Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 19385
Eingetragen
15.12.2014
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Verkehrswegen für StraßenfahrzeugeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von straßen- und schienengebundenen Verkehrsleistungen und von mit diesen in Zusammenhang stehenden Diensten sowie die Wahrnehmung weiterer Aufgaben der Daseinsvorsorge. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen gründen, erwerben, pachten und sich an ihnen beteiligen, insbesondere an solchen, deren Unternehmensgegenstände sich ganz oder teilweise auf die in Absatz 1 genannten Geschäftsfelder erstrecken. Die jeweils geltenden Vorschriften der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NW) hinsichtlich des räumlichen Tätigkeitsgebietes sind zu beachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Guido Bigalke
seit 6.5.2024
Prokura
Udo Friedrich Winkens
seit 15.12.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert60.41% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (40)

NameAnteil
Stadt Mönchengladbach
18.37%
Stadt Viersen
18.36%
Kreis Heinsberg
7.67%
Stadt GrevenbroichEigenbeteiligung
6.38%
Stadt Geilenkirchen
1.41%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
NEW Kommunalholding GmbH
Germany
24.750 €
98.00%
Kreiswerke Heinsberg GmbH
Germany
250 €
1.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WestVerkehr GmbH

Geilenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

2023
EUR
2022
EUR
A. Anlagevermögen 23.093.806,56 22.919.958,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 194.512,04 6.052,00
II. Sachanlagen 22.853.080,76 22.860.304,36
III. Finanzanlagen 46.213,76 53.602,25
B. Umlaufvermögen 18.497.817,74 20.673.364,77
I. Vorräte 506.502,54 529.130,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.991.315,20 20.144.233,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.411,81 14.398,30
SUMME AKTIVA 41.603.036,11 43.607.721,68

PASSIVA

2023
EUR
2022
EUR
A. Eigenkapital 13.038.218,37 13.038.218,37
I. Gezeichnetes Kapital 25.250,00 25.250,00
II. Kapitalrücklage 13.012.968,37 13.012.968,37
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 18.754.389,06 19.321.698,20
C. Rückstellungen 5.076.818,00 3.272.113,06
D. Verbindlichkeiten 4.733.610,68 7.975.692,05
SUMME PASSIVA 41.603.036,11 43.607.721,68

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 14.414.610,47 14.374.182,01
2. Sonstige betriebliche Erträge 7.626.498,15 6.359.579,34
22.041.108,62 20.733.761
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.313.653,83 3.501.192,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.635.531,83 14.838.546,77
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.030.672,22 9.196.725,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2.814.855,38 2.706.432,39
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.390.288,24 2.537.533,64
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.977.681,55 2.349.083,75
38.162.683,05
-16.121.574,43 -14.395.753
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 4.392,75
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 543,23 879,81
9. Zinsen und ähnliche Erträge 14.690,11 0,00
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 39.971,88 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 247.014,04 116.045,87
-271.752,58
10. Ergebnis nach Steuern -16.393.327,01 -14.506.526
11. Sonstige Steuern 28.315,23 29.179,23
12. Ertrag aus Verlustübernahme 16.421.642,24 14.535.705,70
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben

Die WestVerkehr GmbH (west) mit Sitz in Geilenkirchen wird beim Registergericht Aachen unter der Handelsregisternummer HRB 19385 geführt.

Der Jahresabschluss der WestVerkehr GmbH wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften für GmbHs sowie der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen aufgestellt.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von straßen- und schienengebundenen Verkehrsleistungen und von mit diesen in Zusammenhang stehenden Diensten sowie die Wahrnehmung weiterer Aufgaben der Daseinsvorsorge.

Der Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NEW Kommunalholding GmbH (NKH), Mönchengladbach (Ort, an dem der Konzernabschluss der NKH erhältlich ist), einbezogen. Die west verzichtet aufgrund dessen auf die Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses.

Mit der NEW Kommunalholding GmbH wurde ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser galt erstmals für das Wirtschaftsjahr 2015.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter ersichtlich. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Alle gesetzlich geforderten Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen im Anhang.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eigene Leistungen sind entsprechend der steuerlichen Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen.

Abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens sind um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen werden nach den steuerlich zulässigen Höchstsätzen vorgenommen. Die so genannten geringwertigen Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Im Umlaufvermögen sind Vorräte zu Anschaffungskosten bewertet und Forderungen zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen bzw. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.

Bei der Position der Sonderposten handelt es sich im Wesentlichen um Investitionszuschüsse für Busse, Wartehallen, die Modernisierung des Betriebshofes in Geilenkirchen sowie für die Bahnlinie Lindern-Heinsberg.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Gemäß § 274 HGB wurde das Wahlrecht zur Nichtaktivierung latenter Steuern genutzt.

Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt.

Die WestVerkehr GmbH hält folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Anteile an verbundenen Unternehmen 31.12.2023 Stammkapital
T€
Anteile
%
Buchwerte
T€
Eigenkapital
T€
Jahresergebnis
T€
West-Gleis-GmbH, Geilenkirchen 25 100 25 96 0

Die Beteiligung beinhaltet den nominalen Anteil an der beka GmbH in Höhe von 11 T€.

Als sonstige Ausleihungen sind unter anderem Wohnungsbaudarlehen an Arbeitnehmer in Höhe von 10 T€ ausgewiesen.

Die Vorräte in Höhe von 507 T€ beinhalten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Diese sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungswerten, unter Beachtung des Niederstwertprinzips, zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 Summe
T€
31.12.2022 Summe
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.023 4.085
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter 16.423 15.306
- davon gegen Gesellschafter 0 755
- davon gegen verbund. Unternehmen 16.422 14.536
- davon aus EAV mit der West-Gleis-GmbH 0 4
- davon aus Lieferungen und Leistungen 1 10
Sonstige Vermögensgegenstände 545 757
- davon Fahrzeugförderung 0 745
17.991 20.144

Die Rückstellungen enthalten ausschließlich Sonstige Rückstellungen. Diese betreffen insbesondere Personalaufwendungen (lfd. Jahr) in Höhe von 807 T€, Rückstellungen für Tantieme und Leistungsprämien in Höhe von 195 T€, Jubiläumszuwendungen in Höhe von 62 T€, Rückstellungen für AVV-Abrechnungen in Höhe von 1.834 T€, Umlagebeiträge für den Versicherungsverband und die Berufsgenossenschaft in Höhe von 122 T€ sowie Rückstellungen für Rückzahlungsverpflichtungen an den ÖPNV-Rettungsschirm für die Jahre 2020 bis 2023 in Höhe von 1.881 T€. Für weitere Verpflichtungen wurden 98 T€ zurückgestellt.

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 davon Restlaufzeit
Summe
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.127 202 810 1.115
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.880 1.880 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 649 649 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 77 77 0 0
- davon aus Steuern 72 72 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
4.733 2.808 810 1.115
13.12.2022 davon Restlaufzeit
Summe
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.329 202 810 1.317
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.673 1.673 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.690 3.690 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 283 283 0 0
- davon aus Steuern 78 78 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
7.975 5.848 810 1.317

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von 14.415 T€ sind geprägt durch die Fahrgeldeinnahmen.

Der Anstieg der Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 1.267 T€ ist bedingt durch die Billigkeitsleistungen aus dem ÖPNV-Rettungsschirm zum Ausgleich nicht gedeckter Ausgaben im ÖPNV im Zusammenhang mit dem Deutschland-Ticket im Jahr 2023 (Vorjahr: Einführung des 9-Euro-Tickets) in Höhe von 4.210 T€ (Vorjahr: 3.841 T€), die Förderung der Schnellbuslinien SB 1 und SB 3 in Höhe von 478 T€ (Vorjahr: 481 T€) sowie die Gewährung von Billigkeitsleistungen zum Ausgleich von Schäden im ÖPNV im Zusammenhang mit den durch den russischen Angriffskrieg gestiegenen Energiekosten (T€ 811).

Der Materialaufwand beträgt 18.949 T€. Enthalten sind die Leasingaufwendungen in Höhe von 2.205 T€, die im Zuge der getätigten Sale-and-Lease-Back-Transaktionen in den Jahren 2017-2022 vertraglich vereinbart wurden.

Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen 727 T€.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen 189 T€ auf Versicherungsprämien. Für evtl. bestehende Rückzahlungsverpflichtungen an den ÖPNV-Rettungsschirm wurden für die Jahre 2020 und 2022 weitere Rückstellungen über 291 T€ und 990 T€ gebildet, sowie T€ 600 für das Jahr 2023.

Die Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen im Gesamtbetrag von 40 T€ wurden von verbundenen Unternehmen verursacht.

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 261 Mitarbeiter/-innen beschäftigt. Von diesen haben sich 13 in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 29 waren in Teilzeit beschäftigt.

Die west gewährt ihren Arbeitnehmern Leistungen der betrieblichen Altersversorgung. Die Mitarbeiter sind bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK), Köln, versichert. Das Anstaltsvermögen der RZVK und das Umlageverfahren in seiner jetzigen Struktur reichen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht aus, die bei den beteiligten Arbeitgebern bestehenden Versorgungsverpflichtungen vollständig abzudecken. Die umlagepflichtigen Entgelte betrugen 2023 rd. 9.376 T€ bei einem Umlagesatz von 4,25 % seit 01.01.2000. Zusätzlich wurde die west mit einem Sanierungsgeld belastet, das sich ab 01.01.2010 auf 3,5 % erhöhte. Die weitere Entwicklung des Umlagesatzes ist derzeit nicht absehbar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist in Zukunft auch von steigenden Umlagesätzen auszugehen.

In 2022 wurden letzmalig Omnibusse im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Verfahrens an die Kreissparkasse Heinsberg bzw. deren Schwestergesellschaft Deutsche Leasing AG veräußert. Grund für diese Maßnahme war die Verbesserung der Liquidität und hierdurch eine nachhaltige Finanzierung der west. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 besteht weiterhin eine Verpflichtung aus Leasinggeschäften in Höhe von 11.696 T€.

Sonstige nennenswerte finanzielle Verpflichtungen außerhalb des laufenden Geschäftsbetriebes, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung und Angabe pflichtig gemäß § 285 Nr. 3 HGB sind, bestanden nicht.

Das in 2023 eingeführte Deutschland-Ticket hatte wie in Vorjahren auch durch die Corona-Pandemie und das temporär deutschlandweit eingeführte 9-Euro-Ticket sinkende Fahrgeldeinnahmen zur Folge, die jedoch versucht wurden, durch Billigkeitsleistungen des Landes Nordrhein-Westfalen auszugleichen.

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 betrug T€ 19 für die Jahresabschlussprüfung und T€ 4 für Steuerberatung.

Die Gesamtvergütung des Geschäftsführers lag in 2023 bei T€ 189. Hierin enthalten sind die laufenden und Versorgungsbezüge, die individuelle sowie die Unternehmenstantieme sowie die Dienstwagengestellung.

Für die Gremiensitzungen des Jahres 2023 und für Nachzahlungen für das Jahr 2022 wurden an die (ausgeschiedenen) Mitglieder des Aufsichtsrates laut Aufstellung insgesamt 40.687,45 € Bezüge aufgewendet.

Nachname Vorname Bezüge 2023
Bomanns Niklas 3.100,00 €
Derichs Ralf 3.100,00 €
Horst Ulrich 3.100,00 €
Jansen Franz-Michael 6.200,00 €
Louis Kai 1.033,36 €
Jansen Bernd 4.004,15 €
Maurer Marcel 1.550,00 €
Mertens Ralf 3.100,00 €
Pusch Stephan 3.100,00 €
Reyans Norbert 1.550,04 €
Willems Guido 3.100,00 €
Schlößer Harald 3.100,00 €
Simon Jürgen 2.066,70 €
Strauch Anton 3.100,00 €
Trimborn Wolfgang 4.650,00 €

Dem Aufsichtsrat der west gehörten in 2023 die folgenden Mitglieder an:

Franz-Michael Jansen Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
- Vorsitzender -
Marcel Maurer Bürgermeister der Stadt Wassenberg
- erster stellvertretender Vorsitzender - (bis Juni 2023)
Bernd Jansen Bürgermeister der Stadt Hückelhoven
- erster stellvertretender Vorsitzender - (ab Juni 2023)
Wolfgang Trimborn Kraftomnibusfahrer - Arbeitnehmervertreter -
- zweiter stellvertretender Vorsitzender -
Stephan Pusch Landrat des Kreises Heinsberg
Niklas Bomanns Kfz-Mechatroniker - Arbeitnehmervertreter -
Ralf Derichs Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
Ulrich Horst Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
Ralf Mertens Kraftomnibusfahrer - Arbeitnehmervertreter -
Guido Willems Bürgermeister der Gemeinde Gangelt
Harald Schlößer Kreistagsabgeordneter des Kreises Heinsberg
Jürgen Simon Kreistagsabgeordneter der Stadt Erkelenz (ab 1. Mai 2023)
Anton Strauch Kraftomnibusfahrer - Arbeitnehmervertreter -

Der Gesellschafterversammlung der west gehörten in 2023 die folgenden Mitglieder an:

Thomas Bley Geschäftsführer der NEW Kommunalholding GmbH
Frank Kindervatter Geschäftsführer der NEW Kommunalholding GmbH
Daniel Goertz Geschäftsführer der Kreiswerke Heinsberg GmbH

Zum 31. Dezember 2023 gehörten der Geschäftsführung folgende Mitglieder an:

Dipl.-Ing. Udo Winkens

 

Geilenkirchen, 2. Februar 2024

WestVerkehr GmbH

Udo Winkens

Anlage zum Anhang

Anschaffungswerte
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.439,98 174.607,66 0,00 6.646,79 565.400,85
2. geleistete Anzahlungen 0,00 30.476,04 0,00 0,00 30.476,04
397.439,98 205.083,70 0,00 6.646,79 595.876,89
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 11.997.535,90 467,63 -651.859,09 0,00 11.346.144,44
2. Gleisanlagen Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 28.315.900,34 1.165.782,54 91.563,28 0,00 29.573.246,16
3. Fahrzeuge Personenverkehr 17.435.660,44 132.123,06 120.916,69 1.726.464,70 15.962.235,49
4. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.017.025,69 334.740,62 510.321,95 105.536,26 1.756.552,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.033.870,84 135.650,08 30.253,21 182.647,02 3.017.127,11
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 253.094,62 835.855,64 -101.196,04 108.341,87 879.412,35
Sachanlagen 62.053.087,83 2.604.619,57 0,00 2.122.989,85 62.534.717,55
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 62.450.527,81 2.809.703,27 0,00 2.129.636,64 63.130.594,44
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 10.836,83 0,00 0,00 0,00 10.836,83
3. Sonstige Ausleihungen 17.765,42 1.529,86 0,00 8.918,35 10.376,93
53.602,25 1.529,86 0,00 8.918,35 46.213,76
62.504.130,06 2.811.233,13 0,00 2.138.554,99 63.176.808,20
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Zuschreibung
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 391.387,98 16.623,66 0,00 6.646,79 0,00
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 9.131.817,23 69.891,22 -9.092,14 0,00 73,59
2. Gleisanlagen Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 12.110.204,27 1.546.615,37 7.363,52 0,00 0,00
3. Fahrzeuge Personenverkehr 14.324.713,44 625.244,06 17.919,69 1.514.947,70 81.606,69
4. Maschinen und maschinelle Anlagen 973.336,69 50.750,85 -15.081,28 105.536,26 0,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.652.711,84 81.163,08 -1.109,79 182.647,02 0,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 39.192.783,47 2.373.664,58 0,00 1.803.130,98 81.680,28
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 39.584.171,45 2.390.288,24 0,00 1.809.777,77 81.680,28
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
39.584.171,45 2.390.288,24 0,00 1.809.777,77 81.680,28
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 401.364,85 194.512,04 6.052,00
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 9.192.542,72 2.153.601,72 2.865.718,67
2. Gleisanlagen Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 13.664.183,16 15.909.063,00 16.205.696,07
3. Fahrzeuge Personenverkehr 13.371.322,80 2.590.912,69 3.110.947,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen 903.470,00 853.082,00 43.689,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.550.118,11 467.009,00 381.159,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 879.412,35 253.094,62
Sachanlagen 39.681.636,79 22.853.080,76 22.860.304,36
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 40.083.001,64 23.047.592,80 22.866.356,36
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 0,00 10.836,83 10.836,83
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 10.376,93 17.765,42
0,00 46.213,76 53.602,25
40.083.001,64 23.093.806,56 22.919.958,61

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023

An die WestVerkehr GmbH, Geilenkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WestVerkehr GmbH, Geilenkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heinsberg, 9. Februar 2024

HS-Regio Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

H. Moers, Wirtschaftsprüfer

M. Eßer, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss zum 31.12.2023

Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der NEW Kommunalholding GmbH, Mönchengladbach. Danach verpflichtet sich die WestVerkehr GmbH ihren ganzen Jahresüberschuss an die NEW Kommunalholding GmbH abzuführen. Für die Verlustübernahme gilt § 302 AktG in der jeweils geltenden Fassung.

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