Cambia 3 Grundstücks GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gili Shalita seit 23.10.2023 | Geschäftsführer |
David Ariel Esquenazi seit 8.10.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lovesel Limited | 50.00% |
VRB Vorratsgesellschaften GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mindspace Germany GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Bilanzvermerk: Die Gesellschaft hält zum 31.12.2023 erhaltene Mietkautionen in Höhe von T€ 5.450 (im Vorjahr: T€ 5.227) als Treuhandvermögen. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und hat die größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist unter der Firma Mindspace Germany GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 168179 B eingetragen. II. Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen Überschuss im Eigenkapital von TEUR 11.453 aus. Da die Geschäftsführung davon ausgeht, dass durch Mieteinnahmen und Finanzierungen durch nahestehende Unternehmen auch in Zukunft ausreichende finanzielle Mittel zur Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen zur Verfügung stehen und somit eine positive Fortführungsprognose besteht, wurden die Vermögensgegenstände und Schulden nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB bewertet. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Der Grundsatz der Vorsicht sowie das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip wurden beachtet (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite werden nicht mit Posten der Passivseite sowie Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht im Wesentlichen den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa Tabellen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennbetrag oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Nicht einbringliche Forderungen werden ausgebucht. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Für Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden aktive/passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird nicht ausgeübt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 6.002 (Vorjahr: TEUR 7.257) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen wie im Vorjahr keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr vor. Von den Bankguthaben sind TEUR 1.135 zugunsten zweier Vermieter verpfändet. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für mietfreie Zeiten, Rückbauverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Personalrückstellungen enthalten. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Gesellschaft hält zum 31.12.2023 erhaltene Mietkautionen in Höhe von TEUR 5.450 (Vorjahr: TEUR 5.227) als Treuhandvermögen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus Nebenkostenabrechnungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 173. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen für Nebenkostenabrechnungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 287. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 167. Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen nicht. IV. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Herr David Ariel Esquenazi, hauptberuflicher Geschäftsführer, Berlin Frau Gili Shalita, hauptberufliche Geschäftsführerin, Tel Aviv / Israel (seit 11. September 2023) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 58 Mitarbeiter, davon 44 Frauen, 13 Männer und 1 diverse Person. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Gebäude in Höhe von insgesamt TEUR 124.281. Davon entfallen TEUR 18.600 auf 2024 und TEUR 105.681 auf die Jahre 2025 bis 2035. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen für die Bestellung von Bauarbeiten für die neuen Standorte, die voraussichtlich in den Jahren 2024 und 2025 eröffnet werden, in Höhe von TEUR 2.884. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht In 2024 eröffnete das Unternehmen bereits einen neuen Standort in Düsseldorf. Das Unternehmen erwartet, dass dies positive Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens haben wird.
Berlin, den 8. August 2024 Geschäftsführung David Ariel Esquenazi Gili Shalita Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 09.09.2024. Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Mindspace Germany GmbH ("Mindspace" oder die "Gesellschaft") betreibt und unterhält Coworking-Standorte in verschiedenen deutschen Städten und meist in sehr guten Innenstadtlagen. Die daraus resultierende Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist die Vermietung von Arbeitsplätzen mit einer Vielzahl von Dienstleistungen und Bürooptionen, vom Einzelarbeitsplatz im Großraumbüro bis hin zu dedizierten Büros. Mindspace bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, darunter Kommunikationsdienste wie Internet und Telefon, Druckdienste, Reinigung und Wartung, voll ausgestattete Küchen und vieles mehr. Das Unternehmen betreibt derzeit 11 Standorte in den größten Städten Deutschlands in Top-Lagen, mit einer Gesamtmietfläche von 49.000 Quadratmetern und rund 7.000 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen hat 3 Standorte in München, 6 Standorte in Berlin, einen in Hamburg und einen in Frankfurt. Das Hauptziel von Mindspace ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Unternehmen und Selbstständige jeder Größe treffen und austauschen können. Aus diesem Grund wurden die Mindspace-Standorte sorgfältig konzipiert, um den Mitgliedern ein Gefühl der Gemeinschaft und eine erstklassige Büroumgebung zu bieten. Diese aus Sicht von Mindspace nahezu perfekte Umgebung soll Sie dabei unterstützen, sich auf die Entwicklung Ihres Unternehmens zu konzentrieren. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Jahr 2023 kam es zu einer Konjunkturabschwächung, die vor allem durch externe Ereignisse verursacht wurde, was zu einer Inflation und in der Folge zu Zinserhöhungen führte, so dass die Zinsen über einen längeren Zeitraum hoch blieben. Diese Ereignisse verringerten die Nachfrage nach Büroraum nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, was den Trend zum "Home Office" förderte. Mindspace und die Coworking-Branche litten ebenfalls unter dem Rückgang der Nachfrage nach neuen Büroflächen. Die Flexibilität des Geschäftsmodells zieht jedoch weiterhin Unternehmen an, die im Vergleich zur traditionellen Immobilienbranche nach vorübergehenden oder anpassungsfähigen Optionen für ihre Tätigkeit suchen. Das Unternehmen betrieb im Geschäftsjahr 2023 alle 11 Mindspace-Standorte inklusive eines in 2023 erfolgreich neu eröffneten Standortes, ein weiterer wurde in 2024 eröffnet, eine weitere Eröffnung ist für 2024 und eine weitere Eröffnung für 2025 geplant. Trotz der Auswirkungen der Inflation und des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds sowie der Investitionen in neue Standorte schloss das Unternehmen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn von 1,9 Mio. EUR ab. Der Jahresüberschuss hat sich wie im Vorjahreslagebericht prognostiziert deutlich verringert, die Umsatzerlöse liegen etwas oberhalb der Prognose. Mindspace Deutschland beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 58 Mitarbeiter und rechnet im Folgejahr mit einer Aufstockung des Personals für den Betrieb der neuen Standorte und die Stärkung der bestehenden Standorte. Darüber hinaus wurden 2023 weitere Standorte für eine Expansion geprüft und im Jahr 2023 wurden zwei zusätzliche Mietverträge unterzeichnet 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Mio. EUR und betrug zum 31. Dezember 2023 32,0 Mio. EUR. Die Vermögens- und Finanzlage ist insbesondere durch die Investitionen in die Standorte des Unternehmens und deren Finanzierung geprägt. Dementsprechend beträgt der Anteil der langfristigen Vermögenswerte und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, die im Wesentlichen aus Mietzuschüssen bestehen, rund 61 % der Bilanzsumme (Vorjahr: rund 58 %). Das Anlagevermögen stieg zum 31. Dezember 2023 um 2,5 Mio. EUR auf 17,3 Mio. EUR (macht 54 % der Bilanzsumme aus), insbesondere aufgrund der Renovierung neuer Standorte, und besteht hauptsächlich aus Mietereinbauten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Darüber hinaus sind auf der Aktivseite der Bilanz sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 9,1 Mio. EUR ausgewiesen, die insbesondere geleistete Kautionen für die Standorte des Unternehmens sowie Forderungen aufgrund von Steuervorauszahlungen beinhalten. Der Anstieg um 1,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf hohe Steuervorauszahlungen zurückzuführen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verringerten sich um 2,1 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR. Aufgrund des Jahresüberschusses 2023 ist es der Gesellschaft gelungen, das Eigenkapital aufgrund der anhaltend guten Geschäftsentwicklung auf 11,5 Mio. EUR (Vorjahr 9,6 Mio. EUR) zu erhöhen. Die weiteren wichtigen Posten der Passiva sind die sonstigen Verbindlichkeiten zusammen mit den Rückstellungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten insbesondere langfristige Darlehen von nahestehenden Unternehmen, die zur langfristigen Finanzierung von Investitionen in die Standorte der Gesellschaft zu marktüblichen Konditionen aufgenommen wurden. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für mietfreie Zeiten und Rückbauverpflichtungen. Darüber hinaus haben sich die Steuerrückstellungen aufgrund der gezahlten Steuern für Vorjahre um 0,6 Mio. EUR verringert. Zusätzlich hat sich der passive Rechnungsabgrenzungsposten, der neben Vorauszahlungen von Kunden einen Vermieterzuschuss beinhaltet, leicht um 0,3 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR reduziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 1,9 Mio. EUR erwirtschaftet, verglichen mit einem Jahresüberschuss von 3,3 Mio. Euro im Vorjahr. Der Hauptgrund für den Rückgang im Jahr 2023 um 1,4 Mio. EUR sind höhere Verwaltungs- und Werbekosten sowie die deutlich höheren Miet- und Betriebskosten für die im Jahr 2022 und 2023 eröffneten und unterzeichneten neuen Standorte sowie inflationsbedingte Erhöhungen bei den bestehenden Standorten. Dies wurde durch einen Umsatzanstieg von 1,5 Mio. EUR, der aus den neu eröffneten Standorten resultiert, sowie überproportional gesunkene Steuern vom Einkommen und vom Ertrag teilweise ausgeglichen. Gleichzeitig ergab sich jedoch eine allgemein geringere Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren, die jedoch die Profitabilität des Unternehmens gewährleistete. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen die Miet- und Betriebskosten für die angemieteten Standorte beinhaltet, hat sich gegenüber dem Vorjahr (19,3 Mio. EUR) um 1,9 Mio. EUR auf 21,2 Mio. EUR erhöht (siehe oben). Der Personalaufwand stieg aufgrund der höheren Mitarbeiterzahl moderat um 0,5 Mio. EUR. Die Abschreibungen erhöhten sich investitionsbedingt deutlich um 0,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere aufgrund höherer Verwaltungs- und Werbekosten von 4,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,7 Mio. EUR. Darüber hinaus blieben die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen auf dem Niveau des Vorjahres. Dagegen ist der Steueraufwand ergebnisbedingt und aufgrund höherer steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bildung von Rückstellungen für mietfreie Zeiten im Vorjahr wieder deutlich um 2,1 Mio. EUR gesunken. Der allgemeine Geschäftsbetrieb und die Investitionen wurden im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus den liquiden Mitteln des laufenden Geschäftsbetriebes, Darlehen von nahestehenden Unternehmen sowie Vermieterzuschüsse finanziert. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die vorstehend in Bezug auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge analysiert wurden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend. 4. Voraussichtliche Entwicklung, wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Laut einer Marktanalyse beträgt der Branchenumsatz von Co-Working-Spaces im Jahr 2024 22,44 Milliarden Dollar und wird voraussichtlich bis 2028 auf 40,4 Milliarden Dollar steigen. Die Nachfrage nach flexiblen Büroflächen wird zwischen 2024 und 2028 signifikant zunehmen, und der Großteil der Büroflächen soll bis 2028 flexibel sein. Im Jahr 2024 eröffnete das Unternehmen einen neuen Standort in Düsseldorf mit einer Gesamtfläche von 4.000 qm und plant, bis zum 4. Quartal 2024 einen weiteren Standort in Berlin zu eröffnen. Zudem ist für 2025 ein weiterer Standort in Berlin geplant. Mindspace hat auch das Geschäftsjahr 2023 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erfolgreich abgeschlossen und einen deutlichen Jahresüberschuss erzielt. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 erwartet das Management bei leicht steigenden Umsatzerlösen einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. Das Unternehmen arbeitet weiterhin an der Ausweitung seiner Geschäftsfelder und der erfolgreichen Umsetzung neuer, noch zu schaffender Standorte. Risikobewertung Mindspace bewertet seine Risiken anhand der folgenden Faktoren:
Durch die Erstellung von Budgets für die folgenden Geschäftsjahre und deren regelmäßige Überprüfung sowie durch Soll-Ist-Vergleiche stellt das Management sicher, dass die Leistungsindikatoren konsequent und stets aktuell überwacht werden und sich daraus abzeichnende Geschäftsrisiken abgeleitet werden können. Grundsätzlich ist das Unternehmen dem inhärenten Risiko einer sinkenden Nachfrage nach den von ihm angebotenen Coworking Spaces ausgesetzt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Ausbruch des Gaza-Krieges, anhaltende Angriffe auf die Schifffahrt im Nahen Osten und der anhaltende Ukraine- Krieg mit den daraus resultierenden Risiken in Form von u.a. Liefer- und Energieversorgungsknappheit sowie weiteren Preissteigerungen die europäischen Volkswirtschaften immer noch vor Herausforderungen stellen. Diesem Risiko begegnet das Unternehmen durch aus Sicht von Mindspace exzellenten Service in den Filialen, strategisch ausgerichtete Vertriebs- und Marketingmaßnahmen und die Schaffung eines sehr ansprechenden Arbeitsumfeldes, das durch den Community-Effekt Kunden bindet und durch Mundpropaganda neue Kunden gewinnt. Die Geschäftsführung stuft das Risiko eines Nachfragerückgangs als gering ein. Aufgrund der langfristigen Finanzierung der Investitionen durch Darlehen von nahestehenden Personen und der sehr guten Geschäftsentwicklung in den Geschäftsjahren 2019 - 2023 sieht das Unternehmen keine Liquiditätsrisiken für das Unternehmen. Ebenso schätzt die Geschäftsführung das Ausfallrisiko von Kundenforderungen als gering ein. Die Geschäftsführer der Gesellschaft schätzen das Risiko der Gesellschaft insgesamt unverändert als gering ein.
Berlin, den 8. August 2024 Geschäftsführung David Ariel Esquenazi Gili Shalita Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Mindspace Germany GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mindspace Germany GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mindspace Germany GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 8. August 2024 FAIR
AUDIT GmbH
Tobias Kannen, Wirtschaftsprüfer Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer |
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