Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 140
Eingetragen
7.2.1964
Branche
Großhandel mit TextilienEinzelhandel mit TextilienGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
ist der Handel mit Textilien aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Schlier
seit 19.2.2026
Geschäftsführer
Carl Schlier
seit 14.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.00%
30.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kurt Schlier
255000
51.00%
Carl Schlier
245000
49.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schlier GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Bilanz

Aktiva

29.2.2024
EUR
28.2.2023
EUR
A. Anlagevermögen 86.351,00 106.254,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.364,50 17.020,50
II. Sachanlagen 66.686,50 82.934,00
III. Finanzanlagen 6.300,00 6.300,00
B. Umlaufvermögen 3.454.041,09 2.994.598,43
I. Vorräte 1.479.794,43 1.214.294,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.927.705,53 1.748.173,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 46.541,13 32.130,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 564.661,51 1.013.818,65
Aktiva 4.105.053,60 4.114.671,58

Passiva

29.2.2024
EUR
28.2.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.426.390,91 1.638.095,93
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnvortrag 982.449,99 1.220.057,87
III. Jahresüberschuss 188.294,98 162.392,12
B. Rückstellungen 1.525.288,00 1.465.957,25
C. Verbindlichkeiten 1.153.374,69 1.009.674,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 529.708,64 713.194,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 623.666,05 296.479,68
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 944,00
Summe Passiva 4.105.053,60 4.114.671,58

Anhang


Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Schlier GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kaitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: Schlier GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Würzburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Würzburg
Register-Nr.: HRB 140

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von
3 bis 5 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden
Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgte eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Sach anlagevermögens werden
linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1 bis 15 Jahren

Bei geringwertigen Vermögensgegenständen (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) des Sachanlagevermögens erfolgt eine sofortige aufwandswirksame Verrechnung.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Wirtschaftsjahr 2022/2023 eine körperliche Bestandsaufnahme. Der auf diese Weise ermittelte Wertansatz behält als Festwert bis einschließlich 28.02.2025 seine Gültigkeit.

Die Bewertung des Warenbestands erfolgte mit den tatsächlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Auf Altbestände und auf Waren mit verminderter Verwertbarkeit wurden daher entsprechende Abschläge für Preisabschriften und für Schwergängigkeit vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfolgte für Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sie betreffen im Wesentlichen eine Pachtvorausleistung für den Zeitraum 03/2022 - 02/2025 gegenüber der Firma Schlier Immobilien GmbH & Co. KG. Die Auflösung
der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Dabei erfolgt
die Berechnung gem. § 253 Abs. 3 S. 2 und 3 HGB auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird.

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Geschäftsjahre 2021/2022 , 2022/2023 und 2023/2024 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.
Sie wurden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalte 29. Februar 2024 28. Februar 2023
EUR EUR
Forderungen 0,00 1.597.301,16

Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten (§ 265 Abs. 3 S. 1 HGB)

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.597.301,16) enthalten.

Pensionsrückstellungen

Die bestehenden Pensionsverpflichtungen werden entsprechend versicherungsmathematischem Gutachten nach Saldierung mit dem Planvermögen ausgewiesen.

Hätte die Gesellschaft auf der Basis des HGB in der bis zum 16.03.2016 geltenden Fassung bei der Rückstellungsberechnung den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 1,48 % statt nunmehr 1,78 % berücksichtigt, so hätte sich ein um EUR 3.900 höherer Rückstellungsbetrag ergeben.

Der Altersvorsorgeaufwand setzt sich aus der Zinskomponente, die im Finanzergebnis innerhalb des Postens Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand, ausgewiesen im
"Personalaufwand", wie folgt zusammen:

29.02.2024       Vorjahr
TEUR TEUR
Zinskomponente 15 16
Dienstzeitaufwand 45 39
Gesamtaufwand aus der Altersvorsorge 60 55

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vj. EUR 37.532,41).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 636.089,62 (Vj. EUR 762.970,47), davon aus Steuern EUR 75.164,85 (Vj. EUR 1.745,39) und davon im Rahmen der sozialen Sicherheit aus EUR 1.038,91 (Vj. EUR 973,82).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 517.285,07 (Vj. EUR 246.703,93).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 1.848,39 (Vj. EUR 10.099,41 ) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 77.

Haftungsverhältnisse

Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse von Bedeutung bestanden zum 29. Februar 2024 laut Auskunft der Geschäftsleitung nicht.

Unterschrift der Geschäftsleitung


 

Würzburg, 04. Oktober 2024



Ort, Datum                          Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile


Würzburg, 07.10.2024

Carl Schlier


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt.

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