PAS Cable GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tina Katalin Szodfridt seit 16.1.2026 | Geschäftsführer |
Michael Olewicki seit 15.10.2025 | Geschäftsführer |
Theo Karl Beil seit 15.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Meteor GmbH | 65.00% |
| 24.00% | |
Prettl Neuruppin Beteiligungs GmbH | 10.90% |
| 0.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PAS Management Holding GmbHNeuruppinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, (Amtsgericht Neuruppin, HRB 8909 NP), wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Darstellung und Gliederung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze wurden stetig angewandt. Für die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB angewandt. Die Konzernwährung ist Euro. II. Konsolidierungskreis Im Rahmen der Vollkonsolidierung wurden die folgenden in- und ausländischen Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen, bei denen die PAS Management Holding GmbH unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt:
III. Abschlussstichtag Der Abschlussstichtag der PAS Management Holding GmbH und der des Konzerns sowie der Stichtag der Abschlüsse der Tochtergesellschaften ist der 31. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres. IV. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für die vor dem Geschäftsjahr 2010 erworbenen Tochterunternehmen erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. Dabei werden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem jeweiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet. Die Erstkonsolidierung erfolgte 2006. Der positive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren ab dem auf den Erwerb folgenden Geschäftsjahr ergebniswirksam abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte der Erwerb der Tochtergesellschaft in China, bei der der Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung als zusätzlicher Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren ergebniswirksam abgeschrieben wird, im Geschäftsjahr 2016, 2020 sowie 2023 erfolgte eine Kapitalerhöhung in der Tochtergesellschaft PAS Türkei, wobei das eingezahlte Kapital mit der Beteiligung der Muttergesellschaft ebenfalls in gleicher Höhe verrechnet wird. Im Geschäftsjahr 2016 wurde zudem eine weitere Tochtergesellschaft zu 100 % in Italien erworben. Dabei wird der positive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung als zusätzlicher Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren ergebniswirksam abgeschrieben. In 2018 erfolgte eine Neugründung der Tochtergesellschaft in der Ukraine, hinsichtlich derer das eingezahlte Kapital mit der Beteiligung der Muttergesellschaft in gleicher Höhe verrechnet wird. Darüber hinaus hat der Konzern im Rahmen eines Asset Deals eine Produktionsgesellschaft in Mexiko erworben. Der in diesem Zusammenhang erworbene Geschäfts- oder Firmenwert mit Anschaffungskosten von TEUR 6.904 wird über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Des Weiteren beteiligte sich das chinesische Unternehmen "Shenzhen Topbond Co., Ltd." in 2020 im Wege einer Kapitalerhöhung mit 15 % an der Tochtergesellschaft in China. Die dabei erhaltenen Agiobeträge, die über die anteilig vergüteten stillen Reserven bzw. den Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung hinausgingen, wurden im Geschäftsjahr 2020 erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Beteiligung beendet. Die dabei entstandenen Agiobeträge wurden ebenfalls erfolgswirksam in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Auf die im Geschäftsjahr 2022 erfolgte Neugründung einer Tochtergesellschaft in China, erfolgte im laufenden Geschäftsjahr die Schließung. V. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. VI. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Umsatzerlöse bzw. andere Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. VII. Zwischenergebniseliminierung Anfallende Zwischengewinne bei der konzerninternen Übertragung von Vorräten wurden heraus gerechnet. Anfallende Zwischengewinne bei der konzerninternen Übertragung von Anlagevermögen wurden eliminiert und entsprechend der jährlichen Abschreibung aufgelöst. VIII. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen der Gesellschaften werden Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Im Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der Bilanzposten aller anderen ausländischen Tochtergesellschaften von der jeweiligen Landeswährung in Euro mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Kurs am Bilanzstichtag. Das Eigenkapital wird zu den jeweiligen historischen Kursen umgerechnet. Die sich zum Stichtagskurs des Berichtsjahres ergebenden Kursdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital unter dem Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung erfasst. Aufwands- und Ertragsposten werden zum jeweiligen Jahresdurchschnittskurs der Währung umgerechnet. Die Unterschiedsbeträge aus der Umrechnung des Jahresergebnisses in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden erfolgsneutral im Eigenkapital unter dem Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung erfasst. Ebenso werden in diesem Posten Aufrechnungsdifferenzen bei der Schuldenkonsolidierung - die aufgrund des Imparitätsprinzips entstehen - bis zur Realisierung ergebnisneutral erfasst. Erträge und Aufwendungen aus der Umrechnung von langfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden direkt im Eigenkapital beim Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung erfasst, soweit aus Sicht des Mutterunternehmens die gegen die Tochtergesellschaften bestehenden langfristigen Forderungen beteiligungsähnlichen Charakter haben. Der Ausweis erfolgt somit analog der Darstellung der Umrechnungsdifferenz, die nach § 308a HGB aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen von Tochterunternehmen in fremder Währung entsteht. Konzerninterne Ausschüttungen berühren einen aus dem ausgeschütteten Betrag resultierenden und bis zum Zeitpunkt der Ausschüttung im Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung erfassten Betrag nicht. IX. Latente Steuern Latente Steuern wurden - soweit nicht bereits aufgrund der Unterschiede zwischen den nationalen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erfasst - grundsätzlich auf die sich zusätzlich zu den steuerlichen Wertansätzen ergebenden Unterschiede aus der Überleitung der nach den jeweiligen nationalen Rechnungslegungsvorschriften erstellten Einzelabschlüsse auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen abgegrenzt. Die Abgrenzung aktivischer latenter Steuern erfolgt jedoch nur, sofern ihre Realisierung zuverlässig abschätzbar ist. Latente Steuern auf Verlustvorträge werden nicht angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Basis der in den jeweiligen Ländern der Tochtergesellschaften gültigen Steuersätze:
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung. Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Soweit eine Transformation der nach nationalem Recht aufgestellten Handelsbilanzen der Tochtergesellschaften in deutsches Recht erforderlich war, erfolgte dies durch Anpassung in den Handelsbilanzen II. Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren - unverändert zum Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sie enthalten vor allem die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte, die linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben werden. Bei der Festlegung der Nutzungsdauer werden insbesondere die langfristigen Kundenbeziehungen sowie die gute Reputation der Gesellschaft bei den Herstellern von "Weißer Ware" berücksichtigt. Der im Zusammenhang mit dem Asset Deal aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige sowie außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalkosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Niedrigere beizulegende Werte am Abschlussstichtag aufgrund gesunkener Nettoveräußerungswerte werden angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert der Zahlung bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennbetrag der Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwand in späteren Perioden darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die latenten Steuern werden auf der Basis der in den jeweiligen Ländern gültigen Steuersätze ermittelt. Die Rückstellungen sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Mietkaufverbindlichkeiten sind zu ihrem Barwert angesetzt. Die anderen Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Konzernanhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.292 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung und des Asset Deals entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte der konsolidierten Gesellschaften werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Abschreibung im Geschäftsjahr beläuft sich auf TEUR 950 (Vorjahr: TEUR 797). Die Vorräte konnten um TEUR 5.329 gegenüber dem Vorjahr abgebaut werden. Sämtliche Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 4.116 (Vorjahr: TEUR 4.196), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 2.383 (Vorjahr: TEUR 1.555), Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 418) und sonstige Kosten TEUR 382 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr keine. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.060 (Vorjahr: TEUR 3.645) enthalten. Für alle im Wege durch Mietkauf erworbenen Maschinen gelten diese als Sicherheit für die Dauer der Vertragslaufzeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 50.988 (Vorjahr: TEUR 35.336) sowie Zinsen in Höhe von TEUR 4.064 (Vorjahr: TEUR 1.652). Alle Gesellschafterdarlehen weisen eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 auf. Sämtliche Darlehensverbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern sind mit einem Rangrücktritt versehen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind neben den aus dem Grundstückskauf resultierenden Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.225 (Vorjahr: TEUR 3.225) weitere Darlehen in Höhe von TEUR 4.840, Zinsen in Höhe von TEUR 120 sowie Verbindlichkeiten aus Steuern, aus Lohn- und Gehaltsabrechnungen und im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Latente Steuern entstehen vor allem aufgrund von Währungskurseffekten und unterschiedlichen steuerlichen Abschreibungsbeträgen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Konzernbilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird das entsprechende Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen. Die latenten Steuern entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg der Umsatzerlöse zu verzeichnen. Dieser ist im Wesentlichen bedingt durch einen deutlich höheren Produktumsatz in der Tochtergesellschaft Mexico, der sich über alle Bestandskunden dieses Standortes vollzog. Die Umsatzerlöse entfallen wie folgt auf die einzelnen Tochterunternehmen, die ihre Umsätze im Wesentlichen in ihren jeweiligen Ländern erzielen:
Die Gesamtumsatzerlöse der Tochterunternehmen gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben Aufwendungen für gemietete Gebäude und Einrichtungen, Aufwendungen aus Personalleasing, Beratungsleistungen, negative Währungseffekte sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 6.438). Die unter dem Finanzergebnis ausgewiesenen Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.732 (Vorjahr: TEUR 5.086) beinhalten im Wesentlichen Zinsen für Darlehen gegenüber dem Gesellschafter sowie Zinsen aus dem Factoringgeschäft. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen/nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.067 (Vorjahr: TEUR 1.059) und aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 5.363 (Vorjahr: TEUR 5.804). Aus einem Forderungsverzicht mit Besserungsabrede bestehen aufschiebend bedingte sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.600. Arbeitnehmeranzahl/Personalaufwand Die PAS Management Holding-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 3.809 (Vorjahr: 3.305) Arbeitnehmer beschäftigt. Der im Geschäftsjahr 2023 verursachte Personalaufwand beträgt TEUR 66.669 (Vorjahr: TEUR 56.752).
Angabe der Prüfungs- und Beratungshonorare Die Prüfungs- und Beratungshonorare gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB betragen für das laufende Geschäftsjahr für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 91) und für sonstige Beratungsleistungen TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 10). Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Neben den von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten, dem allgemeinen Marktniveau entsprechend verzinslichen Darlehen in Höhe von TEUR 55.052 einschließlich aufgelaufener Zinsen bestand ein geringfügiger Lieferungs- und Leistungsverkehr mit Gesellschaftern bzw. Unternehmen aus deren Umfeld zu marktüblichen Konditionen. Nachtragsbericht Aufgrund des Auslaufens des Hauptprojekts mit einem Großkunden wurden Teile der Produktion am Standort Neuruppin zum 31. Dezember 2023 geschlossen und die Mitarbeiter in eine Schwestergesellschaft am Standort Neuruppin überführt. Die Produktion wird in 2024 auf deutlich niederem Niveau weitergeführt. Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Organe des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung der PAS Management Holding GmbH als Mutterunternehmen oblag im Geschäftsjahr 2023 den Herren:
Einbeziehung Konzernabschluss Der Konzernabschluss der PAS Management Holding GmbH wird in den Konzernabschluss der Prettl Privatstiftung, Salzburg/Österreich (kleinster und größter Kreis) einbezogen. Dieser wird beim Amtsgericht Salzburg hinterlegt und die Hinterlegung im Amtsblatt zur Wiener Zeitung bzw. zukünftig auf der elektronischen Verlautbarungs- und Informationsplattform des Bundes offengelegt. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt vor, den Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR 7.757.456,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuruppin, 5. September 2024 Die Geschäftsführung Entwicklung des Konzernanlagevermögens der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, für das Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Überblick Das Mutterunternehmen, die PAS Management Holding GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Prettl-Unternehmensgruppe, sowie die PAS Deutschland GmbH als mittelständischer Industriebetrieb bilden die Unternehmenszentrale im brandenburgischen Neuruppin. Mit zehn Werken in Deutschland, Polen, China, der Türkei, den USA, Mexiko und der Ukraine die PAS eine weltweit operierende Unternehmensgruppe, die das Ziel verfolgt, kundenspezifische Systemlösungen für die Haushaltsgroßgeräte-Industrie ("Weiße Ware") unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards umzusetzen. Beginnend als Kabellieferant in den 90er Jahren, hat sich die PAS-Gruppe zu einem international führenden Entwickler und Hersteller von Bedien- und Kabelsystemen im Bereich der Weißen Ware entwickelt. Ob lokal oder international - die PAS ist dort, wo ihre Kunden sind. Damit verfolgt sie die Strategie, ihre Kunden in möglichst großem Umfang aus lokaler Fertigung vor Ort zu beliefern. Auf diese Weise kann die PAS Vorteile aus Lohn- und Logistikkosten nutzen, die Kundenbindung erhöhen und gleichzeitig weitere Potenziale für zukünftige Geschäftserweiterungen schaffen.
Als internationaler Partner bietet die PAS ihren Kunden das gesamte Leistungsspektrum: Von der Idee über die Entwicklung und Produktion von Systemlösungen und der vollautomatisierten Produktion von Kabelbäumen bis hin zu kundenspezifischen Logistiklösungen und der effizienten Koordination der Zulieferer. Gemeinsam mit ihren Kunden hat sich die PAS stets weiterentwickelt, Erfahrungen gesammelt und weltweit neue Produktionsstandorte erschlossen. So entwickelte sie sich von der reinen Kabelfertigung zum Systemlieferanten und beschäftigte 2023 im Durchschnitt weltweit 3.809 festangestellte Mitarbeiter. Als internationaler Partner bietet die PAS ihren Kunden das gesamte Leistungsspektrum: Von der Idee, über die Entwicklung und Produktion von Systemlösungen und der vollautomatisierten Produktion von Kabelbäumen, bis hin zu kundenspezifischen Logistiklösungen und der effizienten Koordination der Zulieferer. Mit einem Umsatz von 271 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: 239 Mio. EUR) lag die PAS-Gruppe wieder deutlich über dem Vorjahresniveau. Dieses Umsatzvolumen wird aber im Jahr 2024 zurückgehen, da wir im Bereich der Blendenproduktion geringere Umsätze erwarten. Zum einen wurde die Produktion am Standtort Neuruppin deutlich reduziert, da das Hauptprojekt mit der BSH (Bosch Siemens Hausgeräte GmbH) zum Jahresende 2023 beendet wurde. Damit wurde der Großteil der Produktion in Neuruppin eingestellt und die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die neu gegründete PAS Cable GmbH, eine Schwestergesellschaft der PAS Deutschland GmbH, übernommen. Die Produktion in Neuruppin wird jedoch auf deutlich niedrigerem Niveau als Kunststoff- und Technologiezentrum fortgeführt. Zum anderen haben wir zum Ende des Geschäftsjahres 2023 unseren Fertigungsstandort in Lodz, Polen, im Wege eines Asset-Deals an die Firma Gerdes MC sp. z o.o ., Posen/Polen einem Schwesterunternehmen innerhalb der Prettl-Unternehmensgruppe, veräußert. Die Hochrechnungen für das Jahr 2024 und die Planungen für das Jahr 2024 zeigen deshalb eine geringere Umsatzhöhe, basierend auf den Planzahlen unserer Kunden, bei gleichzeitig besserem Ergebnis. Dies setzt aber voraus, dass es keine Störungen durch den Ukraine-Krieg oder andere negative Ereignisse mit Einfluss auf die Produktionsstandorte geben wird. Durch das Angebot einer geschlossenen Wertschöpfungskette ist die PAS der perfekte Partner für alle Hersteller, die ihre Produktion von Blendensystemen und Kabelbäumen outsourcen möchten. Auf der Grundlage einer unverändert gültigen globalen Marktanalyse aus dem Jahr 2019 wird das Marktpotential im Bereich von Bedienblenden für Großgeräte mit einem Volumen von ca. 1,87 Milliarden Euro geschätzt. Davon entfallen ca. 54% auf Systeme, der Rest auf Kunststoff-Komponenten. Hierbei ist die strategische Ausrichtung der Kunden hinsichtlich Make or Buy bereits berücksichtigt. Für den Geschäftsbereich der Kabelbäume und Kabelsysteme ergibt sich ein Marktpotential von ca. 1,64 Milliarden Euro.
Durch flexible Differenzierung in diesem klassischen "Commodity" Markt, kann sich die PAS-Gruppe gegenüber dem Wettbewerb erfolgreich positionieren. Hochautomatisierte Fertigungstechnologien für große Stückzahlen, kleine, anpassungsfähige Fertigungseinheiten für Spezialanwendungen bis hin zu Shop-in-Shop Konzepten bieten den Kunden jederzeit die optimale Lösung für deren Produktanforderungen. 1.2 Aufbauorganisation Die PAS-Gruppe unterscheidet in ihrem Aufbau zwischen Produktionswerken und Zentralfunktionen. Alle ausländischen Tochtergesellschaften sind als Produktionswerke organisiert und verfügen über die dazu notwendige indirekte Struktur. Eine Ausnahme hiervon bildet der Standort Neuruppin, welcher sowohl Produktionsstandort als auch der Hauptsitz der Firmenzentrale ist. Die Organisation der Zentrale ist funktional aufgebaut. Innerhalb der Zentrale sind die Bereiche Vertrieb und Einkauf als übergreifende und weltweit verantwortliche Funktion eingerichtet. Die übrigen Bereiche wie Finance & Controlling, Einkauf & Logistik, Industrial Engineering und das Qualitätsmanagement sind in eine Matrixorganisation eingebettet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass in allen PAS-Standorten weitestgehend gleiche Systeme, Prozesse und Abläufe installiert sind. Im Jahr 2023 wurde die Zahl der Mitarbeiter im direkten Bereich, besonders in Mexico, aufgrund des Umsatzwachstums gesteigert.
1.3 Branchenentwicklung Der Corona bedingte konjunkturelle Einbruch in 2020 wurde in 2021 und 2022 wieder ausgeglichen. Jedoch stoppten Faktoren wie Materialknappheiten, Lieferkettenprobleme und steigende Teuerungsraten den Aufschwung zunehmend. Ab dem 4. Quartal 2022 kühlte der Markt langsam, aber stetig ab. Das De-booking Prozedere setze sich in 2023 fort. Die Abkühlung in der chinesischen Volkswirtschaft gekennzeichnet von Produktionseinschränkungen wirkte sich weltweit negativ auf Materialverfügbarkeiten aus. Hauptursache für gestiegen Preise waren höhere Energiepreise, wobei in Europa Gas- und Strompreisanstiege besonders ab dem 2. Halbjahr 2021 ausgeprägt waren. Der russische Angriffskrieg auf ukrainischem Gebiet ab Q1 2022 befeuerte die Energiepreiserhöhung weiter und hatte immensen negativen Einfluss auf die europäische Wirtschaft. Auch PAS ist in vielerlei Hinsicht davon betroffen - zum einen betreut PAS ein Werk in der Ukraine - zum anderen belieferten wir auch Kunden in Russland. Steigende Kosten im Energiesektor und eine Inflation bis nahezu 8% schränkten die Nachfrage nach Neuprodukten stark ein. Während die westlichen Märkte im Wesentlichen durch Ersatzgeschäft geprägt sind (Marktsättigung bei Waschmaschinen und Kühlschränken z.B. größer 95%), sind die Regionen Asien und Südamerika noch klassische Wachstumsmärkte. Diese werden auch künftig das weitere Wachstum im Hausgerätemarkt prägen. Die negativen Einflüsse der Covid-19 Krise scheinen im Bereich der Haushaltsgroßgeräte überwunden, sofern nicht weiter Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie notwendig werden. Die Entwicklung der Marktanteile in Bezug auf Marken zeigt keine größeren Änderungen. Auf Seiten der Hersteller zeigte sich allerdings eine Konzentration auf wenige, große und globale Hersteller. Getrieben war diese durch Zukäufe der großen chinesischen Hersteller, z.B. die Übernahme von General Electric (USA) und Candy (Europa) durch Haier und von Gorenje/ASKO (Europa) durch Hisense in den letzten Jahren. In 2022 veröffentliche Whirlpool den Verkauf der europäischen Werke an Arcelik. Damit geht eine weitere Konsolidierung im Appliance-Markt in Europa einher. 1.4 Darstellung und Erläuterungen des unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystems und der verwendeten Kennzahlen Grundlage des Steuerungssystems der PAS-Gruppe ist der einmal jährlich erstellte Wirtschaftsplan. Basis dafür sind Planabsatzmengen der Kunden und interne Vertriebs- /Projektplanungen sowie die daraus abgeleiteten notwendigen Ressourcen. Auf Basis dieser Planung werden monatlich mit allen Töchtern Ergebnisreviews durchgeführt. Dabei präsentieren die Töchter auch eine rollierende monatliche Aktualisierung (Fore-cast) des Standortergebnisses. Hierbei werden die Abweichungen analysiert und Maßnahmen beschlossen. Die PAS ist als 100%ige Tochter der Prettl Unternehmensgruppe in die Division PIH (Prettl Industrieholding), dem Geschäftsbereich Industrie (PSE) der Prettl Organisation eingegliedert. Mindestens einmal im Quartal findet eine Sitzung mit der Divisionsleitung statt, in der die Geschäftsführung zur aktuellen Ergebnissituation, zu aktuellen Entwicklungen und zur strategischen Ausrichtung berichtet. Die Geschäftsführung unterrichtete die Divisionsleitung regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage der Gruppe. Die kurzfristige operative Steuerung des Unternehmens erfolgt über die wöchentlichen Sitzungen der Geschäftsführung und die monatlichen Managementmeetings mit allen Standortleitern, in denen zeitnah, aktuelle Entwicklungen behandelt und Entscheidungen für notwendige Korrekturmaßnahmen getroffen werden. Begleitend dazu finden in regelmäßigen Abständen dokumentierte Projektreviews zu allen wichtigen Projekten statt. Für die Steuerung des Unternehmens werden überwiegend Finanzkennzahlen eingesetzt. Wichtigste Kennzahlen sind das monatliche Ergebnis (EBIT), verschiedene Kostenrelationen zum Umsatz, wie z.B. die Materialquote (Materialverbrauch/Umsatz), und die Personalkosten. In engen wöchentlichen Zeiträumen werden Liquidität, Forderungsbestand und Verbindlichkeiten sowie Vorräte und Materialeindeckung verfolgt. Die Verbesserung des Unternehmens wird mit den Kennzahlen Materialkostenratio, Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness - OEE), Mitarbeiterproduktivität und interne wie externe Qualität regelmäßig gemessen. 1.5 Geschäftsentwicklung Mit einer Gesamtumsatzsteigerung von 13 % im Jahr 2023 konnte die PAS im aktuellen Geschäftsjahr den Vorjahresumsatz wieder übertreffen. Der Umsatz 2023 lag mit erreichten 271,3 Mio. EUR über dem Vorjahr (239,4 Mio. EUR). Die mexikanische Tochtergesellschaft zeigte dabei eine deutliche Umsatzsteigerung, während alle anderen Standorte die Umsätze auf konstantem Niveau halten konnten. 2. Wirtschaftliche Lage 2.1 Ertragslage
Wir sind im Konzernlagebericht des Vorjahres davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse über dem Niveau des Vorjahres 2022 liegen, was uns mit 13 % Umsatzsteigerung auch gelungen ist. Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte im aktuellen Geschäftsjahr deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und entsprach unserer Prognose. Mit Ausnahme der Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien und Mexico weisen alle Tochtergesellschaften negative Ergebnisse aus. Insbesondere das Betriebsergebnis der mexikanischen Tochtergesellschaft hat sich aufgrund des starken Umsatzwachstums deutlich verbessert. Besonders belastet wurde die Gesellschaft durch die Schließung der chinesischen PAS Standorte in Nanjing und Xuzhou. Dadurch wurde das Betriebsergebnis (EBIT) mit zusätzlichen Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen der Produktionsstätten in Nanjing und Xuzhou in Höhe von 1,3 Mio. EUR belastet. Im Finanzergebnis 2023 sind neben den Kosten für die Inanspruchnahme des Factorings auch laufende Kapitalkosten für die Gesellschafterdarlehen enthalten. Zusätzlich hat der Gesellschafter die Liquidität mit zusätzlichen Darlehen unterstützt. Das Geschäftsjahr wurde mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 7.757 TEUR (Vorjahr: 16.832 TEUR Verlust) beendet. 2.2 Finanzlage
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde geprägt durch einen Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und einem starken Abbau der Vorräte, resultierend u.a. durch die Schließung der Produktion in China, der Reduzierung der Produktion in Deutschland und dem Verkauf des Standortes in Lodz. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit zeigt den Saldo aus Investitionstätigkeit innerhalb der Gruppe und dem Verkauf von Anlagevermögen in Polen durch den Verkauf des Standortes Lodz sowie geringeren Verkäufen in China. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert überwiegend aus Tilgungen sowie Zinszahlungen gegenüber den Kreditinstituten, sowie der Neuaufnahme von Darlehen aus der Prettl-Gruppe. 2.3 Vermögenslage
Die Veränderung im Anlagevermögen ist zurückzuführen auf den Verkauf des Standortes Lodz und die Schließung unserer beiden Standorte in China. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Bestand an Vorräten erneut abgebaut. Dies ist zum größten bedingt durch die Sondereffekte in Polen, Deutschland und China. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund geringerer Inanspruchnahme von Factoring angestiegen, währen die sonstigen Vermögensgegenstände und der Kassenbestand stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Der Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen bedingt durch die Neuaufnahme von Darlehen aus der Prettl Gruppe. Es erfolgte ein starker Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der besseren Ergebnisentwicklung und der Aufnahme von Darlehen aus der Prettl Gruppe. Aufgrund des negativen Konzernergebnisses und einer Veränderung des Ausgleichspostens aus der Fremdwährungsumrechnung ergibt sich eine Verschlechterung des Eigenkapitals gegenüber dem Jahr 2022. Das negativ ausgewiesene Eigenkapital wird durch die gewährten und mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen kompensiert. 2.4 Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage Die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis konnten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden, jedoch lag das Ergebnis nach Steuern weiterhin im negativen Bereich. Hier wirkten die Sondereffekte der Schließung der Standorte in China und der deutlichen Reduktion der Produktion in Deutschland. Der Konzern konnte seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber den finanzierenden Banken im Jahr 2023 jederzeit nachkommen und wurde dabei durch Darlehen der Prettl-Gruppe unterstützt. Die stabile Auftragslage, die breite Basis an Kunden sowie die Unterstützung des Gesellschafters lässt uns zuversichtlich für die Zukunft planen. Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage sind eingeleitet bzw. bereits umgesetzt. 3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die PAS-Gruppe hat die Strategie für alle ihre Standorte um die Themen Regionalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit erweitert. Im Fokus stehen Themen wie die Klimaneutralität bis 2025, Implementierung von Energie- / und Umweltmanagement in das bestehende Qualitätsmanagement-System, regelmäßige Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes (Transparenz) aber auch verstärkte Aktivitäten bezüglich Recycling und Kreislaufwirtschaft. All diese Themen münden in konkreten Strategieprojekten, die die Realisierung des Unternehmenszwecks maßgeblich und zukunftsorientiert fördern. Die PAS-Gruppe unterhält ein zertifiziertes Management System nach dem ISO 9001:2015 Standard. Basierend auf einem PAS-Auditprogramm aus internen und externen Prozess- und Systemaudits wird die Funktionsfähigkeit des Managementsystems sichergestellt. Durch die Erfüllung dieser Matrix und durch externe Audits wurde die gesamte PAS-Gruppe im Jahr 2023 erfolgreich nach ISO 9001:2015 zertifiziert 4. Forschung und Entwicklung Mit und für unsere Kunden entwickeln wir auf CAD-Systemen Bauteile und insbesondere Baugruppen aus Kunststoff (vgl. Abschnitt 1.1). Dabei liegen die Forschungs- und Entwicklungskosten mit TEUR 1.328 unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 2.710). Die Anzahl der für den Bereich Forschung und Entwicklung eingesetzten Mitarbeiter lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 bei 7 (Vorjahr: 24). 5. Chancen- und Risikobericht Die Corona-Pandemie und die Ukraine-Krise hatten Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Unternehmensentwicklung, wobei sich die Auswirkungen (Ausmaß, Intensität und zeitliche Dauer) mittlerweile weitestgehend als beherrschbar herausgestellt haben. Das im Vorjahr gestiegene Liquiditätsrisiko aufgrund von Abnahmerückgängen konnte aufgrund von eingeleiteten Maßnahmen, Gesprächen mit unseren Kunden und Lieferanten inzwischen wieder reduziert werden. Aus unserer Sicht ist das Gesamtbild der Risikolage im Verhältnis zu den Chancen derzeit ausgewogen. Trotz der gegenwärtigen hohen Unsicherheiten gehen wir für die PAS-Gruppe von keinen weiteren wesentlichen Beeinflussungen der Geschäftstätigkeit in Folge des Ukraine-Krieges aus. Sollte der Standort unserer Schwestergesellschaft in der Ukraine aufgegeben werden müssen, würden andere Standorte (Polen, Türkei) die dort gefertigten Projekte übernehmen. Teilweise geschieht dies bereits. Die PAS ist abhängig von der Akquisition neuer Entwicklungs- und Produktionsprojekte mit bestehenden Kunden aus dem Bereich der Weißen Ware und weiteren neu zu gewinnenden Kunden außerhalb der Weißen Ware. Die Erfahrung zeigt, dass es nicht immer gelingt, Folgeprojekte im direkten Anschluss zu terminieren. Somit können zeitlich begrenzte Phasen der Über- und Unterauslastung der Entwicklungskapazitäten entstehen. Zur Minimierung der Risiken aus Unterauslastung werden, wie in der Vergangenheit, Entwicklungskapazitäten teilweise durch externe Ingenieure abgedeckt. Um die Kernkompetenzen sicher mit eigenem Personal abdecken zu können, wurden durch den Personalbereich entsprechende Nachwuchsförderprogramme und Kooperationen mit Universitäten initiiert sowie zusätzliche Einstellungen im Bereich Elektronikentwicklung vorgenommen. Auf marktseitig mögliche Veränderungen kann das Unternehmen durch Verlagerungen reagieren und damit eine optimierte Auslastung des Produktionsstandortes jederzeit erreichen. Die Personalkapazitäten können durch den Einsatz von externen Mitarbeitern kurzfristig an die Bedürfnisse der Fertigung angepasst werden. Der Markt im Bereich der "Weißen Ware" ist bisher, bis auf wenige regionale Ausnahmen, auf einem stabilen Niveau. Mittelfristig liegt die Kundenerwartung im Rahmen der marktüblichen Weitergabe von erzielten Rationalisierungseffekten in der Größenordnung von ca. 2 % p.a. Es ist der Gesellschaft gelungen, auf vertrieblicher Seite die notwendigen Aufträge zu akquirieren, um auch mittelfristig eine positive Entwicklung zu gewährleisten. Aufgrund der Kundenstruktur, die überwiegend aus namhaften Herstellern Weißer Ware besteht, sowie des implementierten Forderungsmanagements wird das Ausfallrisiko in Bezug auf Kundenforderungen als gering eingeschätzt. In den letzten Jahren hatten wir keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verzeichnen. Zudem bestehen Risiken aus Zinsänderungen. Die Finanzierung der PAS erfolgt vor allem durch Eigenkapital und Darlehen von Gesellschaften der Prettl-Gruppe. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennen wir frühzeitig im Rahmen unserer Liquiditätsplanung. 6. Prognosebericht Laut der Prognose der Bundesregierung aus dem Oktober 2023 wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr sinken und erst 2025 wieder um 1,0 % wachsen. Nach wie vor sind die Lieferketten aufgrund der Coronakrise gestört und es kommt zu Lieferengpässen unserer Vorlieferanten, aber auch, bedingt durch Materialengpässe anderer Lieferanten bei unseren Kunden, zu kurzfristigen Verschiebungen unserer Kundenumsätze. Zudem belastet der Krieg in der Ukraine unseren Standort dort. Sollte sich die Situation verschlechtern, würden die dort angesiedelten Projekte an andere PAS Standorte innerhalb kurzer Zeit verlagert werden. Trotz der gegenwärtigen hohen Unsicherheiten gehen wir für die PAS-Gruppe von keinen weiteren wesentlichen Beeinflussungen der Geschäftstätigkeit in Folge des Ukraine-Krieges und der Corona- Pandemie aus. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024, dass die Umsatzerlöse rund 24 % unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden und dass die PAS-Gruppe in Folge der umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen ein positives EBIT und ein positives Konzernjahresergebnis ausweisen wird. Im Jahr 2024 wird die Schließung des verbliebenen Standortes in China und die Beendigung des Hauptprojektes in Deutschland, und damit indirekt auch in Polen, zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um rund 24 % führen. In Neuruppin wird der Standort als Technologie- und Weiterbildungszentrum fortgeführt sowie der Großteil der Mitarbeiter zu einer Schwestergesellschaft überführt. Ergebnis- oder Liquiditätsbelastungen ergeben sich hieraus voraussichtlich nicht. Aus der Schließung des verbliebenen Standortes in China erwarten wir zusätzliche Kosten in Höhe von rd. 1,1 Mio. EUR. Trotz dieser Kosten erwarten wir für 2024 ein EBIT im oberen einstelligen Millionenbereich sowie ein positives Konzernjahresergebnis im unteren einstelligen Millionenbereich. Für das Jahr 2025 erwarten wir für den Konzern ein leichtes Umsatzwachstum und ein deutlich positives EBIT und ein positives Konzernjahresergebnis im unteren einstelligen Millionenbereich.
Neuruppin, den 5. September 2024 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PAS Management Holding GmbH, Neuruppin Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 6. September 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Christoph Eppinger, Wirtschaftsprüfer Fuat Kalkan, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der PAS Management Holding GmbH, NeuruppinDer Konzernabschluss der PAS Management Holding GmbH, Neuruppin, für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 30. Oktober 2024 festgestellt. |
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