RCL Rail Creative Logistics GmbH
Selbe AdresseVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Grimm seit 11.12.2020 | Geschäftsführer |
Sebastian Daniel Doderer seit 13.1.2020 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
MWB Bahnlogistik GmbHAufgelöst | 17.54% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mittelweserbahn GmbHZevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Mittelweserbahn GmbH, ZevenI. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Politische und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2023 Die evb-Gruppe betreibt fünf Geschäftsbereiche, der größte Geschäftsbereich ist der Logistikbereich. Die Mittelweserbahn (MWB) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der evb GmbH und in den Geschäftsbereich Logistik der Gruppe integriert. Die MWB erbringt Dienstleistungen im Bereich des Schienengüterverkehrs. Nach den außerordentlich herausfordernden Corona-Krisenjahren 2020-22 brachte 2023 keine Entlastung: ,,Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus', so das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HHWI). Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes zum Bruttoinlandsprodukt ging die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zurück. In der Konsequenz wurden überdurchschnittlich viele geplante Güterverkehrsleistungen nicht im vollen Umfang nachgefragt oder sie entfielen ganz. Der unbefriedigende Zustand der Infrastruktur der Deutschen Bahn trug zusätzlich zu temporären Sperrungen, Verzögerungen und/oder Umleitungen bei. So musste beispielsweise der zu Jahresbeginn neu gestartete Containerverkehr Hamburg-Horb aufgrund einer dreimonatigen Vollsperrung unerwartet lange ausgesetzt werden. Zudem beeinträchtigten Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften die Verkehrsabwicklung. In Summe war das Jahr 2023 für die MWB aus betrieblicher Sicht zwar stabiler als das von Lieferkettenstörungen geprägte Jahr 2022, die zu Jahresbeginn spürbar zurückgegangene Nachfrage führte jedoch zu unerwarteten Umsatzrückgängen. Um dem fortdauernden Fachkräftemangel zu begegnen, wurden im Jahresverlauf deutliche Lohnsteigerungen realisiert und eine Inflationsausgleichsprämie an alle Mitarbeiter bezahlt, wodurch die Personalkosten überdurchschnittlich gestiegen sind. 2. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2023 Die evb Gruppe führte 2023 die 2018 begonnene schrittweise Modernisierung und Konsolidierung im Geschäftsbereich Logistik fort. So wurden an vier Lokomotiven Modernisierungen im Rahmen von Hauptuntersuchungen abgeschlossen. Eine nicht mehr benötigte ältere Lokomotive wurde verkauft. Der Anfang 2023 eröffnete neue Rangierstandort Wilhelmshaven konnte im Jahresverlauf das Auftragsaufkommen kontinuierlich steigern, blieb jedoch aufgrund des gesunkenen Hafenumschlags insgesamt hinter den Erwartungen. Einen entscheidenden Anteil an dem nachhaltigen Erfolg der Gesellschaft haben neben den finanziellen Kennzahlen auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. Als steuerungsrelevante, nichtfinanzielle Kennzahlen werden unter anderem die Kundenzufriedenheit, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, Energieverbrauch, verschiedene Beförderungskennzahlen und die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung herangezogen. Alle Kennzahlen fließen auch in die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001 ein. II. Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur bewegt sich auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 115 auf TEUR 6.853 erhöht. Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung vor allem aus der Verminderung des Sachanlagevermögens durch planmäßige Abschreibungen und Anlagenverkäufen um TEUR 98, der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 747 und der Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 533. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um TEUR 16 erhöht und die Verbindlichkeiten um TEUR 150 vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 77,6% auf 76,3% vermindert. 2. Finanz- und Liquiditätslage Die MWB ist im Konzernverbund der evb in Maßnahmen zur Optimierung der Finanzströme eingebunden. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Fähigkeit, die Bedienung des gesamten Kapitaldienstes im Zeitablauf zu gewährleisten. Die kurz-, mittel- und langfristige Finanzplanung hat zur Aufgabe, der Gesellschaft jederzeit ausreichend liquide Mittel zur Finanzierung zur Verfügung zu stellen. Das langfristige Vermögen ist zum 31.12.2023 durch eigene Mittel finanziert. Zum 31.12.2023 bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 261. Die Zahlungsfähigkeit war 2023 jederzeit gegeben. 3. Ertragslage Die MWB ist vollständig in den Geschäftsbereich Logistik der evb integriert. Sie erbringt fast ausschließlich Dienstleistungen für die evb und partizipiert somit an den Veränderungen in den Umsatz- und Aufwendungspositionen des Geschäftsbereiches Logistik der evb. Der Jahresüberschuss lag aufgrund des mit den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit TEUR 0 auf Vorjahresniveau. Der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage werden unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Lage in 2023 als positiv beurteilt. III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken Alle wichtigen möglichen Chancen und Risiken der Gesellschaft werden regelmäßig erfasst und analysiert. Dabei erfolgt eine Bewertung nach den Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Die Geschäftsfelder des Geschäftsbereiches Logistik werden auch 2024 durch einen intensiven Wettbewerb und einen hohen Preisdruck geprägt sein. Personalknappheit wird jedoch hier, ebenso wie in SPNV, ÖPNV und Schienenfahrzeugtechnik, ein prägendes Thema bleiben. Es besteht weiterhin ein stetiger Bedarf an Fachkräften, dem die MWB durch eine intensive Personalrekrutierung und attraktivere bzw. flexiblere Arbeitsbedingungen begegnet. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Investitionszuschüsse. Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm. Durch das integrierte, prozessgesteuerte Mahnwesen als Teil des Forderungsmanagements werden Forderungsausfälle minimiert und eine weitere Absicherung der Forderungen grundsätzlich nicht notwendig. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanzmanagement ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt beim Management der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik. Derivate Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Nach der jüngsten Gleitenden Mittelfristprognose "Sommer 2023" des Bundesamtes für Logistik und Mobilität findet der Güterverkehr in Deutschland nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamtmodale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Allerdings sind in dieser Prognose die Auswirkungen der zu Jahreswechsel unerwartet eingetretenen Kürzungen von Fördermitteln für den Schienengüterverkehr noch nicht berücksichtigt. Die Gesellschaft schätzt das Jahr 2024 daher als anspruchsvoll und mit unverändert verhaltener Marktlage behaftet ein. Die durch die verschiedenen äußeren Einflüsse verursachten wirtschaftlichen Risiken werden weiterhin kontinuierlich analysiert und alle Maßnahmen und Möglichkeiten ergriffen, um deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu begrenzen. Im Dezember 2023 wurde der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2024 vom Aufsichtsrat beschlossen. IV. Risikomanagement Das Risikomanagement der MWB GmbH ist in einer Richtlinie dokumentiert. Im Rahmen des (Stan- dard-)Berichtwesens zum Quartalsende werden dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft aktuelle Chancen und Risiken berichtet Bei wesentlichen Veränderungen der Risikolage wird mittels einer Ad-hoc-Meldung informiert. Das interne Kontrollsystem ist Bestandteil des Risikomanagements und umfasst sowohl in den Rechnungslegungs- und den Planungsprozess integrierte als auch prozessunabhängige Kontrollen. Zu den prozessintegrierten Kontrollen gehören das Vier-Augen-Prinzip und IT-gestützte Kontrollen sowie die Einbeziehung von internen Fachbereichen wie Recht und externen Experten. Als interne Steuerungsgrößen werden u.a. die Planungstreue und weitere Kennzahlen angewendet. Preisschwankungen im Energieeinkauf wird durch den Abschluss von jährlichen Kontrakten entgegengetreten.
Zeven, 17. April 2024 Mittelweserbahn GmbH Gez. Christoph Grimm, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Mittelweserbahn GmbH hat ihren Sitz in Zeven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Tostedt unter der Nr. HR B 207714 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte unter Berücksichtigung der vom Bundesminister der Justiz erlassenen Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davonvermerke sowie die unter der Bilanz anzugebenden Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB allesamt im Anhang aufgeführt. B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und bei abnutzbaren Anlagegegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung steuerlicher Abschreibungssätze nach der linearen Methode vorgenommen. Dabei werden folgende Nutzungsdauern angewendet:
Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten, wenn erforderlich vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Etwaige Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft mit dem Nennwert erfasste Zuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung des Sonderpostens erfolgt zeitanteilig entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Sachanlagen. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgt vorsichtig und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach der Pauschalwertmethode ermittelt, die für die biometrischen Annahmen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. C. ANGABEN ZUR BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 5.040 (Vorjahr: TEUR 4.119). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten:
D. ANGABEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG Die innerhalb des Personalaufwands ausgewiesenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3). Die in 2023 ausgewiesenen Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus Aufwendungen für Vorjahre. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH entstehen für 2023 keine Steuern. E. ANGABEN ZU HAFTUNGSVERHÄLTNISSEN / FINANZIELLEN VERPFLICHTUNGEN Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und nicht unter § 251 HGB fallen und die zur Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, betragen zum 31. Dezember 2022 rd. TEUR 452 (Vorjahr: TEUR 739) und entfallen ausschließlich auf Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen bis 2025. Für die Finanzlage bedeutsame finanzielle Verpflichtungen aus Bestellungen bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. F. ANGABEN ZU DEN ORGANEN Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Christoph Grimm. Der Geschäftsführer erhält seine Bezüge von der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH, Zeven. G. ANGABEN ZUM ANTEILSBESITZ Die Mittelweserbahn GmbH ist an folgenden Gesellschaften mit mehr als 20 % beteiligt:
Die RCL Rail Creative Logistics GmbH und die LOR Logistic on Rail GmbH sind nicht mehr operativ tätig. Die Mittelweserbahn GmbH verzichtet daher gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses. Mit der LOR Logistic on Rail GmbH wurde ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. H. SONSTIGE ANGABEN Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 25 (Vorjahr: 25) Gehaltsempfänger und 66 (Vorjahr: 68) Lohnempfänger bei der Mittelweserbahn GmbH beschäftigt. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für Abschlussprüferleistungen wird im Konzernabschluss der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH ausgewiesen. Dieser Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH, Zeven, einbezogen. Dieser wird beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt. I. NACHTRAGSBERICHT Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts werden auch zu finanziellen Auswirkungen bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 führen. Es bestehen Unsicherheiten, was den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres insbesondere hinsichtlich Störungen von Logistikketten sowie den sprunghaft gestiegenen Energiekosten betrifft. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt III "Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken". Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz zum Stichtag berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Zeven, den 17. Mai 2024 gez. Christoph Grimm, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Juni 2024 festgestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
"In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss [Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang] wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Mittelweserbahn GmbH, Zeven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mittelweserbahn GmbH, Zeven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mittelweserbahn GmbH, Zeven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bremen, 17. Mai 2024 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
gez. Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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