Siegfried Schuster GmbH
Steinbachweg 2, 04158 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Schuster seit 25.4.2002 | Geschäftsführer |
Anett Harnisch seit 25.4.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael Schuster | 50.00% |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Siegfried Schuster GmbHRadefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Siegfried Schuster GmbH1. Allgemeine wirtschaftliche Lage Das Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023 war für die Siegfried Schuster GmbH von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Die allgemeine wirtschaftliche Lage im Osten der Bundesrepublik hat sich durch die unsichere Weltlage, den neuen Schwerpunkten der Bundesregierung in Sachsen ökologische Transformation und dem (scheinbaren) Ignorieren der Probleme von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie dem Fachkräftemangel eingetrübt. Da unsere Kunden in erster Linie eigentümergeführte Firmen mit einer Mitarbeiterzahl unter zehn Personen und sehr arbeitskräfteintensiven Tätigkeiten sind, macht sich der Mangel an Arbeitskräften sehr schmerzhaft bemerkbar und die immer wieder aufflammenden Diskussionen um den Mindestlohn verunsichert zusätzlich. Die Gesamtlage der Branche war durchwachsen, da viele Unternehmen noch mit den Auswirkungen der Coronazeit zu kämpfen hatten und es nicht allen gelang, ein betriebswirtschaftlich sinnvolles Konzept zu finden, das eine Antwort auf die gestiegenen Kosten bot. Da während der Coronazeit und auch kurz danach eine überdurchschnittliche Anzahl von Kunden ihr Geschäft aufgegeben hatten (sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch altersbedingt ohne Unternehmensnachfolger), entspannte sich zwar die Marktkonkurrenz unter den Fachgeschäften, aber die Supermärkte hatten die Coronazeit genutzt, um ihre Sortimente in Richtung Blumen, Geschenk- und Dekoartikeln deutlich auszubauen. Dadurch sind die Kunden wieder sehr preisbewusst geworden, was auch mit der öffentlichen Diskussion zu dem hohen Preisniveau zu tun hat und mit der allgemeinen Unsicherheit resultierend aus dem Rückgang der Kaufkraft und der Kostenentwicklung. 2. Geschäftsverlauf und Ergebnisentwicklung Im Berichtszeitraum konnte die Siegfried Schuster GmbH ihren Umsatz um 8,35% steigern. Dieses Wachstum entgegen dem Markttrend hat unterschiedliche Ursachen: 1. verbesserte Marktpositionierung durch Geschäftsaufgabe der unmittelbaren Konkurrenz 2. vielfältige Absatzwege a. traditionell in den beiden "Cash & Carry"-Märkten b. europaweit online über 19 Länder-Shops in 16 Sprachen und 9 Währungen c. eigener Fahrverkauf mit Zustellung bestellter Waren und Direktauswahl 3. maßvolle Preisentwicklung 4. trendorientiertes breites Sortiment. Trotz herausfordernder Marktbedingungen aufgrund des Ukraine-Krieges, der Lock-Down-Bedingungen in China, der Kostenexplosion im Containerverkehr und der allgemeinen Kostenentwicklung im Inland konnten wir eine sehr positive Umsatzentwicklung und soliden Bilanzgewinn verzeichnen. 3. Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage Die finanzielle Situation der Siegfried Schuster GmbH ist solide und stabil. Die Liquidität des Unternehmens wurde sorgfältig verwaltet und Verbindlichkeiten konnten jederzeit termingerecht bedient werden. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Die in dem Geschäftsjahr 2022/2023 in Angriff genommene Investition für unser neues Versandzentrum, spiegelt sich schon teilweise in dem Jahresabschluss wider. Die Gesamtinvestition in Höhe von 12 Mio € kann mit Hilfe von Fördermitteln, Krediten über die Hausbank und Eigenkapital der Eigentümerfamilie realisiert werden, ohne dass die Liquidität des Unternehmens leidet. Die Bilanzsumme der Schuster GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 17.554,0. Sie ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 11.080,3) um 58,4 % gestiegen. Die Vermögenslage stellte sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote beträgt 53,7 % (Vorjahr 79,8 %). Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 8,3 % angestiegen, auch der Rohertrag stieg um 5,3 %. 4. Ausblick und Strategie Für die Zukunft strebt die Siegfried Schuster GmbH weiteres nachhaltiges Wachstum an: 1. Unser neuer Standort für den Online-Handel und die Logistik des Gesamtunternehmens, der mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates Sachsen errichtet werden konnte, wird im kommenden Geschäftsjahr in Betrieb gehen. Durch die wesentlich vergrößerte Betriebsfläche kann unser Sortiment weiter ausgebaut werden, die Abwicklung des Wareneingangs aus Übersee professionalisiert und der Versand des Online-Shops qualitätsgerechter gestaltet werden. 2. Dort wird künftig auch unsere Werbeabteilung sitzen, die die Präsenz unseres Unternehmens in den verschiedensten Social-Media-Kanälen unterhält und weiter ausbaut. 3. Wir haben uns vorgenommen, Möglichkeiten der Nutzung von KI zu prüfen. 4. Langsam vereinfacht sich der Einkauf in Übersee, da wieder internationale Messen stattfinden und internationale Geschäftsbesuche möglich sind. 5. Forciert durch die Bemühungen der chinesischen Regierung seit Ende 2022 ihre Wirtschaft in Schwung zu bringen, zeichnet sich eine Stabilisierung der Lieferketten und eine Senkung der Bezugsnebenkosten ab. 6. Kurzfristig werden wir durch die Geschäftsschließung unseres unmittelbaren Mitbewerbers einen Umsatzzuwachs akquirieren. 7. Sorgen bereiten uns die ständig steigenden Kosten von Personal sowie Strom und Gas. Die Kosten müssen wir in einer geänderten Kalkulation unserer Verkaufspreise auffangen. Hier gilt es maßvoll vorzugehen, um den Facheinzelhandel nicht zu schwächen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit unserer Investition auch den Weg für die nächste Generation geebnet haben. 5. Chancen- und Risikobericht Folgende Risiken sehen wir uns in nächster Zeit ausgesetzt: - Politische Lage in China - sollte es zu einer Eskalation der Beziehung zwischen China und Taiwan kommen, wird das Auswirkungen auf den Handel aus Fernost haben. Wie diese aussehen werden, ist im Detail schwer abzuschätzen. Es würde aber auf jeden Fall die Lieferketten wieder destabilisieren. Wie in Corona-Zeiten müsste man in solch einem Fall wieder verstärkt auf Lieferanten in Europa zurückgreifen. Eine gute Basis dafür sind die in der Coronazeit neu gefundenen Lieferanten z.B. Portugal, der Türkei und Italien. - Währungsschwankungen - in Abhängigkeit von der Entwicklung der Inflation wird sich auch das Zinsniveau in Europa verändern, das könnte zu Währungsschwankungen in Bezug auf den $ führen, was sich unmittelbar auf den Einkaufspreis auswirken kann, dem steht die geplante Abwertung der chinesischen Landeswährung gegenüber dem $ entgegen. - IT-Secruity - hier wird die Software ständig aktualisiert und die Mitarbeiter für das Problem sensibilisiert. Zusätzlich planen wir die Firmendaten auf physisch getrennten Systemen in enger Taktfolge zu sichern. - Produktaktualität - aufgrund der Produktvielfalt und der relativ geringen Einkaufsmengen pro Artikel sehen wir hier kein Risiko. - Entwicklung der Branche (siehe 1.) - hier sind wir ständig bemüht, neue Kundengruppen (z.B. Hotellerie und Gaststätten) anzusprechen und unsere Warengruppen trendorientiert zu ergänzen. Die wesentlichen Risiken und Chancen für das Unternehmen wurden sorgfältig analysiert und bewertet. 6. Schlussbemerkung Insgesamt blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind zuversichtlich, dass die Siegfried Schuster GmbH ihre Position als führender Anbieter in der Branche weiter ausbauen wird. Wir danken unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.
Leipzig, den 07. März 2024 Schuster, Michael, Geschäftsführer Harnisch, Annett, Geschäftsführer Schuster, Siegfried, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis 31. Mai 20231. Allgemeine Angaben Die Siegfried Schuster GmbH ist im Handelsregister des Amtsgericht Leipzig unter HRB 10708 eingetragen und hat ihren Sitz in Leipzig. Der Jahresabschluss der Siegfried Schuster GmbH wurde auf der Grundlage der Vorschriften der §§ 242 bis 256 und 264 bis 288 des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz ist in Kontenform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Der Verbindlichkeitenspiegel ist im Anhang dargestellt. Der Anhang enthält alle Pflichtangaben der §§ 284 und 285 HGB sowie alle sonstigen nach HGB und GmbH-Gesetz erforderlichen Angaben, soweit darzustellende Sachverhalte vorliegen. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Außergewöhnliche Sachverhalte liegen nicht vor. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Es ergeben sich folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden gemäß §§ 252 ff. HGB im Jahr des Zugangs in voller Höhe sofort als Aufwand erfasst. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten größer EUR 250,00 und bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Aktivierung im Anlageverzeichnis ist jedoch unterblieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte betreffen Handelswaren. Sie wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Eine verlustfreie Bewertung wurde beachtet. Soweit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit konkreten Risiken behaftet waren, wurden sie einzeln wertberichtigt. Die restlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bewertet worden. Ebenso sind die liquiden Mittel zu Nennwerten bilanziert worden. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei sind alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt worden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Posten der Aktiva wurden nicht mit Posten der Passiva verrechnet. Aufwendungen wurden nicht mit Erträgen verrechnet. 2.2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wurde mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. In den sonstigen Rückstellungen ist unter anderem die wesentliche Rückstellung für Personalkosten in Höhe von Euro 120.000,00 (Vorjahr Euro 108.000,00) ausgewiesen. 3.3. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten ergeben sich am Bilanzstichtag die folgenden Restlaufzeiten:
Besichert sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Buchgrundschulden in Höhe von EUR 5.200.000,00. 3.4. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse im betrieblichen Rahmen. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus den Erlösen aus Warenlieferungen in Höhe von Euro 12.290.370,69 (Vorjahr Euro 11.348.002,53). 4. 2. Erträge und Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen In den Umsatzerlösen sind keine Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Sonstige Angaben Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind seitens der Berichtsfirma durch Grundschulden gesichert. Andere Sicherheiten werden nur insoweit gegeben, als für auf Kredite erworbene Gegenstände das Eigentum erst nach vollständiger Bezahlung auf die Firma übergeht. 5.2. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft hat zum 31. Mai 2023 durchschnittlich 60 Arbeitnehmer beschäftigt. Dabei handelt es sich um zwei Geschäftsführer, 14 kaufmännische Angestellte und 44 gewerbliche Mitarbeiter. 5.3. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Siegfried Schuster, Leipzig Herrn Michael Schuster, Leipzig Frau Anett Harnisch, Nuthe-Urstromtal OT Ahrensdorf Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB ist Gebrauch gemacht worden. 5.4 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich seit dem Bilanzstichtag bis heute nicht ergeben. 5.5. Vorschlag zu ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 578.354,56 und wird in voller Höhe in die Gewinnrücklagen eingestellt. sonstige Berichtsbestandteile
Leipzig, den 30. Januar 2024 Schuster, Michael, Geschäftsführer Harnisch, Annett, Geschäftsführer Schuster, Siegfried, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Siegfried Schuster GmbH, Leipzig: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Siegfried Schuster GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Siegfried Schuster GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörterten mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 01. August 2024 DTML
Treuhandgesellschaft mbH
Dr. Tilmann Morof, Wirtschaftsprüfer |
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