Curato Komplementärgesellschaft mbh
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kenji Abe seit 27.5.2024 | Geschäftsführer |
Toshifumi Tada seit 27.5.2024 | Geschäftsführer |
Martin Wyn Dr. Davies seit 10.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tanabe Pharma Europe Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mitsubishi Tanabe Pharma GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 8. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Mirzaian, Wirtschaftsprüfer Thönneßen, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. März 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023I. Allgemeine Angaben Die Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH (nachfolgend "MTPD") hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (Registernummer HR B 47940). Die MTPD ist zum Bilanzstichtag 31. März 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 288 Abs. 2, 276 Satz 1 HGB teilweise in Anspruch. Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Prämisse der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Entgeltlich erworbene EDV-Programme werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 250 (Vorjahr: € 250); diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens deren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über Nutzungsdauern zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Seit dem 1. April 2018 werden Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Die Vorräte bestehen aus Handelswaren und sind zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Lieferforderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 5. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil dieses Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Forderungen auf Einfuhrumsatzsteuern T€ 288 (Vorjahr: T€ 413) und Forderungen auf Ertragssteuern T€ 272 (Vorjahr: T€ 159). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen den Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus den Cash-Pool Forderungen T€ 5.118 (Vorjahr T€ 9.054) sowie der Transferpreisanpassung T€ 261 (Vorjahr T€ 0). Eigenkapital Auf Grundlage des Gesellschafterbeschlusses vom 14. November 2022 wurde der Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2021/22 auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Lizenzgebühren (T€ 2.366; Vorjahr: T€ 8.370 davon T€ 1.869 für Transferpreisanpassungen), personalbezogene Rückstellungen (T€ 543; Vorjahr T€ 458), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Prüfungs- und Beratungsleistungen (T€ 160; Vorjahr T€ 221), Rückstellungen für Rabatte (T€ 180; Vorjahr T€ 239) und Rückstellungen für sonstige ausstehende Rechnungen (T€ 178; Vorjahr T€ 159). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.413 (Vorjahr T€ 1.491) und gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 519 (Vorjahr T€ 0) resultieren ausschließlich aus Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 78) und Verbindlichkeiten aus kreditorischen Debitoren T€ 241 (Vorjahr T€ 342). Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge (Bestandteil des Rohergebnisses) Währungsgewinne sind mit T€ 381 (Vorjahr T€ 510) enthalten. Periodenfremde Erträge von T€ 114 (Vorjahr T€ 4) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 111 (Vorjahr T€ 3). Weitere sonstige betriebliche Erträge resultieren zum größten Teil aus Konzernweiterbelastungen ohne Dienstleistungscharakter T€ 45 (Vorjahr T€ 143). Personalaufwendungen Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf T€ 143 (Vorjahr T€ 117). Sonstige betriebliche Aufwendungen Fremdwährungsverluste sind mit T€ 293 (Vorjahr T€ 91) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind mit T€ 41 (Vorjahr T€ 23) angefallen und beziehen sich im Wesentlichen auf Prämienrechnungen aufgrund von Nachzahlungen für das Vorjahr. Zudem werden die Lizenzgebühren von T€ 2.366 (Vorjahr T€ 6.501) ausgewiesen, die auf Grund der gesunkenen Umsatzerlöse einen entsprechenden Rückgang aufweisen. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022/23 waren im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich beschäftigt:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf den Jahresabschluss der MTPD für das Geschäftsjahr 2022/23 hätten auswirken können, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren die Herren:
In Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet, da nur die beiden geschäftsführenden Direktoren von der Gesellschaft Gehalt beziehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Bei den Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen handelt es sich vor allem um geleaste Büroausstattung und Fahrzeuge, die ausgewählten Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden; in allen Fällen handelt es sich um Operating-Lease Verträge. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Verpflichtungen aus den sonstigen Verträgen basieren auf Dienstleistungsverträgen mit der Mitsubishi Chemical Europe GmbH, Düsseldorf, und der Mitsubishi Tanabe Pharma Corporation, Osaka / Japan, und decken vor allem IT-Dienstleistungen, Personalgestellungen, die Miete für die Geschäftsräume sowie Management-Kosten ab. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Ergebnisverwendung Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/23 an den Gesellschafter auszuschütten. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH, Düsseldorf, wird in den Konzernabschluss der Mitsubishi Chemical Holdings Corporation, Tokio / Japan, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Gesellschaft ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electric Disclosure for Investor's NETwork) unter der Nummer E00808 (Mitsubishi Chemical Holdings Corporation) veröffentlicht.
Düsseldorf, den 4. März 2024 Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH Die Geschäftsführung Dr. Martin Davies Samir Larak Kazutaka Maeda Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023I. Erläuterungen zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft 1. Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit Die Mitsubishi Chemical Group Corporation ("MCGC") mit Sitz in Tokio/Japan besteht aus vier operativen Kerngesellschaften: Mitsubishi Chemical Corporation, Mitsubishi Tanabe Pharma Corporation ("MTPC"), Life Science Institute und Taiyo Nippon Sanso. Die MCGC bietet eine breite Produktpalette, die sich in die drei Hauptgeschäftsbereiche "Performance Products" (Hochleistungs- und Funktionsprodukte), "Healthcare" (Gesundheitsprodukte) und "Industrial Materials" (industrielle Materialien) unterteilt. Die MTPC ist die Kerngesellschaft für den Bereich "Healthcare" der MCGC und hat ein breites Spektrum von Geschäftstätigkeiten eingerichtet, um mit der Entwicklung und Bereitstellung von Pharmazeutika das strategische Ziel zu verwirklichen, "ein weltweit operierendes, forschungsorientiertes Pharmaunternehmen zu sein, welches das Vertrauen der Gesellschaft genießt". Eine Maßnahme zur Umsetzung dieser Vision war unter anderem die Etablierung der Mitsubishi Tanabe Pharma Europe Ltd. ("MTPE") als europäische Firmenzentrale mit Sitz in London/Großbritannien und hundertprozentiger Tochtergesellschaft der MTPC, die bereits seit Jahren für die klinische Entwicklung der Produkte der Muttergesellschaft in Europa zuständig ist und auch die Marketing- und Verkaufsaktivitäten in Großbritannien initiiert hat. Die Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH ("MTPD") wurde als eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der MTPE gegründet. Im Geschäftsjahr 2018 wurde die MTPD der Marketing - Authorization - Holder (MAH) für pharmazeutische Produkte in Europa. Als MAH ist die MTPD unmittelbar verantwortlich für die Planung und Koordination des Europageschäfts des MTPC Konzerns. Der Hauptsitz der MTPD befindet sich in Düsseldorf/ Deutschland und zwei weitere Zweigniederlassungen sind in Wien/Österreich und Zürich/Schweiz etabliert. 2. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft stand vor einer Reihe von Herausforderungen in den Jahren 2022 und 2023. Die Inflation war so hoch wie seit Jahren nicht mehr und es folgte eine Straffung der Geldpolitik in den meisten Regionen. Ferner hat der Krieg Russlands gegen die Ukraine weiterhin Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gehabt. Zudem gab es in 2022 teilweise noch Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Weltwirtschaft. Die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen kühlten die Nachfrage in vielen Ländern ab. Ein wachsender Anteil der Volkswirtschaften befand bzw. befindet sich in einer Wachstumsverlangsamung. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat die Weltwirtschaft erheblich destabilisiert. Neben dem Verlust von Menschenleben und der Zerstörung von Existenzen hat der Krieg zu einer schweren Energiekrise und zur Störung von Lieferketten in Europa geführt. mit der Folge, dass die Inflation stark anstieg und die Wirtschaftstätigkeit zurückging. Die zukünftige Situation der Weltwirtschaft hängt entscheidend von der erfolgreichen Justierung der Geldpolitik und dem Verlauf des Krieges in der Ukraine ab. Das globale Wachstum hat sich von 6,3 % im Jahr 2021 auf 3,5 % im Jahr 2022 abgeschwächt und hat sich voraussichtlich auf knapp 3,0 % im Jahr 2023 abgeschwächt. Dies ist das schwächste Wachstum seit 2001, wenn man von der globalen Finanzkrise und der akuten Phase der COVID-19-Pandemie absieht. Für den Euroraum beträgt das BIP-Wachstum für 2022 3,3 %, nachdem das BIP im Jahr 2021 um 5,6 % gewachsen ist. Für 2023 wird ein Rückgang des BIP-Wachstums auf 0,7 % erwartet. Für Deutschland beträgt das BIP-Wachstum 1,8 % für 2022, nachdem das BIP im Jahr 2021 um 3,2% gewachsen ist. Für 2023 wird erwartet, dass das BIP um 0,5 % schrumpft. Die globale Inflation ist von 4,7 % im Jahr 2021 auf 8,7 % im Jahr 2022 angestiegen. Es wird jedoch erwartet, dass die globale Inflation auf 6,9% im Jahr 2023 und auf 5,8 % im Jahr 2024 zurückgehen wird. Die Inflation im Euroraum ist von 2,6 % im Jahr 2021 auf 8,4 % im Jahr 2022 angestiegen. Es wird jedoch erwartet, dass die Inflation in Europa auf 5,6 % im Jahr 2023 und auf 3,3 % im Jahr 2024 zurückgehen wird. Die Inflation in Deutschland ist von 3,2 % im Jahr 2021 auf 8,7 % im Jahr 2022 angestiegen. Es wird jedoch erwartet, dass die Inflation in Deutschland auf 6,3 % im Jahr 2023 und auf 3,5 % im Jahr 2024 zurückgehen wird. (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2023, 30. Januar 2023; IMF World Economic Outlook Update July 2023, 25. Juli 2023, IMF World Economic Outlook October 2023, 10. Oktober 2023, IMF World Economic Outlook Update January 2024, 30. Januar 2024) 3. Marktentwicklung und Wettbewerb Der deutsche Markt ist in Europa einer der wesentlichen Zielmärkte für den MTPC- Konzern. Bezogen auf den Umsatz gilt der deutsche Arzneimittelmarkt als einer der größten Absatzmärkte und ist deshalb für Pharmaunternehmen ein attraktiver Markt. Die Markteinführung von Argatra® 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, dem ersten Produkt von MTPD, erfolgte in Deutschland 2005, in Österreich 2006 und in der Schweiz 2016. Argatra® ist ein Arzneimittel zur Gerinnungshemmung bei Erwachsenen mit heparininduzierter Thrombozytopenie Typ II ("HIT II"), die eine parenterale antithrombotische Therapie benötigen. HIT II ist eine seltene, aber schwere Nebenwirkung der Heparintherapie, verbunden mit einem hohen Risiko, Blutgerinnsel (Thrombosen) zu entwickeln. Neben Argatra® gibt es noch ein weiteres Konkurrenzpräparat, das als alternatives Antikoagulans bei HIT II zugelassen ist. Daher ist Argatra® seit 2009 Marktführer in den drei Ländern für den Einsatz in dieser Indikation. Argatra® ist in zwei Varianten verfügbar. Zum einen als Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung und zum anderen als gebrauchsfertige Infusionslösung. Für die gebrauchsfertige Infusionslösung ist auch ein Generikum auf dem deutschen Markt erhältlich. Im Jahr 2019 erhielt die MTPD die Zulassung für das Produkt Radicava® (Edaravone) in der Schweiz. Im Geschäftsjahr 2019/20 wurden hier die Vertriebsaktivitäten aufgenommen. Radicava® wird zur Behandlung der Krankheit amyotrophe Lateralsklerose (ALS) eingesetzt. In der Schweiz sind schätzungsweise 750 bis 800 Patienten an ALS erkrankt. ALS ist eine unheilbare und schnell voranschreitende Erberkrankung des zentralen Nervensystems. ALS ist eine seltene Erkrankung und man geht weltweit von einer Häufigkeit von ca. 2-3/100.000 Menschen aus, die an ALS erkrankt sind. In den letzten 20 Jahren gab es weltweit kein neues Medikament zur Behandlung der Krankheit. II. Ertragslage, Vermögens- und Finanzlage 1. Ertragslage im Geschäftsjahr 2022/23 Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren stuft die Geschäftsführung das Rohergebnis sowie das Jahresergebnis ein. Die MTPD erzielte im Geschäftsjahr 2022/23 ein Rohergebnis (per Definition die Summe aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich Materialaufwand) in Höhe von € 12,8 Mio nach einem Rohergebnis von € 17,6 Mio im Vorjahr. Da Argatra® auch bei COVID-Patienten eingesetzt wird, ist der Rückgang im Wesentlichen auf die normalisierte Hospitalisierungsrate im Zuge der abflachenden COVID-Pandemie zurückzuführen. Die verkauften Einheiten waren somit auf dem Niveau von 2019 (vor der COVID-Pandemie). Der Personalaufwand beträgt € 3,9 Mio (Vorjahr€ 4,1 Mio) und beinhaltet Löhne und Gehälter in Höhe von € 3,4 Mio (Vorjahr € 3,6 Mio) und Beiträge zur Sozialversicherung in Höhe von € 0,5 Mio (Vorjahr € 0,5 Mio). Der Rückgang ist auf die veränderte Personalstruktur zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt € 7,8 Mio (Vorjahr € 12,0 Mio) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Lizenzen, die auf Grund des reduzierten Umsatzes von € 6,5 Mio im Vorjahr auf € 2,4 Mio. gesunken sind, Beratungsleistungen (€ 1,2 Mio; Vorjahr € 1,5 Mio), Aufwendungen für Werbung, Messen, Symposien, Studien und Marktanalysen (€ 0,5 Mio; Vorjahr € 0,6 Mio), Aufwendungen für gruppeninterne Serviceleistungen (Service-fees) in Höhe von € 2,0 Mio (Vorjahr € 1,9 Mio), Aufwendungen für Informationstechnologie in Höhe von € 0,2 Mio (Vorjahr € 0,2 Mio), Aufwendungen für Reisekosten (€ 0,3 Mio; Vorjahr € 0,1 Mio) und sonstige verschiedene Aufwendungen (€ 0,2; Vorjahr € 0,3). Die MTPD generierte im Geschäftsjahr 2022/23 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von € 0,7 Mio (Vorjahr € 1,1 Mio). Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022/23 reduzierte sich von T€ 1.051 im Vorjahr um T€ 317 auf T€ 734. 2. Vergleich der Vorjahresplanzahlen mit der tatsächlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 Für das Geschäftsjahr 2022/23 wurde ein Rohergebnis in Höhe von ca. € 11 Mio bis € 19 Mio und ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. € 0,8 Mio bis € 1,4 Mio geplant. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurde ein Rohergebnis in Höhe von € 12,8 Mio erzielt und entspricht damit dem unteren Bereich der Prognose aus dem Vorjahr. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von € 0,7 Mio erreicht und liegt somit unterhalb der Vorjahresprognose. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf 2022/23 als neutral zu beurteilen. 3. Vermögens- und Finanzlage zum 31. März 2023 Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 25,0 % auf € 15,2 Mio reduziert. Die Vorräte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um € 1,3 Mio oder 36,6 % auf Grund hoher Bestellungen vor dem Bilanzstichtag. Die flüssigen Mittel sind im Wesentlichen durch die Zahlung der Transferpreisanpassung um € 2,1 Mio bzw. 49,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände reduzierten sich, im Wesentlichen auf Grund von Veränderungen im Cash Pool Bestand, durch Zahlungen im Rahmen der Lizenzvereinbarungen, um € 4,3 Mio. Die Cash Pool Forderung betrug zum Stichtag € 5,1 Mio (Vorjahr € 9,1 Mio). Zusätzlich wirkten sich vor allem niedrigere Forderungen gegenüber dem Gesellschafter aus. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich im Wesentlichen auf Grund von geringeren Rückstellungen für Transferpreisanpassungen um € 1,9 Mio und Lizenzzahlungen um € 4,1 Mio gegenüber dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen aus Ausgleichszahlungen im Rahmen der Lizenzvereinbarung in Höhe von € 0,5 Mio (Vorjahr € 0). Die Erhöhung des Eigenkapitals um € 0,7 Mio oder 9,1 % gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von € 0,7 Mio. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 58,3 % nach 40,0 % im Vorjahr. 4. Liquiditätslage in 2022/23 Die Guthaben bei Kreditinstituten der MTPD verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um € 2,1 Mio auf € 2,1 Mio. Darüber hinaus bestehen Cash Pool Forderungen von € 5,1 Mio. Die Finanzmittel summieren sich somit auf € 7,2 Mio. Die Finanzmittel sind frei verfügbar und dienen der Finanzierung des künftigen Geschäfts. Darüber hinaus ist die Gesellschaft als hundertprozentige Konzerngesellschaft in die Finanzstruktur des Mitsubishi Tanabe Pharma Konzerns eingebunden. 5. Beschaffung Die Beschaffung Argatra® und Radicava® erfolgt von verbundenen Unternehmen. 6. Mitarbeiter Zum Ende dieses Geschäftsjahres (31. März 2023) betrug die Anzahl der bei der MTPD beschäftigten Mitarbeiter 26 (Vorjahr: 26), ohne die Geschäftsführer. 7. Forschungs- und Entwicklungstätigkeit Die Forschung und Entwicklung eigener Produkte wird von der MTPC und der MTPE betrieben. III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Chancen der zukünftigen Entwicklung Zusätzlich zum Vertrieb von Radicava® in der Schweiz versucht die MTPD Radicava® in weiteren Ländern zu etablieren, für die die behördlichen europäischen Genehmigungen Gültigkeit haben z.B. im nahen Osten und Nordafrika. Für diese Regionen kann die MTPD auf Strukturen und Fähigkeiten zurückgreifen, die man für Radicava® (Edaravone) in der Schweiz aufgebaut hat (z.B. Produkt- und Marketing Know-How). Darüber hinaus wurde gegenüber der bestehenden intravenösen Variante im Geschäftsjahr 2022 die orale Darreichungsform bei Swissmedic (Schweizer Zulassungsbehörde) eingereicht. Die Zulassung wurde am 01.05.2023 erteilt. Weiter wurde zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 das "Pan-European-Business" von der MTPE auf die MTPD übertragen. MTPD will das Geschäft durch enge Zusammenarbeit mit Lizenzpartnern in den Ländern stärken, in denen MTPD nicht direkt vertreten ist. Argatra® wird bei HIT-II-Patienten angewendet, die unter unterschiedlichen Grunderkrankungen leiden. Je nach Grunderkrankung wird ein individuelles Dosierungsschema benötigt. Bei den behandelnden Spezialisten sind Empfehlungen für verschiedene Dosierungsschemata sehr gefragt. Darüber untersuchen wir derzeit die potenzielle kommerzielle Durchführbarkeit von Produkten aus der Pipeline der MTPC R&D. Diese Produkte, die sich derzeit in der klinischen Erprobung befinden, dürften in den kommenden Jahren wichtige ungedeckte medizinische Bedürfnisse der Patienten erfüllen. Ebenso ist es ein Ziel der MTPD, zum Aufbau des Geschäfts, ein Entwicklungsprodukt oder ein Marktprodukt zu lizensieren. 2. Risiken der zukünftigen Entwicklung Alle Risiken werden nach absteigender Relevanz dargestellt:
Fremdwährungsrisiken sind von mittlerer Bedeutung, da die Transaktionen, mit Ausnahme der in der Schweiz ansässigen Kunden, überwiegend in Euro abgewickelt werden. Der Umsatzanteil der Schweizer Niederlassung lag im Geschäftsjahr 2022/23 bei ca. 24,0 %. - Forderungsausfallrisiko Kunden für unsere Produkte sind hauptsächlich Krankenhäuser, Großhändler und Apotheken. In den vergangenen Jahren gab es nur wenige Fälle von uneinbringlichen Forderungen. Die meisten Kunden zahlen aufgrund des Skonto-Systems innerhalb von 30 Tagen. Außerdem überprüfen wir regelmäßig die Kreditwürdigkeit unserer Kunden. Daher ist das Forderungsausfallrisiko von geringerer Bedeutung. - Finanzielles Risiko Auch nach der Markteinführung eines neuen Medikaments können folgende Fälle die Geschäftsentwicklung beeinträchtigen, z. B. wenn das Umsatzvolumen aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs mit Konkurrenzprodukten zurückgeht oder wenn ein Generikum zum Zeitpunkt des Patentablaufs auf den Markt kommt usw. Sollten bei Anwendung unserer Produkte unerwartete, schwerwiegende Nebenwirkungen oder technische bzw. qualitative Probleme auftreten, müssen, wie gesetzlich vorgeschrieben, die Produkte zurückgerufen werden. Eine solche Rückrufmaßnahme könnte jedoch je nach Umfang große Auswirkungen auf unsere Finanzlage haben. Um ein solches hohes Risiko zu vermeiden, prüfen, erfassen und berücksichtigen wir wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus der Durchführung kontrollierter Studien, die als Basis für die offizielle Zulassung durch die zuständigen Behörden dienen. Darüber hinaus sollen ein Compliance-Handbuch und regelmäßige Compliance-Schulungen unserer Mitarbeiter dazu führen, dass eine objektive und sachlich korrekte Information für unsere Kunden gewährleistet ist. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die die Fortführung des Unternehmens gefährden könnten. - Russland / Ukraine Konflikt Durch den Krieg verursachte Preissteigerungen, insbesondere im Energiesektor, haben auf die MTPD nur indirekte Auswirkungen und stellen somit ein geringes Risiko dar. IV. Prognosebericht Im Hinblick auf das kommende Geschäftsjahr wird die neue Darreichungsform von Radicava® für die MTPD eine Schlüsselposition auf dem schweizer Markt einnehmen. Argatra® wird durch sein erfolgreiches Product-Life-Cycle-Management weiterhin ein führendes Produkt der MTPD sein. Basierend auf der vorliegenden Geschäftsplanung wird im kommenden Geschäftsjahr 2023/24 mit einem Rohergebnis von rund € 11,9 Mio bis € 14,5 Mio gerechnet. Es wird ein Jahresüberschuss in Höhe von € 0,7 Mio bis € 1,1 Mio erwartet.
Düsseldorf, den 4. März 2024 Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH Die Geschäftsführung Dr. Martin Davies Samir Larak Kazutaka Maeda |
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