All Seasons 4.0 Self Storage GmbH & Co. KG
Selbe AdresseLagerei
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Konstantin Karl Rachor seit 13.7.2016 | Geschäftsführer |
Bernd Bötsch seit 13.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 15.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Software AG-Stiftung | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PRISMA Investment GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Die PRISMA Investment GmbH ist ein seit dem 16. Januar 2014 aktives, unabhängiges Wertpapierinstitut mit Sitz in Frankfurt. Die Gesellschaft hat gemäß § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, 4, 5 und 9 WpIG die Erlaubnis, die Anlagevermittlung, die Anlageberatung, die Abschlussvermittlung sowie die Finanzportfolioverwaltung zu betreiben. Die Gesellschaft darf sich kein Eigentum oder Besitz an den Vermögenswerten ihrer Mandanten verschaffen. Im Jahr 2023 war die PRISMA Investment GmbH als Fondsberater für zwei Publikumssondervermögen und sechs Spezialsondervermögen der Universal Investment tätig. Außerdem betreute die Gesellschaft ein Spezialsondervermögen der BANTLEON Invest (vormals Warburg Invest) und ein Spezialsondervermögen von Metzler Asset Management im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung. Individuelle Kundendepots wurden nicht verwaltet. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Eine der größten Überraschungen des Jahres 2023 bestand darin, dass sich die sehr hohen Inflationsraten im Verlauf des Jahres deutlich nach unten in Richtung des Ziels der wichtigsten Notenbanken von 2% p. a. bewegt haben. So ist beispielsweise die Inflationsrate in der Eurozone von 9,2% p. a. zum Ende 2022 auf einen Wert von 2,4% p. a. im November 2023 gefallen. Der Inflationsrückgang vollzog sich, obwohl die Weltwirtschaft weiter leicht gewachsen ist, die Unternehmensgewinne stabil geblieben sind und die Arbeitslosenquote weiterhin auf historisch niedrigem Niveau lag. Bis zur Jahresmitte 2023 war es an den Kapitalmärkten Konsens, dass die Inflation hartnäckig bleibt und nur mittels einer zinsinduzierten Rezession in der Weltwirtschaft bekämpft werden kann. Im Rückblick scheint die hohe Inflationsrate doch vornehmlich transitorisch gewesen zu sein, wie von den Notenbanken anfänglich prophezeit. Hauptauslöser waren vor allem die gestörten Lieferketten. Das Jahr 2023 war auf der Makroseite im Ergebnis durch einen "disinflationären" Trend geprägt. In der Folge wiesen die Kapitalmärkte in den wichtigsten Assetklassen zum Jahresende 2023 sehr gute Wertentwicklungen aus und haben die früheren Kursverluste zumeist wieder ausgeglichen. Eine Ausnahme bildet in diesem Zusammenhang der chinesische Markt, der auch im Jahr 2023 die Kursverluste ausgeweitet hat. Da sich sowohl die Aktienmärkte als auch die Märkte für festverzinsliche Wertpapiere im Jahr 2023 positiv entwickelt haben, konnten die Investmentstrategien von PRISMA Investment in Multi Asset und europäischen hochverzinslichen Unternehmensanleihen sowohl in den Spezialfonds als auch im Segment der Publikumsfonds positive Renditen erwirtschaften. Die asiatischen Aktienmandate weisen aufgrund der erwähnten schwachen Entwicklung in China leichte Kursverluste auf. b) Geschäftsverlauf Den Umsatz generiert das Unternehmen aus Provisionseinnahmen aus der Anlageberatung bzw. Finanzportfolioverwaltung der von der PRISMA Investment betreuten Spezial- und Publikumsfonds. Der Rahmenvertrag für die Auslagerung des Portfoliomanagements zwischen der PRISMA Investment und der BANTLEON Invest (vormals Warburg Invest) ist am 22. Januar 2014 geschlossen worden. Darüber hinaus hat die PRISMA Investment mit der Universal Investment GmbH am 01. Februar 2014 einen Rahmenvertrag über die Anlageberatung von Investmentsondervermögen geschlossen. Ein weiterer Rahmenvertrag für die Auslagerung des Portfoliomanagements von Sondervermögen wurde am 28. Januar 2019 zwischen Metzler Asset Management GmbH und PRISMA Investment GmbH abgeschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erzielte die PRISMA Investment ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i.H.v. 1.605.851,42 € (i.V. 2.216.088,58 €) und somit unter Vorjahresniveau. Im Jahr 2023 konnten keine Einnahmen aus performance-abhängiger Vergütung erzielt werden. Das erzielte Ergebnis lag im Rahmen der Planungen. c) Ertragslage Die Gesellschaft konnte im zehnten Geschäftsjahr Netto-Provisionserträge in Höhe von 4.536.310,54 € (i.V. 4.785.083,22 €) erzielen. Die Provisionseinnahmen lagen damit innerhalb der Planungen. PRISMA Investment erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.120.872,89 € (i.V. 1.454.730,17 €). Die Verwaltungsaufwendungen der Gesellschaft belaufen sich auf 2.963.252,22 € (i.V. 3.312.834,30 €). Sie verteilen sich auf Personalaufwendungen für Mitarbeiter und andere Verwaltungsaufwendungen. Die wesentlichen Positionen betreffen hierbei das Setup der Gesellschaft und gliedern sich in Mietaufwendungen, Aufwendungen für den Bezug von Research, IT-Kosten und sonstige Kosten. d) Finanzlage Die wesentlichen Vermögenspositionen der PRISMA Investment GmbH bestehen aus täglich fälligen Forderungen gegen Kreditinstitute und kurzfristig fälligen Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von 4.723.639,44 € (i.V. 7.418.020,10 €). Sie machen 94,2 % (i.V. 93,1%) der Bilanzsumme (5.017 T€, i.V. 7.964 T€) aus. Die täglich fälligen Forderungen gegen Kreditinstitute betragen 3.352 T€ (i.V. 6.040 T€) und gewährleisten die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. e) Vermögenslage Das Eigenkapital (EK) erhöhte sich nach einer Ausschüttung in Höhe von 1.455 T€ um den Jahresüberschuss in Höhe von 1.121 T€ (i.V. 1.455 T€) auf einen Wert von 3.562 T€ in 2023 (i.V. 3.896 T€). Die Quote des Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt 70,1% (i.V. 48,9%). Das Sachanlagevermögen der PRISMA Investment GmbH betrug zum 31.12.2023 32,3 T€ (i.V. 47,8 T€). Die Entwicklung der PRISMA Investment ist finanziell positiv verlaufen. Die wirtschaftliche Situation der PRISMA Investment wurde durch das erfolgreiche Jahr gestärkt und ist als stabil einzustufen. Die geplante Steigerung der Assets under Management von 5-15% konnte damit nicht erreicht werden. Insbesondere der Absatz von Multi Asset Fonds hat sich in Deutschland im Jahr 2023 wegen der schlechten Performance dieser Assetklasse im Vorjahr deutlich unter den Erwartungen gezeigt. f) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die PRISMA Investment GmbH beschäftigte im Jahr 2023 zehn (i.V. elf) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen inklusive der Geschäftsleitung. Die Gesellschaft wird über den finanziellen Leistungsindikator "verwaltetes Vermögen" gesteuert. Dieses betrug zum 31.12.2023 1.500.000 T€ (i.V. 1.500.000 T€). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Unser Prognosezeitraum umfasst das Jahr 2024. Die amerikanische Notenbank wird aus heutiger Sicht im Jahr 2024 mit dem Einstieg in Zinssenkungen beginnen. Aufgrund der positiven Entwicklung bei der Inflation gewinnt die Notenbank damit wieder Handlungsspielraum, sich, sofern dies im weiteren Jahresverlauf notwendig würde, um die Stabilität des Arbeitsmarkts zu kümmern. Die EZB wird voraussichtlich ab Sommer ebenfalls damit beginnen die Zinsen zu senken. Damit geht die Phase mit starkem monetärem Gegenwind für die Kapitalmärkte langsam zu Ende. Dies führt zu einer konstruktiven Einschätzung für das Renditepotential für Aktien und Anleihen im Jahr 2024. Dies bedeutet auch, dass Multi Asset Fonds/ Mischfonds wieder an Attraktivität gewinnen. Multi Asset Fonds sind weiterhin die wichtigste Anlagestrategie für Prisma Investment. Dementsprechend gehen wir davon aus, dass das verwaltete Vermögen in diesem Jahr steigt. Ein Schwerpunkt in der Vertriebsarbeit liegt auch weiterhin in der Steigerung des Fondsvolumens unserer Publikumsfonds PRISMA Aktiv Ul (vermögensverwaltender Publikumsfonds). Darüber hinaus soll auch das Spezialfondsgeschäft in den Segmenten Mischfonds global und European High Yield forciert werden. Risiken Adressausfallrisiko: Ein Adressausfallrisiko besteht für die PRISMA Investment nicht. Die Kunden der Gesellschaft sind ausschließlich Kapitalverwaltungsgesellschaften und deren Investmentsondervermögen. Die Investmentfonds verfügen über ausreichend Vermögen, um die Beratungsgebühr an die PRISMA Investment bezahlen zu können. Marktpreisrisiko: Die PRISMA Investment ist indirekt von Marktpreisänderungen betroffen. Die Auswirkungen beziehen sich auf die Veränderung des betreuten Volumens und die daraus resultierenden Provisionseinnahmen. Diesen Risiken wird durch eine konsequente Kostenkontrolle, einen effizienten Investmentprozess und einer starken Akquisitionsleistung Rechnung getragen. Ein Zinsveränderungsrisiko besteht nicht, da die Gesellschaft kein verzinsliches Fremdkapital aufgenommen hat. Risiken aus EK-Positionen bestehen ebenfalls nicht. Die Gesellschaft legt ihre Liquidität auf Geschäfts-/Tagesgeldkonten in € an. Liquiditätsrisiko: PRISMA Investment verfügt mit 250.000 € eingezahltem Eigenkapital und einer EK-Quote von 70,1% über eine solide Finanzstruktur. Die Gesellschaft legt die Liquidität jederzeit verfügbar in Kontoguthaben an, die dem Einlagensicherungsfonds unterliegen. Die Kontostände werden täglich geprüft und es wird darüber hinaus ein ständiges Liquiditätsmanagement vorgenommen. Dem Risiko einer Haftung für Vermögensschäden wurde durch den Abschluss einer Vermögenshaftpflichtversicherung über 1 Mio. € entgegengetreten. Es können nicht kalkulierbare Verpflichtungen aus der Zwangsmitgliedschaft bei der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen auftreten, die aus der Zahlungsunfähigkeit von Wettbewerbern entstehen und deren Belastungen nicht durch das vorhandene Kapital der Einrichtung erfüllt werden können. Operationelles Risiko: Eigene Fehler im Orderprozess stellen für die PRISMA Investment ein operationelles Risiko dar, welchem jedoch durch geeignete strukturierte Maßnahmen entgegengewirkt wird. Chancen Der Trend zu einer bankenunabhängigen Vermögensverwaltung und spezialisierten Investmentboutiquen setzt sich auch in Deutschland fort. Die Marktanteile der unabhängigen Wertpapierinstitute sind in Deutschland jedoch noch gering, so dass es hier noch Aufholpotential gibt. Die PRISMA Investment GmbH ist sehr gut aufgestellt, um von der stärkeren Nachfrage nach diesen Dienstleistungen zu profitieren. Das Bedürfnis nach einer unabhängigen und transparenten Geldanlage in Wertpapieren in der Form von Investmentfonds sollte auch bei einem wieder höheren Zinsniveau bestehen bleiben. Die Chance auf eine erfolgreiche Entwicklung der PRISMA Investment GmbH am Markt wird daher als hoch angesehen. In diesem Zusammenhang ist eine Steigerung der Assets under Management im Bereich von 5-15 % nicht unrealistisch. Wir gehen für das neue Geschäftsjahr 2024 von einem steigenden Jahresüberschuss aus. Die Einnahmen sollten gegenüber den Ausgaben überproportional ansteigen.
Frankfurt am Main, den 20. März 2024 BILANZ zum 31. Dezember 2023PRISMA Investment GmbH, Frankfurt am MainAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023PRISMA Investment GmbH, Frankfurt am Main
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Die PRISMA Investment GmbH ist ein Wertpapierinstitut und betreibt die Anlagevermittlung, Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung seit Januar 2014 gemäß § 2 Abs. 2, Nr. 3, Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 9 WpIG. Der vorliegende Jahresabschluss wurde zum 31. Dezember 2023 unter Beachtung der allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB, der ergänzenden Vorschriften für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute gemäß §§ 340 ff. HGB und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Rech-KredV) aufgestellt. Die Vorschriften des Wertpapierinstitutsgesetzes sowie die §§ 264 ff. HGB wurden berücksichtigt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 340a HGB sind jedoch die Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Die Gesellschaft nahm ihre Tätigkeit nach Erlaubniserteilung durch die BaFin am 16. Januar 2014 auf. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Forderungen an Kreditinstitute sind zu Nennwerten bilanziert. Forderungen an Kunden werden zu Nennwerten, und soweit erforderlich, abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Zugänge zu den entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Abgänge werden zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens als Abgang gezeigt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten, und soweit erforderlich, abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Bei der Bildung anderer Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die anderen Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden, soweit relevant, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz nach Maßgabe des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Vorschriften der RechKredV in Staffelform aufgestellt. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung BilanzForderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute betragen EUR 3.351.905,08 (Vj. EUR 6.039.868,76), davon besteht für einen Betrag in Höhe von EUR 1.500.000,00 (Vj. EUR 500.000,00) eine Kündigungsfrist zwischen einem und drei Monaten. Der verbleibende Betrag in Höhe von EUR 1.851.905,08 (Vj. EUR 5.539.868,76) ist täglich fällig. Forderungen an Kunden Sämtliche Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Erstattung von Ertragssteuern in Höhe von EUR 225.337,19 (Vj. EUR 450.874,95). Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Sonstige Verbindlichkeiten Unter dem Posten sonstige Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 146.180,98 (Vj. EUR 136.837,46) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen bestehen aus Rückstellungen für Personalaufwand EUR 758.544,00 (Vj. EUR 1.061.804,00) und ausstehende Rechnungen EUR 368.306,00 (Vj. EUR 448.790,00), davon entfallen auf Rückvergütungen EUR 280.650,00 (Vj. EUR 373.000,00). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 250.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Im Bilanzgewinn sind ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.191.357,83 und ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.120.872,89 enthalten. Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge und -aufwendungen Die Provisionserträge stammen aus dem Anlagevermittlungs- und Anlageberatungsgeschäft sowie der Finanzportfolioverwaltung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 9 WplG. Sofern bei der Anlagevermittlung der Anlageprodukte auf dem deutschen Markt auf selbständige Vertriebspartner zurückgegriffen wird, fallen für diese in Anspruch genommenen Dienstleistungen Provisionsaufwendungen an. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 4.640,46 (Vj. EUR 606.020,17) enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. C. Sonstige Angaben rechtliche Verhältnisse
Abschlussprüfer Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar umfasst für die Abschlussprüfung TEUR 18 (Vj. TEUR 18). Organe Als Geschäftsführer sind bestellt:
Hinsichtlich der Organbezüge wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Aufsichtsrat Zum Aufsichtsrat bestellt, sind:
Die Bezüge beliefen sich für das Geschäftsjahr auf EUR 36.900,00. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 7 Angestellte und 2 Geschäftsführer beschäftigt. Gewinnverwendung: Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vollständig auszuschütten.
Frankfurt am Main, 20. März 2024 Andreas Rachor Bernd Bötsch Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Prisma Investment GmbH, Frankfurt am Main
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Prisma Investment GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prisma Investment GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prisma Investment GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. März 2024 Grant
Thornton AG
Juliette Gill, Wirtschaftsprüferin Andrea Fröschke, Wirtschaftsprüferin |
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