeordneten Kundenspektrum. Der Flächenvertrieb konzentriert sich auf Bestandskunden mit größerem Projektierungsbedarf und auf die Gewinnung von Neukunden im jeweiligen Geschäftsfeld. Im Marketing wird das Unternehmen durch eine Agentur unterstützt und vertreten. Produktion Die GHM Messtechnik GmbH verfügt über drei Produktions- und Montagestandorte in Deutschland. Die GHM GROUP wird durch zwei weitere Produktions- und Montagestandorte in Italien verstärkt. Die Stärke der Produktion ist gerade auch kleinste Stückzahl in kurzer Zeit zu liefern. Personal Die hohe Kundenorientierung spiegelt sich in der Mitarbeiterverteilung wider; so sind ca. 19 % der Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt (Vertrieb & Marketing) tätig. Aufgrund der hohen Fertigungstiefe erzeugt die GHM Messtechnik GmbH mit rund 45 % der Mitarbeiter in der Produktion eine sehr hohe Wertschöpfung. In den administrativen Funktionen (Einkauf, Finanzen, Personal) sind ca. 24 % der Mitarbeiter sowie im Bereich Forschung und Entwicklung ca. 12 % der Mitarbeiter tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Erholung der Weltwirtschaft vom coronabedingten Einbruch 2020 ist inzwischen stockend und ungleichmäßig. Die Weltproduktion stieg im Verlauf des Jahres 2021 zwar weiter deutlich, doch war die Dynamik insgesamt nur noch moderat. Neben den Belastungen durch die Pandemie haben dabei auch anhaltende Lieferengpässe, welche die Warenproduktion beschränken und der erheblich verstärkte Inflationsdruck den Ausblick getrübt. Das IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft sieht die Weltproduktion (Bruttoinlandsprodukt BIP) im Jahr 2021 bei +5,7 % nach zuvor -3,1 % im Jahr 2020 und einen Anstieg der Verbraucherpreise von +4,5 % nach zuvor +3,2 % im Jahr 2020. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Euroraum verzeichnet für 2021 eine Erholung des BIP von +5,0 % nach -6,4 % im Vorjahr. Mit dem Auftauchen der Omikron-Variante hat sich die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich erhöht (hinsichtlich der weiteren möglichen negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Geschäftsentwicklung verweisen wir auf Kapitel III.2). Das IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft beobachtete zum Jahresendspurt einen leichten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion, zumal die Lieferengpässe derzeit die industrielle Aktivität deutlich beeinträchtigen. Die Verbraucherpreise haben sich im Euroraum um +2,5 %, nach +0,3 % im Vorjahr, erhöht. Treiber hierfür waren insbesondere die zuletzt deutlich gestiegenen Energiepreise. Die Erholung der deutschen Wirtschaft wurde zum Jahresende 2021 abermals ausgebremst; so ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 4. Quartal 2021 gegenüber dem 3. Quartal 2021 um 0,7% gesunken. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Sommer 2021 trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder gewachsen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende 2021 gestoppt. Das Infektionsgeschehen hemmte im Winterhalbjahr - wie schon in früheren Wellen - besonders die Aktivität in den kontaktintensiven Dienstleistungsbranchen. Im Gesamtjahr 2021 erhöhte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um +2,8% nach zuvor -4,6 % für 2020. Neben der Pandemie prägen die Lieferengpässe zunächst weiter den Konjunkturverlauf. Das IFW Kiel Institut für Weltwirtschaft beobachtete, dass die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe zum Jahresende wieder aufwärtsgerichtet war. Die Dynamik bleibt jedoch angesichts der Auftragslage deutlich hinter dem Ausmaß zurück, das ohne Lieferengpässe zu erwarten wäre. Der Umsatz der deutschen Elektroindustrie ist im vergangenen Jahr 2021, nach Angaben des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.), um 9,7 % auf 199,5 Mrd. EUR (Vorjahr: 181,7 Mrd. EUR) gewachsen. Der Zuwachs im Auftragseingang betrug für 2021 insgesamt +23,9 % nach -3,1 % im Vorjahr. Die (preisbereinigte) Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter wuchs im Jahr 2021 um 8,8 % und machte damit den Vorjahresverlust (-6,1 %) mehr als wett. Die Auftragsreichweite liegt auf historisch hohem Niveau und betrug zum Jahresende 2021 4,8 (Produktions-)Monate. Es wurde zudem beobachtet, dass die Materialkosten um +5,1 % anstiegen und damit insgesamt den Preisanstieg bei den Verbraucherpreisen sogar übertroffen haben. Aufgrund der sehr breiten Einsatzfelder ("Querschnittstechnologie") ist die Branche, ähnlich wie der deutsche Maschinenbau, relativ unabhängig von saisonalen oder vertikalen Marktschwankungen. GHM besetzt Nischenmärkte und den der kundenspezifischen Anpassungen im kleinen und mittleren Stückzahlgeschäft. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 war für die GHM geprägt durch den allgemein deutlichen Aufschwung in den meisten unserer Absatzmärkte. Obgleich sich auch in diesem Geschäftsjahr die sich immer wieder ändernden Regelungen zum Schutz vor COVID-19 die Absatzmärkte als nicht kalkulierbar gestalteten. Insgesamt ergab sich für die GHM eine den Ausführungen des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. beschriebenen Marktsituation. Im Geschäftsfeld Industriesensorik und -elektronik zeigte sich deutlich der Aufschwung im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. Die typischen Zielkunden des Geschäftsfeldes haben vom Aufschwung profitiert und die Geschäfte sind wieder auf einem Niveau wie im Jahr 2018. Der Aufschwung im Bereich der Industrie war nicht durch ein besonderes Applikationsfeld gezeichnet, sondern über alle Felder hinweg gegeben. Im engeren Marktumfeld der Industriesensorik hat sich die Konkurrenzsituation aufgrund des breiten Wachstums nicht verändert, es konnten alle an dem Aufschwung teilhaben. Gleichfalls verzeichneten wir Im Geschäftsfeld der Handmessgeräte im Jahresverlauf eine sich erholende Nachfrage. Begrenzt wurde der positive Geschäftsverlauf durch Versorgungsengpässe in unseren Bezugsmärkten für elektronische Bauteile aber auch anderer Rohstoffe. Im Berichtsjahr 2021 war auch schon wie im Vorjahr die Digitalisierung im Bereich der Sensorik, welche mit rasanter Geschwindigkeit alle Branchen und Unternehmen zum Handeln zwingt, ein bestimmender Faktor für die GHM. In unserem engeren Marktumfeld der Industriesensorik hat sich die Konkurrenzsituation aufgrund der Digitalisierung bisher nicht wesentlich verändert. Wir beobachten dennoch, dass sich auch Anbieter aus dem Bereich der Prozessautomatisierung auf dem Markt für industrielle Sensorik etablieren. Im Bereich Automobilbau musste die GHM im Geschäftsjahr 2020 erhebliche Einbrüche des Geschäfts hinnehmen, in diesem Applikationsfeld war der Rückgang mit über 50% im Vergleich zu 2019 überdurchschnittlich hoch. Aus diesem Grund wurde bereits im vierten Quartal 2020 die strategische Entscheidung getroffen, das Geschäftsfeld "Imtron" im Berichtsjahr zu schließen. Alle Aktivitäten wurden zum 30.06.2021 eingestellt. Die weltweiten Diskussionen rund um den Klimawandel führten weiterhin zu einer Belebung des Bereiches Environmental. Dieses Applikationsfeld ist innerhalb unserer Unternehmensgruppe bei unserer italienischen Tochter Delta Ohm angesiedelt. Die GHM Messtechnik GmbH partizipiert innerhalb des Konzernverbundes von den Entwicklungen unserer italienischen Tochter. Im Vordergrund stand hier die weltweit steigende Nachfrage nach Partikelmessung, gerade im Bereich CO2. Die Geschäftsführung war mit dem Geschäftsverlauf der GHM im Jahr 2021 insgesamt sehr zufrieden, auch wenn die Pandemie sicher als eine besondere Belastung galt und Lieferengpässe an unseren Bezugsmärkten vorherrschten. Sowohl unser Umsatzziel, welches wir noch auf Vorjahresniveau planten, als auch unser EBITDA-Ziel wurden deutlich überschritten. Unser Umsatz betrug im Berichtsjahr 26.431 TEUR nach zuvor 23.307 TEUR. Das EBITDA belief sich auf 4.975 TEUR, geplant waren 4.100 TEUR. Im Rahmen der Refinanzierungsverhandlungen mit den Gesellschaftern und kreditgebenden Banken wurde am 02. März 2020 mit der Geschäftsführung der GMH Messtechnik GmbH vereinbart, ein Sanierungsgutachten (IDW S6 Gutachten) von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erstellen zu lassen und die hierin beschriebenen Maßnahmen, aufgrund der Einschätzung der überwiegenden Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung, durchführen zu lassen. Im Geschäftsjahr 2021 wurden die im Sanierungskonzept beschriebenen Maßnahmen erfolgreich fortgeführt und abgeschlossen. Der Sanierungsprozess endete mit dem Geschäftsjahresende. In diesem Zusammenhang dokumentierten die bisherigen Hauptgesellschafter der Alleingesellschafterin GHM Holding GmbH, die VR Equitypartner GmbH und BayernLB Private Equity GmbH i.L. mit dem Gesellschafterbeschluss vom 23.08.2021 ihre Entscheidung, die Veräußerung der GHM Holding GmbH, der Muttergesellschaft der GHM Messtechnik GmbH, vorzubereiten und zu vollziehen. Mit dem am 03.12.2021 geschlossenen Kaufvertrag zwischen der VR Equitypartner GmbH und BayernLB Private Equity GmbH i.L. einerseits und der GHM AcquiCo GmbH (vormals: Genui 34. Beteiligungsgesellschaft mbH) andererseits bzgl. aller Anteile an der GHM Holding GmbH, der Muttergesellschaft der GHM Messtechnik GmbH, wurden am Closing Date bzw. zum Closing Event, alle Anteile an die GHM AcquiCo GmbH veräußert. Als Closing Date bzw. Closing Event wurde der 01.01.2022 vereinbart. Die GHM AcquiCo GmbH (vormals: Genui 34. Beteiligungsgesellschaft mbH) löste zum 28. bzw. 30.12.2021 die bestehenden Bankverbindlichkeiten aus dem Konsortialkreditvertrag von 14.786 TEUR sowie alle Gesellschafterdarlehen von 36.519 TEUR mit den Altgesellschaftern unserer Muttergesellschaft GHM Holding GmbH, der VR Equitypartner GmbH und BayernLB Private Equity GmbH i.L., ab und gewährte der Gesellschaft in jeweils gleicher Höhe Darlehen. Die GHM beschäftigte am Stichtag 31. Dezember 2021 156 (Vorjahr: 179) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Abbau der Personalkapazitäten erfolgte im Wesentlichen in dem aufgegebenen Geschäftsbereich Imtron. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2021 26.431 TEUR und stiegen damit um 3.124 TEUR; das entspricht einen Anstieg von ca. 13,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Unter der Berücksichtigung der Bestandsveränderung konnte die Gesamtleistung mit 4.596 TEUR oder 20,9 % einen noch deutlicheren Anstieg auf 26.577 verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichneten im Geschäftsjahr 2021 einen Anstieg von 891 TEUR auf 1.145 TEUR. Neben Erträgen aus der Veräußerung von Gegenständen der aufgegebenen Marke "Imtron" (410 TEUR) sind hier im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellung (347 TEUR; Vorjahr 420 TEUR), Zahlungseingänge auf bereits abgeschriebene Forderungen (179 TEUR; Vorjahr 1 TEUR) und im Vorjahr Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen auf Kurzarbeitergeld (2 TEUR; Vorjahr 187 TEUR) berücksichtigt. Der Materialaufwand 2021 beläuft sich auf 7.643 TEUR und stieg damit um 1.182 TEUR bzw. 18,3 % gegenüber dem Vorjahr (6.462 TEUR). Die Materialintensität beträgt damit in Relation zu der Gesamtleistung 28,8 % nach 29,4 % im Vorjahr. Nachdem der Materialaufwand des Geschäftsjahres 2021 unterproportional zur Gesamtleistung anstieg, erhöhte sich der Rohertrag 2021 um 22,0 % auf 18.934 TEUR (Vorjahr 15.519 TEUR). Durch die Aufgabe des Geschäftsfeldes Imtron wurden die Mitarbeiter am Standort in Owing freigesetzt. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2021 die Mitarbeiteranzahl von 179 Mitarbeiter auf 156 Mitarbeiter zum Bilanzstichtag reduziert. Die Personalaufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr um -15,2 % von 11.784 TEUR auf 9.991 TEUR. Die Personalintensität bezogen auf die Gesamtleistung beläuft sich für 2021 auf 37,6 % nach 53,6 % im Vorjahr. Der Personalaufwand 2021 beinhaltet zudem Sonderzahlungen an Mitarbeiter, welche aufgrund des positiven Ergebnisses erfolgt sind. Zudem sind 2021 weitere einmalige Zahlungen enthalten, welche mit dem erfolgreichen Verkauf der Gesellschaft in Verbindung stehen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagevermögen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 88 TEUR bzw. 4,2 % auf 1.984 TEUR reduziert. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 2021 keine unüblichen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens erfasst (Vorjahr 1.082 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 590 TEUR oder 10,3 % leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr und betragen im Geschäftsjahr 2021 5.113 TEUR. Verantwortlich für diesen Rückgang ist insbesondere die erfolgreiche Beendigung der Sanierung. So konnten neben laufenden Beratungsaufwendungen auch die betrieblichen Aufwendungen für den geschlossenen Standort in Owingen eingespart werden. Daneben war das Vorjahr auch durch diverse Sondereffekte wie Abschreibungen auf nicht einbringliche Forderungen gekennzeichnet. Das Finanzergebnis hat sich im Berichtsjahr 2021 insgesamt von -4.190 TEUR auf -2.425 TEUR um 1.765 TEUR oder 42,1 % verbessert. Verantwortlich hierfür waren insbesondere um 2.000 TEUR höhere Beteiligungserträge, welche die Gesellschaft von ihren ausländischen Tochterunternehmen erhalten hat. Gleichzeitig verharrt der Zinsaufwand für die laufende Finanzierung mit 4.420 TEUR (i. Vj. 4.053 TEUR) auf einem sehr hohen Niveau. Das EBITDA betrug im Berichtsjahr 2021 4.975 TEUR nach zuvor -1.076 TEUR im Vorjahr; dabei ist EBITDA definiert als Jahresüberschuss bereinigt um Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen. In Relation zum Umsatz zeigte sich eine EBITDA-Profitabilität von 18,8 % (Vorjahr -4,6 %). Das Berichtsjahr 2021 war im Wesentlichen befreit von den finanziellen Belastungen aus den Maßnahmen des Sanierungsgutachtens. Außerordentliche Aufwendungen und Erträge sind im Berichtsjahr im Wesentlichen wie folgt angefallen: Für die weiterhin professionelle Begleitung durch die Sanierungsphase fielen Beraterhonorare von insgesamt 1.718 TEUR (Vorjahr 1.415 TEUR) an. Die Schließung unseres Geschäftsfeldes Automobil unter der Marke Imtron führte zu sonstigen betrieblichen Erträgen von 410 TEUR durch die Veräußerung der zugehörigen Vermögenswerte. Aufgrund des Verkaufs aller Unternehmensanteile durch die bisherigen Hauptgesellschafter unserer Mutteruntergesellschaft GHM Holding GmbH, der VR Equitypartner GmbH und BayernLB Private Equity GmbH i.L., wurde dem Senior Management EXIT-Boni von insgesamt 1.600 TEUR gewährt. Insgesamt hat die Gesellschaft im Jahr 2021 einen Jahresüberschuss von 229 TEUR nach einen Jahresfehlbetrag von 8.651 TEUR im Vorjahr erzielt. b. Finanzlage Ziel der Finanzierungspolitik der GHM ist die Sicherstellung jederzeitiger Zahlungsfähigkeit und die Begrenzung von mit Finanzierungen verbundenen Risiken. Zum 31. Dezember 2021 finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Neugesellschafter des Alleingesellschafters, GHM AcquiCo GmbH (93,9 %; i.Vj. 0 %), aus Rückstellungen (2,9 %; i.Vj. 5,8 %), aus Lieferantenverbindlichkeiten (1,0 %, i.Vj. 0,7 %) und aus weiteren Verbindlichkeiten (2,2 %; i.Vj. 93,5 %). Die Gesellschaft verfügt wie im Vorjahr über ein negatives Eigenkapital. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf 4.295 TEUR (Vorjahr 6.846 TEUR). Zum Geschäftsjahresende 2021 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr 20.879 TEUR). Im Berichtsjahr 2021 wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt 6.400 TEUR getilgt. Der Restbetrag von 14.479 TEUR nebst Ablöseaufwand von 307 TEUR wurde von dem neuen Gesellschafter unserer Muttergesellschaft GHM Holding GmbH, der GHM AcquiCo GmbH (vormals: Genui 34. Beteiligungsgesellschaft mbH) zum 28.12.2021 abgelöst und der Gesellschaft weiterhin als Darlehen gewährt. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre, die Verzinsung beläuft sich auf 8,0 % p.a. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wurden in den Vorjahren von den Altgesellschaftern der Muttergesellschaft gewährten nachrangigen Darlehen (31.12.2021 - TEUR; Vorjahr 19.448 TEUR) nebst passivierten Zinsen (31.12.2021 - TEUR; Vorjahr 13.458 TEUR) ausgewiesen. Alle Verpflichtungen aus diesem Darlehen wurden am 30.12.2021 durch den neuen Gesellschafter abgelöst und durch diesen fortgeführt. Damit ergeben sich zum 31. Dezember 2021 insgesamt 51.305 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber dem neuen Gesellschafter unserer Muttergesellschaft (inkl. dem zuvor genannten Darlehen aus der Ablösung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Die Laufzeit ab 1. Januar 2022 beträgt sieben Jahre, die Verzinsung beläuft sich auf 8,0 % p.a. Die zugesagten, aber am Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien belaufen sich auf - TEUR (Vorjahr 1.500 TEUR). Das Working Capital beträgt zum 31. Dezember 2021 8.769 TEUR (Vorjahr: 8.943 TEUR), wobei das Working Capital als Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten/Rückstellungen definiert ist. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und liegt für 2021 bei 418 TEUR (i.Vj. TEUR -708 TEUR). Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass Zahlungsmittelabflüsse im Zuge der Restrukturierung vollständig den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet worden sind. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich für das Geschäftsjahr 2021 auf TEUR -75 (i.Vj. TEUR -87). Neben den Investitionen in das materielle und immaterielle Anlagevermögen werden hier auch die Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens sowie die Veränderung des Finanzanlagevermögens aufgeführt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2021 in Höhe von TEUR -2.894 (i.Vj. TEUR 7.130) beinhaltet vollumfänglich die Veränderung Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie den Alt- und Neugesellschaftern. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. c. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 4.030 TEUR auf 54.661 TEUR (-6,9 %). Die Reduzierung der Aktivseite ist im Wesentlichen durch die Reduktion der liquiden Mittel und des Anlagevermögens gekennzeichnet. Auf der Passivseite wurden die für die Restrukturierung gebildeten Rückstellungen verbraucht. Aufgrund des Jahresüberschusses konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31. Dezember 2021 auf 18.278 TEUR (Vorjahr 18.507 TEUR) zurückgeführt werden. In das immaterielle Vermögen und das Sachanlagevermögen erfolgten im Geschäftsjahr 2021 nur Investitionen in geringem Umfang. Bedingt durch die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes entwickelte sich somit der Posten insgesamt rückläufig. Investitionen in das Sachanlagevermögen betrafen im Wesentlichen Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen im Bereich technische Anlagen und Maschinen. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 1.723 TEUR auf 12.123 TEUR zum 31. Dezember 2021 reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 408 TEUR erhöht und betragen am Stichtag 940 TEUR, der Kassen- und Bankbestand hat sich u.a. aufgrund der im Geschäftsjahr vorgenommenen Tilgungen von Bankverbindlichkeiten von 6.846 TEUR auf 4.295 TEUR reduziert. Trotz des positiven Jahresüberschusses von 229 TEUR konnte im Berichtsjahr aufgrund des im Vorjahr nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags von 18.507 TEUR kein Eigenkapital aufgebaut werden, es beträgt - TEUR (Vorjahr - TEUR). Die Rückstellungen für Steuern beinhalten eine Rückstellung für die abgeschlossene Betriebsprüfung sowie eine Rückstellung für den zu erwartenden Steueraufwandes für das Berichtsjahr. Die sonstige Rückstellungen verringerten sich um 1.728 TEUR auf 1.280 TEUR. Maßgeblich für diesen Reduktion sind u.a. die im Geschäftsjahr 2021 erfolgreich umgesetzten Maßnahmen, für die in 2020 im Zusammenhang mit der Restrukturierung Rückstellungen gebildet worden waren. Die Verbindlichkeiten verzeichneten im Geschäftsjahr 2021 insgesamt eine Reduktion von 2.222 TEUR auf 53.075 TEUR. Der neue Gesellschafter unserer Muttergesellschaft löste die bestehenden Bankdarlehen von 14.479 TEUR und Darlehen der Altgesellschafter der Muttergesellschaft von 36.519 TEUR ab und gewährte der GHM Messtechnik GmbH entsprechend neue Darlehen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung unserer Unternehmensgruppe erfolgt auf Basis international anerkannter Key Performance Indikatoren. Hierzu zählen insbesondere der Umsatz und das EBITDA. Dieses Steuerungssystem ermöglicht es der Geschäftsführung, die Erreichung vereinbarter (Unternehmens-)Ziele zu messen und bei unerwünschten Entwicklungen geeignete Gegenmaßnahmen zu ermitteln, einzuleiten und deren Wirkung zu überwachen. Die Ergebnisgröße EBITDA gibt Auskunft über die operative Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Hierbei wird, ausgehend vom Jahresüberschuss, eine Anpassung dieser Ergebnisgröße um das Finanzergebnis, Steuern sowie Abschreibungen vorgenommen. Damit wird eine vergleichbare operative Geschäftsdarstellung über mehrere Perioden erreicht.
5. Gesamtaussage Die GHM blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück. Alle vereinbarten Sanierungsmaßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt. Die hieraus erwarteten positiven Ergebniseffekte wurden nachhaltig erreicht, die Gesellschaft hat ihre Profitabilität überwiegend zurückgewonnen. Die Sanierungsmaßnahmen waren bereits im Jahr 2020 beschlossen worden und somit im Ergebnis und den Rückstellungen des Vorjahres enthalten. Damit gelang es, das Ergebnis der GHM im Geschäftsjahr 2021 weitestgehend frei von solchen belastenden Sondereffekten zu halten. Flankiert wurde diese positive Entwicklung durch eine Erholung der weltwirtschaftlichen Dynamik und der damit möglichen Ausweitung der Umsatzerlöse für die GHM. III. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Angaben im Anhang. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Pandemie und Lieferengpässe werden die Konjunktur auch in 2022 dämpfen, aber an Einfluss verlieren. Die Dynamik der Ende 2020 beginnenden weltweiten Konjunkturerholung hat sich im Jahr 2021 als Folge von neuen Covid-19-Schüben und Problemen in den Lieferketten deutlich verlangsamt. Die konjunkturellen Auswirkungen dürften aber mit der Zeit immer geringer werden und 2022 allmählich überwunden werden. Im Dezember 2021 rechnete das IFW in Kiel für 2022 für die Weltwirtschaft mit einem Anstieg des BIP von 4,5 % (gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten). Für 2023 wurde mit einem Anstieg der Weltproduktion um 4,0% gerechnet. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum wird im Jahresverlauf 2022 dann im Zeichen einer Erholung stehen. Die weitere konjunkturelle Entwicklung hängt weiterhin vom Pandemieverlauf und der Beherrschung der Lieferengpässe ab. Das IFW in Kiel erwartete im Dezember 2021 für den Euroraum ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das laufende Jahr 2022 von ca. +3,5 % und ein Wachstum im Jahr 2023 von +3,1 %. Das IFW in Kiel erwartete im Dezember 2021 für Deutschland aufgrund der aus 2021 nachwirkenden Belastungen resultierend aus Lieferengpässen mit einer Zuwachsrate von +4,0 % im Jahr 2022, nach +2,8 % im Jahr 2021, gefolgt von einem Anstieg von +3,3 % im Jahr 2023. Die Verbraucherpreise werden im Jahr 2022 wohl um +3,1 % steigen. Das Defizit der öffentlichen Haushalte wird im Jahr 2022 aufgrund der nachlassenden Belastungen durch die Pandemie spürbar von +3,8 % in 2021 (in Relation zum BIP) auf +1,8 % im Jahr 2022 sinken. Mit Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 sind diese Prognosen voraussichtlich deutlich nach unten zu korrigieren; so hat der Sachverständigenrat seine BIP-Wachstumsprognose 2022 für Deutschland auf 1,8 % und für die Eurozone auf 2,9 % gesenkt (Sachverständigenrat 30.3.2022). Der Internationale Währungsfonds senkte seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum auf 3,6 % (IWF 19.4.2022). Die Inflation in Deutschland erreichte in den ersten Monaten des Jahres 2022 mit 4,9 % im Januar, 5,1 % im Februar und 7,3 % im März eine seit Jahrzehnten nicht mehr gekannte Höhe; analoges gilt für die Eurozone und USA. Die Reaktionen der Zentralbanken werden nicht wachstumsfördernd sein. Analysen des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) liegen für den verfügbaren Analysezeitraum März 2022 noch nicht vor, Umfragen zeigen ein deutlich erfreuliches Geschäftsklima in der Elektroindustrie und es befindet sich im Januar 2022 mit +34 Punkten auf dem höchsten Stand seit knapp dreieinhalb Jahren. Die Prognosen enthalten zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf gegenwärtigen Einschätzungen sowie derzeit verfügbaren Informationen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen. Infolge der sich erholenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, der Erfolge der Unternehmenssanierung und damit einhergehenden strategischen Repositionierung der GHM sowie dem Investorenwechsel wird im Geschäftsjahr 2022 mit einem deutlich höheren Umsatz von 30,8 MEUR und einem robusten EBITDA-Ausweis von 9,1 MEUR gerechnet. Diese Erwartungswerte basieren auf einer Planung, die im ersten Quartal 2022 erstellt wurde. Die Planung berücksichtigt ein organisches Wachstum von jährlich 5-12% (inflationsbereinigt) in unseren eingangs erwähnten drei Geschäftsfeldern, gestützt durch die Megatrends "Erneuerbare Energien", "Wasser" und "Industrie 4.0". In diesem Zusammenhang wird sich die GHM im Bereich digitaler Technologien stärker aufstellen und vermehrt Produkte mit digitalen Schnittstellen am Markt positionieren. Der Auftragsbestand betrug zum Jahreswechsel 6,1 MEUR und stieg in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2022 auf 7,4 MEUR an. Im selben Zeitraum wurde bisher ein Umsatz von ca. 3,5 MEUR (Vorjahr 4,3 MEUR) und ein EBITDA von 220 TEUR (Vorjahr 875 TEUR) erreicht. 2. Chancen- und Risikobericht Die in den nachfolgenden Unterabschnitten dargestellten Chancen und Risiken werden in dem jeweiligen Abschnitt absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt und sind insgesamt von hoher bis mittlerer Bedeutung. Die Darstellung erfolgt vor Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen (Bruttodarstellung). Das Risikomanagement der GHM hat zum Ziel, Chancen und Risiken, welche sich insbesondere aus der Umsetzung der Geschäftsstrategie ergeben, frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Chancen wahrzunehmen sowie geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Damit soll eine wesentliche Gefährdung der GHM verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen langfristig Wert geschaffen werden. Eingetretene Schäden werden umgehend analysiert und in das Risikomanagementsystem integriert, um ein wiederholtes Auftreten zu vermeiden. Hierbei werden Risiken definiert als die Möglichkeit des Eintritts interner oder externer Ereignisse, welche zur Nichterreichung der kurzfristigen operativen oder langfristigen strategischen Ziele bzw. zu einem finanziellen Schaden führen können. Chancen werden definiert als mögliche Erfolge, welche über die Ziele hinausgehen. Der Verlauf der Coronavirus-Pandemie (COVID-19/SARS-CoV-2) kann weiterhin einen nennenswerten negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der GHM haben. Zum einen besteht das Risiko, bestimmte Produkte durch Lieferengpässe nicht mehr oder nicht mehr in den gewohnten Fristen beziehen zu können, zum anderen könnte aber auch die Nachfrage durch das Ausbleiben von Bestellungen unserer Kunden zurückgehen. Darüber hinaus ist mit Zahlungsschwierigkeiten bis hin zu Zahlungsausfällen einzelner Geschäftspartner zu rechnen. Wir unternehmen alles, um die Lieferbereitschaft aufrechtzuerhalten und unsere Mitarbeiter so gut es geht zu schützen (z.B. durch einen Verzicht auf Präsenzmeetings). Trotz unserer Bemühungen sind Einschränkungen des Geschäftsbetriebs, beispielsweise durch Quarantänemaßnahmen, nicht auszuschließen. Aus Sicht der GHM, und auch vieler Experten, ist die weitere wirtschaftliche Entwicklung schwer zu prognostizieren. Eine Erholung wird wohl dauern und kann sich bis 2023 hinziehen. Damit entstehen in kürzester Zeit neue Wettbewerbsrisiken und -chancen. Eine kurzfristige Rückkehr zu gewohnten Prozessen ist weiterhin eher unwahrscheinlich. Folglich ist eine laufende Anpassung des Unternehmens notwendig, um den Risiken zu begegnen und die Chancen zu nutzen. Im Jahr 2021 hat die GHM das im Vorjahr begonnenen Unterfangen, die auf Basis der im Sanierungsgutachten genannten Maßnahmen und unter Beachtung möglicher Pandemieeffekte fortgesetzt, mit dem Ziel, das Produktportfolio und die internen Prozesse komplett zu überprüfen und weiterzuentwickeln, so dass eine bestmögliche Ausrichtung auf eine eher ungewisse Zukunft der Weltwirtschaft erzielt wird. Der am 24. Februar 2022 ausgebrochene Ukraine-Krieg wird höchstwahrscheinlich keine direkten Auswirkungen haben, die von besonderer Bedeutung für die Vermögens,- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sein könnten. Die im Geschäftsjahr 2021 in den relevanten Ländern erzielten Umsatzerlöse sind für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Der relative Anteil der in den betroffenen Ländern erzielten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr gemessen am erzielten Gesamtumsatz beträgt 0,6 %. Weitere Geschäftsbeziehungen in den betroffenen Ländern bestehen nicht, zudem sind die Energiekosten von untergeordneter Bedeutung. a. Markt- und branchenspezifische Risiken und Chancen Die weiterhin existente globale Corona-Pandemie hatte im Jahr 2021 zwar noch negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, aber die Geschäftsbereiche der GHM konnten von dem deutlichen Drang der Wirtschaft nach Normalität profitieren. Unvorhersehbare Ereignisse mit globalem Ausmaß konnten und können sich auch weiterhin kurzfristig auf die Bezugsmärkte der Unternehmensgruppe auswirken. Im Bereich der Beschaffung von Rohstoffen und Elektronikbauteilen war der Markt im Jahr 2021 schon deutlich aufgrund von Lieferengpässen und Preisschwankungen belastet. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Belastung im Jahr 2022 fortsetzen. Dadurch können für die Konzerngesellschaften Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen. Das Volumen unserer Geschäftstätigkeit ist allgemein mit der gesamtwirtschaftlichen Lage der einzelnen Länder und ihrer Handelsbeziehungen verbunden. Die wirtschaftliche und politische Situation im In- und Ausland birgt - zumindest teilweise - länderspezifische Risiken für die Geschäftsentwicklung. Die GHM überprüft ständig ihre Produktpalette, um sich stärker in Nischenmärkten zu etablieren und individuellen Kundenwünschen gerecht zu werden. Dieser hohe Diversifikationsgrad ermöglicht es uns, Marktrisiken in einzelnen Absatzsegmenten durch Chancen in anderen Segmenten zu kompensieren und branchenspezifische Risiken zu minimieren. Eine intensive Beobachtung unserer Märkte ermöglicht uns eine Risikodiversifizierung. Chancen ergeben sich für die GHM insbesondere durch die stetige Entwicklung neuer Produkte und durch die ständige Verbesserung der bestehenden. Auf Basis von Kundenanforderungen findet eine permanente Weiterentwicklung statt. Zusätzlich zu den Investitionen in organisches Wachstum, den Chancen aus den neuen Produkten, ergeben sich weitere Möglichkeiten für eine positive Geschäftsentwicklung durch die so genannte vierte industrielle Revolution. Industrie 4.0 bedeutet eine zunehmende Vernetzung von Prozessen. Ziel ist eine "vernetzte Messtechnik in allen Bereichen", in der Cloud-Systeme zu einem integraleren Bestandteil der Prozesse werden. Die GHM hat hierzu spezielle Programme aufgestellt, die sich aktuellen Kundenprojekten widmen und gleichzeitig Plattformen und Technologien vorantreiben, welche die geforderten Schnittstellen, Industriellen Feldbussysteme (z.B. IO-Link, ModBus oder ProfiNet) und Konnektivitätsanforderungen bedienen. Die ersten Systeme mit dem IO-Link Interface wurden bereits in den Markt eingeführt und weitere werden in 2022 folgen. Der weltweite Trend zu einer verbesserten Ressourcen- und Energieeffizienz im Sinne von Nachhaltigkeit in den Entwicklungs- und Schwellenländern wurde 2021 durch die Pandemie gestoppt. Aber der weiterhin verstärkte Innovationsdruck in den Industrieländern lässt auch in der schwierigen Zeit der Pandemie gerade neue Märkte für Umweltschutztechnologien und regenerative Energien entstehen. Mit einem breiten Portfolio an technischen Produkten für unterschiedliche Branchen sieht sich die GHM gut aufgestellt, um insbesondere mittel- bis langfristig an diesen positiv prognostizierten Marktaussichten zu partizipieren. Durch die kontinuierliche Beobachtung der Märkte und eine sorgfältige Lieferantenauswahl minimieren wir Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue und Kosten bei Rohstoffen und Waren. Um qualitätsrelevante Risiken von Beginn an zu minimieren setzen wir auf Lieferanten, die Mindeststandards erfüllen und ein Qualitätsmanagement z.B. nach den anerkannten EN ISO 9000 ff.-Normen für Qualitätsmanagement gewährleisten. Zur Reduzierung der Ausfallrisiken im Forderungsbestand werden die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht. Gemeinhin werden Risiken im Forderungsbereich durch spezielle Zahlungsmodalitäten (z.B. Vorkasse) reduziert. b. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Die GHM AcquiCo GmbH (vormals: Genui 34. Beteiligungsgesellschaft mbH) löste zum 28. bzw. 30.12.2021 die bestehenden Bankverbindlichkeiten aus dem Konsortialkreditvertrag von 14.786 TEUR sowie alle Gesellschafterdarlehen von 36.519 TEUR mit den Altgesellschaftern unserer Muttergesellschaft GHM Holding GmbH, der VR Equitypartner GmbH und BayernLB Private Equity GmbH i.L., ab und gewährte der Gesellschaft in jeweils gleicher Höhe Darlehen. Beide Darlehen haben eine feste Vertragslaufzeit von sieben Jahren beginnend ab dem 01.01.2022 und eine Verzinsung von 8 % p.a. Mit Wirkung zum 01.01.2022 wurde zwischen der GHM Messtechnik GmbH und der Alleingesellschafterin GHM Holding GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der derzeit mangels Eintragung im Handelsregister noch nicht wirksam ist. Aufgrund ihrer operativen Geschäftstätigkeit sieht sich unsere Gruppe Finanzrisiken ausgesetzt, die aus der Veränderung von Wechselkursen, Rohstoff- und Energiepreisen sowie Zinssätzen herrühren. Währungsrisiken entstehen überwiegend aus unseren internationalen Geschäftstätigkeiten. In Deutschland werden Geschäfte nur in geringem Umfang in Fremdwährung abgewickelt. Zinsänderungsrisiken bestehen aufgrund der festverzinslichen Finanzierungsdarlehen nicht. Für unsere IT-Systeme ist die konzerninterne IT-Abteilung zuständig. Die IT-Systeme sind gegen unberechtigte Zugriffe von innen und außen abgesichert. Zusätzlich sorgen Virenscanner und eingeschränkte Zugangs- und Zugriffsberechtigungen für entsprechenden Schutz. Alle Maßnahmen zur Informationssicherheit werden ständig überprüft und aktualisiert. Wir ergreifen weitreichende Maßnahmen, um den Datenschutz unserer Informationen sowie unserer Mitarbeiter zu gewährleisten. Risiken im Bereich Forschung und Entwicklung können sich insbesondere durch Budgetüberschreitungen und Fehlentwicklungen ergeben. Durch eine konsequente Überwachung der Prozesse können diese Gefahren bei GHM zeitnah minimiert werden. Das Wissen und die Kompetenz unserer Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Entwicklung unseres Unternehmens. Dem Risiko der Mitarbeiter-Fluktuation und dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnen wir durch eine vorausschauende Personalplanung um wichtiges Know-how über Märkte, Kunden und Produkte nicht zu verlieren. Im Jahr 2021 bildet die GHM insgesamt fünf Auszubildende aus, die nach Absolvierung ihrer Ausbildung dem Unternehmen als qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Neben der Produktqualität ist auch die Prozessqualität eine wesentliche Voraussetzung für die Kundenzufriedenheit. Wir sind daher stets bestrebt die internen Abläufe weiter zu optimieren und bei Bedarf anzupassen sowie die Kostenstruktur effizient zu gestalten. Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundestamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Drohenden Forderungsausfällen steht eine angemessene Risikovorsorge gegenüber. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jede Gesellschaft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und Geldeingänge vermittelt. Insgesamt schätzen wir die Risikosituation so ein, dass auf der Basis der derzeit verfügbaren Informationen gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine gravierenden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken für die GHM Messtechnik GmbH bestehen. c. Zusammenfassende Darstellung Die im Vorjahr prognostizierten Entwicklungen in Bezug auf Umsatz und EBITDA 2021 der GHM wurden, wie zuvor erwähnt, deutlich übertroffen. Die im Geschäftsjahr 2020 eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen zur Restrukturierung der GHM Gruppe sowie die eingetretene Erholung der Weltwirtschaft entfalteten im Geschäftsjahr 2021 ihre volle Wirkung. Wir erwarten aufgrund unseres Investorenwechsels weitere Impulse in Bezug auf Wachstum und Nachhaltigkeit. Durch Internationalisierung des Geschäfts mit dem bestehenden Produktportfolio erwarten wir bereits auf Sicht der nächsten 2-4 Jahre ein überproportionales Wachstum. Dieses Wachstum erstreckt sich gleichermaßen auf unsere drei Geschäftsfelder und wird durch die Megatrends "Erneuerbare Energien", "Wasser" und "Industrie 4.0" gestützt. Die Gesellschaft wird sich im Bereich digitaler Technologien stärker aufstellen und vermehrt Produkte mit digitalen Schnittstellen anbieten. Die GHM Messtechnik GmbH schaut sehr optimistisch auf das neue Geschäftsjahr 2022. Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren besonderen Beitrag und den persönlichen Einsatz bei der Umsetzung der Unternehmensziele.
Remscheid, den 20. April 2022 GHM Messtechnik GmbH, Remscheid Die Geschäftsführung Dr. Axel Lamprecht, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GHM Messtechnik GmbH, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GHM Messtechnik GmbH, Remscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GHM Messtechnik GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 20. April 2022 Grant
Thornton AG
Hämmerle, Wirtschaftsprüfer Betzin, Wirtschaftsprüfer Anhang zum 31. Dezember 2021I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der GHM Messtechnik GmbH, Remscheid ("Gesellschaft"), Amtsgericht Wuppertal HRB 29352, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2021 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 18.278 (i.Vj. TEUR 18.507) aus. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt. Diese Annahme sowie die Bilanzierung und Bewertung im vorliegenden Jahresabschluss haben folgende Grundlagen:
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die Annahme einer Nutzungsdauer des ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerts von 15 Jahren ist durch den Lebenszyklus der Produkte der erworbenen Unternehmen begründet: Die Produkte sind zum Teil mehr als 20 Jahre im Einsatz, die genutzten Technologien sind etabliert, die Kundenstruktur ist sehr solide und die Know-how-Träger der Unternehmen weisen eine lange Betriebszugehörigkeit auf. Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 - 5 Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 20 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % (i.Vj. 2 %) zu Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 29,8 % (i.V. 29,8 %). Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2021 Beteiligungen i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB an den folgenden Unternehmen:
*) Gesellschaft befindet sich in Abwicklung,
keine operative Tätigkeit mehr im Geschäftsjahr
2021
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 374 (i.Vj. TEUR 361) sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von TEUR 566 (i.Vj. TEUR 171) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 318 (i.Vj. TEUR 298) gegen Gesellschafter. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und demjenigen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 2. Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:
Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt, der aus dem sogenannten Deckungskapital einschließlich Überschussbeteiligung abgeleitet ist. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2 (i.Vj. TEUR 4) sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 17 (i.Vj. TEUR 141) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Periodenfremde Erträge / Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 617 Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 347), aus Zahlungseingängen auf abgeschriebene Forderungen (TEUR 179) sowie aus kleineren periodenfremden Erträgen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16. Finanzergebnis Der Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthält negative Zinsen auf Bankguthaben in Höhe von TEUR 26 (i.Vj. TEUR 16). Der Posten "Aufwand aus Beteiligungen" enthielt im Vorjahr Aufwendungen aus einer Verschmelzung. Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2021 fielen folgende Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung an: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von TEUR 410 aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des in 2021 aufgegebenen Geschäftsbereichs "Imtron". Der Personalaufwand beinhaltet in Höhe von TEUR 1.600 Aufwendungen für EXIT-Boni für das Senior Management. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Beratungsaufwand i.H.v. TEUR 1.718, welcher im Rahmen der Restrukurierung angefallen ist. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 367. Unbefristete finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 270 p.a. Darüberhinaus bestehen Verpflichtungen in Form von Bestellobligos in Höhe von TEUR 14. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Dr. Axel Lamprecht, Chief Executive Officer (CEO) der GHM GROUP. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 wurden im Durchschnitt 149 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
Nachtragsbericht Mit dem am 03.12.2021 geschlossenen Kaufvertrag zwischen der VR Equitypartner GmbH, Frankfurt am Main, der BayernLB Private Equity GmbH i.L., München, und zweier weiterer Anteilseigner (Veräußerer) einerseits und der GHM AcquiCo GmbH, Remscheid (vormals: Genui 34. Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg) (Erwerber), andererseits bzgl. aller Anteile an der GHM Holding GmbH, Remscheid, der Alleingesellschafterin der GHM Messtechnik GmbH, wurden am Closing Date bzw. zum Closing Event, alle Anteile an die GHM AcquiCo GmbH veräußert. Als Closing Date bzw. Closing Event wurde der 01.01.2022 vereinbart. Die GHM Acquico GmbH (vormals: Genui 34. Beteiligungsgesellschaft mbH) löste zum 28. bzw. 30.12.2021 die bestehenden Bankverbindlichkeiten aus dem Konsortialkredit-vertrag in Höhe von 14.786 TEUR sowie alle Darlehen in Höhe von 36.519 TEUR mit den Altgesellschaftern unserer Muttergesellschaft GHM Holding GmbH, der VR Equitypartner GmbH und der BayernLB Private Equity GmbH i.L., ab und gewährte der Gesellschaft in jeweils gleicher Höhe Darlehen. Die neuen Darlehensverträge wurden im Januar 2022 mit einer Festlaufzeit von sieben Jahren beginnend ab dem 01.01.2022 geschlossen. Die Verzinsung beträgt 8,00% p.a.. Von dem Darlehen in Höhe von 14.786 TEUR wurden im März 2022 3.786 TEUR getilgt. Mit Wirkung zum 01.01.2022 wurde zwischen der GHM Messtechnik GmbH und ihrer Alleingesellschafterin GHM Holding GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Dieser ist derzeit mangels Eintragung im Handelsregister noch nicht wirksam. Der am 24. Februar 2022 ausgebrochene Ukraine-Krieg wird höchstwahrscheinlich keine direkten Auswirkungen haben, die von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sein könnten. Die im Geschäftsjahr 2021 in den betroffenen Ländern erzielten Umsatzerlöse sind für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die GHM Messtechnik GmbH, Remscheid, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf (kleinster Kreis von Unternehmen); dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die GHM Messtechnik GmbH wird ferner in den aufzustellenden Konzernabschluss ihres Alleingesellschafters, der GHM Holding GmbH, Remscheid, einbezogen (größter Kreis von Unternehmen), der ggfs. im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden wird.
Remscheid, den 20. April 2022 GHM Messtechnik GmbH, Remscheid Die Geschäftsführung Dr. Axel Lamprecht, Geschäftsführer |
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