GUBSE Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Wernet seit 11.3.2019 | Vorstandsmitglied |
Jörg Paul Berger seit 24.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Jochen Conrad seit 24.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GUBSE AktiengesellschaftSchiffweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen des UnternehmensDie GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT ist ein international agierendes Software-Unternehmen, das ganzheitliche Systemlösungen für die Hotellerie anbietet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im saarländischen Schiffweiler, wo neben der Geschäftsleitung auch die Bereiche Verwaltung, Produktentwicklung, Vertrieb und Support tätig sind. Die Technologie und Infrastruktur für Hotelmanagement-Software SIHOT wird hauptsächlich an den Standorten im Saarland und in Portugal entwickelt. Als Spezialist für Hotelmanagement-Systeme ist die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT seit fast vier Jahrzehnten am Markt etabliert und wird in der Branche als kompetenter und zuverlässiger Partner wahrgenommen. Die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT investiert kontinuierlich in die Funktionalität und den Innovationsgrad des Produktes. Der Vertrieb der SIHOT-Software erfolgt über eigene Vertriebskanäle sowie nationale und internationale Partner- und Tochterunternehmen. Mit seinen Produkten ist das Unternehmen bei mehr als 3.500 Kunden in über 60 Ländern vertreten. Die Gesellschaft betreibt eine Niederlassung in Berlin und einen weiteren Entwicklungsstandort in Heiligenwald. Zudem gliedern sich mehrere Tochtergesellschaften in Spanien, Portugal, Großbritannien, Brasilien, Australien, Indien und Österreich. Zum Leistungsportfolio des Unternehmens gehören On-Premise- und Cloud-Lösungen, die alle Prozesse eines Hotels abdecken und maßgeschneiderte Lösungen bieten. Die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT vertreibt als Lizenzinhaber die Nutzungsrechte direkt an Kunden oder indirekt über Vertriebspartner. Zusätzliche Umsätze werden durch Dienstleistungen mit Cloud-Services und anderen Support-Leistungen generiert. B. WirtschaftsberichtB.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Jahr 2023 war weiterhin geprägt von wirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere durch anhaltende geopolitische Spannungen, hohe Inflation und volatile Energiepreise. Dennoch konnte sich die deutsche Wirtschaft stabilisieren, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,6 % wuchs (Quelle: Statistisches Bundesamt). Trotz einer leichten Erholung blieb die Inflation auf einem hohen Niveau mit durchschnittlich 5,9 % über das Jahr hinweg (Quelle: Destatis). Dies führte zu anhaltendem Druck auf Verbraucher und Unternehmen, insbesondere in energieintensiven Branchen. Der europäische Hotelmarkt zeigte 2023 eine stabile Erholung, angetrieben durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Reisen und Übernachtungen. Die durchschnittliche Auslastungsrate in Hotels stieg um 8,3 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei der RevPAR (Erlös pro verfügbarem Zimmer) einen Anstieg von 10,2 % verzeichnete (Quelle: STR Global). Insbesondere in touristisch stark frequentierten Regionen konnte eine steigende Nachfrage nach digitalen Hotelmanagementlösungen beobachtet werden. Viele Hotelbetriebe investierten verstärkt in Automatisierungstechnologien, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den Betrieb effizienter zu gestalten. Ein weiterer Trend war die fortschreitende Digitalisierung, insbesondere der verstärkte Einsatz von cloudbasierten Managementlösungen, automatisierten Check-in-Prozessen und KI-gestützten Analysesystemen. Durch den zunehmenden Wettbewerb im Hotelgewerbe richteten viele Unternehmen ihren Fokus verstärkt auf personalisierte Gästeerlebnisse, um sich von Mitbewerbern abzuheben. Dies schuf eine wachsende Nachfrage nach Softwarelösungen, die individuelle Kundenbedürfnisse analysieren und optimierte Angebote bereitstellen können. B.2. GeschäftsverlaufDie Entwicklung der GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT konnte sich trotz wirtschaftlicher Herausforderungen stabil behaupten. Im Segment des Neukundengeschäfts konnten die Vorjahreszahlen gehalten werden, während sich das Bestandskundengeschäft weiter positiv entwickelte. Besonders die Nachfrage nach Cloud-Lösungen stieg weiterhin an, da Hoteliers zunehmend auf skalierbare, kosteneffiziente Lösungen setzen. Der Gesamtumsatz stieg im Geschäftsjahr 2023 um 7,5 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 13.694 TEUR. Der größte Umsatztreiber waren erneut SaaS-Lösungen und die kontinuierlich wachsenden Cloud-Services. Investitionen in Produktentwicklung und Kundensupport wurden 2023 fortgesetzt, um die steigenden Anforderungen der Branche zu erfüllen. Die Implementierung von KI-gestützten Supportfunktionen in SIHOT führte zu einer spürbaren Reduzierung der Bearbeitungszeiten für Kundenanfragen und einer gesteigerten Servicequalität. Um den steigenden Anforderungen der Branche gerecht zu werden, hat die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT umfassende Investitionen in Mitarbeiterschulungen und Entwicklungsprogramme vorgenommen. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter zu erweitern und sicherzustellen, dass sie in der Lage sind, die neuesten Technologien und Lösungsansätze effektiv zu nutzen. Durch gezielte Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen soll nicht nur die Servicequalität verbessert, sondern auch die Innovationskraft des Unternehmens gestärkt werden. Die Entwicklung neuer digitaler Funktionen für die SIHOT-Produkt-Suite wurde selbstfinanziert und trug maßgeblich zur positiven Geschäftsentwicklung bei. C. LageC.1. ErtragslageDas Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl./abzgl. Bestandsveränderung zzgl. sonstige betriebliche Erträge, abzgl. Materialaufwand) der GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 % auf 13.573 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 148 Mitarbeiter (Vorjahr 148) direkt bei der GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT tätig. Die Personalkosten erhöhten sich dennoch um 5,8 % auf 8.463 TEUR, was insbesondere auf gestiegene Löhne zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben weitestgehend auf einem stabilen Niveau, wobei insgesamt durch umsatzbedingte Steigerungen im Bereich der Fremdleistungen und Lizenzgebühren ein Anstieg um 25,8 % auf 4.730 TEUR zu verzeichnen war. Die Kosten für Hosting sind dabei proportional gestiegen zu den zusätzlichen Installationen im SaaS-Bereich. Die Entwicklung neuer digitaler Funktionen für die SIHOT-Produkt-Suite wurde selbstfinanziert. Insgesamt erzielte die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 466 TEUR (Vorjahr 612 TEUR). C.2. Finanzlage und KapitalstrukturDie Finanzlage der GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT ist weiterhin solide. Die Eigenkapitalquote beträgt 76,3 % (Vorjahr: 69,2 %) und bleibt damit auf einem stabilen Niveau. Langfristige Finanzierungen waren nicht notwendig, und Investitionen wurden vollständig aus eigenen Mitteln finanziert. C.3. VermögenslageDie Bilanzsumme der GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT betrug zum Jahresende 8.170 TEUR (Vorjahr: 8.344 TEUR). Dabei reduzierten sich das Umlaufvermögen um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr und das Anlagevermögen um 6,4 %. D. Chancen- und RisikoberichtD.1. ChancenberichtDurch die kontinuierliche Verbesserung von SIHOT die Entwicklung neuer Angebote kann die GUBSE die Bedürfnisse ihrer Kunden besser erfüllen und neue Marktsegmente erschließen. Innovationen, die den Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten, können zu einer stärkeren Marktposition und erhöhten Marktanteilen führen. Die Optimierung interner Prozesse, insbesondere im Bereich der Entwicklungstätigkeit, trägt wesentlich zur Steigerung der Effizienz und Produktivität bei. Durch die Einführung effizienter Abläufe kann die GUBSE schneller auf Marktanforderungen reagieren und die Markteinführungszeit neuer Produkte erheblich verkürzen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Marktchancen zu nutzen. Gleichzeitig werden durch diese Verbesserungen Ressourcen freigesetzt, die in die Weiterentwicklung der SIHOT-Produkt-Suite und in die Erschließung neuer Geschäftsfelder investiert werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die optimierten Prozesse auch zur Kostensenkung beitragen, indem sie den Ressourcenverbrauch minimieren und die Qualität der Produkte und Dienstleistungen erhöhen. Insgesamt führt die Optimierung der internen Abläufe zu einer besseren Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an die dynamischen Marktbedingungen und bietet die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Erfolg. Durch die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung der Prozesse stellt die GUBSE sicher, dass sie ihre führende Position im Markt für Hotelmanagement-Software beibehält und ausbaut. D.2 RisikoberichtDie GUBSE ist als Dienstleistungsunternehmen allgemeinen konjunkturellen Risiken ausgesetzt und abhängig von der wirtschaftlichen Lage ihrer Kunden sowie deren Ertragsaussichten. Diese Abhängigkeit kann zu Schwankungen im Umsatz und im Geschäftserfolg führen, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, setzt die GUBSE auf eine Diversifizierung ihrer Kundenbasis und auf die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen, die den sich wandelnden Bedürfnissen des Marktes gerecht werden. Durch diese Maßnahmen hofft die GUBSE, ihre Position im Markt zu festigen und langfristig erfolgreich zu sein. Zukünftige Geschäftsrisiken ergeben sich vor allem durch die starke Konkurrenz und die Neigung zu fallenden Verkaufspreisen im Absatzmarkt. Dennoch wird das Wachstumspotenzial im Markt für Hotelmanagement-Software generell als positiv bewertet. Der Fachkräftemangel ist eine erhebliche Herausforderung und ein latentes Risiko. Durch die Modernisierung der Arbeitsplätze, Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen, Ausweitung der Mitarbeiterangebote und die Verteilung von Tätigkeiten auf andere Standorte wurden proaktive Schritte unternommen, um bestehende Talente zu halten und neue zu gewinnen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und die für Innovation und Wachstum notwendigen Fachkräfte zu sichern. Es gibt zurzeit keine rechtlichen oder wirtschaftlichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Die Liquiditätslage ist unverändert sehr gut und Engpässe sind nicht erkennbar. E. Ausblick / PrognoseberichtDie wirtschaftliche Erholung wird sich voraussichtlich fortsetzen, wobei die Hotellerie von steigender Reisetätigkeit und weitergehender Digitalisierung profitieren dürfte. Die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT wird weiterhin auf innovative Technologien setzen, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Die Marktentwicklung für Hotelsoftware bleibt positiv. Die zunehmende Bedeutung von KI-gestützten Analysetools und cloudbasierten Lösungen bietet Chancen für weiteres Wachstum. Zudem wird die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT gezielt in neue Technologien investieren, um ihre Marktstellung zu festigen und den gestiegenen Anforderungen im Bereich der digitalen Transformation gerecht zu werden. Gleichzeitig stellen Fachkräftemangel und steigende Betriebskosten Herausforderungen dar, denen mit gezielten Maßnahmen begegnet wird. Durch die Präsenz, insbesondere in Portugal und Spanien ist die GUBSE Aktiengesellschaft gut aufgestellt und kann in den Standorten entsprechende Ressourcen akquirieren. Weitere Synergien werden erwartet durch die Integration der Addipos GmbH. Hier Digitalisierung durch Bereitstellung von mobilen Lösungen beziehungsweise Self Order Terminals auf dem Vormarsch. Nach den vorläufigen Zahlen wird für 2024 eine stabile Geschäftsentwicklung mit leichten Umsatzsteigerungen erwartet. Mit Blick auf die Zukunft plant die GUBSE AKTIENGESELLSCHAFT, ihre Marktstellung durch kontinuierliche technologische Innovation und Expansion in neuen geografischen Regionen weiter zu festigen. Diese umfassenden Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen und sich erfolgreich den Herausforderungen des Marktes zu stellen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die GUBSE Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Schiffweiler und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken (Reg.Nr. 12580). Der vorliegende Jahresabschluss der GUBSE Aktiengesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des AktG erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten von Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, werden ausschließlich im Anhang aufgeführt. Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um den Posten "Sonderposten für Investitionszuschüsse" erweitert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden die Abschreibungen nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Absetzung für Abnutzung, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Bei Zugängen im Sachanlagevermögen werden zeitanteilige Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden bis einschließlich 2017 im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. In den Geschäftsjahren 2018 bis 2020 wurden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR sofort abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2021 werden die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR in der Handelsbilanz aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben, wohingegen in der Steuerbilanz weiterhin eine Sofortabschreibung erfolgt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert bewertet. Neben den Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigung wurde gemäß Stichtagsprinzip unter Berücksichtigung der erhellenden Kenntnissen nach dem Bilanzstichtag durchgeführt. Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind mit den Nominalwerten angesetzt. Liquide Mittel in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die dem Rechnungsabgrenzungsposten zu Grunde liegenden Aufwendungen sind zeitanteilig abgegrenzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.000,00. Es ist eingeteilt in 50.000 auf den Namen lautender Stückaktien ohne Nennbetrag. Das restliche Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Project-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln von 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz und betrug 1,82 %. Gehaltssteigerungen sind mit 2,5% und Rentenanpassungen mit 2,0% p.a. eingerechnet. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind, miteinander saldiert. Im laufenden Geschäftsjahr ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 8.746,00 EUR. In Höhe des Differenzbetrages besteht eine Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden zum Erfüllungbetrag bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die dem Rechnungsabgrenzungsposten zu Grunde liegenden Erträge sind zeitanteilig abgegrenzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euro-Referenzkurs am Transaktionstag umgerechnet. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Spezielle Angaben zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres Die erforderlichen Angaben sind aus dem als Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel zum 31.12.2023 ersichtlich. Angaben zum Anteilsbesitz Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB umgerechnet zum Wechselkurs:
Mit Vertrag vom 14.11.2022 wurde die Firma SIHOT Turkey in Istanbul erworben. Die GUBSE AG ist mit 100% am Kapital der Gesellschaft beteiligt. Der Zugang im Anlagevermögen wurde im Jahr 2023 gebucht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 815.500,45, Vj.: EUR 837.530,12) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 550.032,95 (Vj.: EUR 569.764,53) enthalten. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Ausweis Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 514 erfolgt nach Saldierung mit Ansprüchen aus Aktivwerten von Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 129. sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Spezielle Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 63.517,04 (Vj.: EUR 75.981,94) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 148.624,59 (Vj.: EUR 55.963,42) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 18.111,42 (Vj.: EUR 17.613,09) enthalten. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsaufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 8.859,00 (Vj.: EUR 8.743,00) enthalten. Sonstige Anhangvorschriften Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Vorstand: Herr Jörg Berger Herr Jochen Conrad Herr Carsten Wernet Jedes Vorstandsmitglied ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft auch bei der Vornahme von Rechtsgeschäften als Vertreter eines Dritten, der nicht Vorstand ist, uneingeschränkt zu vertreten. § 112 AktG bleibt unberührt. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Aufsichtsrat: Vorsitzender: Herr Norbert Wernet Stellvertreter: Herr Heinz-Volker Berger Mitglieder: Frau Sabine Conrad Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.123,11. Ergebnisverwendungsvorschlag
Bericht des Aufsichtsratsgemäß § 14 der Satzung zum Jahresabschluss der GUBSE Aktiengesellschaft mit dem Sitz in Schiffweiler Vom 25.03.2025 1. Der Jahresabschluss samt Lagebericht der GUBSE Aktiengesellschaft zum 31.12.2023 wurde von BWL Wirtschaftsprüfung Wirtschaftsberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Homburg, geprüft und ein unbeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Beanstandungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben sich nicht ergeben. 2. Der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Jahresabschluss 2023, die Stellungnahme des Vorstandes und den Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses geprüft und dabei keinen Anlass zu Beanstandungen gefunden. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. 3. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat während des Berichtsjahres die Geschäftsführung der Gesellschaft in der Weise und in dem Umfang geprüft, indem er sich in Sitzungen mit dem Vorstand sowie durch dessen schriftliche und mündliche Berichte intensiv über die Lage des Unternehmens und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtete. 4. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung: a. den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen b. den Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie dem Vorstand für das Jahr 2023 Entlastung zu erteilen c. die BWL Wirtschaftsprüfung Wirtschaftsberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Homburg, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis 31.12.2024 zu bestellen.
Schiffweiler, den 25.03.2025 GUBSE AG Vorsitzender des Aufsichtsrates Norbert Wernet sonstige Berichtsbestandteile
Schiffweiler, den 03.02.2025 Jörg Berger Jochen Conrad Carsten Wernet Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht 2023 der GUBSE AG werden in der vorstehenden verkürzten Fassung gemäß § 327 HGB offengelegt. Zum vollständigen Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GUBSE Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GUBSE Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GUBSE Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Homburg, den 11.03.2025 BWL
Dipl.-Kfm. Alexander Lawall, Wirtschaftsprüfer |
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