juni Capital GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Liebhart seit 6.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ME-Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DATASCHALT production GmbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Überblick:Die DATASCHALT production GmbH betreibt die Produktion und den Handel mit industriellen elektronischen Schaltungen und Steuerungen sowie von elektronischen Teilen, Baugruppen und Kleingeräten. In Lübeck besteht eine eigene Produktionslinie. Zudem erfolgt die Fertigung bei Partnerunternehmen in Polen. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen:Der Gesamtumsatz der deutschen Elektronikindustrie umfasste im Jahr 2022 einen Umsatz von € 225 Milliarden, was einem Zehntel aller deutschen Industrieerlöse entspricht. Das Wachstum der zweitgrößten Industriebranche in Deutschland wurde vom ZVEI mit 3,7% beziffert. Geschäftliche Entwicklung:Mit einem Umsatz von € 23,8 Mio. ist die DATASCHALT production GmbH ein sehr kleines Unternehmen innerhalb der Branche. Dennoch hat die DATASCHALT production GmbH im Jahr 2022 ein Umsatzwachstum von 19,6% erzielt. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass die Kunden des Unternehmens in ihren Märkten gewachsen sind und zum anderen darauf, dass neue Kunden gefunden und langsam aufgebaut werden. Deutlich stärker als die Umsätze sind allerdings auch die Materialaufwendungen gestiegen, die mit nunmehr gut 79% den größten Ausgabenanteil darstellen. Dies rührt sowohl daher, dass zahlreiche Elektronikkomponenten weiterhin starken Preissteigerungen unterliegen aber auch daher, dass der Prozess der Auslagerung der Fertigung von einigen Produktlinien nach Polen weiter vorangetrieben wurde. Das oben beschriebene Umsatzwachstum ist mit den vorhandenen personellen und strukturellen Kapazitäten in Lübeck allein nicht zu generieren. Die Strategie der DATASCHALT production GmbH beruht daher darauf, Baugruppen, die in hohen Stückzahlen gefertigt werden, bei polnischen Partnerunternehmen fertigen zu lassen, während kleine und mittlere Serien in Lübeck gefertigt werden. Im Jahr 2022 wurde dabei auch das Portfolio der gefertigten Baugruppen bei den beiden Fertigungspartnern verändert, was zu außerordentlichen Anlaufkosten führte, die das Gesamtergebnis des Unternehmens schmälerten. Die weiterhin bestehenden Materialengpässe bei einigen Komponenten führen teilweise zu Lieferzeiten, die deutlich über einem Jahr liegen. Dies, gepaart mit den Erfahrungen der Covid-Zeit, dass einige Materialien nicht mehr auf dem Weltmarkt zu erhalten waren und dem Anspruch des Unternehmens, keine Bandstillstände bei den Kunden zu verursachen, hat zu einem deutlichen Anstieg des Lagerbestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie der Fertig- und Halbfertigwaren geführt. Gleichzeitig wurde der Modellwechsel bei unseren Großserien, der im Februar 2023 begann und im Sommer 2023 abgeschlossen wurde, schon Ende 2022 vorbereitet, so dass auch hierfür Materialbestände aufgebaut wurden. Dieser hohe Lagerbestand führte zusammen mit den gestiegenen Zinsen zu einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und einer Ergebnisminderung wegen der Kapitalmarktbeschaffungskosten. Investitionen:Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten Investitionen in das Anlagevermögen von rd. T€ 87. Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz,- und Vermögenslage:Die DATASCHALT production GmbH hatim vorliegenden Geschäftsjahr Umsatzerlöse von rd. € 23,8 Mio. gegenüber rd. € 19,9 Mio. im Geschäftsjahr 2021 erzielt. Der Personalaufwand ist trotz einiger personeller Veränderungen weitestgehend gleichgeblieben. Die Abschreibungen sind leicht zurückgegangen auf rd. T€ 215 (Vorjahr T€ 267). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei rd. T€ 214. (Vorjahr rd. T€ 570). Die Bilanzsumme erreicht mit rd. € 9,2 Mio. einen gegenüber dem Vorjahr um rd. € 1,0 Mio. erhöhten Wert. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt rd. € 2,3 Mio. Der relative Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme erreicht mit 25,2 % (Vorjahr 27,1 %) eine rückläufige Quote bei einer absoluten Zunahme um rd. € 0,1 Mio. Das Anlagevermögen zu Buchwerten hat sich von rd.€ 1,0 Mio. auf rd.€ 0,9 Mio. vermindert. Durch eine erhöhte Bevorratung und gestiegene Preise haben die Vorräte um rd. € 1,5 Mio. auf rd. € 7,4 Mio. zugenommen. Aus Lieferungen und Leistungen bestehen Forderungen von rd. € 0,8 Mio. Rückstellungen sind in Höhe von rd. € 0,6 Mio. gebildet worden. Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten von rd. € 3,5 Mio. (Vorjahr rd. € 3,2 Mio.). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von rd. € 0,8 Mio. stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von rd. € 2,3 Mio. gegenüber. Insgesamt werden der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens durch die Geschäftsführung als positiv beurteilt. Niederlassungen:Die Gesellschaft unterhält eine Hauptniederlassung in Lübeck. Chancen und Risiken:Die umsatzseitige Marktlage ist abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und daher schwer abzuschätzen, aber zumindest für die nähere Zukunft ist von einer positiven Umsatzentwicklung auszugehen. Risikobehaftet ist der hohe Lagerbestand des Unternehmens, der zwar die Produktionsfähigkeit sichert aber bei steigenden Kapitalmarktkosten neben der Liquiditätsbindung zusätzliche Finanzierungskosten verursacht. Zur Erkennung und Vermeidung von Risiken konjunktureller wie betrieblicher Art bedient sich die Gesellschaft eines internen Kontrollsystems. Dieses Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet, wesentliche potenzielle Risiken zeitnah zu identifizieren, um frühzeitig Maßnahmen einzuleiten, die Risiko-Ursachen erkennen und Schäden auf ein Minimum begrenzen. Zur Überwachung besteht ein mehrstufiges Berichtssystem, das auf allen Funktionsbereichen und Ebenen des Unternehmens eingerichtet ist, und in das Daten aus den operativen Systemen und der Buchhaltung einfließen. Die Chancen der Gesellschaft, eventuelle Marktschwankungen und Konjunktureinbrüche abzufedern, liegen in der Substanz des Unternehmens und der nötigen Flexibilität in der Fertigung durch die Auftragsvergabe an Partnerunternehmen. Ausblick auf das folgende Geschäftsjahr:Für das Jahr 2023 werden weiterhin steigende Umsätze erwartet, gleichzeitig wird ein Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit im Supply Chain Management liegen, um die polnischen Fertigungspartner zu befähigen, selbst in die partielle Materialbeschaffung für die dort gefertigten Produkte überzugehen, so dass die Lagerbestände abgebaut werden können. Ebenso müssen neu gewonnene Kunden mit ihrer Produktpalette in die Serienfertigung in Lübeck integriert und die entsprechenden Beschaffungs- und Produktionsvorgänge optimiert werden. Die Optimierung der internen Abläufe und die Verkürzung der Zeit von der Angebotserstellung über Prototypenfertigung und Serienproduktion sind hierbei die größten Herausforderungen, die auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, zu bewältigen sind. Trotz der steigenden Herausforderung sieht das Unternehmen positiv in die Zukunft und erwartet für das Jahr 2023 sowohl einen weiteren Umsatz- als auch einen deutlichen Ergebniszuwachs. Die Prognose ist mit Risiken behaftet. Die weitere Entwicklung der Konjunktur und der weltweiten Lieferketten, die Auswirkungen einer fortbestehenden Verknappung der Materialien sowie die Folgen der militärischen Auseinandersetzungen in Europa und der Welt können wir nicht sicher vorhersagen.
Lübeck, den 5. September 2023 Otfried Ehrich, Geschäftsführer Mark Ehrich, Geschäftsführer Henning Jürß, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022
Amtsgericht Lübeck HRB 6304 HLANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2, Abs. 4 HGB einzuordnen. Der Bilanzierung und Bewertung liegen die Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften zugrunde. Darüber hinaus wurden die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und der Satzung beachtet. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Wesentlichen unverändert beibehalten. Die im vorliegenden Jahresabschluss ausgewiesenen Vorjahreszahlen entsprechen den Werten des Jahresabschlusses der DATASCHALT production GmbH zum 31.12.2021. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden pro rata temporis, linear vorgenommen. Die Höhe richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der verschiedenen Anlagegüter. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Anwendung der Wahlrechte nach § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Soweit notwendig werden wegen dauernder Wertminderung zusätzliche Abwertungen vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Zinsen werden nicht einbezogen. Soweit erforderlich ist der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Rückstellungen für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten, die dem Rechtsgrund und/oder der Höhe nach nicht feststehen, sind in angemessener Höhe mit der gebotenen kaufmännischen Vorsicht gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
IV. Sonstige Angaben Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 3.474.052,35 (Vorjahr € 3.157.252,58) sind den finanzierenden Instituten Bürgschaften durch Dritte eingeräumt. Für sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 230.315,54 (Vorjahr € 321.752,96) sind dem Darlehnsgeber die finanzierten Anlagegüter sicherungsübereignet.
Die Gesellschaft beschäftigt 64,5 Arbeitnehmer, davon 2,25 geringfügig Beschäftigte. Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ein Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses 2022 lag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor. Geschäftsführer: Otfried Ehrich, Laboe, Mark Ehrich, Timmendorfer Strand Henning Jürß, Wentorf ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Lübeck, 5. September 2023 Otfried Ehrich, Geschäftsführer Mark Ehrich, Geschäftsführer Henning Jürß, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERKAn die Geschäftsführung der DATASCHALT production GmbH: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der DATASCHALT production GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DATASCHALT production GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 5. September 2023 Dipl.-Kfm. R. Hübner, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2023 festgestellt |
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