Vector Aero GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ildar Iliyasov seit 16.4.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Volga-Dnepr Logistics B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Inhaltsverzeichnis Bestatigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweise: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmaßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen In Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden konnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Wahrend der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mangel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Leipzig, 11. Februar 2021 Ernst
& Young GmbH
Mandler, Wirtschaftsprüfer Dietrich, Wirtschaftsprüferin AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine AngabenDie Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbH (im Folgenden auch "AMTES" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Sitz der AMTES ist Leipzig. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 26126 im Register des Amtsgerichts Leipzig eingetragen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten. Einzige Gesellschafterin der AMTES ist die Volga-Dnepr Logistics B.V., Amsterdam/Niederlande. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2019 bilanziell überschuldet. In der Unternehmensplanung gehen wir davon aus, dass durch gezielte Wachstumsinitiativen und Umstrukturierung die Umsatzerlöse in den Folgejahren signifikant gesteigert sowie positive Ergebnisse erwirtschaftet werden können. Des Weiteren hat sich die Volga-Dnepr Logistik B.V., Amsterdam/Niederlande, mit einer Patronatsvereinbarung verpflichtet, die AMTES stets mit den zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten, so dass die Gesellschaft ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen und somit keine Zahlungsunfähigkeit gem. § 17 InsO eintreten kann. Dementsprechend wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Planmäßige Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Grund dauerhafter Wertminderungen vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 angeschaffte oder hergestellte, abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten im Einzelfall 150 EUR, aber nicht 1.000 EUR überstiegen, wurden nach der Sammelpostenmethode mit 20 % p.a. über 5 Jahre abgeschrieben (Poolabschreibung). Ab dem 1. Januar 2018 angeschaffte oder hergestellte, abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten im Einzelfall 250 EUR, aber nicht 800 EUR übersteigen, werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben sowie als Abgang dargestellt. Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Soweit am Bilanzstichtag niedrigere Wiederbeschaffungspreise bzw. Netto-Veräußerungswerte vorliegen, werden diese berücksichtigt. Den Bestandsrisiken der Vorratshaltung, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, ist durch Wertabschläge ausreichend Rechnung getragen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Kosten. Außerdem wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für erkennbare Risiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden ausreichend Einzel- sowie Pauschalwertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen werden Rückstellungen in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 7.703 (Vj. TEUR 7.558) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Gesellschafterversammlungen vom 23. Oktober 2019 und vom 2. Dezember 2019 wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 4,2 Mio USD bzw. 4,1 Mio EUR beschlossen. Eingezahlt wurden bis zum 31. Dezember 2019 insgesamt 5,9 Mio EUR. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.455 (Vj. TEUR 2.220) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten personalbezogene Rückstellungen (TEUR 707; Vj. TEUR 609) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 1.748; Vj. TEUR 1.611). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 32.283 (Vj. TEUR 33.568) sind TEUR 2.989 (Vj. TEUR 1.320) innerhalb eines Jahres, TEUR 21.591 (Vj. TEUR 2.000) innerhalb von ein bis fünf Jahren und TEUR 7.703 (Vj. TEUR 30.248) nach mehr als fünf Jahren fällig. Von den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von insgesamt TEUR 9.052 (Vj. TEUR 5.934) sind TEUR 702 (Vj. 2.362) innerhalb eines Jahres und TEUR 8.350(Vj. TEUR 3.572) innerhalb von ein bis fünf Jahren fällig. Die übrigen Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Latente Steuern werden grundsätzlich nur in der Bilanz der AMTES für die Filiale Uljanowsk ausgewiesen. Diese setzen sich aus den unterschiedlichen Ansätzen in der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanz der Urlaubsrückstellungen, Reisekosten und Versicherung zusammen. Der Steuersatz beträgt 20%. 2. Gewinn- u. Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: Nach Tätigkeitsbereichen:
Nach geografisch bestimmten Märkten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Andere Angaben und ErläuterungenDurchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:
Fördermittel Der Gesellschaft wurden Investitionszulagen sowie Fördermittel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Höhe von TEUR 298 gewährt, welche an bestimmte Voraussetzungen (Umsatzstruktur, Verbleiben von Gegenständen) geknüpft sind und rückforderbar werden, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr 2019 betrug das Honorar des Abschlussprüfers:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Bei der Gesellschaft besteht ein langfristiger Mietvertrag über die Nutzung eines Hangars mit Büroflächen als Flugzeug-Wartungsbasis auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Der Mietvertrag hat eine feste Laufzeit bis zum Jahr 2042. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 35.098 (Vj. TEUR 37.019) und entfallen auf:
Weitere im Anhang oder unter der Bilanz zu vermerkende Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit einem wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der AMTES, haben mit Ausnahme der Verlängerung der Darlehensrestrukturierungsvereinbarungen bis zum 31. Dezember 2024 nicht stattgefunden. Die Covid-19-Pandemie hatte keinen starken Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Die andauernden Einschränkungen aufgrund des Coronavirus hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die VFE-Lage der AMTES für die Jahre 2020/2021. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Die AMTES wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Volga-Dnepr Logistics B.V., Amsterdam/Niederlande, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach den Vorschriften des IASB aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist erhältlich unter folgenden Adressen:
Leipzig, den 11.2.2021 Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. WirtschaftsberichtGrundlagen des Unternehmens Die Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbH (im Folgenden auch "AMTES" oder "Gesellschaft" genannt) ist ein Wartungs- und Instandhaltungsbetrieb für Flugzeuge, zertifiziert von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA Part -145 (No DE.145.0468). Die Gesellschaft betreibt am Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) einen Wartungshangar sowie eine Line Maintenance Station. Eine weitere Line Maintenance Station wird durch die AMTES am Flughafen Frankfurt (FRA) sowie seit dem Jahr 2018 am Flughafen Uljanowsk/Russische Föderation (ULY) betrieben. Ergänzend zu den Wartungs- und Instandhaltungsleistungen werden durch die AMTES am Flughafen Frankfurt (FRA) logistische Leistungen erbracht. Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2016 die Wartungsbasis der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe für Antonov AN-124 sowohl hinsichtlich von Wartungs- und Instandhaltungsleistungen als auch ingenieurtechnischer Leistungen. Im Jahr 2018 wurde durch die AMTES die Betriebsstätte AMTES in Uljanowsk/Russische Föderation begründet, in welche die ehemals bei der Volga-Dnepr Airlines LLC, Uljanowsk/Russische Föderation tätigen Fluggerätemechaniker sowie Ingenieure integriert wurden. Zum 31.12. 2019 sind dort 323 Mitarbeiter beschäftigt. Durch die der AMTES übergebenen Verantwortung wird die hohe strategische Bedeutung der AMTES innerhalb der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe unterstrichen. Zu den Kunden der AMTES zählen meistens die Unternehmen der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe mit den Flugzeugtypen Antonov AN-124 sowie Boeing 747 und 737. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Wachstum im Luftverkehr hat sich 2019 gegenüber den Vorjahren abgeschwächt. So lag beispielsweise die Verkehrsleistung im globalen Passagierverkehr noch 4,2 % über dem Vorjahr. Der weltweite Luftfrachtverkehr nahm im Jahr 2019 gemessen in Frachttonnenkilometern sogar um 3,3 % ab (2018: +3,5%). Wesentliche Treiber für den Rückgang waren ein insgesamt eher rückläufiger Welthandel (-0,5 %), Handelskonflikte wie der zwischen den USA und China sowie Sicherheits- und Handelsrisiken (Iran, Brexit etc.). Die Nachfrage ist für die europäischen Frachtfluggesellschaften mit -1,8 % nicht so stark eingebrochen wie die Nachfrage weltweit. Eine Ursache dafür ist, dass die europäische Wirtschaft im derzeitigen Handelskonflikt zwischen USA und China noch nicht so stark betroffen ist. Die deutschen Flughäfen verzeichnen einen Rückgang der Frachtmenge von -3,2 %. Sie liegen damit auf dem Niveau der weltweiten Entwicklung. Entgegen dieses Trends wuchs das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle um immerhin noch 1,4 % (2018: 7,3 %). Nachdem für das Jahr 2020 zunächst auch nur ein sehr verhaltenes Wachstum für den weltweiten Luftfrachtverkehr vorausgesagt war (+0,6 %), ist mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie eine Planbarkeit nahezu unmöglich geworden. Der dringende Transportbedarf für medizinische Güter und Hilfslieferungen sowie der quasi komplette Wegfall der Beilademöglichkeiten auf den Passagierflügen hat zu einem enormen Nachfragezuwachs bei der Luftfracht im 1. und 2. Quartal des Jahres 2020 geführt. (vgl. Flughafenverband ADV (2020): ADV-Monatsstatistik 12/2019). Geschäftsverlauf Die AMTES wurde im Kalenderjahr 2010 gegründet und hat seitdem ein kontinuierliches Wachstum verzeichnet. Seit 2012 ist der Umsatz von 2,8 Mio. Euro auf 40 Mio. Euro gestiegen. Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 2019 - 553 Mitarbeiter. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 4.269 und ist im Vergleich zur Vorjahresprognose höher ausgefallen als erwartet, weil bereits für neue Projekte weitere Mitarbeiter eingestellt worden sind, die im Jahr 2019 noch nicht voll ausgelastet werden konnten. Die AMTES ist zum 31. Dezember 2019 bilanziell überschuldet. Zum Zweck der Beseitigung des Überschuldungstatbestandes wurden Darlehensrestrukturierungsvereinbarungen unterzeichnet. Entsprechend diesen Vereinbarungen verpflichten sich die Darlehensgeberinnen für die Laufzeit der Vereinbarungen keine Rückzahlung der Darlehen sowie der darauf entfallenden Zinsen zu fordern. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass die FAA Zulassung (6VDY512C) im Juli 2015 erteilt und letztmalig am 31.07.2018 für weitere zwei Jahre automatisch verlängert wurde. Zeitgleich wurde die Bermuda Zulassung (BDA/AMO/457) im April 2018 automatisch für zwei Jahre verlängert. Im Jahr 2020 wurden die genannten Zulassungen auf weitere zwei Jahre verlängert. Die an hohe Auflagen gebundenen Zulassungen der jeweiligen Luftfahrtbehörden ermöglichen der AMTES, die dort registrierten Flugzeuge weltweit zu warten und somit Kundenaufträge kontinuierlich zu sichern. Im Zuge des weiteren Ausbaus ihrer Geschäftstätigkeiten arbeitet die AMTES GmbH an der Zulassung als EASA zertifizierte Design-Organisation (PART21). Die Zertifizierung durch die russischen Luftfahrtbehörden für eine solche Design-Organisation (AP-21) wurde im Jahr 2017 erteilt. Die Zertifizierung entsprechend den Regelungen der EASA (PART21) ist für das Jahr 2021 angestrebt. Wesentliche Aktivitäten der AMTES innerhalb des Geschäftsjahres waren Schulungs- und Projektarbeiten zur Erlangung der relevanten Zertifizierungen sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der Verlängerung der Nutzungsdauer der Luftfahrzeuge des Typs Antonov AN-124, die durch die konzerneigene "Volga-Dnepr Airlines" eingesetzt werden. Diese Zulassungen sind obligatorisch für das Fortbestehen und die Entwicklung der AMTES GmbH und deshalb mit umfangreichen Auflagen und Forderungen, einschließlich Auditierungen durch die Behörde verbunden. In Größenordnung werden hierbei projektbezogen Kosten verursacht und somit das operative Ergebnis maßgeblich beeinflusst, die aber wiederum als Investition in die Zukunft des Unternehmens zu interpretieren sind. 2. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Die Erhöhung des Umlaufvermögens um TEUR 5.071 (Vj.: TEUR 5.311) ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der unfertigen Leistungen zurückzuführen. Die Verminderung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags korrespondiert mit dem im Geschäftsjahr 2019 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag sowie der Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von 5,9 Mio EUR. Maßgeblich für den Anstieg der Rückstellungen war die Erhöhung der gebildeten Vorsorge für ausstehende Rechnungen sowie ungewisse Zahlungsverpflichtungen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Hinsichtlich der Finanzlage ist anzumerken, dass die AMTES im Geschäftsjahr 2019 ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen konnte. Durch eine Patronatserklärung der Gesellschafterin der AMTES wird zusätzlich gewährleistet, dass die AMTES im Bedarfsfall auch auf die finanzielle Unterstützung seitens der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe zurückgreifen kann. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Verminderung des Materialaufwands ist auf die Beendigung von materialintensiveren Projekten zurückzuführen. Aufgrund eines Mangels auf dem Arbeitsmarkt an Personal mit den zur Erfüllung von Kundenwünschen erforderlichen Qualifikationen wurde beschlossen, weniger qualifiziertes Personal einzustellen und stattdessen umzuschulen. Darauf ist der Anstieg der Personalkosten im Geschäftsjahr 2019 zurückzuführen, der im Wesentlichen eine Investition in die Zukunft darstellt. Eine enge Zusammenarbeit mit diversen Personalfirmen, um geeignetes Personal finden zu können, trug zu dem höheren Personalaufwand bei. Der Anstieg des Personalaufwands resultiert überwiegend aus den Personaleinstellungen des Geschäftsjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 401; Vj.: TEUR 2.259) und aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 752). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Miete für Gebäude (TEUR 2.089), Nebenkosten für gemietete Gebäude (TEUR 813), Reisekosten für Mitarbeiter (TEUR 1.387) sowie Beratungskosten (TEUR 742). 3. PersonalberichtIm Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2019 in der AMTES 553 Mitarbeiter in Leipzig sowie in der Betriebsstätte Uljanowsk aus ca. 30 Nationen beschäftigt. Im Zuge des Ausbaus der Geschäftstätigkeit konnten 56 Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen eingestellt werden. 33 Mitarbeiter wurden im Zuge der Errichtung der Betriebsstätte in Uljanowsk/Russische Föderation von der Volga-Dnepr Airlines LLC, Uljanowsk/Russische Föderation, übernommen. 4. Chancen- und RisikoberichtChancen und Risiken im Absatzbereich Die Arbeitsweise der AMTES in Verbindung mit den Netzwerken innerhalb und außerhalb der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe sicherte der AMTES auch im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlreiche Aufträge sowie Kooperationen mit namhaften Unternehmen aus dem Luftfahrtsektor. Grundsätzlich eröffnet der weitere Ausbau unserer Geschäftstätigkeit uns auch zukünftig Chancen das EBIT zu verbessern. Es liegen weiterhin Anfragen verschiedener Fluggesellschaften vor, die Zusammenarbeit mit der AMTES im Bereich der Line- sowie der Base Maintenance auf- und auszubauen. Branchenspezifische Risken im Absatzbereich stellen unverändert vor allem MRO-Kapazitäten in Billiglohnländern dar. Diese kontinuierliche Verschärfung des bestehenden Wettbewerbs rührt nicht nur von den zunehmenden Wettbewerbern aus Fernost, sondern mittlerweile auch aus verschiedenen Ländern Osteuropas. Ferner wird der Markt durch den Preis- und Kostendruck der Fluggesellschaften intensiviert. Sinkende Margen sowohl im Passagier- als auch im Cargoverkehr führen zu einem enormen Kostendruck auf alle Lieferanten, Wartungsbetriebe und sonstigen Beteiligten. Profiteure dieser Entwicklung werden demzufolge nur MRO-Betriebe mit äußerst effizienten Kostenstrukturen sein. Chancen und Risiken im Personalbereich Aufgrund des demografischen Wandels, der in weiten Regionen Deutschlands deutlich spürbar ist, setzen wir hinsichtlich der Akquirierung geeigneter Fachkräfte gezielt auf die Qualifikation von Mitarbeitern, denen wir in unserem Unternehmen eine sicherere berufliche Perspektive bieten möchten. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Aufgrund der strategischen Bedeutung der AMTES innerhalb der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe hat sich die Gesellschafterin der AMTES mit einer Patronatserklärung verpflichtet, sie finanziell zu unterstützen, sodass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten fristgerecht zu erfüllen. Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen hinsichtlich von Währungskurs-, Zins- sowie Forderungsausfallrisiken. Die AMTES wickelt wesentliche Transaktionen innerhalb der Unternehmensgruppe in USD ab. Zinsen werden im Wesentlichen für durch Unternehmen der Volga-Dnepr Gruppe ausgereichte Darlehen fällig. Sowohl in Bezug auf Währungskursschwankungen als auch bezüglich von Zinsänderungen sehen wir aufgrund der Entwicklungen am Kapitalmarkt derzeit keine Anzeichen für eine Erhöhung des Zinsniveaus bzw. des Währungsumrechnungskurses. Sollte dieser Fall eintreten, wird die AMTES mit entsprechenden vertraglichen Anpassungen entgegensteuern. Das Forderungsausfallrisiko kann aufgrund der derzeitigen Umsatzstruktur als vernachlässigbar eingestuft werden. Im Zuge der Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit Unternehmen außerhalb der Volga-Dnepr Gruppe werden verstärkt Kreditwürdigkeitsprüfungen vor Vertragsabschluss durchgeführt werden. Prozess der Risikosteuerung Ziel des Unternehmens ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und bei Abweichungen kurzfristig Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Das Risikomanagementsystem des Unternehmens wird kontinuierlich weiterentwickelt. Das etablierte gruppenweite monatliche Berichtswesen wurde in 2019 weiter ausgebaut und unterliegt auch weiterhin einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, um die Informationsversorgung noch effizienter zu gestalten, eventuelle Probleme und Abweichungen frühzeitig zu erkennen sowie genau lokalisieren zu können. Neben dem standardisierten Berichtswesen wird über auftretende wesentliche Risiken jederzeit Bericht erstattet. 5. PrognoseberichtEntsprechend unserer Planung erwarten wir bis Ende 2021 einen Zuwachs der Wartungs- und Instandhaltungsleistungen, die wir gegenüber Unternehmen innerhalb und außerhalb der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe erbringen können. Um vorliegenden Kundenanfragen gerecht zu werden, sind die Erweiterung des genehmigten Arbeitsumfanges, die Einrichtung weiterer Line Maintenance Stations sowie die Zertifizierung für weitere Flugzeugmuster in Planung. Die beschriebenen Unwägbarkeiten bei der Vorhersage der weiteren Entwicklung des Luftverkehrs aufgrund der Covid-19-Pandemie erschweren die Beurteilung der zu erwartenden Geschäftsverläufe auch für die AMTES. Dieser Umstand wird die Bemühungen der AMTES verstärken, sich mit der Hinzugewinnung neuer Kunden und der Erstellung von neuen Produkten zu beschäftigen, um sich noch unabhängiger vom geschäftlichen Erfolg einzelner Kunden in und außerhalb der Unternehmensgruppe aufzustellen. In diesem Sinne werden positive Ansätze aus 2019, wie z. B. die Schließung erster Verträge mit Passagierfluggesellschaften, weiter fortgesetzt werden. In der Unternehmensplanung gehen wir davon aus, dass durch die Gewinnung weiterer neuer Kunden sowie die Erhöhung der Aktivitäten für bestehende Kunden vornehmlich außerhalb der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe, die vorhandenen Kapazitäten ausgelastet werden und einhergehend mit Effizienzsteigerungen sowie durch eine bessere Fixkostendegression, signifikante Ergebnisverbesserungen realisiert werden können. Während für das Geschäftsjahr 2020 bei Umsatzerlösen in Höhe von ca. 30 Mio. EUR mit einem negativen Ergebnis in Höhe von ca. 2 Mio. EUR gerechnet wird, prognostizieren wir für das Jahr 2021 ein leicht positives Jahresergebnis. Ferner rechnen wir für 2021 mit einem monatlichen positiven Zahlungsüberschuss, der sich im Wesentlichen aus den Cost-Plus Vereinbarungen für die Line Station und die Wartung der russischen Flugzeugmuster mit den Unternehmen der Volga-Dnepr Unternehmensgruppe ergibt. In unseren Annahmen gehen wir davon aus, dass diese Erträge auch zur Abdeckung allgemeiner Verwaltungsaufwendungen innerhalb des Planungszeitraums ausreichen. Für die Steigerung positiver Ergebnisse ist auch zukünftig ein weiterer Anstieg der Wartungs- und Instandhaltungsaktivitäten mit einer einhergehenden steigenden Auslastung der vorzuhaltenden Kapazitäten sowie eine fortlaufende Untersuchung und Optimierung von Organisations- und Kostenstrukturen geplant. Ferner sehen wir in der laufenden Kontrolle der Einhaltung der geschlossenen vertraglichen Vereinbarungen zur kostendeckenden Abrechnung einen Schwerpunkt der Ertrags- und Liquiditätssicherung. Für die Steigerung positiver Ergebnisse ist auch zukünftig ein weiterer Anstieg der Wartungs- und Instandhaltungsaktivitäten mit einer einhergehenden steigenden Auslastung der vorzuhaltenden Kapazitäten sowie eine fortlaufende Untersuchung und Optimierung von Organisations- und Kostenstrukturen geplant. Ferner sehen wir in der laufenden Kontrolle der Einhaltung der geschlossenen vertraglichen Vereinbarungen zur kostendeckenden Abrechnung einen Schwerpunkt der Ertrags- und Liquiditätssicherung. Da die AMTES erforderliche Mittel für die Durchführung von Erweiterungsinvestitionen noch nicht selbst im erforderlichen Umfang erwirtschaftet, hängt die Realisierung der Wachstums- und Entwicklungspläne von der weiteren Unterstützung durch die Volga-Dnepr Unternehmensgruppe ab. Basierend auf den aktuellen Marktbedingungen und den Auswirkungen von COVID-19 auf die ganze Weltwirtschaft muss die AMTES GmbH in allen Geschäftsbereichen nachhaltiger und konsequenter werden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu steigern/verbessern und den Kunden in dieser für alle schwierigen Zeit stets einen zuverlässigen Service zu bieten. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die Management- und Geschäftsprozesse von AMTES zu optimieren und sich auf den Bereich der Line-Station zu konzentrieren. Durch diese Entscheidung werden Kapazitäten im Hangar freigesetzt, um die Kosten für die Hangarmiete zu reduzieren, wurde ein mittelfristiger Untermietvertrag über die Nutzung des Hangars geschlossen. Die AMTES GmbH setzt Ihre Aktivitäten in Leipzig-Halle, Frankfurt am Main sowie in anderen Ländern fort und konzentriert sich auf die Steigerung der Unternehmenseffizienz sowie die Verbesserung der Kundeninteraktion in der Region.
Leipzig, den 11.2.2021 Kristina Werwein Wollmann |
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