Glückauf Bus GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Büssemeyer seit 4.12.2025 | Prokura |
Martin Polajner seit 24.3.2016 | Prokura |
Marcus Huwe seit 24.3.2016 | Prokura |
Marcus Büssemeyer seit 3.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marcus Büsemeyer | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LogoBus GmbHGelsenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023LogoBus GmbH Personenbeförderung mit Kraftfahrzeugen, GelsenkirchenAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023LogoBus GmbH Personenbeförderung mit Kraftfahrzeugen, Gelsenkirchen
Handelsrecht Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die LogoBus GmbH hat ihren Sitz in Gelsenkirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 9323 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der LogoBus GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches wurden im Wesentlichen beibehalten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Es wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. In den Rechnungsabgrenzungsposten wurden Erträge und Aufwendungen der kommenden Perioden, welche bereits in der laufenden Periode gezahlt wurden, abgegrenzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zur Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital lautet auf EUR 25.000,00. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Verlustvortrag von EUR 503.115,73 (Vorjahr: Gewinnvortrag EUR 243.344,86) einbezogen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend den Personalbereich. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 295,5 TEUR durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtung aus bestehenden KFZ-Leasingverträgen, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 2.005,1 zu beziffern sind. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1025 Arbeitnehmer beschäftigt, die sich wie folgt auf die verschiedenen Arbeitnehmergruppen aufteilen:
Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer im Kalenderjahr 2023 war: Herr Marcus Büssemeyer, Bürokaufmann, Gelsenkirchen Geschäftsführungsbezüge Es wird nach § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Auf neue Rechnung werden EUR 326.273,76 als Bilanzgewinn vorgetragen. Darin sind Verlustvorträge in Höhe von EUR 503.115,73 und der Jahresüberschuss des laufenden Jahres in Höhe von EUR 829.389,49 enthalten. Unterschrift der Geschäftsführung
Ort, Datum Unterschrift ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023LogoBus GmbH Personenbeförderung mit Kraftfahrzeugen, Gelsenkirchen
Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die LogoBus GmbH, mit Sitz in Gelsenkirchen, ist ein Busunternehmen, welches in ganz Nordrhein- Westfalen Linien- und Schülerspezialverkehr durchführt. Wir disponieren täglich mehr als 1.000 Einsätze und befördern ca. 3.000 Fahrgäste zu Schulen, Werkstätten oder Kindergärten. Unter anderem liegen die Einrichtungen in Dortmund, Recklinghausen, Herten, Detmold oder Gelsenkirchen. Unsere Aufgabe ist die Beförderung von Menschen mit einer Behinderung von den jeweiligen Wohnadressen zu den verschiedenen Einrichtungen. Wir bedienen Kindertagesstätten, Förderschulen sowie Werkstätten für behinderte Menschen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die LogoBus GmbH hat sich auf die Personenbeförderung innerhalb der gesetzlichen Sonderform des Linienverkehrs gem. § 43 Personenbeförderungsgesetz (PBefG), in Verbindung mit der Verordnung über die Befreiung bestimmter Beförderungsfälle von den Vorschriften des Personenbeförderungs-gesetzes (FrStllgV), spezialisiert. Die Gesellschaft gehört zu den größten Anbietern von Beförderungsleistungen in Nordrhein-Westfalen. In den letzten Jahren hat ein moderner Fuhrpark und insbesondere die Beförderung von Rollstuhlfahrern und -fahrerinnen, in Fahrzeugen nach DIN Norm, deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Beförderung von im Rollstuhl sitzenden Personen ist durch die Änderung der StVZO Mitte 2016 neu geregelt worden. 2. Geschäftsverlauf und Lage Auch im Jahr 2023 fanden keine nennenswerten Ausschreibungen statt, an denen sich das Unternehmen beteiligt hat. Die Umsatzsteigerung von 9,90% im Vergleich zum Vorjahr kommt zum größten Teil durch Preisanpassungen in Verbindung mit der Steigerung des Mindestlohns der vorhandenen Aufträge zustande. Die Personalkosten liegen mit 73,16% im Verhältnis zum Umsatz nur geringfügig über dem Wert aus dem Vorjahr von 71,74%. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen keine neuen Fahrzeuge angeschafft. Durch die noch unklare Ausschreibungssituation ob, bzw. inwieweit die Auftraggeber in der Zukunft Elektro Fahrzeuge in ihren Ausschreibungen fordern werden, ist noch ungewiss. Auch die langen Lieferzeiten und die zurzeit hohen Preise am Automobilmarkt haben das Unternehmen dazu bewogen, in 2023 keine neuen Fahrzeuge anzuschaffen. Trotzdem konnten die Leasingkosten nochmals um 9,16% und die Kosten für Fremdfahrzeuganmietung um 7,52% gesenkt werden. Die Ausgaben für Fremdleistungen betrugen im Geschäftsjahr 78 T€. Die LogoBus GmbH ist ein Beförderungsunternehmen, das durch Innovation, den Einsatz moderner Technologien und qualifiziertem und zuverlässigem Personal den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden kann. Wir sind bemüht, unser III. Prognosebericht Um den Anforderungen am Markt gerecht werden zu können, setzen wir auf die Beibehaltung unseres Qualitätskonzeptes in Verbindung mit dem Einsatz von modernen Technologien. Dieser Technologieeinsatz ermöglicht eine weitestgehende Automatisierung der Arbeitszeiterfassung, sowie die Kontrolle der einzuhaltenden Fahrpläne. Für die Sicherheit unserer Fahrgäste setzen wir im Besonderen für die im Rollstuhl sitzenden Personen Fahrzeuge nach DIN 75078 Teil 1 und 2 ein. Zur Risikominimierung werden wir uns stetig um weitere durch unser Qualitätskonzept gedeckte Aufträge bemühen. Der Umsatz für das Jahr 2024 wird, im Vergleich zum Vorjahr, konstant bleiben. Das Betriebsergebnis wird im leicht positiven Bereich liegen. Weiter geht das Unternehmen davon aus, dass die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und die anhaltende starke Inflation zu erhöhten Kosten, in fast alles Bereichen, führen wird. Für das Wirtschaftsjahr 2025 gehen wir von einem leicht sinkenden Umsatz und einem ähnlichen Betriebsergebnis wie im Vorjahr aus. Die voraussichtliche Entwicklung kann als positiv beurteilt werden. IV. Chancen- und Risikobericht Für die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft ist es nach wie vor entscheidend, wie sich der Markt für die Fahrzeuge, die für die Personenbeförderung notwendig sind, entwickelt. Seit 2018 beschäftigt sich das Unternehmen sehr intensiv mit dem Thema Elektromobilität. Die neue EU-Richtlinie über die Förderung sauberer und energieeffizienter Fahrzeuge 2019/1161/EU ist am 01. August 2019 in Kraft getreten und in nationales Recht umgesetzt worden. Das Unternehmen geht grundsätzlich davon aus, dass die Fahrzeugflotte in den kommenden Jahren weitestgehend auf emissionsfreie Antriebe umgerüstet werden muss. Die im Jahr 2022 angeschafften Elektrofahrzeuge konnten gut in den laufenden Prozess integriert werden. Erste Erfahrungen zeigen jedoch deutlich, dass durch die enormen Anschaffungskosten und die höheren Verbrauchskosten der Betrieb der Elektrofahrzeuge nicht wettbewerbsfähig ist, solange in den Ausschreibungen der Auftraggeber kein verpflichtender Einsatz solcher Fahrzeuge geregelt wird. Es bleibt abzuwarten, wann die Auftraggeber diese Verpflichtung in die Ausschreibungen aufnehmen. In diesem Zusammenhang geht das Unternehmen allerdings davon aus, dass eine solche Verpflichtung bald kommen wird, da viele Auftraggeber sich das Ziel gesetzt haben bis 2030 bzw. 2035 klimaneutral zu sein, und die LogoBus GmbH die gesammelten Erfahrungen als Vorteil nutzen kann. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Eine weitere Einflussgröße, die relevante Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg hat, ist die Erhöhung des Mindestlohns durch die Mindestlohnanpassungsverordnung zum 01.01.2024 auf 12,41€ und zum 01.01.2025 auf 12,82€. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Mindestlohnerhöhung zukünftig durch die Auftraggeber getragen wird. Der Krieg in der Ukraine bringt zusätzlich erhebliche Belastungen für das Unternehmen mit sich. Auf direktem Weg ist die LogoBus GmbH von den dadurch bedingten stark gestiegenen Kraftstoffpreisen betroffen. Zusätzlich sind durch die hohe Inflationsrate die Preise für Rohstoffe, Reparaturleistungen und Energie besonders angestiegen. Die Gesellschaft muss Lieferengpässe, bzw. lange Lieferzeiten für erforderliche Ersatzteile einplanen. Reparaturzeiten bei Fahrzeugen dauern viel länger und dementsprechend muss ein größerer Bestand an Ersatzfahrzeugen vorgehalten werden. Zudem ist bei der Beschaffung von Neufahrzeugen mit einem enormen Preisanstieg und Lieferzeiten von bis zu 24 Monaten zu rechen. Insgesamt verfolgt die Gesellschaft eine risikoarme und konservative Geschäftspolitik.
Gelsenkirchen, 12.06.2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LogoBus GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der LogoBus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der LogoBus GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wuppertal, den 14. Juni 2024 Dr. Stefan Westenberger, Wirtschaftsprüfer |
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