Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 200521
Eingetragen
1.11.2006
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnAnbau von sonstigem Obst und Nüssen a. n. g.
Gegenstand
Der Im- und Export und der Vertrieb von Früchten und Fruchtprodukten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Gernot Koch
seit 6.4.2020
Geschäftsführer
Sven Heinsohn
seit 15.3.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Sven HeinsohnSVMA Beteiligungsgesellschaft mbH
50.00%
Matthias Johannes NeuelSVMA Beteiligungsgesellschaft mbH
50.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Jork
166.667 €
33.33%
Keitum/Sylt
166.667 €
33.33%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Global Fruit Point GmbH

Buxtehude

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Lagebericht

1. Grundlage des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Tätigkeiten unserer Gesellschaft erstreckten sich im Geschäftsjahr 2022/2023, wie auch in den Vorjahren, überwiegend auf den Direktimport von frischen Früchten für den europäischen Markt im Wesentlichen aus dem südamerikanischen Raum, aus Südafrika, Indien, Ecuador, Dominikanische Republik, Ägypten sowie aus Neuseeland.

Unsere Aufgabe besteht darin, Ware direkt aus dem Ursprungsland zu beschaffen und dem Lebensmitteleinzelhandel und anderen Vertriebslinien bedarfsgerecht zu liefern. Im Vordergrund stand dabei unser Bestreben, Erzeuger mit ausreichendem Warenangebot für das Unternehmen zu gewinnen sowie eine nachhaltige und zukunftssichere Kundenstruktur weiter aufzubauen, diese zu vertiefen, zu verbessern und zu festigen. Wichtig dabei ist unser permanentes Bestreben, das Vertrauen bei Produzenten und Kunden nachhaltig zu festigen, um ein stabiles Wachstum unserer Gesellschaft zu sichern, langfristig zu stärken und zukunftssicher auszubauen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Branchenentwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage war Ende 2022 und dem Jahr 2023 immer noch durch die territoriale Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine geprägt und bringt somit große politische Unsicherheiten mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sind deutlich zu spürende Folgen dieser Auseinandersetzung.

Einen weiterhin gravierenden Einfluss auf die Märkte haben die Verwerfungen bei der Verfügbarkeit von Seefrachtcontainern und die Wetter-Extrema. Dies hatte zur Folge, dass Schiffe nicht im Rotterdamer Hafen einlaufen konnten und somit Waren erst teilweise sehr verspätet verfügbar waren. Verzögerungen bei den Seefrachten von bis zu vier Wochen waren keine Seltenheit. Diese Verzögerungen beeinträchtigte nicht nur das Einhalten von Programmabsprachen sondern schlug sich auch auf die Qualität der Waren aus.

Der Trend, dass die deutschen Verbraucher im europäischen Vergleich nach wie vor nur einen geringen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, führt sich auch in diesem Jahr fort. Es zeigt sich jedoch, dass eine gewisse Zahlungsbereitschaft für hochwertige Produkte bei zunehmender Qualitätsorientierung vorhanden ist. Lebensmittel müssen schmecken und das Angebot ist heute hochwertig, sicher, nachhaltig und vielfältig. Gesundheit und Nachhaltigkeit sind wichtige Trends bei den Verbrauchern. Die Einkaufsgewohnheiten verschieben sich mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und des geänderten Zusammenspiels von Familie und Beruf sowie mit steigendem Gesundheits- und Umweltbewusstsein.

Unsere Flexibilität und eigener hoher Qualitätsstandard sichern unseren Unternehmenserfolg. Die Einhaltung der hohen Anforderungen bezüglich Zertifizierung und Nachhaltigkeit runden eine effiziente Beschaffung ab. Eventuelle Risiken, welche sich naturgemäß aus dem Geschäft ergeben, wie z.B. Wetterauswirkungen oder Veränderungen, können durch langjährige Zusammenarbeit mit einer Vielfalt von Produzenten und Exporteuren weitestgehend kontrolliert werden.

2.2 Geschäftsverlauf

Bei der Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2022/2023 konnten wir gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus in Höhe von M€ 11,8 generieren, wodurch die Vorjahresplanung ebenfalls übertroffen wurde. Grund hierfür sind höhere Preise im dritten und vierten Quartal des Geschäftsjahres. Der Umsatz erhöhte sich somit auf ca. M€ 213,0. Den Rohertrag konnten wir um T€ 4.503 auf T€ 14.426 steigern.

Mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023 haben wir fast eine Punktladung mit der Planung erreicht. Das geplante Jahresergebnis konnte leicht übertroffen werden.

Zusammenfassend beurteilen wir den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend.

2.3 Investitionen

Investitionen wurden im Berichtszeitraum in den weiteren Ausbau der elektronischen Datenverarbeitung sowie in die Büroausstattung getätigt. Investitionen wurden in Höhe von T€ 80 getätigt.

2.4 Beteiligungsgesellschaften

a) Global Fruit Point Services B.V., Rotterdam

Die Global Fruit Point Services B.V., Rotterdam, die für die Qualitätssicherung unserer Produkte verantwortlich ist, wird im Geschäftsjahr 2023 einen Überschuss von ca. T€ 81 erwirtschaften, damit konnten wir das Ergebnis zum Vorjahr um T€ 20 nach Steuern steigern. Grund dafür gestiegen Anzahl der zu kontrollierenden Ware.

Um auch in Zukunft den gestiegen Qualitätsansprüchen und den zunehmenden Anforderungen der Kunden gewachsen zu sein, wird das Personal laufend geschult. In dem Geschäftsjahr 2022/2023 hat ein Mitarbeiter unsere Erzeuger vor Ort in Südafrika und zwei Mitarbeiter unsere Erzeuger in Chile und Argentinien besucht. Bei diesen Besuchen wurden Verbesserungsvorschläge in Sachen Waren- und Verpackungsqualität erörtert. Mit dieser Maßnahme erwarten wir eine noch bessere Qualität bei Ankunft der Ware in Rotterdam. Für das kommende Jahr 2023/2024 sind weitere Schulungen im Bereich Wareneingangskontrolle geplant.

Die Anteile befinden sich zu 100% bei unserer Gesellschaft.

2.5 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die relevanten finanzwirtschaftlichen Zielgrößen sind die Entwicklung der Umsatzerlöse, welche unmittelbar mit verkauften Gesamtvolumen sowie die Überwachung der Kostenpositionen im Zusammenhang stehen. Wesentliche Kennzahlen in der Erfolgsanalyse sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 11.794 auf T€ 212.982 erhöht (Vj. T€ 201.188). Diese Umsatzentwicklung ist insbesondere auf Preiserhöhungen bei Zitrusfrüchten und Heidelbeeren im dritten und vierten Quartal des Geschäftsjahres zurückzuführen.

Der Wareneinsatz hat sich um T€ 7.291 auf T€ 198.544 (Vj. T€ 191.265) erhöht. Die Einkaufsvolumina sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Verbesserung der Rohertragsquote resultiert im Wesentlichen aus geringeren Kosten für Seefrachten, Transporte, Kartonagen und Energiekosten. Insgesamt erhöhte sich der Rohertrag um T€ 4.503 auf T€ 14.426.

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 25 Mitarbeiter (Vj. 24). Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2022/2023 T€ 3.590 (Vj. T€ 3.109) und umfassen Gehälter und soziale Abgaben. Die Mehrkosten resultieren Wesentlichen aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie aus gestiegenen variablen Gehaltszahlungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem die Kosten für Versicherungen, KFZ-Kosten sowie Reisekosten, die im Berichtszeitraum T€ 2.280 (Vj. T€ 2.002) betrugen. Der Anstieg resultiert aus vermehrten Geschäftsreisen sowie Messen die in dem Vorjahr nicht besucht wurden. Darüber hinaus haben sich die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung auf Grund des schwankenden Dollarkurses erhöht.

Die Umsatzrendite nach Steuern hat sich auf 2,91 % erhöht (Vj. 2,36 %).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um M€ 7,7 gestiegen. Ursächlich hierfür ist auf der Aktivseite der Bilanz der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (M€ + 8,0) zuzüglich des Anstieges der geleisteten Anzahlungen (M€ + 0.5). Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen Gesellschafter (T€ - 506) sowie die sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 466) reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr (Vj. T€ 23.077) aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit um T€ 8.020 auf T€ 31.097 erhöht, die geleisteten Anzahlungen sind um T€ 483 auf T€ 1.923 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 6.931 gestiegen und betragen T€ 14.552 (Vj. T€ 7.620).

Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich von T€ 17.881 um T€ 1.706 auf T€ 19.587 erhöht.

Die Eigenkapitalrentabilität (Relation von Jahresergebnis zum Eigenkapital betrug im Geschäftsjahr rd. 31,7 % (Vj. 26,5%), die Eigenkapitalquote (Relation Eigenkapital zur Bilanzsumme beträgt 50,4% (Vj. 57,3%).

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 39 (Vj. T€ 1.668) gestiegen und betragen T€ 1.708.

Die letzte steuerliche Außenprüfung fand 2022 statt und umfasste die Jahre 2017 bis 2020.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Berichtsjahr ein operativer Cashflow in Höhe von M€ 7,9 erzielt. Diesem standen T€ -9 Cashflow aus Investitionstätigkeit sowie M€ -4,3 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gegenüber, so dass sich ein Gesamtcashflow von T€ 1.626 ergibt.

Die erforderliche Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres 2022/2023 jederzeit gewährleistet.

Auf Basis dieser Angaben, unter der Berücksichtigung des guten Umsatzwachstums, sowie der wirtschaftlichen Ergebnisse, beurteilt GFP die allgemeine Finanzlage als insgesamt zufriedenstellend.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist die hohe Mitarbeiterzufriedenheit anzuführen. Diese zeichnet sich durch geringe Mitarbeiterfluktuation aus. Des Weiteren ist das permanente Bestreben das Vertrauen bei Produzenten und Kunden nachhaltig zu festigen hervorzuheben, um ein stabiles Wachstum unserer Gesellschaft zu sichern, langfristig zu stärken und zukunftssicher auszubauen.

3 Prognosebericht

3.1 Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Global Fruit Point GmbH hat in ihrer Entwicklungsgeschichte gezeigt, dass durch hervorragende Marktkenntnisse sowie geschicktes und schnelles Reagieren auf Marktveränderungen, eine positive Entwicklung in einem sich ständig verändernden Marktumfeld auch unter schwierigen Bedingungen möglich war.

Die Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens liegen weiterhin in dem sich verschärfenden Konzentrationsprozess auf Seiten des Lebensmitteleinzelhandels und der engeren Kooperation unter den Lieferanten sowie der Trend des Lebensmitteleinzelhandels, sich direkt mit den Lieferanten in Verbindung zu setzen bzw. Einkaufskooperationen zu bilden.

Ein weiteres Risiko sind die klimatischen Veränderungen der letzten Jahre. Besonders betroffen davon sind die Obstbaubetriebe. Höhere Durchschnittstemperaturen, längere Hitze- und Trockenphasen sowie häufiger auftretender Hagel- oder Starkregen - alle Veränderungen durch den Klimawandel beeinflussen direkt oder indirekt den Ertrag und die Qualität der Früchte.

Darüber hinaus können Wechselkursschwankungen das Importgeschäft aus Übersee beeinflussen.

Diesen Herausforderungen begegnet die Gesellschaft durch enge Kontakte zu Lieferanten sowie flexibler Preisgestaltung des Wareneinkaufs. Dadurch kann den Kunden ein umfassendes und ausreichendes Warenangebot, verbunden mit hoher Produktsicherheit, präsentiert werden bei gleichzeitiger Unterstützung der Logistik, des Warenmanagements sowie der Sortimentsplanung und Sortimentsgestaltung. Diese Angebote werden von den Kunden auch nachhaltig gefordert, denn nur bei qualitativ hochwertiger und sicherer Ware bei konkurrierenden Preisen ist der Absatz an den Endverbraucher gewährleistet.

Wir sind der Überzeugung das Obst und Gemüse als ein gesundes Grundnahrungsmittel grundsätzlich an Bedeutung gewinnen wird. Der anhaltende Gesundheitstrend stabilisiert die Nachfrage Aufgrund des andauernden Trends einer gesundheitsbewussten Lebensweise und der damit einhergehenden gesünderen Ernährung werden die Konsumenten in Deutschland in Zukunft voraussichtlich weithin viel Obst und Gemüse verzehren.

In diesem wirtschaftlichen Umfeld kommt unserem Unternehmen zugute, dass wir in unseren langjährigen internationalen Beziehungen zur Produktion als überaus zuverlässiger Partner anerkannt sind. Weiterhin sind wir auch sicher, dass ein seriöses Wirken in Verbindung mit einer guten Bonität einen hohen Stellenwert im weltweiten Geschäft mit Obst und Gemüse einnehmen wird.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch diese Angebote die Kundenbindung langfristig intensiviert und gefestigt wird.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.

3.2 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr werden weiterhin darauf gerichtet sein, die Marktstellung zu festigen und zu erweitern sowie die Lieferanten- und Kundenkontakte ständig zu intensivieren, auszubauen und zu festigen.

Generell werden wir wesentliche Geschäftsprozesse in der internen Organisation weiter ausbauen und optimal auf die Markterfordernisse ausrichten. Darüber hinaus wird weiterhin ein hohes Augenmerk auf die Qualitätssicherung der Produkte gelegt und das Dienstleistungsangebot für die Kunden ergänzt und erweitert.

Durch striktes Qualitätsmanagement sowie die Integration über die gesamte Lieferkette bietet die Global Fruit Point GmbH ihren Handelspartnern einen attraktiven Service. Dem Wunsch diverser Kunden, verstärkt längerfristige Lieferprogramme abzuschließen, kann dank der direkten Kontakte in die weltweite Produktion sehr gut entsprochen werden.

Hohe Flexibilität infolge kurzer Entscheidungswege, fachliche Kompetenz sowie ständige Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter sind die entscheidenden Faktoren für den Erfolg unseres Unternehmens. Dieses Konzept wird auch weiterhin eingehalten und konsequent verfeinert.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023/2024 weiterhin einen hohen Wettbewerbsdruck im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Dennoch ist die Geschäftsführung zuversichtlich im kommenden Geschäftsjahr das Umsatz- und Ergebnisniveau auf Basis des Vorjahres stabilisieren zu können. Das soll durch eine hohe Lieferbereitschaft und hervorragende Produktqualität erreicht werden. Unser Team ist so ausgerichtet und auch hoch motiviert, sich auch unter schwierigen Marktbedingungen zu behaupten.

 

Buxtehude, den 14. Dezember 2023

Die Geschäftsleitung

gez. Matthias Neuel

Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 196.770,29 206.799,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.120,00 54.386,00
II. Sachanlagen 151.745,29 139.508,32
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.745,29 139.508,32
III. Finanzanlagen 12.905,00 12.905,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.905,00 12.905,00
B. Umlaufvermögen 38.465.384,91 30.920.477,88
I. Vorräte 1.922.885,00 1.439.767,00
1. geleistete Anzahlungen 1.922.885,00 1.439.767,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 34.834.881,51 27.812.339,89
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.097.461,38 23.077.371,94
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.324.130,13 1.830.291,94
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.469,43
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.413.290,00 2.879.206,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.707.618,40 1.668.370,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 200.721,28 62.447,77
Summe Aktiva 38.862.876,48 31.189.724,97

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.587.315,25 17.880.887,11
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 3.447.594,98 3.137.273,57
1. satzungsmäßige Rücklagen 3.447.594,98 3.137.273,57
B. Rückstellungen 1.082.174,93 847.388,49
1. Steuerrückstellungen 76.038,76
2. sonstige Rückstellungen 1.082.174,93 771.349,73
C. Verbindlichkeiten 18.177.136,30 12.453.324,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 81.838,86 3.613.205,31
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.551.733,81 7.620.453,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 113.004,00 208.025,90
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.430.559,63 1.011.639,50
davon aus Steuern 273.528,80 384.689,27
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.033,97 6.240,16
D. Rechnungsabgrenzungsposten 16.250,00 8.124,91
Summe Passiva 38.862.876,48 31.189.724,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 212.981.613,13 201.187.975,57
2. sonstige betriebliche Erträge 643.638,14 1.557.538,05
davon Erträge aus Währungsumrechnung 7.847,90 539.154,21
3. Materialaufwand 198.555.298,12 191.264.613,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 151.622.154,56 138.475.709,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 46.933.143,56 52.788.903,18
4. Personalaufwand 3.589.867,14 3.109.231,30
a) Löhne und Gehälter 3.156.374,61 2.710.796,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 433.492,53 398.434,79
5. Abschreibungen 90.247,00 81.177,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.247,00 81.177,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.280.430,78 2.001.845,35
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 259.899,90 164.272,04
7. Erträge aus Beteiligungen 500.000,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.313,70 58.558,05
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 239.662,90 119.499,77
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.733.972,45 1.976.808,43
11. sonstige Steuern 658,44 3.720,93
Jahresüberschuss 6.206.428,14 4.747.175,84

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungssätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnungen ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Global Fruit Point GmbH mit Sitz in Buxtehude im Handelsregister B des Amtsgerichts Tostedt unter der Registernummer HRB 200521 eingetragen.

Die Gesellschafter Sven Heinsohn, Matthias Neuel sowie die SVMA Beteiligungsgesellschaft mbH, Buxtehude, sind jeweils zu einem Drittel am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250,- € wurden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 250,- bis € 1.000,- wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgebühren auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. abgeschrieben.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten beziehungsweise nach dem Vorsichtsprinzip zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen in den Vorräten werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Bestimmungen des § 250 HGB für die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, gebildet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen, nach Auffassung der Geschäftsführung, weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist auf der folgenden Seite detailliert dargestellt. Hieraus ergeben sich die Abschreibungen des Geschäftsjahres, wie im folgendem dargestellt:

Anschaffungskosten
1.11.2022 Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 269.972,08 1.950,00 -,--
269.972,08 1.950,00 -,--
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 689.779,82 78.267,97 -,--
689.779,82 78.267,97 -,--
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.905,00 -,-- -,--
12.905,00 -,-- -,--
TOTAL 972.656,90 80.217,97 -,--
Abschreibungen
31.10.2023 01.11.2022 Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
239.802,08 215.586,08 24.216,00 -,--
239.802,08 215.586,08 24.216,00 -,--
II. Sachanlagen
616.302,50 550.271,50 66.031,00 -,--
616.302,50 550.271,50 66.031,00 -,--
III. Finanzanlagen
-,-- -,-- -,-- -,--
-,-- -,-- -,-- -,--
TOTAL 856.104,58 765.857,58 90.247,00 -,--
Abschreibungen Buchwert
31.10.2023 31.10.2023 31.10.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
239.802,08 32.120,00 54.386,00
239.802,08 32.120,00 54.386,00
II. Sachanlagen
616.302,50 151.745,29 139.508,32
616.302,50 151.745,29 139.508,32
III. Finanzanlagen
-,-- 12.905,00 12.905,00
-,-- 12.905,00 12.905,00
TOTAL 856.104,58 196.770,29 206.799,32

Forderungen gegen Gesellschafter (§42 III GmbHG) bestehen am Abschlusstag in Höhe von T€ 1.324 (Vj. T€ 1.830).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer von T€ 1.947 (Vj. T€ 1.725) sowie debitorische Kreditoren T€ 381 (Vj. T€ 1.062).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet T€ 201 (Vj. T€ 62) vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen für Versicherungen und Miete sowie für eine bereits bezahlte Veranstaltung, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen anfallenden Kosten für Gratifikationen von T€ 817 (Vj. T€ 574), Personalrückstellungen von T€ 78 (Vj. T€ 76), Rückstellungen für Prüfungskosten von T€ 78 (Vj. T€ 60) sowie Rückstellungen für Rückvergütungen gegenüber Kunden von T€ 83 (Vj. T€ 21).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 18.177 (Vj. T€ 12.453). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bzw. von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen ebenfalls nicht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Fisbey von T€ 2.934 (Vj. T€ 314) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 274 (Vj. T€ 385).

Zum Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 9.744 (Vj. T€ 9.734) enthalten; im Übrigen wird auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns verwiesen.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Ziffer 3 HGB sind nicht vorhanden. Ebenso bestehen keine sonstige Verpflichtungen gemäß § 285 Ziffer 3a HGB, die nicht in der Bilanz enthalten sind.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§275 II HGB) aufgestellt.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

a. Umsatzerlöse € 214.138.651,13
Abzüglich
Gewährte Rabatte+RV € 880.143,47
Gewährte Skonti € 276.894,53
212.981.613,13
b. Umsatzerlöse nach Absatzgebieten (inkl. Skonti)
Deutschalnd € 151.693.300,49
EU-Länder € 52.684.866,81
Übriges Europa € 8.603.446,11
212.981.613,13

Sonstige betriebliche Erträge

c. Sonstige Erträge gliedern sich wie folgt auf:
Erlöse Leergut € 371.755,10
Erträge Kursdifferenzen € 7.847,90
Übrige € 264.035,14
€ 643.638,14

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 2.280 handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungen von T€ 263 (Vj. T€ 302), KFZ-Kosten von T€ 250 (Vj. T€ 208), Rechts- und Beratungskosten von T€ 219 (Vj. T€ 236), sowie Vergütung der Abrechnungsdienstleister von T€ 191 (Vj. T€ 201) zusammen. Zusätzlich beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen EDV - Kosten von T€ 108 (Vj. T€ 176) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von T€ 260 (Vj. T€ 164).

V. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse

Wesentliche Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB wurden nicht eingegangen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen marktübliche Miet- und Leasingverträge. Die finanziellen Verpflichtungen bestehen zum Abschlussstichtag mit T€ 306 aus Leasingverträgen sowie mit T€ 272 aus Mietverträgen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter belief sich auf 25 (Vj. 24).

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

a. Abschlussprüfungsleistungen: T€ 45
davon aus Vorjahren T€ 7
b. Steuerberatungsleistungen: T€ 68

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch:

Herrn Matthias Neuel (Kaufmann), Finanzen und Administration

Herr Sven Heinsohn (Kaufmann), Einkauf und Verkauf

Herr Gernot Koch (Kaufmann), Einkauf und Verkauf

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird verzichtet und die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gewinn des Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen (§ 285 Ziffer 34 HGB).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die eine deutlich andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Das aus dem Ukraine- und Israel-Krieg resultierende wirtschaftliche Risiko wird zum jetzigen Zeitpunkt als gering erachtet, da die Global Fruit Point GmbH keine direkten Kundenbeziehungen zu Unternehmen in der Ukraine, Israel oder Russland unterhält.

 

Buxtehude, den 14. Dezember 2023

Global Fruit Point GmbH

gez. Matthias Neuel

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Global Fruit Point GmbH, Buxtehude

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Global Fruit Point GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Global Fruit Point GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientieren Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 19. Dezember 2023

AC CHRISTES & PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christes, Wirtschaftsprüfer

Hauschildt, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung erfolgte am 20. Dezember 2023.

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