Beteiligungsgesellschaften
AppliChem GmbH
Ottoweg 4, 64291 Darmstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alberto Lopez Ejarque seit 28.1.2025 | Geschäftsführer |
Dagmar Krug seit 9.5.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AppliChem GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 20101. UmsatzDas Geschäftsjahr 2010 war bis Mitte des Jahres noch durch die Wirtschafts- und Finanzkrise geprägt. Die Erholung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland nach der Krise erfolgte mit einer besonderen Dynamik zum Ende des Jahres. Diese Entwicklung konnte auch bei AppliChem in dieser Form beobachtet werden. Trotz dieser teilweisen schwierigen weltwirtschaftlichen Bedingungen konnte die AppliChem GmbH ein Umsatzplus von rund 2 % erzielen. Das Jahr startete mit einem schwachen Auftragseingang, der in der zweiten Jahreshälfte leicht über das Niveau des Vorjahres anstieg. Dementsprechend war der Umsatz im Gegensatz zum Vorjahr 2009 gleichmäßiger über das Jahr verteilt. Es ist wieder festzustellen, dass der Anteil des Inlandumsatzes, im Gegensatz zu den Vorjahren, anstieg. Der Exportanteil hingegen fiel auf ca. 46 % des Gesamtumsatzes. Das Geschäft mit unseren nationalen und internationalen Händlern entwickelte sich weiterhin gut. Über die Händler tätigen wir ca. 60 % des Gesamtumsatzes. Bei den Hauptproduktgruppen Chemica und BioChemica gibt es insgesamt gute Zuwächse. 2010 fiel erneut der Umsatz mit den Bulkprodukten. Seit 2010 ist die AppliChem-Niederlassung in den USA eine 100 %ige Tochtergesellschaft der AppliChem GmbH. Das US-Geschäft wird weiterhin von AppliChem Skandinavien betreut. In Großbritannien wurde die im November 2009 gegründete AppliChem UK weiter ausgebaut. Im Fokus stehen bei AppliChem weiterhin innovative Produkte für Nischenmärkte und -an-wendungen. Vertriebsseitig gibt es insbesondere in Nordamerika und Asien erhebliche Marktpotenziale. Die eingeleitete Entwicklung der Internationalisierung (Ausbau des Händlernetzes) wird daher konsequent weiterverfolgt. Der Umsatzanteil mit Eigenprodukten liegt weiterhin bei über 90 %. Wir werden auch 2011 eine Vielzahl von neuen Produkten und Serviceleistungen auf den Markt bringen und erwarten, dass sich der deutlich positivere Trend aus der zweiten Jahreshälfte 2010 fortsetzen wird. 2. BeschaffungFür Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden im Jahr 2010 ca. 6,75 Mio. Euro ausgegeben. Dieser Wert unterstreicht deren besondere Bedeutung für den Erfolg unseres Unternehmens. Weiterhin richten wir großes Augenmerk auf die Optimierung unserer Einkaufsaktivitäten. Ein neuer Mitarbeiter für die Abteilung wurde hinzugewonnen. Zur Vermeidung von Lieferengpässen und eventueller Abhängigkeit von Anbietern halten wir strategische Reserven. Der Inventurwert stieg dabei im Vergleich zum Vorjahr leicht. Um größere Preisschwankungen zu reduzieren, kaufen wir Materialien, die wir zur Herstellung unserer wichtigsten Produkte verwenden, in der Regel auf Basis globaler Verträge oder von mehreren zugelassenen Lieferanten. 3. Produktion und EntwicklungDie Produktionsmenge lag leicht über Vorjahresniveau. Die Produktivität konnte durch gezielte Investitionen in größere Produktionsanlagen und Geräte verbessert werden. In 2010 wurden für neue Syntheseentwicklungen nochmals rund 50T€ aufgewendet; hierbei handelt es sich um Personalkosten für die Entwicklung, anfallende Produktionskosten im Rahmen von Forschungsarbeiten sowie Labor- und Analysekosten. Die in 2009 neu eingerichtete Abteilung F&E wurde weiter ausgebaut. 4. Investitionen und FinanzierungsmaßnahmenDie Schwerpunkte unserer Investitionen lagen in Rationalisierung-, Erweiterungs- und Technologie -Investitionen. Im Fokus stehen die Sicherung und der Ausbau unserer Marktposition in allen rentablen Segmenten. Voraussetzung dafür sind Investitionen in Produktionserweiterungen sowie der Logistik und Informationstechnologie. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau von Produktionskapazitäten sowie die Erhöhung der Flexibilität. 5. MitarbeiterZum 31. Dezember 2010 hatten wir 105 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende. Im Jahresdurchschnitt ist die Anzahl der Mitarbeiter um 10 Mitarbeiter gestiegen. In den Niederlassungen der AppliChem waren 9 Mitarbeiter beschäftigt. Human Resources ist ein strategischer Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Es wurde gezielt in neue Personalentwicklungskonzepte und -strukturen investiert. Die Ausgaben für Ausbildung und Personalentwicklung sind entsprechend gestiegen. Eine weitere neue Mitarbeiterin für den Personalbereich konnte gewonnen werden. Die mit unserer strategischen Ausrichtung abgestimmten Schulungsschwerpunkte waren Logistik- und Ablaufoptimierungen, ERP-System-Optimierung sowie QM-Maßnahmen. 6. JahresergebnisDer Jahresüberschuss fiel mit einem Plus von ca. 50 % gegenüber dem Vorjahr zu unserer Zufriedenheit aus. Der Cashflow hat sich um rund 20 % auf 1,63 Mio. € erhöht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um 40 % erhöht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich erneut und zwar auf über 50 %. Das Eigenkapital erhöhte sich um 20,5 %, die Eigenkapitalrendite erhöhte sich auf 21,2 %. Die Umsatzrendite betrug 5,4 % (Vorjahr: 3,7 %). 7. RisikomanagementUnternehmerisches Handeln ist immer mit Chancen aber auch Risiken verbunden. Ein wirksames Risikomanagement dient bei AppliChem zur Sicherung der Unternehmenswertes und ist deshalb Bestandteil der Unternehmensführung und nicht Aufgabe einer bestimmten organisatorischen Einheit. Planungs- und Controlling-Prozesse sowie ein monatliches Berichtswesen mit allen relevanten quantitativen und qualitativen Informationen sind Bestandteile dieses Systems. Jährlich wird eine detaillierte Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung erstellt, die unterjährig überprüft, verglichen und ggf. angepasst wird. Es sind Kennzahlensysteme vorhanden, die die Ist-Situation abbilden, aber auch Trends frühzeitig aufzeigen. Es finden regelmäßige Managementsitzungen statt, auf denen u.a. über aktuelle Entwicklungen und Markttrends auf der Ein- und Verkaufsseite berichtet wird. 8. AusblickAuf Grund unserer eigenen Innovationsfähigkeit und Umsetzungskompetenz sind wir für 2011 wieder optimistisch. Wir haben ein Umsatzwachstum von 10 % auf rund 19 Mio. Euro geplant. Unsere internationale Vertriebsstruktur wird weiter ausgebaut. Die Einführung zahlreicher neuer und vermutlich erfolgreicher Produkte steht bevor. Unser Hauptaugenmerk wird in 2011 auf IT-Erweiterungen sowie die Entwicklung und den Ausbau der Tochtergesellschaft in Nordamerika gerichtet sein. Zur Verbesserung der Betreuung unserer Niederlassungen und Händler ist eine neue Stelle eingeplant. Zusätzlich wird unsere Vertriebsmannschaft im Inland um weitere Außendienstmitarbeiter erweitert. Der zu erwartenden Kostenentwicklung wird durch weitere Rationalisierungsmaßnahmen und durch Ablaufoptimierung (Veränderung der Produktionsplanung und -organisation) gegengesteuert. Alle Maßnahmen werden bei laufendem Betrieb umgesetzt. Wir gehen von geringen Beeinträchtigung für unsere Produktion aus. Die Planungsgrundlage für die nächsten Jahre wird weiterhin bei einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 10 % liegen. Für 2011 erwarten wir eine Verbesserung unseres Betriebsergebnisses. Einer positiven Umsatzentwicklung stehen weitere Kosterhöhungen bei knapper werdenden Rohstoffen entgegen. Für 2011 gehen wir von stabilen Energiekosten auf hohem Vorjahresniveau aus. Risiken liegen in der Entwicklung der Energie- und Rohstoffkosten sowie vor allem im Preisdruck auf unsere Produkte. Darüber hinaus ist weiterhin eine erschwerende und kostentreibende Industriepolitik in Europa (REACh / GHS) und insbesondere in Deutschland zu beobachten. Weitere nennenswerte Risiken für unsere Gesellschaft wurden nicht identifiziert. BILANZAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 VIII 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 II S.1 und 2 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,705 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 425%.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und der Ausweis der Erträge (Verluste) aus der Abzinsung erfolgt nach den Vorschriften des § 253 I bis III HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln von 2005 G" (© RICHTTAFELN von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln). In Höhe von 221.396€ wurden Vermögensposten gem. § 246 Abs. 2 HGB i. d. F. des BilMoG mit Schulden saldiert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Wesentliche Änderungen im Anlagevermögen nach der Bilanzerstellung ergeben sich dadurch, dass Grundstücke und Bauten im Rahmen eines Sale and Lease Back Vertrages in 2011 veräußert wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 21.116,92 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 23). Anlagespiegel 2010
Die Rückstellungen im Geschäftsjahr sind aus folgender Tabelle ersichtlich: Rückstellungsspiegel 2010
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Annuitätendarlehen. Bei der Ermittlung der Restlaufzeit wurde ein unveränderter Zinssatz bis zum Tilgungsende unterstellt. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB):
Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und aus Akkreditiven schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zum 31.12.2010 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in Höhe von 410.544€ das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). V. Sonstige PflichtangabenAnzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 117 (Vorjahr: 89) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 89 Angestellte und 28 Aushilfen/Zeitarbeit. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Geschäftsleitung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung in 2010 betrugen 476.974€. Beteiligungen Die AppliChem GmbH hält Beteiligungen an:
Sonstiges Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Darmstadt, 27. Mai 2011 AppliChem GmbH Dr. Markus Frasch, Geschäftsführer Dr. Johannes Oeler, Geschäftsführer BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Applichem GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 11. August 2011 Walter Okon, Wirtschaftsprüfer |
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