Gugelfuss GmbH
Glockeraustraße 18, 89275 Elchingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Gugelfuß seit 2.1.2025 | Geschäftsführer |
Anton Gugelfuß seit 2.1.2025 | Prokura |
Martin Gugelfuß seit 1.4.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gugelfuss GmbHElchingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023OffenlegungsexemplarBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023GUGELFUSS GMBH, ELCHINGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GUGELFUSS GMBH, ELCHINGENA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 6824 in das Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen eingetragen. Die Firma des Unternehmens lautet: Gugelfuss GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Elchingen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in der Fassung nach Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtlichen Nutzungsdauern. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die beweglichen Anlagen werden bei Zugang ab dem 01. Januar 2010 nach der linearen Methode - im Jahr ihres Zugangs zeitanteilig - abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden seit dem 1. Januar 2018 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden, Wert angesetzt. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich des vorhandenen Überschussguthabens bewertet. Soweit die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zugunsten der pensionsberechtigten Personen verpfändet sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit den betreffenden Schulden verrechnet. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bzw. des Prinzips der verlustfreien Bewertung bilanziert. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) zuzüglich angemessener Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Soweit erforderlich erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelabwertungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalabwertung ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen sowie die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Bezüglich des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vj. 1,78 %). Aufgrund der geringen Anzahl der begünstigten Personen sowie deren langjähriger Zugehörigkeit wurde eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 0,0 % verwendet. Des Weiteren ist eine Rentenanpassungsrate von 0,0 % in die Berechnung mit eingeflossen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; ihre erstmalige Erfassung erfolgt nach der Nettomethode. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsforderungen sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt der Forderungsbegründung oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden Währungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres gem. § 268 Abs. 2 HGB. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände einschließlich aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die Forderungen haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten bis zu einem Jahr; die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit EUR 950.728,20 (Vj. EUR 745.975,91) Restlaufzeiten bis zu einem Jahr und mit EUR 418,23 (Vj. EUR 418,23) solche von über einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter mit EUR 51.554,19 (Vj. EUR 37.971,44), die mit 0,5 % jährlich verzinst werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen laufende Verrechnungen und beinhalten EUR 603.196,84 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und EUR 48.012,71 sonstige Verbindlichkeiten. 3. Latente Steuern Die aus der folgenden Aufstellung ersichtlichen aktiven latenten Steuern wurden nach Saldierung mit den passiven latenten Steuern in dem Jahresabschluss der Gugelfuss GmbH entsprechend dem Wahlrecht gemäß § 274 HGB nicht ausgewiesen. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 28% für die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer zugrunde gelegt.
4. Eigenkapital Die Kapitalrücklage enthält mit EUR 146.875,86 (Vj. EUR 146.875,86) Agiobeträge aus der Übernahme von Geschäftsanteilen. 5. Rückstellungen für Pensionen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 1.908.623,00 (Vj. EUR 1.848.502,00); von diesem wurde ein, nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB noch mit mindestens EUR 5.992,00 jährlich bis zum 31. Dezember 2024 anzusammelnder, Zuführungsbetrag über EUR 5.987,00 (Vj. EUR 11.979,00) abgesetzt, so dass die Pensionsverpflichtungen vor Verrechnung mit verpfändetem Deckungsvermögen EUR 1.902.633,67 (Vj. EUR 1.836.521,00) betragen; nach Verrechnung mit den Zeitwerten der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 682.056,55 (Vj. EUR 579.841,44) valutiert die Rückstellung zum Bilanzstichtag mit EUR 1.220.581,02 (Vj. EUR 1.256.683,13). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich stichtagsbezogen ein grundsätzlicher Ausschüttungssperrbetrag in Höhe von EUR 21.354,00 aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen. 6. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Überstundenvergütungen und Urlaubsrückstände mit EUR 289.909,92 (Vj. EUR 244.895,59), Gewährleistungsverpflichtungen mit EUR 190.827,25 (Vj. EUR 173.395,70), Aufbewahrungskosten mit EUR 82.000,00 (Vj. EUR 82.000,00), ausstehende Bonusgutschriften bzw. Bonusrückstellungen EUR 544.249,20 (Vj. EUR 678.057,46) sowie übrige Verpflichtungen mit EUR 200.593,83 (Vj. EUR 234.493,30). 7. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer) dargestellt.
Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.213.717,83 (Vj. EUR 1.489.973,28) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung flüssiger Mittel, die Globalabtretung von Debitoren und die Sicherungsübereignung diverser Kraftfahrzeuge, Maschinen und Anlagen vollumfänglich besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden - da laufende Verrechnungen - saldiert und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 436.057,94, sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 276.937,00 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 34.872,64. 8. Haftungsverhältnisse Ferner besteht eine Bürgschaft über EUR 1.500.000,00 (Vj. EUR 1.500.000,00) gegenüber einem Kreditinstitut zugunsten der Firma Gugelfuss Fenstertechnik Illertal GmbH zur Absicherung von Verbindlichkeiten dieser Gesellschaft. Die abgesicherten Verbindlichkeiten valutieren zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 1.069.337,76. Des Weiteren besteht eine Bürgschaft über EUR 1.500.000,00 (Vj. EUR 1.500.000,00) gegenüber einem Kreditinstitut zugunsten der Firma Gugelfuss - Illerplastic GmbH zur Absicherung von Verbindlichkeiten dieser Gesellschaft. Die abgesicherten Verbindlichkeiten valutieren zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 945.808,99. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird nicht gerechnet. 9. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat diverse Betriebsgrundstücke nebst aufstehenden Gebäuden und Betriebsvorrichtungen gepachtet. Zweck dieser - fast ausschließlich mit Gesellschaftern oder nahestehenden Personen getätigten - Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer eigenen langfristigen Kapitalbindung. Zum Bilanzstichtag resultieren aus diesen Verträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 3.386.378,00; hiervon sind EUR 1.068.050,00 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Es bestehen ferner finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge in Höhe von EUR 798.261,57; hiervon sind EUR 227.953,75 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse teilen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Geographische Märkte:
Die Veränderung der - nicht mit Deckungsvermögen verrechneten - Pensionsrückstellung entfällt mit EUR 26.292,00 (Vj. EUR 84.207,00) auf Personalaufwand, mit EUR 5.992,00 (Vj. EUR 5.992,00) auf sonstige betriebliche Aufwendungen und mit EUR 33.829,00 (Vj. EUR 33.769,00) auf Zinsaufwand; dieser Zinsaufwand wurde mit EUR 71.953,30 (Vj. EUR 11.137,06) an Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet und mit EUR 38.124,30 (Vj. EUR 22.631,94) im Finanzergebnis ausgewiesen. Im Ergebnis sind periodenfremde Aufwendungen von EUR 139.672,58 (Vj. EUR 77.449,15) und periodenfremde Erträge von EUR 452.835,71 (Vj. EUR 126.562,95) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten Verluste aus Anlagenabgängen EUR 12.957,00 (Vj. EUR 49.659,00), Forderungsverluste EUR 100.438,67 (Vj. EUR 21.798,15), außerordentliche Aufwendungen aus dem Erhöhungsbetrag EUR 5.992,00 (Vj. EUR 5.992,00) und sonstige periodenfremde Aufwendungen EUR 20.284,91 (Vj. EUR 0,00). Die periodenfremden Erträge betreffen mit EUR 198.395,70 (Vj. EUR 1.583,63) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Anlagenabgängen EUR 123.976,31 (Vj. EUR 118.779,32), Erträge aus abgeschriebenen Forderungen EUR 6.678,08 (Vj. EUR 6.200,00), Steuererstattungen aus Vorjahren EUR 1.375,64 (Vj. EUR 0,00) und sonstigen periodenfremden Erträgen EUR 122.409,98 (Vj. EUR 0,00). E. Sonstige Angaben Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Anton Gugelfuß, Kaufmann, und Herr Martin Gugelfuß, Glasermeister / Betriebswirt des Handwerks. Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB zur Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird Gebrauch gemacht. Einem Mitglied der Geschäftsführung wurde ein Kontokorrentkredit gewährt, der mit 0,5 % p.a. verzinst wird und sich im Geschäftsjahr folgendermaßen entwickelt hat:
Für Pensionsverpflichtungen von Hinterbliebenen ehemaliger Geschäftsführer sind EUR 402.918,00 (Vj. EUR 422.652,00) zurückgestellt. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 285 (Vj. 287) Arbeitnehmer. Davon 104 Angestellte und 181 gewerbliche Arbeitnehmer. Außerdem ist die Gesellschaft zu 96% an der im April 2012 gegründeten Gugelfuss AG, Mitlödi/Schweiz, beteiligt. Deren Aktienkapital beträgt CHF 100.000,00. Das Eigenkapital beträgt CHF 626.547,16. Die Gesellschaft erzielte zum 31.12.2023 einen Jahresüberschuss von CHF 450.025,78. Ferner ist die Gesellschaft zu 100% an der im Februar 2021 gegründeten Gugelfuss Fenstertechnik Illertal GmbH, Illertissen beteiligt. Deren gezeichnetes Kapital beträgt EUR 25.000,00. Das Eigenkapital beträgt EUR 745.864,15. Die Gesellschaft erzielte zum 31.12.2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 634.539,45. Des Weiteren ist die Gesellschaft zu 100% an der im Februar 2021 gegründeten Gugelfuss - Illerplastic GmbH, Illertissen beteiligt. Deren gezeichnetes Kapital beträgt EUR 25.000,00. Das Eigenkapital beträgt EUR 1.834.981,80. Die Gesellschaft erzielte zum 31.12.2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.264.720,42. Die Gesellschaft erstellt als Muttergesellschaft gemäß § 290 Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Verpflichtung zur Abgabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 2. Halbsatz HGB in Anspruch. F. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Elchingen, den 25. Oktober 2024 gez. Anton Gugelfuß gez. Martin Gugelfuß
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GUGELFUSS GMBH, ELCHINGENGrundlagen des Unternehmens Die Gugelfuss GmbH wurde 1979 gegründet und hat ihren Sitz in Elchingen. Dort ist das familiengeführte mittelständische Unternehmen Gugelfuss seit bereits 130 Jahren ansässig. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt im Fenster-, Türen- und Fassadenbau. Vertrieben werden die Bauelemente über Fachhändler in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Im Großraum Elchingen/Ulm sowie im Objektgeschäft werden die Bauelemente auch direkt, inklusive Montage, verkauft. Neben dem Sitz in Elchingen gibt es weitere Produktionsstandorte in Nersingen-Strass und Beerwalde (Thüringen). Die Gesellschaft ist zu 96% an der Gugelfuss AG mit Sitz in Glarus, Schweiz, beteiligt. Im April 2021 kamen zwei Beteiligungen an Tochtergesellschaften hinzu. Die Gugelfuss Fenstertechnik Illertal GmbH als produzierendes Unternehmen und die Gugelfuss - Illerplastic GmbH als Vertriebsorganisation. Die Gesellschaften haben im April 2021 ihre aktive Geschäftstätigkeit aufgenommen. Dadurch wurden standortnahe weitere Produktionskapazitäten geschaffen und eine Stärkung der Marktposition erreicht. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war den Publikationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom Dezember 2023 zufolge im Jahr 2023 von wirtschaftlicher Stagnation und hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Das Ministerium benennt als Ursachen hierfür zum Einen die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die mit einer Schwächung des privaten Konsums einhergingen. Die anderen Ursachen sieht das Ministerium in einer deutlich geringeren Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft und die geopolitischen Spannungen und Krisen, die dämpfende Effekte auf die wirtschaftliche Entwicklung hatten. Der ifo Geschäftsklimaindex als Indikator für die konjunkturelle Entwicklung ging von 88,9 Punkten im Dezember 2022 auf 86,4 Punkte im Dezember 2023 zurück. 1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Diese Entwicklungen zeigten sich auch in der Entwicklung des Baugewerbes. Hier war Erhebungen des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes vom Dezember 2023 zufolge ein Umsatzrückgang von real 5,3% zu verzeichnen. Insbesondere der Wohnungsbau verzeichnete dem Verband zufolge einen Umsatzeinbruch von real 11%. Für den Fenster- und Außentürenmarkt hatte dies laut Pressemeldungen des Verbands Fenster + Fassade vom April 2024 zur Folge, dass der Absatz in Fenstereinheiten um 8,9% gegenüber dem Vorjahr zurückging. Im Jahr 2022 wurden 15,52 Mio. Fenstereinheiten abgesetzt gegenüber 14,13 Mio. Fenstereinheiten im Jahr 2023. Auch der Außentürenmarkt verzeichnete einen Rückgang um 8,9%. In beiden Segmenten waren deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau Wohnungsbau zur Sanierung zu verzeichnen. 1.3 Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr bei EUR 56,1 Mio. gegenüber EUR 57,2 Mio. im Vorjahr. Der Umsatzrückgang von 1,9% liegt daher unterhalb des Branchenrückgangs. Unter Berücksichtigung der stichtagsbedingten Erhöhung an unfertigen Leistungen von EUR 0,7 Mio. lag die Betriebsleistung bei EUR 56,8 Mio. gegenüber EUR 57,4 Mio. im Jahr 2022. Die Entwicklung begründet sich auf einen Mengenrückgang und einer Umbauphase in der Produktion, die zeitweise geringere Ausbringungskapazitäten zur Folge hatte. 1.4 Produktion und Absatz In allen Produktionsstätten war über das ganze Jahr hinweg Vollauslastung gegeben. In den PVC-Fertigungen in Elchingen und Beerwalde wurde seit Jahren hinweg im Doppelschichtbetrieb produziert. Der Absatz erfolgte über den Wiederverkauf sowie im Direktgeschäft, bei dem im Umkreis von rund 50 km um das Stammhaus in Elchingen private Bauherren, Architekten oder Bauträger direkt - inklusive Verkaufsberatung und Montage - beliefert werden. 1.5 Beschaffung Der Beschaffungsmarkt stellte trotz noch andauernder aber nachlassender Störung der Lieferketten auch in 2023 kein wesentliches Risiko dar, es bestand jederzeitige wenn auch teilweise verzögerte Lieferbereitschaft seitens der Lieferanten. Die Materialknappheit schlug sich im Jahr 2023 im Wesentlichen im Preisniveau nieder. In allen Einkaufsbereichen waren Preiserhöhungen zu verzeichnen. Die Materialaufwandsquote liegt mit 53,0% über der des Vorjahres von 51,3%. 1.6 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Nettoinvestitionen in Höhe von TEUR 2.271 getätigt. Wesentliche Investitionen wurden mit TEUR 1.493 in technische Anlagen und Maschinen und mit TEUR 602 in den Fuhrpark getätigt. Investiert wurde ferner im Bereich Immaterielle Vermögensgegenstände in Software (TEUR 137). In Höhe von TEUR 1.299 wurde vor dem Hintergrund der positiven Zinsentwicklung aus der kurzfristigen Liquidität eine längerfristige Geldanlage mit Festverzinsung getätigt. 1.7 Finanzierungsmaßnahmen Ersatz- und Neuinvestitionen wurden sowohl aus dem Cash-Flow finanziert, als auch mit Bankkrediten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen am Bilanzstichtag 2023 bei TEUR 2.783 und damit um TEUR 852 über denen des Vorjahres. Ferner finanziert sich die Gesellschaft über Gesellschafterdarlehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 700 gegenüber TEUR 1.249 zum Vorjahresstichtag. 1.8 Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gugelfuss GmbH leisten durch ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihrem Engagement einen entscheidenden Beitrag zur Zielerreichung und zum Geschäftserfolg. Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 285 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vorjahr wurden noch durchschnittlich 287 Mitarbeiter beschäftigt. In allen Bereichen finden regelmäßig Schulungen und Unterweisungen statt, um sicherzustellen, dass qualitätsrelevante Aufgaben durch die Mitarbeiter kompetent erledigt werden. 1.9 Arbeitsschutz und Umwelt Im Bereich Arbeitsschutz finden regelmäßig Unterweisungen und Betriebsbegehungen statt und deren Einhaltung wird regelmäßig überprüft. Umweltauflagen werden bei den Produkten, der Herstellung und im Montagebereich beachtet. Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Die Betriebsleistung beträgt TEUR 56.779 und liegt daher um 1% unter der des Vorjahres. Der Materialaufwand liegt um TEUR 288 nur mit knapp 1% über dem des Vorjahres. Der Materialeinsatz beträgt in % zur Gesamtleistung 52,4% gegenüber 51,3% im Vorjahr. Somit ergibt sich ein Rohergebnis von TEUR 27.048 gegenüber TEUR 27.909 im Vorjahr. Bei nur geringfügig geringerer Mitarbeiterzahl ist der Personalaufwand auch vor dem Hintergrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen um TEUR 1.062 (6,6%) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 1.215 und liegen mit TEUR 130 über dem Vorjahr. Dies spiegelt die hohen Investitionen im Geschäftsjahr und in der jüngeren Vergangenheit wieder. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von TEUR 508 auf TEUR 7.086. Der Anstieg ist im Wesentlichen begründet durch höhere Kosten im Zusammenhang mit einer Messeteilnahme und höhere Aufwendungen für Instandhaltungen von Maschinen. Das Finanzergebnis ist mit TEUR 660 positiv gegenüber einem negativen Finanzergebnis von TEUR 87 im Vorjahr. Im Finanzergebnis ist eine Ausschüttung der Tochtergesellschaft Gugelfuss AG in Höhe von TEUR 648 enthalten. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.194 gegenüber TEUR 3.084 im Vorjahr. Im Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist wie oben ausgeführt ein Beteiligungsertrag von TEUR 648 enthalten. Unter Eliminierung dieses Beteiligungsertrags ergibt sich ein Jahresergebnis von TEUR 1.546 und somit ein Ergebnisrückgang von TEUR 1.538. 2.2 Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf TEUR 2.519 (Vorjahr TEUR 6.428). Dem Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit stehen Netto-Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen in Höhe von TEUR 2.381 und Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.300 gegenüber. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von TEUR 473, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.573 zurückgeführt. Es erfolgte eine Darlehenszuführung seitens Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.325. Im Geschäftsjahr war ein Mittelzufluss aus einer Ausschüttung einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 648 zu verzeichnen. Gewinnausschüttungen an Gesellschafter und Rückzahlungen von Gesellschafterdarlehen erfolgten in Höhe von TEUR 2.573. Der Bestand an liquiden Mitteln am Bilanzstichtag liegt bei TEUR 3.929 und somit um TEUR 2.026 unter dem des Vorjahresstichtags. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontofrist beglichen. Ebenso wird großer Wert darauf gelegt, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu realisieren. Die Forderungen sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Während des Geschäftsjahres gab es zu keinem Zeitpunkt Liquiditätsengpässe. Die von den Kreditinstituten eingeräumten Gesamtkreditlinien für Kontokorrente und Avale betragen TEUR 1.800 (Vorjahr TEUR 1.800), welche zum 31.12.2023 mit TEUR 5 (Vorjahr TEUR 5) in Anspruch genommen waren. Die Inanspruchnahme betraf jeweils Bankbürgschaften. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 778 auf TEUR 21.070 vermindert. Diese Entwicklung spiegelt sich auf der Aktivseite vor allem im stichtagsbedingten Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 1.876 und der liquiden Mittel von TEUR 2.026 wider. Dem steht ein Aufbau des Anlagevermögens von TEUR 2.329 gegenüber, davon TEUR 1.300 von Finanzanlagen. Aufgrund des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023 und vor dem Hintergrund der niedrigeren Bilanzsumme, sowie einer Ausschüttung von TEUR 2.000 im Geschäftsjahr hat sich die Eigenkapitalquote von 44,1% im Vorjahr auf 46,6% erhöht. Langfristig gebundenem Vermögen (Anlagevermögen) in Höhe von TEUR 9.240 stehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 2.204, sowie langfristiges Fremdkapital in Höhe von TEUR 1.221 in Form von Pensionsrückstellungen gegenüber. Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf hat unsere Erwartungen nicht ganz erfüllt, wir hatten jedoch einen geringeren Umsatz- und Absatzrückgang als die Branche zu verzeichnen. Daher ist der Geschäftsverlauf aus unserer Sicht zufriedenstellend. Die Grundstücke an allen Unternehmensstandorten, also in Elchingen, Beerwalde und Nersingen-Straß, sind gepachtet und befinden sich im Gesellschafter- bzw. Familieneigentum. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz berichtet, dass zunächst zu Beginn des Jahres 2024 eine konjunkturelle Belebung zu beobachten war, die sich jedoch im zweiten und zu Beginn des dritten Quartals wieder legte. Die Erholung der deutschen Wirtschaft verläuft demzufolge schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartet. Der Rückgang in der exportorientierten Industrieproduktion und im Baugewerbe konnte durch positive Tendenzen in den Dienstleistungsbereichen nicht kompensiert werden. Dies sieht das Ministerium als Hinweis auf tieferliegende Strukturprobleme in der deutschen Wirtschaft. Hinzu kommen neue Risiken für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung durch verschärfte geopolitische Spannungen, ungünstige internationale Konjunkturdaten sowie eine gestiegene Volatilität an den Finanzmärkten ergeben. Laut Prognosen des Internationalen Währungsfonds vom August 2024 wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit sieht der Internationale Währungsfonds Deutschland in einer Stagnation. Der ifo Geschäftsklimaindex lag im September 2024 bei 85,4 Punkten. Als Folge der hohen Inflation, der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Ukrainekrieges belastet aus Sicht des ifo-Instituts die deutsche Wirtschaft weiterhin und sieht diese zunehmend in einer Krise. Laut Angaben des statistischen Bundesamtes gingen die Baugenehmigungen bei Einfamilienhäusern um 37,8%, bei Zweifamilienhäusern um 52,5% und bei Mehrfamilienhäusern um 28,0% zurück. Der Negativtrend insbesondere bei den Ein- und Zweifamilienhäusern setzt sich weiter fort. Der Verband Fenster und Fassade rechnet mit einem Absatzrückgang im Jahr 2024 um weitere 6,4% nach dem Rückgang um 8,9% im Jahr 2023. Es wird erwartet, dass der Absatz im Neubau um 14,4% zurückgeht und im Bereich der Modernisierung um 1,9%. Im Bereich des Außentürenmarktes wird mit einem Absatzrückgang von 5,1% im Jahr 2024 nach einem Rückgang von 8,9% im Vorjahr gerechnet. In beiden Marktsegmenten zusammen wird für 2024 prognostiziert, dass der Neubau im Wohnbereich kumuliert für 2023 und 2024 um mehr als 35% einbricht. Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung sind zwar beobachtbar, jedoch stellen mögliche Investoren in 2024 ihre Entscheidungen zurück, aufgrund der hohen Verunsicherung im Jahr 2023 im Zuge des Gebäudeenergiegesetzes und aufgrund der Rücknahme in Aussicht gestellter verbesserter Förderanreize aus haushaltspolitischen Gründen im Dezember 2023. Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Tendenzen spiegeln sich auch in der Geschäftsentwicklung der Gugelfuss Gruppe wieder. Insbesondere der Rückgang im Bereich des Neubaus von Ein- und Zweifamilienhäusern ist auch für uns spürbar. Wir erwarten für das Jahr 2024 ein Absatzniveau leicht unter dem des Jahres 2023 und eine der Absatzerwartung entsprechende Ergebnisentwicklung für das Jahr 2024. Unsere Erwartung des Vorjahres, im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 zu erzielen, konnten wir nicht erreichen. Chancen- und Risikobericht 2.1. Chancen Die Gugelfuss GmbH hat im April 2021 den Geschäftsbereich Kunststofffenster und -türen der insolventen Illerplastic-Gruppe in Illertissen übernommen. Der Name Illerplastic steht seit Jahrzehnten für hochwertige Fenster und Türen aus Kunststoff. Im Zuge der Übernahme wurden zwei neue Tochtergesellschaften - ein produzierendes Unternehmen und eine Vertriebsgesellschaft - implementiert. Dadurch eröffnet sich für uns die Möglichkeit unsere Marktposition in Süddeutschland zu stärken. Es bietet sich die wesentliche Chance einer besseren Marktdurchdringung und einer schnelleren Belieferung von Händlern durch zusätzliche Produktionskapazitäten, die standortnah realisiert werden können. Die Geschäftstätigkeit in Illertissen wird in der nahen und fernen Zukunft weiter ausgebaut werden. Das Geschäftssystem der Gugelfuss GmbH hat sich in den vergangenen Jahren nicht grundlegend geändert. Wir beurteilen die Maßnahmen der vergangenen Jahre als richtig und wirtschaftlich notwendig. Eingeleitete Prozessverbesserungen sollen weiterhin optimiert werden. Mit der Implementierung neuer Bearbeitungszentren in den letzten Jahren haben wir in technisch moderne Anlagen investiert, um zukünftig steigende Auftragsvolumina und Auftragsstückzahlen erzielen zu können. Dadurch ist die Gugelfuss GmbH in der Lage auch größere Projekte abzuwickeln. Dies sehen wir als strategische Chance an, insbesondere vor dem Hintergrund der rückläufigen Entwicklungen im Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern. Unsere hochwertige und innovative Produktpalette wird laufend Qualitätskontrollen unterzogen. Unser Unternehmen ist nach ISO 50001 (Energiemanagement) zertifiziert. Unsere Händlerkunden profitieren von begleitenden Marketingmaßnahmen wie einer auf unsere Produkte abgestimmten Händlersoftware, Produktschulungen und Seminare. Wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie sind spezielle Kundenbindungsmaßnahmen. Marktchancen bieten sich auch insbesondere im Sanierungsmarkt durch die zunehmenden Anforderungen des Klimaschutzes im Bereich energetischer Sanierungen und die damit verbundenen Förderprogramme. Hierauf legt das Unternehmen Gugelfuss auch Wert. 2.2. Risiken und Risikomanagement Die Strategie und Planung unseres Unternehmens unterliegt einem implementierten Kontroll- und Risikomanagement. Um Forderungsausfall-Risiken zu vermeiden, ist zur Vermeidung dieser geringen Risiken ein Großteil der Forderungen durch Warenkreditversicherungen abgedeckt. Der allgemeine Fachkräftemangel lässt auch unsere Branche nicht aus. Wir versuchen dem, durch laufende innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung sowie durch produktbezogene Schulungen unserer Mitarbeiter, sowie durch attraktive Entlohnungs- und Arbeitszeitmodelle entgegenzuwirken. Die weitere Entwicklung hängt nach wie vor davon ab, inwieweit sich Preiserhöhungen am Beschaffungsmarkt, insbesondere vor dem Hintergrund günstiger Importe kompletter Fenster aus Niedriglohnländern, am Absatzmarkt durchsetzen lassen. Auch die Preisentwicklung und die Entwicklung der Lieferhemmnisse bei Zulieferanten stellen ein bedeutsames Risiko für eine positive Entwicklung dar. Es lässt sich schwer beurteilen, inwieweit sich Teuerungsraten der Beschaffungspreise, die einen Preisdruck im Absatzmarkt nach sich ziehen, auf das Verhalten der Endkunden auswirken werden. 2.3. Umweltbelange und Unternehmensphilosophie Nachhaltigkeit und Umweltschutz beginnt in unserem Hause schon vor der Produktion bereits bei den eingesetzten Materialien und Technologien. Ohne bei der Qualität und Funktion Abstriche zu machen, bei der Gestaltung auf Kreativität zu verzichten oder bei der Verarbeitung Kompromisse einzugehen, wird vom Rohstoffabbau bis zum Recycling der ökologische Kreislauf berücksichtigt. Gugelfuss beteiligt sich aktiv an Rewindo - der Recycling-Initiative der deutschen Kunststoffprofilhersteller für ausgebaute Fenster, Rollläden und Türen aus Kunststoff. Das in den Kunststofffenstern, -rollläden und -türen steckende PVC kann bis zu sieben Mal wiederverwendet werden. Dies bei gleichbleibender Qualität, Stabilität und Witterungsbeständigkeit. Dadurch werden wertvolle Ressourcen geschont und Energie sowie CO 2 eingespart. Nachhaltigkeit beschränkt sich bei Gugelfuss aber nicht nur auf die Umwelt. Wir engagieren uns auch für unsere Mitarbeitenden und soziale Projekte. Langfristiges Personalmanagement soll unseren Mitarbeitenden einen sicheren und dauerhaften Arbeitsplatz bieten und so ein gutes Arbeitsklima und mentale Gesundheit fördern.
Elchingen, den 25. Oktober 2024 gez. Anton Gugelfuß gez. Martin Gugelfuß Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gugelfuss GmbH, Elchingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gugelfuss GmbH, Elchingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gugelfuss GmbH, Elchingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sindelfingen, 25. Oktober 2024 KMZ
Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
gez. Dr. Sebastian Zerbe, Wirtschaftsprüfer gez. Petra Preuninger, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses Der vorstehende Jahresabschluss wurde am 19. November 2024 festgestellt. |
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