Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 78719
Eingetragen
13.6.2016
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
- Import, Export, Verkauf und Vertrieb jeglicher Art von phytopharmazeutischen Produkten sowie allgemein landwirtschaftlichen Produkten sowie Produkten für Haus und Garten: - Die Beteiligung der Gesellschaft in jeglicher Weise, direkt oder indirekt, an allen Maßnahmen, die mit dem Unternehmensgegenstand in Zusammenhang steht im Wege der Gründung neuer Gesellschaften, der Zeichnung oder dem Erwerb von Gesellschaftsanteilen, der Verschmelzung oder auch der Schaffung, dem Erwerb und der Pacht von Unternehmen oder Betrieben. - Sowie allgemein sämtliche Maßnahmen industrieller, kaufmännischer oder finanzieller Art, betreffend Mobilien und Immobilien, die direkt oder indirekt mit dem vorstehend genannten oder ähnlichem Unternehmensgegenstand zusammenhängen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexandre Simmler
seit 27.9.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SBM JARDIN Société par actions simplifiéeFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SBM JARDIN Société par actions simplifiée
France
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SBM Life Science GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

LAGEBERICHT für das Wirtschaftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

A. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage war weiterhin geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie der angespannten Lage im Nahost-Konflikt. Die Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland entfiel, dennoch lagen die Energiepreise zum Teil noch über dem Vorkrisenniveau.

Im Jahr 2023 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer leichten Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt BIP sank um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung verlief in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging zurück, wohingegen die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich ausweiten konnten. Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,8 %, was vor allem auf hohe Verbraucherpreise zurückzuführen war. Hieraus ergaben sich Auswirkungen auf den Außenhandel, der trotz sinkender Preise rückläufig war. Trotz der wirtschaftlichen Abschwächung erreichte die Zahl der Erwerbstätigen einen neuen Höchststand, ein Anstieg von 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Fazit: Die deutsche Wirtschaft wurde 2023 durch eine Kombination aus rückläufiger Industrieproduktion, hoher Inflation und schwachem Konsum belastet.

B. Die Branche

Der Gartenmarkt wird wesentlich von der Witterung beeinflusst, von der wiederrum stark das Schädlings- und Krankheitsaufkommen abhängt und damit die Entwicklung der Pflanzenschutzbranche.

Das Jahr 2023 war weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und zudem eines der regenärmsten. Extreme Trockenheit haben das Jahr 2023 geprägt.

Die Gartenbranche zeigte ein gemischtes Bild mit positiven als auch herausfordernden Entwicklungen. Der Markt erreichte ein Volumen von etwa 14,7 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von rund 4 %. Besonders der stationäre Handel, wie Baumärkte verzeichneten einen Umsatzrückgang von bis zu 7,4 %. Im Gegensatz dazu konnte der E-Commerce Bereich im Gartensegment zulegen.

Der Pflanzenschutzmarkt wuchs infolge des starken Schädlingsaufkommens um 8 % auf insgesamt 73 M€. Auch das Marktvolumen der Biozide stieg um 3 % auf insgesamt 64 M€, begründet durch einen starken Ameisenbefall, jedoch einen geringen Wespendruck. Infolge der ungünstigen Wetterbedingungen im Frühjahr schrumpfte der Düngermarkt signifikant.

Ein anhaltender Trend war die verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen und naturnahen Gartengestaltungen. Zudem zeigte sich ein verstärktes Interesse an DIY-Projekten, unterstützt durch Medien und soziale Netzwerke.

Trotz der Herausforderungen im Jahr 2023 bleibt die Gartenbranche in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftszweig mit Potential für Wachstum, insbesondere in den Bereichen nachhaltiger und digitaler Angebote.

C. Das Unternehmen

Die SBM Life Science GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der SBM Jardin S.A.S mit Sitz in Ecully (Frankreich), die ihren Geschäftsbetrieb im Geschäftsjahr 2016 aufgenommen hat.

Sie spezialisiert sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Pflanzenschutzprodukten sowohl für professionelle als auch für private Anwender. SBM Jardin SAS. und SBM Life Science GmbH haben viel Erfahrung in der Entwicklung von biologischen Lösungen, Blumenerden und Düngemitteln.

Seit über 20 Jahren beschäftigen sich unsere leidenschaftlichen Experten mit dem Garten von morgen. Jeden Tag versuchen wir uns neu zu erfinden, um neue Marktentwicklungen anzustoßen und uns auf die gesellschaftlichen, ökologischen und regulatorischen Herausforderungen besser einzustellen. Wir entwickeln Innovationen für unsere Kunden und Geschäftspartner, die einen Schritt vorausgehen und verlieren dabei unser Ziel nie aus den Augen: die Herstellung von wirksamen und sicheren Produkten zur Pflege von und zum Schutz für Häuser und Gärten.

Durch unsere internationale Präsenz sind wir in der Lage, Trends frühzeitig zu erkennen und vertrauensvolle Beziehungen zu vielen Lieferanten aufzubauen. Nur so können wir leidenschaftlichen Gärtnern und Gärtnerinnen die besten Produkte bieten. All diese Werte sind die Grundlage unserer langfristig angelegten Strategie und machen uns zum verlässlichen Partner für die Zukunft.

Die SBM Life Science GmbH bietet ein umfangreiches Produktsortiment mit mehr als 150 Produkten an, die der Pflege und dem Schutz für Häuser und Gärten dienen. Hierbei kann die SBM Life Science GmbH auf ein integriertes Knowhow der SBM Group zurückgreifen, um innovative Produkte und Lösungen zu entwickeln, die im Einklang mit der Umwelt und den regulatorischen Rahmenbedingungen stehen. Diese Kernkompetenz wurde seit mehr als 20 Jahren ihrer Aktivitäten im Verbraucher- und Fachhandelmarkt aufgebaut. Diese Produkte sind im Verbraucher- und Fachhandelsmarkt erhältlich, sodass sich ihr Angebot an die Endverbraucher richtet.

Angefangen von einem eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum, über modernste Produktionseinrichtungen für Pflanzenschutzmittel und Biozide bis hin zu einer leistungsfähigen Distribution - die SBM-Gruppe ist sowohl im Haus- und Kleingartensegment als auch im Agrarbereich auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette aktiv. Durch die enge Verzahnung der einzelnen Unternehmenseinheiten entsteht ein besonders innovationsstarkes und dynamisches Umfeld, welches durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen globalen Partnern zusätzlich bereichert wird.

Unsere vielfältigen Solabiol® - Produkte stehen für Produkte auf 100 % natürlicher Basis. Gärtnern im Einklang mit der Natur - Solabiol® ist die Marke für innovativen, biologischen Pflanzenschutz. Mit Solabiol® haben wir ein Produkt in unserem Angebot, dass zu 100% auf natürlicher Basis entwickelt wurde. Modernste Formulierungen und innovative Lösungen sorgen für zuverlässige Wirksamkeit unter vollständigem Verzicht auf synthetische Wirkstoffe. Weitere Produkte unseres vielfältigen Sortiments sind Protect Home®, die Marke für alle Biozide gegen fliegende und kriechende Insekten sowie gegen Ratten & Mäuse im/am Haus und Protect Garden®, die Marke für alle klassischen Pflanzenschutzmittel im Haus und Garten. Ganz gleich ob innovative Pheromonfallen oder natürliche Wirkstoffe - unsere Produkte kombinieren fortschrittliche Technologie mit traditionellem Wissen und sind seit vielen Jahrzehnten zu einem unverzichtbaren Begleiter unzähliger Hobbygärtner geworden. Unser umfangreiches Produktsortiment wird ständig an die Bedürfnisse der Verbraucher angepasst. Mit unserem integrierten Know-how decken wir zusammen mit unserer Muttergesellschaft die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Forschung und Entwicklung bis zur Vermarktung unserer Lösungen.

D. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat ihr siebtes Geschäftsjahr abgeschlossen, das weiterhin durch den Ausbau der Geschäftstätigkeit gekennzeichnet war. Hierbei korreliert die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft mit den Veränderungen ihres Marktumfeldes. Sie ist in einem Markt engagiert, dessen generelles Potential auch von einer teilweisen Verdrängung klassischer Vertriebsformen durch den Internethandel getragen wird, woran die Gesellschaft auch zukünftig partizipiert.

Die Geschäftsführung konnte die geplante Steigerung der Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vollständig umsetzen. Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 7,2 % auf TEUR 24.699 (Vorjahr: TEUR 23.038) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge vermehrten sich im Berichtsjahr von TEUR 189 auf insgesamt TEUR 211.

Die Materialaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 11,1 % auf TEUR 16.065 (Vorjahr: TEUR 14.467).

Der Personalaufwand verminderte sich leicht um TEUR 319 auf TEUR 3.121. Die übrigen Aufwendungen inklusive sonstigen Steuern stiegen aufgrund diverser Faktoren (z. B. Marketingkosten, Raumkosten, Beiträge) um TEUR 649 auf TEUR 5.231.

Das Jahresergebnis 2022/2023 in Höhe von TEUR 523 ist im Vergleich zum Vorjahr (2021/2022: TEUR 592) um 11,7 % gesunken. Der Steueraufwand ist um TEUR 24 auf TEUR 202 gestiegen.

Die wichtigsten, kontinuierlich überwachten Kennzahlen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Kennzahlen 01.10.2022- 30.09.2023 01.10.2021- 30.09.2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 24.699 23.038
EBIT* 774 821
Jahresergebnis 523 592

* EBIT = Jahresüberschuss + Steuern vom Einkommen und vom Ertrag + Zinsen und ähnliche Aufwendungen

E. Vermögens- und Finanzlage

1. Vermögenslage

30.09.2023 30.09.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 270 1,8 0 0
Vorräte 2.914 19,5 4.338 32,6
Forderungen und übrige Aktiva 11.393 76,2 8.616 64,6
Aktive latente Steuern 372 2,5 371 2,8
Gesamtvermögen 14.949 100 13.325 100
30.09.2023 30.09.2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 1.451 9,7 1.761 13,2
Rückstellungen 6.109 40,9 6.072 45,6
Verbindlichkeiten 6.796 45,5 4.825 36,2
Passive latente Steuern 593 3,9 667 5,0
Gesamtkapital 14.949 100 13.325 100

Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über ein Eigenkapital von TEUR 1.451 (VJ: TEUR 1.761). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 9,7 % (Vorjahr: 13,2 %).

Im Geschäftsjahr 2022/2023 vermehrte sich das Anlagevermögen um TEUR 270.

Die Vorräte werden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.914 (Vorjahr: TEUR 4.338) ausgewiesen. Der Rückgang ist insbesondere auf die veränderte Warenversorgungs- und Bestandspolitik für Europa zurückzuführen.

Die Forderungen und übrigen Aktiva setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 978 (Vorjahr: TEUR 278), aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7.745 (Vorjahr: TEUR 6.846), die im Wesentlichen aus den Forderungen aus dem Cashpooling-Verhältnis mit SBM Developpement bestehen, den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.612 (Vorjahr: TEUR 1.436) und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 56) zusammen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vermehrten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 700 auf TEUR 978 (Vorjahr: TEUR 278). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen vermehrten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 899 auf TEUR 7.745 und resultieren aus dem laufendem Leistungsaustausch. Die sonstigen Vermögensgegenstände vermehrten sich im Wesentlichen durch den Forderungsausweis gegenüber dem Factorer um TEUR 1.177 auf TEUR 2.613.

Die liquiden Mittel weisen zum Bilanzstichtag einen Bestand von TEUR 58 aus. Gegenüber dem Vorjahr vermehrten sich die Bankbestände um insgesamt TEUR 2.

Das Eigenkapital verminderte sich im Saldo um TEUR 310 auf TEUR 1.451. Der Gewinnvortrag verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 241.

Die Rückstellungen vermehrten sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 37 auf TEUR 6.109 Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 86 auf TEUR 2.554 (Vorjahr: TEUR 2.468) die Steuerrückstellungen sanken um TEUR 511 auf TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 1.149) und die sonstigen Rückstellungen vermehrten sich um TEUR 462 auf TEUR 2.917 (Vorjahr: TEUR 2.455).

Die Verbindlichkeiten vermehrten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.971 auf insgesamt TEUR 6.796. In dieser Gesamtposition sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 591 (Vorjahr: TEUR 320), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.884 (Vorjahr: TEUR 4.428) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 321 (Vorjahr: TEUR 76) enthalten.

2. Finanzlage

Ziel unserer Finanzierungspolitik ist es, unsere Zahlungsfähigkeit zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen, mit Finanzierungen verbundene Risiken zu begrenzen und unsere Kapitalkosten zu optimieren. Wir verfügen über eine solide Finanzierung. Ziel ist, das Fälligkeitsprofil ausgewogen zu gestalten und unsere Fremdfinanzierungskonditionen zu optimieren.

Der Finanzbedarf der Gesellschaft wird durch den konzernweiten Cash-Pool über die Muttergesellschaft SBM Developpement gesichert.

Der Bestand an liquiden Mitteln umfasst TEUR 58. Er setzt sich aus den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

Die Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag beträgt 9,7 %.

F. Chancen-, Risiken- und Prognosereport

Das Risikomanagement der SBM Life Science GmbH hat zum Ziel, Chancen und Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Chancen wahrzunehmen sowie geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der SBM Life Science GmbH verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen Werte geschaffen werden. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen. Unter Risiko verstehen wir jedes Ereignis, welches das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder unserer langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen kann. Die Steuerung des Risikomanagements erfolgt in einer Aufgabeteilung durch unsere Muttergesellschaft, der SBM Jardin SAS, Frankreich.

Um identifizierte Chancen und Risiken wirksam messen und steuern zu können, quantifizieren wir diese, soweit sinnvoll, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und wirtschaftlicher Auswirkung im Falle ihres Eintretens. Chancen und Risiken messen wir, soweit möglich, mithilfe von statistischen Methoden zu Risikofaktoren. Auf diese Weise gelangen wir zu einer Gesamtschau von Chancen und Risiken auf Portfolioebene. Dies ermöglicht uns, effektive Maßnahmen zur Risikosteuerung zu ergreifen.

Weiterhin ist die Gesellschaft grundsätzlich vom Kaufverhalten der Kunden und den Wetterbedingungen abhängig. Große Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Kurzfristige Eintrübungen der Geschäftslage sind nicht absehbar, aber infolge widriger Wetterverhältnisse möglich.

Die Zulassungspraxis nationaler Aufsichtsbehörden für Pflanzenschutzmittel und Biozide ist nach wie vor unbefriedigend, zeitraubend und mehr und mehr mit zusätzlichen Auflagen bewehrt. Diese Praxis ist ein Hindernis in der Geschäftsentwicklung und hemmt die Bestrebungen nach ökologischen Lösungen.

Die Agrochemiebranche unterliegt nationalen, wie internationalen Regulierungen. Hinzu kommen schnell auftretende Trends, die die politischen Rahmenbedingungen beeinflussen können. Diesen disruptiven Prozess im gesellschaftlich-politischen Umfeld gilt es am bestehenden Geschäftsmodell transformierend zu begleiten und zu steuern.

Bedingt durch die Ukraine-Krise und den Nahost-Konflikten ist weiterhin mit Einschränkungen in der Rohstoffverfügbarkeit, Preisschwankungen, Engpässen in der Lieferkette sowie steigenden Inflationsraten zu rechnen. Die SBM-Gruppe versucht dem Risiko durch die Auswahl zuverlässiger Partner und ausgewogener Vereinbarungen (Volumen-Einkaufspreis-Mix) zu begegnen.

Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Preiserhöhungen notwendig werden, um die Mehrkosten an den Verbraucher weiterzugeben. Inwieweit hierdurch eine schwächere Nachfrage und damit verbundene Umsatzeinbußen die SBM-Gruppe betreffen können, ist nicht final abzusehen.

Unsere Produkte und Lösungen entwickeln wir fortlaufend weiter, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Wir beobachten den Markt sowie den Wettbewerb und versuchen gezielt, Chancen zu nutzen sowie aufkommenden Risiken mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken. Wesentliche Bestandteile unserer Wettbewerbsfähigkeit sind neben der Innovation auch unser permanentes Kostenmanagement und unsere kontinuierliche Prozessoptimierung.

Wir beobachten stetig das Umfeld, um mögliche Ziele zu identifizieren und so unser Portfolio sinnvoll weiterzuentwickeln. Zudem arbeiten wir mit Kunden und Partnern im Rahmen von Kooperationen zusammen, um gemeinsam neue wettbewerbsfähige Produkte und Anwendungen zu entwickeln.

Das Management von Liquiditäts-, Währungs- und Zinsrisiken erfolgt in dazu ermächtigten Gruppengesellschaften. Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme erkennen wir frühzeitig im Rahmen unserer Liquiditätsplanung.

Wir sind nun bei unseren Plänen zur Digitalisierung unseres Geschäfts weiter vorangekommen (Digital Activation Plan, insbesondere Ausbau der Online Sales Plattformen, digitales Marketing u.a. über soziale Medien). Auf diese Weise wollen wir einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen, unser Geschäft erweitern und unsere Effizienz steigern. Wir verfügen jetzt über erfahreneres Personal und werden das Team weiter ausbauen, um den Fokus in diesem Bereich zu halten.

Unserer Einschätzung nach bestehen weiterhin keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Fortbestand der SBM Life Science GmbH gefährden. Dasselbe gilt für die Gesamtbetrachtung aller Risiken, auch im Fall einer erneuten globalen Wirtschaftskrise.

SBM hat verschiedene Wachstumsbereiche identifiziert, um seine Marktanteile in der Zukunft weiter signifikant auszubauen. SBM will einen nachhaltigen Beitrag leisten, um die Menschen wieder mit der Natur, ihren Gärten und Pflanzen zu verbinden, um die Lebensräume zur Quelle des Wohlbefindens zu machen. Unter der Marke Solabiol soll eine neue Kategorie der natürlichen Pflanzengesundheit geschaffen werden, um dem veränderten Verbraucherverhalten nach nachhaltigen und umweltfreundlicheren Produkten Rechnung zu tragen. Im Bereich der Ungezieferbekämpfung soll die Kompetenz als Mückenspezialist weiter ausgebaut werden. Mit den beiden Marken Thermacell und Biogents hat SBM ein einzigartiges Angebot zur Mückenbekämpfung, einem Thema, das eine immer größere Bedeutung im Rahmen des Klimawandels bekommt. Um junge Verbraucher in der Zukunft noch stärker anzusprechen, wird die Intensivierung der Digitalisierung und der Online Channel Aktivitäten vorangetrieben. Die Chancen- und Risikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

G. Voraussichtliche zukünftige Entwicklung von 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

Die nachstehend aufgeführten Prognosen enthalten zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Geschäftsführung und den derzeit verfügbaren Informationen und statistischen Grundlagen. Diese prozessorientierten Informationsströme sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Für das Kalenderjahr 2024 wird für Deutschland eine Schrumpfung des BIP um 0,2 % gegenüber dem Jahr 2023 prognostiziert.

Wir erwarten nach der stagnierenden Gesamtwirtschaftslage im Jahr 2023 eine Stabilisierung der Konjunktur für das Geschäftsjahr 2024 mit einer sinkenden Inflation und einem zunehmenden Konsumverhalten getrieben durch ansteigende Löhne.

Neben Reisen wird der Garten auch im neuen Jahr eine wesentliche Rolle im Konsumverhalten der Deutschen spielen.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartet das Unternehmen eine positive Geschäftsentwicklung. Insgesamt gehen wir von einer gesteigerten Verkaufsmenge im Vergleich zum Vorjahr aus. Erklärung hierfür ist, dass wir Kernsegmenten Marktanteile gewinnen wollen. Auf der anderen Seite haben wir eine angemessene Preissteigerung in der Planung 2023/24 berücksichtigt, um erwartete Kostensteigerungen abzudecken.

Für unser Portfolio zur Bekämpfung von Insekten erwarten wir weiterhin ein signifikantes Umsatzwachstum aufgrund unseres innovativen, besseren Wirkstoffs.

Wir werden unser Portfolio der Marke Solabiol in der Kategorie der natürlichen Pflanzengesundheit weiter ausbauen. Unsere Konzepte bieten auch im Jahr 2024 wieder viele attraktive Neuheiten und maßgeschneiderte Lösungen für eine endkundenorientierte Präsentation des Solabiol Sortimentes an, aus Respekt vor zukünftigen Generationen. Daneben wollen wir unsere Position als Mückenspezialist weiter stärken und Mehrumsatz generieren, mit einem spannenden Angebot für den stationären Handel als auch die Onlinevermarktung.

Gesamtbetrachtet ist die Zielsetzung, unsere Position im Haus und Kleingartenbereich weiter zu steigern und ein kompetenter Partner mit attraktiven Angeboten für den Handel und Verbraucher zu sein.

Unserer Einschätzung nach werden sich die Rahmenbedingungen unserer Geschäftsbetätigung positiv entwickeln. Unser Produktportfolio soll noch markt- und umweltorientierter gestaltet werden, so dass für die folgenden Jahre mit einer Umsatz- und Ergebnissteigerung gerechnet werden kann.

Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SBM Life Science GmbH für ihren persönlichen Beitrag im Geschäftsjahr 2022/2023.

 

Langenfeld, den 23. April 2025

Der Geschäftsführer

Alexandre Simmler, Kaufmann

Bilanz

Aktiva

30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 269.959,35 1,00
I. Sachanlagen 269.959,35 1,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.959,35 1,00
B. Umlaufvermögen 14.306.950,96 12.953.633,17
I. Vorräte 2.913.685,41 4.337.864,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.335.216,96 8.559.869,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.744.616,95 6.845.689,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 295.182,68 171.607,12
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.590.600,01 1.714.180,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 58.048,59 55.899,34
C. Aktive latente Steuern 371.515,38 371.378,88
Summe Aktiva 14.948.425,69 13.325.013,05

Passiva

30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.450.597,85 1.760.953,48
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 902.530,44 1.143.828,66
III. Jahresüberschuss 523.067,41 592.124,82
B. Rückstellungen 6.108.984,98 6.072.479,56
C. Verbindlichkeiten 6.795.864,64 4.824.863,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.883.864,89 4.428.325,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.883.864,89 4.428.325,52
2. sonstige Verbindlichkeiten 911.999,75 396.538,24
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 911.999,75 396.538,24
D. Passive latente Steuern 592.978,22 666.716,25
Summe Passiva 14.948.425,69 13.325.013,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023 1.10.2021 - 30.9.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 8.819.038,66 8.731.783,10
2. Personalaufwand 3.120.648,16 3.439.577,54
a) Löhne und Gehälter 2.489.683,71 2.741.483,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 630.964,45 698.094,01
davon für Altersversorgung 29.115,00 185.454,00
3. Abschreibungen 13.187,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.187,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.218.932,10 4.567.259,70
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 184,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 308.734,33 110.177,73
davon aus verbundenen Unternehmen 308.734,33 110.177,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.099,44 50.127,14
davon an verbundene Unternehmen 993,44 794,14
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 48.406,00 49.333,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 202.190,23 178.360,89
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 73.874,53 130.229,38
8. Ergebnis nach Steuern 523.715,41 606.635,56
9. sonstige Steuern 648,00 14.510,74
10. Jahresüberschuss 523.067,41 592.124,82

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und dem GmbH-Gesetz aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SBM Life Science GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Langenfeld

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Düsseldorf

Register-Nr.: 78719

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensge- genstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Fallen die Gründe für eine Einzelwertberichtigung in späteren Jahren weg, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nennwert bilanziert. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet. Die Aktiven latenten Steuern betrugen am Bilanzstichtag EUR 371.515,38 (im Geschäftsjahr 2022/2023 vermehrte sich der Vorjahressaldo von EUR 371.378,88 um EUR 136,50). Die Passiven latenten Steuern betrugen am Bilanzstichtag EUR 592.978,22 (im Geschäftsjahr 2022/2023 verminderte sich der Vorjahressaldo von EUR 666.716,25 um EUR 73.738,03).

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen EUR 2.553.695,00 (Vorjahr: EUR 2.468.048,00).

Die Steuerrückstellungen enthalten noch nicht veranlagte Steuern vom Einkommen und Ertrag, die für das abgelaufene und für vorangegangene Geschäftsjahre gebildet wurden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Kurs am Buchungstag oder dem niedrigeren (Forderungen), bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Stichtagskurs angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet wer- den. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen an verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 30. September 2023

SBM Life Science GmbH Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen, 40764 Langenfeld (Rheinland)

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2022 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 30.09.2023 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.891,00 283.146,00 0,00 62.077,65 13.187,65
0,00 0,00
Summe Sachanlagen 48.891,00 283.146,00 0,00 62.077,65 13.187,65
0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 48.891,00 283.146,00 0,00 62.077,65 13.187,65
Buchwert 30.09.2023 Buchwert 30.09.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.959,35 1,00
Summe Sachanlagen 269.959,35 1,00
Summe Anlagevermögen 269.959,35 1,00

Factoring

Zur Reduzierung des Liquiditätsrisikos wurden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen von echtem Factoring an eine Factoring Gesellschaft verkauft. Zum Stichtag besteht ein Forderungsbestand im Nominalwert von EUR 2.539.191,42 (Vorjahr: EUR 1.328.807,19), die Maßnahme führte zu einer entsprechenden Minderung des Bilanzpostens Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei gleichzeitiger Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände. Der Einsatz des Factorings diente der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität, dem Liquiditätsvorteil stehen die Finanzierungskosten gegenüber.

Forderungen gegen Gesellschafter

Forderungen gegen den Gesellschafter betragen am Bilanzstichtag EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Pensionsrückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgt versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

2022/2023 2021/2022
Zinssatz 1,81 % 1,78 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 3,00 % 3,00 %
Rentendynamik 1,00 oder 2,00 p.a. % 1,00 oder 2,00 p.a. %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018 G Richttafel 2018 G

Die Rechnungszinssätze wurden auf Basis der von der Deutschen Bundesbank gem. RückAbzinsV für September 2023 ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen (§ 253 Abs. 2 HGB) mit den zu diesem Stichtag verfügbaren Marktdaten unter Annahme unveränderter Marktverhältnisse auf den Bilanzstichtag extrapoliert. Dabei wurde nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 79.460 (ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 253 Abs. 6 HGB).

Zum Stichtag existieren bei der Firma Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Der Zeitwert dieser Vermögensgegenstände beträgt EUR 368.813.

Dieser Wert wurde mit der Rückstellung verrechnet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert zum 30.9.2023 von EUR 368.813 und den Anschaffungskosten von EUR 382.357 ist negativ, daher ergibt sich heraus keine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 S. 3 HGB.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 30.09.2023 Stand zum 30.09.2022
TEUR TEUR
Sonstige Rückstellungen Personal 348,4 332,3
Vertrieb 1.392,0 1.114,5
Übrige 1.176,5 1.008,1
Sonstige Rückstellungen gesamt 2.916,9 2.454,9
Sicherungsrechte der Verbindlichkeiten

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Ansonsten sind die Verbindlichkeiten nicht besichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 977.842,53 (Vorjahr: EUR 277.944,97) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 7.744.616,95 (Vorjahr: 6.845.689,14 EUR) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 2.612.757,48 (Vorjahr: EUR 1.436.235,45) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 2.585.670,48 (Vorjahr: EUR 1.409.148,45). Der unter den Forderungen ausgewiesene Posten der sonstigen Vermögensgegenstände enthält Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 27.087,00 (Vorjahr: EUR 27.087,00).

Bei sämtlichen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.795.864,64 (Vorjahr: EUR 4.824.863,76) beträgt die Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 397.512,89 (Vorjahr: EUR 736.196,35).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es lagen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen wird im Berichtsjahr ein Zinsanteil für die Zuführungen zu Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 48.406,00 (Vorjahr: EUR 49.333,00) ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Geschäftsjahr 2022/2023
Vorjahr 2021/2022
Arbeiter 0,00 0,00
Angestellte 25,00 25,00
leitende Angestellte 8,00 11,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 33,00 36,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 28,00 35,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00 1,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Perso- nen geführt:

Geschäftsführer: Alexandre Simmler ausgeübter Beruf: Kaufmann

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Konzernzugehörigkeit

Die SBM Life Science GmbH wurde in den Konzernabschluss der ALEXIM Société par actions simplifiée, Ecully, Frankreich, einbezogen (kleinster und größter Konzernkreis).

Der Konzernabschluss wird unter Einhaltung französischer Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (nach französischem GAAP) erstellt.

Der offengelegte Konzernabschluss ist in Frankreich erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nachtragsbericht:

Die Einschätzung und Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen in der Welt auf das Geschäft der SBM Life Science GmbH werden im Lagebericht genauer erläutert.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 523.067,41.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 523.067,41 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Langenfeld, den 23. April 2025

gez. Alexandre Simmler

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SBM Life Science GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SBM Life Science GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SBM Life Science GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu kön- nen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Au- ßerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsla- ge der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im inter- nen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 16. Mai 2025

WirtschaftsTreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Ernst, Wirtschaftsprüfer

Krais, Wirtschaftsprüfer

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