Jade 1386. GmbH
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BodeHewitt AG & CO. KGGrünwaldJahresabschluss zum 31. Dezember 2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 20081. Ausgangssituation Aus einer Partnerschaft entstand zum 1.1.2000 die Bode Grabner Beye AG & Co. KG. Danach wurde sie zum Stichtag 01.10.2005 mit einem Teilbereich der Hewitt Associates GmbH zu BodeHewitt AG & Co. KG verschmolzen. Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 70jährige Tradition zurück, die durch Pionierleistungen im Bereich der Betrieblichen Altersversorgung geprägt ist. Sitz des Unternehmens ist Grünwald bei München. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Stuttgart und Wiesbaden. Die Geschäftstätigkeit der BodeHewitt AG & Co. KG umfasst Dienstleistungen in allen Belangen der Gestaltung, Finanzierung und Bewertung der Betrieblichen Altersversorgung, des Investment Consulting, der Pension Administration sowie des International Retirement and Financial Management (IRFM). Der Zusammenschluss mit dem Geschäftsbereich RFM der Hewitt Associates GmbH Deutschland in 2005 schafft einige Synergieeffekte. Über die Anbindung an das internationale Netzwerk von Hewitt Associates stellt BodeHewitt globale Kompetenz und lokale Experten in über 40 Ländern weltweit zur Verfügung. Die im Frühsommer 2007 mit der US-Immobilienkrise beginnende Finanzkrise, gilt als Auslöser der anhaltenden weltweiten Finanzkrise. Diese hat sich im Laufe des Jahres 2008 zunehmend auf die Realwirtschaft ausgewirkt. Effekte waren zunächst in den USA, dann in Westeuropa und in Japan sowie seit Herbst 2008 auf der ganzen Welt zu erkennen. In Folge verzeichneten die Aktienkurse weltweit ab Oktober 2008 nach einem ersten Einbruch einen zweiten starken Rückgang aus Angst vor Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Auch auf den Rohstoffmärkten kam es vor allem ab Beginn des vierten Quartals 2008 zu starken Preisrückgängen. Die meisten Automobilhersteller in den Industrieländern sind von Absatzeinbrüchen in zweistelliger Größenordnung betroffen. Nach Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes befindet sich Deutschland nach zwei Quartalen mit negativen Wirtschaftswachstumsraten seit Oktober 2008 in einer Rezession. Dauer und Intensität der Auswirkungen der Finanzkrise auf die weltweite Realwirtschaft lassen sich schwer einschätzen. Auf nationaler Ebene werden in vielen Ländern Konjunkturprogramme erarbeitet. So hat die Bundesregierung das Maßnahmenpaket "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" im November 2008 verabschiedet und plant ein weiteres Programm für Januar 2009 (Wikipedia, Finanzkrise ab 2007). Trotz des schwierigen Umfelds konnte sich BodeHewitt auch im Geschäftsjahr 2008 gegenüber den Mitbewerbern behaupten und weiter Marktanteile hinzugewinnen, nicht zuletzt aufgrund des Joint Ventures mit Hewitt Associates, das nun auch vermehrt grenzübergreifende Beratungsprojekte ermöglicht. Zwar wird der überwiegende Teil des Beratungsumsatzes mit Beratungsprojekten im Inland erzielt, allerdings wurde in 2008 der Trend weiter fortgesetzt und der Anteil der Projekte mit Auslandsbezug deutlich erhöht. 2. Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und Lage des Unternehmens Um die Marktposition der Gesellschaft weiter zu festigen und auszubauen, wurde im Geschäftsjahr 2008 der Fokus u. a. auf den Ausbau der Geschäftsfelder International RFM und Pension Administration gelegt. Die Entwicklung dieser neuen Bereiche bindet in der Anlaufphase vorwiegend Personalkapazitäten erfahrener Berater zum Aufbau von Know-how und für die Akquisition neuer Mandanten für diese Lines of Business. Diese Etablierung der neuen Geschäftsfelder bedingt also kurz- bis mittelfristig Anfangsinvestitionen, die sich auf die Ertragslage auswirken. Mit positiven Impulsen auf Gewinn und Wachstum ist erst in den kommenden Jahren zu rechnen. Aufgrund des stetigen Wachstums des Unternehmens sind auch interne Prozesse neu zu definieren und teilweise auch zu modifizieren. Um gut aufgestellt auch in die Zukunft zu gehen, war es u. a. erforderlich, ein Zielvereinbarungssystem (MbO) für alle Mitarbeiter an allen Standorten einzuführen. Dies wurde, nach intensiven Vorbereitungen in 2007, 2008 umgesetzt. Für München wurde in 2008 außerdem ein neues Büro gesucht und gefunden. Die Planung der Räumlichkeiten und des Umzugs wurden in 2008 stark vorangetrieben, so dass der Umzug im April des Jahres 2009 stattfinden wird. Diese Sonderprojekte haben ebenfalls Einfluss gehabt auf die Ertragslage des Unternehmens. Trotz schwieriger Marktbedingungen und der Konzentration nicht nur auf externe, d. h. mandantenbezogene Aktivitäten, konnte BodeHewitt den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Ausschlaggebend dafür waren der Anstieg bei der Beauftragung von Sonderprojekten, die Gewinnung neuer Mandanten und auch der deutliche Anstieg an internationalen Projekten. Insgesamt erzielte die Gesellschaft in 2008 einen Umsatz in Höhe von 22,0 Mio. €, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr (19,6 Mio. €) in Höhe von rd. 12 %. Der EBIT aller drei Standorte beträgt 5,96 Mio. €, die Umsatzrendite liegt bei 27,9 %. Verglichen mit dem Budget liegt der Umsatz 2008 genau im Plan, das Betriebsergebnis vor Steuern in Höhe von 6,14 Mio. € liegt mit 3,6 % über dem budgetierten Ergebnis (5,93 Mio. €). Die Bilanzsumme des Unternehmens liegt bei 11,1 Mio. € (Vorjahr: 9,46 Mio. €), die darin enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,15 Mio. € (Vorjahr 3,95 Mio. €), dies ist ca. 23% des Umsatzes. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive Unfertige Leistungen liegen bei rund 33% der Gesamtleistung (Vorjahr 30 %). Die Liquidität des Unternehmens war über das gesamte Jahr zu jeder Zeit gesichert. Sie ist jedoch Schwankungen unterworfen. Diese sind im Wesentlichen durch stichtagsbezogene Arbeiten und die daraus resultierende Rechnungsstellung bedingt. Aufgrund der wiederkehrenden Arbeiten bei den versicherungsmathematischen Bewertungen der Pensionsrückstellungen ist trotz der anhaltenden weltweiten Finanzkrise auch in Zukunft eine solide Basis vorhanden, um den Umsatz stabil zu halten. Steigerungen sind in erster Linie durch die bereits erwähnten neuen Geschäftsfelder zu erwarten, dies vornehmlich durch die weitere Vertiefung von Qualifikationen und Know-how, die zum einen grenzüberschreitende Beratungsleistungen im Bereich IRFM ermöglichen und zum anderen Pension Administration qualifiziert vermarkten lassen. Die positive Ertragsentwicklung in 2008 ist auch darauf zurück zu führen, dass in einigen Bereichen weitere Einsparungspotenziale genutzt werden konnten und ein ausgeprägtes Kostenbewusstsein vorhanden ist. Ob durch die Finanzkrise Forderungsabschreibungen vorgenommen werden müssen, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht prognostizieren. Für erkennbare Risiken werden derzeit Einzelwertberichtigungen vorgenommen, für weitere Risiken erfolgt eine Pauschalwertberichtigung. Da das Unternehmen nach dem Zusammenschluss eine Größe erreicht hat, bei der eine systematische Planung und Kontrolle unter Zuhilfenahme verschiedener betriebswirtschaftlicher Kennzahlen unerlässlich ist, wird ein umfassendes Controlling immer bedeutender. Hierbei ist ein großes Augenmerk nicht nur auf die Umsatzentwicklung, sondern insbesondere auch auf die Kosten zu legen. Profitabilitätsanalysen, Deckungsbeitragsrechnungen und weitere Controllinginstrumente müssen immer weiter verbessert werden, um stets konkrete Aussagen über die Profitabilität einzelner Standorte, Geschäftsfelder und Kostenstellen treffen zu können. Die Anzahl der Beschäftigten (FTE) ist im Wirtschaftsjahr 2008 um insgesamt 15,52 FTEs gestiegen, davon in München +7,36, in Stuttgart +5,21 und in Wiesbaden +2,95. Insgesamt verfügt das Unternehmen über eine stabile Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage, Bestandsgefährdungen sind derzeit nicht zu befürchten. 3. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 3.1 Erwartete Entwicklung Die deutsche Wirtschaft befindet sich durch die Auswirkungen der Finanzkrise seit Oktober 2008 in einer Rezession. Ob und inwieweit sich die weltweite Situation auf das Geschäft der Betrieblichen Altersversorgung auswirkt, bleibt abzuwarten. Das Unternehmen profitiert weiterhin von Geschäftsbereichen, die nicht den Konjunkturschwankungen unterliegen, wie etwa den versicherungsmathematischen Bewertungen von Pensionsrückstellungen im Zusammenhang mit der Aufstellung der Handels- und der Steuerbilanzen der Mandanten, Inwieweit die Erteilung von Zusatzaufträgen, die in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben, durch die allgemeine wirtschaftliche Situation beeinflusst wird, ist derzeit nicht abschätzbar. 3.2 Chancen Weiteres Umsatzwachstum, neben dem Ausbau neuer Geschäftsfelder, ist nach wie vor durch die Hinzugewinnung neuer Mandanten möglich. Um dies zu erreichen, etablierte BodeHewitt in 2007 das Business Development, dessen Hauptaufgabe die Anbahnung von neuen Geschäftskontakten für alle Geschäftsbereiche ist. Konkrete Business Development Maßnahmen wie die Bewertung von Absatzmärkten, die Geschäftsanalyse von Kunden und Wettbewerbern sowie die Identifizierung nicht erschlossener Geschäftsfelder werden sich positiv auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens auswirken. Wie in den Vorjahren, tragen zu der Verbesserung der Ertragslage stark die Pflege und der Ausbau bereits bestehender Mandantenkontakte, sowie die Festigung der strategischen Partnerschaft mit Hewitt bei. Diese Maßnahmen werden ab 2009 noch dahingehend unterstützt, dass auch eine Marketingabteilung aufgebaut wird, die u. a. dafür sorgen wird, dass die externe und interne Kommunikation die Positionierung von BodeHewitt auf dem Markt der Betrieblichen Altersversorgung verbessert. Ziel ist es, die Wahrnehmung der "Marke" BodeHewitt mit all ihren Vorzügen im deutschen Markt deutlich zu steigern. Hierin ist auch eine deutliche Chance zu sehen, mit der steigenden Präsenz neue Mandanten zu gewinnen. Der weitere Ausbau der neu eingeführten Geschäftsbereiche Pension Administration und International RFM wird in 2009 entscheidend zu einer positiven Umsatzentwicklung beitragen müssen, denn im Geschäftsjahr 2009 hängt das zusätzliche Umsatzwachstum im Wesentlichen von der zukünftigen Entwicklung der neuen Geschäftsbereiche ab. 3.3 Risiken Der Ausbau bzw. die Einführung neuer Geschäftsbereiche birgt jedoch das Risiko, dass qualifizierte Mitarbeiter nicht zur Verfügung stehen. Aufgrund der erweiterten Geschäftstätigkeit in den o. g. Bereichen werden zusätzliche Mitarbeiter benötigt, die sich auf die neuen Geschäftsbereiche spezialisieren sollen. Diese Fachkräfte werden entweder im eigenen Unternehmen aus- und weitergebildet oder auf dem freien Markt akquiriert. Letzteres ist häufig nur schwer umsetzbar, weil die so genannten "Key Talents" in der Regel bereits bei Wettbewerbern tätig sind und in Beratungsunternehmen der Betrieblichen Altersversorgung eine niedrige Fluktuationsrate festzustellen ist. Dies führt zu wenig Bewegung auf dem Bewerbermarkt und somit zu wenig Möglichkeiten für Einstellungen spezialisierter Berater. Auch aus diesem Grunde liegt ein wesentlicher Fokus der Personalarbeit darin, sowohl die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz als auch die Karrierechancen der Mitarbeiter stets zu verbessern. Die Weiterentwicklung der individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter ist somit ein vorrangiges Ziel. So wurde in 2008 zum einen ein MbO-System und zum anderen ein Karrieremodell erfolgreich etabliert. Neben einem leistungsorientierten Vergütungsbestandteil bildet das strukturierte Karrieremodell eine wesentliche Grundlage für den optimierten Einsatz und die weitere Entwicklung der Berater sowie die Möglichkeit der Partizipation am Unternehmenserfolg. Nicht zuletzt haben diese Maßnahmen einen Beitrag dazu geleistet, die Fluktuation, wie auch in den vergangen Jahren, niedrig zu halten. Trotzdem ist es erforderlich, diese Systeme weiter zu pflegen und auch weiter zu entwickeln, um stets den hohen Anforderungen qualifizierter Mitarbeiter gerecht zu werden und dem Wettbewerb stand zu halten. Um dem zunehmend wachsenden Wettbewerb um talentierte Nachwuchskräfte aber bereits frühzeitig zu begegnen, werden von Vorständen und Mitarbeitern Vorlesungen an der Universität Ulm gehalten. Darüber hinaus ist BodeHewitt bemüht, auch an anderen Universitäten und Fachhochschulen durch Vorträge präsent zu sein und auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. Die Teilnahme an einem Mentorenprogramm ist ein weiterer Meilenstein für konsequentes Employerbranding. Schon traditionell ist die Teilnahme am Kongress für Wirtschaftsmathematik an der Universität Ulm, einem Absolventenkongress, der für die Fakultät Mathematik/Wirtschaftsmathematik deutschlandweit bekannt ist Hier präsentiert sich das Unternehmen umfangreich und führt persönliche Gespräche, die dann häufig zu Einstellungen im Unternehmen führen. Nicht zu unterschätzen ist das Risiko des Verlusts von bestehenden Mandanten in einem immer schwieriger werdenden Marktumfeld. Da die Qualitätsanforderung an die Beratungsleistung von BodeHewitt nicht immer eine flexible Preisgestaltung zulässt, besteht die Gefahr, von Mitbewerbern unterboten zu werden. Auch potenzielle Mandanten könnten sich auf die aggressive Niedrig-Preis-Politik der Wettbewerber einlassen. Der Name BodeHewitt steht für Zuverlässigkeit und Qualität, deswegen wird das Unternehmen aufgrund der langjährigen Erfahrung und der internationalen Kompetenz den Anforderungen des Marktes auch künftig gerecht werden. 3.4 Nachtragsbericht und Ausblick Der geplante Ausbau der Geschäftsfelder Pension Administration, International RFM und Mergers & Acquisitions erweitert die Dienstleistungspalette und führt zu einem erwarteten Zuwachs an Neukunden. Daneben ist die weitere Etablierung der Marke "BodeHewitt" fester Bestandteil der Unternehmensstrategie, die unter anderem mit Marketingmaßnahmen wie Vorträgen, Veröffentlichungen und Mandantenveranstaltungen umgesetzt werden wird. Aufgrund der guten Positionierung im Marktumfeld und des stabilen Auftragbestands sowie der Weiterentwicklung neuer Geschäftsfelder geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2009 davon aus, den Umsatz weiter steigern und das Ergebnis stabil halten zu können. Sollte eine Stärkung der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte 2009 erfolgen, blicken wir hinsichtlich der Ergebnissituation positiv in die nächsten zwei Jahre. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.
Grünwald, 18.03.2009 Olaf Petersen, Vorstand Dr. Rainer Goldbach, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktivseite:
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BodeHewitt AG & Co. KG, Grünwald bei München, für das Geschäftsjahr 2008 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittlere Kapitalgesellschaften & Co. KG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet und planmäßig nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Sachanlagen werden mit den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen im Wesentlichen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren. Anlagegüter werden pro rata temporis abgeschrieben. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter wird im Zugangsjahr nach § 6 Abs. 2a des Einkommensteuergesetzes ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von fünf Jahren ergebniswirksam aufgelöst wird. Der Sammelposten wird im Anlagengitter gesondert ausgewiesen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Unfertige Erzeugnisse werden progressiv, anhand der tatsächlichen durchschnittlichen Kosten je Stunde multipliziert mit den offenen, am Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Stunden, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G` ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie werden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagengitter dargestellt. Die Zugänge im Bereich Geringwertige Wirtschaftsgüter betrugen EUR 53.187,33. Der Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a des Einkommensteuergesetzes hat einen Bestand in Höhe von EUR 42.897,00. Die Auflösung des Geschäftsjahres beträgt EUR 10.290,33. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Auf die Forderungen wurde eine Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 16.200,00 und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestandes gebildet. Dies entspricht EUR 22.100,00. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Kautionszahlungen im Zusammenhang mit Mieträumen (TEUR 9) enthalten. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen geleistete Versicherungsprämien (TEUR 73) und Zahlungen im Zusammenhang mit Softwarelizenzverträgen (TEUR 23) enthalten. Das Kommanditkapital beläuft sich auf EUR 50.000,00 und wird am Bilanzstichtag wie folgt gehalten:
Das haftende Kommanditkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Tantieme- und Bonuszahlungen (TEUR 1.524), nicht in Anspruch genommene Urlaubstage (TEUR 258), Archivierung (TEUR 151), ungewisse Verbindlichkeiten aus angemieteten Räumlichkeiten (TEUR 60), Jubiläumszahlungen (TEUR 46), Berufsgenossenschaft (TEUR 41), Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 22) und übrige ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 122). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 6.625,92 (i. Vj.: EUR 8.355,89) und aus Steuern in Höhe von EUR 669.902,90 (i. Vj.: EUR 538.459,29). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus erbrachten Dienstleistungen in allen Bereichen der betrieblichen Altersvorsorge, einschließlich Investment Consulting und Pension Administration. Aufgliederung nach Standorten
Der Personalaufwand enthält neben den festen und variablen Bezügen der Mitarbeiter die an die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder der BodeHewitt Beteiligungs AG bezahlten Vergütungen. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von EUR 251.039,43 (i. Vj.: EUR 258.569,90) enthalten. 5. Sonstige Angaben Komplementärin der Gesellschaft ist die BodeHewitt Beteiligungs AG mit dem Sitz in Grünwald bei München. Das Grundkapital der persönlich haftenden Gesellschafterin in Höhe von EUR 50.000,00 ist in voller Höhe einbezahlt. Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2008 von BodeHewitt Beteiligungs AG, vertreten durch deren Vorstandsmitglieder
wahrgenommen. Die Gesamtvergütung der Geschäftsführung betrug im Geschäftsjahr 2008 TEUR 2.050 (i. Vj.: TEUR 2.244). Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 161 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Zum 31. Dezember 2008 befanden sich 15 Mitarbeiterinnen im Elternurlaub. Aus den Mietverhältnissen für die Geschäftsräume in Grünwald bei München, in München (ab 1. September 2009) und in Stuttgart hat die Gesellschaft finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.230 (Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 757). Aus PKW-Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 206 (Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 113). Es bestehen außerdem finanzielle Verpflichtungen aus dem Kooperationsvertrag mit Hewitt Associates GmbH, Wiesbaden und Hewitt Associates LLC, Illinois/USA vom 13. Juli 2005 in Höhe von TEUR 271 (Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 271). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 4.707. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Bode Grabner Beye Trust GmbH mit dem Sitz in Grünwald bei München. Das gezeichnete Kapital der Bode Grabner Beye Trust GmbH beträgt EUR 25.000,00. Sie schließt das Geschäftsjahr 2007 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -714,11. Im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung sind weitere steuerliche Erträge und Aufwendungen zu berücksichtigen. Im Geschäftsjahr 2008 fällt aufgrund des bestehenden Verlustvortrages keine Gewerbesteuer an. Der Abschluss der BodeHewitt AG & Co. KG wird in den Konzernabschluss der Bayerischen Hypotheken- und Vereinsbank AG, mit Sitz in München, einbezogen. Der Konzernabschluss kann beim elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden. Der Abschluss der BodeHewitt AG & Co. KG wird auch in den Konzernabschluss der Uni Credito S.P.A., Rom, Italien, als oberste Konzerngesellschaft, einbezogen. Dieser ist am Sitz der Uni Credito S.P.A. erhältlich.
Grünwald, den 18. 3. 2009 BodeHewitt
Beteiligungs AG
Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2008
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BodeHewitt AG & Co. KG, Grünwald bei München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 18. März 2009 Ernst
& Young AG
Bauer, Wirtschaftsprüfer Luhmer, Wirtschaftsprüfer |
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