Beteiligungsgesellschaften
NECKARPRI GmbH
Schloßplatz 4, 70173 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Frank Engling seit 31.3.2023 | Geschäftsführer |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NECKARPRI GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.07.2023 BIS 30.06.2024A. Geschäftstätigkeit Die NECKARPRI GmbH, Stuttgart, wurde am 08.10.2010 gegründet. Am 30.11.2010 hat das Land Baden-Württemberg 100 % der Anteile dieser Gesellschaft erworben. Durch Vertrag vom 06.12.2010 mit der E.D.F. INTERNATIONAL S.A., Paris, Frankreich (kurz: EDF), und einem sich daran anschließenden öffentlichen Übernahmeangebot hat die NECKARPRI GmbH insgesamt rund 46,55 % der Aktien (Kaufpreis rund 4,8 Mrd. EUR) der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (kurz: EnBW AG), erworben. Zur Finanzierung des Erwerbs wurden öffentliche Inhaberschuldverschreibungen ausgegeben. Am 05.04.2011 wurde die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, gegründet. In diesem Zusammenhang wurden die Aktien an der EnBW AG im Wege der Sacheinlage in die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH eingebracht. Danach hält die NECKARPRI GmbH alle Anteile an der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, in deren Eigentum sich die erworbenen Aktien der EnBW AG befinden. Zwischen der NECKARPRI GmbH und ihrer Tochtergesellschaft, der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, wurde am 20.04.2011 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der am 13.05.2011 im Handelsregister eingetragen worden ist. Die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH hat sich am 05.07.2012 an einer Kapitalerhöhung der EnBW AG mit einem Betrag von 399,5 Mio. EUR beteiligt. Unter Berücksichtigung dessen hält sie insgesamt 129.299.783 Aktien und damit 46,75 % an der EnBW AG. B. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Geschäftsverlauf der NECKARPRI GmbH wird maßgeblich von zwei Faktoren geprägt:
Als maßgebliche Faktoren, die den Geschäftsverlauf der EnBW AG und damit auch den der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH beeinflussen, sind folgende zu nennen:
Die gesamtwirtschaftliche Situation sowohl der deutschen Wirtschaft als auch der Energieversorgungsunternehmen wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 von den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und einem schwächelnden Wachstum in der Europäischen Union geprägt. Belastend wirkte der Einfluss einer zwar deutlich rückläufigen, aber weiterhin hohen Inflation 1 sowie der in Reaktion darauf restriktiven Zinspolitik der Zentralbanken. Dies führte zu einem gestiegenen Zinsniveau und einer inversen Zinsstrukturkurve. Die Strom- und Rohstoffpreise waren zwar - vor allem gegenüber dem Ende August 2022 erreichten Rekordniveau - weiter rückläufig, blieben aber im langfristigen Vergleich auf erhöhtem Niveau. Insgesamt zeigt sich die deutsche Wirtschaft nach der leichten Schrumpfung im Jahr 2023 (-0,2 %) mit einem erwarteten Zuwachs um +0,2 % in 2024 2 nur marginal erholt. Die Aussichten für die Jahre 2025 und 2026 signalisieren geringe Wachstumsraten (+1,2 %/+1,4 %) 3. Die Prognoseunsicherheiten sind zudem im Kontext des Kriegs in der Ukraine, bestehender geopolitischer Unwägbarkeiten (Nahost-Konflikt, Blockbildung zwischen den USA und China, Bedrohung Taiwans, u. a.) und der dadurch bedingten Volatilität an den Märkten als weiterhin erhöht zu betrachten.
1 8,6%/6,1%/2,4% in den Jahren 2022/2023/2024 in
Deutschland; Quelle Bloomberg.
Der EnBW AG kommt ihre breite, diversifizierte Aufstellung mit drei Geschäftsfeldern sowie ihre nachhaltige, energiewendedienliche Strategie zugute. Dies wird im Hinblick auf die letzten veröffentlichten Finanzberichte der EnBW AG deutlich:
4 Integrierter Geschäftsbericht 2023 der
EnBW AG, Lagebericht, S. 71.
Die Bonitätseinschätzungen der EnBW AG seitens der Rating Agenturen liegen unverändert im Investment Grade 6 (Standard & Poor's A-, Moody's Baa1), beide mit einem stabilen Ausblick. Die EnBW AG zählt damit weiterhin zu den bonitätsstärksten Energieversorgungsunternehmen in Europa. Die Strategie EnBW 2025 richtet den Fokus zunehmend auf den Infrastrukturaspekt bestehender energienaher Geschäftsfelder und weitere Aktivitäten, die sich an den Kernkompetenzen orientieren. Als Kernkompetenzen gelten der sichere und zuverlässige Bau sowie der Betrieb und das Management kritischer Infrastrukturen im Bereich Energie, zum Beispiel zur Strom- und Wärmeerzeugung oder zur Energieverteilung durch die Netztöchter der EnBW AG. Diese Kernkompetenzen lassen sich auch auf andere Geschäftsfelder mit Infrastrukturbezug übertragen. Ein Beispiel für solch ein Geschäftsfeld ist das Breitbandgeschäft, in dem Fortschritte durch die Akquise verschiedener Großaufträge erreicht wurden. Darüber hinaus engagiert sich die EnBW AG beim Ausbau der urbanen Infrastruktur, zum Beispiel der intelligenten Verknüpfung von Energie- und Wärmeversorgung, Telekommunikation und E-Mobilität. Die Strategie mit der integrierten, diversifizierten Aufstellung entlang der gesamten Wertschöpfungskette soll auch in Krisenzeiten für Stabilität, Widerstands- und Anpassungsfähigkeit (Resilienz) sorgen. Insgesamt plant die EnBW AG für den Zeitraum von 2021 bis 2025 beträchtliche Nettoinvestitionen von rund 12 Mrd. EUR. Die für 2025 angestrebte Zielmarke eines bereinigten EBITDAs von 3,2 Mrd. EUR wurde bereits 2022 vorzeitig erreicht und im Jahr 2023 deutlich übertroffen. Derzeit arbeitet die EnBW AG an einer Fortführung der Unternehmensstrategie mit der Perspektive 2030, mit folgenden ersten Kernaussagen:
EnBW hat inzwischen gemäß Medienberichten angekündigt 7 , dass ihr bis 2030 geplantes Investitionsvolumen von 40 auf etwa 50 Mrd. EUR ansteigen könnte. Zudem stehe sie zu den Möglichkeiten einer Finanzierung auch durch eine Kapitalerhöhung in einem Umfang von etwa drei Milliarden Euro mit ihren Anteilseignern in einem intensiven Austausch. Eine Entscheidung über eine Kapitalerhöhung obliegt der EnBW Hauptversammlung voraussichtlich im Mai 2025, wenn Vorstand und Aufsichtsrat einen entsprechenden Vorschlag dazu vorlegen.
7 Vgl. Presseberichte insbesondere der
Stuttgarter Zeitung vom 13.09. und 14.09.2024
Die Geschäftsaktivitäten der EnBW AG sind breit diversifiziert in folgende drei Geschäftssegmente gegliedert: 1) Das Segment Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur umfasst als dominierende Aktivitäten die erneuerbaren Energien, flexible und disponible Kraftwerke sowie den Handel (mit Strom und Gas, CO 2 -Zertifikaten und Brennstoffen sowie die Direktvermarktung von Erneuerbare-Energien-Anlagen u. a. über PPAs). Daneben umfasst das Segment die Fernwärme sowie Entsorgungs-/Umweltdienstleistungen. Weiterhin werden zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit in die Netzreserve überführte Kraftwerke vorgehalten. Der Ergebnisanteil dieses Segments am bereinigten EBITDA belief sich im Jahr 2023 auf 73,0 % (4.647,6 Mio. EUR; dies liegt 77,6 % über Vorjahr) 8. Der Ausbau Erneuerbarer Energien (EE) kommt bei der EnBW AG weiter voran. Die installierte erneuerbare Kapazität erhöhte sich im Jahr 2023 um 5,5 % von 5,4 auf 5,7 GW 9. Bis 2025 soll ein Ausbau auf 6,5 bis 7,5 GW erreicht werden. Für die kohlebasierte konventionelle Erzeugung plant die EnBW AG - unter der Annahme des prognostizierten Hochlaufs der erneuerbaren Energien gemäß den Planungen der Bundesregierung - einen vorgezogenen Ausstiegspfad bereits bis 2028. Als Ersatz für einige der Kohlekraftwerke und zur Absicherung des Portfolios an erneuerbaren Energien wurde 2022 der Bau von drei flexiblen und disponiblen Gaskraftwerken mit einer installierten Kapazität von 1,5 GW beschlossen, die zu einem späteren Zeitpunkt auf einen Betrieb mit Wasserstoff umgestellt werden sollen (H 2 -ready). Damit werden auch die Fernwärmeversorgungen entsprechend gesichert und dekarbonisiert. Wesentliche Chancen und Risiken sind mit angekündigten gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen verbunden: im Februar 2024 hat die Bundesregierung die Eckpunkte ihrer Kraftwerksstrategie vorgelegt; Anfang Juli 2024 wurden diese mit Eckpunkten eines "Kraftwerkssicherheitsgesetzes" konkretisiert, wobei weiter viele Unwägbarkeiten bestehen. Was dies konkret für die EnBW AG bedeuten wird, bleibt abzuwarten. Die Aktivitäten im Handel passt die EnBW AG an die - vorstehend skizzierten - Veränderungen in ihrem Erzeugungsportfolio sowie in den Energiemärkten an und baut ihre Marktposition mit Schwerpunkt Europa weiter aus. Die Handelsaktivitäten profitieren grundsätzlich von volatilen Märkten, wenngleich damit in der Regel ein höherer Liquiditätsbedarf (z. B. für Marginzahlungen) verbunden ist.
8 Integrierter Geschäftsbericht 2023 der
EnBW AG, S. 72.
Im Gasgeschäft beabsichtigt die EnBW AG, ihre starke Position weiter zu festigen, insbesondere im Bereich klimaneutraler Gase (Biogas, Wasserstoff). Seit 2022 erfolgten Abschlüsse verschiedener Vereinbarungen und Lieferverträge für Flüssiggas (LNG). Der LNG-Bezug soll die Bezugsquellen nach dem Wegfall der russischen Liefermengen diversifizieren und zur Versorgungssicherheit beitragen. Die Transformation des Erdgasgeschäfts hin zu klimaneutralen Gasen betrachtet die EnBW AG als Teil ihrer Nachhaltigkeitsagenda. Die Transformation von Erdgas auf (grünen) Wasserstoff gestaltet sich allerdings insgesamt in vielerlei Hinsicht herausfordernd und erfordert u. a. eine auskömmliche und praktikable regulatorische Rahmensetzung. Der Ausblick des Segments nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur stellt sich hinsichtlich der erwarteten Ergebnisentwicklung für 2024 - im Vergleich zum Rekordjahr 2023 - reduziert dar: Die EnBW AG erwartet ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 2,6 bis 3,1 Mrd. EUR (Vorjahr 4,6 Mrd. EUR) 10. Maßgeblich ist dies auf die sinkende Volatilität und die Vermarktung der Erzeugungsmengen zu - im Vergleich zu 2023 - geringeren Preisen an den Märkten zurückzuführen. Der moderate Zubau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien soll leicht positiv zur Ergebnisentwicklung beitragen. Laut dem Halbjahresfinanzbericht 2024 der EnBW AG wurde die prognostizierte Bandbreite bestätigt 11. 2) Das Segment Systemkritische Infrastruktur der EnBW AG beinhaltet im Kern Netze für den Transport und die Verteilung von Strom (148.000 km) bzw. die Fernleitung sowie Verteilung von Gas (31.000 km) 12. Weiterhin gehören die Wasserversorgung und die Erbringung netznaher Dienstleistungen zu den wesentlichen Aktivitäten. Die Aktivitäten sollen Versorgungssicherheit und Systemstabilität gewährleisten. Der Ergebnisanteil des Segments am Gesamtergebnis belief sich im Jahr 2023 auf 27,8 % (1.772 Mio. EUR; dies lag rund 67,5 % über Vorjahr) 13.
10 Integrierter Geschäftsbericht 2023 der
EnBW AG. S. 125.
Die strategische Ausrichtung des Segments Systemkritische Infrastruktur ist darauf ausgerichtet, bei Strom und Gas die Transportnetze als eine wesentliche Ertragssäule neben den Verteilnetzen weiter auszubauen. Um die von der Bundes- und Landesregierung für 2045 bzw. 2040 gesteckten Klimaneutralitätsziele erreichen zu können, sind bis dahin enorme kumulierte Investitionen für den Ausbau der Stromnetzinfrastruktur notwendig. Der Ausbaubedarf der Stromnetzinfrastruktur kommt anhand der Entwicklungen des 2. Entwurfs des Netzentwicklungsplans Strom 2037/2045 14 (NEP) sehr nachdrücklich zum Ausdruck. Dieser bildet erstmals ein Stromübertragungsnetz für ein klimaneutrales Energiesystem in Deutschland aus Sicht der für die Versorgungssicherheit verantwortlichen vier Übertragungsnetzbetreiber in Szenarien ab. Die im Jahr 2045 erwarteten, installierten Erneuerbaren Energien-Erzeugungskapazitäten (vor allem Photovoltaik und Wind) entsprechen mit knapp 640 bis über 700 GW ungefähr einer Verfünffachung im Vergleich zum Jahr 2023. Diese und der sich laut Prognosen verdoppelnde Bruttostromverbrauch erfordern eine extreme Steigerung der bisherigen Netzausbaugeschwindigkeit. Daraus folgen sehr signifikante Netzausbau-/Investitionsbedarfe für den Ausbau
Dies verdeutlicht im Kontext der Energiewende für die EnBW AG vielfältige substanzielle Wachstumsperspektiven im Bereich der systemkritischen Infrastrukturen.
14 2. NEP-Entwurf Strom 2037/45, bestätigt
von der BNetzA am 01.03.2024.
Durch den Ende 2023 vollzogenen Verkauf von 49,9 % der TNG-Anteile von je 24,95 % an die Südwest Konsortium GmbH und die KfW bezweckt die EnBW AG eine Erweiterung ihres finanziellen Spielraums für zukünftige Investitionen in das weitere Wachstum des gesamten EnBW-Portfolios bzw. eine Verteilung der absehbar sehr substanziellen Investitionsanforderungen der TNG - wie vorstehend bereits dargelegt - auf mehrere Schultern 16. Im Rahmen der Dekarbonisierung des Gassektors bereiten die Netzgesellschaften der EnBW AG ihre Netzinfrastruktur auf die künftige Nutzung von klimaneutralen Gasen wie Biogas und grünem Wasserstoff vor. Ein wesentliches Beispiel ist die Beteiligung ihrer Fernleitungs-Netz-Betreiber (FNB), terranets bw und ONTRAS, an der Errichtung des Wasserstoff-Kernnetzes. Das Netzgeschäft ist von einem stabilen und verlässlichen Regulierungsrahmen, der auskömmliche Geschäftsperspektiven über die Regulierungsperioden hinaus gewährleisten soll, in besonderer Weise abhängig. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, den Ausbau sowie die Modernisierung der Energienetze zu beschleunigen. Dies soll insbesondere durch beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren, namentlich für Strom- und Wasserstoffnetze, ermöglicht werden. Ein bedeutsames Umsetzungsbeispiel ist die Verankerung eines "überragenden öffentlichen Interesses" und "Dienens der öffentlichen Sicherheit" im Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG) 17. Es zeichnen sich aber auch regulatorische Herausforderungen ab, insbesondere durch die gegenwärtig wenig attraktive regulatorische Verzinsung, die insbesondere aus der erheblichen Senkung der Eigenkapitalvergütungssätze in der vierten Regulierungsperiode 18 (von 6,91 % auf 5,07 % vor Steuern) resultiert. Der Ausblick des Segments Systemkritische Infrastruktur stellt sich hinsichtlich der prognostizierten Ergebnisentwicklung in 2024 positiv dar: Die EnBW AG erwartet eine Steigerung des bereinigten EBITDA auf eine Bandbreite von 1,9 bis 2,2 Mrd. EUR (Vorjahr 1,7 Mrd. EUR). Hier werden sich planmäßig steigende Erlöse infolge der signifikanten Investitionstätigkeit sowie eine höhere Verzinsung des eingesetzten Kapitals auswirken 19. Laut dem Halbjahresfinanzbericht 2024 der EnBW AG wurde die prognostizierte Bandbreite bestätigt 20.
16 Pressemitteilung der EnBW AG vom 23.02.2022:
"EnBW prüft mögliche Kapitalpartnerschaft im
Netzgeschäft zur Stärkung der
Wachstumsfinanzierung".
3) Das Segment Intelligente Infrastruktur für Kund*innen der EnBW AG umfasst den Vertrieb von Strom und Gas, Bereitstellung und Ausbau von Schnellladeinfrastruktur sowie digitale Lösungen für die Elektromobilität, Aktivitäten im Bereich Telekommunikation sowie stationäre Speicher in Verbindung mit Photovoltaik. Die EnBW AG beliefert insgesamt rund 5,5 Mio. Kundinnen und Kunden. Der Anteil dieses Segments am bereinigten EBITDA des EnBW-Konzerns belief sich im Jahr 2023 auf 3,8 % (239,5 Mio. EUR; dies liegt rund 52 % unter Vorjahr) 21. In den kommenden Jahren bilden die Bereiche Elektromobilität, Telekommunikation und Breitband sowie Photovoltaik und Speicher Wachstumsschwerpunkte. Die Schnellladeinfrastruktur zur Förderung der Elektromobilität soll auf 2.500 Standorte 22 weiter ausgebaut werden und damit die in diesem Bereich marktführende Position in Deutschland, auch unter Weiterentwicklung der EnBW mobility+ App, mit der das grenzüberschreitende Laden in weiten Teilen Europas zu einheitlichen Tarifen möglich werden soll, behauptet werden. Im Telekommunikations- und Breitbandgeschäft wird die Infrastruktur ausgebaut und die Dienstleistungspalette erweitert, um so eine starke Position im deutschen Markt einzunehmen. Im B2C-Vertrieb von Strom und Gas mit rund 5,5 Mio. Kundinnen und Kunden liegt der Fokus weiterhin auf Digitalisierung und einer verbesserten Kosteneffizienz. Der Hochlauf der Elektromobilität wird mittel- bis langfristig weiterhin positiv eingeschätzt, auch wenn verschiedene Einflüsse (z. B. der abrupte Stopp der direkten Förderung in Deutschland, die verzögerte Verfügbarkeit preisgünstiger Elektromobile und die schwache konjunkturelle Lage) diesen temporär gedämpft haben. Der Ausblick des Segments Intelligente Infrastruktur für Kund*innen für 2024 stellt sich hinsichtlich der geplanten Ergebnisentwicklung weitgehend stabil dar: Die EnBW AG erwartet trotz operativer Belastungen bei SENEC ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 250 bis 350 Mio. EUR (Vorjahr 240 Mio. EUR). Die EnBW AG geht aufgrund des Entfalls der Preisbremse bei Strom und Gas von einer starken Wiederbelebung des Marktes im Commodity Geschäft B2B und B2C aus. Auch die negativen Ergebniseffekte aus 2023 bei SENEC und bmp greengas werden größtenteils entfallen. Laut dem Halbjahresfinanzbericht 2024 der EnBW AG wurde die prognostizierte Bandbreite bestätigt 23.
21 Integrierter Geschäftsbericht 2023 der
EnBW AG, S. 71.
Parallel zur geschäftlichen, energiewendedienlichen Expansion der EnBW AG soll auch die Nachhaltigkeitsleistung kontinuierlich verbessert werden. Die EnBW AG verfolgt eine Nachhaltigkeitsagenda (sogenannte "Nachhaltigkeitsagenda 2.0"), in der 14 Maßnahmen definiert wurden, die helfen die Nachhaltigkeit noch stärker im Unternehmen zu verankern. Ihr zentrales Ziel ist es, bis 2035 die Klimaneutralität in eigenen CO 2 -Emissionen 24 zu erreichen. Wie die Transformation in Richtung Klimaneutralität und Dekarbonisierung konkret erreicht werden soll, hat die EnBW AG in ihrem im April 2024 veröffentlichten Climate Transition Plan zusammengefasst. Ab 2025 werden die Transition-Pläne fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsberichterstattung sein. Die Zinsentwicklung am Kapitalmarkt zeigte gemessen an den Renditen 10-jähriger Staatsanleihen im Geschäftsjahr 2023/24 eine seitwärts bis marginal aufwärtsgerichtete Entwicklung: sie stieg von 2,39 % (30.06.2023) auf 2,50 % (30.06.2024). Vor dem Hintergrund einer nachlassenden Inflationsentwicklung in Richtung des gesetzten 2 %-Inflationsziels der EZB (der Konsens antizipiert für die Jahre 2024/25/26: 2,4/2,1/2,0 % in Deutschland bzw. 2,6/2,2/2,1 % in der EU 25 ), hat die EZB am 06.06.2024 den ersten Zinssenkungsschritt angekündigt: die Leitzinsen und Einlagesätze wurden je um 0,25 % auf 4,25 %/3,75 % gesenkt. Am Markt werden weitere Zinssenkungsschritte erwartet. Den Konsensschätzungen laut Bloomberg 26 zur Folge ist damit zu rechnen, dass die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen bis Ende Q3 2026 in einer Bandbreite von 2,2 % bis 2,3 % leicht rückläufig tendieren. Die Konsensschätzungen sind jedoch erfahrungsgemäß mit Vorsicht zu genießen; sie bilden die aktuelle Einschätzung der Marktteilnehmer ab, bieten aber keinerlei Gewähr einer entsprechenden tatsächlichen Entwicklung.
24 Scope 1 und 2.
Mit dem bis Anfang 2022 währenden Niedrigzinsumfeld waren bei der EnBW AG neben positiven Auswirkungen im Finanzergebnis (geringere Zinsaufwendungen für Finanzverbindlichkeiten) beträchtliche negative bilanzielle Effekte vor allem durch einen Anstieg der Nettoverschuldung sowie eine Belastung des Eigenkapitals verbunden. Grund hierfür waren gesunkene Diskontierungssätze hinsichtlich künftiger Verpflichtungen im Pensions- und Kernenergiebereich, die jeweils zu einem signifikanten Anstieg diesbezüglicher Rückstellungen und auch einer Belastung des Eigenkapitals geführt haben. Weiterhin gingen damit belastende, rückläufige Verzinsungserwartungen für die Anlagen des Deckungsstocks einher. Vor diesem Hintergrund führte der i. W. im Jahr 2022 erfolgte Zinsanstieg zwar zu Belastungen des Zinsaufwands bei den Finanzverbindlichkeiten (nach Ablauf von bestehenden Zinsbindungen), hat aber auch eine Entlastung bei der Nettoverschuldung und Stärkung des Eigenkapitals zur Folge. Im Hinblick auf die sehr hohe Verschuldung der NECKARPRI GmbH stellen Veränderungen ihrer Refinanzierungskosten erhebliche Risiken, aber auch Chancen für ihr Jahresergebnis dar. In den letzten Jahren profitierte sie von einer erheblichen Senkung des Zinsaufwands von in der Spitze 134,9 Mio. EUR 27 auf zuletzt 91,0 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023/2024, die maßgeblich durch günstigere Refinanzierungssätze und geringfügig durch Tilgungen bedingt war. Im Geschäftsjahr 2023/2024 stand die restliche Verlängerung einer am 02.05.2024 fällig werdenden Inhaberschuldverschreibung (IHS) über 2 Mrd. EUR an, die bisher mit 2,335 % verzinst wurde. Ein Teil der Verlängerung wurde schon Anfang 2022 vorgenommen. Im Rahmen des Risikomanagements gelang durch vorzeitige Absicherungen in mehreren Schritten eine relativ preiswerte, langfristige Verlängerung mit folgenden Eckdaten:
Im Rahmen ihres Risikomanagements wird die NECKARPRI GmbH weiterhin verantwortungsvoll und mit der gebotenen Vorsicht bestrebt sein, ihre Refinanzierung zu möglichst günstigen Konditionen und mit einer diversifizierten Fälligkeitsstruktur langfristig zu sichern. C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die NECKARPRI GmbH hat im Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von 102 Mio. EUR erwirtschaftet. Dieses Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnabführung durch die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH (194 Mio. EUR) abzüglich der Finanzierungskosten für den Erwerb der in die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH eingebrachten Anteile an der EnBW AG (91 Mio. EUR). Das seitens der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH erwirtschaftete Ergebnis beinhaltet nahezu ausschließlich Dividendenzahlungen der EnBW AG. Die ordentliche Hauptversammlung der EnBW AG hat am 07.05.2024 für das Geschäftsjahr 2023 die Ausschüttung einer Dividende von 1,50 EUR je Aktie (Vorjahr 1,10 EUR je Aktie) beschlossen. Die Auszahlung erfolgte am 10.05.2024. Der Schlusskurs der Aktien betrug am 30.06.2024 69,40 EUR (Vorjahr 86,00 EUR) je Aktie. 2. Vermögenslage Die Gesellschaft hält die Anteile an der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, die zu Anschaffungskosten bewertet wurden. Die Anschaffungskosten umfassen die Bareinlage von 25 TEUR, den Wert der Sacheinlagen in Höhe der Einbringungswerte der Aktien der EnBW AG, welche wiederum den ursprünglichen Anschaffungskosten der NECKARPRI GmbH entsprechen sowie eine im Juli 2012 gewährte Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von 400 Mio. EUR. Aufgrund einer zwischen dem Land Baden-Württemberg und der NECKARPRI GmbH geschlossenen Ausstattungs- und Werthaltigkeitsgarantie des Landes Baden-Württemberg wird die NECKARPRI GmbH von Risiken im Zusammenhang mit der Beteiligung an der EnBW AG befreit. Diese Vereinbarung gilt entsprechend auch für die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH. Dabei verpflichtet sich das Land, die Gesellschaft schadlos zu halten, wenn die Gesellschaft im Falle einer Übertragung der Anteile an der EnBW AG an das Land oder einen Dritten nicht mindestens die Anschaffungskosten erlöst. Diese Verpflichtung ist auf einen Höchstbetrag von 5,9 Mrd. EUR begrenzt. Weiterhin wird die Gesellschaft so mit Mitteln ausgestattet sein, dass keine Zahlungsunfähigkeit eintritt und so der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist. Diese Garantie beläuft sich auf 50 Mio. EUR. Am 29.06.2012 wurde seitens des Landes Baden-Württemberg eine weitere Werthaltigkeitsgarantie mit einem Höchstbetrag von 400 Mio. EUR gewährt, die zusätzlich zu der Werthaltigkeitsgarantie vom 29.12.2010 tritt. Dabei verpflichtet sich das Land ebenfalls, die Gesellschaft schadlos zu halten, wenn die Gesellschaft im Falle einer Übertragung der Beteiligung an der EnBW AG an das Land Baden-Württemberg oder einen Dritten nicht mindestens die Anschaffungskosten erlöst. Darüber hinaus garantiert das Land Baden-Württemberg aufgrund separater Erklärungen für die ordnungsgemäße Zahlung von Zins und Tilgung der bestehenden Verbindlichkeiten aus Inhaberschuldverschreibungen und Darlehen in Höhe von insgesamt 4,760 Mrd. EUR sowie für zwei Rahmenkreditlinien über 200 Mio. EUR bzw. 300 Mio. EUR (Inanspruchnahme Rahmenkreditlinien zum 30.06.2024: 160,2 Mio. EUR). Vor diesem Hintergrund erfolgt die Bilanzierung der 100 %-Beteiligung an der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH weiterhin zu den Anschaffungskosten. Im Juli 2012 hat die Gesellschaft anlässlich des Erwerbs weiterer Aktien der EnBW AG eine Zuzahlung in Höhe von 400 Mio. EUR in die Kapitalrücklage der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH geleistet. Aufgrund der bestehenden Garantien des Landes Baden-Württemberg und der damit faktisch verbundenen Sicherung der Zahlungsfähigkeit ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. 3. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch folgende Inhaberschuldverschreibungen und Darlehen:
Das am 02.05.2024 fällige Darlehen über 65 Mio. EUR wurde in voller Höhe getilgt. Im Geschäftsjahr 2023/24, stand der zweite Teil der Verlängerung einer am 02.05.2024 fällig werdenden Inhaberschuldverschreibung (IHS) über 2.000 Mio. EUR an, die bisher mit 2,335 % verzinst wurde. 1,2 Mrd. EUR wurden bereits Anfang 2022 verlängert. Im Rahmen des Risikomanagements gelang durch vorzeitige Absicherungen in mehreren Schritten eine relativ preiswerte, langfristige Verlängerung mit folgenden Eckdaten (Details siehe vorstehende Tabelle):
Die im folgenden Geschäftsjahr 2024/2025 anstehenden Zinszahlungen können aufgrund der bestehenden Kreditlinie bezahlt werden. Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator ist im Verhältnis der Dividendenrendite, welche von der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH vereinnahmt wird, zu den durchschnittlichen Finanzierungskosten zu sehen. Die Dividendenrendite auf die Anschaffungskosten betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 3,7 %. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten beliefen sich auf rund 1,8 % p. a., so dass insoweit eine Überdeckung erzielt wurde. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Finanzierungskosten ist eine Dividende von 0,71 EUR je Aktie erforderlich, um zumindest die jährlichen Zinszahlungen zu decken. D. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Als Holdinggesellschaft ist die NECKARPRI GmbH im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Das Finanzrisikomanagement zielt daher darauf ab, sämtliche wesentliche Finanzrisiken frühzeitig zu erkennen und sinnvolle Maßnahmen zur Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotenziale zu ergreifen. Als wesentliches Risiko wird einerseits das Liquiditätsrisiko eingestuft. Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wird durch einen mehrjährigen Wirtschaftsplan abgebildet. Die unterjährige Liquiditätsentwicklung wird kontinuierlich überwacht. Die Gesellschaft verfügt zum 30.06.2024 über einen Rahmenkredit von 200 Mio. EUR bei der BW Bank sowie über einen weiteren über 300 Mio. EUR bei der L-Bank. Zum Bilanzstichtag wurden diese Kreditlinien mit 160,2 Mio. EUR in Anspruch genommen. Da die Inhaberschuldverschreibungen bis zur Endfälligkeit gehalten werden, beschränkt sich das Risiko letztendlich auf die Unsicherheit bezüglich der Zinskonditionen für die Anschlussfinanzierung von diesen zukünftig fällig werdenden Inhaberschuldverschreibungen und Darlehensverpflichtungen. Abhängig vom vorherrschenden Zinsniveau bei auslaufenden Festzinsvereinbarungen besteht ein nicht unerhebliches Risiko, dass zukünftige Anschlussfinanzierungen mit höheren Zinsbelastungen verbunden sein werden. Als weiteres Risiko kann die Veränderung des Börsenkurses der EnBW-Aktien bzw. des Unternehmenswertes der EnBW AG betrachtet werden. Da dieses Risiko durch den Gesellschafter der NECKARPRI GmbH, das Land Baden-Württemberg, in Form einer Werthaltigkeitsgarantie abgedeckt wurde, wird sich aus einer zukünftigen Veräußerung keine Belastung für die NECKARPRI GmbH ergeben. Dies gilt allerdings nicht für zukünftige Dividendenausschüttungen, die regelmäßig durch die Ertragssituation der EnBW AG beeinflusst sein werden. Das Risiko ausbleibender oder geringerer Dividenden kann die NECKARPRI GmbH im Hinblick auf ihre Einflussnahmemöglichkeiten auf die Geschäftsentwicklung der EnBW AG nur begrenzt beeinflussen. Betreffend die Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung der EnBW AG verweist die Gesellschaft auf deren Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2024 mit Datum vom 09.08.2024. Das Kapitalmanagement erstreckt sich sowohl auf die Steuerung der Finanzverbindlichkeiten als auch auf das Management des Finanzanlagevermögens. E. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft Die Ertragslage der NECKARPRI GmbH hängt auch in Zukunft im Wesentlichen ab von der Ergebnisabführung ihrer Tochtergesellschaft, welche nahezu ausschließlich durch die Dividende der EnBW AG geprägt ist, sowie von der Zinsentwicklung am Kapitalmarkt. Im Hinblick auf die Höhe der Verschuldung der NECKARPRI GmbH stellen Veränderungen ihrer Refinanzierungskosten erhebliche Risiken aber auch Chancen für ihr Jahresergebnis dar. In den letzten Jahren profitierte sie von einer erheblichen Senkung des Zinsaufwands von in der Spitze 134,9 Mio. EUR 28 auf 91 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023/24, die maßgeblich durch günstigere Refinanzierungssätze bedingt war. Am Kapitalmarkt sind die Zinssätze 10-jähriger Bundesanleihen seit Beginn des Geschäftsjahres 2023/2024 geringfügig angestiegen. Die EZB hat im Juni 2024 eine erste Zinssenkung vorgenommen. Zur Absicherung der seither noch günstigen Kreditkonditionen erfolgt die Finanzierung größtenteils bis 2027, 2031, 2033, 2034, 2036, 2039 bzw. 2047. Soweit der durchschnittliche Zinssatz der fremdfinanzierten Mittel über der Dividendenrendite (Verhältnis Dividende zu den Anschaffungskosten der EnBW AG-Aktien) liegt, wird die NECKARPRI GmbH entsprechend negative Jahresergebnisse erwirtschaften. Diese Entwicklung ist in den Geschäftsjahren 2011/2012 bis 2019/2020 eingetreten, hat sich jedoch ab dem Jahr 2020/2021 nicht mehr fortgesetzt. Die durchschnittliche Dividendenrendite lag im Geschäftsjahr 2023/24 mit 3,7 % über dem durchschnittlichen Zinssatz der fremdfinanzierten Mittel (1,8 % p. a.). Betreffend die Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung der EnBW AG verweist die Gesellschaft auf deren Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2024 mit Datum vom 09.08.2024. Angesichts der nahezu ausschließlichen Fremdfinanzierung unserer Gesellschaft besteht ein nicht unerhebliches Risiko im Anstieg der Kreditkosten. Im Rahmen ihres Risikomanagements wird die NECKARPRI weiterhin verantwortungsvoll und mit der gebotenen Vorsicht bestrebt sein, ihre Refinanzierung zu möglichst günstigen Konditionen und mit einer diversifizierten Fälligkeitsstruktur langfristig zu sichern. Sofern die Dividendenausschüttung der EnBW AG bei insgesamt 0,64 EUR pro Aktie liegen werden, ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein ausgeglichenes Ergebnis. Unter der Annahme einer konstanten Dividende für das Geschäftsjahr 2024/2025 von 1,50 EUR je Aktie würde die NECKARPRI GmbH einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss von rund 111 Mio. EUR erwarten. In diesem Fall würde sich das zum 30.06.2025 ausgewiesene Eigenkapital entsprechend erhöhen. Weicht die Dividende je Aktie um 0,01 EUR ab, würde sich eine um 1,3 Mio. EUR differierende Ergebnisabführung der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH ergeben und zu einer entsprechenden Abweichung beim Eigenkapital führen. Aufgrund der bestehenden Garantien unseres Gesellschafters und der damit faktisch verbundenen Sicherung der Zahlungsfähigkeit ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert.
Stuttgart, den 02.10.2024 gez. Heiko Engling, Geschäftsführer Bilanz zum 30. Juni 2024AKTIVA
PASSIVA
Hinweis: Es kann im Vorjahr zu rundungsbedingten Differenzen kommen Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Hinweis: Es kann im Vorjahr zu rundungsbedingten Differenzen kommen Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine Angaben Die NECKARPRI GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 735416 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, den Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind, wurden berücksichtigt. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennwert bewertet. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Unter der Position Beteiligungen wurden zunächst die in 2010 erworbenen Aktien der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, (im Folgenden auch EnBW AG genannt) ausgewiesen. Der Ansatz erfolgte zu Anschaffungskosten. Unser Gesellschafter, das Land Baden-Württemberg, hat bezüglich dieser Anteile eine Werthaltigkeitsgarantie erteilt. Am 5. April 2011 wurde die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH gegründet. In diesem Zusammenhang wurden die Aktien an der EnBW AG im Wege der Sacheinlage eingebracht. Danach hält die NECKARPRI GmbH nur noch die Anteile an der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart. Der Ausweis erfolgt unter der Position Anteile an verbundenen Unternehmen. Die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH hat sich am 5. Juli 2012 an einer Kapitalerhöhung der EnBW AG mit einem Betrag von 399,5 Mio. EUR beteiligt. Unter Berücksichtigung dessen hält sie insgesamt 129.299.783 Aktien und damit 46,75% an der EnBW. Die seitens des Landes Baden-Württemberg ausgesprochenen Werthaltigkeitsgarantien vom 29. Dezember 2010 und 29. Juni 2012 gelten auch gegenüber der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart. Die bei der Tochtergesellschaft gemäß § 254 HGB gebildete Bewertungseinheit ist für Anteile an der Beteiligung der EnBW AG in Höhe von 5.248 Mio. EUR (Grundgeschäft) gebildet worden. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Wert dieser Garantie, der durch eine DCF-Bewertung der Beteiligung ermittelt worden ist, auf 0 Mio. EUR (Vj. 0 Mio. EUR), da der ermittelte Wert der Beteiligung an der EnBW AG zum Bilanzstichtag über den Anschaffungskosten lag. 2. Rechnungsabgrenzungsposten Diese Position beinhaltete im Vorjahr Ausgaben, die den Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betrafen. 3. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital wurde in voller Höhe einbezahlt. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere die voraussichtlichen Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, eine Rückstellung für die Bewertung der Beteiligung sowie eine Rückstellung für ausstehende Rechnungen zum 30. Juni 2024. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 30. Juni 2024
Die Sicherheiten für die Verbindlichkeiten aus Inhaberschuldverschreibungen und gegenüber Kreditinstituten werden vom Gesellschafter, dem Land Baden-Württemberg, in Form von Bürgschaften/Garantien gestellt. Die Verbindlichkeiten aus Inhaberschuldverschreibungen und gegenüber Kreditinstituten beinhalten in Höhe von 23.761 TEUR abgegrenzte Zinsen, die auf das Geschäftsjahr entfallen, jedoch erst nach dem Bilanzstichtag abgerechnet werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen das Verrechnungskonto mit der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH und resultieren aus der Durchführung von Cash-Pooling sowie der Ergebnisabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestanden im Vorjahr ausschließlich gegenüber dem Gesellschafter. Aktive und passive latente Steuern sind nicht vorhanden. 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten und die Aufwendungen der Geschäftsbesorgung durch den Gesellschafter (Land Baden-Württemberg). 7. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen betreffen das positive Jahresergebnis der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. 2. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch
wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Vergütung. 3. Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Mit der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, wonach der gesamte Gewinn abgeführt bzw. ein Verlust ausgeglichen wird. Über die Beteiligung an der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, besteht folgende indirekte Beteiligung:
4. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 12 TEUR inkl. Umsatzsteuer und betrifft ausschließlich die Prüfungstätigkeit. 5. Unternehmensbeziehungen Die NECKARPRI GmbH ist alleinige Gesellschafterin der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH. Die NECKARPRI GmbH gehört zu 100% dem Land Baden-Württemberg. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 30. Juni 2024 in Höhe von 102.182.772,36 EUR mit dem Verlustvortrag von 88.038.154,36 EUR zu verrechnen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 2. Oktober 2024 gez. Heiko Engling, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NECKARPRI GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NECKARPRI GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NECKARPRI GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 04.10.2024 MENOLD
BEZLER GmbH
gez. Schmeisky, Wirtschaftsprüfer gez. Bacher, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2024 und GewinnverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 21. Oktober 2024 den Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 102.182.772,36 mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 88.038.154,36 zu verrechnen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. |
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