DefShop Primus GmbHLiquidiert

Zerpenschleuser Ring 30, 13439 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 174081
Eingetragen
3.2.2016
Branche
Einzelhandel mit SchuhenEinzelhandel mit BekleidungGroßhandel mit Schuhen
Gegenstand
Der Vertrieb von Kleidung, Schuhe und Accessoires im Einzelhandel.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

DefShop Primus GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVSEITE

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 782.005,33 336.669,00
782.005,33 336.669,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 367.266,82 284.946,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
I. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 85.973,55 0,00
- davon gegen Gesellschafter EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 244.020,82 151.729,98
329.994,37 151.729,98
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 86.210,60 56.901,49
783.471,79 493.578,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 246,05
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 721.967,02 0,00
2.287.444,14 830.493,42

PASSIVSEITE

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
n. Gewinnvortrag 20.037,97 2.033,90
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -767.004,99 18.004,07
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 721.967,02 0,00
0,00 45.037,97
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 4.813,41 5.026,62
2. Sonstige Rückstellungen 39.160,88 23.128,00
43.974,29 28.154,62
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 174.149,03 122,70
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 8.001,48
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 66.182,68 535.179,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.963.382,52 0,00
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 1.383.873,23 (Vj.: EUR 0,00)
- 5. Sonstige Verbindlichkeiten 39.755,62 213.997,36
- davon aus Steuern: EUR 3.907,48 (Vj.: EUR 13.442,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 797,14 (Vj.: EUR 425,71)
2.243.469,85 757.300,83
2.287.444,14 830.493,42

ANHANG für das Geschäftsjahr 2018

DefShop Primus GmbH

Berlin

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die DefShop Primus GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 174081 B eingetragen.

Am 05.09.2018 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Defshop GmbH mit Sitz in Berlin (AG Charlottenburg HRB 164900 B) abgeschlossen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Bilanz weist zum 31. Dezember 2018 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR -722 (im Vorjahr Eigenkapital: TEUR 45) und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -767 (im Vorjahr Jahresüberschuss: TEUR 18) auf.

Die DefShop Primus GmbH ist ferner in den Konzernverbund der DEF Group GmbH und in die Finanzierung des DEF-Group Konzerns eingebunden. Der Konzern ist bankenseitig über einen Konsortialkreditvertrag finanziert. Darlehensnehmerin aus dem Konsortialkreditvertrag ist die Muttergesellschaft Defshop GmbH sowie die DEF Group GmbH. Die Bankschulden aus dem Konsortialkreditvertrag im DEF-Group-Konzern betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 24,2 Mio. EUR. Die Gesellschaft ist als wesentliche Tochtergesellschaft in den Konsortialkreditvertrag als Garantiegeber eingebunden und haftet demnach für die Bankschulden der in den Konsortialkreditvertrag eingebundenen Unternehmen. Die Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken der DefShop Primus GmbH sind demgemäß nicht unabhängig von den Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken des DEF-Group-Konzerns. Die Verlustsituation sowie eingegangene vertragliche Verpflichtungen der Gesellschaft und des Konzerns führten zu wesentlichen Liquiditätsabflüssen und einer angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft und des Konzerns. Aufgrund dessen befinden sich die Gesellschaft und der Konzern in einer bestandsgefährdenden Krise.

Die im Konsortialkreditvertrag für den DEF Group Konzern von 2017 fixierten Financial Covenants wurden mit den Geschäftszahlen für 2018 gebrochen. In diesem Zusammenhang wurde von Seiten der Gesellschafter und der finanzierenden Banken ein "IBR" ("Independent Business Review") angestoßen, welcher im 2. Halbjahr 2019 durch ein renommiertes Wirtschaftsprüfungsunternehmen durchgeführt wurde. Die im Rahmen des "IBR" durch das Wirtschaftsprüfungsunternehmen durchgeführte Unternehmens- und Liquiditätsplanung 2019-2021 zeigt für die Unternehmensgruppe für die Jahre 2020 und 2021 positive operative Ergebnisse (EBITDA's) und damit operative Liquiditätszuflüsse.

In der Folge haben die kreditgebenden Banken im ersten Schritt eine vorläufige weitere Finanzierung der DEF-Gruppe zugesichert. Hierzu wurden die ursprünglich vereinbarten Covenants und die Tilgungen für 2019 ausgesetzt. Eine längerfristige Regelung zur Finanzierung (Änderung der Konsortialkreditvereinbarung) und damit zur Aufrechterhaltung der an die Unternehmensplanung der DEF-Gruppe angepassten Linien sowie die Vereinbarung neuer an die Unternehmensplanung der DEF-Gruppe angepasster Covenants (Minimum EBITDA, Minimumliquidität und Minimum wirtschaftliches Eigenkapital) ist mit den Banken Ende Februar 2020 geschlossen worden. Diese längerfristige Regelung steht u.a. unter der Bedingung der Einzahlung neuer Gesellschaftermittel in die DEF Group GmbH in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Diese Mittel sind Ende Februar 2020 geflossen. Nach derzeitigem Stand ist eine Verlängerung der Kreditgewährung unter neuen Covenants überwiegend wahrscheinlich.

Demzufolge ist die Liquidität des DEF Group Konzerns und damit auch der in die Liquiditätssteuerung eingebundenen DefShop Primus GmbH für den Prognosezeitraum mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gesichert.

Eine Nichtverlängerung der Kreditlinien oder Kündigung der Kreditverträge stellt für den DEF Group Konzern und für die DefShop Primus GmbH ein bestandsgefährdendes Risiko dar.

Mit den geplanten und eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen gehen wir von einer Besserung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage DEF Group Konzerns und der DefShop Primus GmbH aus. Demgemäß halten wir die Liquiditätsausstattung derzeit für ausreichend und gehen auch gemäß unseren Planungen in den folgenden Geschäftsjahren (2020-2021) davon aus, dass die Liquidität ausreicht, um die Unternehmensfortführung im Prognosezeitraum zu gewährleisten.

Aus diesem Grund hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss der DefShop Primus GmbH unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Trotz der so gesicherten Finanzierung bestehen auch für die Zukunft erhebliche Risiken. Die Aufrechterhaltung der Liquidität ist vom Erreichen der der Konsortialkreditänderungsvereinbarung 2020. zugrundeliegenden Unternehmensplanung des DEF Group Konzerns sowie darauf basierender Covenants abhängig. Ungeplante zusätzliche Auszahlungen oder schwächere Umsätze aufgrund allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit könnten nur sehr schwer ausgeglichen werden. Sofern Covenant relevante Planzahlen, auch temporär, nicht erreicht werden, kann dies zu einem Kündigungsrecht der Kreditverträge führen. Eine Nichterreichung der Planzahlen oder ein erneuter Covenant-Bruch stellen bestandsgefährdende Risiken dar.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der Anhang wurde unter Berücksichtigung des Wahlrechtes nach § 288 Abs. 1 HGB für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB ist die Gesellschaft von einer Lageberichtserstellung befreit.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Dabei ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich. Dabei bewegen sich die Bandbreiten der Nutzungsdauern zwischen 1 und 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 150 Euro werden sofort im Aufwand erfasst, zwischen 150 Euro und 410 Euro werden diese im Berichtsjahr voll abgeschrieben und es wird deren Abgang unterstellt.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten (FIFO-Methode). Aufgrund der Neueinschätzung der Gängigkeit des zum Bilanzstichtag vorhandenen Warenbestands wurden Gängigkeitsabschreibungen in Höhe von 162 TEUR vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung sind in der Höhe angesetzt, wie Ausgaben vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen enthalten die voraussichtlichen Nachzahlungen für Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert, welche den Rückzahlungsbeträgen entsprechen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremden Währungen sind mit dem jeweiligen Kurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Am Bilanzstichtag erfolgt die Währungsumrechnung zum Devisenkassamittelkurs.

IV. Angaben zur Bilanz

AKTIVA

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Vermögensgegenstände.

PASSIVA

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2018

Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2018 bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
gegenüber Kreditinstituten 174 30 114 30
(0) (0) (0) (0)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
(8) (8) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 66 66 0 0
(535) (535) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.963 1.963 0 0
(0) (0) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 40 40 0 0
(214) (214) (0) (0)
Summe: 2.243 2.099 114 30
(757) (757) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.409 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 554 sonstige Verbindlichkeiten.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Gesellschaft und von verbundenen Unternehmen gegenüber den Konsortialkreditinstituten (in Höhe von 24,2 Mio. EUR) in Form von Sicherungsübereignungen des Warenbestandes an den nachfolgenden Standorten

Grunerstraße 20, 10179 Berlin (Alexa)

Badstraße 4, 13557 Berlin (Gesundbrunnen Center)

Klosterstraße 3,13581 Berlin (Spandau Arcaden)

Kalker Hauptstraße 55, 51103 Köln (Köln Arcaden)

Die Gesellschaft haftet im Rahmen eines Konsortialkredit-Vertrags auch für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten anderer verbundener Unternehmen aus diesem Vertrag. Zum 31. Dezember 2018 bestehen hieraus bei anderen verbunden Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 24,2 Mio. EUR.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB:

Bestanden zum Stichtag 31.12.2018 wie folgt

Fälligkeit 2019 2020-2023 2024-2027
Gesamt In TEuro In TEuro In TEuro
Mietverträge Ladengeschäfte 2431 574 554 1303
Leasing Geschäftsausstattung 510 105 383 22

V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Gängigkeitsabschläge auf Waren in Höhe von TEUR 162 enthalten.

Aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Defshop GmbH bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 767. Diese wurden aufgrund vorübergehender Wertminderung vollständig wertberichtigt. Die Wertberichtigung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Wertberichtigung auf die Forderung auf Verlustausgleichs wegen vorübergehender Wertminderung " ausgewiesen.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Alexander Büchler, Kaufmann, Berlin (bis 26.02.2018)

Thomas Groß, Diplom-Kaufmann, Leiblfing (bis 21.05.2019)

Andreas Büchler, Kaufmann, Berlin (bis 17.09.2019)

Franco Luca, Kaufmann, Aach (ab 25.07.2019)

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben über Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 36 Mitarbeiter beschäftigt.

Konzernabschluss

Die DefShop Primus GmbH wird in den Konzernabschluss der DEF Holding GmbH, München (größter Konsolidierungskreis) sowie in den Konzernabschluss der DEF Group GmbH, München (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse der DEF Holding GmbH und DEF Group GmbH werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Berlin, 28 Februar 2020

Franco Lucá, Geschäftsführer

BESCHEINIGUNG

Nach dem Ergebnis unserer prüferischen Durchsicht erteilen wir dem beigefügten Jahresabschluss der DefShop Primus GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 die folgende Bescheinigung:

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die DefShop Primus GmbH

Wir haben den Jahresabschluss DefShop Primus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Jahresabschlusses unter Beachtung der vom. Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Jahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen, von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Jahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt.

Ohne unsere Bescheinigung einzuschränken, verweisen wir auf die Angaben unter "II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses" im Anhang, in dem der gesetzliche Vertreter auf die bilanzielle Überschuldung von 0,7 Mio. EUR hinweist und darlegt, dass die Gesellschaft und der DEF Group Konzern sich in einer angespannten Liquiditätssituation befinden. Außerdem wird dort ausgeführt, dass die Gesellschaft als Garantiegeber in den Konsortialkreditvertrag des DEF Group Konzerns eingebunden ist und die dort . vereinbarten Financial-Covenants in 2018 gebrochen wurden, in einem ersten Schritt jedoch • die am Konsortialkredit beteiligten Banken eine vorläufige weitere Finanzierung zugesichert sowie die ursprünglich vereinbarten Covenants und die Tilgungen für 2019 ausgesetzt haben und eine längerfristige Regelung zur Finanzierung mit an die aktualisierte Unternehmensplanung angepassten Kreditlinien und Covenants im Februar 2020 unter Berücksichtigung u.a. der Bedingung der Einzahlung neuer Gesellschaftermittel' in die DEE Group GmbH abgeschlossen wurde. Schließlich wird ausgeführt, dass die Aufrechterhaltung der Liquidität des DEF Group Konzerns und damit der Gesellschaft vom Erreichen der der Konsortialkreditänderungsvereinbarung 2020 zugrundeliegenden Unternehmensplanung des DEF Group Konzerns sowie darauf basierender Covenants abhängig ist.. Wie im Abschnitt "II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses" im Anhang dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt.

 

München, den 28. Februar 2020

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