Allgäuer Alpenmilch GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Milcherzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Detemple seit 13.3.2020 | Prokura |
Detlef Georg Latka seit 22.1.2020 | Geschäftsführer |
Thorsten Oberschmidt seit 22.1.2020 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allgäuer Alpenmilch GmbHPollingJahresabschluss zum 31.12.2018BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Die ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet. Die Allgäuer Alpenmilch GmbH hat ihren Sitz in Polling und ist unter der Registernummer HRB 22430 beim Amtsgericht Traunstein eingetragen. Die vorgeschriebenen Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 266 und § 275 HGB wurden ohne Einschränkung angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Posten, unter denen im Geschäfts- und Vorjahr kein Betrag anzugeben war, sind nicht aufgeführt. Erläuterung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit zum 31.3.2018 hat keine Auswirkungen auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, da die Gesellschaft als Mantelgesellschaft fortgeführt wird. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive bzw. passive latente Steuern waren nicht anzusetzen. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 3.1 Forderungen
Von den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 48 TEUR (2017: 6.178 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Gewerbesteuererstattungsansprüche in Höhe von 4 TEUR (2017: 4 TEUR). Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.2. EigenkapitalGemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 06.09.2018 wurde der Gewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von EUR 14.699,02 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Die anderen Gewinnrücklagen sind zum Bilanzstichtag in Höhe von 40 TEUR (2017: 26 TEUR) dotiert. 3.3. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Jahresabschluss-/Prüfungskosten (5 TEUR, 2017: 5 TEUR). Bei der Ermittlung der sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken ausreichend berücksichtigt. 3.4 Verbindlichkeiten
Gewinn- und Verlustrechnung 3.5 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
3.6 Sonstige betriebliche Erträge
3.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen
3.8 Steuern
3.9 Sonstige Angaben
3.10 Nachtragsbericht Im Rahmen der Konzernstrategie "Hochwald 2020" verbunden mit der vollständigen Neuausrichtung der Hochwald-Gruppe wurde das Milchwerk Weiding der Hochwald Foods GmbH zum 31.03.2018 teilweise an die Almil AG veräußert. Im Produktionswerk Weiding wurde daher keine Rohmilchanlieferung mehr benötigt. Folglich wurden die Milchlieferverträge der Allgäuer Alpenmilch GmbH mit den jeweiligen Milcherzeugergemeinschaften sukzessive gekündigt und endeten vollständig am 31.03.2018. Die Gesellschaft wird über den 31.03.2018 hinaus als Mantelgesellschaft fortgeführt. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung sind. 3.11 ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018 beträgt 5.258,83 EUR und soll den anderen Gewinnrücklagen zugeführt werden.
Polling, 03. Juni 2019 Allgäuer Alpenmilch GmbH, 84570 Polling Latka Feststellungs- und ErgebnisverwendungsbeschlussDatum der FeststellungDer Jahresabschluss der Allgäuer Alpenmilch GmbH, Polling, zum 31.12.2018 ist auf der Gesellschafterversammlung vom 29. August 2019 festgestellt worden. GewinnverwendungsbeschlussGemäß Gesellschafterversammlung vom 29. August 2019 wird der Bilanzgewinn zum 31.12.2018 in Höhe von 5.258,83 Euro den anderen Gewinnrücklagen zugeführt. LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Selbstverständnis und Eigentümerstruktur Die Allgäuer Alpenmilch GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Hochwald Foods GmbH. Die Geschäftstätigkeit der Allgäuer Alpenmilch GmbH betrifft die Erfassung von Rohmilch in Bayern und die Lieferung dieser Rohmilch an das Milchwerk Weiding der Muttergesellschaft Hochwald Foods GmbH. Einbindung in den Hochwald-Konzern und Geschäftstätigkeit Die Berichtsgesellschaft ist in den wesentlichen Verwaltungsfunktionen in die Muttergesellschaft integriert. Die Notwendigkeit ein eigenes Risikomanagement zu implementieren entfällt daher. Risiken auf den Beschaffungsmärkten wurden durch längerfristige Lieferverträge abgesichert. Darüber hinaus kam der Pflege und dem Ausbau der Beziehungen zu den Milchlieferanten eine besondere Bedeutung zu. Im Zuge der Strategie "Hochwald 2020" setzt Hochwald seine Entwicklung zu einem internationalen, vermarktungsorientierten Milchspezialisten fort. Die in 2017 und zu Beginn des Jahres 2018 bereits umgesetzten Maßnahmen lassen erkennen, dass die bei der Entwicklung der Strategie angestellten Berechnungen eintreten werden. Die Unternehmensgruppe profitiert seit April 2018 von den aus der Schließung des Standortes Weiding resultierenden Kostensenkungspotentialen und den Reduzierungen der Milchmenge. Die Reduktion der Milchmenge führt dazu, dass Vermarktungsmöglichkeiten und Milchaufkommen in Einklang gebracht werden. Die Milchlieferverträge der Allgäuer Alpenmilch wurden sukzessive gekündigt. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach einem verheißungsvollen Beginn hat sich die konjunkturelle Dynamik im Jahr 2018 nach und nach abgeschwächt, mit Folgen für die Weltwirtschaft. Insbesondere politische Themen - wie der Handelsstreit zwischen den USA und China oder der Brexit - haben die Stimmung der Unternehmen und der Privathaushalte nachhaltig belastet und zu einer Abschwächung des Investitionswachstums, der Exporte und des privaten Verbrauchs geführt. Das über alle Länder aufsummierte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2018 um rund 3,6 % gewachsen, gegenüber gut 3,3 % im Jahr 2017. Die Wirtschaft der Eurozone ist im vergangenen Jahr langsamer gewachsen und hat im Vergleich zum Vorjahr um nur 2 % zugelegt. Zwar kann die Eurozone nun auf eine fünf Jahre andauernde Erholung zurückblicken und befindet sich insgesamt in einer fundamental soliden Verfassung. Dennoch haben sich die hohen Erwartungen vom Jahresbeginn, die eine Fortsetzung der außergewöhnlich guten Performance von 2017 voraussagten, nicht erfüllt. Zudem hat die konjunkturelle Entwicklung im Lauf des Jahres immer mehr an Dynamik eingebüßt. Im zweiten Halbjahr sanken die quartärlichen Zuwachsraten auf 0,2 %. Im Vergleich zu den 2017 konstant erzielten 0,7 % wird die Abkühlung der Konjunktur augenfällig. Die deutsche Wirtschaft ist 2018 im neunten Jahr in Folge gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 1,5 % höher als im Vorjahr. Allerdings hat das Wachstum im Jahresverlauf ebenfalls an Schwung verloren. Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland: Sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 %) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 %) waren höher als im Vorjahr. Die deutschen Ausfuhren stiegen im Jahresdurchschnitt 2018 weiter, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Im Jahr 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1.317,9 Mrd. € exportiert. Damit waren die deutschen Exporte im Jahr 2018 um 3,0 % höher als im Jahr 2017, dem bisherigen Höchstwert. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2018 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, rund 562 000 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Wie schon in den Vorjahren glichen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte aus. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung des Milchmarktes Bezogen auf die Milchmärkte war das Jahr 2018 - wie das Vorjahr - geprägt von erheblichen Volatilitäten. Vor allem die Unterschiede in den Fett- und Eiweißverwertungen waren hierfür ursächlich. Bereits im dritten Jahr nacheinander waren die Eiweißnotierungen auf einem historischen Tiefstand während bei Butter feste Preise zu verzeichnen waren. Diese Entwicklung wurde getragen durch unverändert hohe Interventionsbestände bei Magermilchpulver; diese Bestände wurden zwar deutlich reduziert, ließen eine Erholung der Preise aber nicht zu. Bei Butter war festzustellen, dass die hohen Preise innerhalb der EU auf dem Weltmarkt nicht durchgesetzt werden konnten, die Exporte aus der EU sanken. Die hohen Butterpreise haben auch innerhalb der EU zu einer Kaufzurückhaltung geführt. Insgesamt sind die Bestände an Butter deshalb angestiegen. Außerhalb der EU ist 2018 in den meisten Ländern mehr Milch erzeugt worden als 2017. Damit hat sich der langfristig steigende Trend beim Weltmilchaufkommen fortgesetzt. Allerdings hat die Erzeugung gegen Jahresende neben der EU auch in anderen Exportländern nachgelassen, so dass sich das Angebot am Weltmarkt um den Jahreswechsel verringert hat. Die Milchanlieferung in der EU ist 2018 um schätzungsweise 0,8 % auf 156,8 Mio. t gestiegen. Der größte absolute Anstieg hat in Deutschland stattgefunden, die deutschen Milcherzeuger haben insgesamt 32,5 Mio. t an die deutschen Molkereien geliefert. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr belief sich auf 0,6 Mio. t, eine Zunahme um 1,7 %. Nach zwei Jahren weitgehender Stagnation hat damit das Milchaufkommen in Deutschland erstmals wieder stärker zugenommen. Die Steigerungen fanden vor allem in der ersten Jahreshälfte statt. Die ursprünglich erwarteten Auswirkungen der Dürre sind in 2018 ausgeblieben. Auf den Höfen werden die geringeren Ernten jedoch zu erhöhten Futtermittelkosten führen. Der seit Jahren zu beobachtende Strukturwandel in der Milchviehhaltung hat sich auch 2018 im üblichen Rahmen weiter fortgesetzt. Die Zahl der Milchkühe ist weiter gesunken. Im Mai 2018 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamts 4.167 Mio. Milchkühe gezählt. Das waren 1,1 % weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Milchviehbetriebe ist weiter gesunken. Sie belief sich im Mai 2018 auf 63.985 Haltungen. Das waren 5,0 % weniger als vor Jahresfrist. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Aufgaberate leicht abgeschwächt. Die Exporte Deutschlands von Milchprodukten sind etwa auf dem Stand von 2017 stabil geblieben. Während die Ausfuhren von Käse und Magermilchpulver etwas ausgeweitet werden konnten, kam es bei den übrigen Produkten zu Stagnation oder Rückgängen. Weniger exportiert wurde vor allem an abgepackter und loser Milch sowie an Butter. Die Käseexporte nach Drittländern sind insgesamt überdurchschnittlich um 7,1 % gestiegen. Zum größten Markt außerhalb der EU ist Japan aufgerückt mit einem Wachstum um 32,2 % in den ersten zehn Monaten von 2018. Der Außenhandelsumsatz der deutschen Molkereien lag kumuliert bis Dezember 2018 mit 7,6 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2,5 % darüber (+ 183 Mio. €). Die Milcherzeugerpreise in Deutschland sind 2018 den im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Erlösen für Magermilchpulver, Käse und Molkenpulver gefolgt und haben nachgegeben. Die annähernd gleichen Durchschnitterlöse für Butter wie im Vorjahr haben das Milchpreisniveau aber erneut erheblich gestützt und einen stärkeren Rückgang verhindern können. Für Milch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß ab Hof ohne MwSt. wurden einschließlich der Nachzahlungen ca. 34,3 ct/kg ausgezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 5 %. Im längerfristigen Vergleich wurde ein leicht überdurchschnittliches Niveau erreicht. Als Auswirkung der Dürre 2018 sind allerdings die Futterkosten für die Milcherzeuger angestiegen. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr Die Geschäftstätigkeit betrifft die Erfassung von Rohmilch in Bayern und die Lieferung dieser Rohmilch an das Milchwerk Weiding, das von der Muttergesellschaft Hochwald Foods GmbH betrieben wird. Im Geschäftsjahr 2018 wurde nur von Januar bis März Rohmilch erfasst, insgesamt wurden 38 Mio. kg Rohmilch bei den Vertragslieferanten der Gesellschaft eingesammelt. Der durchschnittliche Auszahlungspreis in 2018 betrug bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß 37,68 ct/kg. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft erfasst nur Rohmilch und liefert diese an die Hochwald Foods GmbH, Anlagevermögen ist deshalb nicht vorhanden. Das Umlaufvermögen beträgt 76,7 Tsd. € (Vj. 7,5 Mio. €) und resultiert hauptsächlich aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Eigenkapital liegt mit 70,6 Tsd. € über dem Vorjahresniveau (Vj. 65,3 Tsd. €). Zum Bilanzstichtag betragen die Verbindlichkeiten 0 Mio. €. Die sonstigen Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2018 gleich geblieben bei 5 Tsd. €. Aus Umsatzerlösen und Sonstigen betrieblichen Erträgen ergeben sich insgesamt betriebliche Erträge von 15,2 Mio. € (Vj. 59,4 Mio. €). Der Materialaufwand beträgt 15,2 Mio. € und betrifft ausschließlich die Kosten für den Einkauf Rohmilch. Aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen und Materialaufwand resultiert ein Rohergebnis von 52,7 Tsd. €. Unter Saldierung von sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie der Ertragssteuern errechnet sich ein Jahresergebnis von 5,3 Tsd. €. Die Liquiditätslage der Berichtsgesellschaft wird ebenfalls durch das Verhältnis zur Muttergesellschaft geprägt. Im Berichtsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Im Jahr 2018 konnten Umsatzerlöse von 15,2 Mio. € erzielt werden. Dies bedeutete einen Rückgang von 44,1 Mio. € bzw. 74,3 %. Das operative Ergebnis beträgt 6,3 Tsd. € nach 17,5 Tsd. € im Vorjahr. Der Jahresüberschuss verringert sich auf 5,3 Tsd. €. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsführung als zufriedenstellend beurteilt. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Der Milchmarkt startete unter wesentlichen festeren Vorzeichen in das Jahr 2019 als in das Vorjahr. Dazu trug die moderate Entwicklung des Milchaufkommens mit bei, das sich in Deutschland und der EU insgesamt auch aktuell unter dem Vorjahresniveau bewegt. Für das erste Halbjahr 2019 ist aufgrund der Futtersituation mit niedrigeren Milchanlieferungen zu rechnen als im Vorjahr. Damit wird die Milchmenge in Deutschland im Kalenderjahr 2019 voraussichtlich nicht weiter wachsen oder in Abhängigkeit von der Witterungs- und Preisentwicklung sogar sinken. Gleichzeitig wird ein höherer Anteil der Milch zu Käse verarbeitet werden, da die Kapazitäten ausgeweitet worden sind. Dies lässt ein sinkendes Angebot an Butter und Magermilchpulver erwarten. Allerdings scheint sich die weltweite Hausse der Butterpreise abzuschwächen, so dass extreme Höhenflüge der Butterpreise wie in den Vorjahren eher unwahrscheinlich sind. Die Buttererlöse etablieren sich aber nachhaltig deutlich über den historischen Durchschnittswerten der vergangenen Jahrzehnte. Magermilchpulver wird in 2019 wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen, das Preisniveau wird sich stabilisieren. Die Bestände aus den Jahren 2016 und 2017 konnten abgebaut werden; das niedrige Preisniveau der vergangenen Jahre hat die weltweite Nachfrage stimuliert. Bei Käse werden die Preisausschläge im Vergleich zu den Vorjahren moderater auszufallen. 2019 wird erneut ein Jahr der politischen Unsicherheiten, die auch die Lage am Milchmarkt im weiteren Jahresverlauf beeinflussen könnten. Bisher wurde keine Klarheit geschaffen, ob die Marktbeteiligten mit einem harten oder weichen Brexit rechnen müssen. Ein harter Brexit, der zu Zöllen auf die verschiedenen Milchprodukte und aufwändigen Zollabfertigungen führen würde, kann sich vor allem auf den Käsemarkt in der EU negativ auswirken, da das Vereinigte Königreich ein großer Nettoimporteur von Käse ist. Unsicher sind außerdem die weitere Entwicklung der Ölpreise, die für die Kaufkraft wichtiger Importländer von hoher Bedeutung sind, sowie die internationale Handelspolitik und Wechselkursentwicklungen durch die Aufwertung des US-Dollars. Andererseits verbessern sich durch den schwächeren Euro die Exportaussichten für EU-Ware. Auf dem Weltmarkt waren insgesamt zuletzt wieder festere Preissignale zu beobachten. Die Geschäftsbereiche der Hochwald-Gruppe werden unterschiedlich von der Marktentwicklung getroffen. Im Milchbasisbereich gaben zuletzt die Preise fetthaltiger Produkte nach, bei den übrigen Produkten waren konstanten oder steigenden Preisen zu beobachten. Insgesamt bleibt über das komplette Sortiment der weißen Linie das Preisniveau annähernd stabil. Das Markengeschäft wird auch in 2019 nach Abschluss der Produktionsverlagerungen ausgeweitet werden. Die Märkte in Nordafrika haben sich weiter deutlich erholt, in Südamerika konnten neue Kunden gewonnen und auf der arabischen Halbinsel das Geschäft weiter ausgebaut werden. In Süd-Ost-Asien wurde das Geschäftsvolumen insbesondere durch den Verkauf von Vorprodukten für die Baby- und Kindernahrungsindustrie und durch das allgemeine Marktwachstum weiter gesteigert. Bei Käse hat sich das Preisniveau im ersten Quartal 2019 insgesamt verringert, dahingegen konnte der Absatz durch einen besseren Output aus dem Käsewerk weiter gesteigert werden. Im Geschäftsbereich B2B standen infolge eines Umbaus geringere Mengen zur Verfügung, ein gestiegenes Preisniveau führt aber zu höheren Umsätzen. Die infolge der Veräußerung des Standortes Weiding niedrigeren Milchvolumen sowie die gute Auslastung der Produktionswerke führen zu geringeren auf den Spotmärkten vermarkteten Mengen. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über keinen operativen Geschäftsbetrieb. Die Chancen- und Risikobeurteilung sowie die gegebenenfalls zu treffenden Gegenmaßnahmen ergeben sich aus der Geschäftstätigkeit der Hochwald Foods GmbH und werden im Risikomanagementsystem dieser Gesellschaft berücksichtigt. Ein eigenes Risikomanagementsystem der Genossenschaft ist daher nicht notwendig. Die Berichtsgesellschaft ist in den wesentlichen Verwaltungsfunktionen in die Muttergesellschaft integriert. Die Notwendigkeit ein eigenes Risikomanagement zu implementieren entfällt daher. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Risikosituation des Unternehmens Nach Kündigung der Vertragsbeziehungen zu den Milchlieferanten lassen die Controlling- und Risikoaufklärungsinstrumente derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden und bestandsgefährdenden Tatsachen erkennen. Die Gesellschaft wird zunächst als Mantelgesellschaft ohne operative Geschäftstätigkeit fortgeführt.
Polling, 03. Juni 2019 Allgäuer Alpenmilch GmbH Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Allgäuer Alpenmilch GmbH, PollingPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allgäuer Alpenmilch GmbH, Polling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allgäuer Alpenmilch GmbH, Polling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. · gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. · beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. · beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 3. Juni 2019 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Gronkowsky, Wirtschaftsprüfer Stauch, Wirtschaftsprüferin |
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