Josef Saule GmbH
Mühlhauser Straße 55, 86169 Augsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Westphal seit 16.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 12.50% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Josef Saule GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobilienmarkt in China dämpften das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts lag im 1. und 2. Quartal 2023 nahe am durchschnittlichen Wachstum der Jahre 2010 bis 2019. Die Weltkonjunktur erwies sich damit trotz hoher Inflationsraten und der weltweiten geldpolitischen Straffung als widerstandsfähig. Im 2. Quartal 2023 hat sich jedoch das Expansionstempo verlangsamt. Im Jahr 2024 wird das BIP laut Prognose der Bundesregierung um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgehen. Der Garten- und Landschaftsbau setzte im Jahr 2023 knapp 10,34 Mrd.€ um und steigerte den Umsatz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3 %. Auch die Zahl der Beschäftigten und Betriebe stieg weiter an. Die Struktur der Auftraggeber hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt: Der Umsatzanteil privater Kunden stieg bis 2023 auf ca. 58 %. Zählt man den Umsatzanteil mit Generalunternehmen hinzu, sind es ca. 62 %. Mit Auftraggebern der öffentlichen Hand wurden knapp 19 %, mit dem Wohnungsbau knapp 10 %, mit der Industrie ca. 6 % sowie mit sonstigen 3 % des Umsatzes getätigt. Durch die veränderte Kundenstruktur agiert die Branche zunehmend unabhängig von der Baukonjunktur, wird aber andererseits stärker von der Entwicklung der Gesamtkonjunktur gesteuert. Hinsichtlich der Unternehmensgrößenstruktur ist der Garten- und Landschaftsbau vor allem klein- und kleinstbetrieblich geprägt. Umsatzträger der Branche sind eindeutig Klein- und Kleinstbetriebe mit einem Umsatz bis zu 5 Mio. €. Mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz über 5 bis unter 50 Mio. € sind in der Branche eher selten anzutreffen. 2. Geschäftsentwicklung / Konkurrenzsituation Die Josef Saule GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 eine moderate Ergebnissteigerung verzeichnen. Die im Vorjahr getroffene Prognose der Entwicklung der Gesamtleistung ist eingetroffen. Das Geschäft der Josef Saule GmbH ist im Vergleich zu einer Vielzahl der anderen Unternehmen dadurch gekennzeichnet, dass der Umsatz ausschließlich durch Aufträge der öffentlichen Haushalte, dem Wohnungsbau sowie der Industrie erwirtschaftet wird. Dadurch findet eine relativ gleichmäßige Umsatzverteilung auf die einzelnen Monate des Jahres statt. Durch die Stärke der Josef Saule GmbH, Komplettlösungen für den Bereich der Außenanlagen anzubieten, können sämtliche Auftraggeber angesprochen werden. Auf Aufträge aus dem Bereich "Privatgärten" ist die Struktur der Firma Saule nicht ausgerichtet. Des Weiteren ist die Josef Saule GmbH als traditionsreiches Familienunternehmen im Garten- und Landschaftsbau mit angeschlossener Tiefbauabteilung überregional bekannt und in ihrer Größe und Marktaufstellung im Raum Augsburg einzigartig. Die konkurrierenden Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus können und/oder wollen die verfügbaren Auftragsvolumina der kleineren und mittleren Aufträge von öffentlichen bzw. gewerblichen Auftraggebern (bis 200 T€) kapazitätsbedingt nicht abwickeln. Die größeren oder gleichgroßen Tiefbauunternehmen treten im Auftragssegment der Josef Saule GmbH nur in Erscheinung, wenn anderweitig keine eigenständigen Tiefbaumaßnahmen ausgeführt werden können. Sie können zudem meist keine Komplettlösung ohne größeren Nachunternehmereinsatz anbieten bzw. bedienen sich der Josef Saule GmbH als Nachunternehmer. 3. Leistung- und Kostenentwicklung Die Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 17.924, die Umsatzerlöse T€ 15.273. Gemäß den Erwartungen konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr moderat gesteigert werden. Kosten und Personalaufwendungen blieben im Verhältnis zur Auftragslage stabil. 4. Investitionen / Finanzierungsmaßnahmen Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr T€ 548. Sie verteilen sich wie folgt:
Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cash Flow finanziert. Wie in den Vorjahren wurden auch in 2023 alle Zahlungsverpflichtungen planmäßig eingehalten. 5. Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Jahresdurchschnitt wie folgt entwickelt:
Die Personalstruktur der Josef Saule GmbH ist im gewerblichen Bereich tendenziell auf dem Stand des Vorjahres geblieben. Durch saisonal beschäftigte Kräfte wird die Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter zur Hauptsaison um bis zu 15 % erhöht. Dies ist eine Entwicklung aus der Bestrebung der letzten Jahre, ausgebildete Fachkräfte aus den Pflegegruppen für qualifiziertere Tätigkeiten einzusetzen. Dem zu erwartenden Problem einer Facharbeiterknappheit wird bei der Firma Josef Saule GmbH seit längerer Zeit durch einen hohen Anteil an Auszubildenden entgegengewirkt. So können krankheits- und altersbedingte Ausfälle sowie sonstige Fluktuationen in der Regel durch Übernahme von selbst ausgebildeten Facharbeitern ausgeglichen werden. Auch die Einstellung von Asylbewerbern wird moderat betrieben. Durch betriebsbindende Regelungen in Kopplung mit internen und externen Fortbildungsmaßnahmen wird gutes Fachpersonal an den Betrieb gebunden. Durch gezielte Werbemaßnahmen, aktive Ansprache von Schulen und Präsenz auf Messen sowie eine verbesserte Darstellung des Berufsbildes Gärtner im Garten- und Landschaftsbau konnten und können weiterhin neue Auszubildende gewonnen werden. Dank des nach wie vor positiven Ansehens des "Grünen Berufs" haben wir weiterhin ausreichend Interessenten für unsere Ausbildungsplätze. 6. Niederlassungen Es besteht neben dem Hauptsitz in Augsburg die Niederlassung in Dresden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine neuen Niederlassungen gegründet. 7. Kundenstruktur Im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen ergab sich keine nennenswerte Veränderung in der Kundenstruktur. II. Wirtschaftsbericht 1. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 um 11,0 % auf TEUR 11.727 (Vj. TEUR 10.569) erhöht. Ursächlich für die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen der Aufbau der liquiden Mittel auf TEUR 5.156 (Vj. TEUR 4.197). Die Vorräte sind um 278 % auf TEUR 673 (Vj. TEUR 178) gestiegen. Der Aufbau beruht auf größtenteils noch nicht abgerechneten Baustellen zum Jahresende. Die Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt auf TEUR 1.551 (Vj. TEUR 1.514) erhöht. Die Gesamtsumme der Rückstellungen hat sich im Jahresvergleich kaum verändert (TEUR 2.079; Vj. TEUR 2.084). Die Vermögenslage des Unternehmens zeigt eine sehr solide Struktur und ist aus Sicht der Geschäftsführung eine wesentliche Voraussetzung, um auch zukünftig erfolgreich arbeiten zu können. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Aufgrund des positiven Finanzmittelbestandes zum 31. Dezember 2023 sowie der Berücksichtigung der bestehenden Kontokorrentlinie gilt die Liquidität der Gesellschaft als sichergestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Es wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft auch in den kommenden Jahren positive Cash Flows erzielen wird. 3. Ertragslage
Bei einer um TEUR 372 auf TEUR 17.924 erhöhten Gesamtleistung sowie Materialeinsatzquote von 46 % (Vj. 46 %) ergibt sich insgesamt ein gestiegener Rohertrag (TEUR 10.613; Vj. TEUR 10.055). Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus der Abrechnung von Großbaustellen. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ist im Jahresvergleich etwas gestiegen (132; Vj. 131). Der Personalaufwand ist aufgrund individueller Gehaltsanpassungen gestiegen (TEUR 6.344; Vj. TEUR 5.995). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleichszeitraum leicht erhöht (TEUR 2.078; Vj. TEUR 1.956). Die Erhöhung resultiert i. W. aus inflationsbedingten Kostensteigerungen. Die übrigen Aufwendungen umfassen insbesondere Abschreibungen sowie laufende Vertriebs- und Verwaltungskosten. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Aussichten für das Jahr 2024 als auch das Jahr 2025 werden als positiv bewertet. Sowohl für das Jahr 2024 als auch für das Jahr 2025 liegen bereits erteilte Aufträge vor. Im Bereich Gewerbebau ist nach wie vor ein Trend zur Realisierung von Betriebserweiterungen und Betriebsverlagerungen erkennbar. Im Bereich Wohnungsbau ist die bereits erwartete Stagnation der Bautätigkeiten eingetreten. Die Josef Saule GmbH ist jedoch davon kaum betroffen, da der Schwerpunkt schon immer auf der Abwicklung öffentlicher Aufträge lag. Die weitere Konzentration auf die Abwicklung öffentlicher Aufträge, wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen, sowie eine intensivere Akquise im Sportplatzbau tragen ebenfalls dazu bei, diese Entwicklung auszugleichen. Insgesamt ist mit einer leichten Steigerung der Gesamtleistung der Firma Josef Saule GmbH in den Folgejahren zu rechnen. Für das Jahr 2024 wird ein moderat steigender Umsatz und Gewinn erwartet. Risiken liegen im Wesentlichen in Preissteigerungen auf dem Beschaffungs- und Entsorgungsmarkt begründet, die im Rahmen von VOB-Verträgen nur bedingt durch Preisanhebungen ausgeglichen werden können. Gerade im Bereich der Entsorgung kontaminierter Böden aber auch der Energiepreise ist die zukünftige Preisentwicklung schwer einschätzbar sowie äußerst volatil. Darüber hinaus besteht für den Garten- und Landschaftsbau stets das Risiko ungünstiger Witterungsbedingungen, die mit längeren Arbeitsausfällen und Liquiditätsengpässen einhergehen. Die weitere Entwicklung der geopolitischen Verwerfungen in Osteuropa sowie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft ist mit Unsicherheiten verbunden und schwer zu prognostizieren. Da weder die Ukraine noch Russland zu den Märkten der Gesellschaft gehören erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen. Weitere, insbesondere bestandsgefährdende Risiken bzw. Tatsachen bestehen derzeit nicht. IV. Risikomanagement und Risikokategorie der Finanzinstrumente Durch konsequentes Forderungsmanagement wird versucht, das Ausfallrisiko von Kundenforderungen zu vermeiden und möglichst gering zu halten. Auch wird bereits bei der Angebotserstellung der Auftraggeber auf Bonität hin überprüft. Die bislang bekannt gewordenen Risiken wurden in Form von Wertberichtigungen und Rückstellungen berücksichtigt.
Augsburg, den 15. Oktober 2024 gez. Ralf Westphal, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmung für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel 1 bis 3 Jahre gemäß den amtlichen Abschreibungstabellen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre gemäß den amtlichen Abschreibungstabellen) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 173.662,00 Euro. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen:
Buchwerte:
Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr betragen TEuro 3.973 (Vorjahr: TEuro 4.189) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0). Die Abgrenzung der sonstigen Vermögensgegenstände dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Guthaben aus vorhandenen Parkdepots in Höhe von TEuro 1.125 (Vorjahr: TEuro 1.111). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 31.078. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellung Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde ein Rententrend in Höhe von 0 % berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz in Höhe von 1,82 % (durchschnittlicher Marktzins mit angenommener Restlaufzeit von 10 Jahren). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 912,00 Euro. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 für Ausschüttungen gesperrt. Angabe zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen TEuro 1.551 (Vorjahr: TEuro 1.514) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEuro 0 (Vorjahr TEuro 0) . In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 643 (Vorjahr: TEuro 719) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 11 (Vorjahr: TEuro 10) enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen noch Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEuro 513. Aufgrund der in den vergangenen Jahren gewissenhaften Vertragserfüllungen bzw. bisherigen Erfahrungswerten, die der Risikoeinschätzung zu Grunde liegen, ist mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet- und Pachtverträge
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand resultiert im Wesentlichen in Höhe von 3 TEuro (Vorjahr: 5 TEuro) aus der Fortentwicklung der Pensionsrückstellung gem. Gutachten sowie in Höhe von 11 TEuro (Vorjahr: 24 TEuro) aus Avalprovisionen und Verwahrentgelten. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 779 TEuro (Vorjahr: 503 TEuro). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt TEuro 1.091. Dieser wird in den Gewinnvortrag von TEuro 6.812 eingestellt. Auf neue Rechnung werden somit TEuro 7.903 vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Augsburg, den 15. Oktober 2024 gez. Ralf Westphal, Geschäftsführer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 03.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Josef Saule GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Josef Saule GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Josef Saule GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Neusäß, den 31. Oktober 2024 gez. Dipl.-Kfm. Gunther Eppinger, Wirtschaftsprüfer |
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