Vetschauer Industrieservice GmbH
Weißwasserstraße 1, 03149 Forst (Lausitz), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schulze seit 11.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vetschauer Industrieservice GmbHVetschau/SpreewaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz
AnhangI.. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDieser Jahresabschluss der Vetschauer Industrieservice GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist unter der Firma Vetschauer Industrieservice GmbH mit Sitz in Forst/Lausitz im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter der Nummer HRB 5185 eingetragen. Es gab keine Posten, die unter Ausübung eines Wahlrechts nicht in die Bilanz und die GuV aufgenommen wurden. Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit lagen nicht vor. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit sie einer Wertminderung unterliegen - um planmäßige lineare Abschreibungen über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend handelsrechtlicher Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr sofort auf EUR 0,00 abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert- Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelerfassungen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es wurden direkt zurechenbare Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht einbezogen. Von den voraussichtlichen Verkaufspreisen waren keine Abschläge für noch anfallende Kosten vorzunehmen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Marktpreise lagen nicht vor. Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, lagen nicht vor. Eine Bildung von Rückstellungen für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen war nicht geboten. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 4f EStG wurden die stillen Lasten aus der Veräußerung der Pensionszusagen pro rata temporis nach den gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit Rückstellungen für Steuern gebildet wurden, betreffen sie die Jahre, die steuerlich noch nicht veranlagt wurden. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der BilanzAktivaAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist. Sämtliche Betriebsgrundstücke nebst den darauf befindlichen Gebäuden und Gebäudebestandteilen (Bilanzansatz im Vorjahr EUR 517.069,63) wurden zum 30. Juni 2022 an die BMMS Service GmbH veräußert und ab dem 1. Juli 2022 von der Erwerberin angemietet (Sale-and-lease-back). Sämtliche Finanzanlagen des Anlagevermögend wurden im Rahmen der Veräußerung der Pensionsverpflichtungen auf den Erwerber übertragen bzw. für offene Gewinnausschüt-tungen verwendet (im Vorjahr EUR 1.151.432,17). Umlaufvermögen Die Bestandserhöhungen der Vorräte basieren insbesondere auf dem Mehrbestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (im Vorjahr EUR 370.989,82, im laufenden Geschäftsjahr EUR 561.971,00). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen EUR 1.031.557,00 (im Vorjahr EUR 484.648,28), weil insbesondere Fälligkeiten von Debitoren nicht eingehalten wurden. Eine Forderungsberichtigung war allerdings nicht geboten. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 53.271,91 (im Vorjahr EUR 47.474,90) umfassen insbesondere Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen i.H.v. EUR 20.104,00 (im Vorjahr EUR 1.396,00) sowie Forderungen aus der Überzahlungen von Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von EUR 25.559,39 (im Vorjahr EUR 0,00). Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung in Höhe von EUR 13.473,24 (im Vorjahr EUR 15.809,98) beinhaltet die üblichen Abgrenzungen, insbesondere für die Software-Pflege, für betriebliche Versicherungen und für Kfz-Steuern. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. PassivaRückstellungen Die Pensionszusagen wurden zum 30. Juni 2022 an die BMMS Service GmbH vollentgeltlich übertragen. Folglich beträgt der Wertansatz zum Bilanzstichtag EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 262.858,00). Mit der Bewertung der Übertragung der Pensionsverpflichtung wurde ein externes Unternehmen beauftragt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 117.605,00 (im Vorjahr EUR 125.654,00) beinhalten die Urlaubsrückstellungen in Höhe von EUR 37.114,00, die Tantiemen an Arbeitnehmer in Höhe von EUR 47.202,00, die Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 23.789,00 sowie die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 9.500,00. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 120.453,85 (im Vorjahr: EUR 43.626,01) beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von EUR 59.233,68 (im Vorjahr EUR 11.666,36), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von EUR 14.679,72 (im Vorjahr EUR 12.152,76) und Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern für offene Ausschüttungen in Höhe von EUR 25.250,00 (im Vorjahr EUR 0,00). Sämtliche Verbindlichkeiten sind im aktuellen Jahr wie auch im Vorjahr ungesichert und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren insbesondere aus der Veräußerung von Finanzanlagen im Zusammenhang mit der Übertragung der Pensionsansprüche in Höhe von EUR 46.495,04, aus Erträgen aus der Auflösung der Rückstellungen für Pensionsver-pflichtungen in Höhe von EUR 282.423,00, aus Erträgen aus der Herabsetzung der Einzel-wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von EUR 19.269,30 und aus Sachbezügen aus Kfz-Gestellung in Höhe von EUR 25.098,49. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere die Mietzahlungen für die Immobilie ab dem 1. Juli 2022 im Rahmen des Sale-and-lease-back in Höhe von EUR 60.000,00 (im Vorjahr EUR 0,00) sowie den Kaufpreis für die Übertragung der Pensions-ansprüche in Höhe von EUR 900.000,00 (im Vorjahr EUR 0,00). Der Kaufpreis für die Pensionsansprüche wurde von einem externen Unternehmen ermittelt. V. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs besteht eine Verpflichtung aus dem Grundstücksmietvertrag (Vermieterin BMMS Service GmbH, Laufzeit bis Juni 2032, monatlich in Höhe von EUR 10.000,00). MitarbeiterIm Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres 49 Mitarbeiter(Umrechnung in Vollzeitarbeitskräfte) beschäftigt. Nachtragsbericht zu besonderen Vorgängen |
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