Hyder SEIB Ingenieure GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 9766
Eingetragen
28.3.2008
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Sind Architektur- und Ingenieurleistungen im Sinne der HOAI und Ingenieurleistungen für die technische Ausrüstung aller Art, insbesondere die Beteiligung an Planungsund Arbeitsgemeinschaften zur Abwicklungen von Ingenieuraufgaben.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Thorsten Rupp
seit 28.3.2008
Geschäftsführer
Stefan Eugen Wallmann
seit 28.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hyder Germany GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hyder Germany GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hyder Seib Ingenieure GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum 31. März 2008 und Lagebericht 2008

Lagebericht

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nach über 10-jähriger Konsolidierung konnte im Rumpfgeschäftsjahr 2008 eine weitere Stabilisierung gesamtwirtschaftlich, aber auch in der Baubranche selbst registriert werden.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Novelle der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) werden die Vorschriften der Berechnungshonorare für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen neu gefasst. Die dann in weiten Teilen anzuwendende freie Honorarvereinbarung bietet erfahrenen Ingenieurbüros eine Reihe von Chancen zur individuellen Vertragsgestaltung und damit auch Generierung rentabler Projekte. In 2008 ist die Prägung noch durch die bestehende HOAI und deren Interpretation gegeben. Vor diesem Hintergrund nutzen viele Büros die Möglichkeiten, Altprojekte entsprechend abzurechnen oder lang laufende Projekte abzugrenzen.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Rumpfgeschäftsjahr 2008 konnte eine Gesamtleistung von 1.989 TEUR (Vorjahr 9.245 TEUR) erwirtschaftet werden. Sie macht 22% des Vorjahres aus.

Der Auftragsbestand umfasste zum 31.3.2008 11.738 TEUR. Dies ergibt einen Auslastungsvorlauf von etwa 17,8 Monaten, dies liegt etwas unter dem Wert vom 31.12.2007 (18,7 Monate).

3. Produktion bzw. Leistungsbereich

Der Hauptleistungsbereich des Unternehmens liegt in der Planung und Überwachung von Infrastrukturprojekten, weiterhin sind wir in der Tragwerksplanung und Vermessung tätig. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen zunehmend auf dem Sektor der Ingenieur- und Beratungsleistungen im Rahmen der Konversion von ehemaligen militärischen Anlagen und Brachflächen.

4. Investitions- und Finanzierungsbereich

Die vorhandenen Kreditlinien waren während des gesamten Rumpfwirtschaftsjahres ausreichend und wurden in unterschiedlicher Intensität in Anspruch genommen.

Per 31.03.2008 hatte die Hyder SEIB Ingenieure GmbH ein Avalobligo von 1.026 TEUR. Es handelt es sich zum größten Teil um Vertragserfüllungsbürgschaften.

Von den Kunden waren zum Bilanzstichtag Anzahlungen in Höhe von 13.585 TEUR eingegangen. Diese Anzahlungen (Abschlagszahlungen für bereits geleistete Arbeiten) wurden zulässigerweise offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Diese zum Bilanzstichtag eingegangenen Abschlagszahlungen werden durch die Kunden erst geleistet, wenn die Planungs-/Bauüberwachungsleistungen vertragsgemäß erbracht, die Anzahlungsrechnungen gestellt und durch die Kunden geprüft worden sind. Zum Bilanzstichtag waren weitere Anzahlungsrechnungen in Höhe von 1.532 TEUR gestellt, aber noch nicht bezahlt. Die gestellten Anzahlungsrechnungen sind in der Bilanz nicht enthalten, da sie nicht bilanzierungsfähig sind.

Ebenso wie im Vorjahr lag der Schwerpunkt der Investitionen in 2008 in der Bestandssicherung der Software und EDV-Ausrüstung. Die Gesellschaft erneuerte hierbei den Bestand soweit wie zum Erhalt der uneingeschränkten Produktionsfähigkeit erforderlich. Dies steht im Einklang mit den Konsolidierungsanstrengungen des Unternehmens.

5. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Durch notarielle Beurkundung vom 10.01.2008 ist Herr Hans Seib formell als Geschäftsführer aus der Gesellschaft ausgeschieden, die Abmeldung beim Handelsregister für Herrn Hans Seib als Geschäftsführer und Frau Marion Seib als Prokuristin wurde durch Eintragung am 18.01.2008 vollzogen. Herr Hans Seib unterstützt als Berater der Gesellschaft die Geschäftsleitung.

Die Komplementärgesellschaft Seib Verwaltungs-GmbH wurde am 11.01.2008 in Hyder Seib GmbH umbenannt. Die Kommanditgesellschaft Seib Ingenieur-Consult GmbH & Co. KG wurde am 11.01.2008 in Hyder SEIB Ingenieure GmbH & Co. KG umbenannt.

Durch notariell beurkundeten Gesellschafterbeschluss vom 17.03.2008 wurde eine Änderung der Rechtsform von der Kommanditgesellschaft zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Wege des Formwechsels gemäß Umwandlungsgesetz beschlossen. Gemäß Gesellschaftsvertrag der GmbH vom 17.03.2008 beginnt das Geschäftsjahr nunmehr am 01.04. und endet am 31.03. des Folgejahres. Für das Jahr 2008 ergibt sich durch diese Änderung für die Zeit vom 01.01. bis 31.03.2008 ein Rumpfgeschäftsjahr.

Die Nachtragsforderungen im Projekt NBS Nürnberg-Ingolstadt, Los Süd konnten erfolgreich im Rahmen einer vertraglichen Regelung durchgesetzt werden. Ebenso konnte ein außergerichtlicher Vergleich im Projekt Bajuwarenstraße mit einer Honorarzahlung zu unseren Gunsten erreicht werden.

Die Risikobewertung für das Projekt Koralmbahn hat die Geschäftsführung veranlasst, das Projekt nunmehr vollumfänglich gegen Honorar an den bisherigen ARGE-Partner bei vollständiger und rückwirkender Haftungsbefreiung abzutreten.

6. Darstellung des Geschäftsergebnisses

Der Jahresfehlbetrag bildet den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb ab.

II. Lage der Gesellschaft/Finanzielle Leistungsindikatoren

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr, insbesondere die der Ertragslage deutlich eingeschränkt . Darüber hinaus war die Geschäftstätigkeit im Rumpfgeschäftsjahr durch die Veräußerung der Kommanditanteile des Herrn Hans Seib an die Hyder Germany GmbH, Halle (Saale), im Dezember 2007, die damit verbundene Einbindung in den international agierenden Konzern und die genannten wichtigen Geschäftsvorfälle im Rumpfgeschäftsjahr sowie die damit verstärkt auftretenden nicht weiterberechenbaren Tätigkeiten beeinflusst.

Mögliche Auswirkungen aus dem Rechtstreit in Verbindung mit dem Computerprogramm EPLASS sind aufgrund vertraglicher Regelungen nicht von der Gesellschaft zu tragen.

1. Ertragslage

EBIT = Jahresüberschuss + Zinsen + GewSt

Die Unternehmenskennzahl "EBIT" ist die Abkürzung für Earnings Before Interest and Taxes, sie bezeichnet den Gewinn vor Zinsen und Ertragsteuern.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2008 betrug der EBIT -34 TEUR (Vorjahr 366 TEUR).

Die Verminderung gegenüber dem Vorjahr begründet sich durch das negative Ergebnis im Rumpfgeschäftsjahr.

EBITDA = Jahresüberschuss + Zinsen + GewSt + Afa

EBITDA ist die Abkürzung für Earnings Before Interest, Taxes Depreciation and Amortization.

Beim EBITDA werden neben den Zinsen und Steuern, wie beim EBIT, noch die Abschreibungen herausgerechnet.

Im Rumpfwirtschaftsjahr 2008 betrug der EBITDA 13 TEUR (Vorjahr 555 TEUR).

Umsatzrendite = {Jahresüberschuss x 100%}/{Gesamtleistung}

Die Umsatzrendite betrug im Rumpfgeschäftsjahr 31.03.2008 -2,9% (Vorjahr 2,8%).

Auch hier ergibt sich durch den Jahresfehlbetrag ein negativer Wert.

Eigenkapitalrendite = {Jahresüberschuss X 100%}/{Eigenkapital}

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity) ist die (Eigen-)Kapitalrentabilität eines Unternehmens und gibt an, wie viel % Gewinn auf das eingesetzte Eigenkapital entfällt.

Die Eigenkapitalrentabilität betrug im Rumpfwirtschaftsjahr -11,6% (Vorjahr 47,8%).

Personalaufwandsquote = {Personalaufwand x 100%}/{Gesamtleistung}

Die Personalaufwandsquote gibt den Anteil des Personalaufwandes an der Gesamtleistung an.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2008 ist die Personalaufwandsquote auf 67,6 % (Vorjahr 61,5 %) gestiegen, was vor allem auf den Rückgang der Gesamtleistung zurückzuführen ist. Damit machen die Personalaufwendungen unverändert den Hauptanteil der Aufwendungen aus.

Die Mitarbeiterzahl betrug am 31.03.2008 136 Beschäftigte (31.12.2007 142 Beschäftigte).

2. Finanzlage

Cash-flow (vereinfacht) = Jahresüberschuss + Abschreibungen (Afa)

Der vereinfacht ermittelte Cash-flow ist die Kennzahl, die angibt, welchen Mittelzufluss ein Unternehmen in einer Periode aus dem Umsatzprozess erwirtschaftet und somit unterjährig für Investitionen, Tilgungszahlungen oder Gewinnausschüttungen zur Verfügung hat (Finanzmittelüberschuss).

Der Cash-flow zum 31.03.2008 betrug -10 TEUR (Vorjahr 445 TEUR). Im Rumpfgeschäftsjahr 2008 konnte gleichlaufend zum negativen Jahresergebnis kein Finanzmittelüberschuss erwirtschaftet werden.

Liquidität 1. Grades = {flüssige Mittel x 100 %}/{kurzfristige Verbindlichkeiten}

Die flüssigen Mittel bestehen aus der Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Verbindlichkeiten, Darlehensteile mit einer angenommenen Laufzeit < 1 Jahr (500 TEUR).

Der Liquiditätsgrad 1 lag am 31.03.2008 bei 96,6% (Vorjahr 15,8%).

Zum 31.03.2008 konnte der Liquiditätsgrad 1 durch die Erhöhung des Bestandes an flüssigen Mitteln und gleichzeitiger Senkung der kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich erhöht werden. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die Nachverhandlungsergebnisse beim Projekt NBS Nürnberg-Ingolstadt, Los Süd, der Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehensumschuldungen.

Liquidität 2. Grades = {Forderungen + sonstige Vermögensgegenstände + flüssige Mittel x 100 %}/7kurzfristige Verbindlichkeiten}

Der Liquiditätsgrad 2 lag im Rumpfwirtschaftsjahr 2008 bei 127,4% (Vorjahr 54,5%). Wie bereits beim Liquiditätsgrad 1 erwähnt, konnte durch die Erhöhung des Bestandes an flüssigen Mitteln und gleichzeitiger Senkung der kurzfristigen Verbindlichkeiten trotz Verminderung der Forderungen der Liquiditätsgrad 2 ebenfalls deutlich erhöht werden.

Liquidität 3. Grades = {Umlaufvermögen x 100%}/{kurz- und mittelfristige Verbindlichkeiten}

Der Liquiditätsgrad 3 lag in 2008 bei 169,2% (Vorjahr 131,0%). Auch beim Liquiditätsgrad 3 ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Erhöhung, da sich die saldierten Vorräte vermindert haben.

3. Vermögenslage

Net Working Capital = Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten

Das Bilanzbild wird bestimmt durch das Umlaufvermögen, welches durch langfristige aber vor allem kurzfristige Fremdmittel finanziert wird.

Die Berechnung des Working Capital zeigt den absoluten Überschuss des Umlaufvermögens über die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Das Working Capital im Abschlussjahr betrug 807 TEUR (Vorjahr 527 TEUR)

Die Erhöhung kommt aus der Verminderung der als kurzfristig eingestuften Darlehensverbindlichkeiten, bei verminderten Umlaufvermögen von 252 TEUR.

Eigenkapitalquote = {Eigenkapital x 100%}/{Gesamtkapital}

Die Eigenkapitalquote lag 2008 bei 17,9% (Vorjahr 18,7%). Sie hat sich durch eine Verminderung des Eigenkapitals vor allem infolge des Jahresfehlbetrages im Rumpfgeschäftsjahr verschlechtert.

Dynamischer Verschuldungsgrad = {Verschuldung (Fremdkapital - flüssige Mittel) x 100%}/{Cash-flow (vereinfacht)}

Der dynamische Verschuldungsgrad gibt an, in wie vielen Jahren es einem Unternehmen unter sonst gleichen Bedingungen möglich wäre, seine Effektivschulden aus dem Cash-flow vollständig zu tilgen.

Durch den negativen Cash-flow kommt die Berechnung des dynamischen Verschuldungsgrades im Rumpfgeschäftsjahr 2008 zu keinem schlüssigen Ergebnis (Vorjahr 4,6 Jahre).

B. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Bei den nachstehenden Ausführungen handelt es sich in Ausfüllung von pflichtgemäßem Ermessen ausschließlich um nach bestem Wissen und Gewissen getroffene Erwartungen und Annahmen der Geschäftsleitung über die künftige Entwicklung der Gesellschaft, die aufgrund der Zukunftsorientierung mit Unsicherheiten behaftet sind.

1. Vertragssituation

Sämtliche projektbezogenen Risiken wurden soweit erkennbar in der Bewertung der Projekte berücksichtigt. Die neuen Projekte werden laufend rechtlich, kaufmännisch und fachlich begleitet, um - wo erforderlich - steuernd eingreifen zu können. Über den Auftragseingang, die Abarbeitung und die daraus anschließende zeitnahe Rechnungsstellung wird eine zuverlässige Liquiditätsplanung abgeleitet.

2. Bewertungsverfahren

Von Seiten der Bilanzdarstellung ist die Bewertung der Projekte von besonderer Bedeutung. Durch die laufende, risikoorientierte Bewertung aller Projekte im Rahmen der Monatsabschlüsse stellen wir sicher, dass das Bewertungsverfahren stabil und zuverlässig ist und wir ständig über die wirtschaftliche Lage informiert sind. Durch risikoorientiertes Management können wir sofort bei Fehlentwicklungen gegensteuern.

3. Voraussichtliche Entwicklung

Wie auch in den Vorjahren wird die Stärkung der Wissensbasis des Unternehmens und Investitionen in hochqualifizierte Fachkräfte Grundlage für den Geschäftserfolg sein. Dies passiert vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels auf der Ingenieurseite, der ganz deutlich bereits bei der Personalsuche zu beobachten ist. Die sich anbahnenden Engpässe beschränken sich nicht auf Spezialisten, sondern betreffen die gesamte Palette der Infrastrukturplaner.

Für 2008 wird sich die Personalpolitik der vergangenen Jahre positiv bemerkbar machen. Die Ausstattung mit ausgewiesenem Fachpersonal mit langjähriger Berufserfahrung und jüngeren Mitarbeitern mit guten Fach- und Sprachkenntnissen wird seitens der Unternehmensführung in 2008 weiter forciert vorangetrieben.

Hinzu kommt eine deutlich verbesserte regionale Präsenz durch die Erweiterung der NL Köln. Die NL Hannover wird sich konsequent neben den PPP-Projekten auf die Marktaufschließung Hamburg konzentrieren, um auch die Abhängigkeit zu einem Auftraggeber durch Projektstreuung zu kompensieren.

Im Rahmen der Internationalisierung unserer Geschäfte werden wir unser internationales Netzwerk sukzessive weiter stärken. Aufgrund der verbesserten Ausstattung der öffentlichen Hand auf der Einnahmenseite ist aber gerade der deutsche Markt hoch interessant. Jedoch wird auch die für 2008 erwartete Novelle der HOAI im bedienten Fachsegment wegen der freien Honorarvereinbarung bei Großprojekten keine Durchsetzung höherer Honorare erwarten lassen, sondern zu einer Marktbereinigung der kleineren Büros um 50 MA führen, von der das Unternehmen langfristig profitieren wird.

Aktuelle Aktivitäten des Unternehmens außerhalb des deutschen Marktes zielen hier nach wie vor auf den Alpenraum (Österreich), die arabische Welt (VAE, Nordafrika) und Nachbarstaaten der Europäischen Union (Polen, Baltikum, Italien, Rumänien und Bulgarien) einschließlich ihrer Beitrittskandidaten (Türkei, Ukraine). Dies wird durch Einbindung in einen global agierenden Konzern deutlich unterstrichen.

Die Konzerneinbindung erfordert eine Konzentration von ARGEN vorzugsweise mit den neuen Schwesterunternehmen. Ziel ist, nach erstem Projekterfolg die dauerhafte Präsenz in der neuen Region selbst oder durch verbundene Unternehmen zu erreichen, soweit die personellen und finanziellen Ressourcen dies zulassen.

Der derzeitige Auftragsbestand ergibt eine rechnerische Auslastung über das Ende des Jahres 2008 hinaus, größere Verträge laufen bis deutlich nach 2010. Das Unternehmen kann mit den getroffenen Maßnahmen unverändert mit Zuversicht in die nahe Zukunft blicken.

C. Nachtragsbericht

Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht zu nennen.

D. Risiken und Risikomanagement von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente werden nicht genutzt. Dem Unternehmen stehen in ausreichendem Umfang Kreditlinien zur Verfügung, die während des Rumpfgeschäftsjahres in stark unterschiedlichem Umfang in Anspruch genommen wurden.

Ein Preisänderungsrisiko wegen eventuell fallender Baupreise ist geringer geworden, da starke Anzeichen einer Belebung am deutschen und internationalen Baumarkt zu verzeichnen sind. Mit der steigenden Nachfrage am Baumarkt ist mittelfristig mit auskömmlichen Honoraren für Ingenieurplanungen zu rechnen.

Da wir überwiegend für öffentliche Auftraggeber arbeiten, ist das Forderungsausfallrisiko begrenzt. Es gilt für die inländischen Aufträge das Preisrecht der HOAI.

In der Branche wird mit Anzahlungen gearbeitet, die einen Großteil des Liquiditätsbedarfes des Unternehmens abdecken. Darüber hinausgehender Liquiditätsbedarf ist durch Kreditlinien ausreichend abgedeckt.

Zur Risikobeobachtung und -abwehr wurden die Instrumente Plankostenrechnung mit Budgetkontrolle und auf der Ausgabenseite, ein dynamisiertes monatliches Abrechnungsinstrument sowie das Monitoring von kurz vor der Fertigstellung stehenden Projekten eingesetzt.

E. Bestehende Niederlassungen

Die Gesellschaft hat ihren Stammsitz in Würzburg. In Berlin, Hannover, Köln, Nürnberg, München, Wien und Linz bestehen unselbständige Niederlassungen.

Im deutschen Handelsregister ist nur der Stammsitz Würzburg eingetragen. Die beiden unselbständigen österreichischen Betriebsstätten in Wien und Linz sind im dortigen Firmenbuch eingetragen.

 

Würzburg, den 27.08.2008

Dipl.-Ing. (FH) Stefan Wallmann, Geschäftsführer, Sprecher der Geschäftsführung

Dipl.-Geogr. Thorsten Rupp, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.03.2008
31.12.2007
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 90.442,75 98.159,73
II. Sachanlagen    
1. Einbauten in fremde Grundstücke 258.631,51 0,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 255.980,56 502.826,69
  514.612,07 502.826,69
  605.054,82 600.986,42
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 487.174,58 1.299.996,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 359.805,50 658.179,21
(davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht € 536,89; 31.12.2007 € 536,89)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.126.679,85 267.985,28
  1.973.659,93 2.226.160,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 162.560,80 34.979,75
  2.741.275,55 2.862.126,80

Passiva

   
  31.03.2008
31.12.2007
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 0,00
II. Kapitalrücklage 297.407,74 0,00
III. Kapitalanteil der Komplementärin 0,00 88.392,66
IV. Kapitalanteil des Kommanditisten 0,00 447.407,74
V. Bilanzverlust -56.652,43 0,00
  490.755,31 535.800,40
B. Rückstellungen 683.355,00 627.161,00
C. Verbindlichkeiten 1.567.165,24 1.699.165,40
(davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 5.800,00; 31.12.2007 € 1.148.463,37)    
(davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 915.778,00; 31.12.2007 € 0,00)    
(Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht € 7.396,20; 31.12.2007 € 7.396,20)    
(davon aus Steuern € 346.804,62; 31.12.2007 € 261.210,10)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.801,80; 31.12.2007 € 14.392,75)    
  2.741.275,55 2.862.126,80

Gewinn- und Verlustrechnung

  01.01. bis 31.03.2008
01.01. bis 31.12.2007
1. Rohergebnis 1.963.866,27 8.935.352,65
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.136.312,27 4.762.711,76
b) Soziale Abgaben 208.502,21 921.084,60
  1.344.814,48 5.683.796,36
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.952,29 188.760,60
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 603.421,66 2.696.549,86
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 3.820,50
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.410,87 3.590,02
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.659,60 105.398,03
davon an verbundene Unternehmen € 16.953,62 (Vorjahr € 0,00)    
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -53.570,89 268.258,32
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 1.898,00
10. Sonstige Steuern 3.081,54 10.563,18
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -56.652,43 255.797,14
12. Gutschrift des Ergebnisanteils des Kommanditisten 0,00 -255.797,14
13. Bilanzverlust -56.652,43 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungskosten
  1.1.2008
Zugänge
Abgänge
Umgliederungen
31.03.2008
I. Immaterielle          
Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte 1.193.921,70 10.125,17 0,00 0,00 1.204.046,87
II. Sachanlagen          
1. Einbauten in fremde Grundstücke 0,00 0,00 0,00 535.271,13 535.271,13
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.422.012,76 41.043,82 20.442,18 -535.271,13 1.907.343,27
  2.422.012,76 41.043,82 20.442,18 0,00 2.442.614,40
  3.615.934,46 51.168,99 20.442,18 0,00 3.646.661,27
  Abschreibungen
  1.1.2008
Zugänge
Abgänge
Umgliederungen
31.03.2008
I. Immaterielle          
Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte 1.095.761,97 17.842,15 0,00 0,00 1.113.604,12
II. Sachanlagen          
1. Einbauten in fremde Grundstücke 0,00 0,00 0,00 276.639,62 276.639,62
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.919.186,07 29.084,32 20.268,06 -276.639,62 1.651.362,71
  1.919.186,07 29.084,32 20.268,06 0,00 1.928.002,33
  3.014.948,04 46.926,47 20.268,06 0,00 3.041.606,45
  Buchwerte
  31.03.2008
31.12.2007
I. Immaterielle    
Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte 90.442,75 98.159,73
II. Sachanlagen    
1. Einbauten in fremde Grundstücke 258.631,51 0,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 255.980,56 502.826,69
  514.612,07 502.826,69
  605.054,82 600.986,42

Verkürzter Anhang

I. Allgemeine Angaben

Mit Eintragung im Handelsregister am 7. März 2008 wurde die Umfirmierung der Seib Ingenineur-Consult GmbH & Co. KG auf Hyder SEIB Ingenieure GmbH & Co. KG wirksam. Dieser Umfirmierung ging der Verkauf der Kommanditanteile des Herrn Dipl.-Ing. Hans Seib an die Hyder Germany GmbH, Halle (Saale), (vormals: IPRO Halle Management GmbH), am 19. Dezember 2007 voraus, der mit Kaufpreiszahlung am 21. Dezember 2007 wirksam wurde. Die Komplementärin war nicht am Kapital beteiligt.

Auf der Grundlage des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 17. März 2008 wurde die Hyder SEIB Ingenieure GmbH & Co. KG formwechselnd in eine GmbH umgewandelt. Gemäß Gesellschaftsvertrag der GmbH vom 17. März 2008 beginnt das Geschäftsjahr am 1. April eines Jahres und endet am 31. März des folgenden Jahres. Der Formwechsel wurde am 28. März 2008 ins Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft besteht mit Eintragung im Handelsregister in der neuen Rechtsform fort. Mit Wirksamwerden des Formwechsels wurde auch die Umstellung des Geschäftsjahres (bisher Kalenderjahr) wirksam.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss wurde freiwillig nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie nach den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages waren nicht zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Aufgrund des Formwechsels und des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. März 2008, welches lediglich drei Monate umfasst, ist der vorliegende Jahresabschluss nur bedingt mit dem des Vorjahres (1. Januar bis 31. Dezember 2007 mit zwölf Monaten) vergleichbar.

Änderungen in der Gliederung des Eigenkapitals gegenüber dem Vorjahr ergeben sich ausschließlich aufgrund des Formwechsels.

Der Pflicht zur Angabe der gegenüber dem Gesellschafter bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wird die Gesellschaft durch die Angabe im Anhang gerecht, ebenso der Pflicht zur Angabe der Laufzeiten für Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB (bisher Angabe in der Bilanz).

Die Bezeichnung der mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anwendung von § 265 Abs. 6 HGB an ihren Inhalt angepasst. Die Einbauten in fremde Grundstücke betreffen bauliche Veränderungen der angemieteten Büroräume in Würzburg, Berlin, Köln, Hannover und München. Sie wurden im Vorjahr (T€ 265) unter der Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten - abzüglich Anschaffungspreisminderungen - angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Beachtung der steuerlichen Höchstsätze vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - abzüglich Anschaffungspreisminderungen - angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Beachtung der steuerlichen Höchstsätze vermindert.

Die abnutzbaren beweglichen Anlagegüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit Anschaffungskosten über € 150,00 bis € 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt und anteilig mit 1/5 aufgelöst (Buchwert 31. März 2008 T€ 7).

Die unfertigen Leistungen wurden mit den Herstellungskosten entsprechend § 255 Abs. 2 Satz 2 bis 4 HGB (Einzelkosten, notwendige Gemeinkosten der Fertigung sowie Verwaltungsgemeinkosten) bewertet. Weiterhin wurden unverändert Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB vorgenommen.

Wie im Vorjahr werden in Anwendung von § 268 Abs. 5 HGB die erhaltenen Anzahlungen der Kunden (Abschlagszahlungen) in voller Höhe offen bei den unfertigen Leistungen gekürzt. Angeforderte aber noch nicht bezahlte Abschlagsrechnungen werden nicht bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die erforderlichen Einzelwertberichtigungen sowie angemessene Pauschalwertberichtigungen aktivisch abgesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sowie das gezeichnete Kapital sind zu Nennwerten bewertet.

Der Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Wert der Vorauszahlungen bilanziert.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge gebildet.

Die Rückstellung für latente Steuern wurde für die zukünftig anfallende Gewerbesteuer auf den Unterschiedsbetrag aus der abweichenden Bewertung der unfertigen Leistungen in der Handelsbilanz (bis 31. Dezember 2006 zu Selbstkosten) und der Steuerbilanz (bis 31. Dezember 2006 zu Selbstkosten abzüglich Vertriebskosten von pauschal 5 % von den Handelsbilanzwerten) gebildet. Seit 2007 wird die Bewertung in der Handels- und Steuerbilanz einheitlich zu Herstellungskosten vorgenommen. Die Rückstellung für latente Steuern ist darum nicht mehr neu zu bilden. Zur Inanspruchnahme der Rückstellung kommt es, wenn die betroffenen Alt-Projekte abgerechnet werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag bewertet.

Als verbundene Unternehmen wurden neben der Hyder Consulting plc, London/Großbritannien (Konzernobergesellschaft), alle Unternehmen angesehen, an denen die Konzernobergesellschaft direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um in Ausführung befindliche Planungs- und Bauüberwachungsaufträge. Es handelt sich im Wesentlichen um langfristige Aufträge.

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt € 2.505,76 (Vorjahr € 4.315,76). Es handelt sich um Mietkautionen und dauernde Reisekostenvorschüsse.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Arbeitsgemeinschaft Seib - Emch + Berger ABS/NBS Nürnberg - Erfurt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio von € 43,41. Weiterhin sind vor dem Abschlussstichtag geleistete Versicherungsprämien, Wartungspauschalen u.ä. Sachverhalte erfasst, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Hyder Germany GmbH, Halle (Saale), gehalten. Die Stammeinlage von € 250.000,00 wurde in voller Höhe dadurch erbracht, dass die Hyder SEIB Ingenieure GmbH & Co. KG, Würzburg, formwechselnd nach §§ 190 ff UmwG in die Hyder SEIB Ingenieure GmbH, Würzburg, umgewandelt worden ist. Gemäß gesellschaftsvertraglichen Regelungen war das nach Abzug der Schulden (u.a. € 88.392,66 = variables Kapital der Komplementärin) verbleibende freie Vermögen, soweit es das Stammkapital der Gesellschaft übersteigt (€ 197.407,74), in die Kapitalrücklage einzustellen. Von der Kommanditistin wurde vor Eintragung des Formwechsels im Handelsregister eine Einlage von € 100.000,00 im Wege des Darlehensverzichts geleistet. Die Komplementärin war weder am Kapital noch am Gewinn und Verlust der KG beteiligt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem Gesellschafter. Sie betreffen ein auf unbestimmte Zeit gewährtes Darlehen (T€ 900) und Zinsen (T€ 16). Der Darlehensgeber hat jederzeit das Recht, das Darlehen insgesamt oder Darlehensteilbeträge zurückzufordern. Er hat sich verpflichtet, vom Recht der Rückforderung nur insofern Gebrauch zu machen, als es bei dem Darlehensnehmer nicht unmittelbar zur Illiquidität kommt. Der Darlehensnehmer kann das Darlehen jederzeit entweder insgesamt oder in Teilbeträgen zurückzahlen. Die Restlaufzeit aller übrigen Verbindlichkeiten liegt unter einem Jahr. Sicherheiten wurden für € 5.800,00 in Form der Sicherungsübereignung der Mietkaufobjekte gewährt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Arbeitsgemeinschaft Anhalter Bahn Berlin.

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 168; Vorjahr T€ 34). Wesentliche periodenfremde Erträge sind darüber hinaus nicht enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Miet- und Leasingaufwendungen, Reisekosten, Personalaufwendungen Dritter, Beratungsaufwendungen, Fuhrparkkosten, Werbe- und Repräsentationskosten sowie Aufwendungen für Fortbildung der Mitarbeiter. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. März 2008 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 599.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Hyder SEIB Ingenieure GmbH, Würzburg, wird in den Konzernabschluss der Hyder Consulting plc, London/Großbritannien, einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen). Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt am Sitz des Mutterunternehmens in London.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 129 Angestellte (ohne fünf Auszubildende und Geschäftsführer), davon 73 Ingenieure und 21 Techniker sowie Zeichner, beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs erfolgte die Geschäftsführung der Hyder SEIB Ingenieure GmbH durch folgende Geschäftsführer:

 

Herrn Dipl.-Geogr. Thorsten Rupp,

 

Herrn Dipl.-Ing. (FH) Stefan Wallmann.

Herr Dipl.-Ing. Hans Seib war bis zum 10. Januar 2008 (Löschung im Handelsregister am 18. Januar 2008) Geschäftsführer.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Herr Hans Seib erhielt im Rumpfgeschäftsjahr keine Geschäftsführervergütung.

 

Würzburg, den 27. August 2008

Thorsten Rupp

Stefan Wallmann

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung und verkürztem Anhang - wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 29. August 2008 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hyder SEIB Ingenieure GmbH, Würzburg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Leipzig, den 23. März 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rainer Altvater, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Schmechel, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.