DATASCHALT production GmbH

An der Hülshorst 7, 23568 Lübeck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 6304 HL
Vorher
dataschalt senator Industrietechnik GmbH
Eingetragen
10.11.1994
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von und der Handel mit industriellen elektronischen Schaltungen und Steuerungen sowie von elektronischen Teilen, Baugruppen und Kleingeräten und alle damit im zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Liebhart
seit 6.5.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ME-Beteiligungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ME-Beteiligungs GmbH
Germany
410.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DATASCHALT production GmbH

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Überblick:

Die DATASCHALT production GmbH betreibt die Produktion und den Handel mit industriellen elektronischen Schaltungen und Steuerungen sowie von elektronischen Teilen, Baugruppen und Kleingeräten. In Lübeck besteht eine eigene Produktionslinie. Zudem erfolgt die Fertigung bei Partnerunternehmen in Polen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen:

Der Gesamtumsatz der deutschen Elektronikindustrie umfasste im Jahr 2022 einen Umsatz von € 225 Milliarden, was einem Zehntel aller deutschen Industrieerlöse entspricht. Das Wachstum der zweitgrößten Industriebranche in Deutschland wurde vom ZVEI mit 3,7% beziffert.

Geschäftliche Entwicklung:

Mit einem Umsatz von € 23,8 Mio. ist die DATASCHALT production GmbH ein sehr kleines Unternehmen innerhalb der Branche. Dennoch hat die DATASCHALT production GmbH im Jahr 2022 ein Umsatzwachstum von 19,6% erzielt. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass die Kunden des Unternehmens in ihren Märkten gewachsen sind und zum anderen darauf, dass neue Kunden gefunden und langsam aufgebaut werden.

Deutlich stärker als die Umsätze sind allerdings auch die Materialaufwendungen gestiegen, die mit nunmehr gut 79% den größten Ausgabenanteil darstellen. Dies rührt sowohl daher, dass zahlreiche Elektronikkomponenten weiterhin starken Preissteigerungen unterliegen aber auch daher, dass der Prozess der Auslagerung der Fertigung von einigen Produktlinien nach Polen weiter vorangetrieben wurde. Das oben beschriebene Umsatzwachstum ist mit den vorhandenen personellen und strukturellen Kapazitäten in Lübeck allein nicht zu generieren.

Die Strategie der DATASCHALT production GmbH beruht daher darauf, Baugruppen, die in hohen Stückzahlen gefertigt werden, bei polnischen Partnerunternehmen fertigen zu lassen, während kleine und mittlere Serien in Lübeck gefertigt werden. Im Jahr 2022 wurde dabei auch das Portfolio der gefertigten Baugruppen bei den beiden Fertigungspartnern verändert, was zu außerordentlichen Anlaufkosten führte, die das Gesamtergebnis des Unternehmens schmälerten. Die weiterhin bestehenden Materialengpässe bei einigen Komponenten führen teilweise zu Lieferzeiten, die deutlich über einem Jahr liegen. Dies, gepaart mit den Erfahrungen der Covid-Zeit, dass einige Materialien nicht mehr auf dem Weltmarkt zu erhalten waren und dem Anspruch des Unternehmens, keine Bandstillstände bei den Kunden zu verursachen, hat zu einem deutlichen Anstieg des Lagerbestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie der Fertig- und Halbfertigwaren geführt. Gleichzeitig wurde der Modellwechsel bei unseren Großserien, der im Februar 2023 begann und im Sommer 2023 abgeschlossen wurde, schon Ende 2022 vorbereitet, so dass auch hierfür Materialbestände aufgebaut wurden. Dieser hohe Lagerbestand führte zusammen mit den gestiegenen Zinsen zu einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und einer Ergebnisminderung wegen der Kapitalmarktbeschaffungskosten.

Investitionen:

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten Investitionen in das Anlagevermögen von rd. T€ 87.

Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz,- und Vermögenslage:

Die DATASCHALT production GmbH hatim vorliegenden Geschäftsjahr Umsatzerlöse von rd. € 23,8 Mio. gegenüber rd. € 19,9 Mio. im Geschäftsjahr 2021 erzielt. Der Personalaufwand ist trotz einiger personeller Veränderungen weitestgehend gleichgeblieben. Die Abschreibungen sind leicht zurückgegangen auf rd. T€ 215 (Vorjahr T€ 267). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei rd. T€ 214. (Vorjahr rd. T€ 570).

Die Bilanzsumme erreicht mit rd. € 9,2 Mio. einen gegenüber dem Vorjahr um rd. € 1,0 Mio. erhöhten Wert. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt rd. € 2,3 Mio. Der relative Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme erreicht mit 25,2 % (Vorjahr 27,1 %) eine rückläufige Quote bei einer absoluten Zunahme um rd. € 0,1 Mio.

Das Anlagevermögen zu Buchwerten hat sich von rd.€ 1,0 Mio. auf rd.€ 0,9 Mio. vermindert. Durch eine erhöhte Bevorratung und gestiegene Preise haben die Vorräte um rd. € 1,5 Mio. auf rd. € 7,4 Mio. zugenommen. Aus Lieferungen und Leistungen bestehen Forderungen von rd. € 0,8 Mio. Rückstellungen sind in Höhe von rd. € 0,6 Mio. gebildet worden. Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten von rd. € 3,5 Mio. (Vorjahr rd. € 3,2 Mio.). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von rd. € 0,8 Mio. stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von rd. € 2,3 Mio. gegenüber.

Insgesamt werden der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens durch die Geschäftsführung als positiv beurteilt.

Niederlassungen:

Die Gesellschaft unterhält eine Hauptniederlassung in Lübeck.

Chancen und Risiken:

Die umsatzseitige Marktlage ist abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und daher schwer abzuschätzen, aber zumindest für die nähere Zukunft ist von einer positiven Umsatzentwicklung auszugehen. Risikobehaftet ist der hohe Lagerbestand des Unternehmens, der zwar die Produktionsfähigkeit sichert aber bei steigenden Kapitalmarktkosten neben der Liquiditätsbindung zusätzliche Finanzierungskosten verursacht.

Zur Erkennung und Vermeidung von Risiken konjunktureller wie betrieblicher Art bedient sich die Gesellschaft eines internen Kontrollsystems. Dieses Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet, wesentliche potenzielle Risiken zeitnah zu identifizieren, um frühzeitig Maßnahmen einzuleiten, die Risiko-Ursachen erkennen und Schäden auf ein Minimum begrenzen. Zur Überwachung besteht ein mehrstufiges Berichtssystem, das auf allen Funktionsbereichen und Ebenen des Unternehmens eingerichtet ist, und in das Daten aus den operativen Systemen und der Buchhaltung einfließen.

Die Chancen der Gesellschaft, eventuelle Marktschwankungen und Konjunktureinbrüche abzufedern, liegen in der Substanz des Unternehmens und der nötigen Flexibilität in der Fertigung durch die Auftragsvergabe an Partnerunternehmen.

Ausblick auf das folgende Geschäftsjahr:

Für das Jahr 2023 werden weiterhin steigende Umsätze erwartet, gleichzeitig wird ein Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit im Supply Chain Management liegen, um die polnischen Fertigungspartner zu befähigen, selbst in die partielle Materialbeschaffung für die dort gefertigten Produkte überzugehen, so dass die Lagerbestände abgebaut werden können.

Ebenso müssen neu gewonnene Kunden mit ihrer Produktpalette in die Serienfertigung in Lübeck integriert und die entsprechenden Beschaffungs- und Produktionsvorgänge optimiert werden. Die Optimierung der internen Abläufe und die Verkürzung der Zeit von der Angebotserstellung über Prototypenfertigung und Serienproduktion sind hierbei die größten Herausforderungen, die auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, zu bewältigen sind.

Trotz der steigenden Herausforderung sieht das Unternehmen positiv in die Zukunft und erwartet für das Jahr 2023 sowohl einen weiteren Umsatz- als auch einen deutlichen Ergebniszuwachs.

Die Prognose ist mit Risiken behaftet. Die weitere Entwicklung der Konjunktur und der weltweiten Lieferketten, die Auswirkungen einer fortbestehenden Verknappung der Materialien sowie die Folgen der militärischen Auseinandersetzungen in Europa und der Welt können wir nicht sicher vorhersagen.

 

Lübeck, den 5. September 2023

Otfried Ehrich, Geschäftsführer

Mark Ehrich, Geschäftsführer

Henning Jürß, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.253,15 32.550,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 729.069,26 861.961,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171.522,13 900.591,39 144.282,90
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.200.808,96 4.233.346,92
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 627.627,65 677.294,39
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.554.361,73 829.800,29
4. Geleistete Anzahlungen 8.533,96 7.391.332,30 152.090,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 844.480,40 1.138.096,83
2. Sonstige Vermögensgegenstände 11.207,89 855.688,29 18.268,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.093,75 825,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 70.465,44 74.951,47
9.229.424,32 8.163.470,36

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 410.000,00 410.000,00
II. Kapitalrücklage 96.737,54 96.737,54
III. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 70.277,18 70.277,18
IV. Gewinnvortrag 1.637.895,83 1.249.118,11
V. Jahresüberschuss 111.061,15 388.777,72
2.325.971,70 2.214.910,55
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 213.222,00 163.691,00
2. Sonstige Rückstellungen 381.702,00 594.924,00 514.788,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.474.052,35 3.157.252,58
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 59.908,64
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.332.650,74 1.544.426, 17
4. Sonstige Verbindlichkeiten 501.825,53 6.308.528,62 508.493,42
9.229.424,32 8.163.470,36

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 23.834.440,66 19.925.061,19
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 674.894,70 82.693,39
3. Gesamtleistung 24.509.335,36 19.842.367,80
4. Sonstige betriebliche Erträge 121.107,75 21.694,29
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.975.210,63 14.176.794,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 490.440,77 19.465.651,40 511.604,66
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.509.911,69 2.322.632,88
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 485.046,52 2.994.958,21 596.005,97
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 215.065,02 267.475,23
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.573.255,96 1.336.686,31
381.512,52 652.862,62
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 142,10 1,48
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 166.912,33 166.770,23 82.675,34
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 103.453,14 181.032,04
12. Ergebnis nach Steuern 111.289,15 389.156,72
13. Sonstige Steuern 228,00 379,00
14. Jahresüberschuss 111.061,15 388.777,72

Amtsgericht Lübeck HRB 6304 HL

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2, Abs. 4 HGB einzuordnen.

Der Bilanzierung und Bewertung liegen die Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften zugrunde. Darüber hinaus wurden die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und der Satzung beachtet.

Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Wesentlichen unverändert beibehalten.

Die im vorliegenden Jahresabschluss ausgewiesenen Vorjahreszahlen entsprechen den Werten des Jahresabschlusses der DATASCHALT production GmbH zum 31.12.2021.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden pro rata temporis, linear vorgenommen. Die Höhe richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der verschiedenen Anlagegüter. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Anwendung der Wahlrechte nach § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Soweit notwendig werden wegen dauernder Wertminderung zusätzliche Abwertungen vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Zinsen werden nicht einbezogen. Soweit erforderlich ist der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Rückstellungen für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten, die dem Rechtsgrund und/oder der Höhe nach nicht feststehen, sind in angemessener Höhe mit der gebotenen kaufmännischen Vorsicht gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag: € 855.688,29 (€ 1.156.365,15 )
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 855.688,29 (€ 1.156.365,15 )

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Gesamtbetrag: € 3.474.052,35 (€ 3.157.252,58 )
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.096.233,35 (€ 2.607.252,58 )
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren € 450.000,00 (€ 510.000,00 )
Restlaufzeit über fünf Jahre € 0,00 (€ 40.000,00 )

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Gesamtbetrag: € 0,00 (€ 59.908,64 )
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 0,00 (€ 59.908,64 )

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Gesamtbetrag: € 2.332.650,74 (€ 1.544.426,17 )
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.332.650,74 (€ 1.544.426,17 )

Sonstige Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag: € 501.825,53 (€ 508.493,42 )
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 281.291,82 (€ 236.983,43 )
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren € 211.454,85 (€ 208.412,92 )
Restlaufzeit über fünf Jahre € 9.078,86 (€ 63.097,07 )

IV. Sonstige Angaben

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 3.474.052,35 (Vorjahr € 3.157.252,58) sind den finanzierenden Instituten Bürgschaften durch Dritte eingeräumt. Für sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 230.315,54 (Vorjahr € 321.752,96) sind dem Darlehnsgeber die finanzierten Anlagegüter sicherungsübereignet.

Erträge aus Währungsumrechnung € 86.644,23 (€ 11.593,55)
Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 97.465,79 (€ 44.168,70)
Aufwendungen für Altersvorsorge € 227,16 (€ 444,48)

Die Gesellschaft beschäftigt 64,5 Arbeitnehmer, davon 2,25 geringfügig Beschäftigte.

Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ein Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses 2022 lag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor.

Geschäftsführer:

Otfried Ehrich, Laboe,

Mark Ehrich, Timmendorfer Strand

Henning Jürß, Wentorf

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Anschaffungskosten 01.01.2022 Zugänge 2022 Abgänge 2022 Anschaffungskosten 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 477.343,53 0,00 105.366,95 371.976,58
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.498.021,55 10.904,17 0,00 1.508.925,72
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 830.331,29 76.286,77 41.654,37 864.963,69
2.328.352,84 87.190,94 41.654,37 2.373.889,41
2.805.696,37 87.190,94 147.021,32 2.745.865,99
Abschreibungen
Abschreibungen 01.01.2022 Zugänge 2022 Abgänge 2022 Abschreibungen 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 444.792,72 22.259,66 105.328,95 361.723,43
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 636.059,64 143.796,82 0,00 779.856,46
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 686.048,39 49.008,54 41.615,37 693.441,56
1.322.108,03 192.805,36 41.615,37 1.473.298,02
1.766.900,75 215.065,02 146.944,32 1.835.021,45
Buchwerte
Buchwerte Stand 31.12.2022 Buchwerte Stand 01.01.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.253,15 32.550,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 729.069,26 861.961,91
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 171.522,13 144.282,90
900.591,39 1.006.244,81
910.844,54 1.038.795,62

 

Lübeck, 5. September 2023

Otfried Ehrich, Geschäftsführer

Mark Ehrich, Geschäftsführer

Henning Jürß, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

An die Geschäftsführung der DATASCHALT production GmbH:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der DATASCHALT production GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DATASCHALT production GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, 5. September 2023

Dipl.-Kfm. R. Hübner, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2023 festgestellt

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