ppd
Paperproducts Design GmbH
Meckenheim
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
I. Grundlagen des Unternehmens
Die ppd Paperproducts Design GmbH (ppd) war mit
Gründung im Jahre 1991 der erste Anbieter von
Servietten mit modernen Designs. ppd hat eine breite
Auswahl an innovativen Designs auf Servietten und
Wohnaccessoires.
Mit den drei Marken ppd, Design@Home (D@H) und sniff
erfolgt der Verkauf international in über 50
Ländern.
ppd hat sich als starker Partner für den
Fachhandel und Designershops etabliert. Das Unternehmen
steht für qualitativ hochwertige Produkte. Mit seinen
Marken bedient ppd den stationären Einrichtungshandel
und ist auch bei Händlern die eine
Geschenkartikelfachabteilung oder Haushaltswarenabteilung
haben vertreten. Dies umfasst unter anderem die Branchen
Gartencenter, Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte.
Durch die regelmäßige Teilnahme an
nationalen und internationalen Messen, sowohl als
Aussteller, als auch zur Markenrecherche, ist die Nähe
zum Kunden und zum Markt gewährleistet. Neben den
Messen erfolgt der Verkauf durch Vertreter und unser
starkes Vertriebsteam.
Die Servietten werden vor Ort in Meckenheim
produziert. Durch die Inbetriebnahme einer dritten Maschine
in 2023 können nun alle Formate der Produktpalette
zentral hergestellt werden. Dies ermöglicht es,
kurzfristige Großaufträge zeitnah umzusetzen und
erlaubt eine erleichterte Ausweitung der Produktpalette.
Die weiteren Warengruppen sind im wesentlichen
Porzellan, Metall und Textilien. Wobei immer nach neuen
Materialien und neuen Formen recherchiert wird. Dies
erfolgt erstrangig durch das starke Produktentwicklungs-
und Designteam.
II. Wirtschaftsbericht
1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Krisen- und Kriegssituationen prägen auch das
Jahr 2023, analog der vorherigen Jahre. Die
Einschränkungen der Corona-Pandemie wurden zu Beginn
des Jahres vollständig aufgehoben.
Die wirtschaftliche Entwicklung wurde, wie auch schon
in 2022, besonders durch den Krieg zwischen der Ukraine und
Russland geprägt. Hinzu kamen die schwächelnde
Weltwirtschaftliche Entwicklung, die anhaltenden hohen
Energie- und Verbraucherpreise, sowie die Sicherstellung
der Energieversorgung.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach den ersten
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 %
geringer als im Vorjahr; Kalenderbereinigt belief sich der
Rückgang auf 0,1%. Die zwar leicht gesunkenen, dennoch
weiterhin hohen Preise in allen Wirtschaftsstufen,
dämpften die konjunkturelle Entwicklung.
Die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickelten sich
im Bereich der Bruttowertschöpfung unterschiedlich. Im
produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging der Wert um 2
% zurück.
Auch im zusammengefassten Bereich Handel, Verkehr und
Gastgewerbe sank die preisbereinigte
Bruttowertschöpfung um 1%. Besonders im Bereich
Groß- und Einzelhandel kam es zu Einbrüchen.
Die realen Umsätze im Einzelhandel (ohne KFZ)
sind nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes im
Jahr 2023 um 3,1 % gesunken. Während der
Corona-Pandemie hat der Einzelhandel in 2020 ein reales
Umsatzplus von 4,8 % und in 2021 nochmal um +0,6 % erzielt.
Im Geschäftsjahr 2024 geht man von
rückläufigen Umsätzen im Handel aus.
Die Verbraucherpreise sind im Vergleich zu 2022 um
5,9 % gestiegen. Dies ist im Vergleich zu der Steigerung
von 2021 auf 2022 mit +6,9 % ein leichter Rückgang,
befindet sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Die staatlichen Entlastungsmaßnahmen
(Entlastungspakete I bis III) zeigten ihre Wirkung. Im
Schnitt verteuerten sich die Energieprodukte in 2023 um 5,3
% (2022 +29,7 %). Am Markt ließ sich ab März
2023 eine gewisse Beruhigung erkennen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert auf
die steigende Inflation, welche unter anderem bedingt durch
Lieferkettenunterbrechung, Anstieg der Transportkosten und
Warenknappheit bedingt war, mit einem Stopp der
pandemie-bedingten Anleihen-Käufe und einer
Zinserhöhung. Nach einer langen Phase der
Niedrigzinsen, mit teilweisen Negativzinsen, hob die EZB
den Leitzins im Juli 2022 um 0,5 Prozentpunkte an.
Sukzessive erfolgte die Erhöhung auf 4,5 % (Stand
Januar 2024).
Die Markteinschätzungen gehen von einem leicht
sinkenden Zinsniveau auf 3,5 % bis 4 % in 2024 und auf 3 %
für 2025 aus.
Die Federal Reserve (FED) behält das Zinsniveau
per Dezember 2023 bei unverändert 5,50 %; der Markt
erwartet im Januar ebenfalls keine Anpassung.
Gemäß des GfK-Konsumklima-Indexes liegt
die Konsumstimmung jedoch weiterhin auf einem niedrigen
Niveau.
2 Geschäftsverlauf im Berichtsjahr
Die Jahre 2021 und 2022 waren zwei umsatzstarke
Jahre. Aufgrund der Corona-Beschränkungen
(Reisebeschränkung und Homeoffice) waren die Menschen
zu Hause und haben sich auf die Verschönerung des
Heimes konzentriert. Nach dem sukzessiven Aufheben der
einzelnen Beschränkungen, insbesondere der
Reisebeschränkung, hat sich der Fokus verändert.
Dies spiegelt sich in der Umsatzentwicklung des
Geschäftsjahres 2023 wider.
Der Umsatz aus den starken Jahren konnte nicht
gehalten werden. Erstmalig war wieder ein Sommerloch
erkennbar. Auch das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft
fiel deutlich schwächer aus. Die Bestellungen, welche
normalerweise im November und Dezember erfolgen, wurden auf
2024 verschoben, sind aber dann eingegangen.
Auch wenn sich die Transportkosten zu Beginn des
Jahres bereits wieder auf das Niveau vor Corona entwickelt
hatten, lagen die Beschaffungskosten der Roh- Hilfs- und
Betriebsstoffe noch deutlich über den bisherigen
Preisen. Der Wattepreis lag teilweise bei über 2
EUR/kg, was einer Steigerung von um die 50-60 % entspricht.
Die Teuerung der Wattepreise konnte durch die erheblich
bessere Wirtschaftlichkeit der neuen Maschine aufgefangen
werden. Auch ist Ende 2022 bzw. Anfang 2023 der Stromvertag
ausgelaufen, was zu einem deutlichen Anstieg der
Energiekosten geführt hat.
Positiv war, dass Anfang des Jahres die neue Maschine
in Betrieb genommen wurde. Dies hat unter anderem zu einer
deutlichen Steigerung der Produktivität geführt
und auch neue Möglichkeiten in Bezug auf die
Lieferzeit von Kundenaufträgen ermöglicht.
Im März 2023 ist Alexandra Halstrick als
Geschäftsführerin bestellt worden. So konnten die
einzelnen Unternehmensbereiche aufgeteilt werden.
3 Lage des Unternehmens
a) Vermögenslage
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen
aufgrund der Investition in die neue Maschine um
TEUR 1.134. Bei den Vorräten ist eine
Bestandsminderung in Höhe von TEUR 398 zu
verzeichnen.
Beim Zugang im Anlagevermögen handelt es sich
insbesondere um die Anschaffung einer neuen Maschine zur
Herstellung von Servietten und einer neuen Maschine zur
Verpackung von Servietten, jeweils inkl. Zubehör.
Beide Maschinen wurden Anfang 2023 in Betrieb genommen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte sind
hauptsächlich durch die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen gegenüber ppd US von TEUR 838 auf
TEUR 1.487 gestiegen.
b) Finanzlage
Wie in den letzten Jahren hat sich ppd über
Bankdarlehen und Privatdarlehen finanziert. In 2023 hatten
auch die Mitarbeiter die Möglichkeit Gelder bei ppd
anzulegen.
Die von den Banken zur Verfügung gestellten
Kreditlinien von insgesamt TEUR 2.143 sind im
Geschäftsjahr unverändert bereitgestellt worden.
Mit dem aktuellen chinesischen Hauptlieferanten
wurden Akkreditivzahlungen vereinbart. Die bestehende
Bankenlinie wird als Multifunktionslinie bereitgestellt, so
dass in den Finanzierungsformen eine gewisse
Flexibilität besteht. Ein Teil der Banklinie ist ein
Akkreditivrahmen in Höhe von TEUR 530.
In 2023 sind Tilgungen in Höhe von TEUR 564 auf
langfristige Bankdarlehen erfolgt. Ende des Jahres
bestanden noch langfristige Verbindlichkeiten in Höhe
von TEUR 2.503 gegenüber Banken. Ab 2026 rechnet ppd
mit einer deutlichen Entspannung der Finanzlage durch die
Tilgung von zwei langfristigen Darlehen.
Gegenüber Dritten bestanden Ende des Jahres
langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 458,
diese mit einer jährlichen
Kündigungsmöglichkeit.
Die Auswirkungen des Wechselkurses beziehen sich
ausschließlich auf den US-Dollar Kurs, dieser
schwankte in 2023 zwischen 0,88 EUR und 1,0283 EUR.
c) Ertragslage
Der Umsatz (als wichtigster finanzieller
Leistungsindikator der Gesellschaft) und die Gesamtleistung
sind gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die
durchgeführte Preiserhöhung konnte das
zurückhaltende Kaufverhalten nicht auffangen. Aufgrund
geringerer Materialaufwendungen verbesserte sich die
Rohertragsquote auf 59,75 % (Vj. 51,1 %).
Die um knapp TEUR 205 gestiegenen Personalkosten sind
hauptsächlich bedingt durch die Gehaltserhöhungen
bei Mitarbeitern.
Durch die Aktivierung der neuen Maschine haben sich
die Abschreibungen auf TEUR 346 erhöht.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nahezu
unverändert geblieben.
Die Banklinien mussten, hauptsächlich bedingt
durch verlängerte Zahlungsziele gegenüber eines
Großkunden, vermehrt in Anspruch genommen werden.
Insgesamt musste auf das schlechtere Zahlungsverhalten der
Kunden reagiert werden. Dies führte zu dem Anstieg der
Zinskosten.
2023 erzielte ppd Beteiligungserträge in
Höhe von TEUR 128 aus einer Ausschüttung der
Ambiente Europe B.V. sowie TEUR 32 aus Gewinnanteilen der
Halstrick GbR.
III. Prognosebericht
Es ist weiterhin nicht absehbar wohin die
wirtschaftliche und politische Entwicklung innerhalb
Deutschlands, aber auch auf globaler Ebene führen
wird. Leider ist weiterhin davon auszugehen, dass die
Kriege in der Ukraine und in Israel Auswirkungen auf die
Entwicklung haben werden.
Für 2024 rechnet ppd weiterhin mit einem
schwachen BIP und einem weiterhin schwachen Konsumklima.
Als papierverarbeitendes Unternehmen wird mit einer
schwachen Geschäftsentwicklung gerechnet.
Für das Geschäftsjahr 2024 sind keine
wesentlichen Veränderungen in der
Geschäftspolitik geplant. Hauptziel ist der
Fortbestand des Unternehmens. Bestehende Projekte werden
abgeschlossen, neue größere Projekte sind
derzeit für das Geschäftsjahr 2024 nicht
vorgesehen.
Betriebswirtschaftlich werden die Rückgewinnung
der Ertragskraft und Ergebnisverbesserung angestrebt.
Umsatzseitig werden Kundenbeziehungen im Bereich
Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte nationale und
international ausgebaut. Die Teilnahme an Messen wird
gezielter nach Kosten-Nutzen ausgewählt. Messen, die
sich in der Vergangenheit als nicht lohnenswert gezeigt
haben, werden nicht mehr wahrgenommen.
Bilanzseitig wird der Abbau des Lagerbestandes
forciert. Dies wird durch den Abverkauf bestehender Ware,
als auch durch eine strenge Reglementierung neuer Motive
und Produkte in der Kollektionsentwicklung erfolgen. Die
langfristigen Bankverbindlichkeiten werden weiter getilgt.
Die derzeitigen Unsicherheiten beinhalten somit die
Möglichkeit, dass das geplante Ergebnis mit den
vorgesehenen Maßnahmen nicht im vollen Umfang
erreicht werden kann.
ppd rechnet mit keiner Umsatzsteigerung und einer
weiterhin schwachen Ertragslage. Es wird ein positives
Ergebnis in Höhe von TEUR 200 geplant.
IV. Risikobericht
Die Geschäftsführung sieht den Fortbestand
der Unternehmung, auf Basis der aktuellen Daten, als nicht
gefährdet an. Risiken außerhalb des
Kerngeschäftes werden grundsätzlich nicht
eingegangen.
Die für das Unternehmen relevanten
finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditäts-,
Zinsänderungs- und Währungsrisiken werden durch
die Geschäftsführung und Buchhaltung
überwacht und gesteuert.
Die finanzielle Ausstattung des Unternehmens gilt als
stabil. Die Banken stellen die bisherigen Linien
unverändert in Höhe und Zinssatz zur
Verfügung. Im Rahmen der Liquiditätsplanung
können mögliche Risiken erkannt werden.
Forderungsausfallrisiken werden durch den Abschluss von
Ausfallversicherungen zum größten Teil
reduziert. Das Zahlungsverhalten der Kunden wird engmaschig
überwacht und bei Veränderungen werden
entsprechende Maßnahmen getroffen.
Währungsrisiken sind minimiert und werden
zukünftig durch gezielte Maßnahmen gesteuert.
Die Nutzung eines modernen ERP-System und die
Verfügbarkeit der Daten haben höchste
Priorität. So wurden in 2022, durch die
Einführung der WORM-Technologie, bereits
Maßnahmen zur Datensicherung durchgeführt. WORM
ist Akronym für write once read many. Es bezeichnet
die Vorkehrung die das Löschen, Überschreiben und
Ändern von Daten auf dem Speichermedium
ausschließen. Ebenfalls wurde in einen Replikserver
investiert, der die Daten vom Hauptserver sofort spiegelt.
Des Weiteren erfolgte die Sicherung der Hardware
durch neu installierte Hardware-Controller und ein
ständiges Monitoring der gesamten IT-Infrastruktur
durch einen externen Dienstleister.
Um Vermögensschäden, die durch den Angriff
auf die Integrität und Verfügbarkeit von Daten
entstehen können, zu entgehen, wurde die
Cyberversicherung angepasst.
Als vom Unternehmen nicht zu beeinflussende Risiken
sind die nationalen und auch internationale unruhigen
Verhältnisse nicht zu unterschätzen. Die seit
einigen Jahren anhaltenden Krisen- uns Kriegszustände
schaffen eine allgemeine Verunsicherung in der
Bevölkerung und an den Märkten.
V. Chancenbericht
Im Jahr 2023 ist die neue Serviettenmaschine im
vollen Umfang in Betrieb genommen werden. Bereits nach
einigen Wochen konnte eine Steigerung der
Produktivität beobachtet werden. Die Ausschussquote
hat sich halbiert, mit weiter fallender Tendenz. Die
Umbauzeiten sind um 30 % geringer als bei den alten
Maschinen. Mit der Maschine können auch andere
Materialien verarbeitet und Formate hergestellt werden.
Dies ermöglicht eine schnelle Lieferung von
Kundenaufträgen und eine Erweiterung der
Produktpalette.
Durch die bereits in 2022 eingeführte
Produktionsplanungssoftware von BDE, konnte die
Produktionsplanung in allen optimiert werden. Die
Mitarbeiter sind motivierter, da der Erfolg direkt an der
Maschine visuell dargestellt wird.
Die vom Vermieter, der Halstrick GbR, installierte
Solaranlage konnte Ende 2023 in Betrieb genommen werden.
Somit wird für die zukünftigen
Geschäftsjahre eine Reduzierung der Stromkosten von
bis zu 30 % gerechnet.
Meckenheim, 07.08.2024
gez.
Alexandra Halstrick
gez.
Thomas Halstrick
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.108.299,49 |
3.407.080,49 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
148.087,00 |
226.047,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
148.087,00 |
211.832,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen |
0,00 |
14.215,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.582.479,53 |
1.803.300,53 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
3,02 |
3,02 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.333.967,51 |
114.522,51 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
248.509,00 |
277.814,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
1.410.961,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1.377.732,96 |
1.377.732,96 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
1.302.174,52 |
1.302.174,52 |
| 2.
Beteiligungen |
75.558,44 |
75.558,44 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.408.335,38 |
7.486.041,11 |
| I.
Vorräte |
4.027.209,16 |
4.233.865,45 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
800.284,26 |
538.411,50 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
3.137.555,66 |
3.535.239,22 |
| 3.
geleistete Anzahlungen |
89.369,24 |
160.214,73 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.251.054,83 |
2.995.188,68 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
777.392,13 |
746.737,59 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
684.654,40 |
662.897,75 |
| 3.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
1.487.406,68 |
838.163,89 |
| 4.
sonstige Vermögensgegenstände |
301.601,62 |
747.389,45 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
130.071,39 |
256.986,98 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
99.119,32 |
110.949,44 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
10.615.754,19 |
11.004.071,04 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.411.349,25 |
4.277.442,65 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
750.000,00 |
750.000,00 |
| 1.
Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital
abgesetzt |
-150.000,00 |
-150.000,00 |
| 2.
eingefordertes Kapital |
600.000,00 |
600.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
30.677,52 |
30.677,52 |
| III.
Gewinnvortrag |
3.646.765,13 |
3.442.636,72 |
| IV.
Jahresüberschuss |
133.906,60 |
204.128,41 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
107.504,00 |
125.700,00 |
| C.
Rückstellungen |
491.907,53 |
824.157,83 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
380.607,53 |
480.816,83 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
198.101,00 |
| 3.
sonstige Rückstellungen |
111.300,00 |
145.240,00 |
| D.
Verbindlichkeiten |
5.604.993,41 |
5.776.770,56 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
4.442.913,63 |
4.371.598,69 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
581.533,72 |
900.878,69 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
10.933,61 |
48.131,07 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
569.612,45 |
456.162,11 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
10.615.754,19 |
11.004.071,04 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.212.941,34 |
6.063.890,26 |
| 2.
Personalaufwand |
2.708.446,71 |
2.502.643,66 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.961.055,22 |
1.857.916,59 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
747.391,49 |
644.727,07 |
| davon
für Altersversorgung |
238.707,64 |
189.577,82 |
| 3.
Abschreibungen |
346.248,41 |
197.207,33 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
346.248,41 |
197.207,33 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.009.671,55 |
3.018.877,61 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
26.485,70 |
44.621,37 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
159.970,24 |
86.149,25 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
159.970,24 |
86.149,25 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
43.925,26 |
1.452,82 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
193.759,57 |
143.025,88 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
23.029,00 |
83.720,44 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
135.681,60 |
206.017,41 |
| 10.
sonstige Steuern |
1.775,00 |
1.889,00 |
| Jahresüberschuss |
133.906,60 |
204.128,41 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Umrechnungsmethoden
1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den
Vorschriften des HGB erstellt. Der Ausweis und die
Gliederung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.
Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§
266 bzw. 275 HGB wurden angewandt. Ausweis - und
Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich dem
Vorjahr.
Besondere Umstände, die dazu führen, dass
der Jahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt, waren nicht zu
verzeichnen.
Das Unternehmen ist im Handelsregister Bonn unter der
Handelsregisternummer HRB 10327 eingetragen.
2. Angaben der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte
unverändert unter der Annahme der Fortführung des
Unternehmens.
Die
Immateriellen Vermögensgegenstände sowie
das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die
Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen
linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer vorgenommen. Dabei liegt die Nutzungsdauer
zwischen 2 und 13 Jahren.
Eine längere Nutzungsdauer als 5 Jahre trifft
auf den Maschinenpark zu. Da die Maschinen über
Jahrzehnte genutzt werden, rechtfertigt sich diese
Nutzungsdauer.
Für die
Finanzanlagen erfolgt die Bewertung gemäß
dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten bzw. dem
niedrigeren dauerhaften Wert.
Die
Vorräte werden mit den letzten
Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten bewertet; dem
strengen Niederstwertprinzip wurde Rechnung getragen.
Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu
Nominalwerten ausgewiesen. Erkennbare Risiken wurden
konsequent durch Einzelwertberichtigungen
berücksichtigt. Daher konnte auf die Bildung einer
Pauschalwertberichtigung verzichtet werden.
Die
sonstigen Vermögensgegenstände werden
ebenfalls zu Nominalwerten bilanziert.
Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten
angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Bei auf fremde
Währung lautende Konten erfolgt die Bewertung zum
Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
spätere Jahr darstellen.
Das
gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. In
2021 hat die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von
EURO 150.000,00 erworben.
Als
Sonderposten werden erhaltene Zuschüsse
für Gegenstände des Anlagevermögens
passiviert. Die Auflösung erfolgt entsprechend der
Abschreibung des jeweils bezuschussten Anlagegutes.
Rückstellungen für Pensionen werden mit
dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit
einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechend
durchschnittlichen Marktzins abgezinst (§ 253 Abs. 2
Satz 1 HGB).
Die
sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem
ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
3. Angaben zur Währungsumrechnung
Die Bewertung von auf Fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände oder Schulden erfolgt zum
Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.
4. Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die
Herstellungskosten
Gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden
Fremdkapitalzinsen in die Ermittlung der Herstellkosten der
Fertigen Erzeugnisse einbezogen.
II. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz
1. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung des
Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang im
Anlagenspiegel dargestellt.
2. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen
werden Forderungen gegenüber dem Gesellschafter Thomas
Halstrick in Höhe von EURO 18.234,36 (Vorjahr EURO
22.829,05) ausgewiesen.
3. Angaben zu den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen
Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten
analog dem Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen
aus dem Verrechnungsverkehr mit der Halstrick GbR in
Höhe von EURO 684.654,40 (Vorjahr EURO 662.897,75).
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
sind analog dem Vorjahr nicht enthalten.
Die
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht betreffen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von
EURO 1.487.406,68 (Vorjahr EURO 838.163,89). Forderungen
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind analog
dem Vorjahr nicht enthalten.
In den
sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
in Höhe von EURO 59.400,00 (Vorjahr EURO 0,00)
enthalten.
Die
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen bestehen aus sonstigen Verbindlichkeiten
gegenüber der Ambiente Europe B.V. in Höhe von
EURO 1.647,20 (Vorjahr EURO 48.131,07) sowie aus
Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr mit der
Halstrick GbR in Höhe von EURO 9.286,41 (Vorjahr EURO
0,00).
4. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden nach dem
versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert-verfahren
(PUCMethode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für
die Berechnung berücksichtigt (§285 Nr. 24 HGB):
1. Durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für
eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen
Bundesbank bekannt gemacht wurde.
2. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht
angesetzt.
3. Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln
2018 G" Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde
der Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung in
Höhe von EURO 1.801.311,47 mit der
Pensionsrückstellung in Höhe von EURO
2.181.919,00 verrechnet. Mit den verrechneten
Vermögensgegenständen und Schulden in
Zusammenhang stehende Zinserträge in Höhe von
EURO 45.704,72 wurden mit Zinsaufwendungen in Höhe von
EURO 42.250,00 verrechnet.
Aus der Änderung des Rechnungszinssatzes
resultiert gemäß § 253 Abs. 6 HGB zum
31.12.2023 eine Ausschüttungssperre in Höhe von
EURO 24.701,00.
5. Sonstige Rückstellungen setzen sich aus
Personalrückstellungen in Höhe von EURO
43.000,00, aus Rückstellungen für die
Erfüllung von Aufbewahrungsverpflichtungen in
Höhe von EURO 24.900,00, aus Rückstellungen
für Jahresabschlusskosten in Höhe von EURO
23.000,00 und aus übrigen Rückstellungen in
Höhe von EURO 20.400,00 zusammen.
6. Angaben zu den Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich
wie folgt dar:
Werte in EURO (Vorjahr)
|
Gesamt-betrag
|
Davon Restlaufzeit bis
1 Jahr
|
Davon Restlaufzeit 1
bis 5 Jahre
|
Davon Restlaufzeit
über 5 Jahre
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
4.442.913,63
(4.371.598,69)
|
2.478.844,47
(1.868.938,36)
|
1.621.409,16
(1.888.689,26)
|
342.660,00 (613.971,07)
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
581.533,72 (900.878,69)
|
581.533,72 (900.878,69)
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
10.933,61 (48.131,07)
|
10.933,61 (48.131,07)
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
569.612,45 (456.162,11)
|
414.396,18 (249.207,09)
|
155.216,27 (206.955,02)
|
0,00 (0,00)
|
- davon
gegenüber Gesellschaftern
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
- davon aus
Steuern
|
40.482,33 (39.195,53)
|
40.482,33 (39.195,53)
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
- davon im
Rahmen der sozialen Sicherheit
|
466,22 (2.026,55)
|
466,22 (2.026,55)
|
0,00 (0,00)
|
0,00 (0,00)
|
Summe
|
5.604.993,41
(5.776.770,56)
|
3.485.707,98
(3.067.155,21)
|
1.776.625,43
(2.095.644,28)
|
342.660,00
(613.971,07)
|
Eine Sicherung durch Pfandrechte o. ä. Rechte
erfolgte nicht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch persönliche Bürgschaften und
Sicherungsübereignungen (Maschine) abgesichert.
7. Haftungsverhältnisse gemäß §
251 HGB bestehen in Form einer Bürgschaft in Höhe
von EURO 200.000,00. Die Bürgschaft wurde für ein
verbundenes Unternehmen übernommen. Mit einer
Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da sich die
Geschäftsentwicklung des Unternehmens stetig
verbessert und bislang keine
Liquiditätsschwierigkeiten aufgetreten sind.
8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden im
Wesentlichen aufgrund der Verpflichtung aus dem Mietvertrag
mit der Halstrick GbR für das
Geschäftsgrundstück in Meckenheim in Höhe
von EURO 184.500,00. Die sonstigen finanziellen
Verpflichtungen aus dem Leasing für Betriebs- und
Geschäftsausstattung belaufen sich zum Bilanzstichtag
auf EURO 100.502,45.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die
sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von EURO 22.243,55 (Vorjahr EURO 65.888,08).
Der
Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für
Altersversorgung in Höhe von EURO 238.707,64 (Vorjahr
EURO 189.577,82).
Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von EURO 26.485,70 (Vorjahr EURO 44.621,37).
Von den
Erträgen aus Beteiligungen entfallen EURO
159.970,24 (Vorjahr EURO 86.149,25) auf verbundene
Unternehmen.
Die
sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge
beinhalten Zinserträge aus der Abzinsung von
Rückstellungen in Höhe von EURO 3.454,72 (Vorjahr
EURO 0,00).
Die
Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten
Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen
in Höhe von EURO 0,00 (Vorjahr EURO 34.421,19).
Die Zinsaufwendungen entfallen in Höhe von EURO
147.665,79 auf kurzfristige Verbindlichkeiten und in
Höhe von EURO 46.093,78 auf langfristige
Verbindlichkeiten.
IV. Sonstige Angaben
1. Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf EURO
750.000,00.
Das Stammkapital ist voll einbezahlt.
2. Mitglieder der Geschäftsleitung
Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Frau
Alexandra Halstrick, Wachtberg (ab 27.03.2023) und Herr
Thomas Halstrick, Wachtberg.
Weiterhin war Frau Gabriele Jahr, Rheinbrohl als
Prokuristin bestellt.
Auf die Angabe der
Geschäftsführerbezüge wird gemäß
§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
3. Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
gemäß § 267 HGB betrug im Berichtsjahr 54.
4. Anteilsbesitz
Die Gesellschaft hält am 31.12.2023 folgende
Beteiligungen:
Firma
|
Anteil %
|
Eigenkapital
|
Jahresergebnis
|
Paperproducts Design US
Inc. Sonoma USA
|
50
|
1.329.200 USD
|
- 703.300 USD
|
Ambiente Europe B.V.
Beugen NL
|
51
|
5.903.859 EUR
|
+ 337.583 EUR
|
Die Gesellschaft ist persönlich haftende
Gesellschafterin der Halstrick GbR, Meckenheim.
5. Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss in Höhe von EURO
133.906,60 sowie der Gewinnvortrag in Höhe von EURO
3.646.765,13 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Meckenheim, 07.08.2024
gez.
Alexandra Halstrick
gez.
Thomas Halstrick
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
495.223,10
|
12.502,50
|
0,00
|
0,00
|
11.220,00
|
518.945,60
|
Geleistete Anzahlungen
|
14.215,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
-14.215,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
509.438,10
|
12.502,50
|
0,00
|
0,00
|
-2.995,00
|
518.945,60
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
77.953,92
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
77.953,92
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
591.041,50
|
23.021,00
|
0,00
|
42.585,00
|
1.413.956,00
|
1.985.433,50
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.058.633,56
|
83.920,70
|
0,00
|
31.844,54
|
0,00
|
1.110.709,72
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
1.410.961,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
-1.410.961,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
3.138.589,98
|
106.941,70
|
0,00
|
74.429,54
|
2.995,00
|
3.174.097,14
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
1.302.174,52
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.302.174,52
|
Beteiligungen
|
75.558,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
75.558,44
|
Summe Finanzanlagen
|
1.377.732,96
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.377.732,96
|
Summe
Anlagevermögen
|
5.025.761,04
|
119.444,20
|
0,00
|
74.429,54
|
0,00
|
5.070.775,70
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
283.391,10
|
87.467,50
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
370.858,60
|
Geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
283.391,10
|
87.467,50
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
370.858,60
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
77.950,90
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
77.950,90
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
476.518,99
|
177.399,75
|
0,00
|
2.452,75
|
0,00
|
651.465,99
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
780.819,56
|
81.381,16
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
862.200,72
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
1.335.289,45
|
258.780,91
|
0,00
|
2.452,75
|
0,00
|
1.591.617,61
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.618.680,55
|
346.248,41
|
0,00
|
2.452,75
|
0,00
|
1.962.476,21
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
148.087,00
|
211.832,00
|
Geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
14.215,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
148.087,00
|
226.047,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
3,02
|
3,02
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
1.333.967,51
|
114.522,51
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
248.509,00
|
277.814,00
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
1.410.961,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.582.479,53
|
1.803.300,53
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
1.302.174,52
|
1.302.174,52
|
Beteiligungen
|
0,00
|
75.558,44
|
75.558,44
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
1.377.732,96
|
1.377.732,96
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
3.108.299,49
|
3.407.080,49
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die ppd Paperproducts Design GmbH, Meckenheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der ppd Paperproducts
Design GmbH, Meckenheim, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ppd
Paperproducts Design GmbH, Meckenheim für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Köln, den
08. August 2024
BDLV GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Sebastian Vieten, Wirtschaftsprüfer
gez.
Thorsten Daniels, Wirtschaftsprüfer
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