F & A Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Selbe AdresseRechtsanwaltskanzleien und Notariate
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Joachim Hoffmann seit 13.5.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LEVITO AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEZ GmbHHerbolzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangMEZ GmbH, HerbolzheimA) Allgemeines Die MEZ GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter der Nr. HRB 713683 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist in Herbolzheim. Die Anschrift lautet MEZ GmbH, Hauptstraße 78, 79336 Herbolzheim. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 wurde unter Beachtung der Ausweis-, Ansatz- und Bewertungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt und nach den Vorschriften der §§ 266, 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden größtenteils im Anhang gemacht. B) Annahme der Unternehmensfortführung Die Gesellschaft hat zum Stichtag einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 428 erwirtschaftet, wodurch sich das negatives Eigenkapital etwas auf TEUR 6.047 reduziert hat. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus kurzfristigen Darlehen belaufen sich auf TEUR 3.240, gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 1.008. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt trotz des Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags sowie der angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB), insbesondere da im Berichtsjahr eine deutliche künftige Entlastung der Liquiditätslage durch weitere Forderungsverzichte, der Reduzierung von Verwaltungsaufwendungen sowie die nachfolgend beschriebene Konsolidierung der Unternehmensfinanzierung erreicht wurde: Gemeinsam mit dem Gesellschafter unserer Muttergesellschaft, der LEVITO AG, Feldbrunnen, Schweiz, konnte die Verschuldung weiter reduziert werden, in dem die Darlehen aus der Lagerfinanzierung bei der Collector Bank AB, Schweden, zurückgeführt wurde und die Collector Bank AB auf den gleichen Betrag verzichtet hat. Der Restbetrag von TEUR 1.008 wurde in ein langfristiges Darlehen umgewandelt. Hier wurde vereinbart, dass bei jeder weiteren Tilgung die Collector Bank AB zusätzlich auf 25 % des jeweiligen Tilgungsbetrags verzichtet. Zudem konnte in November ein neuer Factoring Partner mit optimierten Konditionen gewonnen und dadurch zusätzliche Liquidität geschaffen werden. Um den Vertrieb zu unterstützen, wurde zusätzliches Personal für das internationale Geschäft angestellt, wobei erste Ergebnisse erst ab dem 3. Quartal 2022 zum Tragen kommen werden. Weiterhin wurde ein neues Projektteam aufgebaut, um das B2B und B2C Geschäft zu professionalisieren. Hier werden die ersten zusätzlichen Umsätze im 2. Quartal 2022 erwartet. Im April 2021 hat der Alleingesellschafter MEZ Craft Group GmbH außerdem eine unbeschränkte und unbefristete Patronatserklärung abgegeben, wonach sie in ihrer Funktion sicherstellen wird, dass der MEZ GmbH ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit diese jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Die Geschäftsführung geht daher von einer dauerhaften Absicherung der Liquidität der Gesellschaft aus. C) Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei technischen Anlagen und Maschinen beträgt die Nutzungsdauer zwischen 5 bis 20 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 bis 15 Jahre. Bei geringwertigen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens bis zu einem Betrag der Anschaffungskosten von EUR 800,00 (Vj. EUR 800,00) erfolgte wie im Vorjahr eine sofortige aufwandswirksame Verrechnung. Der Abgang wird im Jahr der Anschaffung unterstellt. Im Finanzanlagevermögen werden Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen, sofern sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden nur bei dauernder Wertminderung vorgenommen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (gleitendes Durchschnittsverfahren) unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Abwertungen aufgrund gesunkener Gängigkeit werden vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für überfällige und zweifelhafte Forderungen wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, ebenso Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Bestand für das allgemeine Ausfall- und Delkredererisiko. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Methode) und der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Dabei erfolgt die Berechnung gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre mit einer gesetzlich vermuteten Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und bekannt gegeben wird. Der Erfolgsausweis aus Änderungen des Abzinsungssatzes erfolgt im Finanzergebnis. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Der Erfolgsausweis aus Änderungen des Abzinsungssatzes erfolgt im Finanzergebnis. Für die Jubiläumsrückstellung erfolgte dabei die versicherungsmathematische Berechnung unter der Anwendung der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,35% (Vj. 1,60%). Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Bei der Ermittlung der im Zusammenhang mit der Rückstellungsbewertung entstehenden Aufwendungen und Erträge wird davon ausgegangen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Beginn der Periode eingetreten ist. Für Veränderungen des Verpflichtungsumfangs wird die Annahme getroffen, dass diese zum Periodenende eingetreten sind. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. D) Angaben zur Bilanz 1. Anlagenvermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wie im Vorjahr haben alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 50) enthalten sowie im Übrigen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Aufwandsanzahlungen und Reisekostenvorschüsse. 3. Liquide Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) Von den liquiden Mitteln sind TEUR 208 (Vj. TEUR 501) verfügungsbeschränkt. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert wie im Vorjahr TEUR 8.081. Der Bilanzverlust zum 31. Dezember 2021 enthält einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr i.H.v. TEUR 14.153 (Vorjahr TEUR 14.581). Des Weiteren entstand ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 6.047. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zum 31.12.2021 werden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.431 (Vj. TEUR 2.225) ausgewiesen. Der Ermittlung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten des Gutachters Mercer Deutschland GmbH, Stuttgart, zugrunde. Bei der Ermittlung des Rückstellungsbetrages wurden nachstehende Parameter zur Berechnung berücksichtigt:
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Abschlussstichtag lt. Gutachten TEUR 256 (Vj. TEUR 329). Die Zinsaufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen erfasst. 6. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen umfassen analog dem Vorjahr im Wesentlichen Kundenboni, ausstehende Vertriebskostenabrechnungen und Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Personal. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 989 (Vj. TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 212 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte über das Vorratsvermögen besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.240 (Vj. TEUR 2.488) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.956 (Vj. TEUR 3.978); davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 62 (Vj. TEUR 968). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 302 (Vj. TEUR 833) aus Steuern sowie Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 116) im Rahmen der sozialen Sicherheit. 8. Latente Steuern Die ermittelten temporären Bewertungsunterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben insgesamt eine zukünftige Steuerentlastung. Sie bestehen hauptsächlich im Bereich von Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen und steuerlichen Verlustvorträgen. Ein Aktivposten wurde für diese zukünftige Steuerentlastung aufgrund der Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. E) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 30.566 setzen sich - aufgegliedert nach geographischen Märkten - wie folgt zusammen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus Verzichtserklärungen TEUR 1.631 (Vj. TEUR 3.455), die zugleich außergewöhnliche Erträge im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB sind, sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 20 (Vj. TEUR 88). Außerdem enthalten sie u. a. aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 192 (Vj. TEUR 107). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 855 (Vj. TEUR 504) enthalten, die zugleich außergewöhnliche Aufwendungen im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB sind. Ebenfalls enthalten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 98). Darüber hinaus werden u.a. Marketingkosten TEUR 816 (Vj. TEUR 1.421), Servicekosten von verbundenen Unternehmen TEUR 1.063 (Vj. TEUR 1.508), IT-Service-Kosten TEUR 241 (Vj. TEUR 1.080), Ausgangsfrachten TEUR 1.783 (Vj. TEUR 1.901), Mietaufwand für Immobilien TEUR 981 (Vj. TEUR 1.066), Lizenzen und Markenrechte TEUR 1.337 (Vj. TEUR 1.910) sowie Vertriebskosten TEUR 807 (Vj. TEUR 1.312) ausgewiesen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 51 (Vj. TEUR 56) Aufwendungen aus der Aufzinsung enthalten. F. Sonstige Angaben 1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2021 in Höhe von insgesamt TEUR 2.594 (Vj. TEUR 3.079), davon TEUR 0 (Vj. TEUR 0) gegenüber verbundenen Unternehmen, sind Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen. Sie haben eine Laufzeit ab dem Bilanzstichtag zwischen einem und sechs Jahren. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB (Bürgschaften, Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten, Gewährleistungsverträge etc., Angabe gemäß § 268 Abs. 7 HGB). 3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden gemäß einer Vereinbarung mit einer Factoring Bank zur Entlastung der Liquiditätslage verkauft. Zum Bilanzstichtag sind offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.581 (Vorjahr: TEUR 2.165) an den Factoringgeber verkauft. 4. Organe der Gesellschaft Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:
Die beiden aktiven Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Im Übrigen macht die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gebrauch. 5. Mitarbeiter Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug:
6. Angaben zu Mutterunternehmen und Konzernabschluss An der Gesellschaft ist die MEZ Craft Group GmbH, Herbolzheim, mit 100% unmittelbar beteiligt. Der Gesellschafter der MEZ Craft Group GmbH war zum Bilanzstichtag die LEVITO AG, Feldbrunnen (Schweiz), in deren mittelbarem Besitz sich unsere Gesellschaft damit befindet. Der Jahresabschuss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LEVITO AG Feldbrunnen/Schweiz einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. 7. Nachtragsbericht Die anhaltende Coronapandemie hat für die MEZ GmbH seit 2020 sowohl positive wie auch negative Auswirkungen gehabt. Positiv wirkte die Rückbesinnung der Konsumenten auf Heimtätigkeiten, welche generell den Absatz von Handarbeitsbedarf positiv beeinflussen, auf der anderen Seite kam es immer wieder zu Lieferengpässen, da die Garnhersteller in Italien teilweise ihre Produktion einstellen mussten und sämtliche Lieferanten durch die erhöhten Nachfragemengen längere Lieferzeiten hatten. Außerdem wurden die Absatzkanäle deutlich beeinträchtigt, weshalb auch der Onlinehandel ausgeweitet wurde, weshalb ein starker Fokus auf den B2B und B2C Shop liegt. Inwieweit die weitere Entwicklung mit dem derzeit zu beobachtendem Abflauen der "Omikron Variante" sich nachhaltig positiv oder negativ auf das Geschäftsmodell der MEZ GmbH auswirkt, ist derzeit nicht einschätzbar. Ebenfalls zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht abschließend beurteilbar sind die Auswirkungen der beobachtbaren allgemeinen Inflationstendenzen auf das Geschäftsmodell der MEZ GmbH. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2022 haben sich noch keine grundsätzlichen Auswirkungen ergeben. Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine weiteren Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MEZ haben.
Herbolzheim, den 19.04.2022 MEZ GmbH Eleonora Esposito Daniel Hieke Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
Lagebericht über das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die MEZ GmbH (kurz: MEZ) ist eine Tochtergesellschaft der MEZ Crafts Group. Die MEZ ist ein Anbieter von Handarbeitsprodukten in Europa. Der Name MEZ steht für eine über 200-jährige Geschichte, viel Erfahrung auf dem Gebiet der Handarbeit und für eine lange Tradition. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Handarbeitsgarnen, Textilien, Kurzwaren und Reißverschlüssen nebst Zubehör. Der Versand dieser Waren erfolgt über das Warenlager in Salach (Baden-Württemberg) und über das Warenlager der Schwesterfirma in Ungarn. Neben dem größten Absatzmarkt in Deutschland erfolgt die Lieferung der Produkte auch in andere europäische Märkte, in denen MEZ teilweise durch Vertriebsgesellschaften der MEZ Crafts Group und teilweise durch Distributoren vertreten ist. 1.2. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit in allen europäischen MEZ-Gruppenfirmen ist die innovative Produktentwicklung in allen Produktkategorien, sowohl in den traditionellen Bereichen als auch in den "Fashion" geprägten Bereichen. Die im Rahmen von zwei Kollektionen im Jahr sowie über fünf jährliche Ausgaben der "MEZ Info" eingeführten Produkte werden in Herbolzheim durch eine Abteilung der MEZ sowie ein externes Beratungsbüros entwickelt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft setzte im Jahr 2021 ihr Wachstum fort. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg in 2021 um 3,3% auf 5,9% und damit mehr als im Vorjahr. Bei der vollständigen Wiedereröffnung des Dienstleistungssektors und einer Rückkehr der Beschäftigten an den Arbeitsplatz könnte die Inflation auch in 2022 weiter steigen. Den Prognosen zufolge wird die Gesamtinflation in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder auf 3% sinken. In diesen Prognosen sind die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts noch nicht berücksichtigt, die insbesondere durch steigende Energiepreise zu einem weiteren Anstieg der Inflationsrate führen könnte. Die Inflationsrate könnte ab 2023 weiter steigen, es sei denn, es werden Schritte eingeleitet, um die steigende Nachfrage durch die Konjunkturerholung nach der Pandemie einzudämmen. Dies bedeutet, dass die Zentralbanken eine Straffung der geldpolitischen Zügel in Erwägung ziehen müssen. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Gleichwohl ergaben sich für die Geschäftstätigkeit der MEZ GmbH aus den behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie, wie insbesondere die angeordneten Lockdowns, auch positive Effekte wegen der Rückbesinnung der potenziellen Konsumenten zu häuslichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem weiter ausgebauten Onlinehandel. Der Markt für Handarbeitsprodukte bleibt dennoch unverändert komplex. Das Konsumentenverhalten ist jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. Das Handarbeiten ist in den seltensten Fällen von dem Bedarf nach Kleidung, sondern eher vom Fertigstellen eines Projektes DIY geprägt. Darüber hinaus ist tendenziell ein Anstieg der Einkaufspreise bei Naturfasern zu beobachten (vgl. Entwicklung der Rohstoffpreise im Welthandel), wie auch eine Verknappung des Acrylwollenrohstoffs Acrylnitril. Die massive Erhöhung der Transportkosten sowie die markant angestiegenen Energiekosten spielten in 2021 eine immer wichtigere Rolle und sorgen zu einer Margenerosion von 3,3% auf 59,4%. Soweit ein Produkt einmal am Markt preislich verortet wurde, sind etwaige Preissteigerungen des Rohmaterials sowie bei den Energiekosten nur schwer an Kunden weiterzugeben, was in der Tendenz zu einem erhöhten Margendruck bei Produzenten in der gesamten Branche führt. Anderseits spielt das steigende Interesse an Nachhaltigkeit für die Handarbeitsbranche eine wichtige Rolle und wirkt sich positiv auf die Marktentwicklung aus. 2.2. Geschäftsverlauf Um eine Innovation auf dem Markt zu zeigen, hat sich die MEZ Crafts Group GmbH mit 50% an der Mabottie GmbH, Pforzheim, beteiligt. Die Marke Botties ist im Bereich DIY Schuhe etabliert und wird über den Vertrieb der MEZ GmbH vertrieben. Die MEZ GmbH hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt auf das kontinentaleuropäische Handstrickgarn-Geschäft mit den Marken Schachenmayr und Regia sowie das Handarbeitsgeschäft konzentriert und das Export-Geschäft vernachlässigt. Dieser Umstand wurde erkannt und die Gesellschaft hat im Verlauf des Jahres 2021 damit begonnen, ein Key Account Management sowie den internationalen Vertrieb aufzubauen. Weiterhin wurde im Sommer 2021 das Projekt "E-Commerce" erneut gestartet mit einem geplanten Go-Live Datum für den B2B Shop im März 2022 und dem B2C Shop im Mai 2022. Als wesentliche finanzielle Steuerungsgrößen hat die MEZ die Umsatzerlöse und das um Sondereinflüsse bereinigte EBIT (Jahresüberschuss abzüglich Steuern und Zinsen) definiert. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft gingen im Geschäftsjahr 2021 um 9,9% auf TEUR 30.566 (Vj. TEUR 33.911) zurück und lagen damit deutlich unter den Erwartungen des Unternehmens. Dies resultiert vor allem aus der zeitweisen Schließung der Warenhäuser von Großkunden wegen der Pandemie. Im Laufe von 2021 wurden die Kostenstruktur weiter optimiert und das Produktportfolio an die sich ändernden Konsumentenanforderungen angepasst. Es wurden umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen in folgenden Bereichen in die Wege geleitet: Das Marken- und Produktportfolio wurde im Hinblick auf die bedienten Märkte und Absatzkanäle verschlankt, die Logistik, die Marketingkosten und die IT-Kosten wurde optimiert. Die Kategorien Nähen, Sticken und Häkeln wurden durch Produkte aus der konzerneigenen Produktion in Ungarn in den Hauptmärkten Süd- und Osteuropa bedient und im traditionellen Einzelhandel und neu entstandenen Online-Kanälen abgesetzt. Mit vorstehenden Maßnahmen wurden die Voraussetzungen für einen deutlichen Umsatzanstieg sowie Verbesserung der Rentabilität gesetzt. Insgesamt war der Geschäftsverlauf im laufenden Geschäftsjahr durch den Einfluss von Corona und die umfangreichen Umstrukturierungen noch deutlich belastet. 2.2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr TEUR 30.566 (Vj. TEUR 33.911) und lagen somit 9,9% unter dem Vorjahr. Von den Umsatzerlöse entfielen damit Nettoumsätze in Höhe von TEUR 21.478 (Vj. TEUR 22.161) auf das Inland. Der Anteil des Exports lag bei 30 % (Vj. 35 %), absolut TEUR 9.088 (Vj. TEUR 11.750). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von TEUR 6.197 im Vorjahr um TEUR 4.262 auf TEUR 1.935 reduziert. Auch in 2021 war die Position wie im Vorjahr von Sondereffekten, wie Verzichtserklärungen von Finanzinstituten, Schwestergesellschaften und Gesellschafter, geprägt. Die Materialeinsatzquote konnte von 62,7 % auf 58,3 % gesenkt werden. Die Personalaufwendungen konnten von TEUR 5.605 auf TEUR 5.223 gesenkt werden. Im Geschäftsjahr 2021 entstand ein Jahresüberschuss von TEUR 428 (Vj. TEUR 89). Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis so bei reduzierten Fixkosten, Personalkosten und Zinsaufwendungen deutlich verbessert werden. Das EBIT liegt bei TEUR 696 (Vj. TEUR 605), bereinigt um Sondereffekte beträgt das EBIT TEUR -81 (Vj. TEUR -3.044). Die angestrebte und prognostizierte Ergebnisverbesserung konnte insbesondere vor dem Hintergrund der umfangreichen Umstrukturierungen und letzten Bereinigungen der Bilanz in 2021 noch nicht vollständig erreicht werden. 2.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von EUR 19,4 Mio. um EUR 2,6 Mio. auf EUR 16,8 Mio. gesunken. Langfristige Vermögensgegenstände von TEUR 648 (Vj. TEUR 625) setzen sich aus Sachanlagen in Höhe von TEUR 537 (Vj. TEUR 510) und immateriellen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 31 (Vj. TEUR 35) und Anteilen an verbundenen Unternehmen (MEZ Crafts Belgium NV, Brüssel) in Höhe von unverändert TEUR 80 zusammen. Das Working Capital, bestehend aus der Summe von Vorratsbestand und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen), ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.016 auf TEUR 4.453 (Vj. TEUR 3.437) angestiegen. Die Erhöhung des Working Capitals resultiert aus den geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Lieferverschiebungen auf das 1. Quartal 2022 sowie die Erhöhung des Lagerbestands zur Begegnung allgemeiner Lieferprobleme bei Lieferanten. Das Umlaufvermögen beinhaltet u.a. Vorräte mit TEUR 6.683 (Vj. TEUR 5.058), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.639 (Vj. TEUR 3.289) sowie liquide Mittel mit TEUR 882 (TEUR 1.558). Der Reduktion der Sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 2.024 auf TEUR 376 resultiert aus zum Bilanzstichtag 2020 noch nicht fälligen Kaufpreisforderungen gegen den Erwerber der Marken Rowan/Patons. In den Rückstellungen von insgesamt TEUR 3.728 (Vj. TEUR 4.386) sind neben den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.431 (Vj. TEUR 2.225) sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.297 (Vj. TEUR 2.161) enthalten. Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung des Working Capital in Höhe von TEUR 1.008 haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Tilgungen und Verzichtserklärungen reduziert. 2.3.3 Finanzlage Das ausgewiesene Eigenkapital ist negativ und liegt bei TEUR 6.047 (Vj. TEUR 6.475). Die Kapitalrücklage beträgt per 31.12.2021 unverändert TEUR 8.081 (Vj. TEUR 8.081). Das Fremdkapital setzt sich aus Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.728 (Vj. TEUR 4.386) und aus Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 13.043 (Vj. TEUR 15.028) zusammen. Die Nettobankverbindlichkeiten (kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) betrugen in 2021 zum Bilanzstichtag TEUR 126 (VJ:1.019) Die Investitionen im Berichtszeitraum waren von untergeordneter Bedeutung. 2.3.4 Liquiditätslage und Annahme der Unternehmensfortführung Die MEZ hat zum Stichtag 31. Dezember 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 428 erwirtschaftet, was zu einer Verringerung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags auf TEUR 6.047 führte. Zum 31. Dezember 2021 verringerte sich die freie Liquidität um TEUR 866 auf TEUR 673. Der Rückgang ergibt sich nach Darlehenstilgungen gegenüber der Collector Bank AB, Schweden, von rd. TEUR 819 (Finanzierungstätigkeit) und Investitionen in Höhe von TEUR 132. Der darum bereinigte vereinfachte Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 568 und war damit wieder positiv. Hierzu trugen trotz des Bestandsaufbaus im Vorratsvermögen um TEUR 1.625 erreichte Reduzierungen der Forderungen und der Anstieg der Verbindlichkeiten - insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen - bei. Die Finanzierung der MEZ erfolgt damit neben Eigenfinanzierung im Wesentlichen über Kredite zur Finanzierung des Working Capital sowie über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum Stichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.197 (Vj. TEUR 6.467), davon aus kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 3.240 (Vj. TEUR 2.489). In 2021 konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.041 reduziert werden, Ende 2021 lag der Bestand bei TEUR 3.869. Der Darlehensstand bei der Collector Bank AB beträgt aktuell EUR 1.0 Mio. Nach Entscheidung des Kreditausschusses der Collector Bank AB am 16. März 2021 wurde die zum Vorjahresstichtag noch bestehende Kreditvereinbarung, die eine jeweils jährlich neu zu verhandelnder Fälligkeit vorsah, in ein Laufzeitdarlehen mit einer 36-monatigen Laufzeit umgewandelt, so dass das Darlehen im März 2024 endfällig ist. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 hat die Schwestergesellschaft MEZ Harlander GmbH auf eine Darlehensforderung von TEUR 400, die Collector Bank AB auf TEUR 750, die LEVITO AG auf TEUR 101, die Tochtergesellschaft MEZ Belgium N.V. auf TEUR 286 sowie die Vermieterin der MEZ GmbH, die MEZ Grundstücksgesellschaft mbH, auf Mietforderungen in Höhe von insgesamt TEUR 94 verzichtet. Damit wurden weitere Weichen für eine Liquiditätsentlastung in der Zukunft gestellt. Im Verlauf des Jahres 2021 ergab sich aus der operativen Geschäftstätigkeit kein Finanzierungsbedarf, der nicht durch interne Maßnahmen gedeckt werden konnte. Die Liquiditätsplanung für die Jahre 2022 und 2023 ergaben ebenfalls keine Liquiditätslücke. Das Bestreben der Geschäftsleitung hat darin bestanden, weitere Finanzierungsmöglichkeiten mit Banken und Factoring-Gesellschaften zu vereinbaren, um die mit dem geplanten Umsatzwachstum verbundene Finanzierung zu sichern. Die Geschäftsleitung konnte im November 2021 einen neuen Factoring-Vertrag mit der Credit Suisse (Schweiz) AG abschließen. Dies hat zu einem Liquiditätszufluss von EUR 1,6 Mio. geführt. Die aktuelle Factoring Limite beträgt EUR 3,4 Mio. Zur Absicherung der Liquidität hat die Muttergesellschaft MEZ Crafts Group GmbH außerdem eine unbeschränkte und unbefristete Patronatserklärung abgegeben, die sicherstellt, dass die MEZ GmbH jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. 2.3.5 Abschließende Gesamtaussage Der Fokus lag auch im Jahr 2021 vor allem auf die Verbesserung der Liquiditätslage durch den neuen Factoring-Vertrag sowie der weiteren Absicherung der Umsätze, dem Fokussieren auf selektive Wachstumspotenziale sowie das kontinuierliche Verbessern der Kostensituation über alle Marken hinweg. Durch verstärkten Fokus auf Wachstum im verbleibenden Kerngeschäft sowie eines strengeren Kostenmanagements soll die Gesellschaft in den Folgejahren die Profitabilität erhöhen. In der MEZ Gruppe konnten wir in den letzten Jahren Schritt um Schritt Verbesserungen umsetzen, aufgrund der spezifischen Situation der Einzelgesellschaften wird die MEZ GmbH die Profitabilität später erreichen als andere Gruppengesellschaften. Insgesamt war die Geschäftsführung in Anbetracht des Marktumfeldes mit der Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr zufrieden. 3 Risiken und Chancen Die MEZ GmbH ist vielfältigen Risiken ausgesetzt, die das Geschäft negativ beeinflussen und im Extremfall den Bestand gefährden könnten. Die Risikopolitik der Gesellschaft orientiert sich an einer mittelfristigen auf Wertsteigerung des Unternehmens angelegten Strategie. 3.1. Liquiditätsrisiken Auf Basis unserer vorstehend erläuterten Erwartungen sowie der zugesagten Unterstützung der MEZ Crafts Group GmbH bzw. der obersten Muttergesellschaft Levito AG sehen wir aktuell keine Liquiditätsrisiken. 3.2. Ertragsrisiken Die Gesellschaft hat die Investitionen in Vertrieb und Marketing / eCommerce getätigt die zu einer nachhaltigen Steigerung des Umsatzes führen sollen. Sollten die Maßnahmen nicht zu den erwarteten Umsatzsteigerungen führen, könnte dies die Ergebnisentwicklung belasten. Weitere Ertragsrisiken sind in steigenden Rohstoffpreisen, mangelnder Verfügbarkeit von Handelswaren sowie erhöhten Transportkosten und Energiekosten zu sehen. 3.3. Sonstige Risiken Mögliche Risiken bestehen durch eventuellen Ausfall von Kunden, insbesondere Großkunden. Daher hat das Unternehmen vor einigen Jahr einen Factoring Vertrag abgeschlossen und in 2021 durch einen aus unserer Sicht vorteilhafteren Vertrag ersetzt, in dem die Mehrzahl der Kunden einbezogen ist. Die einbezogenen Kunden werden jährlich von der Factoringbank bewertet, die das Kreditlimit festlegt. Auf der Grundlage dieser Bewertung überprüft MEZ das interne Kreditlimit, um das Kreditrisiko zu minimieren. Bei Kunden, die nicht in das Factoring einbezogene sind, zielt der interne Kontrollprozess darauf ab, die Annahme weiterer Kundenaufträge zu blockieren, wenn der Kunde überfällige Posten hat oder das zugewiesene Kreditlimit überschrieben ist. Das Unternehmen prüft daneben die Möglichkeit des Abschlusses eines Kreditversicherungsvertrags, um das Risiko des Engagements bei Kunden weiter zu senken. Das aktuelle Vorratsmanagement orientiert sich stark an den Umsatzprognosen und kauft bedarfsgerecht ein, um somit Lieferengpässe zu vermeiden. Stark vernetzte Prozesse, ein hoher Grad an Internationalität zeichnen die Wertschöpfungs- und Lieferketten unserer Supply Chain aus. Störungen dieser Supply Chain können, je nach Dauer und Ausmaß der Störung, zu wesentlichen Einschränkungen der Geschäftstätigkeiten führen. Die MEZ Supply Chain ist im Gegensatz zu anderen Branchen nicht auf Just-in-Time Prozesse ausgelegt. Vielmehr ist unser saisonaler Planungsansatz durch langfristige Beschaffungsprozesse charakterisiert. Hierdurch stellen wir sicher, dass der Großteil der saisonalen Ware frühzeitig vor der jeweiligen Verkaufssaison bestellt und angeliefert wird. Kurzfristige Störungen der Wertschöpfungs- und Lieferketten können so teilweise ausgeglichen werden. Lang andauernde Störungen über mehrere Wochen oder auch Monate können hingegen zu Einschränkungen dieser langfristigen Prozesse führen und vorübergehend unsere Fähigkeit beeinträchtigen, die Kundennachfrage zu steuern und zu bedienen. Für die MEZ GmbH haben die aufgrund der Corona-Pandemie erlassenen Sicherheitsmaßnahmen sowohl positive wie auch negative Auswirkungen. Auf der negativen Seite kam es erneut zu Lieferengpässen, weil Garnhersteller ihre Produktion einstellen bzw. reduzieren mussten und sämtliche Lieferanten durch die erhöhten Nachfragemengen längere Lieferzeiten hatten. Außerdem waren die bisherigen Absatzkanäle deutlich beeinträchtigt. Abgesehen von der zeitweisen Schließung des stationären Einzelhandels, die die MEZ durch den Online-Absatz kompensieren konnte, hatte sich die finanzielle Lage und die Zukunftsaussichten der stationären Händler negativ entwickelt. Ein erneuter längerer Lockdown, einhergehend mit einer längeren Schließung des stationären Einzelhandels könnten die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft deutlich belasten, wovon anhand der aktuellen Entwicklung in 2022 aber derzeit nicht auszugehen ist. Zusammenfassend werden derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. 3.4. Chancen Durch die Konzentration auf Segmente, die nach der Einschätzung der Geschäftsführung in den nächsten Jahren nennenswerte Umsatzvolumina und die Auslistung von Artikeln, die in Zukunft keine Gewinne erwarten lassen, werden für die Zukunft gute Chancen gesehen, den Umsatz zu steigern und die Profitabilität zu erhöhen. Auch die künftige Nutzung neuer Vertriebswege wird dazu beitragen, die Kosten zu senken und profitabler zu werden. Neue Chancen ergeben sich durch die Erschließung neuer Kundenbereiche. Im Key Account Bereich werden verstärkt neue Kunden angesprochen, die bisher noch über keinen Verkauf von Handarbeitsmaterialien verfügen. Des Weiteren wurde aus der wachsenden strategischen Bedeutung des E-Commerce das Geschäft mit Online-Händlern und E-Commerce-Dienstleistungen weiter ausgebaut. Diese umfasste eine stärkere Standardisierung sowohl der B2B- und B2C-relevanten Systeme, wie Webshop, Customer Relationship Management und Funktionalitäten im Shop, als auch der entsprechenden Backend-Prozesse (Sales, Order Management, Einkauf, Abrechnung und Finanzen). Hieraus ergeben sich Chancen, noch stärker vom wachsenden E-Commerce zu profitieren. Positive Auswirkung der Corona-Pandemie für die MEZ war die Rückbesinnung der Konsumenten auf Heimtätigkeiten, die generell den Absatz von Handarbeitsbedarf auch im Zusammenhang mit dem verstärkten Online- sowie Fachhandel positiv beeinflussten. 3.5. Prognose der MEZ GmbH Insgesamt war der Geschäftsverlauf im laufenden Geschäftsjahr durch den Einfluss von Corona, steigenden Transport und Energiekosten sowie die weitergeführten Umstrukturierungen deutlich belastet. Da auch die Investitionen in Vertrieb und Marketing / eCommerce noch nicht vollumfänglich umgesetzt werden konnten, wurde das Umsatzziel 2021 von EUR 37,3 Mio nicht erreicht. Die gestiegenen Rohstoffpreise sowie die Transportkosten führten dazu, dass das geplante EBIT von TEUR 580 (vor den ungeplanten positiven Sondereffekten) nicht erreicht wurde. Unter der Annahme der beschriebenen gesamtwirtschaftlichen sowie branchenbezogenen Entwicklung strebt die MEZ für die beiden folgenden Geschäftsjahre eine Steigerung des Umsatzes an und der positive Geschäftsverlauf in 2021 soll in 2022 weitergeführt werden. Aufgrund der zusätzlich in 2021 eingeleiteten Kosteneinsparungsmaßnahmen sowie der oben erläuterten Maßnahmen haben wir in 2022 eine Steigerung der Umsatzerlöse auf EUR 35,7 Mio. sowie mit einem positiven EBIT in Höhe von EUR 0,5 Mio. geplant. Auf Basis der aktuellen Zahlen gehen wir davon aus, was wir die Planung leicht übertreffen werden. Auch für das Folgejahr (2023) wird weiter mit leicht steigenden Umsatzerlösen und einer weiteren leichten Verbesserung des EBIT gerechnet.
Herbolzheim, 19.04.2022 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MEZ GmbH, Herbolzheim PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der MEZ GmbH, Herbolzheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. April 2022 BDO
AG
Boris Weber, Wirtschaftsprüfer Christof-Martin Preis, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschlussder MEZ GmbHMit Sitz in HerbolzheimEingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. Unter HRB 713 683(nachfolgend die "Gesellschaft" genannt)Die MEZ Crafts Group GmbH mit Sitz in Herbolzheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 723 233 (nachfolgend die "Gesellschafterin" genannt), ist die alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft. Die Gesellschafterin tritt hiermit unter Verzicht auf sämtliche Formen und Fristen für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung zu einer ordentlichen Gesellschafterversammlung der Gesellschaft zusammen und beschließt was folgt: 1. Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2021 wird gemäß Anlage genehmigt und festgestellt. 2. Bilanzgewinn/ -verlust Der Bilanzverlust zum 31.12.2021 in Höhe von 14.153.367,96 EUR, der den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 427.824,44 EUR beinhaltet, wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Entlastung der Geschäftsführer Den Geschäftsführern der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2021 vollumfänglich Entlastung erteilt. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Herbolzheim, 12. Mai 2022 MEZ Crafts Group GmbH Daniel Hieke |
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