ELMA-Tech AGLiquidiert

Wisseraue 1, 51597 Morsbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 9445
Vorher
Hydro Tech AG
Eingetragen
19.5.1999
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung sowie der Vertrieb von elektronischen Bauteilen, elektronischen Maschinen und Anlagen, die Entwicklung, die Bearbeitung von und der Handel mit neuartigen Werkzeugen, Materialien und Technologien sowie die Unternehmensberatung, der Erwerb, Verkauf und die Verwaltung von Schutzrechten auf diesem Gebiet.

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Klein
seit 7.12.2011
Vorstandsmitglied
Volker Jagielki
seit 17.1.2011
Prokura
Stefan Krings
seit 17.1.2011
Prokura
Thomas Dürbaum
seit 17.1.2011
Prokura
Erhard Krahm
seit 17.1.2011
Prokura
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

ELMA-Tech AG

Morsbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Vorwort

Eine heutzutage gängige Praxis auf dem Kapitalmarkt ist das sogenannte Branchenrating, welches eine adäquate Bewertung einzelner Unternehmen bzw. Branchen ermöglichen soll. Wichtigste Voraussetzung für eine angepasste Bewertung eines Unternehmens ist, das jeweilige Geschäftsmodell zu verstehen, um es dann entsprechend bewerten zu können. Die folgenden Ausführungen sollen dabei helfen, das Geschäftsmodell der ELMA-Tech AG zu verstehen und dabei sämtliche Einflüsse, Entwicklungen und Perspektiven aufzuführen und zu schildern.

Die strategische Ausrichtung der ELMA-Tech AG hat sich dabei im Vergleich zum Jahr 2008 nicht verändert und besteht im Wesentlichen weiterhin aus den folgenden zwei strategisch bedeutsamen Produktgruppen:

1. High-End-Schweißanlagen für industrielle und Reparaturanwendungen

Umsatzanteil in 2009 rd. 85%

2. Hochleistungsgeneratoren für industrielle Anwendungen

Umsatzanteil in 2009 rd. 15%

Die mit diesen Produktgruppen verbundenen Anwendungsfelder fächern sich sehr breit auf, d.h. die Produkte der ELMA-Tech AG kommen in den unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz. Diese reichen von der Beschichtungsindustrie in der Medizintechnik und dem Flugzeugbau über den Großröhrenstahlbau bis hin zu Kfz-bezogenen Anwendungen sowohl in der Herstellung als auch in der Reparatur.

Ein Beispiel: Automobilhersteller haben weltweit mit einem immer stärkeren Kostendruck zu kämpfen. Als Konsequenz werden Automobilproduktionen, soweit möglich, zunehmend in Niedriglohnländer verlagert oder es wird im Binnenmarkt versucht, die Produktionskosten auf ein Mindestmaß zu senken. Niedriglohnland bedeutet jedoch gleichzeitig oft auch eine relative Minderqualifikation der Produktionsmitarbeiter.

Die ELMA-Tech bietet nun hier mit ihrem vollautomatischen Schweißgerät "Midispot Vision" kosteneffizient die Möglichkeit, in der Kfz-Herstellung ausschließlich Schweißungen durchzuführen, die den Qualitätsanforderungen der Hersteller entsprechen und zwar unabhängig vom Qualifikationsgrad der Mitarbeiter. Obwohl nun die Automobilisten erhebliche Produktionsrückgänge in ihrer Branche zu verzeichnen hatten, steht diese Entwicklung u.a. aus vorgenanntem Grund in keiner direkten Korrelation zu dem Geschäft der ELMA-Tech AG mit den Automobilherstellern.

Die ELMA-Tech AG betreibt derzeit mit großen Automobilherstellern Entwicklungsprojekte, die nach deren Aussage geeignet sind, die Kfz-Herstellung zu revolutionieren.

Entwicklung der Branche Maschinen- und Anlagenbau 1

Für die strategische Produktgruppe "Hochleistungsgeneratoren" besteht dagegen durchaus eine Verknüpfung mit der Branchenentwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus, auf die daher auch im Folgenden eingegangen wird.

Auf Grund des Anteils dieser Produkte von rd. 15% am Gesamtumsatz relativiert sich jedoch die Relevanz der Branchenentwicklung für eine Gesamtbetrachtung der Entwicklung. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat in 2009 nicht wie im vorherigem Jahr 2008 von ungewöhnlich vielen Großaufträgen profitieren können. Die weltweite Finanzkrise dieses Jahres führte zu einem erheblichen Investitionsrückstand, dessen Auswirkungen auch bei der ELMA-Tech AG zu spüren war. Seit Jahresbeginn 2009 ist der Auftragseingang im Maschinenbau jeweils gegenüber dem Vorjahr im Januar um 42%, im Februar um 49%, im März um 35% und im April um real 58% zurückgegangen. Wie der Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) mitteilte, sank das Inlandsgeschäft im Vergleich zum Vorjahresniveau um 52 %, die Auslandsnachfrage verzeichnete ein Minus von 60 %.

Umso erfreulicher ist es jedoch, dass im ersten Halbjahr 2010 bundesweit ein positives Fazit im Vergleich zum Vorjahr gezogen werden kann. Im ersten Halbjahr 2010 konnte bundesweit ein Auftragszuwachs von 32% verzeichnet werden, was gleichermaßen zu einer erhöhten Kapazitätsauslastung in dieser Branche führte und somit positive Akzente für das Geschäftsjahr 2010 erahnen lässt. Mittelstands- und gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2 3

Der durch die Finanzkrise herbeigeführte globale Konjunkturabschwung führte dazu, dass sich das Geschäftsklima des Mittelstandes im Verlauf 2008 in Deutschland drastisch verschlechtert hat. Schon im Schlussquartal 2008 bewegte sich das Geschäftsklima auf Rezessionsniveau. Während die aktuellen Geschäfte noch in etwa so bewertet wurden wie im langfristigen Mittel, fielen die Geschäftserwartungen zu Beginn des Jahres 2009 gleichzeitig mit sehr weitem Abstand auf ein neues historisches Tief.

Dieser gesamtwirtschaftliche negative Trend zog sich bis zu Beginn des dritten Quartals 2009. Mitte August 2009 meldete das Handelsblatt mit Verweis auf das Statistische Bundesamt, das die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr gewachsen ist. Neben dem privaten Verbrauch und den staatlichen Konsumausgaben stärkte auch der Außenhandel das Wachstum, obwohl die generelle Nachfrage nach deutschen Exportgütern stark gesunken war.

Mit den zunehmend positiven Nachrichten und der langsamen Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Situation gelang es der Wirtschaft dennoch, dieses Jahr mit zuversichtlichen Prognosen für das Jahr 2010 zu beenden.

Entwicklung der ELMA-Tech AG

Umsatzentwicklung

Aufgrund der erlittenen weltweiten Wirtschaftskrise musste die ELMA-Tech AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 erhebliche Umsatzeinbußen verzeichnen

Der Umsatz fiel von 12,3 Mio € in 2008 auf 9,2 Mio € in 2009.

Der Umsatz fiel damit um rund 25 % gegenüber dem Vorjahr.

Beschaffung, Kapazitätsauslastung & Produktion

Bezogen auf die Beschaffungssituation des Unternehmens in 2009 bereiteten lediglich die mit Umsatzeinbußen verbunden Liquiditätsengpässe einige Probleme. Hierzu kamen nicht nur die Liquiditätsengpässe auf der Kundenseite, sondern ebenso auf der Lieferantenseite. Dies führte dazu, das einige Lieferanten ihre Produkte ausschließlich auf Vorkasse oder gegen Barzahlung lieferten, was zu zeitweiligen Engpässe in der Produktion führte.

Die Gesamtsituation führte letztlich auch zu einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Kapazitätsauslastung des Unternehmens.

Aufwandsstruktur, Personalentwicklung & Investitionen

Das Verhältnis des Materialaufwandes zum Umsatz blieb in 2009 im Vergleich zu 2008 in etwa gleich. Er betrug (inkl. bezogener Leistungen) 4,9 Mio. € in 2009 gegenüber 6,50 Mio. € in 2008. Der Materialaufwand ist dabei fast Äquivalent zum Umsatz um ca. 26% gefallen. Die Rohertragsquote sank in 2009 leicht von 50,0% in 2008 auf 48,5%.

Der Personalaufwand (inkl. Sozialaufwendungen) betrug 3,33 Mio. € in 2009 gegenüber 3,66 Mio. € in 2008 und hat sich damit um 330 T€ gegenüber 2008 verringert. Hierzu ist anzumerken dass in 2009 auch die ELMA-Tech AG Gebrauch von der Kurzarbeit gemacht hat. Diese Maßnahme diente insbesondere dazu, Personalaufwendungen einzusparen und sich den neuen Umständen der Rezession anzupassen.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist der vergleichsweise hohe Personalaufwand in dem Bereich Forschung und Entwicklung, der unter der Führung von Prof. Dr. Puschner nach wie vor mit rund 15 % des Gesamtpersonalaufwandes zu Buche schlägt. Diese Kosten sind allerdings gleichzusetzen mit strategischen Investitionen in die Technologieführerschaft des Unternehmens, seine Wettbewerbsfähigkeit und die weitere Bereitung des Weges zur Marktführerschaft in beiden strategischen Produktgruppen.

Hardwareseitig bildeten neben der Weiterentwicklung der Virtuellen Maschine die serienreife Entwicklung unserer neuen Handtrafozange für Automobilproduktionsanwendungen die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit in 2009. In 2009 wurden diesbezüglich zusätzlich Aufwendungen in Höhe von 191 T€ getätigt, sodass sich die gesamten aktivierten Anzahlungen in diesem Bereich nun auf rund 591 T€ belaufen.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung der ELMA-Tech AG erfolgte, wie die Jahre zuvor auch, weitgehend aus dem Cash Flow aus Umsatztätigkeit. Aufgrund der enormen Umsatzeinbrüche, bedurfte es im Jahr 2009 jedoch weiter Finanzierungsmaßnahmen. Zu Beginn des zweiten Quartals konnte erfolgreicher weise ein strategischer Partner bzw. langjähriger Kunde eingeworben werden, welcher bereit war der ELMA-Tech AG ein Darlehen für einen Zeitraum von 2 Jahren zu gewähren. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Factoring Unternehmen Close Finance GmbH wurde unsererseits fristgerecht zu Beginn des vierten Quartals gekündigt, da hier erhebliche Finanzierungskosten eingespart werden konnten.

Wichtige Verträge

Im Februar 2009 wurde die Aktionärsstruktur dahingehend bereinigt, dass eine bislang nicht kooperative Gesellschafterin ihr Aktienpaket in Höhe von 12,50% des Grundkapitals zu einem Kaufpreis von ca. 236 T€ an die der ELMA-Tech AG nahestehende Elmatech Systems GmbH verkauft hat.

II. Lage und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergibt sich aus dem Jahresabschluss 2009.

Umsatz- und Ergebniserwartungen der nächsten drei Jahre

Im Dezember 2008 setzte im Zuge der Weltwirtschaftskrise ein deutlicher Auftrags- und Umsatzrückgang ein. Hatte die ELMA-Tech AG in 2008 durchschnittlich noch rund 1 Mio. € pro Monat umgesetzt, so waren es in 2009 durchschnittlich rd. 770 T€ monatlich. Dies entspricht einem Umsatzrückgang in 2009 von rund 25 %. Dieser Trend setzte sich leider auch im ersten Quartal 2010 fort. Eine erste Trendwende konnte zu Beginn des zweiten Quartals festgestellt werden. Hier zog der Auftragsbestand wieder auf ein normales Niveau an und stabilisierte sich fortan. Dies konnte besonders im Bereich der Hochleistungsgeneratoren vermerkt werden, so dass eine nahezu 100%ige Kapazitätsauslastung verzeichnet werden konnte. Jüngsten Markteinschätzungen zu Folge geht die ELMA-Tech AG davon aus, für die verbleibenden Monate des Jahres 2010 durchschnittlich 850 T€ Umsatz zu machen und somit mit einem voraussichtlichen Jahresumsatz von rund 10 Mio € das Jahr 2010 abzuschließen.

Mit Stand 15.12.2010 lag der Auftragsbestand bei 2,4 Mio €.

In den folgenden Jahren geht die ELMA-Tech AG von deutlichen Umsatz- bzw. Ertragssteigerungen aus. Dieser Ausblick begründet sich wie folgt:

Zunehmender Bekanntheitsgrad der ELMA-Tech AG Produkte und die dafür stehende Qualität,

Marktwachstum diverser Neuentwicklungen (s. auch Kapitel III, F&E),

Marktpenetration auf Grund der strategischen Vertriebspartnerschaft im Bereich Hochleistungsgeneratoren (siehe auch Kapitel III),

Marktpenetration auf Grund der strategischen Partnerschaften im Bereich der Kfz-Herstellung (siehe auch Kapitel III),

Marktpenetration auf Grund der strategischen Vertriebspartnerschaft CAR-O-LINER im Bereich Schweißanlagen für die Kfz-Reparatur (siehe auch Kapitel III),

Neuausrichtung der Aufbau- und Ablauforganisation

Risiken und Chancen für die zukünftige Entwicklung

Das Hauptrisiko bleibt auch im direkten Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Die Gefahr für eine positive Entwicklung der ELMA-Tech AG besteht zweifelsohne in einem gebremsten Unternehmenswachstums auf Grund einer unzureichenden Ausstattung mit Liquidität. Dieses Risiko teilt die ELMA-Tech AG im Übrigen mit anderen Mittelständlern, die den mit der Entwicklung von innovativen Technologien und deren Markteinführung verbundenen, erheblichen Aufwand zunächst vorfinanzieren müssen. So hat die ELMA-Tech AG in den letzten Jahren F&E-Aufwendungen in Höhe von mehreren Millionen Euro getätigt, die marktseitig nachweislich in beiden strategischen Geschäftsfeldern in eine Technologieführerschaft mündeten. Vereinzelt sprechen Kunden bereits von Ansätzen einer marktbeherrschenden Stellung der ELMA-Technologie. Auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt insbesondere unter Hinweis auf die derzeit noch vergleichsweise geringen Marktanteile der ELMA-Tech AG stark zu relativieren ist, so bildet dennoch die Umsetzung der Technologieführerschaft beider Produktbereiche in die Marktführerschaft nach wie vor ein strategisches Ziel für die ELMA-Tech AG.

Kernkompetenz der ELMA-Tech AG bleibt, wie bereits in vorherigen Berichten erwähnt, die virtuelle Maschine mit ihren unterschiedlichen Anwendungsbereichen und den darin verborgen Potentialen für technologische Prozesse. Die ELMA-Tech AG ist nach wie vor davon überzeugt, mit diesem Steuerungskonzept und dem Human-Capital bzw. Know-How der Firma, entsprechende Erfolge nicht nur in den angesprochenen strategischen Produktgruppen zu erzielen.

Voraussetzung bleibt allerdings, dass dem Unternehmen genügend Liquidität zur Verfügung steht und der Aufbau der letzten Jahre nicht gefährdet wird.

III. Berichterstattung nach § 289 (2) HGB

Wichtige Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres

Veränderung in der Aktionärsstruktur

Die aktuelle Aktionärsstruktur stellt sich wie folgt dar:

Elmatech Systems GmbH 47,5 %

Th. Dürbaum 27,5 %

Prof. Dr. P. Puschner 15,0 %

J.-H. Heinen 5,0 %

E. Dürbaum 5,0 %

Finanzierungstätigkeit und Partnerschaft im Bereich der Hochleistungsgeneratoren

Wie bereits aus dem Anhang des Geschäftsjahres 2008 zu entnehmen ist, gelang es der ELMA-Tech AG einen strategischen Partner und langjährigen Kunden als Investor einzuwerben. Basierend auf der Technologieführerschaft im Bereich der Hochleistungsgeneratoren und der sich daraus ergebenden Potenzialabschätzung in Hinblick auf die Synergien aus Technologie und Vertriebsmöglichkeiten haben sich die ELMA-Tech AG und einer ihrer größten Kunden im Sommer 2009 zu einer strategischen Partnerschaft entschlossen. Zur Sicherstellung der für die weitere Technologieentwicklung notwendigen Liquidität stellte der Kunde der ELMA-Tech AG ein Darlehen in Höhe von 2 Mio € zur Verfügung.

Anerkanntermaßen ist die Leistungsfähigkeit der Technologie der ELMA-Tech AG in dem Bereich der Hochleistungsgeneratoren einzigartig. Unser Kunde ist dadurch in der Lage bei den weltweit größten Stahlherstellern Produktionseffizienzsteigerungen von über 30% zu erzielen. Die damit verbundenen Einsparpotenziale der Stahlhersteller sind enorm und entsprechend nachgefragt ist die Technologie der ELMA-Tech AG auf diesem Gebiet. Aufgrund dieser Tatsache wurden bereits im Juli und August 2010 intensive Gespräche mit diesem Partner geführt, um die Kooperation zu vertiefen und somit gemeinsam am Erfolg zu partizipieren, wobei hier eine nicht unerhebliche wirtschaftliche Größe für die ELMA-Tech AG realisiert werden kann.

Die bereits angekündigten Umsatzsteigerungen, die im Krisenjahr 2009 zwar angekündigt waren aber ausblieben, wurden beginnend mit dem dritten Quartal 2010 realisiert. Dieser Trend versetzt die ELMA-Tech AG in eine sehr komfortable Lage die Folgegespräche mit strategischen Partner Erfolgsorientiert umzusetzen.

Neben diesem Partner im Bereich der Hochleistungsgeneratoren, werden derzeit ebenfalls intensive Gespräche mit einem weiterem langjährigen Partner und Kunden geführt. Auch dieser Kunde ist zweifellos mit der von der ELMA-Tech AG verkauften Technologie gewachsen und konnte sich so alleinstellungsmerkmale erarbeiten. Mit diesem Partner ist die ELMA-Tech AG ebenfalls in Endverhandlungen und ist zuversichtlich im Jahr 2010 zu einem positiven Abschluss zu kommen.

Strategische Partnerschaft im Bereich der Schweißanlagen (Kfz-Reparatur)

Durch die Insolvenz der Firma Celette S.A. Frankreich sah sich die ELMA-Tech AG zum Einen gezwungen zum Anderen aber auch in die Lage versetzt den Partner für den internationalen Vertrieb der Schweißprodukte für den Reparaturbereich auszutauschen. So ging die ELMA-Tech AG bereits Mitte 2009 eine "Einjahresvertrag" mit der Firma Car-O-Liner ein. Nachdem diese Zusammenarbeit reibungslos lief und die Firma Car-O-Liner von diesem Produkt (MidiSpot Vision) so begeistert war, gelang es der ELMA-Tech AG die Fertigung und den Vertrieb dieser Anlagen an die Firma Car-O-Liner zu verkaufen. Die entsprechenden Verträge wurden im August unterzeichnet. Bezogen auf die Neuausrichtung des Unternehmens bedeutet dies für das dritte und vierte Quartal 2010 sowie die Folgejahre, sich auf das Segment der Hochleistungsgeneratoren und der Schweißanlagen bzw. Zangen für die Automobilindustrie zu konzentrieren. Erste einschlägige Erfolge werden zu Beginn des Jahres 2011 erwartet. Derzeit laufen jedoch schon die ersten Versuche bei Volkswagen und Skoda mit höchster Begeisterung und Zufriedenheit der Automobilisten.

Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation

Dem starken Wachstum der ELMA-Tech AG entsprechend wurden in 2009 folgende Maßnahmen im Bereich der Aufbau- und Ablauforganisation in die Wege geleitet:

Aktualisierung der Standardsoftware für Finanzwesen, Controlling und Personalwirtschaft

Einführung einer Kosten- Leistungsrechnung

Einführung verschiedener webbasierter Kunden- und Mitarbeitertools

Einrichtung eines Customer Relationship Management Teams für das Exportgeschäft

Im aktuell laufenden Geschäftsjahr 2010 lag der primäre Fokus darauf, zusammen mit entsprechend hochqualifizierten Anwälten aus Düsseldorf, die ELMA-Tech AG fit für die Zukunft zu machen. Dies betrifft neben der gesellschaftrechtlichen Ebene ebenso die internen Strukturen bzw. Abläufe und die gemeinsame Performance bei unseren strategischen Partner.

Optimierung der Kostenstruktur & Einführung von Kurzarbeit

Auf den im Dezember 2008 beginnenden Auftrags- und Umsatzeinbruch hat die ELMA-Tech AG zunächst mit der Einführung von Kurzarbeit und der Kürzung von Gehältern des Managements reagiert. Diese Maßnahmen wurden erstmals im März 2009 kostenwirksam und verhalf die Personalaufwendungen um rund 10% zu senken. Da in den ersten beiden Quartalen kein gravierender Umschwung stattgefunden hat, sah sich die ELMA-Tech AG dazu gezwungen, von der ursprünglichen Strategie abzuweichen und doch einzelne Mitarbeiter freizusetzen.

Angemessene Darstellung von Vermögenswerten

Trotz der Einführung des Bilanzmodernisierungsgesetzes, wird die ELMA-Tech AG im Jahr 2009 keinen Gebrauch davon machen. Sicherlich würde das den in der Bilanz ausgewiesen Jahresfehlbetrag verringern, doch würde es bei einer externen Betrachtung gedanklich zugerechnet werden. Außerdem wird davon ausgegangen, dass die ELMA-Tech AG im Jahr 2010 einen nicht unerheblichen außerordentlichen Ertrag erwirtschaften wird und somit ein ganz sauberes Ergebnis für den Jahresabschluss 2010 zu erwarten ist.

Internationale Vertrieb der Widerstandsschweißanlagen (Kfz-Reparatur)

Die im Jahr 2009 angedachte Verstärkung der Auslandsaktivitäten (spezielle USA und China) im Bereich der Widerstandsschweißanlagen für die Reparaturbereich wurde aufgrund der Kooperation mit Car-O-Liner verworfen. Seit Mitte August 2010 wird dieses Geschäftsfeld ausschließlich von Car-O-Liner bearbeitet. Wie bereits erwähnt konnte die ELMA-Tech AG die Produktion und den Vertrieb dieser Anlage veräußern.

Das bestehende Joint Venture in China wird derzeit lediglich als eine Art Präsens verwendet. Hier ist angedacht, das bestehende Joint Venture zu liquidieren bzw. einzufrieren oder neu aufzuziehen und sich auf den Vertrieb der Industriehandzangen bzw. den Hochleistungs-generatoren zu konzentrieren.

Auf Grund des allseits prognostizierten immensen volkswirtschaftlichen Wachstums in China, insbesondere in den Bereichen Automobilbau, Flugzeugbau und Stahlbau ist mit zunehmender Bekanntheit der ELMA-Tech Produkte für die kommenden Geschäftsjahre fest damit zu rechnen, dass die ELMA-Tech AG auch weiterhin in China bzw. den asiatischen Märkten auftreten und vertreten sein wird. Zudem zeigen insbesondere unsere strategischen Kooperations- und Vertriebspartner erhebliche Potenziale für das Geschäft der ELMA-Tech in China auf.

Revolutionäre Produktvorstellung auf der Messe Schneiden & Schweißen in Essen

Wie bereits im Lagebericht von 2008 angekündigt, wurde die Produktionsschweißzange, welche gemeinsam mit den Automobilherstellern entwickelt wurde, auf der Messe Schneiden & Schweißen in Essen im September 2009 vorgestellt. Wie zuvor schon angedeutet werden diese Zangen gerade von den Automobilherstellern getestet. Die ELMA-Tech AG ist jedoch äußerst zuversichtlich, dass hier spätestens zu Beginn des Jahres 2011 erste Freigaben vorliegen werden. Diese revolutionäre Entwicklung für die Automobilisten eröffnet nach erfolgreicher Freigabe Möglichkeiten, Potentiale und vor allen Dingen wirtschaftlichen Erfolg von nicht einschätzbarem Maße.

Großprojekte im Bereich der Kfz-Hersteller (Lichtbogenschweißen)

Die im Lagebericht 2008 angesprochen Großprojekte im Bereich der Kfz-Hersteller unter Einsatz der Lichtbogenschweißtechnik konnten im Berichtsjahr realisiert werden. Außerdem gelang es zu Beginn des Jahres 2010 erfolgreich den Auftrag für den neuen Porsche 911 zu bekommen.

Forschung und Entwicklung (2009-2010)

Weiterentwicklung der Virtuellen Maschine II (Folgegeneration der VM I)

Die Prozessgeschwindigkeit der Virtuellen Maschine wurde um den Faktor zehn erhöht. Dies schafft u.a. die Möglichkeit im gesamten Umfeld der schweißtechnischen Anwendungen neue Meilensteine bei verschiedenen Fertigungsverfahren zu setzen und damit den technologischen Vorsprung der ELMA-Tech AG weiter auszubauen. Insbesondere wurde ein Visualisierungskonzept realisiert, so dass in den verschiedenen Applikationsfeldern Abläufe mit der dort gewohnten Sprache und Darstellung über die VM II dargestellt werden können

Widerstandsschweißen - Prozesstechnologie

Die in 2008 begonnene Entwicklung des vollautomatischen Punktschweißens mit sich selbst einstelllenden Parametern wurde auf die Transformator-Reparatur-Schweißzangen übertragen. Die höhere Arbeitsgeschwindigkeit der VM II erlaubt den Einbezug virtueller Generatoren in die Softwarestruktur, wobei diese Generatoren im 50µs-Rhythmus an die momentanen Prozessgegebenheiten adaptiert werden können. Im Ergebnis lassen sich unterschiedliche Materialarten (normal / hochfest) bereits in der Anfangsphase des Prozesses verifizieren, so dass auch unbekannte Blechkombinationen fehlerfrei und technologisch richtig gefügt werden.

Widerstandsschweißen - Zangen für den Automotiv-Produktionsbereich

Die im Bereich der Reparaturzangen gemachten Erfahrungen stellten die Basis für ein neues Zangenkonzept für den Automobil-Produktionsbereich dar. Insbesondere die Verwendung von hochfesten Aluminium-Werkstoffen, die in einem neuen Kastenprinzip des Zangenkörpers eingesetzt wurden, ließ sich eine Gewichtsreduzierung um 70% im Vergleich zu aktuellen Zangen des Wettbewerbs realisieren. Sowohl bei der manuellen Produktion als auch im Roboterbetrieb ergeben sich erhebliche Vorteile, der einfacheren Zustellbewegung mit geringerem Energieeinsatz bzw. die Positionierung in der automatischen Fertigung mit leichteren und wendigeren Robotern.

Die Steuerungsstrategie "VISION" unter dem Begriff "Nicht mehr einstellen - nur noch Schweißen" wurde auch bei diesen Zangen erfolgreich umgesetzt. Die technologischen Begriffe sind Puls-Sonar-Distanz-Messsystem zur Erfassung der Gesamtblechdicke am Ort der Schweißung, virtueller Generator auf den Elektrodenkappen zum störungsarmen Hochfahren des Prozesses mit Erkennen der verwendeten Stahlsorten, Energiesteuerung mit exakter Erfassung der zwischen den Elektrodenkappen umgesetzten Schweißenergie.

Das ausgearbeitet Konzept reduziert die Hochlaufzeit bei neu eingerichteten Produktionen dramatisch, da nicht über umfangreiche Versuche nach dem Prinzip Try and Error gefahren werden müssen. Die in den neuen Zangen realisierte Steuerungsstrategie arbeitet nach einem kalorimetrischen Modell und garantiert abhängig von der automatisch gemessenen Gesamtblechdicke den richtigen Energieeintrag und damit die Tragfähigkeit des erzeugten Schweißpunkts.

Die Industriezangen wurden im Vorfeld einem Dauerversuch mit über 1 Mio. Lastspielen unterzogen und befinden sich derzeit im 3 Monaten in einem, Automobilwerk SKODA in Mlada Boleslav mit dem Ziel, in wenigen Wochen die weltweite Konzern-Lastenheft-Freigabe des VW-Konzerns zu erhalten. In diesem Zusammenhang werden auch Roboterkopplungen und zugehörige vereinfachte Schnittstellen mit VW ausgearbeitet. Interesse an den neuen Zangen zeigt der VW-Konzern (bereits im Test-Einsatz), BMW (bereits im Test-Einsatz) und Opel (kleinere Zangen bereits im Test-Einsatz).

Einbindung der ELMA-Tech Schweißzangen in der Automobil-Produktion

Das Potenzial für dieses revolutionäre Gesamtsystem bestehend aus manuell geführter V-Zange oder C-Zange und dem zugehörigen ELMA-Tech Steuerschrank liegt sowohl in der manuellen Produktion der Automobilhersteller als auch der robotergebundenen Fertigung weltweit.

Im Ausland werden manuell geführte Zangen auch in der Großserie eingesetzt. Derartige Zangen werden nach Erprobung in der Beschaffung für neue Fahrzeugmodelle eingeplant, je Fertigungslinie sind hier bis zu 400 Zangen erforderlich. Die geplante Roboteranbindung im VW-Konzern eröffnet das gesamte Automatisierungspotenzial weltweit.

Widerstandsschweißen - 10 kHz-Transformator mit höherer Einschaltdauer

Für die zukünftigen Anwendungen im Produktionsbereich wurde ein neuer 10 kHz-Transformator mit doppelter Einschaltdauer und höherem Ausgangsstrom entworfen. Dies folgte aus der Erfordernis, in automatischen Produktionen die vorgegebenen Taktzeiten sicher einhalten zu können, aber auch dem Trend zur Mischbauweise mit Stahl-Aluminium-Verbindungen folgend hinreichende Leistung für eine sichere Punktschweißung bereit stellen zu können.

Aufbau und Auslegung erfolgten so, dass die bestehenden Produktionszangen damit ausgerüstet werden können und Einbaumasse und Gewicht sich nur geringfügig vergrößern. Die Konstruktionsarbeiten wurden mit einem 3-D CAD Programm (Catia) ausgeführt, so wie es auch von vielen Automobilisten eingesetzt wird.

Widerstandsschweißen - Stationäre Maschine ELMAconcept

Mit den Baugruppen VM II, IGBT-Leistungsteil und Vorhub-Zylinder wurde eine vollautomatisch arbeitende Standanlage aufgebaut mit einer maximalen Elektrodenkraft von 5 kN. In vielen Industriezweigen werden derartige Maschinen für Serienschweißungen mit eingeschränkten Losgrößen eingesetzt. Die vollautomatische Prozessführung nach dem kalorimetrischen Modell macht die nur bei wenigen Fachpersonen zu findenden Prozess- und Einstellkenntnisse entbehrlich. Die Resonanz des vor wenigen Monaten vorgestellten Maschinenkonzepts lassen eine erfolgreiche Vermarktung erwarten.

Hochstrom-Generatoren für die Großrohr-Fertigung

Die bekannten Hochstrom-Generatoren mit sekundär getakteten Leistungsteilen mit Ausgangsleistungen bis zu 0,5 MW wurden im Bereich des Einsatzes in der Großrohr-Fertigung (Rohre für den Pipeline-Bau) im Bereich der Steuerung tiefer in den Gesamtprozess eingebunden. Die Virtuelle Maschine übernimmt neben der Prozessführung auch das Hochfahren der Fertigungsstraße, da gerade hier eine unmittelbare Koordination zwischen den Einform-Maschinen und dem gleichzeitig zu führenden Heftprozess gewährleistet werden muss.

Die grundsätzliche Austauschbarkeit sog. virtueller Generatoren, deren statisches und dynamisches Verhalten mit der Rotationsfrequenz der Virtuellen Maschine verändert werden kann, führt zu einer sicheren zur momentanen Einformgeschwindigkeit synchronen Prozessführung, die im Ergebnis eine dramatische Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit zur Folge hat. Die erforderlichen Software-Algorithmen wurden in die Virtuelle Maschine integriert und sind in zahlreichen Großrohr-Fertigungen weltweit im Einsatz.

 

Morsbach14.04.2011

gez. Marcus Klein Vorstand

gez. Prof. Dr. Ing. Peter Puschner Vorstand

1 Quelle: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. ( www.vdma.de )

2 Quelle: www.mittelstandsmonitor.de

3 Quelle: www.handelsblatt.com

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 1.483.835,76 891.618,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 628.660,76 421.197,22
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 628.660,76 421.197,22
II. Sachanlagen 600.175,00 320.421,00
1. technische Anlagen und Maschinen 417.453,00 117.908,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.722,00 202.513,00
III. Finanzanlagen 255.000,00 150.000,00
1. Beteiligungen 255.000,00 150.000,00
B. Umlaufvermögen 3.248.065,56 3.446.165,79
I. Vorräte 1.750.226,56 2.193.398,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.471.410,52 1.095.620,65
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 102.932,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 157.791,78
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.471.410,52 992.688,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 214.761,26 31.220,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 26.428,48 157.146,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.895,99 38.374,82
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.194.078,20 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.954.875,51 4.376.158,83

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 249.162,41
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 308.888,16 308.888,16
III. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 -22.917,58
IV. Bilanzverlust 1.552.966,36 86.808,17
davon Verlustvortrag 109.725,75 0,00
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.194.078,20 0,00
B. Rückstellungen 293.613,20 265.875,82
C. Verbindlichkeiten 5.661.262,31 3.861.120,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 671.841,51 845.211,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 671.841,51 845.211,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 190.722,07 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.798.698,73 3.015.909,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.398.425,52 2.835.586,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.954.875,51 4.376.158,83

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 4.674.889,96 6.144.381,06
2. Personalaufwand 3.334.140,90 3.659.898,42
a) Löhne und Gehälter 2.696.593,13 3.158.198,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 637.547,77 501.699,55
davon für Altersversorgung 13.457,02 13.112,56
3. Abschreibungen 105.742,36 97.617,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 105.742,36 97.617,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.445.999,96 2.314.199,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.981,75 14.544,55
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 297.592,72 135.063,51
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.488.604,23 -47.853,59
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -47.821,89 13.184,86
9. sonstige Steuern 2.458,27 25.769,72
10. Jahresfehlbetrag 1.443.240,61 86.808,17

Ergebnisverwendung

  1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
10. Jahresfehlbetrag 1.443.240,61 86.808,17
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 109.725,75  
12. Bilanzverlust 1.552.966,36 86.808,17

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Ergebnisverwendung

siehe Bericht des Aufsichtsrats.

Anhang

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft i.S.d. § 264 a HGB i. v. m. § 267 Abs. 2 HGB mit den sich daraus ergebenden Rechtsfolgen für die Aufstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses und Lageberichtes.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der ELMA-Tech AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Posten des Jahresabschlusses sind entsprechend den gesetzlichen Vorschriften angesetzt und bewertet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Aktiva

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Für abnutzbare, bewegliche und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, die Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten von 150 € bis 1.000 €, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, haben, ist nach §6Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet worden, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Steuerliche Sonderabschreibungen wurden nicht in Anspruch genommen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen (Beteiligungen) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Umlaufvermögen

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Bewertungsabschläge unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter Beachtung einer verlustfreien Bewertung. Erstere je nach Fertigungs- und Bearbeitungsgrad zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Passiva

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten nur Steuernachzahlungen für Gewerbesteuer der Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenüber dem Vorjahr wurden keine abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

1.) Immaterielle Vermögensgegenstände

Unter den Konzessionen und Schutzrechten u. ä. sind Kosten für fremdbezogene Softwareentwicklungen enthalten, insbesondere für die Software der virtuellen Maschine I und die fremdbezogene Software für das gesamte betriebliche Rechnungswesen von der Firma Varial sowie für die folgenden Anzahlungen:

virtuelle Maschine II (T€ 424)

für Daimler Benz entwickelte Lösung der virtuellen Maschine II (T€ 68)

Softwareentwicklung für Audi( T€ 9)

neu entwickelte Industriezange (T€ 90)

2.) Sachanlagen

Die Sachanlagen beinhalten technische Anlagen und Maschinen sowie Vermögensgegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich von Mietereinbauten und des Fuhrparks.

3.) Finanzanlagen

Das Joint-Venture "Tangshan Hongpeng ELMA-Tech Welder Co. Ltd." in China mit einer Beteiligungshöhe von T€ 150 (30%) besteht weiterhin. Der Wert der Beteiligung wurde durch die Betriebsprüfung für das Jahr 2007 auf T€ 255 erhöht.

4.) Umlaufvermögen

Unter den Vorräten sind ausgewiesen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Handelswaren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um T€ 14 für Pauschalwertberichtigung gekürzt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind u.a. Forderungen gegen das Arbeitsamt (Kurzarbeitergeld) (T€18), Darlehensforderungen T€ 237, davon gg. Gesellschafter T€ 158 , Steuerforderungen aus KSt (T€ 7), GewSt (T€ 7)und USt (7 T€), debitorische Kreditoren (28 T€) sowie Kautionen (T€ 11) enthalten. Bis auf die Mietkaution und die Darlehensforderungen sind sämtliche Forderungen innerhalb eines Jahres fällig. Die Summe der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt T€ 247.

Die Forderung gegen den Gesellschafter wird mit 7,87 % verzinst, ist bis Ende 2011 tilgungsfrei und zum 31.12.2014 zurückzuzahlen.

5.) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Abgegrenzt wurden im Voraus bezahlte Mieten und Kfz-Steuern sowie Leasing-Sonderzahlungen.

6.) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten ausschließlich die Gewerbesteuer 2007 (32 T€) aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im wesentlichen gebildet für rückständige Urlaubsansprüche (T€ 87), Abschluss- und Prüfungskosten(T€ 26) , Prozessrisiken (T€ 1), Archivierungskosten (T€ 6), Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 96), Gewährleistungen (T€ 30) sowie Aufsichtsratsvergütungen (T€ 1)

7.) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2009 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 671,8 671,8 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 46,0 46,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.601,9 1.601,9 0,0 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 190,7 190,7 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.150,8 781,5 2.369,3  
davon aus Steuern: TEuro 95,9 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEuro 194,6        
Summe 5.661,2 3.291,9 2.369,3 0

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

Inlandsumsätze T€ 5.120
Auslandsumsätze T€ 4.078
  T€ 9.198

2.) sonstige betriebliche Erträge

Ausgewiesen werden im wesentlichen Erträge aus der Erhöhung des Bestandes an fertigen und halbfertigen Produkten (T€ 32), die Erträge aus den Sachbezügen Kfz der Mitarbeiter (T€ 110), Erträge aus der Weiterbelastung von Personalkosten (T€ 99) sowie Erträge aus Herabsetzung EWB zu Forderungen(T€ 81).

3.) Personalaufwand

Die Beratungshonorare des Vorstandes Prof. Puschner sind aus Gründen der sachgerechteren Darstellung in den Personalaufwand mit einbezogen worden. Die Anzahl der Arbeitnehmer betrug durchschnittlich 86.

4.) Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von T€ 106 betreffen ausschließlich die des Geschäftsjahres.

5.) sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen u.a. Raumkosten, Kfz-Kosten, Werbe-und Reisekosten Fremdspediteure, betriebliche Versicherungen und Abgaben, Reparaturen, Instandhaltungen, Prüfungs- und Beratungskosten, Forderungsverluste sowie allgemeine Kosten.

6.) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind im wesentlichen kurzfristige Darlehenszinsen enthalten.

7.) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Diese Position setzt sich weitestgehend aus Zinsen für die Kontokorrentkonten (T€ 88), für kurzfristige Verbindlichkeiten (T€ 37), für langfristige Darlehenszinsen (T€ 155) und Factoringzinsen (T€ 10) zusammen.

4. sonstige Angaben

1.) sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus mittelfristigen Miet- und Leasingverträgen. Dabei betragen die Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr T€ 233, davon Mietverbindlichkeiten T€ 210 und die Leasingverbindlichkeiten T€ 23.

2 .) Factoring Vertrag

Mit Datum vom 19.09./28.10.08 hatte die Gesellschaft mit der Firma Close Finance GmbH, Mainz, einen Factoring-Vertrag abgeschlossen. Es wurde vereinbart, dass die Kundenforderungen im Wege des offenen Verfahrens an die Close Finance GmbH abgetreten und gegen Zahlung einer Factoring-Gebühr sowie Zinsen verkauft werden. Dieser Vertrag ist zum 28.10.09 beendet worden.

3.) Vorstand

Die Gesellschaft wird und wurde durch folgende Vorstandsmitglieder vertreten:

Prof. Dr. Ing. Peter Puschner, Aachen

Friedhelm Dürbaum, Düren (bis 26.01.2011)

Marcus Klein, Waldbröl (ab 15.02.2011)

Die Vorstandsmitglieder sind allein vertretungsberechtigt.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Hendric Tempelaars, Düren, Vorsitzender

Angelika Dürbaum, Düren

Dagmar Puschner, Aachen.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf 3.375,00 €.

5. Vorjahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde am 27.10.2009 vom Aufsichtsrat gebilligt und somit festgestellt. Den Aktionären wurde für die Jahreshauptversammlung über die Verwendung des Bilanzverlustes empfohlen, den Jahresfehlbetrag von € 86.808,17 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und auf das neue Jahr vorzutragen.

 

Morsbach, den 09.05.11

ELMA-Tech AG

gez. Marcus Klein Vorstand

gez. Prof. Peter Puschner Vorstand

Anlagespiegel

    AHK 01.01.2009
Euro
Zugänge Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Kum. Abschreib. Zuschreibungen
Euro
Buchwert 31.12.2009
Euro
0132 00 QS-Programm 16.060,00     13.829,00 2.231,00
0133 00 Imagefilme 0,00 18.700,00   12.856,00 5.844,00
0134 00 Elmaspot 1.543,93     1.116,93 427,00
0135 00 EDV-Software 18.185,34     380,34 165,00
      17.640,00      
0137 00 X-Zange 16.100,00 2.000,00   7.499,00 10.601,00
0141 00 Varial Software 0,00 21.030,00   2.634,00 18.396,00
0170 00 Anzahlungen immate- rielle VermG 336.507,22 87.457,98     423.965,20
0171 00 Anzahlungen VM II E- thernet Anb. Daimler 63.474,00 4.300,00     67.774,00
0172 00 Anzahlungen Audi 0,00 9.210,00     9.210,00
0173 00 Anzahlungen auf Ind- ustriezange 0,00 90.047,56     90.047,56
0420 00 Technische Anlagen 10.435,77     6.827,77 3.608,00
0421 00 Spotter-Anlagen 13.306,31     5.738,31 7.568,00
0422 00 X-Zange 42.453,78     19.105,78 23.348,00
0440 00 Maschinen 36.223,31     18.083,00 83,00
      18.057,31      
0450 00 Prüfmaschinen 126.342,80     79.070,80 47.272,00
0451 00 Prüflabor 6.913,47 2.513,41   1.629,47 5.284,00
      2.513,41      
0452 00 Prüfmittel 0,00 330.290,00     330.290,00
0520 00 PKW 17.597,70 13.923,53   388,53 13.535,00
      17.597,70      
0540 00 LKW 0,00 4.676,42   1.169,42 3.507,00
0560 00 Sonstige Transport- mittel 5.393,65     3.250,65 2.143,00
0620 00 Werkzeuge 1.720,74     491,80 779,00
      449,94      
0650 00 Büroeinrichtung 67.855,29 3.583,31   41.235,20 21.613,00
      8.590,40      
0670 00 Geringwertige Wirt- schaftsgüter 68.434,01     68.434,01  
0675 00 Geringwertige WG Sammelposten 32.540,21 12.257,88   14.316,09 30.482,00
0690 00 Sonstige Betriebs-u. Gesch.ausstattung 253.317,21 4.675,86 109.705,76   74.956,31 73.331,00
0691 00 Einrichtung 48.635,92 6.971,95   18.275,87 37.332,00
0820 00 Beteiligungen 150.000,00 105.000,00     255.000,00
    1.333.040,66 716.637,90   391.288,28 1.483.835,76
      174.554,52      

Bericht des Aufsichtsrats

Beschluss des Aufsichtsrats über die Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses sowie des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands

Beschluss des Aufsichtsrats der ELMA-Tech AG, 51597 Morsbach

Die Mitglieder des Aufsichtsrats:

1. Herr Henric Tempelaars (Vorsitzender)

2. Frau Angelika Dürbaum

3. Frau Dagmar Puschner

fassen (im schriftlichen Verfahren) folgenden Beschluss: Allen Aufsichtsratsmitgliedern liegt der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers, der Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, vor. Herr WP Marcus Heller hat dem Aufsichtsrat zusätzlich über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts der ELMA-Tech AG berichtet; außerdem stand er allen Aufsichtsratsmitgliedern zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Als Resümee kann festgehalten werden: Bei Umsatzerlösen in Höhe von 9.198.198,01 EUR und einer Bilanzsumme von 5.954.875,51 EUR erzielte die ELMA-Tech AG im Geschäftsjahr 2009 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.443.240,61 EUR. Bei der Durchführung der Abschlussprüfung sind keine gem. § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB berichtspflichtigen Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften oder Tatsachen festgestellt worden, die den Bestand der ELMA-Tech AG gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter oder von Arbeitnehmern gegen Gesetz oder Satzung erkennen lassen.

Der Vorstand der Gesellschaft hat vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag der ELMA-Tech AG in Höhe von 1.443.240,61 wie folgt zu verwenden:

a. Verteilung an Aktionäre 0 EUR

a. Einstellung in die Gewinnrücklage 0 EUR

a. Verlustvortrag 109.725,75 EUR

d. Bilanzverlust 1.552.966,36 EUR

Die Mitglieder des Aufsichtsrats halten zur Vorlage an die Hauptversammlung und den Vorstand fest:

Wir haben den Prüfungsbericht, den Jahresabschluss und den Lagebericht der ELMA-Tech AG zum 31.12.2009, geprüft ebenso den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns. Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften oder Tatsachen, die den Bestand der ELMA-Tech AG gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter oder von Arbeitnehmern gegen Gesetz oder Satzung, haben wir nicht festgestellt. Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir, wie auch der Abschlussprüfer, der Auffassung, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht der ELMA-Tech AG zum 31.12.2009 insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Aus diesem Grund schließen wir uns dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts durch den Abschlussprüfer an.

Zu dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung erheben wir keine Einwendungen; wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der ELMA-Tech AG zum 31.12.2009. Damit ist dieser festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands stimmen wir zu.

 

Düren, den 17.08.2011

gez. Henric Tempelaars (Vorsitzender)

gez. Angelika Dürbaum

gez. Dagmar Puschner

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.08.2011 durch den Aufsichtsrat festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk und Schlussbemerkung

Wir haben dem Jahresabschluss zum 31.12.2009 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 der ELMA-Tech AG, Morsbach, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk mit Datum vom 11. Mai 2011 erteilt, der im Antagenteil als Anlage V beigefügt ist und hier wiedergegeben wird.

" Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ELMA-Tech AG, Morsbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und des Lageberichts vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festfegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 11 "Risiken und Chancen für die zukünftige Entwicklung" angeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der weiteren Bereitstellung externer Liquidität abhängig ist."

Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard 450 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.).

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und / oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung
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Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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gez. Marcus Heller, Wirtschaftsprüfer

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