Meier
Elektroanlagen GmbH
Amberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2011 bis zum 31.05.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
31.5.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital |
0,00 |
12.782,30 |
| B.
Anlagevermögen |
31.907,00 |
37.438,00 |
| I.
Sachanlagen |
31.907,00 |
37.438,00 |
| C.
Umlaufvermögen |
1.914.029,86 |
3.069.282,76 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
2.207.988,62 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.858.016,57 |
860.764,11 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
56.013,29 |
530,03 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
6.491,00 |
| E.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
2.132.343,26 |
1.069.591,70 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
4.078.280,12 |
4.195.585,76 |
Passiva
|
|
31.5.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| 1.
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen |
-12.782,30 |
0,00 |
| 2.
eingefordertes Kapital |
12.782,29 |
25.564,59 |
| II.
Verlustvortrag |
1.095.156,29 |
-967.490,85 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
1.049.969,26 |
2.062.647,14 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
2.132.343,26 |
1.069.591,70 |
| B.
Rückstellungen |
104.862,13 |
95.635,13 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.973.417,99 |
4.099.950,63 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
4.078.280,12 |
4.195.585,76 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
1. Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB
aufgestellt.
2. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht
den handelsrechtlichen Vorschriften sowie § 42 GmbHG.
Von den größenabhängigen Erleichterungen
(§§ 266 Abs. 1 Satz 3, 276 Satz 1, 288 HGB)
für die Aufstellung der Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung sowie des Anhanges wird nur bei der
Offenlegung Gebrauch gemacht.
3. Im Interesse einer besseren Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen
Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke
insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den
Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen.
4. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im
Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
5. Das mit dem Bilanzstichtag endende
Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr für
die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.05.2011, da am 01.06.2011
das Insolvenzverfahren über das Vermögen der
Gesellschaft eröffnet wurde (Amtsgericht Amberg, Az.
61 IN 146/11). Zum Insolvenzverwalter bestellt wurde
Rechtsanwalt Hartmut Krüger, Nürnberg.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierung und Bewertung erfolgen im Grundsatz nach
Maßgabe der Vorschriften des Handelsrechts zu
fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten.
Abweichend hiervon und insoweit auch von Bilanzierung und
Bewertung im Vorjahresabschluss kommen vor dem Hintergrund
fehlender Fortführung der Unternehmenstätigkeit
teilweise Zerschlagungswerte zum Ansatz.
Aktivseite
1. Abnutzbares Sachanlagevermögen ist mit den
Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um
planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des
Zuganges vollständig abgeschrieben bei gleichzeitiger
Unterstellung ihres sofortigen Abganges, soweit die
Anschaffungs- oder Herstellungskosten den Wert für das
einzelne Wirtschaftsgut von 150 Euro netto nicht
übersteigen. Abnutzbare bewegliche, einer
selbständigen Nutzung fähige
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu
Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer
Größenordnung von mehr als 150 bis 1.000 Euro
netto werden in einen entsprechenden Sammelposten
eingestellt und auf die typisierte Nutzungsdauer von
fünf Jahren abgeschrieben.
2. Vorräte werden nicht mehr ausgewiesen;
vielmehr wurden unfertige und fertige Leistungen je nach
Grad der Fertigstellung schlußgerechnet und
entsprechend als Kundenforderung aktiviert wurden.
3. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.
Das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) ist
beachtet; im Rahmen des geordneten Insolvenzverfahrens
nicht beitreibbare Kundenforderungen wurden wertaufhellend
wertberichtigt. Insoweit erfolgte eine Abstimmung mit der
nach § 175 InsO zu führenden Tabelle.
Passivseite
4. Die Bilanz ist vor Verwendung des
Jahresergebnisses aufgestellt; Ergebnisse der
vorangegangenen Wirtschaftsjahre wurden auf neue Rechnung
vorgetragen.
5. Rückstellungen sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253
Abs. 1 HGB). Vom Gesamtbetrag der Rückstellungen
entfallen 13 TEUR auf Steuern vom Einkommen und Ertrag der
Vorjahre.
6. Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert, wobei als
Erfüllungsbetrag die jeweils in die nach § 175
InsO zu führende Tabelle einzutragende
Gläubigerforderung zugrundegelegt wurde.
III. Angaben zu Posten der Bilanz
Aktivseite
1. Sonstige
Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in
Höhe von 570 TEUR.
Passivseite
1. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich
aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Art der
Verbindlichkeit
|
Gesamt
|
davon mit
einer Restlaufzeit von
|
Besicherte
Beträge
|
< 1 J.
|
1 - 5 J.
|
> 5 J.
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
erhaltene Anzahlungen aus Lieferung und
Leistung
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung
sonstige Verbindlichkeiten
- davon gegenüber
Gesellschaftern
- davon aus Steuern
- davon i. R. d. sozialen
Sicherheit
|
1.169
0
725
2.079
220
977
99
|
1.169
0
725
2.079
220
977
99
|
0 0
0
0
0
0
0
|
0 0
0
0
0
0
0
|
1.169 0
0
0
0
0
0
|
Gesamt
|
3.973
|
3.973
|
0
|
0
|
1.169
|
IV. Sonstige Angaben
1. Im Geschäftsjahr gehörten der
Geschäftsführung an:
Herr Günter Meier, Kaufmann, Amberg
Herr Wolfgang Meier, Dipl.-Ing. (FH), Amberg
Die Geschäftsführer sind von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Mit Bestellung von Rechtsanwalt Hartmut Krüger
als vorläufigem Insolvenzverwalter und Auferlegung
eines allgemeinen Verfügungsverbotes zu Lasten der
Geschäftsleitung mit Wirkung und Beschluß des
Amtsgerichts Amberg vom 29.04.2011 ging die
Geschäftsführung zur Abwicklung der Gesellschaft
auf den vorläufigen Insolvenzverwalter über.
2. Zum 31.05.2011 bestehen wesentliche sonstige
finanzielle Verpflichtungen nicht mehr, da
entsprechende Verträge gekündigt wurden.
3. Bei Bilanzierung und Bewertung wurde nicht von der
Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs.
1 Nr. 2 HGB) ausgegangen, da das Amtsgericht Amberg
mit Beschluss vom 29.04.2011
aufgrund eines Antrages der Geschäftsleitung
vom 19.04.2011 das Insolvenzverfahren über das
Vermögen der Gesellschaft (Az. 61 IN 146/11)
eröffnete, und eine Fortführung oder Sanierung
der Gesellschaft nicht in Betracht kam.
5. Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis des
Rumpfgeschäftsjahres vom 01.01.2011 bis 31.05.2011 auf
neue Rechnung vorzutragen.
V. Unterzeichnung gem. § 245 HGB
Amberg/ Nürnberg, 28.11.2012
Hartmut Krüger
Insolvenzverwalter
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2012 festgestellt.
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