FitX Verwaltung GmbHLiquidiert

45136 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 26579
Eingetragen
7.8.2015
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Erbringung von kaufmännischen und techischen Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung und Verwaltungsorganisation für andere Unternehmen. Zu den Dienstleistungen gehören insbesondere, aber nicht ausschließlich, Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensorganisation, Personal, Rechnungswesen, Finanzen, IT, Kommunikation, politische Beratung, Immobilienverwaltung, Einkauf, Marketing, technische Dienstleistungen sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwaltung für andere Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Strelow
seit 9.1.2021
Prokura
Martin Zausinger
seit 11.7.2019
Prokura
Markus Vancraeyenest
seit 11.7.2019
Geschäftsführer
Burkhard Revers
seit 7.8.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FitX Verwaltung GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

FitX Verwaltung GmbH, Essen

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell

Die FitX Verwaltung GmbH, Essen (nachfolgend kurz: FitX Verwaltung), ist die zentrale Verwaltungsgesellschaft für die FitX-Gruppe. Das Kerngeschäft der FitX Verwaltung ist die Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen für den Betrieb von Fitnessstudios. Die Verwaltungsdienstleistungen umfassen u. a. studiobezogene Dienstleistungen für IT- und Studiotechnik, Einkauf und Marketing sowie mitgliederbezogene Dienstleistungen.

Die geschaffenen Organisationsstrukturen der FitX Verwaltung helfen gleichartige und gleichwertige Verwaltungsdienstleistungen effizient für die Kerngeschäftstätigkeit der FitX-Gruppe, dem Betrieb von Fitnessstudios, zu erbringen.

1.2. Leistungsindikatoren (Steuerungssystem)

Wir sind der Überzeugung, dass wir uns durch unsere Dienstleistungen optimal positioniert haben und dass die Verträge mit unseren Auftraggebern sowie unser Dienstleistungsgedanke das Fundament unserer operativen Geschäftstätigkeit darstellen. Darüber hinaus sind wir in enger Abstimmung mit unseren Auftraggebern, um unsere Angebote stetig zu optimieren und uns auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Auftraggeber auszurichten. Neben einer hohen Mitarbeiterqualität verfolgen wir das fortlaufende Ziel die Zufriedenheit der Mitglieder unserer Auftraggeber zu gewährleisten.

Die FitX Verwaltung wird im Wesentlichen über die finanziellen Kennzahlen Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern gesteuert. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht für die interne Steuerung herangezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen der FitX Verwaltung sind im Wesentlichen von den Rahmenbedingungen der weiteren Geschäftsbereiche der FitX-Gruppe abhängig, da die Gesellschaft überwiegend für diese Auftraggeber Verwaltungsdienstleistungen erbringt.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Fitnessbranche waren bis ins Frühjahr 2022 weiterhin durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Nach vollständigem Wegfall behördlich verordneter Auflagen und Zutrittsbeschränkungen konnte der Fitnessstudiobetrieb wieder normalisiert erfolgen, womit positive Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Fitnessbranche einhergingen.

Während im Jahr 2021 Fitnessstudios im gesamten Bundesgebiet infolge der behördlichen Schließungsverfügungen für einen Zeitraum von insgesamt fünf bis sechs Monaten vollständig schließen mussten, ergaben sich im Jahr 2022 keine neuerlichen Schließungsverfügungen mit Ausnahme der Fitnessstudiobetriebe in Sachsen, die bis Mitte Januar 2022 geschlossen waren. Jedoch hatten bestimmte behördlich verordnete Auflagen und Zutrittsbeschränkungen für den Betrieb von Fitnessstudios bis ins Frühjahr 2022 Bestand, was sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Fitnessbranche auswirkte. Eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit und eine wirtschaftliche Verbesserung der Fitnessstudios ging erst mit Wegfall sämtlicher Beschränkungen einher.

Aus dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, beginnend im Frühjahr 2022, resultierten signifikante negative Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft in Form von erhöhten Energieversorgungsrisiken sowie hohen Preissteigerungen. Im Jahr 2022 betrug die Inflationsrate in Deutschland 7,9 %, wobei ein maßgeblicher Treiber die deutlich gestiegenen Energiekosten waren. Die Folgen des Ukraine-Kriegs wirkten sich teilweise massiv auf die Geschäftstätigkeit der Fitnessbranche aus, insbesondere durch gestiegene Kostenstrukturen.

Laut der aktuellen Branchenstudie "Der deutsche Fitnessmarkt 2023" der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verzeichnete die deutsche Fitnessbranche aufgrund der vollständigen Aufhebung der behördlich veranlassten Schließungen sowie der schrittweisen Lockerungen der coronabedingten Einlassbeschränkungen und Hygienevorschriften im Jahr 2022 ein deutliches Mitglieder- und Umsatzwachstum. Zum Jahresende hatte die Branche 10,3 Mio. Mitglieder (+10,8 % zum Vorjahr) in 9.149 Anlagen. Der Fitnesssport bleibt weiterhin die mitgliederstärkste Sportart in Deutschland.

Der Gesamtumsatz (= Nettowert einschließlich zusätzlicher Erlösquellen) der Branche stieg in 2022 um € 2,7 Milliarden auf ca. € 4,9 Milliarden. Das entspricht einem deutlichen Wachstum von 122,7 %. Der Gesamtmarkt befindet sich somit noch um € 0,6 Milliarden Umsatz bzw. 1,4 Millionen Mitglieder unterhalb der Kennzahlen vor der Corona-Pandemie in 2019.

2.2. Geschäftsverlauf

Die dargestellten Rahmenbedingungen hatten einen positiven Einfluss auf den Geschäftsverlauf der FitX Verwaltung GmbH im Jahr 2022. Die Nachfrage nach den durch uns erbrachten Verwaltungsdienstleistungen erhöhte sich im Vergleich zu den durch die Corona-Pandemie negativ beeinflussten Jahre 2020 und 2021 wieder deutlich.

Für das Geschäftsjahr 2022 war somit wieder eine vollständige Mitarbeiterauslastung gegeben bzw. möglich. Dies führte dazu, dass die FitX Verwaltung ihre Dienstleistungen wieder vollumfänglich abrechnen konnte, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschaft.

Die FitX Verwaltung ist Teil des beihilferechtlichen Unternehmensverbundes "Fitness" der SCHMIDT.Gruppe. Der Antrag dieses Verbundes auf die sog. Überbrückungshilfe III wurde im Juni 2022 positiv beschieden, so dass der FitX Verwaltung hierdurch im 2. Quartal 2022 staatliche Corona-Finanzhilfen in Höhe von € 1,5 Mio. zugeflossen sind.

Während der Corona-Pandemie lag in kaufmännischer Hinsicht ein wesentlicher Fokus auf der Reduzierung und gezielten Steuerung von Kosten und Liquiditätsabflüssen. Der Ukraine-Krieg und die hiermit einhergegangene Inflation führten auch im Jahr 2022 zu einer umfassenden Kostenanalyse. Aufgrund der bestehenden Verträge mit den Auftraggebern ergibt sich für die Gesellschaft hieraus jedoch kein unmittelbares Ertragsrisiko.

2.3. Ertragslage - Gewinn- und Verlustrechnung

Unsere Umsatzerlöse liegen mit € 21,4 Mio. deutlich über den Umsatzerlösen des Vorjahres (Steigerung um 21,6 %). Ursächlich für die Zunahme ist, neben der im Vergleich zum Vorjahr vollumfänglichen Abrechnung der Verwaltungsdienstleistungen, die in 2022 wieder aufgenommene verstärkte Expansionstätigkeit der FitX-Gruppe sowie das in diesem Zusammenhang starke Nettomitgliederwachstum. Der überwiegende Teil der Umsatzerlöse wird mit Verwaltungsdienstleistungen erwirtschaftet.

Die Bestandsminderung liegt bei € 0,1 Mio. (Vorjahr Bestandserhöhung in Höhe von € 0,1 Mio.).

Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,3 Mio.) beruhen auf Entwicklungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Berichtsjahr bei € 2,3 Mio. und damit deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr € 0,4 Mio.). Sie beinhalten im Wesentlichen Zuschüsse aus staatlichen Corona-Hilfsprogrammen (Erträge im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB), Erträge aus Personal sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Der für die Ertragslage insgesamt unbedeutende Materialaufwand liegt bei € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,2 Mio.).

Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund der vollständigen Mitarbeiterauslastung im Geschäftsjahr 2022 auf € 13,3 Mio. angestiegen (Vorjahr € 11,6 Mio.).

Die Abschreibungen liegen im Geschäftsjahr 2022 bei € 0,4 Mio. (Vorjahr € 0,6 Mio.) und resultieren im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf Einbauten und immaterielle Vermögensgegenstände.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Vergleich zum Vorjahr um € 1,2 Mio. auf € 7,0 Mio. zugenommen. Der Zuwachs ist insbesondere auf gestiegene Werbe- und Bewirtungskosten sowie erhöhte EDV- und Personalnebenkosten zurückzuführen.

Das Zinsergebnis liegt im Jahr 2022 mit € -0,1 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Steuern ist aufgrund oben beschriebener Effekte deutlich von € 0,08 Mio. auf € 2,6 Mio. gestiegen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag liegen bei € 0,7 Mio. (Vorjahr € 0,04 Mio.). Hier enthalten sind latente Steueraufwendungen in Höhe von € 0,4 Mio. (Vorjahr latenter Steuerertrag in Höhe von € 0,5 Mio.).

Die FitX Verwaltung weist einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1,9 Mio. (Vorjahr € 0,03 Mio.) aus.

2.4. Vermögens- und Finanzlage - Bilanz

Unsere Vermögenslage zeigt einen deutlichen Überhang der kurzfristigen gegenüber den langfristigen Vermögensgegenständen. Insgesamt belaufen sich die langfristigen Vermögensgegenstände auf € 0,8 Mio. (Vorjahr: € 4,4 Mio.), das entspricht 14,5 % (Vorjahr 58,9 %) der Bilanzsumme. Die langfristigen Vermögensgegenstände beruhen dabei insbesondere auf Einbauten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Abnahme des Anlagevermögens um € 3,6 Mio. ist in erster Linie auf den Verkauf einer im Vorjahr als geleistete Anzahlung erfassten IT-Entwicklung zurückzuführen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind deutlich von € 2,0 Mio. auf € 4,1 Mio. gestiegen. Ursächlich für diese Entwicklung sind gestiegene Kontokorrentforderungen gegen Gesellschafter.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen zum Bilanzstichtag € 0,7 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.).

Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich infolge der ergebniswirksamen Berücksichtigung der staatlichen Corona-Finanzhilfen um € 0,4 Mio. auf € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,5 Mio.).

Die Kapitallage ist gekennzeichnet durch einen leichten Überhang der Fremdmittel gegenüber den Eigenmitteln.

Das Eigenkapital beläuft sich insbesondere aufgrund des positiven Jahresergebnisses zum 31. Dezember 2022 auf € 2,5 Mio. (Vorjahr € 1,1 Mio.).

Die Rückstellungen haben im Vergleich zum Vorjahr um € 0,3 Mio. auf € 1,5 Mio. zugenommen. Die Zunahme ist insbesondere durch gestiegene Steuerrückstellungen sowie die Zuführung zu den Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen begründet.

Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um € 3,4 Mio. auf € 1,8 Mio. gesunken. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf Vorjahresniveau liegen, sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um € 3,5 Mio. gesunken. Demgegenüber haben die sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um € 0,1 Mio. zugenommen.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2022 € 1,5 Mio. und ist gegenüber dem Vorjahr um € 1,4 Mio. gestiegen. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit liegt mit € 3,3 Mio. deutlich oberhalb des Vorjahresniveaus (Vorjahr: € -4,2 Mio.). Unter Berücksichtigung des Cash-Flows aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von € -4,7 Mio. ergibt sich eine zahlungswirksame Zunahme des Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr um € 0,03 Mio. auf € 0,04 Mio.

Wir sind stets in der Lage unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Darüber hinaus bestehen kurzfristige Kontokorrentvereinbarungen mit verbundenen und nahestehenden Unternehmen, so dass weitere finanzielle Mittel für einen zukünftig etwaig gegebenen externen Finanzbedarf zur Verfügung stehen. Unsere Finanzlage schätzen wir insgesamt als stabil ein.

2.5. Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf der FitX Verwaltung im Geschäftsjahr 2022 kann als zufriedenstellend eingestuft werden. Die gesetzten operativen Ziele konnten im Geschäftsjahr erfolgreich umgesetzt werden. Unsere Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres wurden mit Blick auf die Umsatzentwicklung und Ergebnissituation im Wesentlichen erfüllt.

Die prognostizierte Entwicklung der Umsatzerlöse sah für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse auf einem gegenüber 2021 deutlich höheren Niveau vor. Die Umsatzerlöse der FitX Verwaltung liegen in 2022 bei € 21,4 Mio. und somit um € 3,8 Mio. über den Umsatzerlösen des Vorjahres (€ 17,6 Mio.).

Ferner war für 2022 ein positives Ergebnis vor Steuern prognostiziert worden, welches deutlich über dem Niveau des Jahres 2021 liegt. Das Ergebnis vor Steuern lag bei € 2,6 Mio. (Vorjahr € 0,08 Mio.).

3. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.

4. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Die zukünftigen Chancen und Risiken der FitX Verwaltung sind insbesondere von den Rahmenbedingungen der Geschäftsbereiche unserer Auftraggeber abhängig. Daher werden im Weiteren ebenfalls die Chancen und Risiken unserer Auftraggeber dargestellt.

4.1. Risikobericht

Die FitX Verwaltung erzielt ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen durch Verwaltungsdienstleistungen, welche gegenwärtig ausschließlich für Unternehmen der FitX-Gruppe sowie der FitX Holding-Gruppe erbracht werden. Daher besteht für die FitX Verwaltung GmbH eine Geschäfts- und Umsatzabhängigkeit gegenüber diesen beauftragenden Unternehmen. Die Höhe der Umsatzerlöse und die Ergebnissituation der FitX Verwaltung ist maßgeblich vom Betrieb der vorhandenen Studios sowie der Expansionstätigkeit der FitX-Gruppe abhängig. Sofern sich der Studiobetrieb künftig deutlich reduziert, besteht für die FitX Verwaltung das Risiko, dass sich die Profitabilität der eigenen Geschäftstätigkeit verschlechtert. Aufgrund der mit Wirkung ab 2021 vorgenommenen organisatorischen Veränderungen, der Vertragsausgestaltung mit unseren Auftraggebern und der künftigen Expansion neuer Studios in der FitX-Gruppe wird das Risiko gegenwärtig als gering eingestuft.

Externe, nicht beeinflussbare Entwicklungen, wie beispielsweise Pandemien, die erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit unserer Auftraggeber haben, können sich auch unmittelbar nachteilig auf die eigene Geschäftstätigkeit und somit negativ auf die Erlös-, Ergebnis- und Liquiditätssituation auswirken. Dieses Risiko wird gegenwärtig als gering bis moderat eingestuft. Ursächlich für die Einschätzung ist einerseits, dass gegenwärtig keine Indikatoren für eine derartige Konstellation vorliegen. Vielmehr ist festzuhalten, dass unsere Auftraggeber unverändert an den für 2023 geplanten Expansionen festhalten. Daneben werden auch die künftig konsequent fortgeführten Kostenoptimierungen einen weiteren Beitrag leisten. Gegenwärtig ist zu erwarten, dass unsere Auftraggeber ihren Zahlungsverpflichtungen fortlaufend nachkommen werden, so dass auch wir zukünftig weiter jederzeit in der Lage sein werden, unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

4.2. Chancenbericht

Die aktuelle Branchenstudie "Der deutsche Fitnessmarkt 2023" der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft besagt, dass infolge der positiven Entwicklung der Fitnessbranche in der Vergangenheit, des anhaltenden Imagewandels vom Fitnessangebot zum Lifestyleprodukt und des damit zusammenhängenden, und aufgrund der Pandemie weiter gestiegenen Gesundheitsbewusstseins in der Gesamtbevölkerung, sich die positiven Erwartungen für die Fitnessbranche auch in den nächsten Jahren weiter verstärken werden. Diese Erwartung spiegelte sich auch im deutlichen Nettomitgliederwachstum der FitX-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 wider.

Diesem Trend folgend planen unsere Auftraggeber die konsequente Fortführung des Expansionskurses. Dementsprechend wird die FitX Verwaltung ihre studiobezogenen Dienstleistungen für IT- und Studiotechnik, Einkauf und Marketing sowie mitgliederbezogene Dienstleistungen weiter anbieten und ggf. auch ausbauen können.

4.3. Prognosebericht

Die mittel- bis langfristig positiven Aussichten in der Fitnessbranche im Allgemeinen sowie der fortgeführte Expansionskurs der FitX-Gruppe im Speziellen zeigen auf, dass die FitX Verwaltung auch künftig über eine stabile Auslastung und Geschäftstätigkeit verfügen wird.

Aufgrund unserer langfristigen Dienstleistungsverträge und der für 2023 geplanten Expansion unserer Auftraggeber erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse auf einem gegenüber 2022 deutlich höheren Niveau. Die Kosten werden sich im Wesentlichen umsatzproportional entwickeln.

In der Summe prognostizieren wir daher, dass im Jahr 2023 ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt werden kann, welches aber aufgrund der in 2022 erhaltenen Corona-Finanzhilfen in Höhe von € 1,5 Mio. deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 liegt.

 

Essen, den 20. Oktober 2023

Burkhard Revers

Markus Vancraeyenest

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

FITX VERWALTUNG GMBH, ESSEN

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 738.817,40 4.362.939,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 79.452,54 3.564.570,93
II. Sachanlagen 659.364,86 798.368,90
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.169.924,14 2.173.416,53
I. Vorräte 35.471,85 168.088,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.096.662,92 1.998.987,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 37.789,37 6.340,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 743.990,58 448.091,13
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 65.366,18 463.618,00
5.718.098,30 7.448.065,49

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.478.264,89 1.084.906,32
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.453.264,89 1.059.906,32
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.480.437,64 1.172.349,87
C. VERBINDLICHKEITEN 1.759.395,77 5.190.809,30
- davon aus Steuern: EUR 209.439,29 (Vorjahr: EUR 175.469,91)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 33.273,90 (Vorjahr: EUR 54.535,91)
5.718.098,30 7.448.065,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Rohergebnis 23.476.761,03 18.216.584,88
2. Personalaufwand -13.267.065,07 -11.629.870,70
a) Löhne und Gehälter -11.154.059,34 -9.694.406,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.113.005,73 -1.935.464,40
- davon für Altersversorgung: EUR 16.687,88 (Vorjahr: EUR 19.853,19)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -436.077,26 -580.999,80
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.035.323,65 -5.865.471,93
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.099,82 398,01
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 15.099,82 (Vorjahr: EUR 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -112.058,21 -64.185,74
- davon Zinsen an verbundene Unternehmen: EUR 106.628,88 (Vorjahr: EUR 60.627,43)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.185,39)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -733.725,09 -35.668,45
- davon Aufwand (i. Vj. Ertrag) aus latenten Steuern: EUR 398.251,82 (Vorjahr: EUR 463.618,00)
8. Ergebnis nach Steuern 1.907.611,57 40.786,27
9. Sonstige Steuern -14.253,00 -15.682,00
10. Jahresüberschuss 1.893.358,57 25.104,27
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.059.906,32 1.034.802,05
12. Gewinnausschüttung -500.000,00 0,00
13. Bilanzgewinn 2.453.264,89 1.059.906,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

FitX Verwaltung GmbH, Essen

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der FitX Verwaltung GmbH, Essen (Amtsgericht Essen HR B 26579), wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

In den Aufwendungen für Sozialabgaben wurden im Vorjahr Erstattungsbeträge zur Sozialversicherung von der Bundesagentur für Arbeit (KUG) saldiert ausgewiesen. Aus diesem Grund sowie infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Vorjahr ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr eingeschränkt.

Mit Vertrag vom 17. Dezember 2021 und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2022 hat die FitX Beteiligungs GmbH, Monheim am Rhein, sämtliche Anteile an der FitX Digital GmbH, Essen, an die Gesellschaft veräußert und abgetreten. Mit Verschmelzungsvertrag vom 17. Dezember 2021 und Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde die FitX Digital GmbH, Essen, auf die Gesellschaft verschmolzen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich auf bis zu fünf Jahre.

Sachanlagen

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr.

Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beläuft sich im Einzelnen für:

Bauten, Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten: 3 - 15 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 2 - 19 Jahre

Aus Vereinfachungs- und unter Wesentlichkeitsaspekten werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

In den Vorräten werden Waren und geleistete Anzahlungen mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Latente Steuern

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt aufgrund der unterschiedlichen Wertansätze zwischen der Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung erfolgt mit dem zukünftig zu erwartenden unternehmensindividuellen Steuersatz. Dieser Steuersatz beträgt 30,00 % im Geschäftsjahr 2022 und setzt sich aus dem Körperschaftssteuersatz in Höhe von 15,00 % (zuzüglich 5,50 % Solidaritätszuschlag) und dem einschlägigen Gewerbesteuersatz zusammen.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungs- und Sachleistungsverpflichtungen abzudecken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins entsprechend der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Mögliche Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung der Rückstellungen entsprechend berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Haftungsverhältnisse

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem zum Bilanzstichtag ermittelten Haftungsumfang.

III. BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengestellten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im Anlagespiegel, als Anlage zum Anhang, dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 92 (Vorjahr T€ 25) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Latente Steuern

Latente Steueransprüche (aktive latente Steuern) und latente Steuerverbindlichkeiten (passive latente Steuern) sind die erwarteten Steuerbe- bzw. -entlastungen aus den Differenzen der Buchwerte von Vermögensgegenständen und Schulden und den Wertansätzen bei der steuerlichen Ermittlung des zu versteuernden Einkommens.

Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Veränderung
T€
Sonstige Vermögensgegenstände 0 448 -448
Rückstellungen 65 16 49
65 464 -399

Ausschüttungsgesperrte Beträge

In Höhe der aktiven latenten Steuern liegt eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB vor.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Wiederherstellungs- und Personalverpflichtungen sowie für ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter

Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen zum 31. Dezember 2022 in Höhe von T€ 2.105 (Vorjahr T€ 1). Die Forderungen resultieren aus einer kurzfristigen Kontokorrentvereinbarung. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus (Vorjahr T€ 3.501).

IV. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und enthalten im Wesentlichen Verwaltungsdienstleistungen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Zuschüssen aus staatlichen Corona-Hilfsprogrammen in Höhe von T€ 1.494 (Erträge im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB) sowie Erträge aus Personal in Höhe von T€ 283 (Vorjahr T€ 341) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von T€ 167 (Vorjahr T€ 0). Auf aperiodische Erträge entfällt ein Betrag von T€ 1.984 (Vorjahr T€ 29).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen EDV- und Raumkosten sowie Werbe- und Bewirtungskosten, Personalnebenkosten, Aufwendungen für Verwaltungsdienstleistungen und Rechts- und Beratungskosten enthalten. Auf aperiodische Aufwendungen entfällt ein Betrag von T€ 45 (Vorjahr T€ 0).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

2022
T€
2021
T€
Laufender Steueraufwand (+) / Steuerertrag (-) der Periode 335 512
Aufwand (+) / Ertrag (-) aus latenten Steuern 399 -464
Periodenfremder Steueraufwand (+) / Steuerertrag (-) 0 -13
734 35

V. NACHTRAGSBERICHT

Wesentliche Ereignisse, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.

VI. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Die Eventualverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten 119 0
119 0

Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen vollumfänglich für Verpflichtungen nahestehender Unternehmen. Die Bürgschaften wurden gewährt, um diesen Gesellschaften die Möglichkeit der Finanzierung zu eröffnen. Das grundsätzliche Risiko der Haftungsverhältnisse besteht in der Inanspruchnahme, wobei zum Bilanzstichtag keine konkreten Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme gesehen werden, weil die Gesellschaften ihren Verpflichtungen vertragskonform nachkommen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat Leasingverträge für Kraftfahrzeuge zum 31. Dezember 2022 in folgendem Umfang abgeschlossen:

Liquiditätsvorteil im Zugangszeitpunkt
T€
Liquiditätsabfluss
T€
Geschäftsjahr 2019 182 5
Geschäftsjahr 2020 256 45
Geschäftsjahr 2021 920 157
Geschäftsjahr 2022 361 228
1.719 435
Geschäftsjahr 2023 134
Geschäftsjahr 2024 72
Geschäftsjahr 2025 23
229
664

Vorteil des Leasings von Wirtschaftsgütern ist, dass im Zeitpunkt des Zugangs (Leasingbeginn) die eigene Liquidität nicht beansprucht wird und somit für andere Unternehmenszwecke zur Verfügung steht. Zusätzlich ist die Gesellschaft in der Lage in kürzeren Zeitzyklen neue, aktuelle Vermögensgegenstände einsetzen zu können.

Nachteilig kann sich auswirken, dass die zukünftigen Leasingraten, im Gegensatz zu zahlungsunwirksamen Abschreibungen, zu einem Liquiditätsabfluss in späteren Jahren führen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zum 31. Dezember 2022 nach ihrer Fälligkeit wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Mietverträge 429 1.108 1.309
429 1.108 1.309

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruhen auf Mietverhältnissen für Büromöglichkeiten.

Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Hinsichtlich der Angabe der Gesamthonorare des Abschlussprüfers, gemäß § 285 Nr. 17 HGB, wird auf den Anhang des Konzernabschlusses der FitX Holding SE, Essen, zum 31. Dezember 2022 verwiesen.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer 249 (Vorjahr 239). Davon waren 223 Arbeitnehmer als Angestellte und 26 Arbeitnehmer als Arbeiter beschäftigt.

Übrige Angaben

Als Geschäftsführer bestellt sind:

Burkhard Revers, Kaufmann, Velen

Markus Vancraeyenest, Kaufmann, Essen

Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss (§ 291 HGB) der FitX Holding SE, Essen (größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis), einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der FitX Holding SE, Essen, werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Essen, den 20. Oktober 2023

Burkhard Revers

Markus Vancraeyenest

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 26. Januar 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Gesschäftsjahr 2022

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.176.889,11 5.126,00 0,00 1.182.015,11
Geleistete Anzahlungen 3.372.565,86 405.469,23 3.778.035,09 0,00
4.549.454,97 410.595,23 3.778.035,09 1.182.015,11
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.155.022,29 126.726,33 0,00 1.281.748,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.058,87 63.418,83 31.038,05 701.439,65
1.824.081,16 190.145,16 31.038,05 1.983.188,27
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 75.190,05 75.190,05 0,00
0,00 75.190,05 75.190,05 0,00
6.373.536,13 675.930,44 3.884.263,19 3.165.203,38
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 984.884,04 117.678,53 0,00 1.102.562,57
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
984.884,04 117.678,53 0,00 1.102.562,57
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 691.126,91 206.741,36 0,00 897.868,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 334.585,35 111.657,37 20.287,58 425.955,14
1.025.712,26 318.398,73 20.287,58 1.323.823,41
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.010.596,30 436.077,26 20.287,58 2.426.385,98
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2022
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.452,54 192.005,07
Geleistete Anzahlungen 0,00 3.372.565,86
79.452,54 3.564.570,93
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 383.880,35 463.895,38
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.484,51 334.473,52
659.364,86 798.368,90
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
738.817,40 4.362.939,83

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FitX Verwaltung GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FitX Verwaltung GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FitX Verwaltung GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, 20. Oktober 2023

RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Zweigniederlassung Duisburg

Thorsten Ziegemeier, Wirtschaftsprüfer

Nadine Luchtenberg, Wirtschaftsprüferin

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