Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 23866
Vorher
Kronen tausend887 GmbHKHL Kerstholt Horizontalbohrungen und Leitungsbau GmbH
Eingetragen
2.10.2013
Branche
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
- die Durchführung von Horizontalbohrungen, Durchpressungen und Spülbohrungen. - die Durchführung von Rohrleitungsarbeiten in offener und geschlossener Bauweise. - die Erstellung von kompletten Infrastrukturnetzen im Kabel- und Rohrleitungsbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Meutsch
seit 6.3.2020
Geschäftsführer
Sergej Kelm
seit 4.1.2017
Geschäftsführer
Andreas Tiemann
seit 7.1.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans-Peter Schnorpfeil
56253 Treis-Karden
10.000 €
33.33%
Andreas Tiemann
56235 Ransbach-Baumbach
10.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

InfraLine GmbH

Hachenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen 5.009.806,50 5.016,8
B. Umlaufvermögen 8.953.852,55 4.717,5
C. Rechnungsabgrenzungsposten 143.338,72 125,5
14.106.997,77 9.859,8

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital 8.072.709,56 5.830
B. Rückstellungen 1.206.134,47 624,8
C. Verbindlichkeiten 4.828.153,74 3.405,1
14.106.997,77 9.859,8

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1-4. Rohergebnis 10.571.326,19 9.040,8
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.861.364,97 2.782,0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.000.002,58 965,3
3.861.367,55 3.861.367,55 3.747,3
6. Abschreibungen 1.055.121,50 1.129,1
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.544.169,79 2.120,1
8. Sonnstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.776,52 5,6
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72,22 4,7
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 922.453,56 579,6
11. Ergebnis nach Steuern 2.261.918,09 1.465,6
12. Sonstige Steuern 19.114,00 19,0
13. Jahresüberschuss 2.242.804,09 1.446,6

Anhang 2023

InfraLine GmbH, Hachenburg

Die InfraLine GmbH hat ihren Sitz in Hachenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter der Registernummer HRB 23866.

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt; insbesondere §§ 242, 264 ff. HGB.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Der Anhang wurde unter Beachtung der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Bei der Offenlegung werden Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den branchenüblichen Nutzungsdauern und in steuerlich zulässiger Höhe. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr entsprechend den steuerlichen Vorschriften sofort als Aufwand erfasst.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbar waren. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

AKTIVA

Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist.

Der derivative Geschäfts- oder Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

PASSIVA

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 32 (i.V. TEUR 0).

IV. Sonstige Angaben

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 57 (i.V. 55) Arbeitnehmer beschäftigt.

Bestellobligo

Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo für Sachanlagen in Höhe von TEUR 72 (i.V. TEUR 0).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Geschäftsführung

Herr Dipl.-Ingenieur Elmar Schnorpfeil, Geschäftsführer, Treis-Karden

Herr Dipl.-Ingenieur Andreas Tiemann, Geschäftsführer, Ransbach-Baumbach

Herr Sergej Kelm, Techniker, Geschäftsführer, Hachenburg

Herr Dipl.-Kfm. Frank Meutsch, Geschäftsführer, Hasselbach

Herr Elmar Schnorpfeil und Herr Andreas Tiemann sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Hachenburg, den 19. Dezember 2024

Elmar Schnorpfeil, Geschäftsführer

Andreas Tiemann, Geschäftsführer

Sergej Kelm, Geschäftsführer

Frank Meutsch, Geschäftsführer

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Wirtschafts- und Branchenentwicklung 2023

Wirtschaftsentwicklung

Global

Das globale Bruttoinlandsprodukt ist gemäß Internationalem Währungsfonds um 3,2 % gestiegen (2022: +3,5 %). Für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften wurde ein Wachstum von 1,6 % in 2023 und für die Entwicklungsländer ein Plus von 4,3 % verzeichnet. Die globale Wirtschaft erholt sich weiterhin von den Auswirkungen der Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und den hohen Lebenshaltungskosten. Die globale Inflationsrate sank in 2023 auf 6,8 % (8,7 % in 2022). Um die Inflationsrate auf ein niedrigeres Niveau zu senken, haben weltweit viele Zentralbanken die Leitzinsen deutlich angehoben. Diese straffere Geldpolitik wirkte sich bremsend auf Investitionen aus.

Euroraum

Nach Schätzungen von Eurostat nahm die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,4 % sowohl in der Eurozone als auch in der EU zu (2022: + 3,5 %). Die europäische Wirtschaft hat somit deutlich an Schwung verloren. Die jährliche Inflationsrate der Eurozone lag nach Berechnungen von Eurostat im Dezember 2023 bei 2,9 %, nach einem Plus von 2,4 % im November 2023. Die Energiepreise sind im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat hingegen deutlich zurückgegangen (- 6,7 %). Im Dezember 2023 lag die Erwerbslosenquote in der EU bei 5,9 % (Dezember 2022: 6,1 %). Damit waren 12,9 Millionen Menschen ohne Arbeit.

Deutschland

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,3 % zurück. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate bei 3,7 % gegenüber Dezember 2022. Die weiterhin hohen Preise sowie steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. In den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich. Das Baugewerbe insgesamt konnte preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 % verzeichnen.

Branchenentwicklung

Der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten nahm im Gesamtjahr 2023 nominal um 3,5 % zu. Real entspricht dies einem Umsatzminus von 3,2 %. Der Rückgang lässt sich hauptsächlich auf die hohen Baumaterial-, Energie- und Zinskosten zurückführen, die wiederum die Nachfrage senken. Die Bauinvestitionen gingen preisbereinigt um 2,1 % zurück. Die Stimmung im deutschen Bauhauptgewerbe hat sich im Jahr 2023 deutlich verschlechtert. Mit Blick auf die einzelnen Bausparten zeigt sich ein deutlicher Einbruch im Wohnungsbau mit einem realen Umsatzrückgang von 11,9 %. Während sich der reale Umsatz im Wirtschaftstiefbau positiv entwickelte (+ 4,6 %), verzeichnete der Wirtschaftshochbau ein reales Minus von 5,9 %. Im öffentlichen Tiefbau zeigte sich ein realer Umsatzrückgang in Höhe von 2,6 %. Der Öffentliche Hochbau konnte hingegen eine positive Entwicklung mit einem Plus von 5,7 % verzeichnen.

Im Jahr 2023 haben die Unternehmen des Bauhauptgewerbes trotz der schwachen baukonjunkturellen Entwicklung im Jahresdurchschnitt die Zahl ihrer Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % auf knapp 928.000 erhöht.

Geschäftsentwicklung 2023

Das Geschäftsjahr 2023 der InfraLine GmbH verlief positiv und hat unsere Erwartungen leicht übertroffen..

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2023

Die InfraLine GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 3,2 Mio. € nach 2,0 Mio. € im Vorjahr.

Mitarbeiterentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der InfraLine GmbH durchschnittlich 57 Arbeitnehmer beschäftigt, nach 55 im Vorjahr.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 tätigte die InfraLine GmbH Investitionen in Höhe von 1,0 Mio. € in Sachanlagen. Die Investitionen dienten vor allem dem Erwerb zweier Grundstücke im Mittelstandspark in Hachenburg, auf dem der neue Firmensitz errichtet werden soll. Die Summe der Abschreibungen belief sich auf 1,1 Mio. € und lag damit auf dem Vorjahresniveau.

Ausblick/Prognose (einschließlich Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung)

Das Geschäftsjahr 2024 war bisher geprägt von einer durchgängigen Bautätigkeit aufgrund eines hohen Auftragsvolumens - trotz wechselhafter Witterungsbedingungen. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund weiter ansteigender Kosten voraussichtlich jedoch deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus liegen. Der Wettbewerb ist über alle Segmente hinweg zudem hoch.

 

Hachenburg, 19.12.2024

Dipl.-Ing. Elmar Schnorpfeil

Dipl.-Ing. Andreas Tiemann

Sergej Kelm

Dipl.-Kfm. Frank Meutsch

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die InfraLine GmbH, Hachenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der InfraLine GmbH, Hachenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InfraLine GmbH, Hachenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 19. Dezember 2024

Dr. Dienst & Partner GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Dr. Schneider, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Reinart, Wirtschaftsprüfer

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