Metropolis Hanau GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sébastien Thierry Albert-Gondrand seit 2.2.2023 | Prokura |
Georgios Thomaidis seit 31.3.2022 | Geschäftsführer |
Ioannis Prodromos Thomaidis seit 31.3.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Georgios ThomaidisThomaidis Beteiligungs- und Management GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebr. Thomaidis GmbHHanauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet Gebr. Thomaidis GmbH. Der Sitz der Gesellschaft ist Hanau. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hanau unter der Nummer HRB 98654 eingetragen). Die Gebr. Thomaidis GmbH erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es werden die Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Im Einzelnen wurden von der Gesellschaft folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, gekürzt um Anschaffungskostenminderungen, angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert, soweit nicht ein niedrigerer Wertansatz gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB erforderlich war. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen von beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, bis zu einem Anschaffungswert von € 800,00, werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel werden diese Vermögensgegenstände im Jahr des Zuganges als Abgang gezeigt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten (Nennwert) bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wertansatz gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB erforderlich war. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres 2024, die im Geschäftsjahr 2023 liquiditätswirksam wurden, ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden für alle zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Absatz 2 HGB entsprechend abgezinst. Preissteigerungen werden in Höhe der aktuellen Inflationsrate einbezogen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag (Rückzahlungsbetrag) angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden, falls anfallend, zum Zeitpunkt ihrer buchhalterischen Erfassung mit den aktuellen Devisenmittelkursen umgerechnet und zum Bilanzstichtag unter Beachtung der Vorschriften des § 256a HGB bewertet. Die passiven latenten Steuern werden gemäß dem temporary concept für Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz in Höhe der zukünftigen Steuerbelastung gebildet. Der zugrunde liegende Steuersatz wurde in Höhe der zukünftig zu erwartenden Ertragssteuerquote angesetzt. III. Einzelangaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. In den Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Darlehen gegenüber der Gesellschafterin der Thomaidis Beteiligungs- und Management GmbH in Höhe von € 1.012.922,00 enthalten. Das Darlehen hat keine feste Laufzeit und wird mit 3% verzinst. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin der Thomaidis Beteiligungs- und Management GmbH in Höhe von € 60.620,97 enthalten. Es handelt sich dabei insbesondere um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 56.260,00 und der Forderung aus der Rückzahlung der Überbrückungshilfe aus der Schlussabrechnung in Höhe von € 4.256,46. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind € 103.902,46 enthalten, die rechtlich erst 2024 entstehen. Dabei handelt es sich um Vorsteuererstattungsbeträge für das Geschäftsjahr 2023, für die erst in 2024 entsprechende Anträge bei den ausländischen Behörden gestellt wurden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (€ 34.500,00), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (€ 1.720,00) sowie Rückstellungen für Abfindungskosten (€ 270.000,00). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten der durch Sicherungsübereignung des finanzierten Anlagevermögens und durch Globalzession von Forderungen gesichert ist beträgt € 2.792.049,91 und betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und Finanzinstituten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin der Thomaidis Beteiligungs- und Management GmbH in Höhe von € 47.919,81 enthalten. Es handelt sich dabei um die anteilige Überbrückungshilfe IV abzüglich der Rückzahlung gemäß Schlussrechnung in Höhe von € 319,81 sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 47.600,00. Entwicklung der passiven latenten Steuern
IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von € 223.826,00 Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie in Höhe von € 38.914,05 weitere periodenfremde Erträge enthalten. Hierin sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 8.909,64 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von € 40.048,81 periodenfremde Aufwendungen enthalten. V. Sonstige Angaben Die Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB betragen zum 31. Dezember 2023 insgesamt € 7.533.513,83 (im Vorjahr € 6.451.358,63) und betreffen in Höhe von € 7.454.200,00 gesamtschuldnerische Haftungen für Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen der Firma Thomaidis Trucks & Trailers GmbH, Schöneck, sowie in Höhe von € 79.313,83 verschuldensunabhängige Gewährleistungsverpflichtungen für zum Bilanzstichtag verkaufte Forderungen. Die eingegangenen Verbindlichkeiten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die betreffenden Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Es bestanden zum 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 2.423.458,94. Daraus ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von €593.300,14. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 58 Mitarbeiter beschäftigt. Hierauf entfallen auf Angestellte 13 Personen und auf gewerbliche Arbeitnehmer 45 Personen. Zu Geschäftsführern für das Geschäftsjahr waren bestellt: Herr Georgios Thomaidis, Speditionskaufmann. Geschäfte mit nahestehenden Personen werden grundsätzlich zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt (§ 285 Nr. 21 HGB).
Hanau, den 15. Mai 2025 Georgios Thomaidis, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind Speditionsgeschäfte sowie der Handel mit gebrauchten Lastkraftwagen und Lkw-Ersatzteilen. Das Hauptgeschäftsfeld der Gebr. Thomaidis GmbH war in 2023 nach wie vor der Güterfernverkehr zwischen Griechenland, Zypern und Deutschland sowie den Beneluxländern. Dabei bietet die Gesellschaft folgende Transportlösungen an:
Als Spezialist für Transporte und Logistik für Griechenland und Zypern werden neben dem Firmensitz in Hanau Betriebsstätten in Aspropyrgos/Griechenland und in Thessaloniki/ Griechenland unterhalten. 2. Wirtschaftsbericht a) Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Weltwirtschaftswachstum verlangsamte sich im Jahr 2023. Die Wachstumsrate lag bei 2,7 %, nachdem sie im Vorjahr noch 3,1 % betragen hatte. Asien/Pazifik ist die Weltregion, die mit einem Wachstum von 4,5 % die höchste Wachstumsrate aufwies (Vorjahr: 3,3 %). In Europa wuchs die Wirtschaft um 0,6 % (Vorjahr: 3,7 %). In Deutschland sank die Wirtschaftsleistung um 0,2 % (Vorjahr: +1,9 %). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um -0,3 % geringer als im Vorjahr. Die hohen Preise sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland bremsten die Konjunktur im abgelaufenen Jahr. (vgl. Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 327 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2023 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Wachstum von rund 2,5 Prozent, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.180 Mrd. Euro (2021). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind. Nicht nur wegen seiner Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich hocheffiziente Logistikstrukturen erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu exportieren. Informationen über die Infrastruktur in Deutschland und andere logistikaffine Themen gibt es auch hier auf der Website in den Dossiers. (Quelle:https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung, Stand: 03.06.2024). Das Geschäftsklima der deutschen Logistikwirtschaft war weiterhin deutlich schlechter als im langjährigen Durchschnitt. Das geht aus der monatlichen Erhebung zum Logistik-Indikator hervor, den das ifo-Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen erhebt. Auch im vierten Quartal 2023 sackte die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das Niveau des ersten Halbjahrs 2020. Allerdings deutet sich bei den Geschäftserwartungen eine leichte Trendwende an, während das Geschäftsklima nahezu konstant bleibt (vgl. Logistik-Indikator vom 4. Quartal 2023: "Trendwende in Sicht?", Bundesvereinigung Logistik (BVL), Veröffentlichung vom 11.Dezember 2023). Nachdem im Jahr 2022 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Griechenland real um 5,9 % gestiegen ist, hat das Wachstum im Jahr 2023 rund 2,0 % betragen. Die Arbeitslosigkeit sank weiter und lag im Jahresdurchschnitt bei 11,1 % (im Vj. 12,5 %). Die Inflationsrate sank im Geschäftsjahr auf 4,2 % im Vorjahr hatte diese bei 9,3 % gelegen. Der Schuldenstand für 2022 lag bei 163,9 % des BIP. Der deutsche Export nach Griechenland ist von 8,6 Mrd. Euro im Jahr 2022 auf rund 8,3 Mrd. Euro im Jahr 2023 gesunken. Die griechischen Lieferungen nach Deutschland legten von 3,1 Mrd. Euro auf 3,3 Mrd. Euro zu. b) Geschäftsverlauf Der leichte Rückgang der Frachtumsätze sowie eine Verringerung der Handelsumsätze konnte durch die Rückkehr des Fährticket-Geschäftes mehr als ausgeglichen werden, so dass sich insgesamt eine Steigerung der Umsatzerlöse von 9,20% ergeben hat. Im Jahr 2022 wurde das Fährticket-Geschäft innerhalb der Firmengruppe nach Griechenland verlagert. Nach wie vor wurde das Hauptaugenmerk auf die maximale Auslastung der Touren gelegt. Das bedeutet, jeder Auflieger wurde mit möglichst maximaler Fracht für passende Anlieferstellen beladen. Ebenso wurde eine maximal effiziente Tourenplanung angestrebt, um den Kosten je Tour den maximal möglichen Erlös entgegen zu stellen. Der Aufwärtstrend in der Tourismusbranche hat sich in 2023 kontinuierlich fortgesetzt und somit die Wirtschaftslage in Griechenland weiter positiv beeinflusst. Die Nachfrage nach ausländischen Lebensmitteln in Griechenland für Hotellerie und Gastronomie ist weiterhin auf einem hohen Niveau, wodurch das Auftragsvolumen für Transporte gleichbleibend hoch ist, so dass feste Tourenabläufe geplant werden konnten. Die Aufträge für die Transporte zur Belieferung von Kreuzfahrtschiffen mit Konsumgütern aller Art in verschiedenen griechischen Häfen, die in 2020 monatelang komplett ausgefallen und 2021 langsam wieder angelaufen sind, haben in 2023 nahezu wieder das Volumen der Jahre vor der Pandemie erreicht. Das Auftragsvolumen aus der griechischen Landwirtschaft hat sich nach Wegfall sämtlicher Auflagen und Beschränkungen durch die Pandemie mit Beginn der Wintersaison 2022/23 wieder gut erholt. Während der Wintersaison sind die Kühl-Transporte von Zitrusfrüchten, Obst und Gemüse stark angestiegen. Die in 2021 bereits angestrebte Zusammenarbeit mit großen internationalen Supermarktketten führt seit 2022 zu regelmäßigen Frachtaufträgen speziell im Bereich der Kühlfrachten. Aufgrund unseres gut aufgestellten Fuhrparks für Güter mit verschiedenen Temperaturanforderungen wurde außer Obst und Gemüse regelmäßig viel Tiefkühlware, wie z.B. Seafood, Fertiggerichte und Backwaren transportiert. Nach wie vor verfügen wir über ein regelmäßiges Auftragsvolumen über Transporte von medizinischen Produkten, für die eine einwandfreie und zuverlässige Dienstleistung sowie entsprechende Zertifizierung und Einhaltung der vorgeschriebenen Kühlketten zwingend notwendig sind. Durch Investitionen in den Fuhrpark aus dem Vorjahr sind die Abschreibungen abermals um 149 T€ angestiegen. Die für das Jahr 2023 prognostizierte leichte Umsatzsteigerung und Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr konnte erreicht, sogar übererfüllt, werden. Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage positiv. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. c) Ertragslage Jahresergebnis 2023 im Vergleich zu 2022
Im Geschäftsjahr 2023 konnte das positive Ergebnis des Vorjahres erheblich verbessert werden. Aufteilung der Umsätze:
Verteilung Umsatz Fracht
Personalkosten Die Personalkosten haben sich um 81 T€ im Jahr 2023 erhöht. Dies ist auf einen Zuwachs bei den Gehältern zurückzuführen (Personalaufbau, Gehaltserhöhungen) Mietkosten Die Aufwendungen für Miete und Nebenkosten der Büro-, Hallen- Freiflächen haben sich im Geschäftsjahr 2023 nochmals um 147 T€ erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Neuanmietung zusätzlicher Abstellflächen neben dem neuen Betriebsgelände zurückzuführen. Hierdurch können Dispositionsabläufe optimiert und längere Wegstrecken zu weiter entfernt liegenden externen Abstellflächen verkürzt werden. Demgegenüber konnten die Erlöse aus der Weitervermietung von Lager-/Hallenflächen sowie Abstellflächen in 2023 um ca. 211 T€ gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Fahrzeugkosten und Aufwendungen für auftragsbezogene Leistungen (Fähre / Maut etc) Die Treibstoffpreise (Diesel) haben sich gegenüber 2022 durchschnittlich um 11,5 % in Deutschland und in Österreich durchschnittlich um 9,8% pro Liter Diesel gemindert. (Quelle: ADAC Deutschland und ÖAMTC Österreich). Dies schlägt sich in um 10% geringeren Treibstoffkosten gegenüber dem Vorjahr nieder. Das Frachtaufkommen wurde weiterhin auch mit dem Einsatz von Subunternehmern bewältigt. Die damit verbundenen Aufwendungen haben sich im Jahr 2023 um 4,6% erhöht. Ebenso wurden Frachten weiterhin im intermodalen Verkehr (Verladung von beladenen Aufliegern auf Bahn) transportiert. Die Kosten hierfür sind um 38 T€ gesunken. Der Großteil der Transportaufträge wurde jedoch mit eigener Fahrzeugflotte durchgeführt. Ein Großteil des externen Fährticket-Geschäftes wurde im Jahr 2023 wieder über die Gebr. Thomaidis GmbH abgewickelt. Dies führt einerseits zu einem Anstieg der Fährkosten gegenüber 2022 von 2.926 T€ und andererseits zu einem Anstieg der Fährerlöse auf 3.010 T€. d) Finanzlage d1) Kapitalstruktur Im Jahr 2023 wurde ein Überschuss in Höhe von 773 T€ erwirtschaftet, so dass die Eigenkapitalquote gestiegen ist. Die Gesellschaft verfügt zudem über stille Reserven im Anlagevermögen. Bei den Verbindlichkeiten ist gegenüber 2023 insgesamt ein Anstieg um 9,8 % zu verzeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch ausgelaufene Finanzierungen und kontinuierlichen Ratenzahlungen gegenüber 2022 um 32,8 % verringert.
d2) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 gab es keinen nennenswerten Neuinvestitionen. d3) Liquidität Für Neugeschäfte liegt das Zahlungsziel maximal bei 30 Tagen. Es wird weiterhin kontinuierlich daran gearbeitet, längere Zahlungsziele von Kunden zu reduzieren. Während des laufenden Geschäftsjahres wurden alle laufenden Geschäfte genau analysiert, falls notwendig eine Preiserhöhung vorgenommen und ggf. eine Trennung vom Kunden vollzogen. Zudem wird weiterhin das Factoring Geschäft erfolgreich fortgeführt, speziell um ein längeres Zahlungsziel von einem Großkunden aufzufangen. e) Vermögenslage
Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35,0 % der Bilanzsumme. Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss konnte trotz eines Anstiegs der Bilanzsumme die Eigenkapitalquote auf 18,9 % erhöht werden. f) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Aufgrund der professionellen und zuverlässigen europaweiten Transportleistungen ist es der Firma Gebr. Thomaidis GmbH auch im Jahr 2023 gelungen, neue Kunden zu gewinnen und den seit Jahren gewachsenen Kundenstamm von namhaften Unternehmen aus diversen Branchen zu erhalten und zu erweitern. Im Gegenzug führt man die Optimierung des Kundenstamms fort, indem man sich von Auftraggebern mit nicht lukrativen Aufträgen und schleppender Zahlungsweise trennt oder diese Aufträge nicht mehr angenommen werden. Die Mitarbeiter in Disposition, Buchhaltung und Administration sind fast alle mehrsprachig und verfügen über Deutsch-, Griechisch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, so dass alle Kontakte und Korrespondenzen in diesen Sprachen mit internationalen Kunden, Lieferanten und sonstigen Institutionen jederzeit abgewickelt werden können. Ebenso verfügt die Mehrzahl des Fahrpersonals über Kenntnisse in der griechischen und deutschen Sprache. Schulungen des Fahr- und Lagerpersonals im Hinblick auf gesetzliche Vorschriften und Ladungssicherung werden regelmäßig durchgeführt. Ebenso werden die Fahrer permanent durch die Geschäftsleitung geschult, um die Eigenverantwortlichkeit im sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Equipment, der Frachten und das positive Auftreten beim Kunden zu fördern. Durch die Anmietung fabrikneuer und komfortabel ausgestatteter Sattelzugmaschinen sind die Arbeitsvoraussetzungen für das Fahrpersonal attraktiv. Gebr. Thomaidis GmbH ist ein bei der IHK Hanau geführter Ausbildungsbetrieb für die Berufsbilder Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleitung sowie Kaufmann für Büromanagement und Lagermanagement. Nachdem in vergangenen Jahr 2 Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wurden, konnten im Jahr 2023 leider keine neuen Auszubildenden für das Unternehmen gewonnen werden. Für 2024 ist in Zusammenarbeit mit der IHK Hanau geplant, wieder neue Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie aus den Vorjahren hatte im Jahr 2023 keine nennenswerte Relevanz mehr. g) Umweltbelange / Umweltschutz Die Gebr. Thomaidis GmbH denkt und handelt auch im Interesse der Umwelt - Reduzierung der CO 2 -Emissionen. Der Einsatz von fast nur noch Euro 6 genormten Fahrzeugen und der fast ausschließlich genutzte Seeweg per Fähre zwischen Italien und Griechenland wird seit mehreren Jahren durch den Transport von 45' Containern per Bahn und mit bahnverladbaren Kühlaufliegern abgerundet. Im Bereich Kühltransporte werden grundsätzlich CO 2 -arme Kühlaggregate (Green Tech) verwendet. Die Sattelzugmaschinen und Kühlauflieger sind ausnahmslos mit GPS-Satellitensystem ausgestattet. Dies ermöglicht der Disposition die permanente Information über den aktuellen Standort der Fahrzeuge, um Leerfahrten weitgehend vermeiden zu können und gibt jederzeit Auskunft über die Temperaturverhältnisse im Kühlauflieger und garantiert somit unterbrechungsfreie Kühlketten. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Vom Unternehmen wurden geeignete Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt sind. Risiken: 1. Kostenrisiken bestehen im Einkaufsbereich, besonders im Bereich Treibstoffe (Dieselpreise). 2. Rückläufige Auftragslage durch Rückgang der Importe / Exporte. Die Logistikbranche ist im großen Maße abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Negative wirtschaftliche Entwicklungen könnten somit zu einer Reduzierung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen führen. Insbesondere als Spezialist für Transporte von und nach Griechenland bzw. Zypern besteht eine Abhängigkeit von der dortigen wirtschaftlichen Entwicklung. 3. Abhängigkeit von zuverlässigen Fähr- und Zugverbindungen bei den intermodalen Verkehren / Streikrisiko bei Bahn und Fähren. 4. Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal kann eine positive Umsatzentwicklung negativ beeinflussen. 5. Negative Einflüsse auf die Lieferketten und Energiepreise durch kriegerische Auseinandersetzungen - aktuell Ukraine-Krieg. Gegenmaßnahmen: 1. Zusatzvereinbarungen mit den Kunden - Dieselfloater (dieselpreisbezogene Abrechnung) sowie Preiserhöhungen. Zusätzlich wird das Fahrpersonal auf treibstoffsparendes Fahrverhalten geschult. Gegebenenfalls Verlagerung auf den intermodalen Verkehr 2. Permanenter Kontakt mit verschiedenen Frachtanbietern, um neue Kunden zu erschließen und Zuladungen für bessere Auslastung der Fahrten zu erzielen bzw. Leer-km zu reduzieren 3. Enger Kontakt zum Management von Fährgesellschaften und Eisenbahnverkehrsunternehmen 4. Ausbildung von Berufskraftfahrern sowie Steigerung der Attraktivität des Unternehmens für Fahrpersonal durch modernen Fuhrpark mit hochwertiger Ausstattung (z.B. Standklimaanlagen und sicherheitsrelevante elektronische Fahrassistenten usw.). Durch den Einsatz von Subunternehmen kann eine Erhöhung des Auftragsvolums bewältigt werden. 5. Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Betriebsstätte ab Januar 2022 führt zu einer Optimierung der betrieblichen Abläufe. 6. Vermietung von Lagerfläche in der neuen Betriebsstätte sowie Durchführung der Lagerlogistik für die gelagerte Kundenware. b) Chancenbericht
c) Prognosebericht Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Rund 327 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2023 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Wachstum von rund 2,5 %, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Die Zahl aller in diesem Sektor beschäftigten Personen liegt bei 3,3 Millionen. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.180 Mrd. Euro (2021). Daran hat Deutschland mit knapp 25 % einen hohen Anteil. (Quellen: Logistikweise / Fraunhofer Supply Chain Services) Das Auftragsvolumen und somit auch die Marktposition und Ertragslage werden bei der Gebr. Thomaidis GmbH von der wirtschaftlichen Situation in Griechenland beeinflusst. Griechenland hat die Wirtschafts- und Finanzkrise überwunden und gewinnt auf den internationalen Märkten wieder an Bedeutung. Das spiegelt sich unter anderem in den positiven Bewertungen deutscher und internationaler Ratingagenturen wider. Die Wachstumsraten des Landes liegen mittlerweile über dem EU-Durchschnitt. So geht die Europäische Kommission in ihrer Herbstprognose 2024 für 2024 für Griechenland von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 2,1 Prozent und für 2025 von 2,3 % aus. Für das Jahr 2024 rechnet die EU-Kommission mit einer Inflationsrate in Höhe von 3,0 Prozent, gegenüber 4,2 Prozent im Vorjahr. Im Oktober 2024 stiegen die Preise um durchschnittlich 3,1 Prozent im Vorjahresvergleich, berechnet das griechische Statistikamt Elstat. Für 2025 rechnet die EU-Kommission mit einem Rückgang auf 2,4 Prozent. Der Anstieg des nominalen BIP kommt den Staatsschulden zugute. Im Jahr 2024 sollen sie auf 153,1 Prozent des BIP fallen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 war Italien wieder Griechenlands wichtigster Handelspartner. Deutschland wurde mit nur geringem Abstand Zweitplatzierter. An 3. Stelle folgt China. Die Importe aus Deutschland legten im gleichen Zeitraum um rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Mit einem Anteil von rund 10,5 Prozent an den gesamten griechischen Importen bleibt Deutschland der bedeutendste Lieferant. Der zweitwichtigste Lieferant ist auch hier Italien. In der Rangliste der wichtigsten Abnehmer griechischer Produkte nimmt Deutschland hinter Italien den 2. Platz ein. Es folgt Zypern. Die griechischen Lieferungen nach Deutschland stiegen in den ersten neun Monaten 2024 um ein halbes Prozent (vgl. Internetveröffentlichung Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH vom 17.12.2024). In der Geschäftsverbindung mit der Grimaldi Group und Abwicklung über den Hafen Venedig sowie den damit verbundenen günstigen Fährkonditionen sieht die Gesellschaft weiterhin erhebliches Potential und Wettbewerbsvorteile in der Optimierung des intermodalen Verkehrs. Für das Jahr 2024 wird mit einer Umsatzsteigerung zwischen 15 und 20 % und einer Ergebnisverbesserung im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Investitionsplanung: Zukünftig sollen Investitionen (mit Ausnahme von Leasing-Finanzierungen) weiterhin durch die Firma Thomaidis Trucks & Trailers getätigt und die Mietkosten an Firma Gebr. Thomaidis weiterberechnet werden. Eigeninvestitionen der Gesellschaft werden lediglich für auftragsspezifische Spezial-Auflieger und Zugmaschinen getätigt. Organisatorische Maßnahmen Die Full-Time-Besetzung der Disposition zur Überwachung sowohl der Kühltransporte als auch die seit Transporte von sehr hochwertigen Yachten von einer französischen Werft in der Bretagne zu verschiedenen Häfen am Mittelmeer wird auch im Jahr 2024 weiterhin ausgeführt. Das Büro im Hafen von Venedig wird weiter fortgeführt. Hierdurch ist es der Gesellschaft möglich, anhand der permanenten Präsenz die Verladung der Auflieger Bahn/Fähre bestmöglich zu organisieren und weiter zu optimieren sowie den Ausbau der Verkehre zwischen Italien und Griechenland weiter voranzutreiben. Die Buchhaltung wurde im Geschäftsjahr durch Anwendung des Moduls Finanzbuchhaltung in der vorhandenen Cargobase-Speditions-Software in das Unternehmen verlagert. Mit dem Umzug an den neuen Firmensitz in Hanau konnte eine Effizienzsteigerung bei den Be- und Entladevorgängen realisiert werden. Die sehr gute Verkehrsanbindung zu den Autobahnen vermeidet zudem zeitraubende Fahrten über Landstraßen. Die Arbeitsbedingungen wurden für alle Mitarbeiter wesentlich verbessert. Somit wurden Voraussetzungen für eine weitere Expansion des Unternehmens geschaffen. Für Ende 2024 ist ein erneuter Umzug auf dem neuen Firmengelände in ein nochmals großeres Logistikgebäude mit dann ca. 12.000 qm Lagerfläche sowie einer integrierten Kühl-/Tiefkühlzelle sowie einem Gefahrgutlager vorgesehen. Hierdurch wird eine nochmalige Verbesserung der betrieblichen Abläufe und Hinzugewinnung von weiteren Kunden in Verbindung mit Lager-Geschäften angestrebt. Die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 entsprach bis zur Erstellung dieses Berichtes den Erwartungen des Managements. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von diesen Prognosen abweichen können. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbes. Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Kundenausfallsversicherung. 5. Sonstige Angaben a) Bericht über Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist für die Gebr. Thomaidis GmbH nicht relevant. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gebr. Thomaidis GmbH, Hanau Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Gebr. Thomaidis GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gebr. Thomaidis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahres-abschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens-tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Maikammer, den 15. Mai 2025 Mittenbühler, Wirtschaftsprüfer |
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