Kukident GmbH
Heinestraße 9, 69469 Weinheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Apol-Lonia Capó Adrover seit 27.6.2025 | Geschäftsführer |
Bernd Jung seit 20.2.2025 | Geschäftsführer |
Günter Bernhard seit 16.8.2024 | Prokura |
Thorsten Werner Weil seit 31.1.2022 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kukident GmbHWeinheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft1. GeschäftsmodellDie Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf die Herstellung von Zahnpflegeprodukten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Mitteln zur Pflege und Anwendung von Zahnprothesen. Diese Produkte werden an verbundene Unternehmen im In- und Ausland mit einem konzernweit gültigen Aufschlag abgegeben und von diesen vertrieben, zum größten Teil unter den Markennamen Kukident (Deutschland) und Steradent (außerhalb von Deutschland). Die Produktion erfolgt ausschließlich basierend auf den Kundenaufträgen der verbundenen Unternehmen. In der Europäischen Union unterliegen unsere Produkte den Regelungen des Medizinprodukte- Gesetzes. Dementsprechend ist die Kukident GmbH nach ISO 13485 zertifiziert. Weiterhin ist die Kukident GmbH auch nach ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert. 2. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung hat seinen Sitz im europäischen Forschungsschwer- punkt von Reckitt Benckiser in Hull/Großbritannien. Mit den Mitarbeitern in Weinheim besteht ein enger Erfahrungsaustausch. II. Wirtschaftsbericht1. MarktumfeldDas Marktumfeld im Bereich Zahnpflegeprodukte im Hauptabsatzmarkt Deutschland entwickelte sich im Berichtsjahr positiv. 2. Geschäftsverlauf und ErtragslageDer Umsatz im Geschäftsjahr 2023 steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.433 bzw. 8,7 % auf T€ 30.526 (Vorjahr T€ 28.094). Die Absatzmenge aus dem Produktionsgeschäft verringerte sich um 7,9% gegenüber dem Vorjahr, insbesondere aufgrund geringeren Volumens im Vereinigten Königreich, dass teilweise durch leicht erhöhte Mengen im Inland kompensiert werden konnte. Die Erhöhung im Umsatz kam in erster Linie durch Preisanpassungen zustande. Innerhalb der Produktgruppen erhöhte sich im Bereich Tabs der Umsatz um 5,1 % und im Bereich Creme um 26,1%. In unserer Prognose gingen wir für das Jahr 2023 bei leicht erhöhtem Verkaufsvolumen von einer Umsatzerhöhung von 20 % aus. Diese Prognose wurde aufgrund geringerer Absatzmengen verfehlt. Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen erhöhten sich um T€ 1.439 bzw. 5,6 % auf T€ 27.236. Der Anstieg der Herstellungskosten trotz reduzierter Mengen ist vor allem auf Steigerungen der Einkaufspreise und erhöhter Energiekosten zurückzuführen. Die enthaltenen Materialaufwendungen erhöhten sich um 7,7% aufgrund verschlechterter Einkaufskonditionen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg entsprechend um 43,3 % auf T€ 3.290 (Vorjahr T€ 2.296). Dies wurde in erster Linie durch die überproportional gestiegenen Umsatzerlöse verursacht. In unserer Prognose waren wir von einer leichten Erhöhung des Bruttoergebnisses gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Unter Berücksichtigung des um T€ 320 gesunkenen Zinsaufwands hat sich der abgeführte Gewinn um T€ 1.986 auf T€ 2.976 verbessert (Vorjahr T€ 990). Das Unternehmen führt permanente Kostenkontrollen durch, um dauerhaft eine optimale Kostenstruktur sicherzustellen. 3. Vermögens- und FinanzlageWesentliche Vermögenswerte sind das Sachanlagevermögen (insbesondere Fabrik inkl. technischer Anlagen in Weinheim) mit 15 % (Vorjahr 16 %) Anteil an der Bilanzsumme sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 80 % (Vorjahr 79 %) Anteil an der Bilanzsumme von € 50 Mio. (Vorjahr € 50 Mio.). Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(über) verbundene(n) Unternehmen werden, soweit gesetzlich zulässig, saldiert. Neben dem Eigenkapital sind die bedeutendsten Bilanzpositionen auf der Passivseite der Bilanz die Rückstellungen mit 34 % (Vorjahr 36 %) Anteil an der Bilanzsumme sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 14 % (Vorjahr 15 %) Anteil an der Bilanzsumme. Die Gesellschaft ist zu 46 % mit Eigenkapital finanziert (Vorjahr 47 %). Die Liquidität wird über den Cash Pool mit der konzerninternen Gesellschaft Reckitt Benckiser Holding GmbH & Co KG (nachfolgend RB Holding KG), Heidelberg, sichergestellt. Das Cash Pool Guthaben hat sich gegenüber dem Jahresende des Vorjahres um € 2 Mio. auf € 34 Mio. (Vorjahr € 32 Mio.) erhöht. 4. MitarbeiterDie Mitarbeiterzahl hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht verringert und lag im Jahresdurchschnitt bei 77 Beschäftigten. Es gilt der Tarifvertrag für die chemische Industrie. 5. UmweltbelangeDie Gesellschaft betreibt ein hohes Maß an Recycling. Die dadurch zurückgewonnenen Materialien werden im Produktionsprozess wiederverwertet; der Abfallfaktor wird erheblich minimiert. Weiterhin wird mittels einer Wärmerückgewinnungsanlage die in der Produktion entstehende Wärme zum Beheizen der Gebäude genutzt. 6. Gesamtaussage zum WirtschaftsberichtAufgrund geringerer Absatzvolumen wurde die geplante Umsatzsteigerung nicht erreicht. Es konnten aber - u.a. durch Preissteigerungen - dennoch Umsatzsteigerungen und auch eine Erhöhung des Bruttoergebnis vom Umsatz erzielt werden, so dass der Geschäftsverlauf insgesamt dennoch zufriedenstellend war. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse, das Verkaufsvolumen sowie das Bruttoergebnis vom Umsatz. III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Reckitt Benckiser Group plc, Slough/Großbritannien, eingebunden. Die von der Geschäftsführung in nachfolgendem Risiko- und Chancenbericht gesehenen Risiken und Chancen werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft (Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung) beschrieben. 1. Chancen und RisikoberichtDie Gesellschaft hat mit der Reckitt Benckiser Detergents GmbH, Heidelberg, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Wir sehen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. Auf die folgenden Risiken gehen wir im Speziellen ein:
Chancen liegen insbesondere in einer Erhöhung der Absatzmengen (u.a. durch Innovationen) über die geplanten Mengen hinaus. 2. Ausblick (Prognosebericht)Für 2024 erwartet die Gesellschaft bei leicht verringertem Verkaufsvolumen einen Umsatzrückgang von rund 4% zum Vorjahr. Aufgrund von leicht sinkenden Preisen in den Beschaffungsmärkten werden die Materialkosten ebenfalls zurückgehen. Für die übrigen Kosten geht die Gesellschaft von einer leichten Erhöhung gegenüber dem Vorjahr aus. Das Bruttoergebnis vom Umsatz wird aufgrund der weitgehend konstant erwarteten operativen Marge leicht unter dem Vorjahresniveau erwartet. Insgesamt ist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 optimistisch, dass sie ihre Ziele in einem stark wettbewerbsorientierten Umfeld erreichen kann, um ihren Kunden und dem Verbraucher den größtmöglichen Nutzen zu gewährleisten.
Weinheim, den 02.04.2024 Kukident GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine ErläuterungenDie Kukident GmbH hat ihren Sitz in Weinheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HR B Reg.-Nr. 432162). Der Jahresabschluss der Kukident GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte, wie im Vorjahr, nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Im Interesse der Klarheit werden in der Bilanz die Posten des Anlagevermögens zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert. II. Erläuterungen zur Bilanz1. AnlagevermögenDas Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen, angesetzt. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto € 800 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die im Rahmen der Einbringung des Geschäftsbetriebes der Zweigniederlassung Weinheim übernommenen Sachanlagen wurden ab dem Jahr 1994 über deren Restnutzungsdauern unter Zugrundelegung der von der damaligen Reckitt & Colman Holding GmbH festgelegten Gesamtnutzungsdauern abgeschrieben. Danach wurden die Abschreibungen linear über Nutzungsdauern von 50 Jahren (Gebäude), 15 Jahren (Außenanlagen) und 3 bis 10 Jahren (übriges Sachanlagevermögen) ermittelt. Das übrige Anlagevermögen wird über die Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs dargestellt. 2. VorräteDie Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zunächst zu Standardkosten bewertet. Zum Bilanzstichtag wurden Umbewertungen auf die Ist-Kosten durchgeführt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden ebenfalls zunächst zu Standardkosten bewertet. Diese umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und notwendige Gemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Zum Jahresende wurden Umbewertungen auf die Ist-Kosten vorgenommen. Das Niederstwertprinzip findet Anwendung. 3. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(-über) verbundene(n) Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden unverändert zum Vorjahr mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert, soweit dies nach den gesetzlichen Regelungen zulässig ist. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind zu Nennbeträgen bzw. Erfüllungsbeträgen bewertet und haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum 31. Dezember 2023 betreffen die Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Reckitt Benckiser Holding GmbH & Co KG, Heidelberg in Höhe von T€ 34.311 (Vorjahr T€ 32.163) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zum 31. Dezember 2023 betreffen - wie im Vorjahr - die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführungsverpflichtung für das aktuelle Geschäftsjahr in Höhe von T€ 2.976 (Vorjahr T€ 990). Die Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 4. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen, wie im Vorjahr, nicht mit den Pensionsverpflichtungen saldierte Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungsansprüchen, die auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit dem Deckungskapital zum Bilanzstichtag bewertet sind. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 1.081 (Vorjahr T€ 1.004) haben unverändert eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Gezeichnetes KapitalDas Stammkapital beträgt unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres T€ 1.613 und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Reckitt Benckiser Detergents GmbH, Heidelberg. 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method = projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB), abgezinst. Der der Berechnung zugrunde gelegte Zinssatz von 1,83 % (Vorjahr 1,78 %) wurde in Höhe des von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten Zinssatz ausgewählt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,3 % (Vorjahr 2,3 %) zugrunde gelegt sowie eine durchschnittliche alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationsrate in Höhe von 4,5 % (Vorjahr 4,5 %) unterstellt. Gemäß § 253 HGB ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 15.557. Diese liegen um T€ 202 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Die Gesellschaft betrachtet den Unterschiedsbetrag mit Verweis auf den Wortlaut des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB als nicht abführungsgesperrt. 7. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden laufzeitadäquat abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen wurden hauptsächlich für ausstehende Rechnungen (T€ 1.254, Vorjahr T€ 2.079), Bonuszahlungen (T€ 90, Vorjahr T€ 68), Urlaubsansprüche (T€ 52, Vorjahr T€ 112), Jubiläumszuwendungen (T€ 21, Vorjahr T€ 24), Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie sonstige Verpflichtungen aus dem Personalbereich gebildet. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Method" = projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G unter Anwendung eines Diskontierungszinssatzes von 1,75 % (Vorjahr 1,44 %) errechnet sowie eine durchschnittliche alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationsrate in Höhe von 4,5 % (Vorjahr 4,5 %) unterstellt. Der der Berechnung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Jubiläumszuwendungen zugrunde gelegte Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten Zinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre herangezogen. 8. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt und nicht besichert. Sie haben zum 31. Dezember 2023 wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 9. Latente SteuernEs besteht für die Kukident GmbH als Organgesellschaft eine gewerbesteuerliche und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Organträgerin und Gesellschafterin Reckitt Benckiser Detergents GmbH, Heidelberg. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin. Dementsprechend sind neben den tatsächlichen auch die latenten Steuern auf die temporären Differenzen zwischen den Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz der Organgesellschaft vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. 10. FremdwährungsumrechnungKurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Entstehungskurs und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen in Höhe von T€ 179 (Vj. T€ 46) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 87(Vorjahr T€ 171). 3. Materialaufwand
4. Allgemeine VerwaltungskostenWie im Vorjahr beinhaltet die Position der allgemeinen Verwaltungskosten Aufwendungen für Grund- und Kraftfahrzeugsteuer in Höhe von T€ 21 (Vorjahr T€ 21). 5. PersonalaufwandUnsere Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 77 (Vorjahr 78) Arbeitnehmer, davon 49 (Vorjahr 51) gewerbliche Angestellte, beschäftigt. Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
IV. Sonstige Erläuterungen1. KonzernzugehörigkeitÜber die Reckitt Benckiser Detergents GmbH, Heidelberg, die zum Bilanzstichtag 100 % der Anteile an unserer Gesellschaft hält, sowie deren Muttergesellschaft Reckitt Benckiser Holding GmbH & Co. KG, Heidelberg, wird unsere Gesellschaft in den Konzernabschluss der Reckitt Benckiser Group plc, Slough/Großbritannien, einbezogen. Dieser ist unter www.reckitt.com erhältlich. Dieser stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis dar. Alle in den Konzernabschluss der Reckitt Benckiser Group plc einbezogenen Unternehmen werden von unserer Gesellschaft als verbundene Unternehmen angesehen. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen bis zum Ablauf der Grundmietzeit T€ 82 (Vorjahr T€ 148), davon werden T€ 36 im Geschäftsjahr 2024 fällig. Das Bestellobligo im Rahmen genehmigter Investitionen betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2023 T€ 826 (Vorjahr T€ 1.108). Derivative Finanzinstrumente bestanden und bestehen nicht. Angabe zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften:Die Gesellschaft hat mit Lieferanten Konsignationslagervereinbarungen abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Volumen der von diesen Vereinbarungen betroffenen Einkaufsmaterialien T€ 406 (Vorjahr T€ 458). Diese Einkaufsmaterialien sind entsprechend der Regelungen der verschiedenen Vereinbarungen nicht im vorliegenden Jahresabschluss enthalten. Zweck dieser Vereinbarungen ist es, dass die Verfügbarkeiten der Materialien gegeben sind, die Kapitalbindung jedoch bis zur unmittelbaren Entnahme der Materialien aus den Konsignationslagerbeständen zu optimieren. Die wesentlichen Risiken bis zur Entnahme verbleiben bei den Lieferanten der Gesellschaft. 3. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer Bezüge seitens der Gesellschaft erhalten. An ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden Zahlungen von T€ 8 (Vorjahr T€ 8) geleistet. Für diese Personengruppe sind T€ 142 (Vorjahr T€ 146) in den Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 enthalten. 4. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGBDas Gesamthonorar einschließlich Auslagenerstattung des Abschlussprüfers des Geschäftsjahres 2023, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, beträgt T€ 31 und umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Weinheim, den 8. März 2024 Kukident GmbH Die Geschäftsführung Alexandre Vyzas Cristian Dulamea Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kukident GmbH, Weinheim PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Kukident GmbH, Weinheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kukident GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 17. Juni 2024 KPMG
AG
Beyer, Wirtschaftsprüfer Riascos Castañeda, Wirtschaftsprüferin |
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