M.S.N. GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nina Maria Pick seit 10.11.2025 | Geschäftsführer |
Dennis Alexander Schlößer seit 13.1.2022 | Geschäftsführer |
Johannes Pick seit 15.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 11.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pick Baufachzentrum GmbHGrevenbroichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Pick Baufachzentrum GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023der Pick Baufachzentrum GmbH
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023A. Rechtliche Verhältnisse 1. Die Firma hat ihren Sitz in Grevenbroich und wird beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 7615 in der Rechtsform einer GmbH geführt. Der Gesellschaftsvertrag in seiner letzten Fassung von 2012 weist ein Stammkapital von 500.000,00 EUR aus. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Holz, Baustoffen, Fliesen, Sanitär- und Installationsbedarf, Heizungen und artverwandten Artikel. 2. Die Geschäftsführung der Gesellschaft lag im Berichtszeitraum in den Händen von
3. Die vorliegende Bilanz ist entsprechend den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Die Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden sofort im Wirtschaftsjahr abgeschrieben, sofern sie einer selbständigen Nutzung fähig sind. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bilanziert. Schwer verkäufliche Waren werden im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung entsprechend abgewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken gebildet. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen entsprechend der Laufzeit abgezinst. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens nach der direkten Bruttomethode ergibt sich aus dem auf Seite 5 gesondert dargestellten Anlagenspiegel. Darin ist auch die Abschreibung des Geschäftsjahres dargestellt. Forderungen Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Eigenkapital Der Jahresüberschuss 2023 wird aufgrund eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses in die Gewinnrücklagen eingestellt. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und der Berufsgenossenschaft (74 TEUR; Vorjahr 134 TEUR), für die Prüfung des Jahresabschlusses und Beratung (20 TEUR; Vorjahr 20 TEUR), für Archivierung von Geschäftsunterlagen (18 TEUR; Vorjahr 18 TEUR) und sonstige Risiken und Verpflichtungen (6 TEUR; Vorjahr 34 TEUR) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
**) Sicherungsübereignung von
Transportmitteln in Höhe von 87.666,51 EUR.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 290.534,51 EUR (Vorjahr: 357.843,15 EUR) enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr 0,00EUR). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 614.051,99 EUR (Vorjahr 697.119,48 EUR). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen 25.303,32 EUR (Vorjahr 55.624,35 EUR). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für die Restlaufzeit in einer Gesamthöhe von 40.428,84 EUR (Vorjahr 77.062,85 EUR) und aus Mietverträgen bis zum Vertragsende in einer Gesamthöhe von 2.438.400,00 EUR (Vorjahr 901.200,00 EUR). Eventualverbindlichkeiten Die Pick Baufachzentrum GmbH hat gegenüber einem Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht Bürgschaften gegenüber der Sparkasse Düren über einen Höchstbetrag von insgesamt 229.356,00 EUR übernommen. Eine Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft ist zurzeit nicht erkennbar, da das Beteiligungs-Unternehmen ausreichend Erträge erwirtschaftet, um die verbürgten Verbindlichkeiten zu bedienen. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 31 Mitarbeiter (Vorjahr 33) beschäftigt, davon zählen 17 Mitarbeiter (inkl. 2 leitende Angestellte) zu der Kategorie Angestellte (Vorjahr 19) und 5 Mitarbeiter zu der Kategorie Lohnempfänger (Vorjahr 7), 8 Auszubildende (Vorjahr 7) und 2 Teilzeitkraft (Vorjahr 1). Ohne Auszubildende und leitende Angestellte sind dies 21 Mitarbeiter (Vorjahr 22). Nachtragsbericht Besondere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind der Geschäftsführung nicht bekannt.
Grevenbroich, den 23. April 2024 Pick Baufachzentrum GmbH Geschäftsführung Johannes Pick Dennis Schlößer Anlagenspiegel 2023der Pick Baufachzentrum GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Ende des vorletzten Jahrhunderts zurück. In 2001 wurde der Firmenname geändert in Pick Baufachzentrum GmbH und zum 17.12.2009 wurde das Unternehmen als selbständiges Unternehmen aus der Pick Unternehmensgruppe GmbH ausgegliedert. Unser Unternehmen ist der führende mittelständige Fachhändler in Grevenbroich und Umgebung in den Bereichen Handel mit Baustoffen, Bauschutzmitteln, Dämmstoffen und Garten- und Landschaftsbauerzeugnissen. Unsere Kunden sind im Wesentlichen mittelständische Bauunternehmen und Handwerksbetriebe der Bau- und Ausbaubranche, aber auch Klein- und Kleinstunternehmen und Privatpersonen. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Grevenbroich und ist unter der Handelsregisternummer HRB 7615 beim Amtsgericht Mönchengladbach eingetragen. Zusätzlich betreibt das Unternehmen eine Niederlassung in Rommerskirchen. II. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Branche Die gesamte Bauwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 im Bauhauptgewerbe einen Umsatzzuwachs von 1,3% von 160,4 Mrd. EUR in 2022 auf 162,6 Mrd. EUR in 2023. Real bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 5,3%, da die Preissteigerung bei 7% gelegen hat. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 30.1.2024 des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe e.V. (ZDB) hervor. Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren realen Rückgang um 3%. Kam es in 2022 noch zu Behinderungen in der Produktion wegen der Versorgungslage mit Baumaterialien, hat sich die Lage in 2023 deutlich entspannt. Bis zum Jahresende 2023 ging auch die Preisentwicklung auf nur noch 2% Preissteigerung zurück, obwohl viele Preise noch teilweise deutlich über dem Niveau von vor der Corona-Pandemie liegen. (z.B. Betonstahl +52%, Dämmung +43%). Neben den Baupreis-Steigerungen führen aber auch die gestiegenen Zinsen und die Energiepreissteigerungen zu einem starken Rückgang der Bautätigkeit, was direkte Auswirkungen auf den Bau-Fachhandel hat. Für den Wohnungsbau hat die Bundesregierung zwar das Ziel von jährlich 400.000 neuen Wohnungen ausgegeben, tatsächlich dürften im Jahr 2023 aber lediglich 271.000 neue Wohnungen fertiggestellt worden sein und für das neue Jahr rechnet die Branche mit nur 235.000 neuen Einheiten. Denn bei den Baugenehmigungen verzeichnet die Branche von Januar bis Dezember 2023 einen zweistelligen Einbruch bei Ein- und Zweifamilienhäusern (-41,5%). Die weitere Förderung von energetischen Sanierungen des Wohnungsbestandes ist daher notwendig und wird auch im neuen Jahr fortgesetzt. Der private Wohnungsneubau wird durch die ab 1.1.2023 geltende 3%ige Abschreibung und die ab dem 30.9.2023 geltende degressive Abschreibung nicht wirklich unterstützt, denn für 2024 rechnet der ZDB sogar mit einem nominalen Umsatzrückgang im Wohnungsbau von 15%. Beim Wirtschaftsbau schlägt sich im Bereich Wirtschaftshochbau die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder, wobei die Genehmigungen bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden um 20% zurückgingen, Lagergebäude -11%, Handelsgebäude -12% und die Hotel- und Gastronomie mit -34% regelrecht abgestürzt ist. Hier machen sich steigende Leerstände und das hohe Zinsniveau bemerkbar. Allerdings gab es Zuwächse im Wirtschaftstiefbau von +12%, insbesondere der Ausbau der Stromtrassen und des Schienenverkehrs machen sich hier bemerkbar. Wegen unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen der öffentlichen Hand, sowohl beim Bund bei den Bundesfernstraßen und Brücken als auch bei den Kommunen bei der Sanierung der Schulen und Straßen kam es im öffentlichen Bau zu einem nominellen Zuwachs der Bautätigkeit von 6%, real -1%. Der Investitionsstau beim Bund und den Kommunen, vor allem im Neubau sowie in der Sanierung von Schulen und Straßen, hat aber weiter zugenommen. Für 2024 wird eine moderate Steigerung von rund real 3,0% erwartet. 2. Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr 2023 sind Investitionen im Bereich der Sachanlagen in Höhe von 155 TEUR durchgeführt worden, insbesondere in dem Bereich neue Fahrzeuge (+127 TEUR) und in den Mietpark (+18 TEUR). Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. 3. Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte in 2023 durchschnittlich insgesamt 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, inkl. Aushilfskräften und leitenden Angestellten. Dies sind 2 Mitarbeiter weniger als im Durchschnitt des Berichtsjahres 2022. Wesentliche Veränderungen der Mitarbeiterzahl sind für 2024 nicht geplant. 4. Gesamtaussage Das Jahr 2023 begann von Beginn an mit geringeren Umsätzen als im Vorjahr und endete entsprechend dem Branchentrend mit einem Umsatzminus von fast 18%. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind wegen höherer Erträge aus Versicherungsentschädigungen und sonstigen Erträgen um 110% höher. Der Wareneinsatz ging unterproportional um 16,5% zurück, so dass wir einen überproportionalen Rohertragsrückgang hinnehmen mussten. Auf der Aufwandsseite konnten wir die Kosten zurückfahren, aber deutlich geringer als der prozentuale Umsatzrückgang, so dass das Betriebsergebnis um 76% zurückging und der Jahresüberschuss in 2023 gegenüber 2022 um 70% geringer ausfiel. III. Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Das Unternehmen konnte in 2023 den Umsatz gegenüber dem guten Jahr 2022 nicht halten, und musste einen Rückgang beim Umsatz von 17,9% (= -2.884 TEUR) auf 13.244 TEUR hinnehmen. Da der Materialaufwand unterproportional zurückging, fiel das Rohergebnis um 23 % auf 3.452 TEUR. Die Rohgewinnspanne verminderte sich auf 26%, nach 28% im Vorjahr. Der Personalaufwand ist um 7% (= 118 TEUR) verringert. Die Abschreibungen haben sich um 33 TEUR auf 207 TEUR vermindert und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten wir um 6% gegenüber dem Vorjahr zurückführen. Das Finanzergebnis fällt in 2023 um 102 TEUR (-37%) geringer aus als im Vorjahr wegen geringeren Beteiligungserträgen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 326 TEUR, was einen Rückgang von 833 TEUR (= -72%) gegenüber 2022 bedeutet. Als Jahresüberschuss wurden 241 TEUR erzielt, ein Minus von 585 TEUR (=- 71%) gegenüber dem Vorjahr. 2. Vermögenslage Bei einem Gesamtvermögen von 7.715 TEUR umfasst das Anlagevermögen 2.225 TEUR (29 %), das Umlaufvermögen 5.475 TEUR (71 %) und die Rechnungsabgrenzungsposten 15 TEUR. Die wesentlichen Veränderungen auf der Aktivseite gegenüber dem Vorjahr ergeben sich wie folgt:
3. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist geordnet. Zum Ende des Geschäftsjahres weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 6.926 TEUR aus. Dies ist eine Eigenkapitalquote von 90 % (Vorjahr 87%). Das Anlagevermögen, aber auch die Vorräte und die Forderungen sind damit aus Eigenmitteln finanziert. Der engere Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt 450 TEUR. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2.028 TEUR. 4. Zweigniederlassungen Es besteht eine Zweigniederlassung in Rommerskirchen, die in 2023 einen positiven Jahresbetrag erwirtschaftet hat. Dieser ist im Jahresergebnis der Gesellschaft enthalten. IV. Prognose, Chancen und Risikobericht 1. Prognosebericht Der Druck auf die Wohnungsmärkte in 2023 in unserem Verkaufsgebiet hat sich nicht abgeschwächt und bei den Wohnungsbaugenehmigungen ist ein Rückgang zu verzeichnen, so dass das Jahr 2024 eher schlechter als besser werden wird. Der Einfamilien- und Zweifamilienhausbau ist weitgehend zum Erliegen gekommen wegen der gestiegenen Preise, wegen konjunktureller Stagnation und nicht zuletzt wegen der stark gestiegenen Zinsen. Bei den Bauträgern wird zunehmend die Bautätigkeit gestreckt, zeitlich nach hinten verschoben oder auch komplett storniert. Die Insolvenzen von Bauunternehmen und Bauträgern in unserem Marktgebiet haben ebenfalls zugenommen. Die Entwicklung der Energiekosten kann ebenfalls für eine geringere Bautätigkeit und Modernisierungstätigkeit sorgen. Dies alles wird sich auch auf den Baustoffhandel direkt auswirken. Von daher gehen wir für den Baustoffbereich von weiter rückläufigen Umsätzen und Erträgen auch in 2024 aus. Der Garten- und Landschaftsbau, den wir seit acht Jahren aufgebaut haben, entwickelt sich weiter positiv und wird auch in Zukunft einen nicht geringen Beitrag zu unserem Ergebnis liefern. Insgesamt werden wir in den kommenden Jahren das Niveau von 2023 in diesem Bereich wohl halten können. Für das Jahr 2024 planen wir insgesamt einen leicht rückläufigen Umsatz, bei einer Rohertragsspanne wie in 2023. Die Inflation ab Anfang des Jahres von über 4 % nimmt zwar weiter ab und nähert sich dem Zielwert der EZB von 2%, so dass es zu Zinsrückgängen kommen kann, die eine konjunkturelle Belebung aber erst langfristig einläuten wird. Deshalb erwarten wir für 2024 keine Besserung bei Umsatz und Ertrag. Die Niederlassung in Rommerskirchen hat in 2023 ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet und wird auch weiterhin einen positiven Beitrag zum Jahresergebnis leisten. Im Lagerbereich werden wir die Abläufe weiterhin konsequent optimieren. Durch einen Ausbau der Beratung soll die hohe Kundenzufriedenheit weiter gesteigert und der Kunde an das Unternehmen gebunden werden. Eine wesentliche Änderung der Geschäftspolitik ist nicht geplant. 2. Risikobericht Die Geschäftsfelder der Pick Baufachzentrum GmbH sind einigen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handel verbunden sind und zu negativen Abweichungen der Prognose führen können.
3. Chancenbericht Durch die Ausgliederung vieler Unternehmensbereiche, wie die Buchführung, Lohnabrechnungen, Rechnungsprüfung, Marketing, Logistik, hat sich das Unternehmen von erheblichen Fixkosten wie Personalkosten, Büromieten und weitere sonstige Kosten befreit und durch variable Kosten ersetzt. Denn diese Leistungen werden entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung an das Unternehmen berechnet. Dadurch ist das Unternehmen wesentlich flexibler und kann sich auf neue Marktgegebenheiten optimal einstellen. Die Bestellung und der Verkauf über das Internet sollen weiter ausgebaut werden und dadurch einen steigenden Anteil zum Umsatz beitragen. Der Baustoffbereich ist auch künftig auf Expansion ausgerichtet. Über die bestehenden Digitalisierungen hinaus sollen weitere Unternehmensbereiche digital unterstützt werden, vor allem durch den Verkauf über das Internet. Deshalb geht die Unternehmensführung langfristig weiterhin von einer positiven künftigen Entwicklung aus. Für 2024 sind keine größeren Investitionen geplant, so dass es lediglich zu Ersatzinvestitionen in die Betriebsausstattung, Fahrzeuge und in die Geschäftsausstattung kommt.
Grevenbroich, 29. April 2024 Pick Baufachzentrum GmbH Geschäftsführung Johannes Pick Dennis Schlößer In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pick Baufachzentrum GmbH, Grevenbroich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pick Baufachzentrum GmbH, Grevenbroich - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pick Baufachzentrum GmbH, Grevenbroich, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile zum Jahresabschluss Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufgedeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderen den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 29. April 2024
Dreist
Audit GmbH
Carsten Nicklaus, Wirtschaftsprüfer |
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