Value Retail Management Germany GmbH

Almosenberg, 97877 Wertheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 570533
Eingetragen
30.11.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
a) der Betrieb und die Verwaltung von Einkaufszentren, insbesondere Factory Outlet Centern und anderen großflächigen Einzelhandelsbetrieben, Urlaubsressorts, Vergnügungsparks und ähnlichen Einrichtungen sowie die dazugehörenden Direktverkaufsläden, Geschäfte, Bars, Restaurants und Food Carts, b) die Erbringung aller Arten von Dienstleistungen in Zusammenhang mit Projekten im Sinne des vorstehenden Absatzes a) einschließlich insbesondere ihre Ausstattung und Unterhaltung, c) die Erbringung von Beratungsleistungen auf den Gebieten Marketing und Merchandising, die Ausbildung und Weiterbildung von Personal sowie die Erbringung ähnlicher Dienstleistungen im Zusammenhang mit innovativen kaufmännischen Vertriebskanälen, d) der Erwerb und die Gewährung von Nutzungslizenzen, Markenzeichen, Knowhow, Patenten, Franchise Rechten und geistigem Eigentum im Vertriebsbereich allgemein, e) der Vertrieb von Waren der Bekleidungsindustrie sowie Assessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Duncan Forrester Agar
seit 29.4.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Roderick Vernon Gibbs
seit 12.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Value Retail Management Ireland LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Value Retail Management Ireland Limited
Ireland
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Value Retail Management Germany GmbH

Wertheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Value Retail Management Germany GmbH, Wertheim

1. Darstellung des Geschäftsmodells

Die Gesellschaft stellt im Wesentlichen Leistungen für die VR Franconia GmbH, Wertheim, und die VR Bavaria GmbH, Ingolstadt, zur Verfügung, beides nahestehende Immobilienentwicklungs- und Vermietungsgesellschaften. Diese Leistungen werden im Zusammenhang mit dem Betrieb der exklusiven Shopping Villages - "Wertheim Village" und "Ingolstadt Village" - erbracht. Es werden darunter auch Leistungen von Tochterunternehmen der Value Retail PLC, London, Großbritannien, erbracht. Angefallene Kosten werden je nach Kostenart teilweise mit einem Gewinnaufschlag weiterberechnet.

Die Entwicklung der Gesellschaft ist daher von der Nachfrage nach Dienstleistungen durch die VR Franconia GmbH sowie VR Bavaria GmbH abhängig.

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 143 Mitarbeiter (Vj. 130) (ohne Aushilfen/Praktikanten) beschäftigt.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 15.428 auf TEUR 15.549 gestiegen.

Das Anlagevermögen beträgt TEUR 75 (Vj. TEUR 99).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind von TEUR 8.903 (Vj.) auf TEUR 10.184 gestiegen. Der Anstieg der Forderungen ist stichtagsbedingt und liegt insbesondere an gestiegenen Forderungen für erbrachte Dienstleistungen gegen die nahestehenden Unternehmen VR Franconia GmbH und VR Bavaria GmbH.

Der Kassenbestand und das Bankguthaben betrugen am Bilanzstichtag TEUR 5.289 (Vj. TEUR 6.424).

Das Eigenkapital betrug am Bilanzstichtag TEUR 5.117 (Vj. TEUR 4.400).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sanken von TEUR 4.215 im Vorjahr auf TEUR 3.604 zum 31. Dezember 2023. Der Rückgang der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus geringeren sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 6.814 auf TEUR 6.827 leicht gestiegen, was aus gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten, insbesondere aus Steuern, sowie leicht höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr resultiert. Teilweise kompensiert wurde dieser Anstieg durch gesunkene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Finanzlage

Der negative operative Cashflow, der im Wesentlichen der Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht, ist auf Veränderungen im Working Capital zurückzuführen. Die wesentlichen operativen Ein- und Auszahlungen resultieren im Geschäftsjahr aus Zahlungseingängen für erbrachte Dienstleistungen und Zahlungsausgängen für erhaltene laufende Dienstleistungen und Gehaltszahlungen. Zahlungsmittelabflüsse im Zusammenhang mit der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sind vernachlässigbar. Der Finanzmittelbestand sank von TEUR 6.424 im Vorjahr auf TEUR 5.289 zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres.

Ertragslage

Umsätze werden im Wesentlichen durch die Weiterverrechnung der Kosten für Marketing- und Managementleistungen in der Regel zuzüglich eines Gewinnaufschlags generiert.

Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr ist gegenüber dem Vorjahr um 13,6 % auf TEUR 66.822 (Vj. TEUR 58.830) gestiegen. Der Anstieg ist auf die gestiegene Nachfrage nach Leistungen des Ingolstadt Village und Wertheim Village im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr von TEUR 2.126 auf TEUR 1.188 gegenüber dem Vorjahr gesunken, was unter anderem an geringeren Auflösungen von Rückstellungen als im Vorjahr liegt.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um TEUR 2.960 auf TEUR 16.502 (Vj. TEUR 13.542) gestiegen. Der Anstieg liegt insbesondere sowohl daran, dass im Vergleich zu 2022 in 2023 im Durchschnitt mehr Mitarbeiter beschäftigt waren, als auch an der allgemeinen Gehaltssteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 3.693 auf TEUR 50.357 gestiegen. Der Anstieg der Kosten liegt insbesondere an gestiegenen Aufwendungen für Leistungen an das Ingolstadt Village und an das Wertheim Village.

Das Jahresergebnis vor Steuern beträgt TEUR 1.112 (Vj. TEUR 665). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist erwartungsgemäß auf einen in 2022 erfassten Sondereffekt, der das Jahresergebnis vor Steuern in 2022 belastet hat, sowie auf die gestiegenen Umsatzerlöse aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Dienstleistungen des Unternehmens durch seine beiden Hauptkunden zurückzuführen.

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 718 (Vj. TEUR 425).

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen. Der Jahresumsatz in Höhe von TEUR 66.822 ist höher als im Vorjahr (TEUR 58.830) und entspricht den Erwartungen der Geschäftsleitung, die mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Prozentbereich gerechnet hatte. Das Unternehmen erzielte entsprechend der Erwartung der Geschäftsleitung in 2023 einen deutlich höheren Vorsteuergewinn von TEUR 1.112 (Vj. TEUR 665).

3. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem

Risikomanagement

Die Gesellschaft ist in den Risikomanagementprozess der Value Retail PLC (Konzernobergesellschaft) eingebunden. Marktrisiken und risikobegrenzende Maßnahmen werden in Abstimmung mit der Konzernleitung in die Planungsprozesse integriert.

Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems ist dabei die detaillierte Finanz- und Budgetplanung vor Beginn des Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen einer fortlaufenden Planung ("Forecast") an die tatsächlichen Ergebnisse sowie das wirtschaftliche Umfeld angepasst. Die Planung und Kontrolle erfolgt hierbei basierend auf der Analyse der Entwicklung der VR Bavaria GmbH und der VR Franconia GmbH. Im Rahmen der monatlichen Konzern-Berichterstattung werden die Soll-/Ist-Abweichungen zu den Planzahlen analysiert und erläutert.

4. Ausblick und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Makroökonomische Rahmenbedingungen

Der Bericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2023 "Perspektiven der deutschen Wirtschaft für die Jahre 2024 bis 2026" zeigt für das Jahr 2023 einen Rückgang des BIP (real, kalenderbereinigt) von 0,1 %. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 0,4 % erwartet, bevor das BIP 2025 wieder um 1,2 % steigen soll. Die Inflationsrate, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex, sank im Jahr 2023 auf durchschnittlich 6,1 %. Dies wurde durch besondere Faktoren wie sinkende Energiepreise beeinflusst. Es wird erwartet, dass die Inflationsrate im Jahr 2024 auf 2,7 % sinken wird und bis zum Jahr 2026 weiter auf etwa 2,2 % zurückgeht. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2023 bei 5,7 %. Es wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote im Jahr 2024 auf 5,8 % ansteigt und im Jahr 2025 wieder auf 5,5 % sinkt.

Makroökonomische Auswirkungen können die Kaufkraft der Kunden der Villages und damit die Nachfrage nach Dienstleistungen des Unternehmens durch die Villages beeinflussen.

Entwicklung der Gesellschaft

Die Geschäftsaktivitäten und -entwicklung der Gesellschaft werden im Wesentlichen über die Entwicklung der operativen Kosten der VR Bavaria GmbH und VR Franconia GmbH beeinflusst, die im Wesentlichen die Umsatzerlöse der Gesellschaft darstellen. Die aussagekräftigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellen daher die Größen Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor Steuern dar.

Die Geschäftsleitung erwartet, dass das Geschäft im Jahr 2024 marginal wachsen wird, da die Nachfrage von den beiden Kunden des Unternehmens aufrechterhalten wird. Es wird erwartet, dass der Umsatz in 2024 im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2023 ansteigen wird. Der Gewinn vor Steuern in 2024 wird ebenso leicht ansteigend im Vergleich zu 2023 erwartet.

Risiken der zukünftigen Entwicklung bestehen für die Gesellschaft aufgrund der Abhängigkeit von nur zwei Hauptkunden, der VR Franconia GmbH, Wertheim, und der VR Bavaria GmbH, Ingolstadt. Die Geschäftstätigkeit ist speziell auf den Betrieb der exklusiven Shopping Villages - "Wertheim Village" und "Ingolstadt Village" - ausgerichtet, so dass im Falle eines Wegfalls der Geschäftsbeziehung mit den bestehenden Hauptkunden eine kurzfristige Neubeauftragung durch andere Auftraggeber mit erheblichen Problemen behaftet wäre.

Auf die Gesellschaft wirken daher mittelbar auch die Risiken der Hauptkunden. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung der Liquiditätslage der Gesellschaft und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit davon abhängig, dass die beiden Hauptkunden die Leistungen abnehmen und fristgerecht vergüten werden, sodass die Gesellschaft ihren eigenen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Dies stellt ein bestandsgefährdendes Risiko dar.

Die Geschäftsleitung ist davon überzeugt, dass das Geschäftsvolumen der VR Bavaria GmbH und VR Franconia GmbH weiter wachsen wird und als Folge auch deren Nachfrage nach Dienstleistungen der Gesellschaft ansteigt, so dass eine positive Fortbestehensprognose für die Gesellschaft besteht.

 

Wertheim, 25. Juni 2024

Roderick Vernon Gibbs, Geschäftsführer

José Luis Duran Schulz, Geschäftsführer

Desirée Marie Bollier, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 75.174,04 99.216,12
I. Sachanlagen 75.174,04 99.216,12
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.174,04 99.216,12
B. Umlaufvermögen 15.473.428,95 15.327.776,68
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.184.221,23 8.903.397,99
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.913.822,74 8.423.924,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 270.398,49 479.473,82
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.289.207,72 6.424.378,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.100,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.548.602,99 15.428.092,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.117.461,94 4.399.728,99
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 4.374.128,99 3.948.816,12
III. Jahresüberschuss 717.732,95 425.312,87
B. Rückstellungen 3.604.149,25 4.214.510,67
C. Verbindlichkeiten 6.826.991,80 6.813.853,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.092.523,26 3.311.763,82
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.734.468,54 3.502.089,32
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.548.602,99 15.428.092,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 68.009.630,18 60.956.210,98
2. Personalaufwand 16.501.841,64 13.541.559,63
a) Löhne und Gehälter 14.831.302,97 12.001.023,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.670.538,67 1.540.535,81
davon für Altersversorgung 158.544,86 0,00
3. Abschreibungen 21.918,01 26.619,20
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.918,01 26.619,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 50.356.820,70 46.663.361,20
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 6.018,63 1.764,52
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.234,90 59.286,15
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 394.081,98 240.071,93
7. Ergebnis nach Steuern 717.732,95 425.312,87
Jahresüberschuss 717.732,95 425.312,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Value Retail Management Germany GmbH, Wertheim

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der Value Retail Management Germany GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Mannheim (HRB 570533) als Value Retail Management Germany GmbH mit Sitz in Wertheim geführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Hinsichtlich bestandsgefährdender Risiken wird auf die Ausführungen im Abschnitt "4. Ausblick und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" im Lagebericht verwiesen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und-entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Als nahestehende Unternehmen gelten die Gesellschaften, die in den Konzernabschluss der VR European Holdings B.V., Amsterdam, Niederlande, einbezogen werden. Wesentliche nahestehende Gesellschaften sind aus Sicht der Value Retail Management Germany GmbH die VR Bavaria GmbH, Ingolstadt, und die VR Franconia GmbH, Wertheim.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel im Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen in Summe von insgesamt TEUR 9.914 (Vj. TEUR 8.424) betreffen in Höhe von TEUR 9.914 (Vj. TEUR 7.765) solche aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen Sonstige Forderungen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 26 und ist vollständig eingezahlt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen und Personalverpflichtungen gebildet.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Die Restlaufzeit ergibt sich aus der folgenden Übersicht:

31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
aus Lieferungen und Leistungen 1.868 1.868 0 0
Vorjahr 1.829 1.829 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 3.092 3.092 0 0
Vorjahr 3.312 3.312 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.867 1.867 0 0
Vorjahr 1.673 1.673 0 0
Summe 6.827 6.827 0 0
Vorjahr 6.814 6.814 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine in der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Mietverträgen für Dienstwagen und für Büro- und Kommunikationsgeräte in Höhe von TEUR 147 (Vj. TEUR 106).

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 1.188 (Vj. TEUR 2.126) sind TEUR 573 (Vj. TEUR 1.451) periodenfremde Erträge enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in größerem Umfang Weiterbelastungen von Value Retail PLC und seiner Tochtergesellschaften für erhaltene Dienstleistungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herr Roderick Vernon Gibbs, Managing Director Value Retail Plc.

- Herr José Luis Duran Schulz, CEO Value Retail Europe

- Frau Desirée Marie Bollier, Chief Merchant Value Retail

Die Geschäftsführer sind berechtigt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Herr Gibbs ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführung bezieht keine Bezüge von der Gesellschaft.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 142 Festangestellte, 1 befristet Angestellte sowie 11 Aushilfen/Praktikanten (Vj.: 129 Festangestellte, 1 befristet Angestellte sowie 7 Aushilfen/Praktikanten)

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Value Retail PLC, London, Großbritannien, einbezogen. Das Mutterunternehmen erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen. Der vom Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss wird beim Companies House, Großbritannien, elektronisch eingereicht (https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/search/companies) und ist dort einsehbar.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird für das Berichtsjahr vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wertheim, 25 Juni 2024

Roderick Vernon Gibbs, Geschäftsführer

José Luis Duran Schulz, Geschäftsführer

Desirée Marie Bollier, Geschäftsführerin

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen / Fixed Assets
Sachanlagen / Tangible fixed assets
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung / Other equipment, operating and office equipment 611.569,55 0,00 0,00 31.027,47 0,00 580.542,08
Summe Sachanlagen 611.569,55 0,00 0,00 31.027,47 0,00 580.542,08
Summe Anlagevermögen 611.569,55 0,00 0,00 31.027,47 0,00 580.542,08
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen / Fixed Assets
Sachanlagen / Tangible fixed assets
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung / Other equipment, operating and office equipment 512.353,43 21.918,01 0,00 28.903,40 0,00 505.368,04
Summe Sachanlagen 512.353,43 21.918,01 0,00 28.903,40 0,00 505.368,04
Summe Anlagevermögen 512.353,43 21.918,01 0,00 28.903,40 0,00 505.368,04
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen / Fixed Assets
Sachanlagen / Tangible fixed assets
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung / Other equipment, operating and office equipment 0,00 75.174,04 99.216,12
Summe Sachanlagen 0,00 75.174,04 99.216,12
Summe Anlagevermögen 0,00 75.174,04 99.216,12

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Value Retail Management Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Value Retail Management Germany GmbH, Wertheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Value Retail Management Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Anhang im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" sowie im Lagebericht im Abschnitt "4. Ausblick und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung", in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass Risiken der zukünftigen Entwicklung für die Gesellschaft aufgrund der Abhängigkeit von nur zwei Hauptkunden, der VR Franconia GmbH, Wertheim, und der VR Bavaria GmbH, Ingolstadt, bestehen. Die Geschäftstätigkeit ist speziell auf den Betrieb der exklusiven Shopping Villages - "Wertheim Village" und "Ingolstadt Village" - ausgerichtet, so dass im Falle eines Wegfalls der Geschäftsbeziehung mit den bestehenden Hauptkunden eine kurzfristige Neubeauftragung durch andere Auftraggeber mit erheblichen Problemen behaftet wäre. Auf die Gesellschaft wirken daher mittelbar auch die Risiken der Hauptkunden. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung der Liquiditätslage der Gesellschaft und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit davon abhängig, dass die beiden Hauptkunden die Leistungen abnehmen und fristgerecht vergüten werden, sodass die Gesellschaft ihren eigenen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 27. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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