Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 12527
Eingetragen
22.2.2013
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenWärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist: - der Einzelhandel mit Baumaterialien, - der An- und der Verkauf und die Montage von Photovoltaikanlagen sowie der Handel mit den dazu gehörenden Bauelementen und - die Durchführung von Sanierungsarbeiten an Bauwerken, - der An- und der Verkauf und die Montage von Wärmepumpen sowie der Handel mit den dazu gehörenden Bauelementen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jonas Holtz
seit 22.2.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
JES GROUP GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HK Solartec GmbH

Broderstorf (vormals: Rostock)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

HRB 12527

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.087,00 2.190,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.397,00 52.397,00
2. technische Anlagen und Maschinen 148.007,00 81.666,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.786.685,00 1.711.114,00
1.987.089,00 1.845.177,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 650.903,80 0,00
2. sonstige Ausleihungen 2.098.511,79 0,00
3. Genossenschaftsanteile 11.960,00 11.960,00
2.761.375,59 11.960,00
Summe Anlagevermögen 4.756.551,59 1.859.327,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.908.721,34 4.691.835,50
2. fertige Erzeugnisse und Waren 857.205,60 479.908,12
3. geleistete Anzahlungen 45.600,50 111.107,07
2.811.527,44 5.282.850,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.448.335,15 16.741.381,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.165.938,08 184.996,57
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.416.797,17 3.326.172,49
22.031.070,40 20.252.550,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 136.018,09 79.747,67
Summe Umlaufvermögen 24.978.615,93 25.615.148,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.826,95 33.770,45
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.298.293,36 0,00
32.068.287,83 27.508.246,14

Passiva

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -1.875,00 -1.875,00
eingefordertes Kapital 23.125,00 23.125,00
II. Gewinnvortrag 1.511.663,77 1.207.657,83
III. Jahresfehlbetrag 3.833.082,13 -304.005,94
nicht gedeckter Fehlbetrag 2.298.293,36 0,00
0,00 1.534.788,77
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 160.226,51 170.359,30
2. sonstige Rückstellungen 175.326,00 236.249,00
335.552,51 406.608,30
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.213.395,11 2.053.496,98
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.444.376,27 5.994.694,73
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.883.295,17 2.666.080,43
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.362.166,64 13.938.720,48
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.829.502,13 913.856,45
31.732.735,32 25.566.849,07
32.068.287,83 27.508.246,14

HRB 12527

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

01.01. bis 31.12.2021 01.01. bis 31.12.2020
1. Rohergebnis 688.187,28 4.874.023,89
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 931.490,73 1.261.470,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 142.358,34 182.173,80
1.073.849,07 1.443.644,07
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 351.641,50 372.018,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.944.427,27 2.477.477,03
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 87,62 87,62
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.830,36 50.484,20
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 186.283,98 121.926,18
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 169.552,68
9. Ergebnis nach Steuern -3.814.096,56 339.977,12
10. sonstige Steuern 18.985,57 35.971,18
11. Jahresfehlbetrag 3.833.082,13 -304.005,94

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Registergericht Rostock (HRB 12527)

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der HK Solartec GmbH, Broderstorf, zum 31. Dezember 2021 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes GmbHG) aufgestellt worden. Neben den allgemeinen Vorschriften über die Handelsbücher (§§ 238 ff. HGB) kommen auch die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zur Anwendung.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen gesetzlich geforderte "davon-Angaben" zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich im Anhang.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden.

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Das Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie realisiert sind.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen:

Technische Anlagen und Maschinen: 8 bis 20 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 15 Jahre

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Das steuerliche Wahlrecht, so genannte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abzuschreiben, wurde in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auch im Jahresabschluss genutzt.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Das Finanzanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung von außerplanmäßigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB bewertet.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten entsprechen den für die Leistungserbringung bezogenen Fremdleistungen.

Die Bewertung der Waren erfolgt mit dem Anschaffungspreis. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen.

Die geleisteten Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Spezifische Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs.

Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Die Bewertung erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge. Kurzfristige Rückstellungen werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen folgende Restlaufzeiten auf:

insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.448.335,15 17.448.335,15 0,00
im Vorjahr 16.741.381,27 14.239.428,37 2.501.952,90
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.165.938,08 1.144.325,04 21.613,04
im Vorjahr 184.996,57 25.025,79 159.970,78
Sonstige Vermögensgegenstände 3.416.797,17 2.235.739,84 1.181.057,33
im Vorjahr 3.326.172,49 1.266.666,33 2.059.506,16
Summe 22.031.070,40 20.828.400,03 1.202.670,37
im Vorjahr 20.252.550,33 15.531.120,49 4.721.429,84

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten weisen die folgenden Restlaufzeiten auf:

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.213.395,11 2.053.496,98
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 406.557,44 979.365,52
zwischen 1 und 5 Jahren 771.866,87 997.691,20
von mehr als 5 Jahren 34.970,80 76.440,26
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.444.376,27 5.994.694,73
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 7.444.376,27 5.994.694,73
zwischen 1 und 5 Jahren 0,00
von mehr als 5 Jahren 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.883.295,17 2.666.080,43
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.883.295,17 2.666.080,43
zwischen 1 und 5 Jahren 0,00
von mehr als 5 Jahren 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.362.166,64 13.938.720,48
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 7.177.837,03 13.415.720,48
zwischen 1 und 5 Jahren 445.329,61 523.000,00
von mehr als 5 Jahren 11.739.000,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.829.502,13 913.856,45
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.829.502,13 907.465,35
zwischen 1 und 5 Jahren 0,00
von mehr als 5 Jahren 6.391,10
davon Steuerverbindlichkeiten 903.685,60 878.585,52
davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 23.520,23
Gesamt 31.732.735,32 31.732.735,32 25.566.849,07 25.566.849,07
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 18.741.568,04 23.963.326,51
zwischen 1 und 5 Jahren 1.217.196,48 1.520.691,20
von mehr als 5 Jahren 11.773.970,80 82.831,36

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen neben der Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien bei Banken Mietkaufverpflichtungen.

Die Besicherung der Mietkaufverpflichtungen erfolgt ebenso wie die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen über den Eigentumsvorbehalt. Die Kontokorrentlinien sind durch eine Globalzession aus Warenlieferungen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 2.060.583,32 (Vorjahr: EUR 0,00).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen auf das Inland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 16.478,32.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste durch außergewöhnliche Schadensfälle von EUR 47.665,78, Aufwendungen aus Anlagenabgang von EUR 10.314,21 und periodenfremde Aufwendungen von EUR 18.452,08 enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten in Höhe von EUR 4.103,41 (Vorjahr: EUR 5.275,42) Zinsen von verbundenen Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten in Höhe von EUR 84.507,41 (Vorjahr: EUR 2.640,69) Zinsen an verbundene Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergibt sich aus langfristigen Mietverträgen und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.776. Davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 23.

Bilanzielle Überschuldung

Die HK Solartec GmbH weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.298 und somit eine bilanzielle Überschuldung aus. Eine insolvenzrechtiche Überschuldung im Sine des § 19 Abs. 2 InsO liegt jedoch nicht vor, da die Unternehmensfortführung überwiegend wahrscheinlich ist. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht under "IV: Chancen- und Risikobericht".

Mitarbeiter

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 17 angestellte Arbeitnehmer (Vorjahr: 21).

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 19. Der gesamte Betrag entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernzugehörigkeit

Die HK Solartec GmbH wird in den Konzernabschluss der JES Group GmbH, Broderstorf, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Zudem wird die HK Solartec GmbH wird in den Konzernabschluss der JES.Holding GmbH, Broderstorf, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Beide Konzernabschlüsse sind am Sitz des jeweiligen Mutterunternehmens erhältlich.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jonas Holtz ausgeübter Beruf: Kaufmann

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gegenüber dem Geschäftsführer Jonas Holtz besteht eine unverzinsliche Leistungsforderung von TEUR 262 (Vorjahr: 262).

VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind

Der mit dem Einmarsch der russischen Streitkräfte am 24. Februar 2022 gestartete Krieg in der Ukraine hat die geopolitische und wirtschaftliche Lage in Europa stark verändert. Die wesentlichen Staaten haben als Reaktion scharfe Güter- und Finanzmarktsanktionen gegen Russland verhängt. Deren Konsequenz und Dauer sind aktuell nicht einschätzbar.

 

Broderstorf, 6. März 2023

HK Solartec GmbH

Die Geschäftsleitung

HRB 12527

Anlagenspiegel zum 31.12.2021

Anschaffungs-, Herstellungs- kosten Zugänge Abgänge Umbuchungen
01.01.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.802,75 7.550,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.802,75 7.550,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.397,00
2. technische Anlagen und Maschinen 112.000,00 82.296,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.645.509,10 436.212,60 48.036,55
Summe Sachanlagen 2.809.906,10 518.509,50 48.036,55 0,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 650.903,80
2. sonstige Ausleihungen 0,00 2.098.511,79
3. Genossenschaftsanteile 11.960,00
Summe Finanzanlagen 11.960,00 2.749.415,59 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.847.668,85 3.275.475,09 48.036,55 0,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten kumulierte Abschreibung Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen
31.12.2021 01.01.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.352,75 23.612,75 1.653,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 33.352,75 23.612,75 1.653,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.397,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 194.296,90 30.334,00 15.955,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.033.685,15 934.395,10 334.032,60 21.427,55
Summe Sachanlagen 3.280.379,05 964.729,10 349.988,50 21.427,55 0,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 650.903,80 0,00
2. sonstige Ausleihungen 2.098.511,79 0,00
3. Genossenschaftsanteile 11.960,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.761.375,59 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.075.107,39 988.341,85 351.641,50 21.427,55 0,00
kumulierte Abschreibung Buchwert
31.12.2021 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.265,75 8.087,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.265,75 8.087,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 52.397,00
2. technische Anlagen und Maschinen 46.289,90 148.007,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.247.000,15 1.786.685,00
Summe Sachanlagen 1.293.290,05 1.987.089,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 650.903,80
2. sonstige Ausleihungen 0,00 2.098.511,79
3. Genossenschaftsanteile 0,00 11.960,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.761.375,59
Summe Anlagevermögen 1.318.555,80 4.756.551,59

Lagebericht für das Jahr 2021

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die HK Solartec GmbH hat sich zu einem renommierten Solarunternehmen in Deutschland für die Realisierung von großflächigen Aufdach-Solaranlagen bis 750 kWp entwickelt. Der Erfolg der HK Solartec GmbH basiert auf einer Vielzahl von realisierten Projekten, bei denen ein umfangreiches Know-how aufgebaut wurde. Die Regionalität eines Rostocker Unternehmens vermittelt dem Kunden ein sicheres Gefühl und schafft über den normalen Kundenkontakt hinaus Vertrauen. Diese Außenwahrnehmung wurde durch hohen persönlichen Einsatz der Geschäftsführung sowie der Mitarbeiter und eine qualitativ hochwertige Realisierung der Projekte erreicht. Die HK Solartec GmbH erschließt die vollständige Wertschöpfungskette bei regenerativen Stromerzeugungsanlagen. Von der Standortakquise, der Dachsanierung mit umweltgerechter Asbestentsorgung nach staatlichen Richtlinien, bis zum Bau einer schlüsselfertigen Photovoltaikanlage. Ausschließlich hochwertige Komponenten namhafter Markenhersteller finden nach der Qualitätsprüfung durch die Ingenieure Verwendung in den PV-Projekten. Durch erfahrene und gut geschulte Mitarbeiter in allen Teilgebieten der Projektentwicklung bekommt der Liegenschaftseigentümer oder Investor eine vollständige Betreuung. Rechtliche Genehmigungen der Gemeinden und vollständige Vereinbarungen mit den Energieversorgern gehören, wie auch die Unterstützung bei der Fremdfinanzierung, zu der Dienstleistung des Unternehmens.

Durch die Standorterweiterungen in Berlin und München konnte der Vertrieb und Service flächendeckend ausgebaut werden. Zudem sind weitere Standorte in absehbarer Zeit geplant. Zusätzlich konnte im Bereich der Photovoltaik der b2c-Markt erschlossen werden, wo bereits über 1.107 Anlagen in 2021 errichtet wurden.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Lage / Branchensituation

Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenstrahlung mittels Solarzellen in elektrische Energie um. Im weltweiten Vergleich gehörte Deutschland zuletzt, neben China, den USA und Japan, zu den führenden Ländern bei der Nutzung von Photovoltaik zur Stromerzeugung.

In Deutschland nahm die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen kontinuierlich zu. Im Jahr 2020 waren in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 59 Gigawatt installiert. Die Stromerzeugung dieser belief sich im selben Jahr auf circa 50 Terawattstunden Strom. Die größten Kapazitäten zur Erzeugung von Solarstrom liegen im Süden Deutschlands. Bayern ist aktuell mit Abstand das Bundesland mit den größten Kapazitäten, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Trotz eines starken Zuwachses innerhalb der letzten Jahre macht Photovoltaik bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland nur einen vergleichsweisen geringen Anteil aus: Gut 20 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien werden hierzulande mithilfe von Photovoltaik produziert. Im Vergleich dazu ist die Windkraft an Land der wichtigste Treiber in Bezug auf die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Der Anteil von Photovoltaik an der gesamten Stromerzeugung betrug im Jahr 2021 8,8 Prozent.

III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die HK Solartec GmbH war auch in 2021 unverändert im Bereich der Photovoltaik tätig. Dabei handelt die Gesellschaft mit Photovoltaik-Anlagen und nimmt ferner über beauftragte Subunternehmer deren Installation vor. Vertragspartner sind insbesondere der Gesellschaft nahestehende Projektgesellschaften, die das Betreiberrisiko tragen. Die Projektgesellschaften werden, soweit sie Betreiber der Photovoltaikanlagen sind, im Rahmen des bestehenden Geschäftsmodells von der HK Solartec GmbH durch insbesondere Stundungsvereinbarungen zu den Leistungsforderungen finanziert. Dieses trägt dem Umstand Rechnung, dass die Einspeiseerlöse aus den in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen den Projektgesellschaften sukzessive in den Betriebsjahren zufließen. Soweit die Photovoltaikanlagen bei den nahestehenden Projektgesellschaften zum Verkauf vorgesehen sind, erfolgt der Ausgleich der Forderungen der HK Solartec GmbH aus dem Verkaufserlös.

Seit 2020 wird zusätzlich der Geschäftszweig zur Belieferung von Haushaltsendkunden (b2c-Markt) bearbeitet.

Aufgrund der Herabsetzung der EEG-Vergütung für Endabnehmer zum Ende des Jahres 2020 kam es zu einer Verringerung der Auftragslage im Geschäftsjahr 2021, auf die die HK Solartec GmbH mit einer vorübergehenden Senkung der Verkaufspreise reagierte. Folglich kam es zu einer Abnahme der Gesamtleistung im Vergleich zu 2020 um TEUR 11.674. Entsprechend des Geschäftsmodells führen Veränderungen in der Gesamtleistung auch zu Veränderungen insbesondere im Bereich der Aufwendungen für bezogene Photovoltaikanlagen und Subunternehmer. Aufgrund der gestiegenen Preise für bezogene Lieferungen und Leistungen sanken die entsprechenden Aufwendungen jedoch verhältnismäßig weniger stark als die Gesamtleistung. Das erzielte Jahresergebnis 2021 von TEUR -3.833 liegt somit um TEUR 4.137 unter dem Vorjahres-Ergebnis. Ein ausgeglichenes Jahresergebnis, wie im Vorjahr prognostiziert, konnte somit nicht erreicht werden.

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 16,6 % auf TEUR 32.068 erhöht.

Die Vermögensstruktur der Bilanz ist dabei unverändert durch den hohen Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens (70,3 %, Vorjahr: 76,0 %) gekennzeichnet. Der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen beträgt 22,5 % nach 24,0 % im Vorjahr.

Das kurzfristig gebundene Vermögen (TEUR 22.543) enthält im Wesentlichen Vorräte (TEUR 2.812) sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 19.560).

Der bilanzielle Wert der zu Herstellungskosten bewerteten unfertigen Projekte (Vorräte) ist gegenüber 2020 von TEUR 4.692 auf TEUR 1.909 gesunken. Der Bestandsabbau resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Auftragslage im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr.

Die lang- und mittelfristigen Leistungsforderungen bestehen im Wesentlichen gegen Projektgesellschaften aus dem Verkauf und der Installation von Photovoltaikanlagen. Soweit die Projektgesellschaften selber Betreiber der Photovoltaikanlagen sind, wurden mit diesen Projektgesellschaften aufgrund der erst in den Jahren nach der Installation zufließenden Einspeiseerlöse Stundungsvereinbarungen geschlossen. Ferner hat die HK Solartec GmbH bei der Mehrheit dieser Forderungen ihren Rangrücktritt gegenüber den die Projektgesellschaften finanzierenden Banken erklärt. Weiterhin enthalten die mittelfristigen Forderungen verzinsliche Darlehen an Unternehmen innerhalb der JH Holding-Gruppe.

Die lang- und kurzfristigen Darlehensforderungen sind unbesichert.

Das lang- und mittelfristig gebundene Vermögen (TEUR 7.227) ist vollständig durch lang- und mittelfristig zur Verfügung stehendes Kapital (TEUR 13.043) finanziert.

Die Bilanz weist aufgrund des entstandenen Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR 3.833 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.298 aus. Die Eigenkapitalquote ist damit als negativ zu betrachten.

Die Darlehen betreffen insbesondere mit insgesamt TEUR 1.213 (Vorjahr: TEUR 1.443) Verbindlichkeiten aus Mietkaufverpflichtungen und dienen der Finanzierung des Anlagevermögens. Weiterhin hat die HK Solartec GmbH diverse Darlehen von anderen Unternehmen der JH Holding-Gruppe aufgenommen.

2. Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 56 auf TEUR 136 gestiegen. Gleichzeitig wurden die Kontokorrentlinien bei Banken am Bilanzstichtag nicht mehr in Anspruch genommen (Inanspruchnahme von TEUR 610 im Vorjahr), sodass der Finanzmittelfonds nunmehr positiv ist.

Das Nettoumlaufvermögen zeigt für 2021 eine Überdeckung von TEUR 3.518 nach einer Unterdeckung von TEUR -3.432 im Vorjahr.

3. Ertragslage

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 3.833 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 304). Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) verringerte sich auf TEUR -3.349 (Vorjahr: TEUR 917).

Die Gesamtleistung liegt mit TEUR 21.296 um TEUR 11.674 (35,4 %) unter der Gesamtleistung des Vorjahres. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen nur um TEUR 7.464 (26,4 %) gesunken, sodass sich ein Betriebsergebnis von TEUR -3.758 nach TEUR 635 im Vorjahr ergibt.

Das Verhältnis der Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen zur Gesamtleistung beträgt 97,7 % nach 85,7 % im Vorjahr. Der betriebliche Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen) sank auf TEUR 493 (Vorjahr: TEUR 4.703).

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Chancenbericht

Die HK Solartec GmbH wird auch in 2022 unverändert im Bereich der Photovoltaik tätig sein.

Die Gesellschaft wird weiterhin ihren Fokus auf die Entwicklung von PV-Aufdachanlagen unter 750 kWp legen. Durch die fortlaufende Projektentwicklung über das Geschäftsjahr 2021 hinaus sind für 2022 bereits viele Standorte vertraglich gesichert. Des Weiteren werden 2022 neue Geschäftsfelder über den Bau von großflächigen PV-Freiflächenanalgen geplant. Die HK Solartec GmbH verfügt über Kontakte zu vielen Grundstückseigentümern, was den Zugang zu möglichen Projektentwicklungen in der Freifläche deutlich einfacher gestaltet. Des Weiteren wird aktuell die Belieferung und Umsetzung von Haushaltsendkunden aufgebaut, sodass die HK Solartec GmbH perspektivisch jährlich über 5.000 Anlagen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland realisieren wird und auch im b2c-Bereich die Wertschöpfungskette im Unternehmen hält.

Die Projektgesellschaften werden, soweit sie Betreiber der Photovoltaikanlagen sind, im Rahmen des bis 2021 bestehenden Geschäftsmodells von der HK Solartec GmbH durch insbesondere Stundungsvereinbarungen zu den Leistungsforderungen finanziert. Dieses trägt dem Umstand Rechnung, dass die Einspeiseerlöse aus den in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen den Projektgesellschaften sukzessive in den Betriebsjahren zufließen. Die Einspeiseerlöse bei den Projektgesellschaften sind nach der derzeit gültigen Gesetzeslage garantiert und unterliegen keinen konjunkturellen Schwankungen. Deshalb wird das Forderungsausfallrisiko als gering eingeschätzt. Soweit die Photovoltaikanlagen bei den Projektgesellschaften zum Verkauf vorgesehen sind, erfolgt der Ausgleich unserer Forderungen grundsätzlich aus dem bei der jeweiligen Projektgesellschaft realisierten Verkaufserlös. Coronabedingt kam es zu Verzögerungen beim Netzanschluss der Photovoltaikanlagen durch den Netzbetreiber auf Ebene der Projektgesellschaften, so dass ein Forderungsausgleich bisher nicht wie vorgesehen vollständig erfolgen konnte. Die coronabedingten Verzögerungen halten im Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts an. Das Forderungsausfallrisiko wird auch hier als gering eingeschätzt.

Der nationale Aufschwung im Bereich der erneuerbaren Energien bietet der HK Solartec GmbH weiter herausragende und überdurchschnittliche Wachstumschancen. Das eigens entwickelte Geschäftsmodell und große Empfehlungsnetzwerk führen zu einer der erwarteten Branchenentwicklung entsprechenden Auftragsprognose.

2. Risikobericht

Allgemein

Die HK Solartec GmbH ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt, da die Komponenten ausschließlich von deutschen Unternehmen bezogen und in Euro abgerechnet werden. Bei den ungesicherten Darlehensforderungen bestehen nach heutiger Einschätzung keine Ausfallrisiken.

Die HK Solartec GmbH weist zum 31. Dezember 2021 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.298 und somit eine bilanzielle Überschuldung aus. Diese Tatsache steht einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit jedoch nicht entgegen. Gemäß Planung wird ab dem Geschäftsjahr 2022 mit positiven Jahresergebnissen gerechnet, sodass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag, bei Eintritt der Planungsprämissen, im Jahr 2023 wieder ausgeglichen werden kann.

Die HK Solartec GmbH wird ihren Zahlungsverpflichtungen bei Eintritt aller Planungsprämissen auch in 2023 nachkommen können. Die Finanzierung der Stundungsvereinbarungen zu den Leistungsforderungen der nahestehenden Projektgesellschaften erfolgt durch nicht ausgeglichene und unverzinste Leistungsverbindlichkeiten gegenüber den der HK Solartec GmbH verbundenen Unternehmen bzw. nahestehenden Gesellschaften, die von der HK Solartec GmbH als Subunternehmer in den Leistungserstellungsprozess eingebunden werden.

Dennoch verbleibt ein Risiko, dass die gestundeten Forderungen im Verbundbereich zu kurzfristigen Liquiditätsengpässen bei der HK Solartec GmbH führen können, wenn bestimmte Planungsparameter nicht eintreten.

Coronapandemie

Aus der andauernden Coronapandemie resultieren für unsere Gesellschaft grundsätzlich insbesondere die folgenden Risiken:

Beschaffung: Es besteht das grundsätzliche Risiko, dass Lieferanten bzw. Subunternehmer aufgrund der fortgesetzten Auswirkungen der Coronapandemie ihre Leistungen nicht bzw. nicht zeitgerecht erbringen können, so dass es zu insbesondere Verzögerungen bei der Erbringung unserer Leistungen kommen kann.

Personal: Es besteht das Risiko, dass Personal durch Infektionen oder Erkrankung nicht in dem üblichen Umfang zur Verfügung steht. Auch hieraus können Verzögerungen in der Leistungserbringung resultieren.

Absatz: Auf Ebene der Projektgesellschaften kam es zu Verzögerungen bei dem Netzanschluss der Photovoltaikanlagen durch den Netzbetreiber, die im Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts andauern. Wir verweisen auf die vorstehenden Ausführungen. Neben diesen Risiken können in der Leistungserbringung insbesondere auch Verzögerungen durch Reiseverbote im In- und Ausland entstehen.

Diese Risiken haben sich mit Ausnahme der coronabedingten Verzögerungen beim Netzanschluss auf Ebene der Projektgesellschaften im Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts nicht konkretisiert. Wir gehen derzeit nicht von einer wesentlichen wirtschaftlichen Beeinträchtigung unseres Unternehmens durch die abklingende Coronapandemie aus, weisen aber darauf hin, dass die zukünftige Entwicklung der Pandemie und ihre tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen derzeit nur mit erheblicher Unsicherheit vorhersehbar sind.

Ukraine Krieg

Parallel zur Coronapandemie hat der Krieg Russlands gegen die Ukraine die Welt massiv beeinflusst. Seit dem Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 wurden zahlreiche Prozesse in Gang gesetzt, die sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen und die gesamten Volkswirtschaften auswirken. Am deutlichsten zeigten sich die Auswirkungen des Krieges an den Energiemärkten. Bereits vor Beginn des Krieges war an den Energiemärkten ein kontinuierlicher Anstieg der Preise für Erdgas und Erdöl sowie Strom zu verzeichnen. Mit Beginn des Krieges hat der Anstieg noch einmal deutlich an Dynamik gewonnen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in gestiegenen Kosten für Transport und Logistik wider. Steigende Einkaufspreise und Transportkosten erhöhen das Risiko abnehmender Gewinne.

Preiswettbewerb mit China

Auch zukünftig ist davon auszugehen, dass die Folgen der Coronapandemie und des Ukraine Krieges Einfluss auf den Import von Solarkomponenten haben werden. China als weltweit größter Produzent und Lieferant von Solarmodulen führt einen rigorosen Preiswettkampf, welcher zum Risiko abnehmender Gewinne und Marktanteile beiträgt.

Fachkräftemangel und demografische Entwicklung

Durch das stetige Wachstum der Gesellschaft und damit verbunden der höhere Bedarf an qualifizierten Fachkräften bei gleichzeitigem Fachkräftemangel, steigt das Risiko, dass Aufträge zeitlich verzögert bearbeitet werden können und diese an Konkurrenten vergeben werden. Dies führt unter Umständen zu abnehmendem Wachstum.

Politische Risiken

Mit Ende der Subventionen für Photovoltaikanlagen im April 2021 und der steigenden Inflation, steigt das Risiko rückläufiger Aufträge für den Bau von Solaranlagen auf privaten und gewerblichen Flächen. Hieraus entsteht das Risiko sinkender Umsatzerlöse.

V. PROGNOSEBERICHT

Durch die Errichtung eines eigenen Firmen- und Logistikstandortes mit direkter Autobahnanbindung werden zukünftig die Projekte noch gezielter und schneller umzusetzen sein. Die Vertriebserweiterung auf die gesamte Bundesrepublik ermöglicht es, neue und die bereits vorhandenen Investoren mit qualifizierten Projekten zu bedienen. Zudem werden in 2022 mehrere Vertriebsstandorte errichtet, um für jeden Endkunden regional ansprechbar zu sein. Es wird für 2022 ein deutlich positives Jahresergebnis erwartet. Aufgrund der Bindung von finanziellen Mittel in an verbundene bzw. nahestehende Gesellschaften und Personen ausgereichte Darlehen wird auch in 2022 eine Inanspruchnahme von Bankkontokorrentlinien erforderlich werden.

 

Broderstorf, 6. März 2023

Geschäftsführung der HK Solartec GmbH

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HK Solartec GmbH, Broderstorf

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HK Solartec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HK Solartec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhaltes

Wir weisen darauf hin, dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag aufgrund des im Geschäftsjahr 2021 entstandenen Jahresfehlbetrages in Höhe von T€ 3.833 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.298 und somit eine bilanzielle Überschuldung ausweist. Nach Ansicht der Geschäftsführung steht diese Tatsache einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht entgegen. Zudem rechnet die Geschäftsführung damit, dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag durch die geplanten positiven Jahresergebnisse im Geschäftsjahr 2023 wieder ausgeglichen werden kann.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass die mittelfristige Zahlungsfähigkeit nur gegeben ist, sofern die Planungsprämissen im Verbundbereich erfolgreich umgesetzt werden.

Darüber hinaus verweisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht zu den Unternehmenschancen und -risiken. (Abschnitt IV)

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außer-kraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rostock, den 13. März 2023

DOMUS AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Rostock

Christmann, Wirtschaftsprüfer

Singer, Wirtschaftsprüfer

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