Informatik Consulting Systems AktiengesellschaftLiquidiert

Sonnenbergstraße 13, 70184 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 18569
Eingetragen
2.7.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Leistungen jeder Art auf dem Gebiet der Informatik, des Consultings sowie der Systemlösungen (Systems), insbesondere für die Anwendungsgebiete Industrial Solutions, Aerospace, Defence, Transportation, Methods, Processes sowie Tools, im kompletten Software-Lifecycle

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Gerhäuser
seit 3.5.2011
Prokura
Cid Filip Kiefer
seit 20.6.2006
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Informatik Consulting Systems Aktiengesellschaft

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der IT-Branche

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Dienstleistungsbranche haben sich im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.

Die IT-Branche hat sich in 2017 weiterentwickelt. Die Digitalisierung ist zu einem der treibenden Wirtschaftsfaktoren geworden. Der Konzentrationsprozess innerhalb der IT-Dienstleistungs- und Engineering-Branche hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. So hat AKKA bspw. im März 2017 die Gigatronik und Altran im November 2017 die Aricent übernommen (Altran ab 2018 weltweit führende Engineering Company mit 3 Mrd. Euro Umsatz). Die fortschreitende Globalisierung und die damit einhergehende zentralisierte Beschaffung bzw. globale Bündelung in Einkaufsbündnisses hält weiter an und stellt mittlere und kleinere IT-Engineering Unternehmen vor Herausforderungen. Am Markt werden globale Engineering Partner gefordert.

Erlös- und Auftragsentwicklung der ICS AG

Die Betriebsleistung der ICS AG hat sich um -3,74 % verändert. Der Auftragseingang 2017 ist um 25,74 % aufgrund einer sehr guten Auftragslage gestiegen. Der Auftragsbestand ist entsprechend per 31.12. um 97,79 %, aufgrund des hohen Auftragseingangs und des hohen Krankenstandes im 2. Quartal 2017 gestiegen. Der DB III per 31.12.2017 ist gegenüber 2016 um 0,83 % leicht verbessert. Der hohe Krankenstand im 2. Quartal 2017 führte dazu, dass die geplanten Umsatzsteigerungen nicht erreicht werden trotzdem konnte das Ergebnis des Vorjahres leicht verbessert werden.

ICS AG 2017 2016 Veränderung
in %
Gesamtleistung 10.024.078 € 10.414.008 € -3,74
Auftragseingang 12.822.822 € 10.197.893 € +25.74
Auftragsbestand per 31.12. 8.187.205 € 4.339.618 € +88,66
DB III 1.178.205 € 1.224.923.05 € -3,81

Sonstige beeinflussende Faktoren

Die Einstellung von 21 Mitarbeitern sowie Weiterbildungsmaßnahmen im Mitarbeiterbestand im Jahr 2017 verursachte einen Einarbeitungs- und Qualifizierungsaufwand. Die Kosten dieser Maßnahmen betrugen ca. 335.000,- €.

Zur Verbesserung unserer Kundenbeziehungen haben wir, wie schon im Vorjahr, Projekt-Reisezeiten in Höhe von 4.989 Std. unseren Kunden nicht berechnet. Die Kosten betrugen ca. 250.000 €.

Für Forschung und Entwicklung wurden ca. 6.000 Std. aufgewendet, die Personalkosten beliefen sich auf ca. 300.000 €.

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2017 waren mit Stichtag zum 31.12.2017 104 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt (im Vergleich hierzu 2016 111 Mitarbeiter). Die Personalbestandsänderung ergibt sich durch Abwanderungen von Mitarbeitern an unsere Kunden als auch durch Neuorientierungen. Ein Ausgleich durch Neueinstellungen oder Personalaufbau gestaltet sich auf Grund der zunehmenden Schwierigkeiten geeignetes Personal zu finden weiterhin als Herausforderung.

Der Personalaufwand hat gegenüber dem Vorjahr um 4,64 % abgenommen. Die Abnahme resultiert aus dem Faktor Personalreduzierung.

Darstellung der Lage

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar.

Vermögen 2017
TEUR
2016
TEUR
Veränderung
in %
Anlagevermögen 99 109 -9,17
Anteile an verb. Untern. 90 90 0
Vorräte 775 238 225,63
Forderungen 2.139 2.528 -15,39
Sonst. Verm.geg. 400 360 (466) 11,11
Kassenbestände 3.641 3.812 -4,51
Sonstige 8 7 14,29
  7.152 7.144 (7.250) 0,11
Kapital 2017
TEUR
2016
TEUR
Veränderung
in %
Eigenkapital 3.566 3.392 5,13
Rückstellungen 2.118 1.951 (2.057) 8,56
davon kurzfristig 1.206 1.268 -4,89
langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0
kurzfristige Verbindlichkeiten 1.468 1.801 -18,49
  7.152 7.144 (7.250) 0,11

Die Klammerwerte stellen die korrekten Werte des Vorjahres ohne Saldierung der Pensionsrückstellung mit der Rückdeckungsversicherung dar.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,11 % erhöht. Wir verharren auf dem Niveau von 2016. Herauszuheben ist der Anstieg der Vorräte um 225,63 %. Dieser signifikante Anstieg ergibt sich ausschließlich aus einem Projekt mit der DB AG, in dem die Rechnungsstellung erst im März 2018 geklärt werden kann. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich zum einen aus der Auflösung einer Rückdeckungsversicherung im Jahre 2017. Zum anderen aus der Aufhebung der noch bis zum 31.12.2016 fälschlicherweise vorgenommenen Saldierung der Pensionsrückstellungen mit der dazugehörigen Rückdeckungsversicherung. Die Reduzierung der Forderungen als auch des Kassenbestandes korrespondieren mit dem hohen Bestand an Vorräten. Der Anstieg des Eigenkapitals ergibt sich aus der gemäß BilRUG einzustellenden Ausschüttungssperre.

Die Rückstellungen haben sich durch die zwischenzeitlich normalisierte Pensionsrückstellung erhöht.

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten bestehen in Form des Darlehens aus unserer U-Kasse sowie der üblichen Umsatzsteuer - und Lohnsteuerzahlungen, die in das neue Jahr vorgetragen werden.

Finanzlage

Die Liquidität 1. Grades hat sich von 124,23 % auf 136,16 % verbessert. Grund hierfür ist in der weiteren Reduzierung des noch bestehenden Darlehens zu sehen.

Der Cash-flow hat sich durch den höheren Jahresüberschuss und reduzierte Abschreibungen verbessert.

Ertragslage

Die Ertragslage des Jahres 2017 ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) bewegt sich auf ordentlichem Niveau.

Die Gesamtkapitalrentabilität verbesserte sich von 15,51 % auf 15,93 %.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung waren nach Schluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung

Die weltweite Nachfrage für den Ausbau der Transportkapazitäten und Infrastruktur

für den Eisenbahnverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr wächst in 2018 stark. In das Schienennetz der DB und die Modernisierung von Bahnhöfen soll 2018 die Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro fließen. Diese Investitionen werden das Geschäft unserer Kunden und unser Geschäft stabilisieren und weiterentwickeln.

Daneben werden wir an einem Großprojekt im skandinavischen Raum mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die nächsten Jahre mitarbeiten, und unsere Schweizer Tochtergesellschaft etabliert sich ebenfalls am Markt und eine nachhaltige Nachfrage für 2018 entwickelt sich.

Die ICS wird auf Grund Ihrer besonderen Position am Markt von dieser Nachfrage sowohl bei den Betreibern als auch bei den Herstellern profitieren.

Wir planen im Jahr 2018 die ICS nach ISO 9001:2015 zertifizieren zu lassen und wollen erste Beratungsprojekte bei Kunden mit den Themen, ISO 27000ff und EU Datenschutzgrundverordnung, Cyber-Security unter Berücksichtigung der IEC 62443 und KRITIS durchführen.

Die ICS ist im Bereich der Funktionalen Sicherheit und Cyber-Security im Automotive sowie Industrie Sektor in 2018 erfolgreich unterwegs. In diesem Bereich haben wir eine stabile Auftragslage.

In der Ergebnisplanung gehen wir davon aus, dass im Wirtschaftsjahr 2018 leichte Einkommenssteigerungen der Mitarbeiter, notwendige Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter und Aufwendungen für die Geschäftsfelder Information Security, und Cyber-Security zu berücksichtigen haben.

Wir planen eine Umsatzrendite von 9 - 11 %.

Sonstige Angaben

Siehe Anhangsangaben gemäß § 160 AktG.

Erklärung des Vorstandes gemäß § 312 Abs. 3 Satz 2 AktG

Bei Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen werden angemessene Gegenleistungen vereinbart, so dass keine Nachteile entstanden sind.

 

Stuttgart, März 2018

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 189.504,68 200.062,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.706,45 1.770,67
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.706,45 1.770,67
II. Sachanlagen 93.897,95 107.391,33
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.897,95 107.391,33
III. Finanzanlagen 90.900,28 90.900,28
1. Beteiligungen 90.900,28 90.900,28
B. Umlaufvermögen 6.954.250,73 6.937.304,30
I. Vorräte 775.116,85 237.585,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.538.590,38 2.887.617,57
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 43.441,83 25.130,22
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.495.148,55 2.862.487,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 107.318,00 7.982,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.640.543,50 3.812.100,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.977,05 6.531,68
Summe Aktiva 7.151.732,46 7.143.898,26

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 3.565.627,93 3.392.360,11
I. gezeichnetes Kapital 2.650.000,00 2.650.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 391.676,00 265.000,00
III. Bilanzgewinn 523.951,93 477.360,11
B. Rückstellungen 2.118.414,47 1.951.157,54
C. Verbindlichkeiten 1.467.690,06 1.800.380,61
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.467.690,06 1.800.380,61
davon aus Steuern 514.307,63 531.257,75
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 424,44
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.467.690,06 1.800.380,61
Summe Passiva 7.151.732,46 7.143.898,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 10.027.778,33 10.468.561,80
2. Personalaufwand -8.068.450,35 -8.443.138,19
a) Löhne und Gehälter -6.595.364,37 -7.096.416,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.473.085,98 -1.346.721,95
davon für Altersversorgung -267.724,07 -60.705,07
3. Abschreibungen -56.207,57 -73.904,87
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -56.207,57 -73.904,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.166.587,45 -1.226.368,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.767,15 3.153,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -50.093,04 -67.093,43
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -170.685,27 -198.666,17
8. Ergebnis nach Steuern 520.521,80 462.543,60
9. sonstige Steuern -2.754,00 -3.531,00
Jahresüberschuss 517.767,80 459.012,60

Ergebnisverwendung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.184,13 20.546,11
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00 -2.198,60
in andere Gewinnrücklagen 0,00 -2.198,60
3. Bilanzgewinn 523.951,93 477.360,11

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss 2017 entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Für die Gliederung und Bewertung wurden die Vorschriften des HGB und AktG beachtet, wobei die Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewendet wurden.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend der Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Informatik Consulting Systems AG
Sitz: 70184 Stuttgart
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart
Register-Nr.: HRB 18569

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Ansatzstetigkeit i.S.d. § 246 Abs. 3 HGB wurde beachtet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um die Absetzung für Abnutzung angesetzt.

Die Abschreibungen wurden unverändert nach der linearen und degressiven Abschreibungsmethode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer technischen oder wirtschaftlichen Abnutzung sind nicht vorgenommen worden.

Umlaufvermögen

Vorräte

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Sonstiges Umlaufvermögen

Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Aktive latente Steuern

Auf das Ansatzwahlrecht i.S.d. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hinsichtlich einer aktiven latenten Steuer wurde verzichtet.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird (Erfüllungsbetrag). Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, entspricht der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre den künftigen Preis- und Kostensteigerungen, so dass eine Abzinsung nicht vorgenommen wurde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen der Vorjahre.

Für Pensionsrückstellungen hat die Gesellschaft zum 31.12.2017 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen erstellen lassen. Es werden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 angewendet.

Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Diese wurde entgegen der Absicht sie zu verpfänden bis heute nicht verpfändet. Es darf somit keine Saldierung erfolgen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2017 beträgt 109.645 EURO. Bislang ging man von der Verpfändung und somit Verrechnung aus und hat fälschlicherweise den Aktivwert mit dem Erfüllungsbetrag saldiert. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt 935.139 EURO.

Nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB besteht noch ein Fehlbetrag in Höhe von 22.783 EURO, der noch mit einem jährlichen Betrag in Höhe von 3.254 EURO der Pensionsverpflichtung zugeführt werden muss. Durch die Neutralisierung des Postens für BilMoG und einer jährlichen Zuführung ergibt sich zum 31.12.2017 folgende Korrektur:

2017
Barwert 935.139 EURO
./. Anpassung 22.783 EURO
Ansatz Handelsbilanzwert 912.356 EURO

Im Vorjahr hätte sich der Posten wie folgt dargestellt:

2016
Barwert 815.408 EURO
./. Anpassung 26.037 EURO
Ansatz Handelsbilanzwert 789.371 EURO

Die Rückdeckungsversicherung von Frau Hämer-Rühle ist aufgelöst.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischen Gutachten der Ries corporate solution zum 31.12.2017 weist eine planmäßige Zuführung zu der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 122.985 EURO aus und basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31.12.2016: 3,68 %

Gehaltstrend: 0 %

Rententrend: 2 %

Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0 %

Bewertungsmethode: Anwartschaftsbarwert

Biometrische Parameter: Richttafeln 2005G nach Heubeck

Auf Grund der Vorgaben durch BilRUG, ist in der Berechnung vom siebenjährigen auf den zehnjährigen Zinsfuß umgestellt. Daraus ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von 98.351 Euro. Kumuliert ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von 225.027 Euro

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB)

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H.v. 131.588,16 Euro eine Restlaufzeit von über 1 Jahr.

Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Entwicklung der Gewinnrücklagen nach § 152 Abs. 3 AktG:

Gewinnrücklage 31.12.2017 391.676,00 Euro
davon gesetzliche Rücklage Vorjahr 265.000,00 Euro
davon andere Rücklagen 126.676,00 Euro
Zuführung laufendes Jahr 126.676,00 Euro

Über die endgültige Ergebnisverwendung des Bilanzgewinnes per 31.12.2017 wird die Hauptversammlung beschließen.

Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Ausfall-Bürgschaften (Mietbürgschaften) i.H.v. 21.693,16 €

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i.H.v. 165.986,00 Euro Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie i.H.v. 77.856,34 Euro Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Satz 2 HGB unterlassen.

Überleitungsrechnung der Umsatzerlöse des Vorjahres

Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar.

Bei Anwendung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 10.447 TEuro ergeben. Die Erhöhung der Umsatz-

erlöse setzt sich wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse Vorjahr gem. GuV Vorjahr 10.443.274,90 Euro
+ Erhöhung der Umsatzerlöse aufgrund Neufassung § 277 Abs. 1 HGB 4.646,69 Euro
Umsatzerlöse gem. Neufassung § 277 Abs. 1 HGB 10.447.921,59 Euro

Im Vorjahr wurde keine Umgliederung aufgrund der Unwesentlichkeit vorgenommen.

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe Zahl
Vollzeitkräfte 81
Teilzeitkräfte/geringf. Beschäftigte 19
Praktikanten 1
Auszubildende 2
Geringfügig Beschäftigte 1

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 104.

Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörte die folgende Person dem Vorstand an:

Cid Kiefer ausgeübter Beruf: Diplom-Ökonom

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Philipp Bauer Vorsitzender ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

Joachim Schielke stellv. Vors. ausgeübter Beruf: Vorstands-

Vorsitzender i.R.

Dr. Wolfgang Jakob ausgeübter Beruf: Vertriebsleiter i.R.

Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Die ICS AG ist seit dem 11.03.2016 zu 100 Prozent an der Tochtergesellschaft DTec Solutions AG beteiligt.

Das Aktienkapital beträgt 100.000 CHF

Sitz der Tochtergesellschaft ist in 8274 Tägerwilen, Rheinsichtweg 8, Kanton Thurgau.

Das Jahresergebnis 2017 lag zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung der Muttergesellschaft noch nicht vor.

Angaben zu nahestehenden Personen gemäß § 285 (1) Nr. 21

Die angemieteten Geschäftsräume in Stuttgart sind im Besitz der Familie Hämer. Die angemieteten Geschäftsräume in Leipzig sind im Besitz der Familie Winkel.

Die Mietentgelte sind marktüblich und wirtschaftlich angemessen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG bzw. § 89 AktG

Es bestehen Forderungen gegenüber dem Vorstand Cid Kiefer in Höhe von 100.000,00 Euro (VJ 0,00 Euro). Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand bestanden nicht.

Weitere Pflichtangaben nach § 160 AktG

Das Grundkapital von 2.650.000,00 ist eingeteilt in:

2.650.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 Euro.

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung waren nach Schluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand der ICS AG schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 523.951,93 € einen Betrag in Höhe von 424.000 auszuschütten.

 

Stuttgart, 05.03.2018

sonstige Berichtsbestandteile

Ergebnisverwendungsvorschlag

An den Aufsichtsrat der INFORMATIK CONSULTING SYSTEMS AG Herrn Dr. Philipp Bauer Gerokstr. 13B 70184 Stuttgart

 

Stuttgart, 05. März 2018

INFORMATIK CONSULTING SYSTEMS AG

Gewinnverwendung 2017

Sehr geehrte Herren,

wir schlagen vor, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 523.951,93 wie folgt zu verwenden:

1. Ausschüttung einer Dividende

von € 0,16 je Stückaktie, das sind insgesamt für

2.650.000 dividendenberechtigte Stückaktien € 424.000,00

2. Ausschüttungssperre gemäß BilRUG € 98.351,00

3. Gewinnvortrag auf neue Rechnung € 1.600,93

Der Ausschüttungsanspruch der Aktionäre soll zum 16. April 2018 zur Zahlung fällig werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

INFORMATIK CONSULTING SYSTEMS AG

Cid Kiefer, Vorstand

Ergebnisverwendungsbeschluss

(Auszug aus der Hauptversammlung vom 10.04.2018)

NIEDERSCHRIFT

über die

ordentliche Hauptversammlung

der Firma

Informatik Consulting Systems AG

am 10.04.2018

in den Räumen der Informatik Consulting Systems AG,

Sonnenbergstraße 13, 70184 Stuttgart

Beginn: 17.00 Uhr

Anwesend:

1. vom Aufsichtsrat:

1.1 Herr Dr. Philipp Bauer (Vorsitzender),

1.2 Herr Joachim Schielke (stellvertretender Vorsitzender),

1.3 Herr Dr. Wolfgang Jakob;

2. vom Vorstand:

Herr Cid Filip Kiefer;

3. als Abschlussprüfer für die Erläuterung des Jahresabschlusses gemäß § 171 Abs. 1 Satz 2 AktG:

Herr WP/StB Alexander Weiss.

Der Aufsichtsratsvorsitzende übernahm gemäß Ziff. 16.1 Satz 1 der Satzung den Vorsitz der Hauptversammlung und eröffnete die Hauptversammlung um 17.00 Uhr.

Der Vorsitzende stellte fest, dass nach dem aufgestellten und von ihm vor der ersten Abstimmung unterzeichneten Teilnehmerverzeichnis, das zur Einsichtnahme ausgelegt wurde, 2.650.000 Stückaktien in der Hauptversammlung vertreten sind.

Das Teilnehmerverzeichnis blieb während der gesamten Hauptversammlung ausgelegt.

Der Vorsitzende stellte fest, dass somit alle Aktionäre anwesend oder vertreten sind und dass die Hauptversammlung unter Verzicht auf Einberufungsformalitäten nach der Satzung und dem Aktiengesetz erfolgt.

Gegen die Feststellungen des Vorsitzenden erhob sich kein Widerspruch.

Sodann bestimmte der Vorsitzende gemäß Ziff. 17.2 der Satzung, dass die Abstimmung im Wege des Additionsverfahrens durchgeführt wird sowie dass die Abstimmung über die Entlastung des Vorstands im Wege der Einzelabstimmung erfolgt. Er bestimmte hierzu, dass diejenigen Aktionäre, die Ja-Stimmen abgeben oder mit Nein stimmen, dies durch Handzeichen und Angabe der Stimmenzahl anzuzeigen haben, ebenso die Aktionäre, die sich der Stimme enthalten. Er wies ferner darauf hin, dass gemäß Ziff. 15.1 der Satzung je eine Stückaktie eine Stimme gewährt.

Hierauf wurde in die Verhandlung zur Erledigung der Tagesordnung eingetreten.

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der Informatik Consulting Systems Aktiengesellschaft mit Lagebericht sowie des Berichts des Aufsichtsrats

Der Vorsitzende stellte fest, dass

- der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.12.2017 sowie der Bericht des Aufsichtsrats und der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands in der Hauptversammlung vorliegen und in den Geschäftsräumen der Gesellschaft ausgelegen haben und den Aktionären zugesandt wurden;

- Herr WP/StB Alexander Weiss, Ludwigsburg, den Jahresabschluss geprüft und am 03.04.2018 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat, und

- der Jahresabschluss vom Aufsichtsrat gemäß § 172 AktG festgestellt wurde.

Auf einen Bericht des Vorstands gemäß § 176 AktG wurde auf Anfrage des Vorsitzenden verzichtet. Von den Aktionärsvertretern und Aktionären wurden keine Fragen gestellt.

Eine Erläuterung des Berichts des Aufsichtsrats wurde auf Anfrage des Vorsitzenden nicht gewünscht.

Um Verlesen des Jahresabschlusses und des Lageberichts wurde auf An-frage des Vorsitzenden nicht gebeten.

Nachdem eine Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung nicht in Betracht kam und insbesondere Anträge nicht gestellt wurden, erfolgte zu diesem Punkt der Tagesordnung keine Beschlussfassung.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Der Vorsitzende gab bekannt, dass Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, den im Geschäftsjahr 2017 ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 523.951,93 wie folgt zu verwenden:

2.1 Ausschüttung einer Dividende von € 0,16

je Stückaktie, das sind insgesamt für

2.650.000 dividendenberechtigte Stückaktien € 424.000,00

2.2 Einstellung in Gewinnrücklagen

(andere Gewinnrücklagen) € 98.351,00

2.3 Gewinnvortrag auf neue Rechnung € 1.600,93.

Der Ausschüttungsanspruch der Aktionäre wird zum 16.04.2018 zur Zahlung fällig.

Der Vorsitzende stellte fest, dass sich die Anzahl der anwesenden Stimmen nicht verändert hat und keine weiteren Anträge gestellt sind. Der Vorsitzende stellte gemäß den zu Beginn festgelegten Bestimmungen den Tagesordnungspunkt zur Abstimmung.

Es stimmten mit Ja: 2.650.000 Stimmen

Es stimmten dagegen: 0 Stimmen

Es enthielten sich: 0 Stimmen

Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest und verkündete, dass die Verwendung des Bilanzgewinns gemäß dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen ist.

3. Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017

Der Vorsitzende gab bekannt, dass Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung zu erteilen.

Der Vorsitzende stellte fest, dass sich die Anzahl der anwesenden Stimmen nicht verändert hat und keine weiteren Anträge gestellt sind. Der Vorsitzende stellte gemäß den zu Beginn festgelegten Bestimmungen den Tagesordnungspunkt zur Abstimmung:

Es stimmten mit Ja: 2.650.000 Stimmen

Es stimmten mit Nein: 0 Stimmen

Es enthielten sich: 0 Stimmen

Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte

fest und verkündete, dass die Entlastung des Aufsichtsrats gemäß dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen wurde.

4. Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2017

Der Vorsitzende gab bekannt, dass Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung zu erteilen.

Der Vorsitzende wies auf den Stimmrechtsausschluss gemäß § 136 Abs. 1 AktG hin.

Der Vorsitzende verkündete anschließend, dass sich die Präsenz bei der Abstimmung über die Entlastung des Vorstands, Herrn Cid Filip Kiefer, um 441.666 Stimmen auf 2.208.334 Stimmen reduziert hat, und dass keine weiteren Anträge gestellt sind. Der Vorsitzende stellte gemäß den zu Beginn festgelegten Bestimmungen den Tagesordnungspunkt dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung zu erteilen, zur Abstimmung:

Es stimmten mit Ja: 2.208.334 Stimmen

Es stimmten mit Nein: 0 Stimmen

Es enthielten sich: 0 Stimmen

Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest und verkündete, dass die Entlastung des Vorstands gemäß dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen wurde.

Alle Anlagen zu dieser Niederschrift lagen während der gesamten Hauptversammlung vor und aus.

Die einzelnen Abstimmungen erfolgten jeweils entsprechend den eingangs vom Vorsitzenden getroffenen Bestimmungen. Die Anzahl der anwesenden Stimmen hat sich während der gesamten Hauptversammlung nicht verändert.

Widerspruch oder offene Fragen wurden von keinem Aktionär zur Niederschrift des Vorsitzenden erklärt.

Der Vorsitzende hat alle Abstimmungsergebnisse bekannt gegeben und alle Beschlussfassungen im Sinne der Vorschläge festgestellt und verkündet.

Die Hauptversammlung wurde um 17.15 Uhr geschlossen.

 

Stuttgart, den 10.04.2018

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017

der Informatik Consulting Systems Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat hat sich im Laufe des vergangenen Geschäftsjahrs regelmäßig, zeitnah und ausführlich vom Vorstand durch mündliche und schriftliche Berichte über den Geschäftsgang, die Finanzlage und besondere Geschäftsvorfälle der Informatik Consulting Systems Aktiengesellschaft unterrichten lassen.

Hierzu gehörten periodische Berichte über die Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die Liquiditätslage, die Finanz-, Investitions- und Personalplanung, die Unternehmensstrategie, die Rentabilität der Gesellschaft, die allgemeine Geschäftsentwicklung sowie die Geschäftslage für den IT-Bereich und für wesentliche Kunden der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat ließ sich dabei auch über Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von früheren Planungen berichten.

Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr am 15.03.2017, 10.05.2017, 21.09.2017 und 20.12.2017 Sitzungen abgehalten.

In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat frühzeitig eingebunden. Alle Maßnahmen, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Bestimmungen oder aufgrund der Geschäftsordnungen bei der Gesellschaft die Zustimmung des Aufsichtsrats erfordern, wurden dem Aufsichtsrat zur Beschlußfassung vorgelegt und die entsprechenden Maßnahmen ausführlich erörtert. Gegenstand der Beratungen waren in der Berichtszeit insbesondere der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Ertragslage, der Liquidität, des Auftragsbestands und der Kapazität, das Risikomanagement, die Veränderungen bei rückstellungspflichtigen Vorgängen, die Entwicklung der Märkte und die Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, die Personalentwicklung, die Konsolidierung und Fortentwicklung einzelner Geschäftsbereiche, die Veränderungen im Bereich der Entwicklung sowie die weitere Unternehmensstrategie.

Der Aufsichtsrat hat die genannten und weitere Maßnahmen intensiv mit dem Vorstand beraten und die dafür erforderlichen Entscheidungen getroffen sowie die Geschäftsführung des Vorstands im Geschäftsjahr 2017 aufgrund der laufenden Berichterstattung sowie der gemeinsamen Sitzungen überwacht. Der Aufsichtsratsvorsitzende sowie einzelne Mitglieder des Aufsichtsrats standen auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand.

Der Jahresabschluss 2017 und der Lagebericht der Informatik Consulting Systems Aktiengesellschaft ist unter Einbeziehung der Buchführung von Herrn Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Alexander Weiss, Ludwigsburg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsbericht wurde den Aufsichtsratsmitgliedern zugesandt. Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit dem Abschluss befasst. Der Abschlussprüfer stand für Rückfragen zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat seinerseits den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands geprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer tritt der Aufsichtsrat aufgrund seiner eigenen Prüfung bei.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erheben. Er billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an. Ein Konzernabschluss und ein Konzernlagebericht waren nach den Feststellungen im Lagebericht des Vorstands nicht zu erstellen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie den Aktionären für das dem Unternehmen entgegengebrachte Vertrauen.

 

Stuttgart, im April 2018

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Informatik Consulting Systems AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen, internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Ludwigsburg, den 03.04.2018

Alexander Weiss, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 10.4.2018.

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