Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Bionic Medizintechnik GmbH
Max-Planck-Straße 21, 61381 Friedrichsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Kirschner seit 12.2.2026 | Geschäftsführer |
Oliver Klaus Martschin seit 19.5.2025 | Prokura |
Tohru Sakoda seit 26.2.2024 | Geschäftsführer |
Leopold Allegra seit 31.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
JMS Co., Ltd. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bionic Medizintechnik GmbHFriedrichsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Allgemeines Das Unternehmen wurde 1986 gegründet und wurde 1993 Teil des japanischen JMS Konzerns. Der Unternehmenssitz liegt in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main. Geschäftsaktivität ist der Vertrieb von Produkten für die Dialyse, Onkologie und Blutspende. Die Herstellung der Produkte erfolgt durch Unternehmen des Konzerns, sowie durch weitere Hersteller. Das Geschäftsfeld von Bionic ist in drei Produktgruppen unterteilt: Gefäßzugang - Dialysekanülen und Prozedursets Therapieliegen - Liegen und Tische für Dialyse und Onkologie Transfusionsprodukte - Blutbeutel, Transferbeutel und Blutspendekanülen Wichtigste Produktgruppe ist dabei der Gefäßzugang mit mehr als der Hälfte des Umsatzes. Die Produkte werden überwiegend unter der eigenen Marke Bionic oder unter der Marke JMS verkauft. Produkte unter der Marke von Kunden sind ebenfalls Teil des Produktportfolios. Die Kernmärkte für unsere Produkte sind Deutschland und alle anderen Länder der EU. 2. Wirtschaftsbericht Während die Jahre 2021 und 2022 noch geprägt waren von Problemen in den Lieferketten und Kontaktbeschränkungen mit Kunden, kehrte im Geschäftsjahr 2023 erstmals wieder eine Normalität, wie vor der Corona Pandemie, ein. Der Krieg in der Ukraine hatte auf den Geschäftsverlauf keinen wesentlichen Einfluss. Die allgemein gestiegenen Kosten in allen für uns und unseren Kunden wichtigen Sektoren, waren im Ergebnis nicht auffällig. Bereits ab Mitte 2022 stieg die allgemeine Nachfrage nach unseren Produkten wieder an, da viele unserer Kunden ihre Bestände auffüllten und höhere Sicherheitsbestände anlegten. Zu Beginn des Berichtjahres bauten die Kunden ihre Lagerbestände an Verbrauchsmaterialien dann wieder ab. Die hohe Steigerung des Umsatzes in der zweiten Jahreshälfte 2023 führte dazu, dass der Gesamtumsatz des Vorjahres übertroffen wurde. Bei den Therapieliegen wurden Projekte, die, aufgrund der Pandemie zurückgestellt wurden, bereits im Vorjahr umsatzsteigernd nachgeholt, so dass aus diesem Grunde die Nachfrage im Jahr 2023 rückläufig war und sich geringfügig über dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 und der Vorjahre, einpendelte. Zudem war die Zurückhaltung unserer Kunden bei Investitionsgütern, aufgrund der allgemeinen Preisentwicklungen in allen Bereichen, erkennbar. Die Transportkosten sind im Jahr 2023 wieder auf das Niveau von 2020 zurückgegangen, was sich in der Entwicklung des Rohgewinns niederschlägt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 stiegen aufgrund des Konfliktes im Roten Meer allerdings die Transportkosten wieder an, was sich im Geschäftsjahr 2024 negativ auswirken kann. Die Personalkosten sind aufgrund des Wegfalls der Produktion und anderer personeller Veränderungen leicht gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in vergleichbarer Höhe zum Vorjahr. Im Bereich der Therapieliegen, wurden im Vorjahr viele Projekte realisiert, zu denen keine vergleichbaren Nachfolgeprojekte für das Geschäftsjahr 2023 bestehen. Die Zurückhaltung der Kunden bei den Investitionsgütern aufgrund der unplanbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat das Herankommen an den Vorjahreserfolg verhindert. Bei den Verbrauchsmaterialien waren bei nationalen und internationalen Ausschreibungen weiterhin die Preisgestaltung vorherrschendes Kriterium, da die Ausgabenerhöhung im Gesundheitssystem nicht zu angepassten höheren Vergütungspauschalen für die Behandlung der Patienten geführt hat. Nach Angaben der großen Marktteilnehmer und Dialyseorganisationen sank die Zahl der Hämodialysepatienten im vorhergehenden Geschäftsjahr in Europa aufgrund einer erhöhten Sterblichkeit in Zusammenhang mit Corona. Eine Auswirkung auf unsere Geschäftsentwicklung in 2023, ist dadurch jedoch nicht erkennbar. Die beiden größten Anbieter am Dialysemarkt, die zugleich auch zu unseren Kunden zählen, sind in der Umsetzung geänderter Firmenstrukturen, die auch eine Abkopplung des Dialysegeschäftes beinhalten. Welche Auswirkungen das auf den Dialysemarkt haben wird und damit auch auf die weiteren Geschäftsjahre, ist noch nicht absehbar. Die Zahl der Vollblut- und Plasmaspenden in Europa durch Apherese stieg im Jahr 2023, im Vergleich zu den Vorjahren, wieder an, was sich bei den Umsätzen mit Transfusionsprodukten, insbesondere bei Blutspende-Kanülen in der Plasmaspende bemerkbar machte. 3. Ertragslage Die wesentlichen Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens sind das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern. Das Rohergebnis stieg 2023 um 39,0 % von 5.457 TEUR auf 7.587 TEUR bedingt durch den Anstieg des Umsatzvolumens und der gleichzeitigen Erhöhung der Verkaufspreise. Positiv wirkte sich auch der Rückgang der Transportkosten aus. Das Ergebnis vor Steuern stieg 2023 um 175,7 % von 1.224 TEUR auf 3.376 TEUR. Die Gesamtkosten einschließlich Personalkosten, Abschreibungen und sonstigen Betriebsaufwendungen, sanken um 1,0 % von 4.241 TEUR auf 4.197 TEUR. Der Jahresüberschuss stieg insgesamt um 157,6 % gegenüber dem Vorjahr von 911 TEUR auf 2.347 TEUR. Sowohl der Umsatz als auch das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern lagen über der Vorjahresprognose. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung war eine pessimistische Planung zum Ende des Jahres 2022, dem eine, zu diesem Zeitpunkt nicht zu erwartende Normalisierung der Geschäftsaktivitäten gegenüberstand. Beim Rohergebnis und dem Ergebnis vor Steuern brachte zudem der Rückgang der Transportkosten und eine Erhöhung der Verkaufspreise eine Steigerung gegenüber den Erwartungen in der Vorjahresprognose. 4. Finanz- und Vermögenslage Der Finanzmittelfonds stieg um 29,5 % von 4.255 TEUR in 2022 auf 5.511 TEUR in 2023. Wesentliche Ursache für diese positive Entwicklung war der wesentlich erhöhte Gewinnzufluss im Vergleich zum Vorjahr. Die Bilanzsumme stieg von TEUR 14.631 im Vorjahr auf TEUR 16.591 im Geschäftsjahr 2023. Auf der Aktivseite ist der Anstieg im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.653, aufgrund eines erhöhten Verkaufsvolumens zum Jahresende, zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich im Wesentlichen das Eigenkapital aufgrund des positiven Jahresergebnisses erhöht. 5. Prognosen, Risiken und Chancen 5.1 Prognosen Entscheidend für den Geschäftsverlauf 2024 wird die Entwicklung des marktwirtschaftlichen und politischen Umfeldes sein. Die Entwicklung der Einkaufspreise unserer Produkte wird jedoch eine wesentliche Rolle für unsere Wettbewerbsfähigkeit darstellen. Höhere Marktpreise sind aufgrund der staatlich regulierten Vergütungen bei den Endkunden, nur schwer durchsetzbar. Die Realisierung von mittel- und langfristigen Projekten im Bereich Therapieliegen, sowie der Einführung von Prozedursets, könnten 2024 wieder eine realistische Chance zur Umsetzung haben. Hier wird allerdings der Preisfaktor eine entscheidende Rolle spielen. Die Rechnungsstellungen der aus Japan bezogenen Waren erfolgt in EUR. Der Transferpreis wird auf Basis des Wechselkurses von EUR zum japanischem YEN, anhand eines Zielkurses für das kommende Geschäftsjahr, festgelegt und kann bei höheren Schwankungen im Laufe des Jahres angepasst werden. Für 2024 ist daher das Wechselkursrisiko für die aus Japan bezogenen Waren minimiert. Für die aus Singapur in US-Dollar bezogenen Produkte besteht weiterhin ein Wechselkursrisiko, was sich auf die Margenentwicklung dieser Produkte auswirken kann. Für diese Produkte erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 die Einkaufspreise. Für das Jahr 2024 ist aktuell keine Preiserhöhung in Planung. Das Einkaufsvolumen in USD wird für 2024 etwa in der gleichen Größenordnung wie in 2023 erfolgen, mit etwa 10 % des gesamten Einkaufsvolumens. Für 2024 erwarten wir, trotz weiterhin positiver Geschäftsaussichten, jeweils einen moderaten Rückgang des Rohergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern. Diese Prognose gründet sich auf der Einschätzung rückläufiger Umsätze, da Großkunden Ende 2023 ihren Vorratsbestand aufgestockt haben und in 2024 wieder abbauen werden. Die Aussicht auf einen nur moderaten Rückgang des Rohergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern basiert auf der Annahme, dass die Kosten für See- und Landtransporte, sich im Rahmen der Kosten im Geschäftsjahr 2023 bewegen werden und nicht, wie in den Vorjahren, massiven Steigerungen unterliegen. 5.2 Risiken Wir erwarten in 2024 keine weiteren negativen Auswirkungen aus der Post Covid Pandemielage, allerdings sehen wir ein erhebliches Risiko in der aktuellen geopolitischen Lage, die zu steigenden Transport-, Energie- und Rohstoffkosten führen kann. Das größte Risiko für das Geschäftsjahr 2024 ist daher in der Preisentwicklung, den Kostensteigerungen und der damit einhergehenden sinkenden Wettbewerbsfähigkeit zu sehen. Erschwerend kommen in 2024 und vor allem in den Folgejahren weitere regulatorische Risiken hinzu, die zur Einstellung von Produktlinien führen könnten. Der personelle und finanzielle Aufwand der neuen regulatorischen Anforderungen wird in der gesamten Branche zu einer Fokussierung auf die wichtigsten Produktlinien führen und zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit von Produktlinien, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Die allgemeinen Geschäftsrisiken werden regelmäßig vom Management in einer Risikoanalyse abgeschätzt und im Anschluss die notwendigen Maßnahmen festgelegt und umgesetzt. Weiterhin werden Absicherungen gegenüber allgemeiner Haftung, Produkthaftung, Betriebs- und Transportunterbrechungen durchgeführt. Das Risiko von Zahlungsausfällen bei unseren Kunden wird als gering eingeschätzt. Der positiven geschäftlichen Risikobewertung 2024 zufolge, werden die vorstehend genannten Risiken als akzeptabel und kontrollierbar erachtet. Interne Kontrollmaßnahmen sind eingerichtet und anhand von entsprechenden Überwachungs- und Genehmigungsverfahren umgesetzt. Qualitätsrisiken werden durch Qualitätskontrollen und Marktüberwachung minimiert. Das Wechselkursrisiko wurde durch die weitgehende Umstellung der Transferpreise auf EUR verringert. 5.3 Chancen Die beschriebenen Risiken, welche für die gesamte Branche der Medizintechnik zutreffen, sind für Bionic gleichzeitig als wichtigste Herausforderung und Chance für 2024 und den kommenden Jahren zu sehen. Bionic konnte in den vergangenen Jahren seine Zuverlässigkeit bezüglich Lieferfähigkeit und Service unter Beweis stellen. Endanwender, Distributoren und Gesundheits-Dienstleistern haben Bionic in dieser Situation als zuverlässigen Geschäftspartner wahrgenommen und werden die Geschäftsbeziehungen weiterhin aufrechterhalten bzw. ausbauen wollen, statt nach günstigeren Alternativen zu suchen. In gemeinsamen Projekten mit unseren Großkunden hat Bionic schon frühzeitig die Umstellung der Produkte auf die neuen regulatorischen Anforderungen geplant und wird diese Planungen im Laufe des Jahres 2024 umsetzen. Diese enge Zusammenarbeit könnte Bionic einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen, wenn diese nicht in der Lage ist, dies in der gleichen Weise umzusetzen wie Bionic. Im Bereich der Anbieter für Dialyseprodukte kommt es zurzeit zu einer Konzentration der Marktteilnehmer, beziehungsweise zu einer Neuausrichtung bei den großen Anbietern. Für Bionic bietet dies die Chance auf Kundenanforderungen zu reagieren, die für große Anbieter nicht im Fokus stehen. Das Potential bei allen Produktlinien ist weiterhin hoch. Die Auswertung der Chancen und Risiken zeigt für 2024 und die Folgejahre, einen positiven Ausblick für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind nicht erkennbar. 6. Risikobericht zur Nutzung von Finanzinstrumenten 2023 wurde keine Kursabsicherung durch Devisenswaps oder ähnliche Finanzinstrumente durchgeführt. Die Risiken durch Forderungsausfall werden als gering eingeschätzt. 7. Gesamteinschätzung des Managements Die Flexibilität zur Reaktion auf Kundenanforderungen, die die großen Wettbewerber nicht erfüllen können, wird weiterhin ein Schlüsselfaktor für den Erfolg in der Zukunft sein. Verschiedene Projekte für neue Produkte oder geschäftliche Zusammenarbeit, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden, schaffen für Bionic die Basis für ein nachhaltiges und profitables Wachstum. Aktivitäten in verschiedenen Märkten und Produktgruppen sowie das Vertriebsnetz, stellen eine bewährte Risikodiversifizierung gegenüber einer zu starken Abhängigkeit von bestimmten Märkten oder Großkunden dar. Durch die langfristige Ausrichtung mit stabilen Umsätzen und Gewinnen erwarten wir weiterhin eine positive Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren.
Friedrichsdorf, 14. März 2024 Leopold Allegra Lothar Paul Schwerter Tohru Sakoda BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Bionic Medizintechnik GmbH, Friedrichsdorf1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Unternehmen Die Bionic Medizintechnik GmbH hat ihren Sitz in 61381 Friedrichsdorf, Max-Planck-Straße 21 und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Homburg v.d.H. unter der Nummer HRB 5186 eingetragen. Allgemeines Der Jahresabschluss der Bionic Medizintechnik GmbH, Friedrichsdorf, für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft erfüllt die Vorgaben einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB und nimmt die größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 Abs. 2 HGB und die Erleichterungen des § 276 HGB in Anspruch. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und um die planmäßigen linearen Abschreibungen, bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von ein bis fünf Jahren, abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für Gebäude und Gebäudeanlagen beträgt 15 bis 50 Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis zu EUR 800 werden im Wirtschaftsjahr unmittelbar abgeschrieben. Die im Anlagevermögen ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen sind als Abschlagszahlungen für die Planung und Einführung eines neuen ERP-Systems in 2024 gezahlt worden. Vorräte Waren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktpreis angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach gleitendem Durchschnitt. Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden, sofern erforderlich, vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz der JMS Co., Ltd., Hiroshima, Japan, stehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Bilanzstichtag nach den Vorgaben des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 angesetzt. Rückstellungen für Pensionen Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Anwendung der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zins von 1,82 % und einem Rententrend von 2 % mit dem Erfüllungsbetrag. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren von 1,82 % und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von 1,74 % beträgt TEUR 9. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind ebenso wie eine Abzinsung auf den Gegenwartswert bei langfristigen Rückstellungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Die Gesellschaft weist einen Aktivüberhang an latenten Steuern aus. Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. 2 Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert TEUR 1.500. Die Kapitalrücklage ist in Höhe von TEUR 4.928 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich wie Resturlaub sowie Risiken für Gewährleistungsansprüche. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt unter einem Jahr. Pfandrechte und ähnliche Rechte für Verbindlichkeiten sind nicht begeben worden. 3 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Währungskursgewinne und Währungskursverluste Im Rohergebnis sind Währungsgewinne in Höhe von TEUR 112 (i. Vj. TEUR 356) und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungsverluste in Höhe von TEUR 120 (i. Vj. TEUR 336) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt TEUR 1.029 (i. Vj. TEUR 313). 4 Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 HGB und 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 111. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: -Leopold Allegra, Usingen, Geschäftsführer -Lothar Paul Schwerter, Idstein, Geschäftsführer -Ryuji Katsura, Hiroshima (Executive Director in Japan), Geschäftsführer (bis 5. Dezember 2023) -Tohru Sakoda, Hiroshima (Executive Director in Japan), Geschäftsführer (ab 5. Dezember 2023) Die Geschäftsführer sind sämtlich alleinvertretungsberechtigt. Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft beziehen. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 32 (i. Vj. 33) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 15 Personen weiblich (i. Vj. 16) und 17 Personen männlich (i. Vj. 17). Konzernabschluss Die Muttergesellschaft JMS Co., Ltd., Hiroshima, Japan, ist das Konzernunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten/kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Geschäftssitz der Muttergesellschaft und unter www.jms.cc/english/ir einzusehen. Ergebnisverwendung Mit Gesellschafterbeschluss vom 06. Februar 2024 wurde die Ausschüttung des Vorjahresgewinnes in Höhe von EUR 2.346.782,58 zum 31. März 2024 beschlossen.
Friedrichsdorf, den 14. März 2024 Bionic Medizintechnik GmbH Geschäftsführung Leopold Allegra Lothar Paul Schwerter Tohru Sakoda Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bionic Medizintechnik GmbH, Friedrichsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bionic Medizintechnik GmbH, Friedrichsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bionic Medizintechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 21. März 2024 KPMG
AG
Walter, Wirtschaftsprüfer Büßis, Wirtschaftsprüfer |
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