Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 3367
Eingetragen
9.7.1984
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenVerarbeitung von Kaffee und Tee, Herstellung von Kaffee-ErsatzGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Gegenstand
Das Errichten oder Betreiben, sei es für eigene oder fremde Rechnung, von Bäckerei- und/oder Konditorei - und/oder Café-Betrieben, insbesondere des Café Bormuth in Darmstadt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert8.23% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

64367 Mühltal
100.150 €
66.77%
64285 Darmstadt
49.850 €
33.23%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bormuth GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bormuth GmbH, Darmstadt

1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell

Die Bormuth GmbH ist eine familiengeführte und mittelständische Handwerksbäckerei mit Sitz in Darmstadt. Das seit über 100 Jahren bestehende Unternehmen wird seit 2012 in vierter Generation von Frau Dr. Nicole Baumüller in der Geschäftsführung fortgeführt. Gegenstand der Bormuth GmbH ist die Herstellung und der Vertrieb von Back- und Konditoreiwaren jeglicher Art sowie Snack- und Getränkesortimenten. Im Raum Darmstadt werden 22 Verkaufsstellen selbst betrieben.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Vor diesem Hintergrund macht sich in vielen Bäckereien ein wirtschaftlicher Dominoeffekt bemerkbar: Kontinuierlich steigende Kosten zwingen Betriebe, ihre Verkaufspreise weiter zu erhöhen. Kunden geraten dadurch zunehmend an ihre finanziellen Belastungsgrenzen und reagieren mit Kaufzurückhaltung. Laut Statistischem Bundesamt befand sich der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel in 2023 auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren. Gegenüber dem Vorjahr ging dieser um 3,9 % zurück.

Konsumzurückhaltung und Preissensibilität der Kunden begründeten erhebliche erlösseitige Herausforderungen im Geschäftsjahr 2023. Kostenseitig ließ sich zwar eine leichte Entspannung der Rohstoffpreise feststellen, welche jedoch durch erhebliche Lohnsteigerungen überkompensiert wurde. Der im Oktober 2022 eingeführte Mindestlohn hatte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Personalkostensituation der Branche. Insbesondere im Bereich des Verkaufspersonals wurden tarifliche Einstiegsgehälter überproportional angehoben. Im Bereich der Backstube führte zudem der immer stärker werdende Fachkräftemangel zu erheblichen Lohnsteigerungen. Fehlende Planungssicherheit durch sprunghafte politische Entscheidungen und ein hohes Zinsniveau beeinflussten zudem die Investitionsbereitschaft der Branche negativ.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten zu einem sich weiter verstärkenden Konzentrationsprozess in der Branche. Die Zahl der produzierenden Betriebe ist im Jahr 2022 mit 9.607 auf einem neuen Tiefststand angekommen. Der jährliche Umsatz im Bäckerhandwerk stieg im Jahr 2022 -primär inflationsbedingt- um 8 % auf 16,27 Mrd. €. Die Anzahl der Beschäftigten blieb in 2022 mit ca. 240.000 nahezu konstant. Für das Berichtsjahr gehen wir trotz noch fehlender Branchenzahlen davon aus, dass sich ein ähnliches Bild ergibt.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich weitestgehend entsprechend unserer Planung. Mit Hilfe von moderaten, aber kontinuierlichen Preiserhöhungen in Kombination mit konsequentem Fokus auf Produktqualität konnten wir höhere Preise am Markt durchsetzen, ohne Kunden zu verlieren. Der Umsatz stieg um 12,7 % auf 15,1 Mio €. Durch die Wiederer- öffnung einer Filiale im Januar 2023 erhöhte sich die Filialanzahl wieder auf 22. Von Januar bis März 2023 wurde eine weitere Bestandsfiliale umgebaut, um unsere Strategie der Attraktivitätssteigerung und Erhöhung der Aufenthaltsqualität für unsere Kunden weiter umzusetzen. Die Umsätze im Bereich des Liefergeschäfts an Wiederverkäufer (primär 14 Discounter-Standorte) haben sich stabil erwiesen (plus 6 %).

Unseren Personalbestand haben wir im Geschäftsjahr 2023 leicht erweitert. Im Durchschnitt waren 215 Mitarbeitende (FTE) beschäftigt gewesen, darunter 15 Auszubildende.

Wie auch in den Jahren zuvor, ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung unseres Unternehmens gewährleisten und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellen. Zu den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zählen das Rohergebnis und das Betriebsergebnis.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Insgesamt wurde im Jahr 2023 mit einem deutlich gestiegenen Rohergebnis (+ 13 %) das Jahresergebnis in Höhe von 332 T€ im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 überplanmäßig deutlich um 1.377 T€ auf 12.122 T€ gestiegen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 707 T€ gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis ist ebenfalls überplanmäßig von 200 T€ auf 518 T€ gestiegen.

Die positive Entwicklung der Ertragssituation folgt unseren Planungen für das Geschäftsjahr und ist begründet in einer erfolgreichen marktseitigen Absatzstrategie in Kombination mit konsequenten Rohstoffpreisverhandlungen auf sich leicht beruhigenden Beschaffungsmärkten.

2.3.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) von 900 T€ (Vorjahr: 755 T€) erzielt werden. Es wurden 480 T€ in den Umbau von zwei Filialen investiert. Aufgrund ausreichender Liquidität wurde nur ein Teil fremdfinanziert (150 T€). Auch alle übrigen Ersatzinvestitionen (u.a. Lieferbusse) wurden aus laufenden Mitteln getätigt.

2.3.3 Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 41,7 % (Vorjahr: 40,4 %). Unter Berücksichtigung eines fristenkongruenten Anlagendeckungsgrades kann unsere Vermögensund Finanzstruktur als zufriedenstellend bezeichnet werden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Aufgrund weiter steigender Löhne und sich verschärfendem Fachkräftemangel erwarten wir kostenseitig weiterhin eine herausfordernde Situation. Die Rücknahme der Absenkung der Mehrwertsteuer für Gastronomieleistungen wird die Ertragslage im Bereich des VorOrt-Verzehrs belasten. Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass wir die Mehrbelastung in Höhe von 12 % komplett an den Kunden durch Preiserhöhungen weitergeben können.

Die Erweiterung unseres Filialnetzes wird voraussichtlich erst in Q4 2024 fortgesetzt, so dass wir für das Geschäftsjahr nur eine moderat positive Entwicklung der Erlöse erwarten. Um das Roh- und Betriebsergebnis weiter positiv zu gestalten, beabsichtigen wir Effizienzgewinne in Backstubenprozessen zu realisieren und durch eine proaktive Sortimentsgestaltung den Wareneinsatz positiv zu gestalten. Daher erwarten wir auch für das Geschäftsjahr 2024 für die finanziellen Leistungsindikatoren ein sich jeweils leicht weiter verbesserndes Ergebnis.

3.2. Chancen und Risikobericht 3.2.1 Risikomanagement

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken haben wir ein System aufgebaut, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

• Risikopolitische Ziele und Strategien

Durch umfassende Vernetzung in der Region und der Branche, sowie intensive Beobachtung der Aktivitäten von direkten und indirekten Mitbewerbern antizipieren wir mögliche Risiken schnell und umfassend. Wir begegnen Risiken möglichst nicht konfrontativ, sondern konstruktiv. So beantworten wir das wachsende Bestreben des LEHs, sich mit einem besonders attraktiven Backwarensortiment frisch und qualitativ hochwertig zu positionieren, indem wir gezielt Kooperationen in der Region eingehen (z.B. Belieferung von 14 regionalen Discounter-Märkten sowie weiteren LEH-Standorten).

• Planung und Steuerung

Vor Beginn des Geschäftsjahres wird eine Finanzplanung (Ertrags- und Cashflow Planung) vorgenommen. Diese Planung wird den monatlichen Ist-Werten gegenübergestellt und Abweichungen umgehend analysiert. Die Ergebnisse der Analyse der Abweichungen fließen in die Steuerung der Folgeperioden ein.

• Betriebswirtschaftliche Instrumente

Zur Erkennung von unternehmerischen Risiken ist ein Frühwarnsystem mittels Kennzahlen installiert. Die Ist-Daten der entsprechenden Periode werden anhand dieser Kennzahlen analysiert und den Vergleichswerten der Branche bzw. der Vorperiode gegenübergestellt. Die Ergebnisse des Kennzahlenvergleichs fließen in die Steuerung der Folgeperioden ein.

• Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

3.2.2 Risikobericht

Ein wesentliches Risiko sehen wir aktuell im sich verschärfenden Fachkräftemangel. Die Rekrutierung von ausgebildeten Bäckern und Konditoren wird zunehmend schwieriger, die Ausbildung junger Menschen zu einer großen Herausforderung. Insbesondere für eine handwerklich arbeitende Bäckerei ist dies eine zentrale strategische Problematik.

Ein weiteres Risiko könnte eine sich weiter verschärfende gesamtwirtschaftliche Entwicklung und damit einhergehend eine verstärkte Kaufzurückhaltung sein. Sollte dies eintreten, wird es im Jahr 2024 schwerer werden, die gestiegenen Kosten in höhere Verkaufspreise umzusetzen.

3.2.3 Chancenbericht

Chancen sehen wir in der konsequenten Umsetzung unseres Premiumkonzepts und dem Bezug zur Region als maßgebliche Elemente unserer Strategie zur Kundenbindung und -gewinnung. Durch Investition in starke neue Standorte und ggf. Schließung schwächerer Standorte sehen wir unsere Chance im moderaten Verkaufsflächenwachstum verbunden mit Ertragssteigerung auf bestehender Fläche.

4. Bestehende Zweigniederlassungen

Es bestehen keine eigenen Zweigniederlassungen.

Im Geschäftsjahr 2023 betrieben wir 22 eigene Verkaufsstellen, belieferten einige kleinere Wiederverkäufer sowie 14 Niederlassungen eines Discounters.

 

Darmstadt, den 13. März 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.715.741,00 1.801.913,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17,00 31.399,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 31.383,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 16,00 16,00
II. Sachanlagen 1.710.724,00 1.765.514,00
1. technische Anlagen und Maschinen 159.102,00 221.159,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.551.622,00 1.544.355,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 2.440.275,68 2.159.613,09
I. Vorräte 109.585,00 91.616,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 255.475,81 512.547,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.075.214,87 1.555.448,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.561,62
Aktiva 4.156.016,68 3.964.087,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.731.739,48 1.600.025,16
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Bilanzgewinn 1.581.739,48 1.450.025,16
davon Gewinnvortrag 1.250.025,16 1.297.625,53
B. Rückstellungen 1.300.814,69 1.056.510,00
C. Verbindlichkeiten 1.123.462,51 1.307.552,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 667.817,94 853.999,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 667.817,94 853.999,67
2. sonstige Verbindlichkeiten 455.644,57 453.552,88
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 455.644,57 453.552,88
Passiva 4.156.016,68 3.964.087,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.022.030,13 10.745.620,37
2. Personalaufwand 7.126.967,65 6.420.396,81
a) Löhne und Gehälter 5.898.275,45 5.268.503,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.228.692,20 1.151.893,07
davon für Altersversorgung 27.857,69 40.805,12
3. Abschreibungen 567.879,48 602.902,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 567.879,48 602.902,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.809.665,92 3.522.164,40
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 175,00 100,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.218,44 15.997,00
davon Erträge aus Abzinsung 13.897,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.692,30 28.852,75
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 162.371,90 32.741,98
9. Ergebnis nach Steuern 333.846,32 154.658,63
10. sonstige Steuern 2.132,00 2.259,00
11. Jahresüberschuss 331.714,32 152.399,63
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.250.025,16 1.297.625,53
13. Bilanzgewinn 1.581.739,48 1.450.025,16

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und ist beim Amtsgericht Darmstadt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 3367 mit der Firma Bormuth GmbH eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden verändert zum Vorjahr angewandt:

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde durch die wirtschaftlich zu erwartende Nutzung des erworbenen Geschäfts bestimmt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G bewertet.

Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren in Höhe von 1,78 %, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 0,0 % p. a. zugrunde.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Finanzergebnis gezeigt.

Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Des Weiteren wurden Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Forderungen

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 10.000,00) enthalten.

3.2 Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich wie folgt:

31.12.2023
Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung 10.614,00
Ausschüttungsgesperrter Betrag 10.614,00

3.5 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:

31.12.2023
31.12.2022
Personalbezogene Rückstellungen 311.000,00 266.000,00
Verpflichtungen aus Mietverträgen 165.500,00 128.300,00
Tantiemen 94.000,00 35.000,00
Rückbauverpflichtungen 40.000,00 59.000,00
Instandhaltung 78.000,00 52.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 27.000,00 24.000,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 10.000,00 10.000,00
726.500,00 574.300,00

4. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag € (Vorjahr) bis zu 1 Jahr € (Vorjahr
€)
über 1 Jahr bis 5 Jahre € (Vorjahr
€)
über 5 Jahre € (Vorjahr
€)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159.992,75 81.571,57 78.421,18 0,00
(327.128,40) (167.135,67) (159.992,73) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 303.734,37 303.734,37 0,00 0,00
(347.432,84) (347.432,84) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 653.480,321 308.252,56 345.227,76 0,00
(632.991,31) (238.507,44) (394.483,87) (0,00)
1.307.552,55 753.075,95 423.648,94 0,00
(1.307.552,55) (753.075,9) (554.476,60) (0,00)

Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 450 (Vorjahr: T€ 432).

5. Sonstige Angaben

5.1 Anzahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr wurden 200 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 214).

5.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an: Frau Dr. Nicole Baumüller, Diplom-Kauffrau.

Die Geschäftsführerin ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Geschäftsführerin wurde folgendes Darlehen gewährt:

Stand: 01.01.2023 70.000,00
./. Rückzahlungen 70.000,00
+ Zugang 0,00
Stand: 31.12.2023 0,00

Die Verzinsung des Darlehens erfolgt zu einem Zinssatz von 1,5 % p.a.

5.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

2023
T€ p. a.
2022
T€ p. a.
Verpflichtung aus:
Miet-, Pachtverträge 1.408 1.310
Leasingverpflichtungen 48 5
1.456 1.315

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt neun Jahre.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Darmstadt, den 13.03.2024

Dr. Nicole Baumüller

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir der Bormuth GmbH, Darmstadt, für den als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie den in Anlage 4 wiedergegebenen Lagebericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk mit Datum vom 15. März 2024 erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bormuth GmbH, Darmstadt,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bormuth GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bormuth GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Osnabrück, den 15. März 2024

gez. Tobias Hochow

gez. Marco Schrameyer

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