make IT GmbH
Chemnitz
Jahres- und Tätigkeitsabschluss
nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
Geschäftsentwicklung
Mit einem Umsatzwachstum von über 6 %
gegenüber dem Vorjahr konnte die positive Entwicklung
der make IT GmbH in den vergangenen Jahren fortgeführt
werden und bedeutet gleichzeitig das umsatzstärkste
Geschäftsjahr seit der Gründung im Jahre 2001.
Ergänzend zu den Leistungen im Rahmen des
operativen Tagesgeschäftes bildete insbesondere wieder
das Projektgeschäft einen wesentlichen Anteil unserer
Geschäftstätigkeit. Durch die gesetzlichen
Vorgaben im Rahmen der Energiepreisbremsen in den Bereichen
Strom, Gas und Fernwärme waren kurzfristig
umfangreiche Anpassungen in den Prozessen der
Energieendabrechnung notwendig, welche der Abfederung der
stark gestiegenen Energiepreise dienten. Auch der
anstehende Wechsel im SAP-Core Bereich in die SAP S/4
HANA-Welt konnte mit Beendigung der Evaluierungsphase und
Projektmobilisierung gestartet werden. Dieses Projekt wird
make IT mehrere Jahre beschäftigen und tiefgreifende
Anpassungen innerhalb der IT-Prozesse zur Abbildung der
betriebswirtschaftlichen Vorgänge nach sich ziehen. Im
Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung werden immer
mehr Prozesse technologiebasiert abgearbeitet. Hierbei
setzen wir auf eine Eigenentwicklung, die elektronische
Umlaufmappe, als auch auf ein Standardprodukt, den
Job-Router, welche im Geschäftsjahr produktiv gesetzt
wurden.
Neben dem operativen Tagesgeschäft im Bereich
des Benutzerservice standen vor allem die Vorbereitungen
zur Umsetzung des Projektes "Arbeitswelten 4.0 (AW 4.0)" im
Vordergrund. Dies beinhaltete im Einzelnen die Vorbereitung
einer Asset-Verwaltung für personen- und
arbeitsplatzbezogene Technik sowie die Beschaffung der
benötigten Hardware (Monitore, Dockingstations und
Kameras) zur Erfüllung der Anforderungen an einen
künftigen Desk Sharing Arbeitsplatz. Weiterhin konnte
der Rollout der neuen Smartphones für die mobilen
Monteure der inetz sowie der Drucker-Rollout innerhalb des
Konzerns erfolgreich absolviert werden. Weitere
Unterstützung leistete der Bereich Service/Netze (S)
bei der Erstellung verschiedener Konzepte, zum Beispiel
für die geplante Anbindung mehrerer hundert
dezentraler Erzeugerstationen für den anstehenden
Firewall-Austausch im Konzern und das NetzwerkZonenkonzept
sowie das Konzept PKI-Infrastruktur.
Im Bereich Rechenzentrum (R) stand die Ablösung
des XSM-Spiegels (Xross-Side-Mirroring) durch einen
Hardwarespiegel für die produktiven SAP-Systeme im
Vordergrund, wodurch eine wesentliche Verbesserung der
Performance, besonders des PRD Systems erzielt werden
konnte. Konzeptionell arbeitet der Bereich an
Strategieentwürfen zur Oracle-Cloud-Nutzung sowie
für die PIMS-Systemarchivierung
(Prozess-Informations-Management-System) und die
Virtualisierung der ERISK-Systeme (Energie Portfolio- und
Risikomanagement-System).
Wie bereits in den letzten Geschäftsjahren
konnten wir die Geschäftsbeziehungen mit unseren
Kunden im Drittkundenbereich stabil halten. In Abstimmung
mit unseren Gesellschaftern wurde das
Drittkundengeschäft nicht weiter ausgebaut und der
Schwerpunkt auch künftig im Branchenumfeld der
Gesellschafter gesehen.
Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
Mit 14.295 TEUR erzielten Umsatzerlösen im
Geschäftsjahr 2023 blickt die make IT GmbH wieder auf
das umsatzstärkste Geschäftsjahr zurück und
konnte die Vorjahresumsätze (13.430 TEUR) um 865 TEUR
steigern.
Trotzdem waren rückläufige Umsätze in
den Bereichen DV-Projekte (-565,2 TEUR), Internet/Mobile
Dienste (-380 TEUR) und im Bereich Serverhosting (-11,9
TEUR) festzustellen. Durch Umsatzsteigerungen, vor allem in
den Bereichen Rechenzentrum (+935 TEUR) und Benutzerservice
(+333,3 TEUR) konnten die gesunkenen Umsätze jedoch
vollständig kompensiert werden.
Die Umsätze im Drittkundenbereich (ohne inetz)
betragen im Geschäftsjahr 2023 604,1 TEUR und liegen
damit leicht unter dem Vorjahreswert (636,8 TEUR). Der
Anteil vom Gesamtumsatz beträgt 4,2 %. Mit der inetz
wurden Umsätze in Höhe von 3.875,9 TEUR erzielt.
Die Aufwendungen im Materialbereich sind
gegenüber dem Vorjahr um 41,7 TEUR gestiegen und
betragen 5.422,3 TEUR. Diese Kostenerhöhungen
betreffen speziell Aufwendungen für die DV-Betreuung
und Beschaffungen für Dritte (+732,8 TEUR), konnten
aber durch Kosteneinsparungen vor allem im Bereich Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffe (-129,1 TEUR), Hard- und
Softwarewartung (-315 TEUR), DV-Projekte (-164,74 TEUR)
sowie Leasing/Pacht (-49,7 TEUR) teilweise kompensiert
werden.
Begründet sind diese höheren Ausgaben mit
den höheren Anforderungen unserer Kunden im Rahmen der
Hardware- und Software-Ausstattung.
Die Personalkosten stiegen im Rahmen der
Personalerweiterungen gegenüber dem Vorjahr um 897,4
TEUR und betragen nun 6.225,1 TEUR. Durch die Einstellung
von neuen Mitarbeitern und strukturellen Gehaltsanpassungen
wurde vordergründig der Personalbedarf in den
Fachbereichen und im Projektbereich gedeckt.
Die Abschreibungen betragen im Geschäftsjahr
1.223,6 TEUR und liegen mit 24,6 TEUR etwas über den
Abschreibungen aus dem Jahr 2022. Als Grund ist hier die
Investitionstätigkeit der Geschäftsjahre 2022 und
2023 zu nennen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 67,6 TEUR
und liegen im Geschäftsjahr 2023 bei 950,7 TEUR. Diese
Steigerung ist auf die Inanspruchnahme von externen
Dienstleistern für die Personalrekrutierung
zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Steuern beträgt 470,8 TEUR und
liegt damit 154 TEUR unter dem Vorjahresergebnis (624,8
TEUR). Kostensteigerungen wurden mit höher erzielten
Umsatzerlösen kompensiert, was die wesentliche
Grundlage dieses positiven Ergebnisses gegenüber dem
im Plan ursprünglich avisierten Ergebnis bildet. Der
ausgewiesene Jahresüberschuss beläuft sich am
Ende auf 319,2 TEUR.
Der wesentlichste finanzielle Leistungsindikator der
Gesellschaft ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT). Dieser beträgt 497 TEUR (Vorjahr 674 TEUR).
Der Plan für 2023 (196,6 TEUR) wurde somit deutlich
überschritten.
Erfolgsplan
|
Plan 2023 |
|
Ist 2023 |
|
Abweichungen zum
Plan |
|
in TEUR |
in % |
in TEUR |
in % |
in TEUR |
| Umsatzerlöse |
13.278,7 |
99,70 |
14.295,5 |
99,84 |
1.016,8 |
| sonstige betriebliche
Erträge |
40,0 |
0,30 |
23,3 |
0,16 |
-16,7 |
| betriebliche
Erträge (Gesamtleistung) |
13.318,7 |
100,00 |
14.318,8 |
100,00 |
1.000,1 |
| Materialaufwand |
4.815,2 |
36,15 |
5.422,3 |
37,87 |
607,1 |
| Personalaufwand |
6.124,0 |
45,98 |
6.225,1 |
43,48 |
101,1 |
| Abschreibungen |
1.329,6 |
9,98 |
1.223,6 |
8,55 |
-106,0 |
| sonstige betriebliche
Aufwendungen |
853,3 |
6,41 |
950,7 |
6,64 |
97,4 |
| Betriebsergebnis |
196,6 |
1,48 |
497,1 |
3,47 |
300,5 |
| sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
0,0 |
0,00% |
10,0 |
0,00 |
10,0 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
60,0 |
0,45 |
36,2 |
0,25 |
-23,8 |
| Ergebnis der
gewöhnl. Geschäftstätigkeit |
136,6 |
1,03 |
470,8 |
3,29 |
334,2 |
| Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
40,9 |
0,31 |
151,1 |
1,06 |
110,2 |
| Sonstige Steuern |
1,0 |
0,01 |
0,5 |
0,00 |
-0,5 |
| Jahresergebnis |
94,7 |
0,71 |
319,2 |
2,23 |
224,5 |
Die Bilanzsumme weist 5.988,1 TEUR (Vorjahr 6.085,0
TEUR) aus. Diese Verringerung resultiert im Wesentlichen
aus dem Rückgang des Anlagevermögens sowie der
Reduzierung der Rechnungsabgrenzungsposten auf der
Aktivseite sowie der Verringerung der Verbindlichkeiten auf
der Passivseite.
Die Summe der Investitionen betrug im
Geschäftsjahr 2023 755,0 TEUR und sank im Vergleich
zum Vorjahr um 1.707,1 TEUR. Es wurde vorwiegend in
Betriebs- und Geschäftsausstattung (699,9 TEUR) und in
Lizenzen (49,3 TEUR) investiert und geringwertige
Wirtschaftsgüter in Höhe von 5,7 TEUR beschafft.
Alle Investitionen und sonstige Aufwendungen für
den Geschäftsbetrieb konnten aus der laufenden
Liquidität finanziert werden. Zur
Überbrückung kurzfristiger
Liquiditätsengpässe ist die make IT seit 1.
Dezember 2019 an ein Cash-Concentration-Verfahren mit der
eins angebunden.
Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)
|
2023 |
2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit |
2.232 |
1.533 |
| Cashflow aus der
Investitionstätigkeit |
-1.191 |
-932 |
| Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit |
-758 |
-618 |
| Zahlungswirksame
Veränderungen des Finanzmittelfonds |
283 |
-17 |
| Finanzmittelfonds am
Anfang der Periode |
41 |
58 |
| Finanzmittelfonds am
Ende der Periode |
324 |
41 |
Personalentwicklung
Die make IT beschäftigte zum Ende des
Geschäftsjahres am 31. Dezember 2023
einschließlich der Geschäftsführung 88
Mitarbeiter.
|
2023 |
2022 |
2021 |
| durchschnittliche Anzahl
MA* |
84 |
79 |
71 |
| Kennziffern
(T€) |
|
|
|
| Umsatz |
14.296 |
13.430 |
11.515 |
| Umsatz pro MA |
170 |
170 |
162 |
| Personalaufwand |
6.225 |
5.328 |
4.822 |
| Personalaufwand pro
MA |
74 |
67 |
68 |
* ohne Auszubildende, ohne einen angestellten
Geschäftsführer
Tätigkeitsabschlüsse
Nach § 3 Nr. 38 EnWG sind bei einem "vertikal
integrierten" Energieversorgungsunternehmen
gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für die
Tätigkeitsbereiche jeweils getrennte Konten in der
internen Rechnungslegung zu führen und
Tätigkeitsabschlüsse zu erstellen und diese im
Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Als
Tätigkeitsbereiche werden die unter der Nummer 1 bis 6
genannten Bereiche Elektrizitätsübertragung,
Elektrizitätsverteilung, Gasfernleitung,
Gasverteilung, Gasspeicherung und Betrieb von LNG-Anlagen
verstanden.
Mit den Tätigkeitsabschlüssen erfüllt
make IT die Berichtspflicht nach § 3 Nr. 38 EnWG
gemäß § 6b Abs. 3 EnWG. So führt make
IT in der internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten
für die Tätigkeitsbereiche Gasverteilung und
Elektrizitätsverteilung, für Tätigkeiten
innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors sowie
für andere Tätigkeiten außerhalb des
Elektrizitäts- und Gassektors.
Nach Maßgabe der für Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften des Dritten Buches des
Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) wurde
für die jeweiligen Tätigkeiten eine Gewinn- und
Verlustrechnung (GuV) und eine Bilanz aufgestellt.
Die Ergebnisse (Jahresüberschüsse) der
Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung in Höhe
von 24,0 TEUR und Gasverteilung in Höhe von 29,5 TEUR
werden im Wesentlichen durch die Erbringung von
energiespezifischen IT-Dienstleistungen bestimmt.
Die Bilanzsummen der Tätigkeitsbereiche betrugen
zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bei der
Elektrizitätsverteilung 831,5 TEUR und bei der
Gasverteilung 1.126,9 TEUR.
Risiken und Chancen
Die Risiken der make IT bestehen strategisch im
unternehmerischen Handeln, speziell in der rasanten
Entwicklung der Technologien im IT-Bereich sowie aus der
allgemeinen Wettbewerbssituation der make IT und ihrer
Kunden.
Der hohe Umsatzanteil der Gesellschafter und damit
verbunden die Abhängigkeit von den Gesellschaftern
birgt ein zusätzliches Risiko. Es prägt das
strategische unternehmerische Handeln und sichert das
Geschäft der Gesellschaft und ist damit auch als
Chance für die make IT zu sehen.
Ein weiteres Risiko besteht im Bereich Personal. Der
gegenwärtige Fachkräftemangel am Markt sowie der
Aus- und Wegfall von bestehendem Personal durch Krankheit
und Renteneintritt können das operative Geschäft
der make IT gefährden. Dieser Entwicklung versuchen
wir durch Doppelbesetzung kritischer Funktionen und
Ausbildung eigener Mitarbeiter mittels BA-Studium und
Übernahme nach erfolgreichem Abschluss
entgegenzuwirken.
Neben diesen sehr allgemeinen Risiken wurden im
Risikomanagement weitere detaillierte Risiken mit hohen
Eintrittswahrscheinlichkeiten identifiziert. Hier sind
besonders der Ausfall von wichtigen IT-Systemen,
Netzwerksystemen sowie IT-Sicherheitsinfrastrukturen
maßgeblich. Für diese Risiken wurden im Rahmen
der BSI-Zertifizierung durch das IT-Sicherheitsteam der
make IT Maßnahmen zur Risikominimierung getroffen. So
sorgen redundante Systeme und der sukzessive Ausbau aktiver
Monitoringinstrumente für eine Minimierung dieser
Risiken.
Durch das bestehende Risikomanagementsystem werden
die aktuellen Risiken überwacht und gesteuert.
Risiken, die das Unternehmen gefährden, sind derzeitig
nicht erkennbar.
Ausblick auf das Geschäftsjahr
2024
Auch im Jahre 2024 bleibt das Projektgeschäft
eine stabile Säule in den Umsatzplanungen.
Traditionell werden die Anpassungen entsprechend den
regulatorischen Vorgaben der BNetzA in den relevanten
IT-Systemen eine große Rolle in den Tätigkeiten
spielen. Ganz besonders die prozessualen Anpassungen
bezüglich Formatanpassungen in der Marktkommunikation
sowie die Vorbereitungen zum Lieferantenwechsel in 24h,
welcher in 2025 produktiv gehen muss, werden eine
große Herausforderung für die Mitarbeiter/-innen
im Bereich Anwendungssysteme.
Parallel zum tagtäglichen Aufwand im IT-Service
Umfeld werden die laufenden Projekte zur Umstellung der
wichtigen ERP-Systeme uns im Jahre 2024 massiv
beschäftigen, besonders im Bereich Anwendungssysteme.
Einerseits bedeutet der Umstieg der eins/inetz auf die
Thüga-Abrechnungsplattform (TAP) im Jahr 2025 eine
intensive Projektarbeit in 2024, ganz besonders die
Vorbereitungen zur Datenmigration. Das Projekt "S4@eins"
zur Umstellung des SAP-Core Bereiches in die SAP S/4
HANAWelt wurde gestartet und ist damit ein weiteres
Großprojekt im SAP-Umfeld. Für beide Projekte
wurde sich die Unterstützung externer Dienstleister
gesichert, um einen stabilen IT-Betrieb weiterhin zu
gewährleisten und die gestellten Projektziele zu
erfüllen.
Im Handlungsfeld der IT-Sicherheit wird die make IT
für die eins-Gruppe die ausgeschriebenen Leistungen
einer SIEM-Lösung in der Umsetzung weiterhin
koordinieren, um auf der einen Seite den
Sicherheitsstandard weiter zu erhöhen und auf der
anderen Seite die gesetzlichen Anforderungen fristgerecht
zu erfüllen. Perspektivisch wird in diesem Bereich ein
weiterer Bedarf an Personal notwendig.
Für das neue Geschäftsjahr 2024 rechnen wir
auf Grundlage des Wirtschaftsplans im Vergleich zum Vorjahr
mit Umsatzerlösen auf ähnlichem Niveau (15,1 Mio.
EUR), aber auch mit höheren Kosten im gesamten
Aufwandsbereich. Dennoch gehen wir von einem positiven
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
aus und planen mit einem EBIT/Betriebsergebnis in Höhe
von 83,7 TEUR sowie einem Jahresüberschuss in
Höhe von 29,6 TEUR.
Chemnitz, den 13. Februar
2024
make IT GmbH
| Jens Schubert |
|
Geschäftsführer |
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
| I. |
Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen
an solchen Rechten und Werten |
205.627,00 |
354.377,00 |
| II. |
Sachanlagen |
|
|
|
1. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
2.892.010,00 |
3.212.619,00 |
|
2. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
357.305,65 |
357.271,65 |
|
|
3.249.315,65 |
3.569.890,65 |
|
|
3.454.942,65 |
3.924.267,65 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
| I. |
Vorräte |
|
|
|
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe |
13.554,90 |
13.554,90 |
|
2. Waren |
5.989,05 |
4.067,07 |
|
|
19.543,95 |
17.621,97 |
| II. |
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
70.083,36 |
57.821,38 |
|
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
1.114.423,99 |
957.362,55 |
|
3. Forderungen gegen
Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht |
122.211,08 |
89.902,15 |
|
4. Sonstige
Vermögensgegenstände |
92.001,57 |
12.931,39 |
|
|
1.398.720,00 |
1.118.017,47 |
| III. |
Kassenbestand, Guthaben
bei Kreditinstituten |
323.823,18 |
40.750,15 |
|
|
1.742.087,13 |
1.176.389,59 |
| C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
791.031,34 |
984.356,92 |
|
|
5.988.061,12 |
6.085.014,16 |
Passiva
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Eigenkapital |
|
|
| I. |
Gezeichnetes
Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II. |
Gewinnrücklagen |
|
|
|
Andere
Gewinnrücklagen |
695.038,04 |
594.354,72 |
| III. |
Gewinnvortrag |
600.150,02 |
600.150,02 |
| IV. |
Jahresüberschuss |
319.199,91 |
420.683,32 |
|
|
1.714.387,97 |
1.715.188,06 |
| B. |
Rückstellungen |
|
|
|
1.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
25.883,07 |
|
2. Sonstige
Rückstellungen |
896.118,25 |
709.512,55 |
|
|
896.118,25 |
735.395,62 |
| C. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
218.152,05 |
280.977,80 |
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
2.039.542,09 |
1.793.628,14 |
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen
Unternehmen |
357.999,88 |
536.999,92 |
|
4 Sonstige
Verbindlichkeiten |
684.685,88 |
953.827,15 |
|
davon aus Steuern
193.988,71 EUR (Vj. 286.557,78 EUR) |
|
|
|
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit 2.892,78 EUR
(Vj. 2.740,45 EUR) |
|
|
|
|
3.300.379,90 |
3.565.433,01 |
| D. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
77.175,00 |
68.997,47 |
|
|
5.988.061,12 |
6.085.014,16 |
Gewinn-
und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember
2023
|
|
2023 |
2022 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| 1. |
Umsatzerlöse |
|
14.295.478,66 |
13.430.153,89 |
| 2. |
Sonstige betriebliche
Erträge |
|
23.364,58 |
34.245,80 |
| 3. |
Materialaufwand |
|
|
|
|
a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
414.645,65 |
|
543.763,76 |
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
5.007.682,26 |
|
4.836.829,23 |
|
|
|
5.422.327,91 |
5.380.592,99 |
| 4. |
Personalaufwand |
|
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter |
5.221.326,49 |
|
4.440.909,05 |
|
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen
für Altersversorgung und
Unterstützung |
1.003.802,07 |
|
886.844,45 |
|
davon für
Altersversorgung 22.587,72 EUR (Vj. 24.050,05
EUR) |
|
|
|
|
|
|
6.225.128,56 |
5.327.753,50 |
| 5. |
Abschreibungen auf
immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen |
|
1.223.571,13 |
1.199.008,02 |
| 6. |
Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
950.747,33 |
883.174,14 |
| 7. |
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
|
9.985,76 |
0,11 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen 9.985,76 EUR (Vj. 0,00 EUR) |
|
|
|
| 8. |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
|
36.236,99 |
49.038,29 |
|
davon an verbundene
Unternehmen 6.994,06 EUR (Vj. 19.376,00 EUR) |
|
|
|
| 9. |
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
151.095,17 |
203.562,83 |
| 10. |
Ergebnis nach
Steuern |
|
319.721,91 |
421.270,03 |
| 11. |
Sonstige Steuern |
|
522,00 |
586,71 |
| 12. |
Jahresüberschuss |
|
319.199,91 |
420.683,32 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Hinweise
Die make IT GmbH hat ihren Sitz in der Straße
der Nationen 140 in 09113 Chemnitz. Die Gesellschaft wird
beim Amtsgericht Chemnitz unter der Handelsregisternummer
HRB 19301 geführt.
Gemäß § 267 Abs. 1 HGB handelt es
sich bei der make IT GmbH, Chemnitz, um eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss
wird entsprechend den Regelungen im Gesellschaftsvertrag
nach den für große Kapitalgesellschaften
geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des
GmbHG sowie des EnWG erstellt.
Für die Gliederung der Gewinn- und
Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen.
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die
Abschreibungen werden entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen
Methode vorgenommen.
| Bilanzpositionen |
Nutzungsdauern
Jahre |
Abschreibungssätze
in Prozent |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
3-5 |
20,0-33,3 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3-13 |
7,7-33,3 |
Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen
Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer
selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im
Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als
Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder
Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut 250
EUR nicht übersteigen. Für geringwertige
Wirtschaftsgüter, die einer selbstständigen
Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder
Herstellungskosten mehr als 250 EUR, aber nicht mehr als
800 EUR betragen, wird handelsrechtlich die steuerliche
Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet.
Umlaufvermögen
Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Für den Bestand an Reparatur- und Verbrauchsmaterial
ist im Geschäftsjahr 2022 ein Festwert
gemäß § 256 Satz 2 HGB gebildet und in 2023
beibehalten worden.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert
angesetzt. Sie wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden
verrechnet.
Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum
Nennwert.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und
drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie
sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags angesetzt.
Es wurde eine Gewährleistungsrückstellung
in Form einer Pauschalrückstellung in Höhe von 1
% der Umsatzerlöse gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden zum
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von
temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen
den handelsrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen
Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher
Verlustvorträge werden diese mit den
unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt
des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge
der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht
abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden
verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter
Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür
bestehenden Ansatzwahlrechts.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten
Anlagenspiegel dargestellt.
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe
von 791 TEUR (Vorjahr 984 TEUR) enthält im
Wesentlichen bereits gezahlte Rechnungen, die
Leistungszeiträume nach dem 31. Dezember 2023
betreffen. Aus den im Geschäftsjahr 2021
abgeschlossenen Mietkaufverträgen existieren als
aktiver Rechnungsabgrenzungsposten aus vereinbarten Zinsen
18 TEUR für die einzelnen Geschäftsjahre.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
31.12.2023 |
|
31.12.2022 |
|
|
Insgesamt |
Restlaufzeit
von mehr als
einem Jahr |
Insgesamt |
Restlaufzeit
von mehr als
einem Jahr |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| 1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
70 |
0 |
58 |
0 |
| 2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
1.114 |
0 |
957 |
0 |
| davon gegen
Gesellschafter |
874 |
0 |
529 |
0 |
3. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht |
122 |
0 |
90 |
0 |
| davon gegen
Gesellschafter |
122 |
0 |
90 |
0 |
| 4. Sonstige
Vermögensgegenstände |
92 |
0 |
13 |
0 |
|
1.398 |
0 |
1.118 |
0 |
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
sowie gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich wie im
Vorjahr um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände
enthalten Beträge in Höhe von 39 TEUR (Vorjahr 13
TEUR), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich
entstehen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um
Vorsteuerabgrenzung.
Aktive latente Steuern
Aktive latente Steuern resultieren aus
unterschiedlichen Wertansätzen des
Sachanlagevermögens und der sonstigen
Rückstellungen in der Steuerbilanz. Die Bewertung
erfolgte mit dem individuellen Steuersatz zum
Abschlussstichtag in Höhe von 32,13 %.
Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB erfolgte kein
Ansatz der aktiven latenten Steuern.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende
Rechnungen, Verpflichtungen für Personal sowie
Gewährleistungen.
Verbindlichkeiten
|
31.12.2023 |
|
|
31.12.2022 |
|
|
|
Gesamt-
betrag |
Restlaufzeit
bis zu
1 Jahr |
Restlaufzeit
von mehr
als 1 Jahr |
Gesamt-
betrag |
Restlaufzeit
bis zu
1 Jahr |
Restlaufzeit
von mehr
als 1 Jahr |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
218 |
65 |
153 |
281 |
63 |
218 |
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen |
2.040 |
1.416 |
624 |
1.794 |
719 |
1.075 |
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen
Unternehmen |
358 |
179 |
179 |
537 |
179 |
358 |
| davon
Gesellschafter |
358 |
179 |
179 |
537 |
179 |
358 |
Sonstige
Verbindlichkeiten |
685 |
375 |
310 |
954 |
467 |
487 |
| davon aus Steuern |
194 |
194 |
0 |
287 |
287 |
0 |
|
3.301 |
2.035 |
1.266 |
3.566 |
1.428 |
2.138 |
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
über fünf Jahren sind wie im Vorjahr nicht
enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von 358 TEUR betreffen das
Gesellschafterdarlehen der eins energie in sachsen GmbH
& Co. KG.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
betreffen ein Darlehen bei der Targo Bank. Als
Sicherheitsübereignung wurde das Finanzierungsobjekt
vereinbart. Anstelle der Übergabe ist vereinbart, dass
das Finanzierungsobjekt der make IT leihweise
überlassen wird.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in
Höhe von 487 TEUR einen Mietkauf. Die make IT ist hier
wirtschaftlicher Eigentümer. Zivilrechtlicher
Eigentümer ist die Commerz Real Mobilienleasing GmbH,
was einer Sicherheitsübereignung entspricht.
Außerbilanzielle
Geschäfte
Operating-Leasing
Im Rahmen von Operating-Leasing wird im Wesentlichen
PC-Technik geleast, die den Kunden der make IT zur Nutzung
bereitgestellt wird. Der Zweck für das
Operating-Leasing ist die Vermeidung der Bindung liquider
Mittel für die Anschaffung der PC-Technik. Ein
weiterer Zweck ist die Ausrichtung der Mietzeit am Bedarf
der Kunden und die daraus resultierende Vermeidung des
Verwaltungs- und Logistikaufwandes bei Rückgabe der
Technik.
Aufgrund der Dauer der Leasingverträge ergeben
sich keine Risiken. Vorteile sind die Vermeidung von
Investitions- und Restwertrisiken. Die Leasingaufwendungen
haben noch eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren.
Daraus resultieren finanzielle Verpflichtungen in
Höhe von 272 TEUR innerhalb des nächsten
Geschäftsjahres, 475 TEUR darüber hinaus.
Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Aus dem Mietvertrag mit der Gesellschafterin eins
energie in sachsen GmbH & Co. KG und der inetz GmbH
für die Geschäftsräume ergeben sich
finanzielle Verpflichtungen von jährlich 124 TEUR. Der
Mietvertrag kann frühestens mit einer Frist von drei
Monaten zum Ablauf eines Kalendervierteljahres bzw. von
sechs Monaten zum Ablauf eines Kalenderhalbjahres
gekündigt werden.
Für Kfz-Leasingverträge bestehen
Verpflichtungen in Höhe von 14 TEUR innerhalb des
nächsten Geschäftsjahres, 15 TEUR darüber
hinaus.
Das Bestellobligo betrug zum 31. Dezember 2023 118
TEUR.
Angaben zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten Erlöse aus
Dienstleistungen Rechenzentrum 7.190 TEUR (Vorjahr 6.255
TEUR), aus DV-Projekten 1.883 TEUR (Vorjahr 2.448 TEUR),
aus Netzwerkbetreuung 3.719 TEUR (Vorjahr 3.386 TEUR) sowie
übrige 1.503 TEUR (Vorjahr 1.341 TEUR) und wurden alle
im Inland erzielt.
Periodenfremde Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
mit 4 TEUR periodenfremde Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen.
Sonstige Angaben
Geschäfte größeren
Umfangs nach § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz
(EnWG)
| Kunde |
Vertragsgegenstand |
TEUR |
Chemnitzer
Verkehrs-Aktien-
gesellschaft, Chemnitz |
Erbrachte Leistungen:
Bereitstellung von Hardwarekomponenten
sowie Betreuung von Anwendersoftware inkl.
Support |
1.070 |
eins energie in sachsen
GmbH
& Co. KG, Chemnitz |
Erbrachte Leistungen:
Bereitstellung von Hardwarekomponenten
sowie Betreuung von Anwendersoftware inkl.
Support |
8.711 |
|
Erhaltene Leistungen:
Mieten und Pachten, kaufmännische Be-
triebsführung sowie sonstige Erträge
und Zinsen |
762 |
Versorgungs- und
Verkehrs-
holding GmbH Chemnitz
(VVHC), Chemnitz |
Erbrachte Leistungen:
Bereitstellung von Hardwarekomponenten
sowie Betreuung von Anwendersoftware inkl.
Support |
37 |
|
Erhaltene Leistungen:
Interne Revision |
5 |
| inetz GmbH,
Chemnitz |
Erbrachte Leistungen:
Bereitstellung von Hardwarekomponenten
sowie Betreuung von Anwendersoftware inkl.
Support |
3.881 |
|
Erhaltene Leistungen:
Mieten und Pachten |
101 |
Arbeitnehmer
Das Unternehmen beschäftigte im
Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 84 Angestellte
(Vorjahr 79).
Geschäftsführung
| ― |
Herr Jens Schubert,
Dipl.-Kaufmann, Flöha
|
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird
Gebrauch gemacht.
Mutterunternehmen
Die make IT GmbH war zum Bilanzstichtag ein
Konzernunternehmen der eins energie in sachsen GmbH &
Co. KG, Chemnitz. Die eins energie in sachsen GmbH &
Co. KG erstellt einen Konzernabschluss (kleinster und
größter Konsolidierungskreis), in welchen die
make IT GmbH nicht mit einbezogen wird.
Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister
veröffentlicht.
Abschlussprüferhonorar
Das Honorar des Abschlussprüfers für
Abschlussprüfungsleistungen beträgt 13.900,00
EUR.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, aus dem
Jahresüberschuss in Höhe von 319.199,91 EUR einen
Betrag in Höhe von 300.000,00 EUR auszuschütten
und einen Betrag in Höhe von 19.199,91 EUR in die
Anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine
Vorgänge ereignet, die für die Beurteilung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der make IT von
besonderer Bedeutung wären.
Chemnitz, den 13. Februar
2024
make IT GmbH
| Jens Schubert |
|
Geschäftsführer |
Entwicklung
des Anlagevermögens 2023
| Bilanzpositionen |
Anschaffungs-/Herstellungskosten |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchungen |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
I. IMMATERIELLE
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE |
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
2.036.109,79 |
49.268,49 |
1.094,10 |
0,00 |
2.084.284,18 |
| II. SACHANLAGEN |
|
|
|
|
|
1. Andere Anlagen,
Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
9.267.533,18 |
705.652,14 |
126.041,29 |
0,00 |
9.847.144,03 |
2. Geleistete
Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
357.271,65 |
34,00 |
0,00 |
0,00 |
357.305,65 |
|
9.624.804,83 |
705.686,14 |
126.041,29 |
0,00 |
10.204.449,68 |
|
11.660.914,62 |
754.954,63 |
127.135,39 |
0,00 |
12.288.733,86 |
| Bilanzpositionen |
Abschreibungen |
Buchwerte |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. IMMATERIELLE
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
1.681.732,79 |
198.018,49 |
1.094,10 |
1.878.657,18 |
205.627,00 |
354.377,00 |
| II. SACHANLAGEN |
|
|
|
|
|
|
1. Andere Anlagen,
Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
6.054.914,18 |
1.025.552,64 |
125.332,79 |
6.955.134,03 |
2.892.010,00 |
3.212.619,00 |
2. Geleistete
Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
357.305,65 |
357.271,65 |
|
6.054.914,18 |
1.025.552,64 |
125.332,79 |
6.955.134,03 |
3.249.315,65 |
3.569.890,65 |
|
7.736.646,97 |
1.223.571,13 |
126.426,89 |
8.833.791,21 |
3.454.942,65 |
3.924.267,65 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die make IT GmbH, Chemnitz
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES
JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der make IT GmbH,
Chemnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der make IT
GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage der Gesellschaft.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE
RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
Vermerk über die Prüfung der
Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b
Abs. 3 EnWG
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre
Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur
Führung getrennter Konten für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die
Tätigkeitsabschlüsse für die
Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und
Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend
jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als
Anlage beigefügten Angaben zu den
Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der
Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
| ― |
Nach unserer Beurteilung wurden
die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen
wesentlichen Belangen eingehalten.
|
| ― |
Nach unserer Beurteilung
aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnisse entsprechen die beigefügten
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.
|
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der
Pflichten zur Führung getrennter Konten und der
Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit
§ 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW
Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b
Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021))
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die
Anforderungen der IDW Qualitätssicherungsstandards an.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur
Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b
Abs. 3 EnWG zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.
Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich
für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse
nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3
Sätze 5 bis 7 EnWG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie
als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur
Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für
die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im
Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht"
hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen
Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige
Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen,
| ― |
ob die gesetzlichen Vertreter
ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen
wesentlichen Belangen eingehalten haben und
|
| ― |
ob die
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.
|
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in
den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere
Prüfungsurteile zur Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach
§ 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung
getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung
der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar
erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet
wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung der
Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen
Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den
jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der
sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Leipzig, den 5. April
2024
Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| gez. Thomas
Drüppel |
gez. Oliver
Schrader |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
Ergebnisverwendungsbeschluss
Die Gesellschafterversammlung beschließt
entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung,
aus dem ausgewiesenen Jahresüberschuss von 319.199,91
€ eine Dividende in Höhe von 300.000,00 €
auszuschütten und 19.199,91 € in die
Gewinnrücklage einzustellen.
Bilanz
zum 31. Dezember 2023 Elektrizitätsverteilung
AKTIVA
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
| I. |
Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen
an solchen Rechten und Werten |
29.626,14 |
59.957,19 |
| II. |
Sachanlagen |
|
|
|
1. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
416.672,37 |
543.544,27 |
|
2. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
51.479,56 |
60.446,93 |
|
|
468.151,93 |
603.991,20 |
|
|
497.778,07 |
663.948,39 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
| I. |
Vorräte |
|
|
|
Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe |
2.519,32 |
2.644,78 |
| II. |
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
9.327,05 |
9.193,97 |
|
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
148.313,25 |
152.226,84 |
|
3. Forderungen gegen
Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht |
16.264,48 |
14.295,02 |
|
4. Sonstige
Vermögensgegenstände |
12.244,04 |
2.056,17 |
|
|
186.148,82 |
177.772,00 |
| III. |
Kassenbestand, Guthaben
bei Kreditinstituten |
43.096,05 |
6.479,54 |
|
|
231.764,19 |
186.896,32 |
| C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
101.968,22 |
147.736,21 |
|
|
831.510,48 |
998.580,92 |
PASSIVA
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Eigenkapital |
265.734,04 |
310.115,76 |
| B. |
Rückstellungen |
|
|
|
1.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
2.666,35 |
|
2. Sonstige
Rückstellungen |
123.845,52 |
120.970,62 |
|
|
123.845,52 |
123.636,97 |
| C. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
30.155,21 |
47.676,04 |
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
262.908,01 |
269.194,86 |
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen
Unternehmen |
49.486,41 |
91.117,63 |
|
4. Sonstige
Verbindlichkeiten |
89.433,01 |
146.484,24 |
|
davon aus Steuern
26.143,71 EUR (Vj. 46,3 TEUR) |
|
|
|
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
399,79 EUR (Vj. 0,5 TEUR) |
|
|
|
|
431.982,64 |
554.472,77 |
| D. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.948,28 |
10.355,42 |
|
|
831.510,48 |
998.580,92 |
Gewinn-
und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung für
das Geschäftsjahr 2023
|
|
2023 |
2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| 1. |
Umsatzerlöse |
|
1.902.515,53 |
2.135.481,37 |
| 2. |
Sonstige betriebliche
Erträge |
|
3.229,45 |
5.640,52 |
| 3. |
Materialaufwand |
|
|
|
|
a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
63.945,08 |
|
62.044,77 |
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
635.022,33 |
|
745.496,08 |
|
|
|
698.967,41 |
807.540,85 |
| 4. |
Personalaufwand |
|
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter |
721.605,28 |
|
757.222,74 |
|
b) soziale Abgaben und
Aufwendungen
für Altersversorgung und
Unterstützung |
138.721,25 |
|
151.149,72 |
|
davon für
Altersversorgung 3.122,27 EUR (Vj. 4,1 TEUR) |
|
|
|
|
|
|
860.326,53 |
908.372,46 |
| 5. |
Abschreibungen auf
immaterielle |
|
|
|
|
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
176.288,56 |
202.860,64 |
| 6. |
Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
131.156,59 |
149.659,95 |
| 7. |
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
|
1.380,33 |
0,02 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen 1.380,33 EUR (Vj. 0,0 TEUR) |
|
|
|
| 8. |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
|
5.009,04 |
8.320,77 |
|
davon an verbundene
Unternehmen 966,79 EUR (Vj. 3,3 TEUR) |
|
|
|
| 9. |
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
11.353,28 |
20.970,05 |
| 10. |
Ergebnis nach
Steuern |
|
24.023,90 |
43.397,19 |
| 11. |
Sonstige Steuern |
|
72,16 |
99,55 |
| 12. |
Jahresüberschuss |
|
23.951,74 |
43.297,64 |
Erläuterungen für das
Geschäftsjahr 2023 für den Tätigkeitsbereich
Elektrizitätsverteilung
A. Vorbemerkungen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden die
Tätigkeitsabschlüsse für folgende
Tätigkeitsbereiche erstellt:
| ― |
Elektrizitätsverteilung
|
| ― |
Gasverteilung
|
Die einzelnen Tätigkeitsabschlüsse sind
nach den maßgeblichen Vorschriften des EnWG und des
Handelsgesetzbuches aufgestellt und im Folgenden
erläutert.
Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die im Anhang des Jahresabschlusses für das
Geschäftsjahr 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die
Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse.
Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden einheitlich
ausgeübt. Abweichungen zum Buchwerk sind auf
Rundungsdifferenzen zurückzuführen.
Die Bilanzerstellung für die einzelnen
Tätigkeitsbereiche erfolgt mittels sachgerechter
Verrechnungsschlüssel. Durch die Bildung von
bilanzpostenbezogenen Verrechnungsschlüsseln werden
die Bilanzpositionen auf die Tätigkeitsbereiche
aufgeteilt. Das Eigenkapital entsteht aus den zugeordneten
Aktiv-und Passivposten.
B. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Umlaufvermögen
Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet
und beinhalten unter anderem Reparatur- und
Verbrauchsmaterial.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende
Rechnungen, Verpflichtungen für Personal sowie
Gewährleistungen.
Verbindlichkeiten
|
Gesamt |
davon mit
einer Restlaufzeit |
|
|
bis zu
1 Jahr |
über
1 Jahr |
davon über
5 Jahre |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
a. Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
30.155,21 |
8.991,23 |
21.163,98 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
48 |
11 |
37 |
0 |
b. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
262.908,01 |
182.489,09 |
80.418,92 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
269 |
108 |
161 |
0 |
c. Verbindlichkeiten
gegenüber
verbundenen Unternehmen |
49.486,41 |
24.743,21 |
24.743,20 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
91 |
30 |
61 |
0 |
| d. Sonstige
Verbindlichkeiten |
89.433,01 |
46.616,17 |
42.816,84 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
146 |
63 |
83 |
0 |
| Summe |
431.982,64 |
262.839,70 |
169.142,94 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
554 |
212 |
342 |
0 |
Die Verbindlichkeiten wurden zum
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen das Gesellschafterdarlehen der eins
energie in sachsen GmbH & Co. KG.
C. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnungen für die
einzelnen Tätigkeitsbereiche leiten sich aus der
Kostenstel-len-/Kostenträgerrechnung des
handelsrechtlichen Jahresabschlusses ab.
Alle Aufwendungen und Erträge wurden den
einzelnen Tätigkeitsbereichen mittels sachgerechter
Verrechnungen zugeordnet. Die Bildung der
Verteilungsschlüssel erfolgt getrennt nach der
systembedingten Kontierungslogik jeweils für alle
Gewinn- und Verlustpositionen des handelsrechtlichen
Jahresabschlusses.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen
Erlöse aus Dienstleistungen Rechenzentrum, aus
DV-Projekten sowie aus der Netzwerkbetreuung. Sie wurden
alle im Inland erzielt.
Bilanz
zum 31. Dezember 2023 Gasverteilung
AKTIVA
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
| I. |
Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen
an solchen Rechten und Werten |
40.493,48 |
67.742,83 |
| II. |
Sachanlagen |
|
|
|
1. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
569.514,50 |
614.125,37 |
|
2. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
70.363,09 |
68.296,17 |
|
|
639.877,59 |
682.421,54 |
|
|
680.371,07 |
750.164,37 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
| I. |
Vorräte |
|
|
|
Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe |
3.347,41 |
2.836,60 |
| II. |
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
12.519,17 |
10.174,13 |
|
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
199.072,40 |
168.455,52 |
|
3. Forderungen gegen
Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht |
21.830,88 |
15.819,00 |
|
4. Sonstige
Vermögensgegenstände |
16.434,48 |
2.275,38 |
|
|
249.856,93 |
196.724,03 |
| III. |
Kassenbestand, Guthaben
bei Kreditinstituten |
57.845,36 |
7.170,31 |
|
|
311.049,70 |
206.730,94 |
| C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
135.484,60 |
158.451,72 |
|
|
1.126.905,37 |
1.115.347,03 |
PASSIVA
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Eigenkapital |
369.912,88 |
359.165,66 |
| B. |
Rückstellungen |
|
|
|
1.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
2.679,78 |
|
2. Sonstige
Rückstellungen |
167.300,43 |
137.209,57 |
|
|
167.300,43 |
139.889,35 |
| C. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
40.846,57 |
54.086,49 |
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
349.324,38 |
288.719,94 |
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen
Unternehmen |
67.031,54 |
103.369,16 |
|
4. Sonstige
Verbindlichkeiten |
119.271,35 |
159.009,92 |
|
davon aus Steuern
35.167,41 EUR (Vj. 51,5 TEUR) |
|
|
|
davon im Rahmen der
sozialen
Sicherheit 540,07 EUR (Vj. 0,5 TEUR) |
|
|
|
|
576.473,84 |
605.185,51 |
| D. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
13.218,22 |
11.106,51 |
|
|
1.126.905,37 |
1.115.347,03 |
Gewinn-
und Verlustrechnung Gasverteilung für das
Geschäftsjahr 2023
|
|
2023 |
2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| 1. |
Umsatzerlöse |
|
2.553.637,84 |
2.363.141,92 |
| 2. |
Sonstige betriebliche
Erträge |
|
4.387,18 |
6.393,11 |
| 3. |
Materialaufwand |
|
|
|
|
a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
89.315,02 |
|
58.855,77 |
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
839.399,01 |
|
807.257,13 |
|
|
|
928.714,03 |
866.112,90 |
| 4. |
Personalaufwand |
|
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter |
974.803,77 |
|
858.867,12 |
|
b) soziale Abgaben und
Aufwendungen
für Altersversorgung und
Unterstützung |
187.394,06 |
|
171.444,11 |
|
davon für
Altersversorgung 4.214,34 EUR (Vj. 4,6 TEUR) |
|
|
|
|
|
|
1.162.197,83 |
1.030.311,23 |
| 5. |
Abschreibungen auf
immaterielle |
|
|
|
|
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
240.954,04 |
229.202,79 |
| 6. |
Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
177.667,47 |
169.777,04 |
| 7. |
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
|
1.869,72 |
0,02 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen 1.869,72 EUR (Vj. 0,0 TEUR) |
|
|
|
| 8. |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
|
6.784,94 |
9.439,57 |
|
davon an verbundene
Unternehmen 1.309,56 EUR (Vj. 3,7 TEUR) |
|
|
|
| 9. |
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
13.984,60 |
21.075,70 |
| 10. |
Ergebnis nach
Steuern |
|
29.591,83 |
43.615,82 |
| 11. |
Sonstige Steuern |
|
97,74 |
112,94 |
| 12. |
Jahresüberschuss |
|
29.494,09 |
43.502,88 |
Erläuterungen für das
Geschäftsjahr 2023 für den Tätigkeitsbereich
Gasverteilung
A. Vorbemerkungen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden die
Tätigkeitsabschlüsse für folgende
Tätigkeitsbereiche erstellt:
| ― |
Elektrizitätsverteilung
|
| ― |
Gasverteilung
|
Die einzelnen Tätigkeitsabschlüsse sind
nach den maßgeblichen Vorschriften des EnWG und des
Handelsgesetzbuches aufgestellt und im Folgenden
erläutert.
Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die im Anhang des Jahresabschlusses für das
Geschäftsjahr 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die
Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse.
Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden einheitlich
ausgeübt. Abweichungen zum Buchwerk sind auf
Rundungsdifferenzen zurückzuführen.
Die Bilanzerstellung für die einzelnen
Tätigkeitsbereiche erfolgt mittels sachgerechter
Verrechnungsschlüssel. Durch die Bildung von
bilanzpostenbezogenen Verrechnungsschlüsseln werden
die Bilanzpositionen auf die Tätigkeitsbereiche
aufgeteilt. Das Eigenkapital entsteht aus den zugeordneten
Aktiv-und Passivposten.
B. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Umlaufvermögen
Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet
und beinhalten unter anderem Reparatur- und
Verbrauchsmaterial.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende
Rechnungen, Verpflichtungen für Personal sowie
Gewährleistungen.
Verbindlichkeiten
|
Gesamt |
davon mit
einer Restlaufzeit |
|
|
bis zu
1 Jahr |
über
1 Jahr |
davon über
5 Jahre |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
a. Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
40.846,57 |
12.179,02 |
28.667,55 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
54 |
12 |
42 |
0 |
b. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
349.324,38 |
242.472,22 |
106.852,16 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
289 |
116 |
173 |
0 |
c. Verbindlichkeiten
gegenüber
verbundenen Unternehmen |
67.031,54 |
33.515,77 |
33.515,77 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
103 |
34 |
69 |
0 |
| d. Sonstige
Verbindlichkeiten |
119.271,35 |
61.430,94 |
57.840,41 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
159 |
65 |
94 |
0 |
| Summe |
576.473,84 |
349.597,95 |
226.875,89 |
0,00 |
| (Vorjahr TEUR) |
605 |
227 |
378 |
0 |
Die Verbindlichkeiten wurden zum
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen das Gesellschafterdarlehen der eins
energie in sachsen GmbH & Co. KG.
C. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnungen für die
einzelnen Tätigkeitsbereiche leiten sich aus der
Kostenstel-len-/Kostenträgerrechnung des
handelsrechtlichen Jahresabschlusses ab.
Alle Aufwendungen und Erträge wurden den
einzelnen Tätigkeitsbereichen mittels sachgerechter
Verrechnungen zugeordnet. Die Bildung der
Verteilungsschlüssel erfolgt getrennt nach der
systembedingten Kontierungslogik jeweils für alle
Gewinn- und Verlustpositionen des handelsrechtlichen
Jahresabschlusses.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen
Erlöse aus Dienstleistungen Rechenzentrum, aus
DV-Projekten sowie aus der Netzwerkbetreuung. Sie wurden
alle im Inland erzielt.
|