Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 207714
Eingetragen
4.11.1999
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenBetrieb von Verkehrswegen für SchienenfahrzeugePersonenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Gegenstand
Durchführung von Dienstleistungen im Bereich des Schienenverkehrs, der Handel und die Vermietung mit und von Fahrzeugen sowie die Übernahme von Transportleistungen im Personen- und Güterverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Grimm
seit 11.12.2020
Geschäftsführer
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mittelweserbahn GmbH

Zeven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der Mittelweserbahn GmbH, Zeven

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Politische und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2023

Die evb-Gruppe betreibt fünf Geschäftsbereiche, der größte Geschäftsbereich ist der Logistikbereich. Die Mittelweserbahn (MWB) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der evb GmbH und in den Geschäftsbereich Logistik der Gruppe integriert. Die MWB erbringt Dienstleistungen im Bereich des Schienengüterverkehrs.

Nach den außerordentlich herausfordernden Corona-Krisenjahren 2020-22 brachte 2023 keine Entlastung: ,,Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus', so das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HHWI). Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes zum Bruttoinlandsprodukt ging die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zurück.

In der Konsequenz wurden überdurchschnittlich viele geplante Güterverkehrsleistungen nicht im vollen Umfang nachgefragt oder sie entfielen ganz. Der unbefriedigende Zustand der Infrastruktur der Deutschen Bahn trug zusätzlich zu temporären Sperrungen, Verzögerungen und/oder Umleitungen bei. So musste beispielsweise der zu Jahresbeginn neu gestartete Containerverkehr Hamburg-Horb aufgrund einer dreimonatigen Vollsperrung unerwartet lange ausgesetzt werden. Zudem beeinträchtigten Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften die Verkehrsabwicklung. In Summe war das Jahr 2023 für die MWB aus betrieblicher Sicht zwar stabiler als das von Lieferkettenstörungen geprägte Jahr 2022, die zu Jahresbeginn spürbar zurückgegangene Nachfrage führte jedoch zu unerwarteten Umsatzrückgängen.

Um dem fortdauernden Fachkräftemangel zu begegnen, wurden im Jahresverlauf deutliche Lohnsteigerungen realisiert und eine Inflationsausgleichsprämie an alle Mitarbeiter bezahlt, wodurch die Personalkosten überdurchschnittlich gestiegen sind.

2. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2023

Die evb Gruppe führte 2023 die 2018 begonnene schrittweise Modernisierung und Konsolidierung im Geschäftsbereich Logistik fort. So wurden an vier Lokomotiven Modernisierungen im Rahmen von Hauptuntersuchungen abgeschlossen. Eine nicht mehr benötigte ältere Lokomotive wurde verkauft.

Der Anfang 2023 eröffnete neue Rangierstandort Wilhelmshaven konnte im Jahresverlauf das Auftragsaufkommen kontinuierlich steigern, blieb jedoch aufgrund des gesunkenen Hafenumschlags insgesamt hinter den Erwartungen.

Einen entscheidenden Anteil an dem nachhaltigen Erfolg der Gesellschaft haben neben den finanziellen Kennzahlen auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. Als steuerungsrelevante, nichtfinanzielle Kennzahlen werden unter anderem die Kundenzufriedenheit, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, Energieverbrauch, verschiedene Beförderungskennzahlen und die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung herangezogen. Alle Kennzahlen fließen auch in die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001 ein.

II. Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur bewegt sich auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 115 auf TEUR 6.853 erhöht. Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung vor allem aus der Verminderung des Sachanlagevermögens durch planmäßige Abschreibungen und Anlagenverkäufen um TEUR 98, der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 747 und der Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 533. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um TEUR 16 erhöht und die Verbindlichkeiten um TEUR 150 vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 77,6% auf 76,3% vermindert.

2. Finanz- und Liquiditätslage

Die MWB ist im Konzernverbund der evb in Maßnahmen zur Optimierung der Finanzströme eingebunden.

Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Fähigkeit, die Bedienung des gesamten Kapitaldienstes im Zeitablauf zu gewährleisten. Die kurz-, mittel- und langfristige Finanzplanung hat zur Aufgabe, der Gesellschaft jederzeit ausreichend liquide Mittel zur Finanzierung zur Verfügung zu stellen.

Das langfristige Vermögen ist zum 31.12.2023 durch eigene Mittel finanziert.

Zum 31.12.2023 bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 261. Die Zahlungsfähigkeit war 2023 jederzeit gegeben.

3. Ertragslage

Die MWB ist vollständig in den Geschäftsbereich Logistik der evb integriert. Sie erbringt fast ausschließlich Dienstleistungen für die evb und partizipiert somit an den Veränderungen in den Umsatz- und Aufwendungspositionen des Geschäftsbereiches Logistik der evb.

Der Jahresüberschuss lag aufgrund des mit den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit TEUR 0 auf Vorjahresniveau.

Der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage werden unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Lage in 2023 als positiv beurteilt.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Alle wichtigen möglichen Chancen und Risiken der Gesellschaft werden regelmäßig erfasst und analysiert. Dabei erfolgt eine Bewertung nach den Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

Die Geschäftsfelder des Geschäftsbereiches Logistik werden auch 2024 durch einen intensiven Wettbewerb und einen hohen Preisdruck geprägt sein. Personalknappheit wird jedoch hier, ebenso wie in SPNV, ÖPNV und Schienenfahrzeugtechnik, ein prägendes Thema bleiben.

Es besteht weiterhin ein stetiger Bedarf an Fachkräften, dem die MWB durch eine intensive Personalrekrutierung und attraktivere bzw. flexiblere Arbeitsbedingungen begegnet.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Investitionszuschüsse. Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm. Durch das integrierte, prozessgesteuerte Mahnwesen als Teil des Forderungsmanagements werden Forderungsausfälle minimiert und eine weitere Absicherung der Forderungen grundsätzlich nicht notwendig. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanzmanagement ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt beim Management der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik. Derivate Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Nach der jüngsten Gleitenden Mittelfristprognose "Sommer 2023" des Bundesamtes für Logistik und Mobilität findet der Güterverkehr in Deutschland nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamtmodale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Allerdings sind in dieser Prognose die Auswirkungen der zu Jahreswechsel unerwartet eingetretenen Kürzungen von Fördermitteln für den Schienengüterverkehr noch nicht berücksichtigt. Die Gesellschaft schätzt das Jahr 2024 daher als anspruchsvoll und mit unverändert verhaltener Marktlage behaftet ein.

Die durch die verschiedenen äußeren Einflüsse verursachten wirtschaftlichen Risiken werden weiterhin kontinuierlich analysiert und alle Maßnahmen und Möglichkeiten ergriffen, um deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu begrenzen.

Im Dezember 2023 wurde der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2024 vom Aufsichtsrat beschlossen.

IV. Risikomanagement

Das Risikomanagement der MWB GmbH ist in einer Richtlinie dokumentiert. Im Rahmen des (Stan- dard-)Berichtwesens zum Quartalsende werden dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft aktuelle Chancen und Risiken berichtet Bei wesentlichen Veränderungen der Risikolage wird mittels einer Ad-hoc-Meldung informiert. Das interne Kontrollsystem ist Bestandteil des Risikomanagements und umfasst sowohl in den Rechnungslegungs- und den Planungsprozess integrierte als auch prozessunabhängige Kontrollen. Zu den prozessintegrierten Kontrollen gehören das Vier-Augen-Prinzip und IT-gestützte Kontrollen sowie die Einbeziehung von internen Fachbereichen wie Recht und externen Experten.

Als interne Steuerungsgrößen werden u.a. die Planungstreue und weitere Kennzahlen angewendet. Preisschwankungen im Energieeinkauf wird durch den Abschluss von jährlichen Kontrakten entgegengetreten.

 

Zeven, 17. April 2024

Mittelweserbahn GmbH

Gez. Christoph Grimm, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 647.789,00 745.980,00
III. Finanzanlagen 5,00 5,00
647.795,00 745.986,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.944.132,84 5.197.074,14
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 261.123,66 794.544,76
6.205.256,50 5.991.618,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 176,00
6.853.051,50 6.737.780,90

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital 2.348.250,00 2.348.250,00
II. Kapitalrücklage 2.376.104,20 2.376.104,20
III. Gewinnrücklagen 1.932.050,00 1.932.050,00
IV. Verlustvortrag -1.425.594,57 -1.425.594,57
V. Jahresüberschuss 0,00 0,00
5.230.809,63 5.230.809,63
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 78.970,86 98.713,58
C. Rückstellungen 1.173.710,20 1.189.504,57
D. Verbindlichkeiten 369.560,81 218.753,12
6.853.051,50 6.737.780,90

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2023

31.12.2023 31.12.2022
1. Rohergebnis 5.868.223,69 9.281.929,43
2. Personalaufwand -5.283.829,70 -4.808.503,53
a) Löhne und Gehälter -4.367.416,20 -3.975.644,01
b) Soziale Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung -916.413,50 -832.859,52
3. Abschreibungen Sachanlagen -98.190,00 -242.367,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -360.326,21 -791.517,85
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 233.775,77 5.392,50
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -312.999,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15.993,86 -648,36
8. Aufwendungen aus Verlustübernahmen -375,50 -480,27
9. Erstattete (+) / Steuern von Einkommen und vom Ertrag 1.222,17 -5.877,51
10. Ergebnis nach Steuern 344.506,36 3.124.928,41
11. Erstattete (+) / Sonstige Steuern 77,00 -304,00
12. Abgeführte Gewinne gem. Ergebnisabführungsvertrag -344.583,36 -3.124.624,41
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Mittelweserbahn GmbH hat ihren Sitz in Zeven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Tostedt unter der Nr. HR B 207714 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte unter Berücksichtigung der vom Bundesminister der Justiz erlassenen Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davonvermerke sowie die unter der Bilanz anzugebenden Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB allesamt im Anhang aufgeführt.

B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und bei abnutzbaren Anlagegegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung steuerlicher Abschreibungssätze nach der linearen Methode vorgenommen. Dabei werden folgende Nutzungsdauern angewendet:

Immaterielle Wirtschaftsgüter 3 Jahre

Fahrzeuge für Güterverkehr 3 - 25 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre

Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten, wenn erforderlich vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Etwaige Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft mit dem Nennwert erfasste Zuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung des Sonderpostens erfolgt zeitanteilig entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Sachanlagen.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgt vorsichtig und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach der Pauschalwertmethode ermittelt, die für die biometrischen Annahmen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

C. ANGABEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 5.040 (Vorjahr: TEUR 4.119).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten:

Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 307 307
(170) (170)
Sonstige Verbindlichkeiten 62 62
(48) (48)

D. ANGABEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG

Die innerhalb des Personalaufwands ausgewiesenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3).

Die in 2023 ausgewiesenen Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus Aufwendungen für Vorjahre. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH entstehen für 2023 keine Steuern.

E. ANGABEN ZU HAFTUNGSVERHÄLTNISSEN / FINANZIELLEN VERPFLICHTUNGEN

Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und nicht unter § 251 HGB fallen und die zur Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, betragen zum 31. Dezember 2022 rd. TEUR 452 (Vorjahr: TEUR 739) und entfallen ausschließlich auf Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen bis 2025. Für die Finanzlage bedeutsame finanzielle Verpflichtungen aus Bestellungen bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht.

F. ANGABEN ZU DEN ORGANEN

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Christoph Grimm. Der Geschäftsführer erhält seine Bezüge von der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH, Zeven.

G. ANGABEN ZUM ANTEILSBESITZ

Die Mittelweserbahn GmbH ist an folgenden Gesellschaften mit mehr als 20 % beteiligt:

Anteil Eigenkapital Jahresergebnis
%
RCL Rail Creative Logistics GmbH, Bruchhausen-Vilsen 100 T€ -10 T€ 0
LOR Logistic an Rail GmbH, Bruchhausen-Vilsen 100 T€ -3.266 T€ 0

Die RCL Rail Creative Logistics GmbH und die LOR Logistic on Rail GmbH sind nicht mehr operativ tätig. Die Mittelweserbahn GmbH verzichtet daher gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses.

Mit der LOR Logistic on Rail GmbH wurde ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

H. SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 25 (Vorjahr: 25) Gehaltsempfänger und 66 (Vorjahr: 68) Lohnempfänger bei der Mittelweserbahn GmbH beschäftigt.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für Abschlussprüferleistungen wird im Konzernabschluss der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH ausgewiesen.

Dieser Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH, Zeven, einbezogen. Dieser wird beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt.

I. NACHTRAGSBERICHT

Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts werden auch zu finanziellen Auswirkungen bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 führen. Es bestehen Unsicherheiten, was den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres insbesondere hinsichtlich Störungen von Logistikketten sowie den sprunghaft gestiegenen Energiekosten betrifft.

Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt III "Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken".

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz zum Stichtag berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Zeven, den 17. Mai 2024

gez. Christoph Grimm, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Juni 2024 festgestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 1.1.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.000,00 0,00 0,00 2.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Fahrzeuge für Güterverkehr 3.991.688,04 0,00 235.000,00 3.756.688,04
3. Technische Anlagen und Maschinen 13.891,00 0,00 0,00 13.891,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 318.308,60 0,00 0,00 318.308,60
4.323.887,64 0,00 235.000,00 4.088.887,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.975.000,00 0,00 0,00 1.975.000,00
2. Beteiligungen 371.700,00 0,00 0,00 371.700,00
2.346.700,00 0,00 0,00 2.346.700,00
6.672.587,64 0,00 235.000,00 6.437.587,64
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Stand 1.1.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.999,00 0,00 0,00 1.999,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Fahrzeuge für Güterverkehr 3.247.216,04 97.596,00 234.999,00 3.109.813,04
3. Technische Anlagen und Maschinen 13.889,00 0,00 0,00 13.889,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.802,60 594,00 0,00 317.396,60
3.577.907,64 98.190,00 234.999,00 3.441.098,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.974.998,00 0,00 0,00 1.974.998,00
2. Beteiligungen 371.697,00 0,00 0,00 371.697,00
2.346.695,00 0,00 0,00 2.346.695,00
5.926.601,64 98.190,00 234.999,00 5.789.792,64
BUCHWERTE
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Fahrzeuge für Güterverkehr 646.875,00 744.472,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 2,00 2,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 912,00 1.506,00
647.789,00 745.980,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,00 2,00
2. Beteiligungen 3,00 3,00
5,00 5,00
647.795,00 745.986,00

"In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss [Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang] wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"

An die Mittelweserbahn GmbH, Zeven

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mittelweserbahn GmbH, Zeven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mittelweserbahn GmbH, Zeven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes-entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bremen, 17. Mai 2024

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer

gez. Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer

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