Bildungs- & InnovationsPortal Chemnitz GmbH
Selbe AdresseBerufliche Erwachsenenbildung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Koch seit 16.6.2022 | Prokura |
Brian Fassler seit 20.12.2019 | Prokura |
Kai Zumpe seit 22.2.2019 | Geschäftsführer |
Gunnar Fassl seit 26.8.2013 | Prokura |
Jörg Thiele seit 13.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IPROPLAN Planungsgesellschaft mbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die iproplan® Planungsgesellschaft mbH erbringt Planungs- und Beratungsleistungen in den Fachbereichen Architektur, Gebäudetechnik, Immobilien- und Facility Management Consulting, Energieeffizienz, Baumanagement und Projektsteuerung, Verkehrswegebau, Ver- und Entsorgung, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Städtebau und Freiraumplanung sowie Sachverständigentätigkeiten auf den Gebieten Gebäudeschäden, Bauzustandsanalysen, Brandschutzkonzepte und Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Die Geschäftstätigkeit umfasst des Weiteren Planungs- und Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Vermessung, Analytik, Abfallwirtschaft, Geotechnik, Schallschutz und Luftschadstoffprognosen. Die iproplan® Planungsgesellschaft mbH unterhält Tochtergesellschaften im Ausland. Ziel des abgelaufenen Geschäftsjahrs und der Zukunft ist die langfristige und nachhaltige Positionierung des Unternehmens am in- und ausländischen Markt als Planungs- und Consultingfirma mit Architekten, beratenden Ingenieuren und Sachverständigen und die Sicherung einer erfolgreichen Tätigkeit als Planer und Berater für alle Bereiche der Investitionstätigkeiten auf dem Gebiet von Bau und Umwelt. Dabei gilt es, unsere Kunden stets mit innovativen und ganzheitlichen Lösungen zu überzeugen und durch konsequente Vernetzung der im Unternehmen vorhandenen Fachkompetenz weiterhin als Generalplaner ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in dem sehr heterogenen und kleinteiligen inländischen Markt für Architektur- und Ingenieurbüros sicherzustellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2023 zeigte sich die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland angespannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem Preissteigerungen und steigende Zinsen dämmten die inländische Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)). Sowohl die politischen Rahmenbedingungen angesichts des anhaltenden Angriffskriegs von Russland in der Ukraine als auch der Gazakonflikt und die daraus resultierenden Einschränkungen des Seefrachtverkehrs im Suezkanal haben zu Lieferproblemen, gestiegenen Frachtpreisen und allgemeinen Preissteigerungen geführt (vgl. "SCM: Probleme im Suez- und Panamakanal treiben Frachtkosten nach oben (https://logistik-heute.de/news/scm-probleme-im-suez-und-panamakanal-treiben-frachtkosten-nach-oben-88552.html)). Ein weiteres massives Problem im internationalen Im- und Export über den Seeweg stellen die Angriffe von militant-islamistischen Huthi dar. Diese Einschränkungen in der Seefracht werden laut der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) auch 2024 die globalen Lieferketten und Preisstrukturen massiv beeinflussen und auf den Weltmärkten zu einer höheren Inflation führen (vgl. "SCM: Probleme im Suez- und Panamakanal treiben Frachtkosten nach oben (https://logistik-heute.de/news/scm-probleme-im-suez-und-panamakanal-treiben-frachtkosten-nach-oben-88552.html)). Der differenzierte Blick auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) mit -2,0 % überdurchschnittlich sank. Dies hat mit Drosselungen in der Energieversorgung zu tun, als Folge des Russland-Ukraine-Konflikts. Die hohen Energiepreise machten vor allem energieintensiven Branchen wie der Chemie- und der Metallindustrie zu schaffen. Auch das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) wies preisbereinigt ein Minus von 0,4 % aus. Trotz Fachkräftemangels, hoher Baukosten und unvorteilhafter Zinsentwicklung hat das Baugewerbe preisbereinigt ein Plus von 0,2 % realisiert (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 ()). Für leicht positive Signale beim Bruttoinlandsprodukt sorgten vor allem die Dienstleistungsbereiche. Vor allem das Segment Information und Kommunikation ist mit +2,6 % deutlich gewachsen. Positiv entwickelten sich auch die Bereiche öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %). In Handel, Verkehr und Gastgewerbe jedoch zeigte sich ein preisbereinigter Rückgang von 1,0 %, maßgeblich beeinflusst von Rückgängen im Groß- und Einzelhandel (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 ()). Die hohen inflationsgetriebenen Verbraucherpreise setzten dem privaten Konsum zu. Er sank preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022. Die privaten Haushalte reduzierten ihren Konsum vor allen in jenen Warengruppen, bei denen die Preise 2023 anhaltend auf hohem Niveau verblieben oder aber bei denen die Preise im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter angestiegen waren. Vor allem die Segmente langlebige Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte erlebten erhebliche Einbrüche: Hier sanken die Ausgaben um 6,2 % im Vorjahresvergleich. Aufgrund des Wegfalls staatlicher Subventionen wie jene für Corona-Impfungen sind außerdem die staatlichen Konsumausgaben um 1,7 % reduziert worden (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 ()). Die schwache Inlandsnachfrage beeinflusste auch die Importe nach Deutschland. Sie nahmen 2023 preisbereinigt um 3,0 % ab. Weil die Exportquote Deutschlands preisbereinigt nur um 1,8 % gesunken ist, hat sich ein positiver Außenbeitrag ergeben, wovon das BIP profitierte (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 ()). Das deutsche BIP 2023 ist von rund 45,9 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet worden (0,7 % mehr als 2022). Damit zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil, auch dank einer steigenden Erwerbsbeteiligung der Deutschen. Ein signifikanter Ausbau der Beschäftigtenzahlen fand jedoch fast ausschließlich in Dienstleistungsbranchen statt (Vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 ()). 2. Entwicklung der Baubranche Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben:
dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Denn unsichere oder sich ständig ändernde politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Die Bauwirtschaft startete mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd. € in das Jahr 2023 (nominal +6 %, real -9 %). Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt: Der Umsatz ist real um 5,3 % gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1 % zu dieser krisenhaften Entwicklung bei. Zwischen den Bundesländern und auch regional innerhalb der Länder sind ausgeprägte Unterschiede zu verzeichnen. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten. Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau: Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75 %. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45 % über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60 % zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten. Inzwischen hat die Preisdynamik für Bauleistungen allerdings erkennbar nachgelassen: Für 2023 lag die Preisentwicklung für Bauleistungen bei etwa +7 % (nach +16 % in 2022), der Umsatz betrug 162,5 Mrd. € (real -5,3 %; nominal +1,3 %). Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage der deutschen Baubranche ergeben sich damit je nach Größe und Geschäftsmodell verschiedene Strategien für Architektur- und Ingenieurbüros, die es zu nutzen gilt. Zu berücksichtigen bleibt jedoch, dass trotz der guten Auftragslage nicht alle Bereiche für Architektur- und Ingenieurdienstleistungen mit ähnlich auskömmlichen Honoraren kalkulieren dürfen. 3. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 war bei der iproplan® eine stabile Nachfrage nach Architektur- und Ingenieurdienstleistungen zu verzeichnen. Die Nachfragesituation ging auch über das 4. Quartal hinaus, so dass nahezu keine saisonalen Schwankungen zu bemerken waren. Im Jahr 2023 waren alle Fachbereiche durch den stabilen Auftragseingang, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität, ausgelastet. Allerdings sind nach wie vor die Nachfragestabilität und Kontinuität des Auftragseingangs in einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich und schwankend. Im Berichtszeitraum ist der Auftragsanteil unserer Industriekunden stabil geblieben. Bei den öffentlichen Investitionen konzentriert sich die Geschäftstätigkeit auf den Bildungsbereich, den Bau von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie auf Verwaltungsbauten. Leicht gesteigert werden konnte auch im Jahr 2023 unsere Beratungs- und Consultingtätigkeit bei der Sanierung und Optimierung von Bestandsimmobilien, im Bereich der Energieeffizienz und im Bereich der energetischen und nachhaltigen Zertifizierung von Immobilien. Trotz der Verknappung des am Markt zur Verfügung stehenden Personals (insbesondere im Bereich der Studienabgänger) ist es gelungen, einigen Fachbereichen punktuell Fachpersonal zuzuführen, so dass alle Fachbereiche leistungsfähig sind und im Wesentlichen über eine ausgewogene Altersstruktur verfügen. Durch diese Personalzuführung sowie die Zuführungen der Vorjahre war es möglich im Jahr 2023 die Einschaltung von Subunternehmern im Vergleich zum bereits niedrigen Vorjahresniveau zu mindern (Zukauf in Höhe von ca. 14,5 % der Umsatzerlöse). Somit konnte aufgrund der Steigerung der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) der Rohertrag gesteigert werden. Die Umsatzrendite konnte konstant gehalten werden. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich iproplan® mit seinem Mitarbeiterbestand, dem Know-how, der guten Betriebsmittelausstattung sowie seinem umfangreichen Leistungsportfolio auch in 2023 gut am nationalen und internationalen Markt behaupten und entwickeln konnte. Darüber hinaus stand im Fokus des letzten Geschäftsjahres der Trend der Digitalisierung. So haben wir die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) vorangetrieben und nach der Einführung im Jahr 2019 weitere Projekte danach bearbeitet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 waren keine wesentlichen, nicht versicherbaren Regressansprüche direkt gegen das Unternehmen geltend gemacht worden. Die gebildeten Rückstellungsposten sind aus kaufmännischer Sicht angemessen. Auch in 2023 hatten verschiedene Insolvenzfälle im Baugewerbe keine wesentlichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Der wirtschaftliche Schaden aus verschiedenen Insolvenzfällen wird als gering und somit als vernachlässigbar eingeschätzt. Allerdings treten hin und wieder Zahlungsverzögerungen bei Kunden auf, was aufgrund der vorhandenen Liquidität jedoch zu keinen Problemen führt. Im Zuge des Jahresabschlusses 2023 wurden die bestehenden offenen Forderungen detailliert und kritisch bewertet und mit der gebotenen kaufmännischen Vorsicht behandelt. Aus der Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 sind für das laufende Geschäftsjahr 2024 keine wesentlichen Zahlungsausfälle zu erwarten. 4. Lage Die Lage des Unternehmens ist als stabil zu beurteilen. a) Ertragslage Das Rohergebnis der iproplan® betrug 14,2 Mio. € (Vorjahr: 12,2 Mio. €). Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 14,9 Mio. € (Vorjahr: 14,2 Mio. €) gestiegen. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 439 und liegt damit T€ 18 über dem Vorjahresergebnis. b) Finanzlage Die Finanzlage der iproplan® ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Wie auch im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag betrugen T€ 2.329 (Vorjahr: T€ 1.918). Hierzu wurden auch die Wertpapiere des Umlaufvermögens gezählt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 5,9 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr 11,1 %). Der Schwerpunkt der Investitionen lag erneut im Bereich der Ausstattung mit Hard- und Software. Hierbei lag der Fokus auf der weiterführenden Modernisierung unserer IT-Infrastruktur. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug T€ 1.157 (Vorjahr: T€ -10). c) Vermögenslage Die Vorräte an unfertigen Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.157 erhöht, gleichzeitig haben sich auch die erhaltenen Anzahlungen um T€ 863 erhöht (beide Zahlen unter Berücksichtigung der vorgenommenen offenen Absetzung der erhaltenen Anzahlungen von den unfertigen Leistungen). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 704 auf T€ 2.963 erhöht. d) Personalentwicklung Am Ende des Geschäftsjahres betrug der Personalstand des Gesamtpersonals 221 Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer, Ruhegehälter und Auszubildende) gegenüber 196 Mitarbeitern im Vorjahr. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren bei der iproplan® 208 Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer, Ruhegehälter und Auszubildende) angestellt, nach 194 im Vorjahr. III. Prognosebericht Grundsätzlich wird eingeschätzt, dass der positive Geschäftsverlauf 2023 trotz des anhaltenden Ukrainekriegs und der Inflation auch im Jahr 2024 fortgeführt wird. Das Ergebnis bis Mai 2024 ist positiv und liegt ca. auf Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand zum Stichtag 31.12.2023 hat in etwa das Niveau der Vorjahre und ist Basis für die getroffene positive Einschätzung zum laufenden Jahr. Wesentliche Eckpunkte für eine weitere kontinuierliche Unternehmensentwicklung sind somit nach wie vor:
Die Liquiditätssituation im 1. Quartal 2024 ist sehr stabil. Verschiedene offene Forderungen aus 2023 konnten realisiert werden. Für 2024 ist aus jetziger Sicht von keinen signifikanten Ausfällen der Honorarforderungen auszugehen. Die Vielfältigkeit der Kundenstruktur sowie ein ausgewogener Auftragsbestand bei öffentlichen und privaten Kunden trug und trägt wesentlich zur Stabilität der wirtschaftlichen Entwicklung von iproplan® bei. Kritisch bleibt zu beobachten, welche Auswirkungen die desolate Haushaltssituation der öffentlichen Hand auf die Gesamtbranche im laufenden und vor allem in den kommenden Geschäftsjahren haben wird. Grundsätzlich ist festzustellen, dass weiterhin ein erheblicher Investitionsbedarf im Baubereich besteht, welcher Grundlage unserer Geschäftstätigkeit ist. IV. Forschung und Entwicklung Die iproplan® unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Jedoch wird ständig versucht die Qualität der angebotenen Dienstleistungen zu verbessern. V. Chancen und Risikobericht Das Ziel der iproplan® ist es, Chancen und Risiken auf den Märkten, auf denen wir aktiv sind, so früh wie möglich zu erkennen, um rechtzeitig reagieren zu können. Dies betrifft sowohl die Akquisitionen mit Blick auf die Kapazitätsauslastung, die Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Planungsprojekte sowie die Struktureinheiten, Ausfallrisiken, Vertragssicherheit und die Investitionen. Unter Beachtung der aktuellen Marktentwicklungen im Bauwesen sind dabei Marktrisiken, Liquiditätsentwicklung und Kostenentwicklung von entscheidender Bedeutung. Durch realistische Risikovorsorge bemühen wir uns, dem Rechnung zu tragen. Die Entwicklung der Geschäftsbereiche muss im aktuellen Geschäftsjahr weiter stabilisiert werden. Sie soll sicherstellen, dass wir innerhalb der Geschäftsbereiche lösungsorientiert und barrierefrei arbeiten können und sich so die differenzierten Interessenslagen zwischen einer Vielzahl von Struktureinheiten minimieren. Es sollen übergreifende Qualitätsstandards und einheitliche Arbeitsmethoden umgesetzt werden. Marktentwicklungen sollen einheitlich über die Geschäftsbereiche angegangen werden. Wir versprechen uns eine Bündelung der Interessen, der Ressourcen und des Knowhows. Auftragseingänge und Auftragsbestand werden monatlich im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Abschlüsse ermittelt. Die Risiken bei mittleren und großen Projekten werden weiterhin über eine Angebots-Risikomatrix bewertet, die anhand spezifischer Parameter auf entsprechende Projektrisiken hinweist. Zur individuellen Vertragsgestaltung werden Rechtsanwälte involviert, welche bei Notwendigkeit während der gesamten Planungsphase der Projektleitung beigestellt bleiben. Erbrachte Vorleistungen im Rahmen der Anbahnung und Vertragsvorbereitung werden erst bei Vertragsabschluss bewertet und finden dann Eingang in die Erfolgsrechnung und Vermögensaufstellung. Im Geschäftsjahr erfolgten die notwendigen Wertberichtigungen, insbesondere für strittige Leistungen und gerichtsanhängige Verträge. Die Bewertung der Leistungsstände an den Planungsprojekten erfolgt regelmäßig in jedem Monat des Geschäftsjahres und wird durch angemessene Abschlagsfinanzierung abgesichert. Aktuell bestehen keine vordergründigen Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden. Die Liquiditätssituation ist zeitweise belastet, aber im Rahmen. Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Bescheinigung des gesetzlichen Vertreters Der gesetzliche Vertreter der Gesellschaft versichert hiermit nach bestem Wissen und Gewissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 beschrieben sind.
Chemnitz, 19.06.2024 Jörg Thiele, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des deutschen Handelgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Die iproplan® Planungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Chemnitz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 7430 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, zeitanteilige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, zeitanteilige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert bis 1.000,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Material sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten, Löhnen und Sondereinzelkosten auch Gemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Kosten, die im Voraus bezahlt wurden. Die latenten Steuern wurden für Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Bewertung der Pensionsrückstellung gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Gutachten für die Handelsbilanz nach den Richtlinien des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ermittelt. Nach § 253 HGB ist die Rückstellung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellung wurde nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein Marktzins von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Dem Erfüllungsbetrag von T€ 1.348 steht ein Deckungsvermögen von T€ 1.342 gegenüber. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 VI HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31.12.2023 3.110,00 €. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Bei den Archivierungskosten wurde eine Preissteigerungsrate von 3,0% gewählt. Die Rückstellung wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins von 1,25 % abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungen wurden entsprechend dem zugrunde zu legenden Kurs umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist nachfolgend dargestellt.
Aufgrund des dortigen Bürgerkriegs wurde der Beteiligungswert auf 1,00 € abgeschrieben.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 123 (Vorjahr: T€ 119) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn von € 330.727,38 ist ein Gewinnvortrag von € 362.243,11, der Jahresüberschuss in Höhe von € 418.484,27 sowie die im Geschäftsjahr vorgenommene Ausschüttung in Höhe von 450.000,00 € enthalten. Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtung dotiert. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Haftungsverhältnisse Der Gesamtbetrag aller Avale und Bürgschaften beziffert sich auf T€ 300. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Geschäftsjahr waren Leasingaufwendungen von 329 T€ zu verzeichnen. Die Leasing-Verbindlichkeit zum 31.12.2023 beträgt 541 T€. Die Pachtaufwendungen betrugen 442 T€. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Geschäftsführungsmitglieder geführt: Dipl.-Ing. Jörg Thiele Herr Dipl.-Ing. (BA) Kai Zumpe M.Eng. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird von der vorgesehenen Schutzklausel Gebrauch gemacht. Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung Zum Bilanzstichtag waren keine Vorschüsse vorhanden. Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag keine. Es wurden Darlehen in Höhe von T€ 75 gewährt, welche eine Laufzeit bis Ende 2029 haben und mit 2 % p.a. verzinst sind. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Arbeitnehmer Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 194 Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliederten sich wie folgt:
Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (Jahresüberschuss und Gewinnvortrag abzüglich erfolgter Ausschüttung) auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift gem. § 245 HGB iproplan® Planungsgesellschaft mbH, Chemnitz Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
Chemnitz, den 19. Juni 2024 Jörg Thiele, Geschäftsführer Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDie Festellung des Jahresabschlusses erfolgte am 15. Juli 2024. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkAn die iproplan® Planungsgesellschaft mbH, Chemnitz Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der iproplan® Planungsgesellschaft mbH, Chemnitz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der iproplan® Planungsgesellschaft mbH, Chemnitz für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bayreuth, den 10. Juli 2024 Dipl.-Kfm. Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer |
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