Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 16899
Eingetragen
16.4.2004
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Produktion, Mischung und Reinigung von Paraffinwachsprodukten und Mineralöl, Groß- und Internationalhandel mit Gütern aller Art, insbesondere mit Pflanzenöl, Erdöl- und chemischen Produkten, Paraffinen, Wachsen und Biodiesel, sowie Vermittlung von damit zusammenhängenden Geschäften.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Waldemar Dercho
seit 16.4.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Waldemar Dercho
Remscheid
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DW Oil Trading GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Jahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die DW OIL Trading GmbH, unser im Jahr 2004 gegründetes Unternehmen, ist aktiv im Handel mit Erdölprodukten, petrochemischen Rohstoffen, Paraffin und chemischen Produkten tätig. Aufgrund der kriegsbedingten EU-Sanktionen gegen Russland hat sich die europäische und deutsche Beschaffungssituation im petrochemischen Bereich erheblich verändert. Infolgedessen haben wir umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen auf der Lieferantenseite durchgeführt.

Unser Paraffingeschäft, von der Herstellung bis zum Handel findet in Europa statt. Wir sind sowohl im reinen Handel mit Wachsen als auch in der eigenen Produktion von Paraffinen über unsere Tochtergesellschaft, die DW POLSKA, in Polen tätig. DW OIL POLSKA veredelt, mischt und produziert Paraffin- und Wachsmischungen, die auf die spezifischen Anforderungen von Kunden in der Kerzenindustrie, Holz- und Papierverarbeitung sowie der Holz- und Metallindustrie zugeschnitten sind. Die Preise für Paraffinwachse und Slack Wachse werden durch die Verfügbarkeit von Materialien auf dem Markt beeinflusst. Unser Paraffingeschäft verzeichnet traditionell saisonale Spitzen und Schwankungen der Rohstoffpreise beeinflussen unsere Beschaffungsstrategie. Durch die Nutzung unseres Fachwissens und unserer Erfahrung in diesem Bereich bemühen wir uns darum, Risiken frühzeitig proaktiv zu identifizieren und zu bewältigen. Mit einem möglichst niedrigen Lagerbestand bei unserem Tochterunternehmen versuchen wir die branchenspezifischen Risiken, die mit diesem Bereich verbunden sind, einzugrenzen.

Da die von uns gehandelten Erdölprodukte und damit unserer Geschäft sind grundsätzlich von globalen Ölpreisen und der daraus resultierenden Marktvolatilität abhängig. Folglich können erhebliche Schwankungen der Marktpreise schnelle Reaktionen erfordern, welche wiederum die Kundennachfrage entweder stärken oder schwächen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die zuvor erwähnten Sanktionen gegen Russland haben uns veranlasst, unsere Beschaffungsaktivitäten neu zu strukturieren. Demzufolge haben wir erfolgreich alternative und profitable Handelswege über neue globale Partner bspw. in China oder in Europa etabliert. Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Ersatzlieferanten und optimierten Lieferbedingungen. Darüber hinaus hat das gestiegene Umweltbewusstsein der Endverbraucher zu einem verstärkten Fokus auf vegane und pflanzliche Wachs-Alternativen geführt. Infolgedessen erweitert sich unser Portfolio entsprechend der Kundennachfrage weiter. So wird die Produktion unseres Sortiments zukünftig auf 120 Artikel mit unterschiedlichen Verpackungen und Produkten erhöht.

Des Weiteren haben wir unsere Bezugsquellen diversifiziert, einschließlich der Nutzung von europäischem Rapsöl sowie Soja-Wachs. Aufgrund der Inflation in der EU ist der Verkauf von Luxusgütern wie Kerzen zurückgegangen, was zu einer Marktschrumpfung von weit mehr als 30% geführt hat.

Die DW Oil Trading GmbH strebt danach, ihre Marktposition zu halten und ihren Einfluss in verwandten Marktsegmenten auszubauen. Die Hauptstrategie liegt auf der Intensivierung des Vertriebs unserer Produkte in alle EU-Länder unter Ausnutzung unterschiedlichster Vertriebskanäle (Online, durch Vertretungen, Agenten etc).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Seit 2004 haben wir eine angesehene Präsenz in der Branche und bedienen über 400 langjährige Kunden in Europa. Mit unserem umfangreichen Produktsortiment und neu gewonnenen Lieferanten können wir unsere Produktangebote aus Sicht der Hersteller diversifizieren. Wir haben uns auf die Produktion, Verfeinerung und Verbesserung von Wachsformulierungen spezialisiert und können somit eine breitere Auswahl auf dem europäischen Markt anbieten und neue Branchen und zusätzliche Absatzmärkte bedienen, insbesondere in Skandinavien. Chinesische Lieferanten haben begonnen, Kerzengroßhändler in Europa direkt zu beliefern und stellen somit eine Konkurrenz für reine Händler dar, wohingegen wir durch unsere polnische Tochter als ein Produktionsbetrieb im Gegensatz zu reinen Importeuren im Vorteil sind.

Wir versuchen mit unserem Sortiment kleinere und mittelständische Kunden zu bedienen, die entweder nicht in der Lage sind oder nicht direkt aus China bestellen möchten, aufgrund der langen Lieferzeiten von 60 Tagen. Sie sind nicht bereit oder in der Lage, für diese Dauer Vorauszahlungen zu leisten. In dem kleinteiligen Geschäft sind auch viel höhere Margen zu generieren. Deshalb wird in den Folgejahren das Branding und Marketing der Marke "DW OIL" verstärkt ausgebaut. Dafür schaffen wir in einem ersten Schritt die notwendigen Rahmenbedingungen, u.a. mit dem Aufbau eines neuen Webshops.

Unser hochspezialisiertes Team mit internationaler Erfahrung und globaler Expertise hat eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit in Bezug auf verschiedene Herausforderungen und Krisen gezeigt, angefangen von der COVID-19-Pandemie bis hin zu laufende, geopolitische Entwicklungen. Diese Anpassungsfähigkeit hat die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen und die Fähigkeit zur effektiven Navigation durch sich verändernde Marktbedingungen in größerem Maße ermöglicht.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist für 2023 im Gesamtbild als stabil zu bezeichnen. Der erwartete Umsatz wurde nahezu erreicht, während der erwartete Jahresfehlbetrag in Höhe von 80 T€ aufgrund von deutlich besseren Margen und leicht überplanmäßig gesunkenen Personal- und Sachaufwendungen nicht eintrat und sogar ein Jahresüberschuss in Höhe von 42 T€ erreicht werden konnte. Die Rohergebniserwartung konnte um +0,3 Mio. Euro übertroffen werden.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 1.747 2.943 -1.196 -40,6
Betriebsergebnis 104 104 0 0,0
Finanzergebnis -36 -19 17 89,5
Ertragsteuern -23 -34 -11 -32,4
Jahresergebnis 42 49 -7 -14,3

Die Gesamtleistung ist aufgrund der vorher beschriebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr stark eingebrochen, da nach dem Import- und Handelsverbot von russischen Erdölerzeugnissen unser umsatzstärkster Wirtschaftszweig, der Handel mit Benzin, Diesel, Bitumen etc., wegefallen ist. Aufgrund der gegebenen Diversifizierung unserer Handelstätigkeiten und Umstrukturierungsmaßnahmen sind wir in der Lage gewesen, den Absatz unserer selbst formulierten und raffinierten Erdölprodukte in den Europäischen Markt fortzusetzen.

Vor dem Hintergrund der dargestellten Situation sind Erträge aus Währungsumrechnungen im Vergleich zum Vj. um TEUR 1.134 und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen zum Vj. um TEUR 787 zurück gegangen. Im Geschäftsjahr ergab sich ein negativer Währungseffekt per Saldo von T€ -50.

Bei einer ansonsten insgesamt konstanten Kostenstruktur haben die Kosten der Warenabgabe in Relation zu den Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr zugenommen überwiegend durch gestiegene Logistikkosten auf 1,89 % (Vj. 0,69 %), was zu einer Ergebnisbelastung von rd. T€ 203 geführt hat.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als befriedigend eingeschätzt. Der einfach operative Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 55 (Vj. T€ 58). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können sämtliche Zahlungsverpflichtungen an Kapitalgeber pünktlich bedient werden. Die Finanzlage des Unternehmens ist als stabil zu bezeichnen.

c) Vermögenslage

Rechnerisch liegt die bilanzielle Eigenkapital-Quote mit 46,1 % (Vj. 16,9%) weiterhin auf einem soliden und konstanten Niveau für ein Handelsunternehmen. Die traditionelle Ergebnisthesaurierung unterstützt dabei die Eigenkapitalbildung seit Jahren. Die Bilanzsumme ist auf der Aktivseite geprägt von Kundenforderungen von rd. 3.750 T€ (Vj. 9.210 T€) sowie auf der Passivseite von Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung von 871 T€ (Vj. 7.441T€). Mit den Lieferanten besteht ein langjähriges Vertrauensverhältnis. Die Vermögenslage des Unternehmens ist als stabil zu bezeichnen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite/i.e. Betriebsergebnis heran. DW OIL Trading GmbH hat einen Geschäftsführer und durchschnittlich 10 Mitarbeiter. Insgesamt: 11 Personen. Das Betriebsergebnis pro Kopf beträgt damit bei 9 T€ (Vj. 9 T€). Insbesondere Steuern wir das Unternehmen jedoch mit den fokussierten Größen: Umsatz, Rohergebnis und Jahresergebnis.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Trotz der dargestellten äußeren Einflussfaktoren und der deutlich rückläufigen Umsatzerlöse ist die Ergebnisentwicklung konstant geblieben.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Eventuelle Risiken der künftigen Entwicklung auch im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise werden permanent beobachtet. Die DW OIL Trading GmbH agiert seit langem in einem bekannten Wettbewerbsumfeld. Schwankende Rohstoffpreise werden entsprechend in der Einkaufspolitik berücksichtigt.

III. Chancen- und Risikobericht

Die DW OIL ist bemüht, sich nach der Corona-Pandemie zu erholen und hat die "Russland-Embargos" (seit 02/2022) zu berücksichtigen. Die globale Weiterentwicklung behält die DW OIL im Blick und versucht, den ertragsorientierten Risiken flexibel zu begegnen. Auf den Absatzmärkten konkurrieren wir mit Lieferanten aus China. Unsere Produkte haben sich bei den Kunden über Jahrzehnte bewährt und DW OIL ist ein etablierter und namhafter Lieferant in diesem Segment. Insbesondere im Ausbau des Geschäftsbereichs Paraffin- und Wachsmischungen bestehen für die Gesellschaft Chancen für eine nachhaltige Unternehmensstrategie.

Liquiditätsrisiken können wir weitgehend vermeiden, indem wir sowohl Ankauf als auch Verkauf innerhalb eines Handelsgeschäfts vorab zu festen Konditionen vereinbaren. Das Liquiditätsrisiko wird aufgrund der Zusammenarbeit mit unseren Finanzierungspartnern als moderat eingestuft.

Durch die Abwicklung unseres Handelsgeschäfts überwiegend in USD können sich Währungsrisiken ergeben. Da sowohl der Ankauf als auch der Verkauf in der einheitlichen Währung abgewickelt werden, resultiert das operative Währungsrisiko aus der Umrechnung des Geschäftsergebnisses in die Finanzbuchhaltung in Euro und stellt für uns insgesamt einen Effekt dar, der geringe Auswirkungen auf die Liquidität hat. Insbesondere erhalten wir von unseren ausländischen Lieferanten ein ausreichendes Zahlungsziel, das es uns erlaubt, flexibel auf schwankende Wechselkurse zu reagieren. Unsere Erfahrungswerte und die zeitnahe Abwicklung der Streckengeschäfte relativieren dabei mögliche Wechselkursschwankungen zusätzlich - wir sind auch stehts bemüht die Bezugsquellen und Länder zu diversifizieren.

Politische Risiken sind für uns, wie oben dargestellt, schwer zu kalkulieren - sie werden von außen in den Markt getragen werden. Die Geschäftsführung der DW OIL beobachtet permanent sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Entwicklung unserer wichtigsten Absatzmärkte, um hier rechtzeitig entsprechend reagieren zu können.

IV. Prognosebericht

DW OIL Trading GmbH ist konstant bestrebt, das Produktportfolio sowie die Beschaffungsmärkte weiter zu diversifizieren und neue Marktpotentiale zu erkennen.

Teile der bisherigen Beschaffungsmärkte sind durch die Russland-Embargos sanktioniert und bis auf Weiteres nicht mehr verfügbar. Dies hat zu einer Umsatzverschiebung zu Gunsten des Paraffingeschäftes geführt. Der Umsatz für das kommende Geschäftsjahr wird nachmals auf einem deutlich geringeren Niveau geplant.

Der Bedarf an Rohstoffen und Erdölprodukten ist weiterhin nennenswert. Aufgrund der veränderten Einkaufsquellen sehen wir weitere Wachstumspotenziale im Segment Paraffin.

Aufgrund der Marktbedingungen und des schrumpfenden Handelsvolumens erwarten wir für 2024 ein Rohergebnis in Höhe von 1,3 Mio. EUR und ein ausgeglichenes Jahresergebnis in Höhe von ca. 0 T€.

 

Remscheid, 2. Januar 2025

Waldemar Dercho, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 108.988,22 106.504,98
I. Sachanlagen 25.697,00 23.213,76
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.697,00 18.623,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.590,76
II. Finanzanlagen 83.291,22 83.291,22
1. Beteiligungen 83.291,22 83.291,22
B. Umlaufvermögen 4.141.624,55 11.291.431,97
I. Vorräte 26.511,06 711.497,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.908.051,10 9.450.821,68
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.494,60 4.649,79
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.397.417,79 2.993.931,56
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.509.138,71 6.452.240,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 207.062,39 1.129.112,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.022,65 10.985,46
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 30.577,62 37.040,62
Summe Aktiva 4.292.213,04 11.445.963,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.976.398,20 1.934.215,47
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 1.634.215,47 1.585.181,73
III. Jahresüberschuss 42.182,73 49.033,74
B. Rückstellungen 102.994,00 192.629,00
C. Verbindlichkeiten 2.194.860,84 9.310.539,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 992.187,50 1.093.750,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 140.625,00 101.562,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 851.562,50 992.187,50
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.202.673,34 8.216.789,56
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.202.673,34 8.216.789,56
D. Passive latente Steuern 17.960,00 8.579,00
Summe Passiva 4.292.213,04 11.445.963,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 1.746.760,20 2.943.281,57
2. Personalaufwand 672.764,16 722.953,29
a) Löhne und Gehälter 499.267,73 566.610,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 173.496,43 156.342,31
davon für Altersversorgung 54.386,00 55.666,00
3. Abschreibungen 57.673,49 12.215,72
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.164,18 8.443,24
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 44.509,31 3.772,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 912.744,64 2.138.977,28
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 270.186,96 1.057.507,87
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 34.859,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.552,52 20.831,23
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16,19
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.059,89 39.869,81
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 6.077,00 6.237,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.954,00 -1.254,04
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.381,00
9. Ergebnis nach Steuern 44.132,73 51.350,74
10. sonstige Steuern 1.950,00 2.317,00
11. Jahresüberschuss 42.182,73 49.033,74

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DW Oil Trading GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Remscheid
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wuppertal
Register-Nr.: 16899

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 347.884,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Pensionsrückstellungen

Zum 31.01.2020 wurde auf den Future Service der Pension verzichtet.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018G Heubeck
Rechnungslegungszins 1 1,82%
(10-jähriger Durschnittszins):
Rechnungszinse 2 1,74%
(7-jähriger Durchschnittszins):
Rententrend 0,00%
Fluktuation keine
Anwartschaftstrend keine

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von -2.172,00 EUR.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 347.884,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 378.461,62
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 378.461,62

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 289.062,50 EUR (Vorjahr: 429.687,50 EUR).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 17.960,00 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 708.133,69 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Verpflichtungen aus Leasingverträgen für PKW (52.766,46 €)

- Verpflichtungen aus Raummietverträgen (666.501,30 €)

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 12.

Namen der Geschäftsführer

Erster Geschäftsführer: Waldemar Dercho

Weitere Geschäftsführer: ./.

Vergütung der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
DW Oil Polska Sp. Z O.O., Miedzyrzec Podlaski, Polen 99,90% -122.640,47 1.741.728,99
SiBi Energy Group Mongol LLC., Ulaanbaatar, Mongolai 50,00% 141.824,00 -597.260,10

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Waldemar Dercho

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Waldemar Dercho

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DW OIL Trading GmbH, Remscheid

Prüfungsurteil

Ich habe den Jahresabschluss der DW OIL Trading GmbH, Remscheid, bestehend aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, der eine Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden enthält, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Jahresabschluss genannt.

Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB, die Beachtung sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards hinausgehen.

Aussagen zum Jahresabschluss

Meine nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung vermittelt der von dem gesetzlichen Vertreter aufgestellte Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften.

Aussagen zum Lagebericht

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse wurden die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüfungsstandards (ISA) des IAASB vorgenommen. Meine Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Ich bin unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und ich habe meine weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortlichkeiten des gesetzlichen Vertreters und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die der gesetzliche Vertreter für notwendig erachtet, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, der gesetzliche Vertreter beabsichtigt entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative.

Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage meiner Prüfung mit hinreichender Sicherheit ein Urteil zum Jahresabschluss und Lagebericht abzugeben, dass dieser Jahresabschluss und der Lagebericht frei ist von wesentlichen, beabsichtigten oder unbeabsichtigten, falschen Darstellungen und einen Bestätigungsvermerk zu erstellen, der mein Prüfungsurteil enthält.

Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Als Teil meiner Prüfung in Übereinstimmung mit ISA übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht meine Prüfung darin:

- Die Risiken wesentlicher unzutreffender Angaben zu identifizieren und einzuschätzen, seien sie durch Verstöße oder Unrichtigkeiten entstanden; Prüfungsverfahren zu entwerfen und durchzuführen, die auf solche Risiken ausgerichtet sind; Prüfungsnachweise zu erlangen, die eine ausreichende und angemessene Grundlage für mein Prüfungsurteil darstellen. Das Risiko, dass eine aus einem Verstoß resultierende unzutreffende Angabe nicht aufgedeckt wird, ist höher als bei einer unbeabsichtigten wesentlichen falschen Angabe, weil Verstöße mit betrügerischen Absprachen, Fälschungen, vorsätzlichen Auslassungen, Falschdarstellungen oder dem Umgehen von internen Kontrollen einhergehen können.

- Ein Verständnis von den prüfungsrelevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen zu erlangen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Urteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Unternehmens zu fällen.

- Die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter ermittelten Schätzwerte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben zu beurteilen.

- Eine Schlussfolgerung in Bezug auf die Angemessenheit der Anwendung der Annahme der Unternehmensfortführung als Grundlage der Rechnungslegung durch den gesetzlichen Vertreter zu ziehen und, ausgehend von den erlangten Prüfungsnachweisen, eine Schlussfolgerung darüber zu ziehen, ob eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich Ereignissen und/oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnte. Komme ich zu der Schlussfolgerung, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, in meinem Bestätigungsvermerk auf die betreffenden Angaben im Abschluss aufmerksam zu machen oder, sofern diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Meine Schlussfolgerungen basieren auf den bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweisen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch bewirken, dass die Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht mehr gegeben ist.

Ich erörtere mit dem gesetzlichen Vertreter unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Abschlussprüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen und bedeutsame Mängel bei internen Kontrollen, sofern ich diese während meiner Abschlussprüfung feststelle.

 

Wesseling, den 15. Januar 2025

André Hintz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.