OBO-Werke GmbHLiquidiert
31655 Stadthagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Mielke seit 18.2.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OBO-Werke GmbHStadthagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht 2021der OBO-Werke GmbH1. GRUNDLAGEN Die OBO-Werke GmbH in Stadthagen (im folgenden "OBO") sind ein Spezialist für Polyurethan sowie Epoxy Werkstoffe. Das Geschäft umfasst die Entwicklung, Fertigung, Bearbeitung und den Vertrieb von Polyurethan- und Epoxy- Platten, -Blöcken und Formgussteilen mit Dichten von 200 kg/m 3 (Anschauungsmodelle) bis 1.800 kg/m 3 (Presswerkzeuge für Umformprozesse) sowie nahtloser Auflegepasten (SMP). Diese werden im Modell-, Werkzeug- und Formenbau (z.B. Designmodelle, industrielle Prototypen-, Klein- und Vorserienproduktion u.a. für Automotive), dem Fenster-, Türen- und Yachtenbau sowie in weiteren Märkten (z.B. Erneuerbare Energien, Luftfahrt) als Werkstoff genutzt. Weitere Geschäftsbereiche sind der Vertrieb von polyurethan- und epoxy-basierten Fremdprodukten für vergleichbare Anwendungen und Lohnbearbeitung. Der Ausbau der Produktpalette, die Weiterentwicklung der Produkte für neue Anwendungen sowie die Erschließung neuer und der Ausbau bestehender Märkte wurden im Betrachtungszeitraum weiter vorangebracht. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN Das deutsche Bruttoinlandsprodukt hat sich in 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 % erhöht und wurde dabei weiterhin maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie negativ beeinflusst. Trotz diverser Einschränkungen durch Liefer- und Materialengpässe hat sich die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu 2020 wieder erholt. Das BIP lag dabei weiterhin um 2 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Dabei ist die Wirtschaftsleistung in 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe um 4,4 % höher als im Vorjahr. OBO beliefert vornehmlich die Modellbaubranche, welche neben dem verarbeitenden Gewerbe auch der Automobilindustrie zuarbeitet. Hierdurch ist die OBO indirekt auch von der Entwicklung der Automobilindustrie abhängig. Die Automobilbranche ist in 2021 weltweit um etwa 3 % gewachsen. Insgesamt wurden weltweit 83 Millionen Neuwagen verkauft, das sind 5,4% mehr als 2020. Der Trend der Ausweitung der Modellvielfalt, der insbesondere durch zahlreiche neue Modelle in den Segmenten Elektro und Hybrid befeuert wird, hält indes ungebrochen an. Dies zeigen auch die weltweiten Absatzzahlen, die in diesem Segment um 108 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF Folgende wesentliche Rahmenbedingungen kennzeichnen die Entwicklung des Geschäftsverlaufs der OBO im vergangenen Jahr:
OBO ist mit regional unterschiedlicher Präsenz als einer der weltweit führenden Akteure am Markt vertreten. 2.3 LAGE 2.3.1 ERTRAGSLAGE Dank sinkender Infektionszahlen und den Lockerungen der Lock-Down Maßnahmen, konnte OBO im Geschäftsjahr 2021 die pandemiebedingten Absatzverluste aus dem Vorjahr durch eine spürbare Nachfrageerholung wieder ausgleichen. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete OBO einen Umsatz in Höhe von 20.367,2 T€ (Vorjahr: 16.015,1 T€). Der Umsatz lag somit 27 % über dem Niveau des Jahres 2020. Rund ein Viertel des Geschäfts wurde auf dem Heimatmarkt realisiert. Die kurzfristig deutlich gestiegenen Beschaffungspreise konnten jedoch nur teilweise durch Verkaufspreiserhöhungen und Kosteneinsparungen kompensiert werden, sodass die Ertragskraft noch nicht in vollem Maß wiederhergestellt werden konnte. Im Geschäftsjahr 2021 lag das EBIT daher bei -801,0 T€ (Vorjahr: -1.083,3 T€). Das Jahresergebnis verbesserte sich entsprechend auf -918,7 T€ gegenüber -1.151,1 T€ im Vorjahr. 2.3.2 VERMÖGENSLAGE Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr in folgenden Punkten wesentlich verändert. Bei den Aktiva stellen die wesentlichen Veränderungen die Reduktion des Anlagevermögens um 194,9 T€, die weitgehend wachstumsbedingte Erhöhung des Vorratsvermögens um 1.048,0 T€ und die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um 409,3 T€ dar. Im Rahmen der Investitionstätigkeit wurden 323,6 T€ im Berichtszeitraum aufgewendet. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2.053,8 T€ erhöht. 2.3.3 FINANZLAGE Die Eigenkapitalquote hat sich auf 16,5 % (Vorjahr: 28,0 %) reduziert. Durch eine Zuzahlung der MBB SE in die Kapitalrücklage in Höhe von 280 T€ beträgt die Kapitalrücklage 2.355,7 T€ zum 31.12.2021. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Stichtag auf 5.016,5 T€ (Vorjahr: 3.819,2 T€) erhöht. Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 395,2 T€ (Vorjahr: 350,8 T€). Den Zahlungsverpflichtungen wurde jederzeit innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele nachgekommen. Die Liquiditätslage ist befriedigend und es sind keine Engpässe zu erwarten. Zum Bilanzstichtag bestehen zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 900 T€ bei der Commerzbank. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 2.3.4 GESAMTAUSSAGE Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 27 % erhöht. Das EBIT hat sich im Vorjahresvergleich, aufgrund der gesteigerten Umsätze, um 282,3 T€ verbessert. Die Prognosewerte wurden beim Umsatz deutlich übertroffen und beim EBIT aufgrund der kurzfristigen Rohstoff- und Energiekostensteigerungen unterschritten. Wir betrachten die Entwicklung als nicht zufriedenstellend. 3. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden das EBIT und der Umsatz betrachtet. 4. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie ein effizientes Mahnwesen. Wesentliche Risiken werden regelmäßig analysiert und bewertet. Soweit notwendig, werden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Generell wird angestrebt, keine unkalkulierbaren Risiken einzugehen bzw. diese abzusichern. OBO beliefert vornehmlich die Modellbaubranche, die wiederum auch der Automobilindustrie zuarbeitet. Wenn die Designzentren der Automobilindustrie aufgrund einer notwendigen Einsparung von Personalkosten in Länder mit Kostenvorteilen verlagert werden, wird es für die OBO von hoher Bedeutung sein, auch in diesen Ländern Kontakte aufzubauen und Absatzkanäle zu erschließen. Zudem können einzelne Stufen des Modellbaus durch virtuelle Darstellungen substituiert werden. Weiterhin kann es zu Veränderungen der Materialeinstandspreise kommen, welche für OBO ein Profitabilitätsrisiko bedeuten können, da die Überwälzung auf Kunden - wenn überhaupt - nur mit Zeitverzug erfolgen kann. Aus den kriegerischen Aktivitäten in der Ukraine und der damit ggf. einhergehenden Eintrübung der weltwirtschaftlichen Konjunkturerholung resultieren ggf. Risiken für die OBO, die die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufes negativ beeinflussen können. Aus der Unterbrechung von Lieferketten, dem Anstieg von Rohstoffpreisen u.ä. können Risiken resultieren, die in ihrem Ausmaß, aufgrund der hohen Dynamik der aktuellen Situation, derzeit nicht konkret benannt werden können. Die steigende Modellvielfalt bei den Produktdesigns sowohl im Automobilbereich als auch in anderen Bereichen, die zunehmende Nutzung von Produkten für Endanwendungen, wie auch die Zunahme kundenspezifischer Lösungen, stellen hingegen Chancen für weiteres Wachstum dar. Liquiditätsrisiken sind für das Unternehmen derzeit nicht erkennbar. Mit den vorhandenen liquiden Mitteln sowie den Kreditzusagen der Banken ist ausreichend Liquidität vorhanden. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Risiken für den Bestand unseres Unternehmens sind nicht erkennbar. 5. FORSCHUNG & ENTWICKLUNG Die Entwicklungsarbeiten des vergangenen Jahres hatten folgende Schwerpunkte:
Diese umfangreichen Aktivitäten erfolgen immer im laufenden Serienbetrieb unter Serienbedingungen und müssen jeweils vom Kunden abgenommen werden, sodass es unter Umständen zu Zeitverzögerungen bis zur letztendlichen Markteinführung der Innovationen kommen kann. 6. PROGNOSEBERICHT Wir gehen davon aus, dass die OBO in 2022 ihren Marktanteil im Kerngeschäft - der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Polyurethan-Werkstoffplatten - in einem wieder wachsenden Markt ausweiten wird. Unter Berücksichtigung der derzeit absehbaren Folgen der dramatischen Entwicklung in der Ukraine gehen wir von einem deutlichen Umsatzanstieg und einem leicht positiven EBIT für das Geschäftsjahr 2022 aus. Langfristiges Ziel ist es, einer der führenden Hersteller von Polyurethan- und Epoxidharz-Platten, -Blöcken und -Formgussteilen in Europa zu werden. Die fortlaufende Erschließung internationaler Märkte, die Ausweitung der Produkt- und Anwendungspalette, sowie der Ausbau ergänzender Dienstleistungen sind hierfür wichtige Maßnahmen: • Markterschließung: Die in den Vorjahren vorangetriebene Erschließung und Penetration internationaler Märkte wird auch im laufenden Geschäftsjahr weiter forciert. Neben einer starken Präsenz durch Partner, vornehmlich in Mitteleuropa und den USA, konnte diese auch in weiteren europäischen sowie in einigen asiatischen Märkten durch gezielten Vertrieb ausgebaut werden. Die Sicherung einer stabilen Auslastung der Produktion sowie die Unabhängigkeit von bestimmten Einzelmärkten ist dabei ein wesentliches Ziel. • Ausweitung Produkt- und Anwendungspalette: Damit einhergehend gilt es, in bestehenden Märkten die eigene Marktposition durch eine Erweiterung bzw. Optimierung der Produkt-, Anwendungs- als auch Dienstleistungspalette weiter auszubauen und durch Innovationen neue Teilmärkte zu erschließen. Auf diese Weise will OBO seine Marktposition als Kostenführer weltweit ausbauen.
Stadthagen, den 30. Mai 2022 Kurt Hüther, Geschäftsführer Torben Teichler, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Erläuterungen Die OBO-Werke GmbH hat ihren Sitz in Stadthagen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stadthagen unter der Registernummer HRB 907. Der Jahresabschluss der OBO-Werke GmbH wurde auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gegen Entgelt erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer von fünf Jahren. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Er umfasst demnach auch Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen. Zugänge beim beweglichen Anlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 1.000 € werden auf ein Sammelkonto gebucht und im Zugangsjahr und den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 € werden im Zugangsjahr im Aufwand erfasst. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden in längstens fünfzehn Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tageswerten. Für Ungängigkeit und sonstige Risiken werden ausreichende Abwertungen vorgenommen. Fertige Erzeugnisse und Waren werden mit den Herstellungskosten/Anschaffungskosten angesetzt. Die in den verschiedenen Produktgruppen liegenden Risiken werden durch Abwertungen ausreichend berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 3,0% (i. Vj. 3,0%) zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Tag nach diesem Tag darstellen. Die Kapitalanteile sowie die Rücklagen sind zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen finden alle erkennbaren Risiken - soweit nicht in anderen Bilanzpositionen erfasst - in ausreichendem Maße Berücksichtigung. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist, dargestellt ist. Die in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind vor Ablauf eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 280 T€ (Vorjahr: 0 T€) bestehen gegen die MBB SE, die Gesellschafterin der OBO-Werke GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 569,2 T€ setzen sich wie folgt zusammen:
Im Eigenkapital wird das gezeichnete Kapital unverändert mit 26 T€ ausgewiesen. Durch eine Zuzahlung der MBB SE in die Kapitalrücklage in Höhe von 280 T€ beträgt die Kapitalrücklage 2.355,7 T€ zum 31.12.2021. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin MBB SE in Höhe von 0,7 T€ (Vorjahr: 4,8 T€), Blomberger Holzindustrie GmbH 1,0 T€ (Vorjahr: 0 T€) sowie der DTS Systeme GmbH 0,2 T€ (Vorjahr: 0 T€). Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:
Die Besicherung der Darlehen gegenüber der Sparkasse Schaumburg erfolgte durch eine Raumsicherungsübereignung des Warenlagers und der Zession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zusätzlich sind zugunsten der Sparkasse Schaumburg auf die Betriebsimmobilie zur Besicherung der Darlehen Grundschulden eingetragen. Sonstige, für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen für unbewegliche und bewegliche Anlagegüter. Die Verpflichtungen zum 31. Dezember 2021 stellen sich wie folgt dar:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem Frachtaufwendungen in Höhe von 891,2 T€ (Vorjahr: 589,8 T€) und Lizenzkosten 218,2 T€ (Vorjahr: 183,7 T€). V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Gesellschaftsorgane Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer der OBO-Werke GmbH, Stadthagen, vertreten:
Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Mutterunternehmen Die MBB SE, Berlin, stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2021 einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der OBO-Werke GmbH einbezogen ist, auf. Der Abschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Der Krieg in der Ukraine hat das Potenzial, der Erholung der Weltwirtschaft von der COVID-19 Pandemie einen erheblichen Dämpfer zu versetzen. Die Folgen für die globalen Finanzmärkte, die internationalen Lieferketten, sowie das Wirtschaftsleben in Deutschland und die OBO-Werke GmbH sind aufgrund der hohen Dynamik der aktuellen Situation derzeit nicht absehbar. Im Lagebericht wurde an jeweils geeigneter Stelle auf mögliche Folgen und Risiken hingewiesen, ohne dass diese Ausführungen den Anspruch haben können, bereits heute ein vollständiges Bild der Lage und ihrer Auswirkungen zeichnen zu können. VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von - 918.708,82 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Stadthagen, den 30. Mai 2022 Kurt Hüther Torben Teichler - Geschäftsführung -
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die OBO-Werke GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OBO-Werke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OBO-Werke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 12. August 2022 RSM
GmbH
Elpel, Wirtschaftsprüfer Grote, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss, welcher auf Grund der Inanspruchnahme von Offenlegungsvereinfachungen vom vorliegenden offengelegten Jahresabschluss abweicht. Datum der Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 30. August 2022 festgestellt. |
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